Schlagwort: Drei

  • Drei Dinge, die beim BVB gegen Lille auffielen: Kontrollverlust mit Folgen – Adeyemi blüht unter Kovac auf

    Drei Dinge, die beim BVB gegen Lille auffielen: Kontrollverlust mit Folgen – Adeyemi blüht unter Kovac auf


    Dabei hatte die erste Halbzeit noch optimistisch gestimmt. Dortmund knüpfte in Teilen an die ansprechenden Leistungen aus den vergangenen beiden Wochen an, hatte Ball und Gegner im Griff – und war verdientermaßen durch einen sehenswerten Treffer von Karim Adeyemi in Führung gegangen (22.).

    Nach dem Seitenwechsel war Dortmunds Dominanz aber dahin, die Hausherren verfielen in alte, in dieser Saison schon häufiger beklagte Muster. Folgerichtig kamen die Gäste aus Frankreich durch Hákon Arnar Haraldsson (68.) zum Ausgleich.

    Drei Dinge, die beim BVB-Remis auffielen.

    1. Kontrollverlust mit Folgen

    Kein einziger Torschuss, lediglich vier Ballaktionen im gegnerischen Strafraum, 40 Prozent Ballbesitz, eine Passquote von 71 Prozent, ein Gegentor – das sind die ernüchternden Zahlen der zweiten Dortmunder Halbzeit am Dienstagabend – und das im eigenen Stadion.

    Zum Vergleich: Im ersten Durchgang kam der BVB immerhin noch auf sechs Torschüsse (einer davon war drin) und brachte knapp 84 Prozent seiner Zuspiele an den Mann.

    “Wir waren in der zweiten Halbzeit viel zu passiv”, war Kapitän Emre Can im Nachgang bei “Prime Video” um Erklärungen bemüht: “Wir sind nicht dahingegangen, wo es wehtut. Wir müssen uns gegen den Ball besser bewegen und mutiger sein.”

    picture

    Champions League: Karim Adeyemi (Borussia Dortmund, l.) gerät mit Alexsandro (OSC Lille) aneinander

    Fotocredit: Getty Images

    Auch Teamkollege Pascal Groß gab sich selbstkritisch: “Wir haben die Kontrolle verloren, konnten keinen Druck mehr auf den Gegner aufbauen und haben ihn ins Spiel zurückkommen lassen.” Es habe den Schwarz-Gelben schlicht an “Intensität gefehlt.”

    Doch was gab den Ausschlag für den Kontrollverlust? “Vielleicht hatten wir noch schwere Beine vom letzten Spiel”, mutmaßte Adeyemi, der seine Aussage jedoch nicht als Ausrede verstanden wissen wollte.

    Woran auch immer es lag, dass die Gastgeber nach der Pause die Zügel schleifen ließen – Dortmund hat sich mit seiner schwachen Darbietung in Hälfte zwei um eine deutlich bessere Ausgangsposition gebracht. Leichter wird es in Lille jedenfalls nicht, die Doggen bezwangen in der laufenden Königsklassen-Saison bereits Real Madrid 1:0, rangen Juventus ein 1:1 ab und deklassierten Bayern-Bezwinger Feyenoord 6:1 im Stade Pierre-Mauroy.

    2. Adeyemi blüht unter Kovac auf

    Adeyemi galt beim BVB lange als Sorgenkind. Im Winter schien sogar ein Abgang des gebürtigen Münchners im Bereich des Möglichen zu liegen.

    Doch der eigentlich so talentierte Offensivmann hielt Dortmund die Treue. Zum Glück, wie sich rückblickend sagen lässt. Unter Neu-Trainer Niko Kovac blüht Adeyemi mittlerweile nämlich wieder auf und findet mehr und mehr zu seiner Topform zurück.

    “Ich weiß, welche Qualitäten er besitzt. Ich habe ihm einfach gesagt: ‘Du hast Deine Qualitäten, unter anderem deine Schnelligkeit”, sagte Kovac noch vor dem Duell mit Lille gegenüber “Prime”: “Sowas hat dir der liebe Gott gegeben, das haben nicht viele. Er belohnt sich jetzt mit Toren.”

    Wie das Profitieren von der eigenen Schnelligkeit aussieht, zeigte Adeyemi am vergangenen Wochenende auf Sankt Pauli, als er einen langen Ball aus der eigenen Hälfte erlief, seinen Gegenspieler unnachahmlich abschüttelte und eiskalt zum entscheidenden 2:0 einschob.

    picture

    Karim Adeyemi (Borussia Dortmund)

    Fotocredit: Getty Images

    Noch sehenswerter war sein herrlicher Treffer gegen Lille. Bei eigener Ecke am Strafraum lauernd, setzte er eine zu kurz geratene Kopfballabwehr der Franzosen per Dropkick aus rund 18 Metern über den Innenpfosten ins Netz.

    Auf seinen “Sonntagsschuss” angesprochen, scherzte Adeyemi: “Ein Sonntagsschuss war es nicht, heute ist ja Dienstag. Es ist schön, dass er reingegangen ist. Aber ich bin trotzdem nicht zufrieden, weil wir nicht gewonnen haben.”

    Mit seiner individuellen Entwicklung kann Adeyemi dieser Tage aber sehr wohl zufrieden sein, der 23-Jährige war – zumindest in den beiden vergangenen Spielen – der auffälligste Dortmunder Offensivakteur.

    3. Brandt bleibt blass

    Als Julian Brandt gegen St. Pauli zunächst die Bank drücken musste, musste sich Kovac für seine Entscheidung rechtfertigen. Man habe kein Risiko eingehen wollen, Brandt habe an einer kleineren Verletzung laboriert und sei “natürlich” noch Stammspieler.

    picture

    Julian Brandt ist derzeit außer Form

    Fotocredit: Getty Images

    Brandt fand bereits im ersten Durchgang – als Dortmund eigentlich noch am Drücker war – nicht ins Spiel, verschleppte den Ball und fiel durch Ungenauigkeiten auf.

    Bis zu seiner Auswechslung in der 83. Minute hatte der 28-Jährige eine erschreckende Passquote von 47 Prozent auf die Uhr gebracht, zudem leistete er sich satte 15 Ballverluste.

