Schlagwort: Dortmunder

  • Matthias Sammer fehlt erneut als TV-Experte bei BVB-Spiel

    Matthias Sammer fehlt erneut als TV-Experte bei BVB-Spiel


    Matthias Sammer wird zum zweiten Mal nacheinander nicht als TV-Experte von Amazon Prime Video bei einem Spiel von Borussia Dortmund in der Champions League arbeiten. Der auch als BVB-Berater tätige Sammer war nach seiner heftigen Kritik im Anschluss an das Spiel in Bologna selbst in die Schlagzeilen geraten.

    Der Sport-TV-Anbieter setzt am Dienstag bei der BVB-Partie gegen Lille nach eigenen Angaben auf die Experten Shkodran Mustafi, Christoph Kramer und Tabea Kemme. Zum Fehlen von Sammer teilte Amazon Prime Video mit: „Wie schon in den vergangenen Spielzeiten bei Prime Video rotieren wir das Expertenteam über die Saison hinweg.“ Borussia Dortmund verwies auf Anfrage darauf, dass der Klub nicht Vertragspartei sei.

    TV-Kritiker selbst in der Kritik

    Sammer hatte bereits bei der Übertragung des Dortmunder Champions-League-Spiels bei Sporting Lissabon pausiert. Das Fehlen habe private Gründe, hieß es. Sammer habe schon vor mehreren Wochen gegenüber dem Online-Sender des Internethändlers Amazon angekündigt, pausieren zu wollen.

    Die „Bild“ hatte Ende Januar berichtet, dass Sammer sich auf Drängen der Dortmunder Führung entscheiden müsse, ob er weiter als BVB-Berater oder als TV-Experte bei Borussia-Spielen arbeiten wolle. Bisher ist das von keiner Seite bestätigt worden.



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  • Adeyemis Tor „Spiegelbild“ für Dortmunder Trendwende

    Adeyemis Tor „Spiegelbild“ für Dortmunder Trendwende


    Karim Adeyemi war in den Katakomben des Hamburger Millerntor-Stadions gefragt – sehr sogar. Der 23 Jahre alte Angreifer war mit einem Tor und einer Vorlage für Borussia Dortmund beim 2:0 beim FC St. Pauli nicht nur der Mann des Spiels. Adeyemi steht auch beispielhaft für den beginnenden Aufschwung der Westfalen nach einer von Beginn an schwierigen Fußball-Saison.

    „Die letzten Spiele habe ich ein bisschen Selbstbewusstsein gekriegt“, sagte er. „Sie waren ganz okay von mir. Es geht aber auf jeden Fall noch mehr. Ich kriege Spielzeit. Darüber bin ich sehr glücklich, und wenn wir die Spiele gewinnen, bin ich noch glücklicher.“

    Für Sportdirektor Sebastian Kehl stand die Art und Weise, wie Adeyemi das 2:0 erzwungen hatte, sogar symbolhaft für die Entwicklung der Dortmunder insgesamt seit dem Amtsantritt von Trainer Niko Kovac (53) Anfang Februar.

    Adeyemi hatte sich in der 58. Minute bei einem Konter erst gegen seinen Gegenspieler Philipp Treu durchgesetzt. Auch durch ein versuchtes Foulspiel von Treu ließ sich der viermalige Nationalspieler nicht stoppen und schob den Ball vorbei an St. Paulis Keeper Nikola Vasilj überlegt ins Tor.

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    Tor des Willens

    „Früher wäre er vielleicht auch mal hingefallen. Aber heute bleibt er stehen und marschiert weiter“, sagte Kehl. „Ich finde, das ist ein bisschen das Spiegelbild für die ganze Mannschaft – nicht hinfallen und liegenbleiben, sondern sich wehren.“ Das Team habe unbedingt dieses Spiel gewinnen wollen. „Und da braucht man am Ende auch so Aktionen.“

    Das macht Mut, auch für das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den OSC Lille am Dienstagabend (21.00 Uhr/Amazon Prime). Dennoch: Der BVB hat nach den schwierigen Monaten unter Ex-Trainer Nuri Sahin die Wende unter dessen Nachfolger Kovac noch längst nicht geschafft.

