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  • Später Handelfmeter entscheidet: Wolfsburg dreht Spiel

    Später Handelfmeter entscheidet: Wolfsburg dreht Spiel



    Dank eines etwas schmeichelhaften 2:1-Erfolgs beim VfB Stuttgart, der erst spät zustande kam, rückt der VfL Wolfsburg an die internationalen Plätze heran.

    Erzielte das entscheidende 2:1 für Wolfsburg per Elfmeter: Mohammed Amoura (Nr. 9).


    Erzielte das entscheidende 2:1 für Wolfsburg per Elfmeter: Mohammed Amoura (Nr. 9).

    IMAGO/Eibner


    Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß nahm im Vergleich zum 2:1 bei Borussia Dortmund eine Umstellung vor: Statt Stergiou (Bank) begann Vagnoman auf der Rechtsverteidigerposition.


    Wolfsburg-Coach Ralph Hasenhüttl war im Vergleich zum 0:0 gegen Bayer Leverkusen zu zwei Änderungen gezwungen. Maehle (5. Gelbe Karte) und Kapitän Arnold (Innenbandverletzung im Knie) wurden durch Gerhardt und Vranckx ersetzt.

    Viele Zweikämpfe, wenig Torgefahr


    Nach gutem Start der Wolfsburger entwickelte sich eine ausgeglichene erste Hälfte, in der beide Mannschaften um Offensive bemüht waren. Hochkarätige Chancen blieben allerdings auf beiden Seiten selten, weil in den Abwehrverbünden konzentriert und resolut gearbeitet wurde. So dauerte es bis in die 22. Minute, ehe Wimmer zu einer ersten guten Schusschance kam, Chabot vereitelte einen Abschluss aus bester Position im allerletzten Moment.

    Spielnote

    Eine zähe Partie mit vielen Längen und Unterbrechungen, die erst nach der VfB-Führung Fahrt aufnahm.

    4



    Tore und Karten


    1:0
    Woltemade (72′)


    1:1
    Tiago Tomas (77′)




    VfB Stuttgart
     
    VfL Wolfsburg
     

    Spieldaten





    VfB Stuttgart

    Stuttgart





    VfL Wolfsburg

    Wolfsburg

    M. Müller3 – Fischer4 , Vavro3, Koulierakis3,5, Gerhardt3 – Svanberg3,5 , Vranckx4, Wimmer2,5, Tiago Tomas3 , Amoura2 – Wind4,5



    Spielinfo





    Stadion MHP-Arena
    Zuschauer 58.000





    Nach rund einer halben Stunde erhöhte der VfB ein wenig die Schlagzahl – und wurde nun selbst erstmals gefährlich: Undavs Kopfball fehlte es aber an Wucht, um VfL-Keeper Müller überwinden zu können (34.). Kurz vor der Halbzeit strich dann ein Kopfball von Karazor nur knapp über die Querlatte (44.). So blieb es nach durchaus zweikampfintensiver erster Hälfte beim torlosen Remis.

    Tiago Tomas resolut, Amoura eiskalt


    Nach der Pause wurde die Partie einseitiger, denn Stuttgart übernahm eindeutig das Kommando. Bei aller Überlegenheit, die der VfB nun spielerisch an den Tag legte, blieben klare Chancen erneut lange Zeit Mangelware. Erst ein Doppelwechsel von Hoeneß, der Woltemade und Diehl für Undav und Leweling brachte, erwies sich prompt als goldrichtig: Denn Woltemade erzielte nach tollem Solo direkt nach seiner Hereinnahme das 1:0 für die Hausherren (72.).


    Die Entscheidung zugunsten der Schwaben? Mitnichten. Denn ein wenig aus dem Nichts heraus glich Wolfsburg nur wenige Minuten nach einem schnörkellos vorgetragenem Angriff durch den Ex-Stuttgarter Tiago Tomas aus (77.). Und es kam noch besser für den VfL: Denn nachdem Vagnoman einen Wimmer-Schuss mit ausgestrecktem Arm gestoppt hatte, gab es nach VAR-Eingriff Handelfmeter für die Gäste, den Amoura verwandelte – auch wenn Nübel noch leicht am Ball war (87.). Die späte Wende zugunsten der Hasenhüttl-Elf.