    Ein Abend zum Vergessen für den eigentlich so hochveranlagten Mittelfeldmann.

    picture

    “Keinen Bock zu antworten”: Kompany kanzelt Reporter ab

    Video credit: Perform



    Source link

  • BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Drei Startelf-Comebacks stehen an

    BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Drei Startelf-Comebacks stehen an


    1. ruhr24
    2. BVB
    Niko Kovac lacht
    Bei der BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille deuten sich drei Wechsel an. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Gegen LOSC Lille will der BVB den Grundstein zum Weiterkommen in der Champions League legen. In der Aufstellung deuten sich drei Änderungen an.

    Dortmund – Es ist wieder Königsklassen-Zeit in Dortmund: Der BVB empfängt LOSC Lille im Champions-League-Achtelfinale. Die Schwarz-Gelben können mit breiter Brust auflaufen. Zuletzt holte die Elf unter Trainer Niko Kovac erstmals in der Saison 2024/25 zwei Siege in der Bundesliga am Stück. In der Aufstellung gegen LOSC Lille wird es wohl dennoch zu Rotationen kommen.

    BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Drei Startelf-Comebacks stehen an

    Julian Ryerson ist wieder fit. Der Norweger fehlte dem BVB gegen St. Pauli wegen eines Infekts. Und wird nun aller Voraussicht nach wieder in die Start-Aufstellung rücken. Auch Julian Brandt konnte am sonnigen Montagvormittag (3. März) am Trainingsgelände in Brackel mittrainieren.

    Brandt verpasste das Spiel gegen Union Berlin aufgrund einer Muskelverhärtung. Beim 2:0-Sieg gegen St. Pauli kam Brandt in der 89. Minute auf den Platz. Stattdessen spielte Giovanni Reyna von Beginn an.

    BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Kovac schwärmt von Brandt

    Kovac sei mit beiden sehr zufrieden, machte auf RUHR24-Nachfrage bei der Pressekonferenz vor der Champions-League-Partie aber nochmal deutlich: „Jule (Julian Brandt, Anm. d. Red.) ist schon ein sehr, sehr wichtiger Spieler für uns, der in der nächsten Zeit auch wieder die Minuten bekommen wird, die er auch sich verdient.“

    Gegen LOSC Lille scheint also Brandt wieder den Vorzug bei der Aufstellung zu bekommen. Auch auf dem Flügel dürfte der Trainer von Borussia Dortmund rotieren. Jamie Gittens blieb zuletzt auf der Bank, Maximilian Beier hatte hingegen den Vortritt.

    BVB-Newsletter abonnieren:

    Jetzt anmelden: Der kostenlose BVB-Newsletter von RUHR24 versorgt dich täglich mit den Top-News zu deinem Lieblingsverein.

    BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Auch Gittens kann zurückkehren

    Die Maßnahme sollte auch eine Pause für Gittens sein, der wettbewerbsübergreifend insgesamt 29-mal in der Start-Aufstellung stand.

    „Er hat wieder die Leichtigkeit, die Spritzigkeit, die man sich erhofft und mit Sicherheit ist er jetzt – nicht nur morgen, sondern auch in den nächsten Spielen – wieder eine Alternative, weil er ganz einfach ausgeruht ist. Und wenn dann Jamie ausgeruht ist, dann kann er das geben, was er am besten kann – seine tiefen Läufe, seine Dribblings. Das ist das, was wir von ihm benötigen“, führte Kovac aus.

    BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Chukwuemeka wieder angeschlagen

    Nach wie vor keine Option für die BVB-Startelf dürfte Carney Chukwuemeka sein. Der BVB-Neuzugang hat am Montag lediglich individuell trainiert, nachdem er nach dem Spiel in Hamburg Probleme im Oberschenkel hatte. Ob er überhaupt zum Kader gehören wird, werde sich erst am Dienstag entscheiden.

    RUHR24 tippt deswegen auf diese Aufstellung: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy



    Source link

  • Berufung abgelehnt: Werder-Konkurrent erhält drei

    Berufung abgelehnt: Werder-Konkurrent erhält drei


    Urteil im Berufungsverfahren: Das von einem Feuerzeug-Wurf überschattete Skandalspiel zwischen Werder Bremens Konkurrenten Union Berlin und dem VfL Bochum wird endgültig am Grünen Tisch zugunsten der Bochumer gewertet.

    Frankfurt/Main – Dieses Urteil könnte noch große Auswirkungen auf den Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga haben! Der VfL Bochum kann sich nach dem Feuerzeugwurf-Eklat über zwei zusätzliche Punkte im Abstiegskampf freuen – Union Berlin bleibt der Verlierer am Grünen Tisch. Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) entschied im Berufungsverfahren, dass das 1:1 ausgegangene Skandalspiel zwischen den beiden Konkurrenten des SV Werder Bremen mit 2:0 für Bochum gewertet wird. Dies hat Auswirkungen auf die Bundesliga-Tabelle, die am Saisonende entscheidend sein könnten. 

    DFB-Bundesgerichtsvorsitzender Oskar Riedmeyer: Skandalspiel zwischen Union Berlin und VfL Bochum hätte abgebrochen werden müssen

    „Es kann nicht sein, dass ein gezielter Wurf auf einen Spieler zu einem Wiederholungsspiel führt“, sagte der Vorsitzende Richter Oskar Riedmeyer nach der über vierstündigen Verhandlung und zweistündigen Beratung seines Rechtsorgans auf dem DFB-Campus in Frankfurt. Er ergänzte, die Partie, bei der VfL-Bochum-Keeper Patrick Drewes von einem aus dem Fanblock des 1. FC Union Berlin geworfenen Feuerzeug getroffen wurde und nicht weiterspielen konnte, hätte eigentlich abgebrochen werden müssen.

    Das DFB-Bundesgericht lehnte damit die Berufung von Union Berlin gegen die Entscheidung des DFB-Sportgerichts vom 9. Januar ab, das die Partie zwischen den beiden Konkurrenten des SV Werder Bremen ebenfalls bereits mit 2:0 für den VfL Bochum gewertet hatte. „Für das Bundesgericht des DFB hat eine Schwächung des VfL Bochum vorgelegen, welche durch den Feuerzeugwurf eines Mitglieds von Union Berlin herbeigeführt wurde. Dieses Verschulden wird Union Berlin zugerechnet“, sagte Oskar Riedmeyer.