    Indizien für eine Trendwende

    Erstmals in dieser Saison zwei Bundesligaspiele nacheinander gewonnen, im dritten Pflichtspiel nacheinander zu null gespielt zu haben und wieder in Sichtweite der Champions-League-Plätze zu sein, sind vielleicht Indizien für eine – wenn überhaupt – Trendwende. 

    Noch gibt es einiges zu tun. Im Angriff ist vieles abhängig von Serhou Guirassy, der in Hamburg mit seinem 14. Saisontreffer auch die Führung erzielte (50.). Die erste Hälfte im Spiel beim Aufsteiger vom Hamburger Kiez erinnerte zudem mehr an die Leistung beim erschreckenden 0:2 beim Abstiegskandidaten VfL Bochum vor zwei Wochen als an das fulminante 6:0 gegen den 1. FC Union Berlin vor einer Woche.

    Kovac lobt seine Spieler

    Dass sich die Mannschaft gegen den FC St. Pauli nach der Pause steigerte und letztlich souverän gewann, deutet aber zumindest auf eine gewachsene Stabilität hin. „Kompliment, wie die Jungs das heute angegangen sind, erst dagegenhalten, dann mitspielen und das Spiel gewinnen“, stellte Kovac zufrieden fest.

    Für Kehl stimmt in jedem Fall die Richtung. Er sieht durch die Entwicklung die Richtigkeit des Trainerwechsels bestätigt: „Das war ja der Wunsch, dass wir über diesen Trainerwechsel, durch ein bisschen Einfachheit, am Ende auch durch klare Ansprachen von Niko und seinem Trainerteam, dieser Mannschaft wieder Stabilität geben.“

    © dpa-infocom, dpa:250302-930-391226/1

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  • Adeyemis Tor «Spiegelbild» für Dortmunder Trendwende

    Adeyemis Tor «Spiegelbild» für Dortmunder Trendwende


    Fußball-Bundesliga

    Adeyemis Tor “Spiegelbild” für Dortmunder Trendwende

    Aktualisiert am 02.03.2025 – 11:02 UhrLesedauer: 2 Min.

    FC St. Pauli - Borussia DortmundVergrößern des Bildes

    Karim Adeyemi (l) profitiert vom neuen Dortmunder Trainer Niko Kovac. (Quelle: Marcus Brandt/dpa/dpa-bilder)

    Borussia Dortmund kann erstmals in dieser Bundesliga-Saison zweimal nacheinander gewinnen. Doch nach dem 2:0 beim FC St. Pauli von einer Wende zu sprechen, ist verfrüht.

    Karim Adeyemi war in den Katakomben des Hamburger Millerntor-Stadions gefragt – sehr sogar. Der 23 Jahre alte Angreifer war mit einem Tor und einer Vorlage für Borussia Dortmund beim 2:0 beim FC St. Pauli nicht nur der Mann des Spiels. Adeyemi steht auch beispielhaft für den beginnenden Aufschwung der Westfalen nach einer von Beginn an schwierigen Fußball-Saison.

    “Die letzten Spiele habe ich ein bisschen Selbstbewusstsein gekriegt”, sagte er. “Sie waren ganz okay von mir. Es geht aber auf jeden Fall noch mehr. Ich kriege Spielzeit. Darüber bin ich sehr glücklich, und wenn wir die Spiele gewinnen, bin ich noch glücklicher.”

    Für Sportdirektor Sebastian Kehl stand die Art und Weise, wie Adeyemi das 2:0 erzwungen hatte, sogar symbolhaft für die Entwicklung der Dortmunder insgesamt seit dem Amtsantritt von Trainer Niko Kovac (53) Anfang Februar.

    Adeyemi hatte sich in der 58. Minute bei einem Konter erst gegen seinen Gegenspieler Philipp Treu durchgesetzt. Auch durch ein versuchtes Foulspiel von Treu ließ sich der viermalige Nationalspieler nicht stoppen und schob den Ball vorbei an St. Paulis Keeper Nikola Vasilj überlegt ins Tor.