    Der VfB spielt in der kommenden Woche am Sonntag (19.30 Uhr) bei der TSG Hoffenheim, Wolfsburg bereits am Samstag (15.30 Uhr) zu Hause gegen den VfL Bochum.



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  • Dieser Ex-Wolfsburg-Star dreht in der Champions League

    Dieser Ex-Wolfsburg-Star dreht in der Champions League


    Wolfsburg. Im Sommer vereinslos, jetzt im Achtelfinale der Königsklasse: Pokalheld des VfL Wolfsburg trifft und lässt Schwieriges einfach aussehen.



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  • Fußball-Bundesliga: Wolfsburg dreht Spiel beim VfB und kommt…

    Fußball-Bundesliga: Wolfsburg dreht Spiel beim VfB und kommt…


    Nach dem Erfolg bei seinem Ex-Club VfB Stuttgart glaubt Torschütze Tiago Tomás, dass der VfL Wolfsburg seinem Saisonziel ein gutes Stück nähergekommen ist. «Diese Punkte waren sehr wichtig, weil wir jetzt näher an den europäischen Plätzen dran sind», sagte der Portugiese nach dem 2:1-Auswärtserfolg. «Das ist unser Ziel als Team. Und natürlich haben wir die Punkte gebraucht.»

    Zuletzt hatten die Niedersachsen dreimal in Serie unentschieden gespielt und sogar viermal nacheinander nicht gewonnen. Dieser Negativlauf ist nun zu Ende. «Wir sind sehr, sehr happy. Denn man sieht ja, dass die Mannschaften um uns herum gewinnen. Das schiebt sich alles so zusammen. Gewinnst du zwei Wochen nicht, bist du vielleicht Elfter und gewinnst du zweimal, bist du Fünfter oder Vierter», sagte Trainer Ralph Hasenhüttl, der mit der Leistung und der Moral seiner Schützlinge zufrieden war. «Wir können auch was, wir sind schon in der Lage, dem Gegner wehzutun.»

    Allerdings müssen die Wolfsburger nun endlich auch vor heimischer Kulisse in der Fußball-Bundesliga konstant punkten. Bisher überzeugten sie vor allem in der Fremde. «Ich weiß nicht, woran das liegt. Wir haben auch schon zu Hause gute Spiele gemacht und das wollen wir auch am nächsten Wochenende schaffen», sagte Tomás mit Blick auf das Duell mit dem VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376580/1



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  • Conference League: Heidenheim dreht Spiel in Kopenhagen und

    Conference League: Heidenheim dreht Spiel in Kopenhagen und


    Stand: 13.02.2025 23:30 Uhr

    Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist 1. FC Heidenheim hat nach einer deutlichen Steigerung in Halbzeit zwei das Playoff-Hinspiel beim FC Kopenhagen gedreht.

    Der 1. FC Heidenheim hat das Hinspiel der Playoffs in der Conference League beim FC Kopenhagen mit 2:1 (0:1) gewonnen. Jordan Larsson brachte die Dänen in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit in Führung (45.+1 Minute). Thomas Keller besorgte den Heidenheimer Ausgleich (59.), Tim Siersleben drehte die Partie (85.).

    Der FCH startete am Donnerstag (13.02.2025) im Vergleich zum 0:1 beim SC Freiburg gleich mit zehn Wechseln. Trainer Frank Schmidt ließ im Kopenhagener “Parken” nur Kapitän Patrick Mainka in der Startelf. Im Tor ersetzte der 21-jährige Frank Feller Stammkeeper Kevin Müller.

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    Feller stand gleich nach zwei Minuten im Blickpunkt, als er eine Flanke von Robert aus der Gefahrenzone faustete. Ansonsten versuchte der FCH, den Spielaufbau der Dänen frühzeitig zu stören. Dennoch initiierte Kopenhagen mehrere gefährliche Szenen im Heidenheimer Strafraum. Norman Theuerkauf klärte einen Schuss zur Ecke (5.), Tim Siersleben blockte einen Abschluss von Larsson (8.). Die Heidenheimer kamen in der Offensive dagegen praktisch nicht zur Geltung, (zu) schnelle Ballverluste prägten die Aktionen des Bundesligisten.

