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  • Bundesliga, Leipzig: Rose führt RB auch ins Dortmund-Spiel

    Bundesliga, Leipzig: Rose führt RB auch ins Dortmund-Spiel

    Bundesliga RB Leipzig

    Der Einsatzwille war da. Ein Tor aber fiel nicht für RB Leipzig – mal wieder. Und so treten die Sachsen auf der Stelle. Verloren ist für Nationalspieler David Raum aber nichts, was auch an Marco Rose liege. Der Trainer genießt weiter das Vertrauen.

    Energisch als Antreiber an der Seitenlinie unterwegs: Marco Rose.
    Energisch als Antreiber an der Seitenlinie unterwegs: Marco Rose.

    DeFodi Images via Getty Images

    Gerade in Sachsen Zweikampfintensität hatte während der Leipziger 90 Minuten in Freiburg vieles gestimmt – etwa in Minute 88, als David Raum gerade noch bei der Trinkpause weilte, der Sport-Club aber plötzlich mit einem einige Meter weiter vorn ausgeführten Einwurf angriff. Raum aber setzte zum famosen Sprint an, um Kiliann Sildillia sauber via Grätsche vom Ball zu trennen – und im Anschluss mit etwas nachträglichem Gemeckere noch Gelb aus Leidenschaft zu kassieren.

    “Das hat mich ein Stück weit getriggert, deswegen bin ich so hinterhergegangen.”

    Direkt bog Raum bei seiner Analyse am Sky-Mikrofon aber aufs Positive ein, was ihn auch für die kommenden Aufgaben positiv in Sachen anvisierten Champions-League-Qualifikation stimmt. Und verglich dabei eben seine Rettungsaktion mit kurzem Wutanfall Richtung Schiedsrichter Sven Jablonski mit der für ihn passenden Einstellung im gesamten RB-Team: “Der Wille ist da bei uns allen, bei jedem Spieler. Wir alle wollen. Ich kann wirklich keinem unterstellen, dass er nicht will. Das erkenne ich bei jedem. Am Ende fehlt es nur hintenraus, nur das Tor, um zu gewinnen.”

    “Wir kriegen es nicht aufs Spiel übertragen”

    Diesen Umstand, dass es in Freiburg nur zu einem 0:0 und der damit verbundenen sechsten Nullnummer in dieser Bundesliga-Saison aus Leipziger Sicht gereicht hatte (Vereinsnegativrekord), nahm Raum auch direkt zum Anlass für weiteres Lob.

    “Wenn man das Spiel betrachtet, ist der eine Punkt sicher zu wenig”, so der deutsche Nationalspieler. “Wir spielen immer wieder auswärts unentschieden, das ist nicht unser Anspruch. Wir haben aber gute Ballgewinne, einen guten Matchplan, die Trainer haben uns wieder super eingestellt.”

    Einzig die Genauigkeit und Eiseskälte an vorderster Front missfalle ihm: “Wir spielen uns zu wenig klare Torchancen heraus, so spielst du dann 0:0. Offensiv ist es ein Stück weit zu wenig. Es sind mehrere Faktoren, die Leichtigkeit und Spielfreude sind im Training da – jetzt auch im Kurztrainingslager. Die Stimmung passt, wir kriegen es nur nicht übertragen aufs Spiel. Wir müssen aber das Positive mitnehmen, es ist auch nicht einfach hier beim SC Freiburg.”

    “Es liegt auf keinen Fall am Trainer”

    Von der zuletzt immer stärker aufgekommenen Diskussion um Cheftrainer Marco Rose, in dessen Team rund ums Freiburg-Spiel auch der Magen-Darm-Virus ausgebrochen war (Christoph Baumgartner, Lukas Klostermann, Co-Trainer Marco Kurth, Teammanagerin Franziska Pietschmann und auch der zur Pause ausgewechselte Kevin Kampl betroffen), wollte Raum aber nichts wissen. Dazu bezog der 26-Jährige klar Stellung: “Marco hat einen guten Draht zu allen, sorgt für gutes Klima, findet nach Spielen immer die richtigen Worte. Es liegt auf keinen Fall am Trainer. Er hat hier nicht nur mich geprägt, er hat zu jedem Spieler eine gewisse Verbindung.”

    David Raum

    Hätte gern ein Tor seiner Vordermänner gesehen: RB-Profi David Raum.
    IMAGO/Picture Point LE

     

    Rückendeckung kam auch von Torwart Peter Gulacsi: “Der Trainer hat sehr viel Energie, ist sehr positiv, er reißt uns sehr gut mit und passt sehr gut zur Mannschaft.”

     

    Die Schnelllebigkeit in unserem Geschäft wird allseits immer wieder kritisiert – vielleicht auch zurecht.

     

    Leipzigs Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer

     

    Und auch Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer blies ins selbe Horn: “Das ist natürlich nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Wir sind nicht zufrieden. Und wir wissen, dass wenn wir unsere Ziele (Champions-League-Qualifikation und Pokalsieg; Anm. d. Red.) erreichen wollen, eine Serie mal starten müssen. Wir glauben aber weiterhin daran, dass wir diese Ziele mit dieser Gruppe erreichen können.” Bedeutete übersetzt: Rose bleibt im Amt, darf seine Truppe auch ins Heimspiel gegen die ebenfalls gebeutelten Dortmunder (Samstag, 18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) führen.