    “Früher wäre er vielleicht auch mal hingefallen. Aber heute bleibt er stehen und marschiert weiter”, sagte Kehl. “Ich finde, das ist ein bisschen das Spiegelbild für die ganze Mannschaft – nicht hinfallen und liegenbleiben, sondern sich wehren.” Das Team habe unbedingt dieses Spiel gewinnen wollen. “Und da braucht man am Ende auch so Aktionen.”

    Das macht Mut, auch für das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den OSC Lille am Dienstagabend (21.00 Uhr/Amazon Prime). Dennoch: Der BVB hat nach den schwierigen Monaten unter Ex-Trainer Nuri Sahin die Wende unter dessen Nachfolger Kovac noch längst nicht geschafft.

    Erstmals in dieser Saison zwei Bundesligaspiele nacheinander gewonnen, im dritten Pflichtspiel nacheinander zu null gespielt zu haben und wieder in Sichtweite der Champions-League-Plätze zu sein, sind vielleicht Indizien für eine – wenn überhaupt – Trendwende.

    Noch gibt es einiges zu tun. Im Angriff ist vieles abhängig von Serhou Guirassy, der in Hamburg mit seinem 14. Saisontreffer auch die Führung erzielte (50.). Die erste Hälfte im Spiel beim Aufsteiger vom Hamburger Kiez erinnerte zudem mehr an die Leistung beim erschreckenden 0:2 beim Abstiegskandidaten VfL Bochum vor zwei Wochen als an das fulminante 6:0 gegen den 1. FC Union Berlin vor einer Woche.

    Dass sich die Mannschaft gegen den FC St. Pauli nach der Pause steigerte und letztlich souverän gewann, deutet aber zumindest auf eine gewachsene Stabilität hin. “Kompliment, wie die Jungs das heute angegangen sind, erst dagegenhalten, dann mitspielen und das Spiel gewinnen”, stellte Kovac zufrieden fest.

    Für Kehl stimmt in jedem Fall die Richtung. Er sieht durch die Entwicklung die Richtigkeit des Trainerwechsels bestätigt: “Das war ja der Wunsch, dass wir über diesen Trainerwechsel, durch ein bisschen Einfachheit, am Ende auch durch klare Ansprachen von Niko und seinem Trainerteam, dieser Mannschaft wieder Stabilität geben.”



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  • Effenberg-Theorie im Doppelpass: Ein Dortmunder trotz

    Effenberg-Theorie im Doppelpass: Ein Dortmunder trotz


    1. Effenberg-Theorie im Doppelpass: Ein Dortmunder trotz BVB-Gala gegen Union der große Verlierer  EXPRESS
    2. „Was wird aus Julian Brandt?“  SPORT1
    3. Niko Kovac hebt Julian Brandt auf eine Stufe mit Florian Wirtz und Jamal Musiala  Sky Sport
    4. Borussia Dortmund: Projekt gescheitert? Star steht auf einmal vor dem Aus  DER WESTEN
    5. Überraschung beim BVB: Julian Brandt aus dem Kader gestrichen?  MSN



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  • Kantersieg gegen Union: Kurze Atempause in der Dortmunder Dauerkrise

    Kantersieg gegen Union: Kurze Atempause in der Dortmunder Dauerkrise


    Der BVB hat endlich mal wieder ein Ligaspiel gewonnen – und das eindrucksvoll. Das 6:0 über Union Berlin sorgt für Erleichterung: bei Trainer Niko Kovac und Geschäftsführer Lars Ricken. Letzterer will dafür sorgen, dass künftig geräuschloser gearbeitet wird.

    Eines hätte Serhou Guirassy im Überschwang der Gefühle fast vergessen: sich einen der Spielbälle zu sichern. „Ich muss schauen, dass ich noch einen bekommen kann“, sagte der Torjäger von Borussia Dortmund, nachdem er an das in der Bundesliga nicht unübliche Ritual erinnert worden war: Ein Spieler, der drei Tore in einem Spiel erzielt hat, schnappt sich anschließend den Ball, lässt ihn von seinen Teamkollegen unterschreiben – und nimmt ihn als persönliche Trophäe mit nach Hause.

