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  • Borussia Dortmund: Niko Kovac greift durch! Star-Flucht hat Konsequenzen

    Borussia Dortmund: Niko Kovac greift durch! Star-Flucht hat Konsequenzen


    Die Niederlage von Borussia Dortmund gegen Bochum warf Fragen auf. Fragen danach, wie es mit dieser Mannschaft noch weiter gehen soll. Ob sie jetzt das gesamte internationale Geschäft verpasst. Und Fragen nach der Führungsstärke der eigentlichen Anführer.

    Nach Abpfiff herrschte kollektives Schweigen. Die Profis duckten sich weg, niemand sprach in der Mixed Zone mit den wartenden Reportern. Hatte Niko Kovac die Spieler von Borussia Dortmund zunächst noch in Schutz genommen, greift er wenige Tage später durch.

    Borussia Dortmund: Kovac mit Ankündigung

    Für viele Fans kam das Schweigen der Spieler einer Bankroterklärung gleich. Niemand übernahm Verantwortung, niemand schlug mit der Faust auf den Tisch, niemand lieferte auch nur irgendeine Erklärung. Der BVB ließ den nächsten Tiefpunkt einer frustrierenden Saison einfach so über sich ergehen.

    +++ Blankes Entsetzen bei den Fans! DAS sagt alles über die Krise aus +++

    Zumindest das traurige Nachspiel soll so nie wieder vorkommen. Dafür will Kovac jetzt persönlich sorgen. „Das ist etwas, das nicht gut gelaufen ist“, formulierte der Trainer von Borussia Dortmund vor dem Spiel gegen Sporting Lissabon deutlich.

    „Aber dafür werden der Sven [Pressesprecher Westerschulze; Anm. d. Red] und ich in Zukunft sorgen, dass das dementsprechend passiert“, kündigt er an. Ein solches Schweigen bei Interviews soll es künftig also nicht mehr geben.

    Kovac bittet um Entschuldigung

    Dennoch wirbt Kovac auch um Verständnis für seine Spieler. „Ich bitte um Nachsicht“, sagte er. „Wenn man erfolgreich ist, dann freut man sich über positive Kritik. Wenn nicht, dann ist es eben die negative. Aber das werden wir mit Sicherheit besser machen“, so Kovac. Denn sich den Fragen zu stellen, gehöre nun mal dazu.


    Lies hier mehr von uns:


    Am liebsten würden es bei Borussia Dortmund ohnehin alle sehen, wenn es gar keinen Grund für negative Kritik gebe und man die Bundesliga-Saison noch herumreißen kann. Doch weil man auf Platz 11 angewurzelt es, muss erstmal die gute alte Tante Champions League wieder für positive Highlights sorgen.



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  • Dortmund gewinnt 6:0 gegen Union Berlin: Guirassy lässt die Sonne durch – Sport

    Dortmund gewinnt 6:0 gegen Union Berlin: Guirassy lässt die Sonne durch – Sport


    „Nach Regen kommt Sonne“, hatte Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac vor dem Heimspiel gegen Union Berlin im Tonfall eines leicht ratlosen, aber umso bemühteren Seelsorgers gesagt. Die Hoffnung auf bessere fußballerische Leistungen mit meteorologischen Erfahrungen zu begründen, klang zwar skurril, war am Ende aber doch tatsächlich von Erfolg gekrönt. Manchmal sind die einfachen Wahrheiten halt die besten.



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  • Der Sport-Tag: Überraschende Aufstellung: Niko Kovac greift bei Borussia Dortmund durch

    Der Sport-Tag: Überraschende Aufstellung: Niko Kovac greift bei Borussia Dortmund durch



    Der Sport-Tag

    Überraschende Aufstellung: Niko Kovac greift bei Borussia Dortmund durch

    Borussia Dortmund muss beim Bundesligaspiel gegen Union Berlin (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) auf Julian Brandt verzichten. Der Offensivspieler fehle aufgrund einer Muskelverhärtung, teilte der BVB vor dem Anpfiff mit. Brandts angestammte Position im offensiven Mittelfeld übernimmt Gio Reyna.