    VfL Bochum klettert durch Sieg am Grünen Tisch auf den Relegationsplatz und hat nun 13 Punkte Rückstand auf Werder Bremen

    Nach der letzten Instanz der DFB-Gerichtsbarkeit kann Union Berlin nur noch vor das Ständige Schiedsgericht für Vereine und Kapitalgesellschaften ziehen. Die Bundesliga-Tabelle wird allerdings vor dem 24. Spieltag an diesem Wochenende angepasst: Durch den 2:0-Sieg hat der VfL Bochum nun 17 und damit zwei Punkte mehr auf dem Konto und wird den 1. FC Heidenheim (15) somit vom Relegationsplatz verdrängen. Union Berlin (13.) wird 76 Tage nach dem Skandalspiel ein Punkt abgezogen und hat nun nur noch sechs Zähler Vorsprung auf die Bochumer. Der SV Werder Bremen, der 30 Punkte auf dem Konto hat, hat derweil nun sieben Zähler Vorsprung vor den Unionern. (dpa/nag)



    Source link

  • Unter Kovac gibt es beim BVB vier Gewinner – aber auch drei

    Unter Kovac gibt es beim BVB vier Gewinner – aber auch drei


    Nach schwachem Start zeigt die Formkurve des BVB unter Niko Kovac zuletzt nach oben. Dem Weiterkommen in der Champions League folgte ein überzeugender Kantersieg gegen Union Berlin. Nach bislang fünf absolvierten Partien zeichnet sich immer mehr ab, auf wen Kovac setzt – und für wen es in den nächsten Monaten schwer wird.

    Zuvor war immerhin schon das Achtelfinale der Champions League erreicht worden. Es zeichnet sich ab, auf welche Spieler Kovac setzt – und wer eher zu den Verlierern des Trainerwechsels zu zählen ist.

    So sieht es jedenfalls die Redaktion von ran.de, die ihre Einschätzungen hier darlegt.

    Groß größter Gewinner

    Der erste Gewinner ist unschwer auszumachen. Pascal Groß blühte insbesondere im letzten Spiel – dem 6:0 über den 1. FC Union Berlin – beeindruckend auf, bereitete als einer von nur ganz wenigen Spielern in der Bundesliga-Historie vier Tore in einer Partie vor. 

    Dies ist auch darin begründet, dass Groß unter Sahin teilweise als Rechtsverteidiger aushelfen musste, nun aber seine Stärken im Spiel nach vorne zur Geltung bringen kann.

    Er absolvierte alle fünf Partien unter Kovac‘ Leitung und zeigte dabei (nahezu) nichts von jener Fehleranfälligkeit, die ihn noch in den Wochen zuvor zu einem der vielen Problemfälle bei Borussia Dortmund hatten werden lassen.

    Guirassy zeigt endlich sein „Stuttgart-Gesicht“

    Auch, um den dritten „Gewinner“ auszumachen, muss man kein Experte sein. Serhou Guirassy war ohnehin schon einer der ganz wenigen, die auch in Krisenzeiten meist Normalform brachten. Allerdings hatte auch er in der Bundesliga einen Durchhänger mit nur einem Treffer zwischen Ende November und Mitte Januar. Diese Durststrecke wurde bekanntlich auf fulminante Art beendet.

    Svensson erweist sich als Transfertreffer

    Bliebe der Winterneuzugang Daniel Svensson, den viele nur schwerlich einschätzen konnten. Auch er überzeugt, kann den BVB nach Ansicht von ran.de nicht nur in der Breite verbessern, sondern auch in der Spitze. Zuletzt immer in der Startelf, scheint er einer der wenigen Transfertreffer zu werden.

    Anton großer Verlierer des Trainerwechsels

    Ein solcher ist Waldemar Anton bislang nicht und dürfte es vorerst wohl auch nicht mehr werden. Der ganz große Verlierer des Trainerwechsels, der zuletzt keine Rolle mehr spielte. Wie sich das ändern könnte, ist bei Kovac‘ Vorliebe für einen festen Stamm derzeit nicht ersichtlich.

    Auch Süle jetzt außen vor

    Für Niklas Süle hatte Kovac, der ihn vom FC Bayern München kennt, Vorschusslorbeeren verteilt – offenbar voreilig. Nach seinem haarsträubenden Fehlpass beim 0:2 in Bochum kam er nur noch zu einem Kurzeinsatz, schmorte ansonsten auf der Bank. Auch Süle ist somit einer der Verlierer der neuen Situation.

    Teurer Neuzugang hat schweren Stand

    Yan Couto hingegen war schon vor Kovac‘ Ankunft nicht richtig im Team angekommen, obgleich er schon auf 22 Einsätze in Pflichtspielen kommt. Davon stand er allerdings nur fünf mal in der Startelf, was unter Kovac noch gar nicht der Fall war. Für ihn dürfte es besonders schwierig werden, in der Restsaison noch eine Rolle zu spielen.



    Source link

  • Drei Dinge, die bei Borussia Dortmund gegen den FC St. Pauli auffielen: Karim Adeyemis Tor als Spiegelbild

    Drei Dinge, die bei Borussia Dortmund gegen den FC St. Pauli auffielen: Karim Adeyemis Tor als Spiegelbild


    Borussia Dortmund hat erstmals in dieser Saison zwei Bundesligaspiele hintereinander gewonnen. Eine Woche nach dem 6:0 gegen den 1. FC Union Berlin legte der BVB mit einem 2:0 beim FC St. Pauli nach. Serhou Guirassy (50.) und Karim Adeyemi (58.) erzielten die Tore.

    “Ich glaube, es ist wichtig, dass wir jetzt zum zweiten Mal hintereinander gewonnen haben und dass wir jetzt auch das Selbstbewusstsein haben”, sagte Lars Ricken, der Geschäftsführer Sport des BVB.

    Dortmund blieb trotz des Sieges zwar auf dem zehnten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Rang vier, der zur Teilnahme an der Champions League berechtigt, beträgt allerdings nur noch sechs Punkte.  “Wir pirschen uns ein bisschen heran”, so Ricken.

    Drei Dinge fielen bei dem Auswärtssieg von Dortmund auf.