    Was für einen dreimaligen Torschützen gilt, muss für jemanden, der viermal getroffen hat, allemal gelten. Dieses Kunststück war Guirassy gelungen. „Zum ersten Mal in der Bundesliga, zum ersten Mal in meiner Profi-Karriere – zum ersten Mal überhaupt“, wie der Guineer nach dem 6:0 (2:0) über Union Berlin erklärte. Natürlich sei das etwas Besonderes – allerdings war es auch für ihn nicht das Wichtigste an diesem Samstagabend. „Das war ein Spiel, das wir unbedingt gewinnen mussten – egal wie. Deshalb freue ich mich über meine vier Tore, doch es zählt der Sieg für die Mannschaft“, so Guirassy. Denn der macht dem BVB in der schwierigsten Phase inmitten einer brutal enttäuschenden Saison ein klein wenig Hoffnung.

    Es wäre kaum auszudenken gewesen, was passiert wäre, hätten die Dortmunder erneut nicht gewonnen oder gar verloren. Sie waren erstmals in der laufenden Saison mit einer negativen Bilanz in eine Bundesligapartie gegangen. Schlechter hatte der Klub zu diesem Zeitpunkt seit zehn Jahren nicht mehr dagestanden. Würde es eine Tabelle nur für das Kalenderjahr 2025 geben: Der BVB wäre vor dem Anpfiff mit nur vier Punkten Letzter gewesen.

    „Natürlich bin ich glücklich“

    Entsprechend groß war der Druck, der auf dem Team und vor allem auf Niko Kovac lastete. Für ihn war es im dritten Versuch der erste Bundesligasieg als BVB-Trainer. „Es fühlt sich gut an, natürlich bin ich glücklich“, sagte er nach einem Spiel, dessen Happy End zunächst gar nicht absehbar gewesen war. Seiner Mannschaft waren die Auswirkungen der Krise deutlich anzumerken. „Wir waren zu langsam, zu ungenau, zu behäbig“, gab Kovac zu.

    Es fehlte der Mut, ins Risiko zu gehen. Immer wieder brachen die Gastgeber ihre Angriffsversuche ab. Sie brauchten schon das Momentum, ein klein wenig Glück. Diesmal hatten sie es: Nachdem Unions Diogo Leite einen Schuss von Julian Ryerson ins eigene Tor abgefälscht hatte (25. Minute), löste sich die Blockade. Erst dann drehte Dortmund auf.

    „Das 1:0 war der Brustlöser. Danach haben sich die Jungs wirklich in einen Rausch gespielt“, erklärte Kovac. Plötzlich lief der Ball, die schwarz-gelbe Kombinationsmaschinerie kam auf Temperatur – und die 81.000 Zuschauer auch. Die Dortmunder attackierten die Berliner früh, verzeichneten Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte und spielten zielstrebig in den Strafraum. Sie machten das, was Kovac von ihnen in den knapp drei Wochen, in denen er mittlerweile in der Verantwortung ist, immer wieder gefordert hatte – was sie aber bis dahin nur selten umsetzen konnten: Sie flankten den Ball immer wieder in die gefährlichen Zonen. Vor allem Pascal Groß zeichnete sich dabei aus. Der Nationalspieler bereitete vier der sechs Tore vor.

    Was redet der denn da?

    Die Folge war spürbare Erleichterung auf vielen Ebenen: Beim Trainer, der sich bereits Kritik gefallen lassen musste, weil er sich in den vergangenen Tagen immer wieder schützend vor die Mannschaft gestellt hatte. Dabei hatte die doch in schöner Regelmäßigkeit all das, was er über ihre angeblich so hohe Qualität gesagt hatte, immer wieder Lügen gestraft. Die Fans hatten sich zuletzt gefragt: Was redet der denn da?

    Kovac hatte sich in seinem Bestreben, Optimismus zu verbreiten, tatsächlich auf zunehmend dünneres Eis begeben. Er hatte Julian Brandt, den seit Wochen formschwachen Spielmacher, mit Florian Wirtz und Jamal Musiala verglichen. Er hatte Marcel Sabitzer und Groß in höchsten Tönen gelobt. Brandt fehlte am Samstag wegen muskulären Problemen, doch Sabitzer und vor allem Groß brachten Top-Leistungen. Da hätte man sehen können, dass er mit seiner Einschätzung tatsächlich „nicht so weit von der Wirklichkeit entfernt war“, so Kovac. Es hätten Kleinigkeiten gefehlt. Gerade noch rechtzeitig spielte die Mannschaft so, dass der Trainer mit seiner Einschätzung des Trainers möglicherweise wirklich noch recht behalten könnte: dass die Krise vor allem Kopfsache gewesen sei.