    Zudem setzt Trainer Niko Kovac auf Maximilian Beier, der anstelle des zuletzt formschwachen Jamie Gittens startet. Auf der linken Abwehrseite kehrt Ramy Bensebaini nach überstandener Verletzung in die Startelf zurück. Der Algerier hatte zuletzt ebenfalls wegen einer Muskelverhärtung gefehlt.



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  • Borussia Dortmund: Jetzt wird aussortiert – BVB-Bosse greifen radikal durch

    Borussia Dortmund: Jetzt wird aussortiert – BVB-Bosse greifen radikal durch


    Schönrederei wird den Bossen von Borussia Dortmund zuletzt immer wieder vorgeworfen. Trotz des sportlichen Elends betonten sie mantraartig, dass sie von der Qualität des Kader überzeugt seien. Doch inzwischen ist auch bei ihnen die Stimmung gekippt.

    Die Folgen sind drastisch: Lars Ricken, Sebastian Kehl & Co. wollen im Sommer den Hammer kreisen lassen. Ein Umbruch ist geplant, bei dem eine ganze Reihe von enttäuschenden Stars Borussia Dortmund verlassen sollen. Die Liste ist lang.

    Borussia Dortmund plant Umbruch

    Es ist ein Rätsel, das keiner bislang geknackt hat: Warum spielen so viele Stars, die ihr Können woanders unter Beweis gestellt haben, beim BVB so unterirdisch. Ein Phänomen, das die Borussia bereits seit Jahren plagt. 2024/25 aber ist es eskaliert. Ein kollektives Formtief lässt Schwarzgelb aktuell brutal abstürzen.

    +++ Borussia Dortmund: Macht Tullberg weiter? Diese Worte verraten es  +++

    Auch die Bosse haben ihre Überzeugung in die Kaderqualität nun verloren. Sie haben genug gesehen, jetzt wird durchgegriffen. Mehrere teure Stars, die ihr hohes Gehalt viel zu selten auf dem Platz rechtfertigen, sollen laut „Ruhr Nachrichten“ gehen. Diese Spieler stehen ganz oben auf der Liste:

    Marcel Sabitzer

    In Leipzig war er Anführer und Leistungsträger, in Dortmund ist davon wenig zu sehen. Schon letzte Saison beschränkten sich seine guten Auftritte größtenteils auf die Champions League, in der aktuellen Spielzeit ist der Österreicher nicht weniger als ein Total-Ausfall. Nicht eine einzige Torbeteiligung kann er verzeichnen, fiel immer wieder mit Lustlos-Attitüde negativ auf und soll auch bei seinen Trainern schon angeeckt sein.

    Julian Brandt

    Noch vor einem Jahr feierte der BVB die Vertragsverlängerung des Spielmachers. Doch schon damals berief man sich mehr darauf, was Brandt kann, nicht was er zeigt. Seine Fähigkeiten sind unbestritten. Doch in nunmehr fünfeinhalb Jahren in Dortmund hat er sie nie über einen längeren Zeitraum präsentiert. Lange waren es „immerhin“ schwankende Leistungen, inzwischen schwankt gar nichts mehr. Weder als Vize-Kapitän noch als Spielmacher und schon gar nicht als Gesicht des Vereins, das er werden sollte, überzeugt er. Ändert sich das nicht schleunigst, soll er im Sommer gehen.

    Karim Adeyemi

    Auch bei ihm hat die Geduld der BVB-Bosse ein Ende. Im dritten Jahr in Dortmund wartet man noch immer auf seinen Durchbruch. Zwei gute Spiele am Stück waren im Oktober schon das höchste aller Gefühle. Weil er aber eigentlich wahnsinnig talentiert ist, hat er noch immer viele Verehrer. Schon im Winter hätte man ihn gerne für 52 Millionen Euro nach Neapel verkauft. Adeyemi sagte nein. Ein halbes Jahr später wird man den nächsten Anlauf zum Verkauf nehmen.


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    Emre Can

    Ausgerechnet in der tiefsten Krise zeigt er aktuell seine bislang besten Leistungen bei Borussia Dortmund. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die fünf Jahre davor ein einziges Auf und Ab waren. Gerade die Hinrunde war ein Desaster. Can war zum Gesicht der BVB-Krise geworden, viele Fans hätten ihn am liebsten auf den Mond geschossen. Ob Kehl das im Sommer tut? Mit seinem Vertrag bis 2026 heißt es: verlängern oder verkaufen. Trotz des Formhochs stehen die Zeichen auf Trennung.