    1 . Adeyemi-Treffer ein Spiegelbild

    Ein Tor geschossen, einen Treffer eingeleitet: Adeyemi war der Gewinner des Spiels. Bereits in der ersten Halbzeit, die aus Sicht des BVB insgesamt eher schwach war, stach der Offensivspieler positiv hervor. Direkt vor dem Halbzeitpfiff verfehlte er nur knapp das Tor.

    Beim Führungstreffer in der 50. Minute war es erneut Adeyemi, der die Kugel auf das Tor brachte. Der von Guirassy verlängerte Ball wurde von David Nemeth noch einmal abgefälscht, sodass Guirassy per Abstauber zum 1:0 traf. Nur acht Minuten später legte Adeyemi mit dem 2:0 nach, indem er einen Konter sehenswert im Alleingang vollendete.

    Stark: Nach dem Befreiungsschlag von Beier schüttelte er Philipp Treu ab, ließ dann auch noch Eric Smith aussteigen und kam frei vor dem Tor zum Abschluss.

    “Er wurde ja noch festgehalten”, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl über den Alleingang und stellt eine positive Entwicklung fest: “Früher wäre er vielleicht noch hingefallen. Aber heute bleibt er stehen und marschiert weiter. Das ist ein bisschen ein Spiegelbild, dass er nicht hinfällt und liegen bleibt, sondern sich wehrt.”

    Der Treffer dürfte dem 23-Jährigen guttun. Nach dem 1. Oktober 2024, als er in der Champions League gegen Celtic Glasgow dreifach traf, hatte er in 13 Pflichtspiel-Einsätzen lediglich noch ein Tor erzielt – und zwar im Champions-League-Playoff-Hinspiel am 11. Februar gegen Sporting Lissabon. Zwischenzeitlich fehlte er im Oktober und November verletzungsbedingt.

    Hängt der Aufwärtstrend vielleicht mit einem guten Ratschlag von Trainer Niko Kovac zusammen? “Er sagte mir, nutze deine Stärken, deine Schnelligkeit und das Eins-gegen-Eins und mache Tor”, sagte Adeyemi über den Tipp des Trainers. “Das, was er von mir will, versuche ich jedes Spiel zu bringen.”

    Dies scheint offenbar zu fruchten – zur Freude der Vereinsführung. “Karim muss diesen Weg weitergehen”, sagte ein zufriedener Kehl.

    2. Kovac hat seine Stammelf gefunden

    Kovac nahm gegenüber dem Kantersieg gegen Union lediglich eine Veränderung an der Startelf vor. Und das vermutlich auch nur, weil Julian Ryerson krankheitsbedingt ausfiel, sodass Rechtsverteidiger Yan Couto von Beginn an ran durfte.

    “Man kann sagen, dass Nico seinen Stamm gefunden hat. Es spielen größtenteils die gleichen Spieler”, stellte Ricken fest.

    Die personelle Kontinuität tut dem BVB offenbar gut. Zum dritten Mal hintereinander beziehungsweise zum vierten Mal innerhalb der letzten fünf Pflichtspiele blieben sie ohne Gegentreffer. “Für mich ist es eine Mannschaftsleistung, wenn wir zu Null spielen”, sagte Torwart Gregor Kobel.

    “Jeder einzelne Spieler gehört dazu. Das fängt bei mir hinten an, geht über die Viererkette, den Coach an der Seitenlinie und auch die Sechser.” Kobel sieht ein Erfolgsschlüssel darin, dass wir “als Mannschaft gut verteidigen. Vorne machen wir dann meistens ein Tor.”

    Kehl führt die defensive Stabilität auch auf Kovac zurück. “Das war ja der Wunsch, dass wir über den Trainerwechsel, über ein bisschen Einfachheit und durch klare Ansprachen von Nico und seinem Trainerteam, wieder Stabilität kriegen”, sagte er.

    Innenverteidiger Nico Schlotterbeck sieht noch einen weiteren Grund dafür, dass der BVB stabiler ist als unter Ex-Trainer Nuri Sahin: “In der Hinrunde gab es viele Wechsel in der Verteidigung, weil viele Spieler verletzt waren und nicht so richtig in den Rhythmus gekommen sind. Aber natürlich stehen wir jetzt auch kompakter und geschlossener, sodass wir nicht so viel zulassen.”

    3. BVB zeigt nach der Halbzeit ein anderes Gesicht

    Borussia Dortmund tat sich in der ersten Halbzeit schwer. Alleine das Eckenverhältnis in den ersten 45 Minuten von 5:1 zugunsten St. Paulis bewies, dass die Hamburger vielfach gefährlicher waren.

    Die beiden Offensivspieler Maximilian Beier und Serhou Guirassy fanden zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Letzterer bekam in den ersten 45 Minuten keinen einzigen Torschuss zustande. 

    Defensiv war der BVB vor allem über die Außenseiten anfällig, sodass St. Pauli mit Flanken zu gefährlichen Abschlüssen kam. In der 7. Minute hatte Elias Saad vom FC St. Pauli die beste Chance der ersten Halbzeit, als er nach einer hohen Hereingabe von Noah Weißhaupt aus kurzer Distanz zum Kopfball kam, den Ball allerdings über das Tor setzte.

    “Ich glaube, die erste Halbzeit war ein bisschen träge”, sagte Schlotterbeck. “Aber wichtig war, dann mit einem 0:0 in die Halbzeit zu gehen. Das war bei den Spielen in Kiel und Bochum anders. Dann wurde es schwer.”

    Nach der Halbzeit allerdings zeigte Dortmund ein anderes Gesicht und dominierte das Spiel. Der Führungstreffer der 50. Minute resultierte aus längeren Ballbesitzphasen. Offenbar fand Kovac in der Pause die richtigen Worte.

    “Wir mussten das Balltempo erhöhen”, sagte Schlotterbeck. “Wir haben (in der 1. Halbzeit) immer nur eine Linie überspielt, nicht zwei. Das haben wir in der 2. Halbzeit besser hinbekommen. Und natürlich wurden die Räume auch größer, weil St. Pauli etwas müde wurde.”