    „Alle sind erleichtert“

    Auch die Verantwortlichen des BVB werden dadurch ein wenig aus der Schlusslinie genommen. Vor allem in der Schlussphase, als Union regelrecht auseinandergenommen wurde, war immer wieder ein lachender Hans-Joachim Watzke auf der Tribüne zu sehen. Solche Bilder des zum Jahresende scheidenden Vereinspatrons hatte es ewig nicht mehr gegeben. Auch Lars Ricken, sein Teil-Nachfolger als Sportgeschäftsführer, lächelte wieder – genauso wie Sebastian Kehl, der Sportdirektor. „Alle sind erleichtert. Die Zuschauer waren lange nicht mehr so euphorisch und gelöst“, sagte Kehl.

    Der BVB-Führung blieb durch den ersten Heimsieg in der Bundesliga seit dem 23. November eine Zerreißprobe erspart. Zudem gewinnt sie etwas Zeit, die schwierige strukturelle Neuordnung voranzutreiben. Vor allem Ricken bemüht sich, Profil zu gewinnen. So erklärte er die sogenannte Elefantenrunde für beendet – jenes Gremium, das die entscheidenden Fragen in Bezug auf den Sport klären soll. „Die wird es nicht mehr geben“, sagte er gegenüber Sky.

    „Ganz normale Meeting-Struktur“

    Bislang hatten Watzke, Berater Matthias Sammer, Kehl, Ricken sowie der mittlerweile beurlaubte Technische Direktor Sven Mislintat mindestens einmal im Monat strategische Gespräche geführt. In die „Elefantenrunde“ war viel hineininterpretiert worden – vor allem hatte sie immer wieder Anlass zu Spekulationen über das belastete Binnenverhältnis der Protagonisten gegeben.

    „Aus der Elefantenrunde hat es mit Mislintat und Nuri Sahin (dem freigestellten Ex-Trainer, die Red.) letztlich ja auch zwei getroffen“, erklärte Ricken. Mittlerweile tausche er sich mit Kehl und Kovac täglich aus. „Da haben wir eine ganz normale Meeting-Struktur. Da braucht man diese Elefantenrunde nicht.“ Künftig, so die Botschaft, soll in Dortmund zielgerichteter – und vor allem geräuschloser gearbeitet werden.

    In erster Linie muss jedoch eine nachhaltige Trendwende in der Bundesliga geschafft werden. Davon ist der BVB trotz Sieges über Union Berlin noch weit entfernt. „Wir haben einiges nachzuholen, deshalb hoffe ich, dass es in den nächsten Wochen so erfolgreich weitergeht“, sagte Kapitän Emre Can.



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  • Große Erleichterung nach dem Dortmunder 6:0

    Große Erleichterung nach dem Dortmunder 6:0


    Borussia Dortmund gelingt in der Bundesliga der ersehnte Befreiungsschlag. Niko Kovac fährt gegen Union Berlin seinen ersten Heimsieg als BVB-Coach ein. Serhou Guirasy liefert eine große Show.

    Diese Galavorstellung sorgt bei Borussia Dortmund für große Erleichterung!

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    Nach zwei sieglosen Bundesliga-Spielen hat Niko Kovac mit einem 6:0 (2:0) gegen Union Berlin seinen ersten Heimsieg als BVB-Coach eingefahren – und speziell Serhou Guirassy hat mit einem Viererpack ordentlich Selbstvertrauen getankt.

    Die Dortmunder gingen durch ein Eigentor von Diogo Leite in Führung (25.), der Portugiese fälschte einen Schuss von Julian Ryerson unglücklich ins eigene Tor ab. Guirassy erhöhte nach Flanke von Pascal Groß vor dem Pausenpfiff auf 2:0 (40.).