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  • Borussia Dortmund: Niko Kovac greift durch! Star-Flucht hat Konsequenzen

    Borussia Dortmund: Niko Kovac greift durch! Star-Flucht hat Konsequenzen


    Die Niederlage von Borussia Dortmund gegen Bochum warf Fragen auf. Fragen danach, wie es mit dieser Mannschaft noch weiter gehen soll. Ob sie jetzt das gesamte internationale Geschäft verpasst. Und Fragen nach der Führungsstärke der eigentlichen Anführer.

    Nach Abpfiff herrschte kollektives Schweigen. Die Profis duckten sich weg, niemand sprach in der Mixed Zone mit den wartenden Reportern. Hatte Niko Kovac die Spieler von Borussia Dortmund zunächst noch in Schutz genommen, greift er wenige Tage später durch.

    Borussia Dortmund: Kovac mit Ankündigung

    Für viele Fans kam das Schweigen der Spieler einer Bankroterklärung gleich. Niemand übernahm Verantwortung, niemand schlug mit der Faust auf den Tisch, niemand lieferte auch nur irgendeine Erklärung. Der BVB ließ den nächsten Tiefpunkt einer frustrierenden Saison einfach so über sich ergehen.

    +++ Blankes Entsetzen bei den Fans! DAS sagt alles über die Krise aus +++

    Zumindest das traurige Nachspiel soll so nie wieder vorkommen. Dafür will Kovac jetzt persönlich sorgen. „Das ist etwas, das nicht gut gelaufen ist“, formulierte der Trainer von Borussia Dortmund vor dem Spiel gegen Sporting Lissabon deutlich.

    „Aber dafür werden der Sven [Pressesprecher Westerschulze; Anm. d. Red] und ich in Zukunft sorgen, dass das dementsprechend passiert“, kündigt er an. Ein solches Schweigen bei Interviews soll es künftig also nicht mehr geben.

    Kovac bittet um Entschuldigung

    Dennoch wirbt Kovac auch um Verständnis für seine Spieler. „Ich bitte um Nachsicht“, sagte er. „Wenn man erfolgreich ist, dann freut man sich über positive Kritik. Wenn nicht, dann ist es eben die negative. Aber das werden wir mit Sicherheit besser machen“, so Kovac. Denn sich den Fragen zu stellen, gehöre nun mal dazu.


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    Am liebsten würden es bei Borussia Dortmund ohnehin alle sehen, wenn es gar keinen Grund für negative Kritik gebe und man die Bundesliga-Saison noch herumreißen kann. Doch weil man auf Platz 11 angewurzelt es, muss erstmal die gute alte Tante Champions League wieder für positive Highlights sorgen.



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  • Formtief hat Konsequenzen: BVB greift wohl bei Julian Brandt vorerst durch

    Formtief hat Konsequenzen: BVB greift wohl bei Julian Brandt vorerst durch


    Beim BVB deutet sich im kommenden Sommer ein Kader-Umbruch an. Auch die Zukunft von Julian Brandt scheint völlig offen zu sein.

    Das Formtief von Julian Brandt hat offenbar erste und auch drastische Konsequenzen für seine Zukunft bei Borussia Dortmund. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, muss er den den BVB womöglich schon bald verlassen.

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  • BVB bereits durch? “Habe schon größere Aufholjagden gesehen”

    BVB bereits durch? “Habe schon größere Aufholjagden gesehen”



    Borussia Dortmunds Wohlfühl-Wettbewerb soll neues Selbstbewusstsein bringen, kein neues Trauma: Gegen Sporting in der Champions League geht es um den Achtelfinal-Einzug und positives Futter für den Kopf.

    Will mit dem BVB den Achtelfinal-Sack zumachen: Niko Kovac.


    Will mit dem BVB den Achtelfinal-Sack zumachen: Niko Kovac.