    Dies wusste der BVB zu nutzen.

    picture

    Bayern-Coach Kompany: “VfB erste halbe Stunde klar besser”

    Video credit: Perform



    Source link

  • Atlético stößt Real Madrid auf Platz drei

    Atlético stößt Real Madrid auf Platz drei


    Die Befürchtung wird wahr: Nach der 1:2-Niederlage bei Betis in Sevilla hat Real Madrid noch am Samstag auch den zweiten Platz in der Tabelle von LaLiga verloren – ausgerechnet an Atlético, das die Königlichen am Dienstag zum Hinspiel des Achtelfinals der Champions League im Estadio Santiago Bernabéu herausfordern (21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN).

    Mit nun 56 Zählern klettern die „Rojiblancos“ nach ihrem 1:0-Erfolg gegen den Athletic Club zumindest vorerst auf den ersten Rang. Julián Álvarez traf im Estadio Riyadh Air Metropolitano (66.). Real liegt weiterhin bei 54 Punkten, der FC Barcelona (ebenfalls 54) kann Atlético am Sonntag auf Platz zwei verweisen. Die Katalanen empfangen Real Sociedad an diesem 26. Spieltag.

    Atlético Madrid LaLiga
    Atlético ist mittendrin im Meisterkampf – Foto: Florencia Tan Jun/Getty Images

    Während das weiße Ballett nach zuvor sieben ungeschlagenen Partien in Serie also mit einer Niederlage im Rücken in das Königsklassen-Derby gehen, verbuchte das Ensemble von Diego Simeone nun bereits seine zehnte nicht verlorene Begegnung in Folge. Die letzte Pleite setzte es am 18. Januar gegen den CD Leganés. Real will den Lauf des Lokalrivalen jetzt beenden und sich damit eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am 12. März im Metropolitano schaffen.

    Zwischen den Achtelfinalspielen duelliert sich Real in der Primera División übrigens mit Rayo Vallecano (16:15 Uhr), Atlético wiederum mit dem FC Getafe (14 Uhr) – jeweils am Sonntag nächster Woche. Wie die Kräfteverhältnisse in der Tabelle dann wohl aussehen?

    


    0.00 avg. rating (0% score) – 0 votes


    Seriöse Wettanbieter auf www.betrugstest.com



    Source link

  • Drei Posten in Kovač-Elf zu vergeben

    Drei Posten in Kovač-Elf zu vergeben


    1. fussball.news
    2. Deutschland
    3. Borussia Dortmund

    Borussia Dortmund will in der Bundesliga beim FC St. Pauli nachlegen. Bei Trainer Niko Kovač scheinen acht Positionen klar vergeben. Die BVB-Aufstellung.

    Dortmund – Mit einem 6:0 gegen Union Berlin hat Borussia Dortmund das erste lautstarke Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač abgegeben. Für die Aufholjagd auf die europäischen Plätze muss am 24. Spieltag der Bundesliga die erste Siegesserie der Saison gelingen. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es zum FC St. Pauli.

    In der bisherigen Spielzeit holte der BVB nach Siegen in der Bundesliga erst kümmerliche zwei Punkte, verlor schon sechsmal. Eine Wiederholung beim Tabellen-15. in Hamburg ist verboten, wenn es mit den Minimalzielen für Schwarzgelb noch etwas werden soll. Gut für Dortmund: Der BVB ist der Angstgegner von St. Pauli.

    Dortmund verlor in der Bundesliga letztmals 1989 gegen St. Pauli

    In der Hinrunde setzte sich das Team dank eines späten Treffers von Serhou Guirassy knapp mit 2:1 gegen die Kiezkicker durch. In der Liga hat St. Pauli letztmals 1989 gegen Dortmund gewonnen. 2022 gelang aber ein Sieg im DFB-Pokal gegen den damaligen Titelverteidiger. Trotz zuletzt drei Niederlagen am Stück haben die Hamburger in der Bundesliga noch sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

    Dass auf den BVB eine harte Nuss zukommen dürfte, verdeutlicht eine Statistik: Mit 27 Gegentreffern stellt St. Pauli als Abstiegskandidat gemeinsam mit Doublesieger Bayer Leverkusen die drittbeste Defensive der Liga, nur der FC Bayern und FSV Mainz 05 kassierten weniger Tore. Allerdings fühlt sich St. Pauli am Millerntor gar nicht so wohl, hat jedenfalls vier von sechs Saisonsiegen auswärts geholt.

    In der Startelf von Niko Kovač scheinen acht Plätze vergeben, um drei tobt ein Wettkampf.
    In der Startelf von Niko Kovač scheinen acht Plätze vergeben, um drei tobt ein Wettkampf. © IMAGO/Bahho Kara

    Trainer Kovač hat sich für ein festes BVB-Gerüst entschieden

    Mit Blick auf die Aufstellung des BVB sind erneut nur geringfügige Änderungen gegenüber dem vorangegangenen Spiel zu erwarten. Trainer Kovač hat sich bewusst für ein festes Gerüst entschieden, um der Mannschaft Stabilität zu verleihen. Mit Torhüter Gregor Kobel, den Verteidigern Julian Ryerson, Emre Can und Nico Schlotterbeck, Pascal Groß und Marcel Sabitzer als Duo im Zentrum sowie den Offensivkräften Karim Adeyemi und Serhou Guirassy scheinen acht Plätze in der Startelf derzeit fest vergeben.

    Um die drei übrigen Positionen gibt es einen durchaus spannenden Wettkampf.

    Bensebaini gegen Svensson, Beier gegen Gittens, Dreikampf um die Zehnerrolle

    Hinten links hatte sich Kovač gegen Union durchaus überraschend für Ramy Bensebaini entschieden, nachdem er in der Pressekonferenz Tags zuvor den Winter-Neuzugang Daniel Svensson geradezu überschwänglich gelobt hatte. Bensebaini bringt Zweikampfhärte und Physis sowie Erfahrung ein, Svensson ist etwas spielstärker und spult große Laufleistungen ab. Eine ganz klare Reihenfolge gibt es aktuell wohl nicht.

    Im offensiven Mittelfeld hatte Julian Brandt in dieser Saison stets die Nase vorn. Nach seinem kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfall gegen Union wird jedoch vielfach über den Nationalspieler diskutiert, den manche Beobachter sogar zum großen Verlierer der Gala seiner BVB-Kollegen deklarieren. Allerdings: Ersatzmann Giovanni Reyna hat sich auch nicht sonderlich aufgedrängt. Und ob Carney Chukwuemeka nach starken 20 Minuten als Joker gleich in die Startelf rückt, ist wohl wenigstens fraglich.