    In diesem Atemzug kritisierte Schäfer auch die ständig aufkommende mediale Kritik: “Die Schnelllebigkeit in unserem Geschäft wird allseits immer wieder kritisiert – vielleicht auch zurecht. Jetzt gehen aber wir den umgekehrten Weg und wollen mit dem Trainer, der in Leipzig geboren ist und hier schon Titel gewonnen hat, durch die schwierige Phase hindurch. Und dann wird das auch jede Woche infrage gestellt.”

    Zum Thema: Kommentar zu Leipzig – Schäfer und Klopp vor einem schweren Sommer (k+)

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  • Champions League: Matthias Sammer wieder nicht als TV-Experte bei Dortmund-Spiel dabei

    Champions League: Matthias Sammer wieder nicht als TV-Experte bei Dortmund-Spiel dabei


    Ende Januar übte Matthias Sammer heftige Kritik am BVB. Hinterher gab es großes Aufsehen. Nun pausiert der BVB-Berater erneut als TV-Fachmann in der Champions League. Es ist das zweite Mal seit seinen Ausführungen nach der Dortmunder Niederlage in Bologna.

    Anstoß ist um 21 Uhr, aber schon gute eine Stunde vorher wird Amazon Prime Video auf Sendung gehen – wie immer, wenn am Dienstagabend ein Spiel in der Champions League ansteht. Zum zweiten Mal in Folge allerdings mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Matthias Sammer wird erneut nicht als Experte bei einem von Amazon Prime übertragenen Spiel von Borussia Dortmund in der Königsklasse arbeiten.

    Der auch als BVB-Berater tätige Sammer war nach seiner heftigen Kritik im Anschluss an das Champions-League-Spiel am 21. Januar in Bologna selbst in die Schlagzeilen geraten. Der BVB hatte 1:2 verloren.

    Der Sport-TV-Anbieter setzt am Dienstag bei der BVB-Partie gegen Lille nach eigenen Angaben auf die Experten Shkodran Mustafi, Christoph Kramer und Tabea Kemme. Zum Fehlen von Sammer teilte Amazon Prime Video mit: „Wie schon in den vergangenen Spielzeiten bei Prime Video rotieren wir das Expertenteam über die Saison hinweg.“ Borussia Dortmund verwies auf Anfrage darauf, dass der Klub nicht Vertragspartei sei.

    TV-Kritiker selbst in der Kritik

    Sammer hatte bereits bei der Übertragung des Dortmunder Champions-League-Spiels bei Sporting Lissabon pausiert. Das Fehlen habe private Gründe, hieß es. Der frühere deutsche Nationalspieler habe schon vor mehreren Wochen gegenüber dem Online-Sender des Internethändlers Amazon angekündigt, pausieren zu wollen.

    „Bild“ hatte Ende Januar berichtet, dass Sammer sich auf Drängen der Dortmunder Führung entscheiden müsse, ob er weiter als BVB-Berater oder als TV-Experte bei Borussia-Spielen arbeiten wolle. Bisher ist das von keiner Seite bestätigt worden.

    Sammer hatte nach der Niederlage des Revierklubs beim FC Bologna in der Live-Übertragung die Dortmunder Mannschaft harsch kritisiert. Sowohl Trainer als auch die Mannschaft seien in einer „körperlichen und geistigen Nicht-Verfassung“, hatte Sammer gesagt. Die Mannschaft könne derzeit weder verteidigen, „aber angreifen kann sie auch nicht“. Am Tag nach der Pleite trennte sich der BVB von Trainer Nuri Sahin.

    Wegen seiner Bemerkungen war Sammer unter anderem von Lothar Matthäus deutlich kritisiert worden. Prime Video überträgt am Dienstag das Topspiel der Königsklasse. Alle anderen Partien laufen beim ebenfalls kostenpflichtigen Internetsender DAZN.

    dpa/LaGa



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  • FC St. Pauli vor Dortmund-Spiel: Nur nicht nervös werden | NDR.de – Sport

    FC St. Pauli vor Dortmund-Spiel: Nur nicht nervös werden | NDR.de – Sport


    Stand: 27.02.2025 17:12 Uhr

    Der FC St. Pauli empfängt am Sonnabend Borussia Dortmund. Nach drei Niederlagen in Folge ohne eigenes Tor ist klar, wo bei den Hamburgern der Schuh drückt. Die Nerven beruhigt nach wie vor ein Punktepolster – aber wie lange noch?

    Spätestens Danel Sinani machte das Millerntorstadion mit seinem Treffer zum Tollhaus. Das 3:0 des Jokers bedeutete den Endstand im Heimspiel gegen Union Berlin am 26. Januar. Nach dem 2:0-Erfolg in Heidenheim am Wochenende zuvor hätte die Laune auf dem Kiez jetzt kaum besser sein können.