    IMAGO/RHR-Foto


    Die ersten rund zweieinhalb Wochen der Amtszeit von Niko Kovac und seinem Team bei Borussia Dortmund waren so ein bisschen BVB im Schnelldurchgang: Eine Niederlage gegen Stuttgart, dann der Stimmungsaufheller eines in der zweiten Halbzeit überzeugenden 3:0-Auswärtssiegs bei Sporting in der Champions League und zuletzt eine gemessen an den Dortmunder Mustern der vergangenen Jahre fast folgerichtige 0:2-Derby-Pleite beim VfL Bochum. Viel mehr Achterbahn geht nicht.


    Nun also wieder Dortmunder Wohlfühl-Wettbewerb. Am Mittwoch im Rückspiel gegen Sporting (18.45 Uhr, LIVE! bei kicker) geht es für den BVB um zwei Dinge: Aufgrund des klaren Hinspiels-Ergebnisses soll das Weiterkommen ins Achtelfinale möglichst souverän erfolgen, am besten gleichzeitig neues Selbstbewusstsein gesammelt werden, was dann auch in der Bundesliga hilft.


    “Man muss selbstkritisch mit der Situation umgehen, es sind immer wiederkehrende Muster”, bestätigte am Tag vor dem Spiel auch Mittelfeldspieler Pascal Groß: “In Lissabon kam das Selbstbewusstsein auch erst nach dem ersten und zweiten Tor. Das muss man sich erarbeiten.” Das funktioniert über eigene Tore, aber eben auch über das Vermeiden gegnerischer. “Wir dürfen keine Fehler machen und schnell in Rückstand geraten”, mahnt Groß an.


    Genau diese Fehler waren auch bei seinem Coach ein großes Thema. Kovac kritisierte, wie in der Liga zuletzt “in zwei Spielen dreimal ein gegnerischer Stürmer alleine auf unser Tor zuläuft”. Es seien zwar nicht viele Fehler, die sein Team mache, “aber die sind immens und bringen uns um den großen Lohn”. Zuletzt eben Niklas Süles Rückpass in den Fuß von Bochums Georgios Masouras vor dem zweiten Gegentreffer in Bochum. Das abzustellen ginge aber am besten über das Bestärken der positiven Ansätze: “Das geht durch gut zureden, nicht durch draufhauen.”




    Denn die anhaltende Dortmunder Krise sei keine der Leistungsfähigkeit seiner Spieler oder der fehlenden Fitness. “Die haben eine hohe Qualität, der Kopf ist schon der ausschlaggebende Faktor. Das müssen wir resetten.” Und zwar mit einem einfachen Mittel: “Den Kopf mit Positivem füllen.” Und, auch das ein Ansatz von Kovac, Vertrauen in eine Achse schaffen: “Wir versuchen, den Spielern das Selbstbewusstsein zu geben und Automatismen reinzubekommen. Die Spieler müssen das Vertrauen spüren.”

    Ryerson, Bensebaini und Chukwuemeka wieder fit


    Große Veränderungen in der Startelf sind also auch gegen Sporting nicht zu erwarten. Im Vergleich zur Partie in Bochum kehrt immerhin Julian Ryerson zurück und dürfte hinten rechts für den beim VfL indisponierten Süle übernehmen. Linksverteidiger Ramy Bensebaini und Carney Chukwuemeka standen am Dienstagvormittag bei Sonnenschein und eisigen Temperaturen zumindest wieder mit der Mannschaft auf dem Platz, ein Startelf-Einsatz kommt aber für beide zu früh.


    Dass der Gegner aus Portugal auf einige Stammspieler verzichten muss und fast schon ausgeschieden ist, will Kovac nicht hören. “Es ist die große Chance für die anderen Profis, sich zu bewiesen. Die sind frisch, motiviert und voller Energie. Und vor allem ist es erst Halbzeit. Wir sind nicht so dumm zu denken, dass es durch ist.” Und Mittelfeldspieler Groß betont warnend: “Ich habe in der Champions League schon größere Aufholjagden gesehen.”



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  • Ex-SGE-Star Marmoush wird durch einen Hattrick zum

    Ex-SGE-Star Marmoush wird durch einen Hattrick zum


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    Trotz eines holprigen Starts bei Manchester City hat Omar Marmoush seinen ersten Meilenstein in der Premier League erreicht.