    Erste Annäherung der Heidenheimer

    Nach knapp 20 Minuten wagte sich der FCH etwas mehr in die gegnerische Hälfte. Eine abgefälschte Hereingabe von Marnon Busch landete in den Armen von Keeper Diant Ramaj. Die 23-jährige Leihgabe von Borussia Dortmund spielte einst beim VfB Stuttgart und in der Jugend auch in Heidenheim. Auf der anderen Seite rettete Feller das 0:0, als er einen Kopfball von Rodrigo Huescas an die Latte lenkte. Den Abpraller klärte Theuerkauf von der Linie (21.).

    Die Begegnung war nun offener, was auch an Heidenheim lag. Sirlord Conteh klaute den Ball im Pressing und bediente Marvin Pieringer, der aus 15 Metern seinen Meister in Ramaj fand (23.). Weiterhin waren die Dänen die deutlich gefährlichere Mannschaft, doch Feller war auch beim 18-Meter-Kracher von Victor Froholdt auf dem Posten (26.). Kopenhagens Viktor Claesson bot sich die zweite Großchance der Partie, doch die Direktabnahme des Angreifers rauschte über das FCH-Tor (37.). Fast mit dem Pausenpfiff gingen die Gastgeber doch noch in Führung. Marcos Lopez wurde auf der linken Seite freigespielt. Seine präzise Hereingabe drückte Larsson über die Linie.

    Keller mit dem Ausgleich für den FCH

    Auch in den zweiten Abschnitt startete Kopenhagen offensiv. Doch Feller konnte einen Volleyschuss von Huescas sicher parieren (47.). Zwei Minuten später flankte der zur Pause eingewechselte Omar Traoré in den Strafraum, der Ball fiel FCH-Angreifer Conteh vor die Füße, doch sein Abschluss ging deutlich über den Kasten. Die Heidenheimer zeigten sich nach der Umstellung auf ein System mit zwei Angreifern aktiver im eigenen Ballbesitz, das Spiel war nun ausgeglichen. Eine Standardsituation bescherte dem FCH dann den Ausgleich. Ein Freistoß von Paul Wanner gelang über Siersleben und Mainka zu Thomas Keller, der aus vier Metern einköpfte.

    Kopenhagen reagierte und wäre durch Larsson fast erneut in Führung gegangen, doch sein Schuss strich am linken Winkel vorbei (63.). Der FCH spielte nun viel frecher als noch in der ersten Halbzeit – und kam zu Chancen. In der 67. Minute schloss Wanner einen von ihm selbst eingeleiteten Angriff vom Strafraum ab, Ramaj konnte per Reflex zur Ecke klären (67.). Heidenheim war nun sogar die bessere Elf, musste aber trotzdem beinahe wieder einem Rückstand hinterher laufen: Zehn Minuten vor dem Ende rettete Feller gegen den freigespielten Elias Achouri.

    Siersleben lässt die mitgereisten Fans jubeln

    Fünf Minuten vor dem Ende brachte Siersleben die mitgereisten FCH.-Fans zum Jubeln. Der aufgerückte Innenverteidiger bediente auf der linken Seite Mathias Honsak, dessen Hereingabe über Umwege wieder bei Siersleben landete. Der 24-Jährige blieb eiskalt und schloss überlegt ins rechte Eck ab. In den Schlussminuten bekam Kopenhagen in der Offensive praktisch nichts mehr zustande. Stattdessen hätte der eingewechselte Jan Schöppner fast noch den dritten Treffer für den FCH erzielt.

    “Die erste Halbzeit war zäh. Trotzdem haben wir gegen offensivstarke Kopenhagener nur zwei, drei Situationen zugelassen. Die Reaktion in der zweiten Halbzeit war klasse”, sagte Trainer Frank Schmidt nach dem Spiel im RTL-Interview. Dank der klaren Leistungssteigerung winkt dem abstiegsbedrohten Bundesligisten der Einzug ins Achtelfinale.

    Vor dem Rückspiel wartet Mainz auf den FCH

    Der Rückspiel findet am kommenden Donnerstag (20.02.2025) in Heidenheim statt. Anpfiff auf dem Schlossberg ist um 18:45 Uhr. Bereits am Sonntag geht der Abstiegskampf in der Bundesliga für den FCH weiter. Dann gastiert der 1. FSV Mainz 05 in Heidenheim (19:30 Uhr).

    Sendung am Fr., 14.2.2025 6:00 Uhr, SWR Aktuell am Morgen, SWR Aktuell



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