    Auf der linken Seite konnte sich gegen die Köpenicker Maximilian Beier durchaus aufdrängen, wobei ihm bis in die Schlussphase hinein das Glück – oder die absolute Entschlossenheit? – fehlte. Mit einer feinen Vorlage für Guirassy und einem Kopfballtreffer sammelte der Angreifer dann doch noch reichlich Selbstvertrauen. Jamie Gittens ist das zuletzt etwas abhandengekommen. Der Engländer erhielt gegen Union eine Atempause, kam von der Bank. Beier ist ihm gerade in Sachen Defensivarbeit überlegen, Gittens sorgte aber schon oft für magische Momente.

    Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen den FC St. Pauli

    Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt, Beier – Guirassy

    Aufschluss über die drei spannenden Fragen zur Startformation könnte es in der Pressekonferenz von Niko Kovač am Freitag geben. Für den Moment scheint wahrscheinlich, dass der Trainer Brandt ein deutlich sichtbares Signal des Vertrauens gibt, während bei Beier und Bensebaini kein Grund für eine Änderung besteht.

    Anderweitige Umbaumaßnahmen wären wohl nur mit Blick auf die Champions League und das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille am Dienstagabend (21 Uhr) denkbar. Jedoch ist die Lage des BVB in der Liga zu prekär, als dass Kovač darauf große Rücksicht nehmen könnte.



    Source link

  • Drei Posten in Kovač-Elf zu vergeben

    Drei Posten in Kovač-Elf zu vergeben


    1. fussball.news
    2. Deutschland
    3. Borussia Dortmund

    Borussia Dortmund will in der Bundesliga beim FC St. Pauli nachlegen. Bei Trainer Niko Kovač scheinen acht Positionen klar vergeben. Die BVB-Aufstellung.

    Dortmund – Mit einem 6:0 gegen Union Berlin hat Borussia Dortmund das erste lautstarke Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač abgegeben. Für die Aufholjagd auf die europäischen Plätze muss am 24. Spieltag der Bundesliga die erste Siegesserie der Saison gelingen. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es zum FC St. Pauli.

    In der bisherigen Spielzeit holte der BVB nach Siegen in der Bundesliga erst kümmerliche zwei Punkte, verlor schon sechsmal. Eine Wiederholung beim Tabellen-15. in Hamburg ist verboten, wenn es mit den Minimalzielen für Schwarzgelb noch etwas werden soll. Gut für Dortmund: Der BVB ist der Angstgegner von St. Pauli.

    Dortmund verlor in der Bundesliga letztmals 1989 gegen St. Pauli

    In der Hinrunde setzte sich das Team dank eines späten Treffers von Serhou Guirassy knapp mit 2:1 gegen die Kiezkicker durch. In der Liga hat St. Pauli letztmals 1989 gegen Dortmund gewonnen. 2022 gelang aber ein Sieg im DFB-Pokal gegen den damaligen Titelverteidiger. Trotz zuletzt drei Niederlagen am Stück haben die Hamburger in der Bundesliga noch sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

    Dass auf den BVB eine harte Nuss zukommen dürfte, verdeutlicht eine Statistik: Mit 27 Gegentreffern stellt St. Pauli als Abstiegskandidat gemeinsam mit Doublesieger Bayer Leverkusen die drittbeste Defensive der Liga, nur der FC Bayern und FSV Mainz 05 kassierten weniger Tore. Allerdings fühlt sich St. Pauli am Millerntor gar nicht so wohl, hat jedenfalls vier von sechs Saisonsiegen auswärts geholt.

    In der Startelf von Niko Kovač scheinen acht Plätze vergeben, um drei tobt ein Wettkampf.
    In der Startelf von Niko Kovač scheinen acht Plätze vergeben, um drei tobt ein Wettkampf. © IMAGO/Bahho Kara

    Trainer Kovač hat sich für ein festes BVB-Gerüst entschieden

    Mit Blick auf die Aufstellung des BVB sind erneut nur geringfügige Änderungen gegenüber dem vorangegangenen Spiel zu erwarten. Trainer Kovač hat sich bewusst für ein festes Gerüst entschieden, um der Mannschaft Stabilität zu verleihen. Mit Torhüter Gregor Kobel, den Verteidigern Julian Ryerson, Emre Can und Nico Schlotterbeck, Pascal Groß und Marcel Sabitzer als Duo im Zentrum sowie den Offensivkräften Karim Adeyemi und Serhou Guirassy scheinen acht Plätze in der Startelf derzeit fest vergeben.

    Um die drei übrigen Positionen gibt es einen durchaus spannenden Wettkampf.

    Bensebaini gegen Svensson, Beier gegen Gittens, Dreikampf um die Zehnerrolle

    Hinten links hatte sich Kovač gegen Union durchaus überraschend für Ramy Bensebaini entschieden, nachdem er in der Pressekonferenz Tags zuvor den Winter-Neuzugang Daniel Svensson geradezu überschwänglich gelobt hatte. Bensebaini bringt Zweikampfhärte und Physis sowie Erfahrung ein, Svensson ist etwas spielstärker und spult große Laufleistungen ab. Eine ganz klare Reihenfolge gibt es aktuell wohl nicht.

    Im offensiven Mittelfeld hatte Julian Brandt in dieser Saison stets die Nase vorn. Nach seinem kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfall gegen Union wird jedoch vielfach über den Nationalspieler diskutiert, den manche Beobachter sogar zum großen Verlierer der Gala seiner BVB-Kollegen deklarieren. Allerdings: Ersatzmann Giovanni Reyna hat sich auch nicht sonderlich aufgedrängt. Und ob Carney Chukwuemeka nach starken 20 Minuten als Joker gleich in die Startelf rückt, ist wohl wenigstens fraglich.