    Frankfurt/Manchester – Omar Marmoush sah in seinem Wechsel zu Manchester City eine große sportliche Gelegenheit, während Eintracht Frankfurt finanziell von dem Transfer profitiert hat – und allmählich findet der Stürmer seinen Platz im Star-Ensemble.

    Ex-Eintracht-Star wird durch Hattrick zum Helden

    In den letzten Partien musste Manchester City zwei schmerzhafte Niederlagen hinnehmen: In der Premier League unterlagen die Skyblues dem FC Arsenal mit 1:5, im Playoff-Hinspiel der Champions League verspielten sie eine Führung gegen Real Madrid und verloren 2:3.

    Am Samstag stand City mit Newcastle United eine weitere schwierige Herausforderung bevor. Beide Teams lagen vor dem Anpfiff im Rennen um die Champions-League-Plätze gleichauf. Anstatt einen weiteren Rückschlag zu erleiden, feierte die Mannschaft von Pep Guardiola einen deutlichen Sieg, zu dem Marmoush maßgeblich beitrug.

    Omar Marmoush (l.) hat für Manchester City erstmals getroffen und gleich einen Hattrick erzielt
    Omar Marmoush (l.) hat für Manchester City erstmals getroffen und gleich einen Hattrick erzielt © IMAGO/David Blunsden

    In seinen ersten vier Spielen für City hatte der ehemalige Eintracht-Spieler 242 Minuten auf dem Platz verbracht und musste auf einen Torerfolg verzichten. Gegen Newcastle brach in der 19. Minute der Bann: Marmoush überwand den Torhüter der Magpies, Martin Dubravka, mit einem Lupfer und erzielte das 1:0.

    Nur fünf Minuten später legte der Ägypter nach. Ilkay Gündoğan spielte einen präzisen Steckpass, den Marmoush nutzte, um sich gegen Kieran Trippier durchzusetzen und erneut zu treffen. Nachdem Phil Foden beinahe den lupenreinen Hattrick verhindert hatte (28.), vollendete Marmoush nach einer Vorlage von Savinho zum 3:0 (33.).

    Marmoush sichert City wichtige Punkte

    Kurz vor dem Ende der Partie erhöhte James McAtee auf 4:0 (84.), doch dank des Hattricks von Marmoush war das Spiel bereits entschieden. Der Ägypter setzte ein erstes Ausrufezeichen und war entscheidend daran beteiligt, dass alle drei Punkte im Etihad Stadium blieben.

    Mit nun 44 Punkten klettert City in der Premier-League-Tabelle auf den vierten Platz. Die Verfolger AFC Bournemouth und FC Chelsea sind mit jeweils 43 Punkten dicht dahinter, während Newcastle mit 41 Punkten auf den siebten Rang abrutscht.

    Nach der Niederlage gegen Arsenal hat sich City im Liga-Alltag erholt und insgesamt aus den letzten sechs Spielen 14 Punkte gesammelt, unter anderem durch einen Sieg im Spitzenduell mit Chelsea. Der Erfolg gegen Newcastle gibt der Mannschaft weiteres Selbstvertrauen, das sie dringend benötigt.

    Am Mittwoch (21 Uhr) steht das Playoff-Rückspiel in der Champions League gegen Real an und am folgenden Sonntag (17.30 Uhr) trifft City in der Premier League auf den souveränen Tabellenführer FC Liverpool. Schafft es Marmoush, rechtzeitig in Form zu kommen, um das drohende „Horror-Szenario“ abzuwenden?



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  • Geht die riskante BVB-Rechnung durch Gittens auf?

    Geht die riskante BVB-Rechnung durch Gittens auf?


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    Winkt Borussia Dortmund der nächste Mega-Deal? Die Gerüchte um einen Abgang von Offensiv-Star Jamie Gittens nehmen jedenfalls Fahrt auf.

    Dortmund – Die Frage, wer Borussia Dortmund die nächste große Millionen-Einnahme beschert, umtreibt nicht nur die Fans, sondern auch die Bosse.

    BVB muss womöglich Champions-League-Löcher stopfen

    Der BVB droht angesichts des elften Tabellenplatzes in der Bundesliga die Champions League zu verpassen. Nach den Niederlagen gegen den VfB Stuttgart (1:2) und den VfL Bochum (0:2) fehlen acht Punkte auf Rang vier, Eintracht Frankfurt ist als Tabellendritter sogar dreizehn Punkte entfernt.