    Auf einmal klappte es auch mit dem Toreschießen! Nach gerade einmal zwölf Treffern in der kompletten Hinrunde wirkten die fünf Tore in zwei Spielen wie der Aufbruch in eine neue Zeit. Der Sprung auf Tabellenplatz 13 tat sein Übriges.

    “Wir wissen, dass wir schon verloren haben, wenn wir anfangen, mit dem Finger aufeinander zu zeigen.”
    St. Paulis Eric Smith

    Doch dann kam der Februar – in dem es die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin gelang, nicht einmal ins Tor des Gegners zu treffen. Für das 1:1 gegen Augsburg sorgte mit Noahkai Banks ein Spieler des FCA.

    Kein Wunder, dass Blessin vor dem Duell gegen Dortmund am Sonnabend (15.30 Uhr/im NDR Livecenter) Torschüsse ganz oben auf den Trainingsplan gesetzt hat. Mit “Trainingsformen, durch Abschlüsse” sollten Angreifer Johannes Eggestein und Co. wieder “ein gutes Gefühl bekommen”, sagte der Coach: “Aber wichtig ist, dass wir da einfach weiter ansetzen. Wir haben viel darüber gesprochen.”

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    Eine Fußballtabelle vor eine Fußballmotiv © Colourbox Foto: -

    Ergebnisse, Tabellenstände und die Spieltage im Überblick.
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    Mit Optimismus in den Saisonendspurt

    Die Mannschaft kann nach wie vor in Ruhe arbeiten. Trotz des Negativlaufs haben die Kiezkicker immer noch sechs Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang. “Ich bin immer optimistisch. Ich denke, dass wir gezeigt haben, dass wir gut genug sind, in dieser Liga zu spielen”, erklärte Defensivspezialist Eric Smith. “Wenn wir das in den letzten Spielen auf den Platz bringen, dann werden wir die Punkte einfahren, die wir brauchen.”

    “Wir haben noch ein kleines Polster, aber wollen auch nicht jedes Wochenende auf die Tabelle schauen.”
    Trainer Alexander Blessin

    Der Optimismus freut den Trainer: “Ich habe nicht das Gefühl, dass die Jungs nervös sind. Wir haben noch ein kleines Polster, aber wollen auch nicht jedes Wochenende auf die Tabelle schauen”, sagte der 51-Jährige. Er fügte allerdings hinzu: “Es gilt, unsere Hausaufgaben zu machen.” Mit dem Punkten soll sein Team am besten schon am Sonnabend anfangen – auch wenn Stürmer Morgan Guilavogui (Haarriss am Kahnbein) weiter verletzt fehlt.

    “Schneckenrennen” im Tabellenkeller

    Dass sich die 360 torlosen Minuten noch nicht weiter auf die Tabellensituation ausgewirkt haben, liegt am “Schneckenrennen” hinter St. Pauli. Heidenheim wartet als 16. seit sieben Spielen auf einen Sieg. Und Holstein Kiel (zwei Punkte) und der VfL Bochum (sechs) sind in der Rückrunden-Tabelle noch schlechter als St. Pauli (sieben).

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    Bremens Mitchell Weiser (vorne) und Wolfsburgs Jonas Wind kämpfen um den Ball. © IMAGO / RHR-Foto

    Zwei Nordclubs hoffen auf Europa, zwei kämpfen um den Klassenerhalt. So wird die Bundesliga-Tabelle nach einer KI-Berechnung am Ende der Spielzeit aussehen.
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    Keine Schuldzuweisungen in Richtung Offensive

    Auch wenn die Hamburger mit 27 Gegentreffern immer noch die drittbeste Abwehr der Liga stellen, gibt es im Team keine Schuldzuweisungen in Richtung Offensive. “Wir wissen, dass wir schon verloren haben, wenn wir anfangen, mit dem Finger aufeinander zu zeigen”, erklärt Smith. “Wir müssen ein besseres Team sein als die anderen es sind, um Punkte einzufahren. Ich denke, wir machen einen guten Job. Und wir versuchen, noch enger zusammenzurücken und uns in allen Bereichen zur Seite zu stehen.”

    Mögliche Aufstellungen

    St. Pauli: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Saliakas, Irvine, Smith, Treu – Weißhaupt, Eggestein, Saad
    Borussia Dortmund: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Reyna, Beier – Guirassy

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    St. Paulis Elias Saad (r.) und Johannes Eggestein sind enttäuscht. © WITTERS/JoergHalisch

    Es war die dritte Pleite in Folge für die Hamburger, die sich zu sehr auf ihrem Polster zu den Abstiegsrängen ausruhen.
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    Fans des FC St. Pauli im Millerntor-Stadion © picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS | BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov

    Wegen der NS-Vergangenheit des Texters verzichtet Fußball-Bundesligist FC St. Pauli zurzeit auf seine Stadionhymne “Herz von St. Pauli”. Das wird in Fankreisen kontrovers diskutiert.
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    Dieses Thema im Programm:

    Die NDR 2 Bundesligashow |
    01.03.2025 | 15:30 Uhr

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