    Auf der linken Seite konnte sich gegen die Köpenicker Maximilian Beier durchaus aufdrängen, wobei ihm bis in die Schlussphase hinein das Glück – oder die absolute Entschlossenheit? – fehlte. Mit einer feinen Vorlage für Guirassy und einem Kopfballtreffer sammelte der Angreifer dann doch noch reichlich Selbstvertrauen. Jamie Gittens ist das zuletzt etwas abhandengekommen. Der Engländer erhielt gegen Union eine Atempause, kam von der Bank. Beier ist ihm gerade in Sachen Defensivarbeit überlegen, Gittens sorgte aber schon oft für magische Momente.

    Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen den FC St. Pauli

    Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt, Beier – Guirassy

    Aufschluss über die drei spannenden Fragen zur Startformation könnte es in der Pressekonferenz von Niko Kovač am Freitag geben. Für den Moment scheint wahrscheinlich, dass der Trainer Brandt ein deutlich sichtbares Signal des Vertrauens gibt, während bei Beier und Bensebaini kein Grund für eine Änderung besteht.

    Anderweitige Umbaumaßnahmen wären wohl nur mit Blick auf die Champions League und das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille am Dienstagabend (21 Uhr) denkbar. Jedoch ist die Lage des BVB in der Liga zu prekär, als dass Kovač darauf große Rücksicht nehmen könnte.



    Source link

  • Drei Posten in Kovač-Elf zu vergeben

    Drei Posten in Kovač-Elf zu vergeben


    1. Soester Anzeiger
    2. Sport
    3. BVB 09

    Borussia Dortmund will in der Bundesliga beim FC St. Pauli nachlegen. Bei Trainer Niko Kovač scheinen acht Positionen klar vergeben. Die BVB-Aufstellung.

    Dortmund – Mit einem 6:0 gegen Union Berlin hat Borussia Dortmund das erste lautstarke Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač abgegeben. Für die Aufholjagd auf die europäischen Plätze muss am 24. Spieltag der Bundesliga die erste Siegesserie der Saison gelingen. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es zum FC St. Pauli.

    In der bisherigen Spielzeit holte der BVB nach Siegen in der Bundesliga erst kümmerliche zwei Punkte, verlor schon sechsmal. Eine Wiederholung beim Tabellen-15. in Hamburg ist verboten, wenn es mit den Minimalzielen für Schwarzgelb noch etwas werden soll. Gut für Dortmund: Der BVB ist der Angstgegner von St. Pauli.

    Dortmund verlor in der Bundesliga letztmals 1989 gegen St. Pauli

    In der Hinrunde setzte sich das Team dank eines späten Treffers von Serhou Guirassy knapp mit 2:1 gegen die Kiezkicker durch. In der Liga hat St. Pauli letztmals 1989 gegen Dortmund gewonnen. 2022 gelang aber ein Sieg im DFB-Pokal gegen den damaligen Titelverteidiger. Trotz zuletzt drei Niederlagen am Stück haben die Hamburger in der Bundesliga noch sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

    Dass auf den BVB eine harte Nuss zukommen dürfte, verdeutlicht eine Statistik: Mit 27 Gegentreffern stellt St. Pauli als Abstiegskandidat gemeinsam mit Doublesieger Bayer Leverkusen die drittbeste Defensive der Liga, nur der FC Bayern und FSV Mainz 05 kassierten weniger Tore. Allerdings fühlt sich St. Pauli am Millerntor gar nicht so wohl, hat jedenfalls vier von sechs Saisonsiegen auswärts geholt.

    In der Startelf von Niko Kovač scheinen acht Plätze vergeben, um drei tobt ein Wettkampf.
    In der Startelf von Niko Kovač scheinen acht Plätze vergeben, um drei tobt ein Wettkampf. © IMAGO/Bahho Kara

    Trainer Kovač hat sich für ein festes BVB-Gerüst entschieden

    Mit Blick auf die Aufstellung des BVB sind erneut nur geringfügige Änderungen gegenüber dem vorangegangenen Spiel zu erwarten. Trainer Kovač hat sich bewusst für ein festes Gerüst entschieden, um der Mannschaft Stabilität zu verleihen. Mit Torhüter Gregor Kobel, den Verteidigern Julian Ryerson, Emre Can und Nico Schlotterbeck, Pascal Groß und Marcel Sabitzer als Duo im Zentrum sowie den Offensivkräften Karim Adeyemi und Serhou Guirassy scheinen acht Plätze in der Startelf derzeit fest vergeben.

    Um die drei übrigen Positionen gibt es einen durchaus spannenden Wettkampf.

    Bensebaini gegen Svensson, Beier gegen Gittens, Dreikampf um die Zehnerrolle

    Hinten links hatte sich Kovač gegen Union durchaus überraschend für Ramy Bensebaini entschieden, nachdem er in der Pressekonferenz Tags zuvor den Winter-Neuzugang Daniel Svensson geradezu überschwänglich gelobt hatte. Bensebaini bringt Zweikampfhärte und Physis sowie Erfahrung ein, Svensson ist etwas spielstärker und spult große Laufleistungen ab. Eine ganz klare Reihenfolge gibt es aktuell wohl nicht.

    Im offensiven Mittelfeld hatte Julian Brandt in dieser Saison stets die Nase vorn. Nach seinem kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfall gegen Union wird jedoch vielfach über den Nationalspieler diskutiert, den manche Beobachter sogar zum großen Verlierer der Gala seiner BVB-Kollegen deklarieren. Allerdings: Ersatzmann Giovanni Reyna hat sich auch nicht sonderlich aufgedrängt. Und ob Carney Chukwuemeka nach starken 20 Minuten als Joker gleich in die Startelf rückt, ist wohl wenigstens fraglich.

    Auf der linken Seite konnte sich gegen die Köpenicker Maximilian Beier durchaus aufdrängen, wobei ihm bis in die Schlussphase hinein das Glück – oder die absolute Entschlossenheit? – fehlte. Mit einer feinen Vorlage für Guirassy und einem Kopfballtreffer sammelte der Angreifer dann doch noch reichlich Selbstvertrauen. Jamie Gittens ist das zuletzt etwas abhandengekommen. Der Engländer erhielt gegen Union eine Atempause, kam von der Bank. Beier ist ihm gerade in Sachen Defensivarbeit überlegen, Gittens sorgte aber schon oft für magische Momente.

    Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen den FC St. Pauli

    Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt, Beier – Guirassy

    Aufschluss über die drei spannenden Fragen zur Startformation könnte es in der Pressekonferenz von Niko Kovač am Freitag geben. Für den Moment scheint wahrscheinlich, dass der Trainer Brandt ein deutlich sichtbares Signal des Vertrauens gibt, während bei Beier und Bensebaini kein Grund für eine Änderung besteht.

    Anderweitige Umbaumaßnahmen wären wohl nur mit Blick auf die Champions League und das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille am Dienstagabend (21 Uhr) denkbar. Jedoch ist die Lage des BVB in der Liga zu prekär, als dass Kovač darauf große Rücksicht nehmen könnte.



    Source link

  • Drei Posten in Kovač-Elf zu vergeben

    Drei Posten in Kovač-Elf zu vergeben


    1. fussball.news
    2. Deutschland
    3. Borussia Dortmund

    Borussia Dortmund will in der Bundesliga beim FC St. Pauli nachlegen. Bei Trainer Niko Kovač scheinen acht Positionen klar vergeben. Die BVB-Aufstellung.

    Dortmund – Mit einem 6:0 gegen Union Berlin hat Borussia Dortmund das erste lautstarke Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač abgegeben. Für die Aufholjagd auf die europäischen Plätze muss am 24. Spieltag der Bundesliga die erste Siegesserie der Saison gelingen. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es zum FC St. Pauli.

    In der bisherigen Spielzeit holte der BVB nach Siegen in der Bundesliga erst kümmerliche zwei Punkte, verlor schon sechsmal. Eine Wiederholung beim Tabellen-15. in Hamburg ist verboten, wenn es mit den Minimalzielen für Schwarzgelb noch etwas werden soll. Gut für Dortmund: Der BVB ist der Angstgegner von St. Pauli.

    Dortmund verlor in der Bundesliga letztmals 1989 gegen St. Pauli

    In der Hinrunde setzte sich das Team dank eines späten Treffers von Serhou Guirassy knapp mit 2:1 gegen die Kiezkicker durch. In der Liga hat St. Pauli letztmals 1989 gegen Dortmund gewonnen. 2022 gelang aber ein Sieg im DFB-Pokal gegen den damaligen Titelverteidiger. Trotz zuletzt drei Niederlagen am Stück haben die Hamburger in der Bundesliga noch sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

    Dass auf den BVB eine harte Nuss zukommen dürfte, verdeutlicht eine Statistik: Mit 27 Gegentreffern stellt St. Pauli als Abstiegskandidat gemeinsam mit Doublesieger Bayer Leverkusen die drittbeste Defensive der Liga, nur der FC Bayern und FSV Mainz 05 kassierten weniger Tore. Allerdings fühlt sich St. Pauli am Millerntor gar nicht so wohl, hat jedenfalls vier von sechs Saisonsiegen auswärts geholt.

    In der Startelf von Niko Kovač scheinen acht Plätze vergeben, um drei tobt ein Wettkampf.
    In der Startelf von Niko Kovač scheinen acht Plätze vergeben, um drei tobt ein Wettkampf. © IMAGO/Bahho Kara

    Trainer Kovač hat sich für ein festes BVB-Gerüst entschieden

    Mit Blick auf die Aufstellung des BVB sind erneut nur geringfügige Änderungen gegenüber dem vorangegangenen Spiel zu erwarten. Trainer Kovač hat sich bewusst für ein festes Gerüst entschieden, um der Mannschaft Stabilität zu verleihen. Mit Torhüter Gregor Kobel, den Verteidigern Julian Ryerson, Emre Can und Nico Schlotterbeck, Pascal Groß und Marcel Sabitzer als Duo im Zentrum sowie den Offensivkräften Karim Adeyemi und Serhou Guirassy scheinen acht Plätze in der Startelf derzeit fest vergeben.

    Um die drei übrigen Positionen gibt es einen durchaus spannenden Wettkampf.

    Bensebaini gegen Svensson, Beier gegen Gittens, Dreikampf um die Zehnerrolle

    Hinten links hatte sich Kovač gegen Union durchaus überraschend für Ramy Bensebaini entschieden, nachdem er in der Pressekonferenz Tags zuvor den Winter-Neuzugang Daniel Svensson geradezu überschwänglich gelobt hatte. Bensebaini bringt Zweikampfhärte und Physis sowie Erfahrung ein, Svensson ist etwas spielstärker und spult große Laufleistungen ab. Eine ganz klare Reihenfolge gibt es aktuell wohl nicht.

    Im offensiven Mittelfeld hatte Julian Brandt in dieser Saison stets die Nase vorn. Nach seinem kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfall gegen Union wird jedoch vielfach über den Nationalspieler diskutiert, den manche Beobachter sogar zum großen Verlierer der Gala seiner BVB-Kollegen deklarieren. Allerdings: Ersatzmann Giovanni Reyna hat sich auch nicht sonderlich aufgedrängt. Und ob Carney Chukwuemeka nach starken 20 Minuten als Joker gleich in die Startelf rückt, ist wohl wenigstens fraglich.

    Auf der linken Seite konnte sich gegen die Köpenicker Maximilian Beier durchaus aufdrängen, wobei ihm bis in die Schlussphase hinein das Glück – oder die absolute Entschlossenheit? – fehlte. Mit einer feinen Vorlage für Guirassy und einem Kopfballtreffer sammelte der Angreifer dann doch noch reichlich Selbstvertrauen. Jamie Gittens ist das zuletzt etwas abhandengekommen. Der Engländer erhielt gegen Union eine Atempause, kam von der Bank. Beier ist ihm gerade in Sachen Defensivarbeit überlegen, Gittens sorgte aber schon oft für magische Momente.

    Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen den FC St. Pauli

    Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt, Beier – Guirassy

    Aufschluss über die drei spannenden Fragen zur Startformation könnte es in der Pressekonferenz von Niko Kovač am Freitag geben. Für den Moment scheint wahrscheinlich, dass der Trainer Brandt ein deutlich sichtbares Signal des Vertrauens gibt, während bei Beier und Bensebaini kein Grund für eine Änderung besteht.

    Anderweitige Umbaumaßnahmen wären wohl nur mit Blick auf die Champions League und das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille am Dienstagabend (21 Uhr) denkbar. Jedoch ist die Lage des BVB in der Liga zu prekär, als dass Kovač darauf große Rücksicht nehmen könnte.



    Source link