    Für Dortmund wäre ein Verpassen der Königsklasse sportlich und finanziell ein herber Rückschlag, schließlich hatte man den größten Europapokalwettbewerb letztmals 2014/15 verpasst.

    Laut Hans-Joachim Watzke halten sich die Schäden jedoch in Grenzen, denn einerseits wird der BVB im Sommer an der Klub-Weltmeisterschaft teilnehmen und andererseits wähnen sich die Verantwortlichen vor dem nächsten XXL-Transfer.

    Beschert Gittens dem BVB den nächsten Millionen-Deal?

    Anfang Februar erklärte Watzke auf der Branchenmesse Spobis, der BVB halte notfalls zwei Jahre ohne Champions League aus, weil der Kader das entsprechende finanzielle Potenzial hergebe. „Dann macht der BVB ein oder zwei Transfers und alles ist wieder im Lot. Ganz einfach“, sagte Watzke.

    Der Geschäftsführer betonte, es gebe „ein paar Spieler, die sehr begehrt sind in Europa“, und ohnehin lebe Schwarzgelb davon, „dass wir jedes zweite Jahr einen großen Transfer machen.“

    Laut eines Berichts der Bild-Zeitung könnte diese Rechnung tatsächlich aufgehen. Demnach steige in der Premier League das Interesse an Flügelspieler Jamie Gittens. Tottenham Hotspur soll ein Auge auf den 20-Jährigen geworfen haben, angeblich sollen dem BVB bis zu 100 Millionen Euro winken.

    Jamie Gittens gilt als nächster Top-Transfer von Borussia Dortmund
    Jamie Gittens gilt als nächster Top-Transfer von Borussia Dortmund © IMAGO/Bahho Kara

    Der Grund: Neben Tottenham seien der FC Arsenal und der FC Chelsea an Gittens interessiert. Ein Wettbieten zwischen dem Trio sei nicht auszuschließen, davon würde Dortmund wiederum profitieren – denn wenn es den Spitzenklubs auf der Insel an einer Sache nicht mangelt, dann an Geld.

    Watzke-Rechnung hat einen Beigeschmack

    Ein Abgang von Gittens in die Premier League sei zudem wahrscheinlich, weil die Berater-Agentur „Elite Project Group“ bestens vernetzt sei. Verwunderlich ist das nicht, die Agentur hat ihren Sitz in London und unter anderem Jadon Sancho, Bukayo Saka oder Eddie Nketiah unter Vertrag. Interessant: Auch BVB-Talent Julien Duranville wird von der „Elite Project Group“ beraten.

    Watzke könnte somit recht behalten, sollte Dortmund die Top-Vier verpassen und Gittens gleichzeitig nach England zurückkehren. Dennoch haben die Aussagen des 65-Jährigen einen Beigeschmack.

    Einerseits gilt es, die Qualität, die der Kader bei einem Transfer von Gittens oder Torhüter Gregor Kobel verliert, zu ersetzen. Das wiederum wird Dortmund viel Geld kosten, obwohl im Oktober berichtet worden ist, dass Yan Couto im Sommer definitiv fest verpflichtet wird. Das Budget ist somit in Teilen verplant.

    Watzke ambitionslos? Babbel: „Er ist ja nicht blind“

    Andererseits wirkt die Ankündigung, Dortmund könne zwei Jahre ohne Königsklasse aushalten, ambitionslos für die mehrfach erklärte Nummer zwei des deutschen Fußballs. Für den BVB war die Champions League stets das Minimalziel, sie galt gleichzeitig als rote Linie für wackelnde Trainer wie Ex-Coach Nuri Şahin.