    In der zweiten Halbzeit leitete Guirassy dann die ganz große Show ein: Mit drei weiteren Toren binnen acht Minuten (75., 80., 83.) machte der Ausnahmestürmer den Deckel drauf. Es war der erste Viererpack seiner Karriere und der erste für den BVB seit Erling Haaland im November 2020. In der Schlussphase traf Maximilian Beier noch zum 6:0-Endstand (89.).

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    „Serhou hat eine Riesen-Show abgeliefert“

    „Alle sind erleichtert. Ich glaube so euphorisch und emotional hat man die Zuschauer lange nicht mehr gesehen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, Serhou hat eine Riesen-Show abgeliefert“, freute sich Sportdirektor Sebastian Kehl nach der Partie bei Sky.

    Kapitän Emre Can sprach von einem perfekten Samstag. „Wir haben ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Man kann niemanden rauspicken, obwohl Guirassy vier Tore gemacht hat und Groß vier Vorlagen gegeben hat. Die komplette Mannschaft hat heute geliefert.“

    „In der Halbzeit hat der Trainer gesagt, wir sollen weitermachen, ein, zwei Tore sind nicht genug, wir müssen wie ein Champion im Kopf sein”, erzählte Guirassy im Anschluss. „Wir müssen immer weiter nach vorne gehen. Das ist wichtig, um ein Champion zu werden. Heute war ein großartiger Tag, und ich hoffe, dass wir auf diese Art von Spiel aufbauen können, um in Zukunft erfolgreich zu sein“, resümierte der Mann des Abends. Kovac sprach von einer „Weltklasse“-Leistung seines Stürmers.

    Kovac bricht den Bann

    Damit sammelt der BVB wichtige Punkte im Kampf um die Champions-League-Qualifikation. Durch den ersten Bundesliga-Sieg unter Kovac rücken die Schwarz-Gelben auf Platz zehn vor, der Rückstand auf Platz vier beträgt sieben Punkte – könnte am Sonntag aber noch auf acht Zähler anwachsen.

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    In seiner gesamten Trainerlaufbahn konnte Kovac als Coach vom VfL Wolfsburg, FC Bayern München und Eintracht Frankfurt nie im Signal Iduna Park gewinnen – nun ist der Bann endlich gebrochen.

    Brandt fällt aus

    In der zweiten Halbzeit kam Winter-Neuzugang Carney Chukwuemeka zu seinem Bundesliga-Debüt. Der Engländer wurde in der 69. Minute für Giovanni Reyna eingewechselt.

    Gegen die Köpenicker musste Dortmund auf Julian Brandt verzichten. „Julian Brandt fehlt aufgrund einer Muskelverhärtung“, teilte der Klub zusammen mit seiner Aufstellung mit. Von der Verletzung war bis dahin nichts bekannt.



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  • Das steckt hinter dem “X” im Dortmunder Mittelkreis

    Das steckt hinter dem “X” im Dortmunder Mittelkreis


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    Das steckt hinter dem Dortmunder „X“

    Borussia Dortmund überrascht gegen Union Berlin mit der Rasengestaltung im Signal Iduna Park. Das steckt dahinter.

    Borussia Dortmund trifft im Achtelfinale der Champions League auf Lille. Niko Kovac warnt vor den Franzosen.

    Borussia Dortmund überrascht gegen Union Berlin mit der Rasengestaltung im Signal Iduna Park. Das steckt dahinter.

    Besondere Aktion von Borussia Dortmund: Beim Bundesliga-Topspiel gegen Union Berlin kam es zu einer ungewöhnlichen Veränderung auf dem Rasen – im Mittelkreis war plötzlich ein gigantisches Kreuz zu sehen.

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    Was es damit auf sich hat? Das X ist ein Zeichen für Demokratie und ein Aufruf an die Stadionbesucher und TV-Zuschauer, am Sonntag wählen zu gehen, schließlich steht die Bundestagswahl an.

    BVB steht für Demokratie

    Der BVB teilte auf X (vormals Twitter) mit: „Unser Kreuz auf dem Rasen – Dein Kreuz für die Demokratie!“ Dazu stand auf der Überdachung der Auswechselbänke im Stadion: „Deine Stimme zählt.“

    Das Zeichen wurde aber offenbar nicht mit der gleichen Kreide aufgetragen wie die restlichen Linien, denn das Symbol löste sich relativ schnell wieder auf. Nach 15 Minuten Spielzeit war von dem Kreuz kaum noch etwas zu erkennen.