    Im Interview mit fussball.news, dem Fußball-Portal von IPPEN.MEDIA, witterte Ex-Profi Markus Babbel hinter diesen Aussagen ein Kalkül. „Watzke muss jetzt schon mal vorbauen, weil er ja nicht blind ist. Er sieht ja, was da gerade im Moment auf dem Platz abläuft, und das ist nicht gut genug für die Champions League“, sagte Babbel und betonte: „Er bereitet das Ganze jetzt schon mal vor, wenn die ganz große Unruhe reinkommt, falls man es nicht schafft und dann mehr oder weniger der ganze Verein auseinanderfliegt.“

    Dass die Krise nicht alleine am Trainer liegt, haben die ersten Spiele unter Niko Kovač angedeutet. Insofern wird sich viel in Dortmund ändern müssen, um wieder zu alter Stärke zu finden.



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  • Borussia Dortmunds Kaderstrategie wird durch ein Gegentor entlarvt

    Borussia Dortmunds Kaderstrategie wird durch ein Gegentor entlarvt


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    Im peinlichen Spiel gegen Bochum macht BVB-Abwehrspieler Niklas Süle einen schweren Fehler. Dass Niko Kovač ihn überhaupt einsetzt, sagt viel über den Kader aus.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat in der Bundesliga durch die 0:2-Niederlage beim Tabellenschlusslicht VfL Bochum einen neuen Tiefpunkt erreicht: Die Schwarzgelben haben nach 22 Spieltagen mehr Niederlagen als Siege auf dem Konto, ein negatives Torverhältnis und den gleichen Abstand zu Rang 14 wie Rang vier.

    Dass beim BVB überhaupt noch von der kommenden Champions-League-Saison gesprochen wird, spottet eigentlich jeder Beschreibung und lässt sich nur mit dem Selbstverständnis erklären, das der Klub noch in sich trägt, das aber mit Nicht-Leistungen wie in Bochum mehr und mehr bröckelt.

    Keine Rotation in der englischen Woche von Dortmund

    War es über Monate, wenn nicht gar Jahre, die Mentalitätsfrage, die dem BVB immer und immer wieder gestellt wurde, ist längst auch die Qualitätsfrage erlaubt. Der Kader ist unstimmig zusammengestellt, es fehlt auf zu vielen Positionen an gangbaren Alternativen, die völlig außer Form geratene Profis ersetzen können. Trainer Niko Kovač ist noch nicht lange dabei und hält sich mit kritischen Worten in der Öffentlichkeit zurück.

    Was er von seinem Kader hält, drückt der Übungsleiter mit seinen Aufstellungen aus: In einer englischen Woche mit Spielen am Samstag, Dienstag und Samstag, also mit durchaus hoher Belastung, setzte der Kroate auf einen Stammkern von Spielern, der nur notgedrungen verändert wurde. Sogenannte Alternativen scheinen für Kovač in Wahrheit keine zu sein.

    Überdeutlich machte Kovač seine Haltung beim Spiel in Bochum gegenüber der Besetzung der Rechtsverteidiger-Position.

    Niklas Süle patzte bei der BVB-Blamage in Bochum entscheidend.
    Niklas Süle patzte bei der BVB-Blamage in Bochum entscheidend. © IMAGO/Revierfoto

    Kovač gibt klaren Hinweis, wie er den BVB-Kader bewertet

    Stammkraft Julian Ryerson war nach Gelb-Roter Karte aus der Pleite gegen den VfB Stuttgart gesperrt, an seiner Stelle entschied sich der Trainer für Niklas Süle. Der ist nicht nur gelernter Innenverteidiger, sondern auch ohne jeden Rhythmus, nachdem er sich zweimal in der laufenden Saison schwerer am Sprunggelenk verletzt hatte. Seit dem Hinspiel gegen Bochum Ende September hatte es Süle auf ganze drei Einsätze gebracht, nur einer davon entfiel auf das Jahr 2025 – und der dauerte gegen Sporting in der Champions League auch nur etwas mehr als die Nachspielzeit.

    Es war also ein völliger Kaltstart, den Süle in einem kleinen Revierderby beim aggressiven VfL Bochum hinlegen musste, weil Kovač den etatmäßigen Rechtsverteidiger Yan Couto nicht imstande sah, die Position auszufüllen. „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, sprach der Trainer am Freitag im besten Fußball-‚Denglisch‘ über Couto.