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  • Mann stirbt bei Dortmunder Champions-League-Spiel

    Mann stirbt bei Dortmunder Champions-League-Spiel


    Mann stirbt bei Dortmunder Champions-League-Spiel – FOCUS online

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  • Fußball-Bandessliga – Union-Trainer Baumgart setzt auf Dortmunder Fehler – Sport

    Fußball-Bandessliga – Union-Trainer Baumgart setzt auf Dortmunder Fehler – Sport


    Berlin (dpa) – Trainer Steffen Baumgart hofft auf eine Premiere mit Union Berlin in der Fußball-Bundesliga, ist aber vor der hohen Aufgabe sehr vorsichtig. „Borussia Dortmund ist in der Lage, aus wenig viel zu machen. Es wird ein interessantes Spiel“, sagte der 53-Jährige vor der Auswärtspartie beim BVB am Samstag (18.30 Uhr/Sky). In den bisherigen fünf Bundesliga-Spielen der Köpenicker im Signal-Iduna-Park reiste Union jeweils ohne einen einzigen Zähler ab.

    Von der Schwächephase der Westfalen in der Bundesliga mit zuletzt zwei Niederlagen in der Liga unter dem neuen Trainer Niko Kovac lässt sich Baumgart nicht blenden, schaut aber ganz besonders auf die Fehlerliste beim Champions League-Teilnehmer. „Das ist der Ansatz“, sagte Baumgart, „es muss aber viel für uns laufen. Dass es schwer wird, ist klar.“

    Vor allem die Offensive, die nach dem 4:0-Glanzstück bei der TSG 1899 Hoffenheim bei der 1:2-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende nicht nachlegen konnte, muss wieder effizient arbeiten. „Die Sachen, die du bekommst, musst du nutzen“, lautet der klare Auftrag an Benedict Hollerbach und Co.

    Dafür verschloss Baumgart unter der Woche die Tore zum Training für Zuschauer, was sich ab der kommenden Woche wieder ändern soll. Es sei aber nichts Außergewöhnliches passiert, sagte Baumgart, der bei seinen bisherigen Gastspielen als Trainer in Dortmund lediglich mit Paderborn einmal einen Punkt entführte.

    Auf Aljoscha Kemlein und Robert Skov muss Baumgart verzichten, Kevin Vogt könnte wieder in den Kader rutschen. Vor allem Skovs Verletzung scheint nicht zu einer längeren Pause zu führen, wie zuvor befürchtet. Der Däne sei weiter als erwartet, meinte Baumgart: „Ich hoffe, dass er nächste Woche mehr in Bewegung kommt.“

    © dpa-infocom, dpa:250220-930-381053/1



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  • BVB Aufstellung gegen Lissabon: Dortmunder Startelf heute in der Champions League

    BVB Aufstellung gegen Lissabon: Dortmunder Startelf heute in der Champions League


    19. Februar 2025 um 06:43 UhrDortmund

    Florian Huth

    VfL Bochum - Borussia Dortmund: 15.02.2025, Nordrhein-Westfalen, Bochum: Fußball: Bundesliga, VfL Bochum - Borussia Dortmund, 22. Spieltag, Vonovia Ruhrstadion: Dortmunds Trainer Niko Kovac reagiert. Foto: David Inderlied/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

    Mit welcher Startaufstellung gehen Niko Kovac und der BVB heute in das Champions-League-Duell gegen Sporting Lissabon?

    David Inderlied/dpa

    BVB-Aufstellung heute: Can und Schlotterbeck wieder in der Innenverteidigung?

    Torhüter Gregor Kobel steht im BVB-Tor. Emre Can bildet mit Nico Schlotterbeck wohl das Duo in der Innenverteidigung. Auf den Außen verteidigen voraussichtlich Julian Ryerson und Daniel Svensson. Nach dem Debakel in Bochum ist es gut möglich, dass Niko Kovac sein instabiles Mittelfeld verändert. Im defensiven Mittelfeld könnten Salih Özcan für Marcel Sabitzer und Pascal Groß von Beginn an spielen.



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