    Niklas Süle erwischt rabenschwarzen Nachmittag in Bochum

    Damit meinte Kovač, dass er Couto nicht als Außenverteidiger in einer Viererkette gebrauchen kann, sondern ihn als Flügelspieler in einem System mit Dreierkette sieht. Dort kann der Brasilianer seine Offensivstärke ausspielen, ohne zu viel defensive Verantwortung zu tragen. Zu einer Systemumstellung konnte sich Kovač nun jedoch nicht durchringen, also ließ er Süle trotz fehlenden Rhythmus‘ beginnen.

    Dass der (Ex-?) Nationalspieler einen ziemlich schwarzen Nachmittag erwischte, passt ins Bild, das der BVB derzeit abgibt. Süle war die mangelnde Praxis anzumerken, schon vor seinem fatalen Fehlpass zum 2:0 für Bochum, das Dortmund den sprichwörtlichen Genickbruch versetze, wirkte der Verteidiger, als sei er nicht im Spiel. Wenn man es auf die Spitze treiben mag, hat dieses Gegentor die Kaderpolitik des BVB entlarvt.

    Dortmund scheint vom Profil von Yan Couto überrascht

    Couto hat zweifelsohne seine Qualitäten, die auch auf gutem Niveau in Spanien beim Überraschungsteam der Vorsaison, dem FC Girona nachgewiesen. Dass sich diese Qualitäten allerdings weitgehend auf den Vorwärtsgang beschränken, war jedem Beobachter völlig klar. Beim BVB scheint man jedoch überrascht, jedenfalls weiß mit Kovač nun schon der dritte Trainer der Saison nicht so recht etwas mit Couto anzufangen.

    Dass der Brasilianer in Bochum selbst einen ebenso schlimmen Fehlpass wie Süle spielte, bei dem jedoch Torhüter Gregor Kobel zur Rettung eilte, ist wohl eher dem völlig fehlenden Selbstvertrauen geschuldet als dem Umstand, dass Couto lieber offensiv mitmacht, als die defensiven Hausaufgaben zu erledigen. Trotzdem war es für ihn nach der Einwechslung für Süle ein weiterer Auftritt, der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert.

    Parallelen zwischen BVB-Einkäufen Couto und Beier

    Couto steht dabei geradezu sinnbildlich für einen Kader, bei dem offenbar in erster Linie Spieler gesammelt wurden, die ihre Qualitäten haben, bei dem aber kaum darauf geachtet wurde, ob sie auch zu einem sinnvollen Gebilde zusammengefügt werden können. Gewiss sind die Leistungen von Couto noch enttäuschender, aber gewisse Parallelen zur Situation etwa von Maximilian Beier sind festzustellen.

    Beim EM-Fahrer besteht die Hoffnung, dass er einen beim BVB keineswegs untypischen längeren Anlauf braucht, um sich zurechtzufinden. Als vielseitiger Offensivspieler wird Dortmund für Beier in Zukunft eine Verwendung finden. Bei Couto sind da Fragezeichen angebracht.

    BVB ließ sich auf Kaufverpflichtung ein, die schon gegriffen hat

    Wenn der Brasilianer tatsächlich alleine für die Rolle des Flügelverteidigers im System mit Dreierkette taugt, für das es dem BVB aber an anderer Stelle fehlt, war Couto schlichtweg ein Fehleinkauf. Das größte Ärgernis ist dabei, dass der 22-Jährige noch als Leihspieler in Dortmund aktiv ist. Sportdirektor Sebastian Kehl und Co. ließen sich jedoch im Deal mit Manchester City auf eine Kaufverpflichtung ein, die bereits gegriffen hat.

    Bis zu 30 Millionen Euro soll der feste Transfer, der bürokratisch erst im Sommer abgeschlossen wird, den BVB kosten. Gemessen an den bisherigen Leistungen von Couto in Dortmund wäre selbst ein Drittel dieser Summe deutlich zu viel. Das gilt umso mehr, wenn die mit hoher Wahrscheinlichkeit ausbleibenden Einnahmen aus der Champions League in die Überlegung einbezogen werden.

    Der BVB wird im Sommer mutmaßlich den ein oder anderen Spieler verkaufen müssen, um die Lücken zu füllen, wie Hans-Joachim Watzke zuletzt bereits überraschend nonchalant erklärte. In einer solchen Situation eine hohe Ablöse für Couto abzudrücken, schmerzt doppelt und dreifach.



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