Schlagwort: Dortmund

  • Borussia Dortmund: Juwel-Frust! Deutliche Ansage an Kovac

    Borussia Dortmund: Juwel-Frust! Deutliche Ansage an Kovac


    Bei Borussia Dortmund türmen sich die Baustellen. Die größte bleibt das Kreativzentrum. Im zentralen Mittelfeld funktioniert seit Monaten nichts und niemand. Julian Brandt, Marcel Sabitzer und Pascal Groß liefern einen Grusel-Auftritt nach dem anderen ab. Das Ergebnis: Kaum Gefahr, kaum Torchancen, kaum Tore.

    Alternativen sind rar, aber vorhanden. Immer lauter rufen die Fans nach einer Chance für Kjell Wätjen. Doch das Juwel ist unter Niko Kovac weiter weg von der Startelf als je zuvor. Dabei könnte es mit dem aktuellen Personal kaum schlechter laufen.

    Borussia Dortmund: Fans fordern Wätjen-Chance

    Wie lange darf ein Formtief dauern, bis man es Normalform nennen muss? Diese Frage stellen sich viele BVB-Fans aktuell über ihre Spielmacher-Fraktion. Das Zentrum sollte eigentlich Dortmunds Prunkstück sein. Stattdessen ist es zum Sinnbild der Krise geworden. Julian Brandt, Marcel Sabitzer und Pascal Groß kriegen seit Wochen kein Bein auf den Boden – geschweige denn den Ball gefährlich vor das Tor.

    +++ Borussia Dortmund unter Schock! Hiobsbotschaft für BVB-Star +++

    Trotzdem scheinen sie nicht zu ersetzen zu sein, denn Woche für Woche stehen sie wieder in der Startelf. Ob unter Nuri Sahin, Mike Tullberg oder Niko Kovac. Mit Felix Nmecha ist der einzige zuletzt konstante Spieler aus dem Mittelfeldzentrum noch lange verletzt. Im Winter reagierte Sebastian Kehl und holte mit Carney Chukwuemeka eine weitere Alternative. Doch dem Engländer fehlt es an Spielpraxis, zudem schlägt er sich zum Start beim BVB mit Knieproblemen herum. Giovanni Reyna wird die Rolle des Spielmachers schon lange nicht mehr zugetraut, er kommt meist nur für die Schlussminuten. Bleibt nur noch einer: Kjell Wätjen.

    Unter Kovac ohne Chance

    Der Youngster ist in Dortmund zum Rätsel geworden (hier mehr). Als Ausnahmetalent abgefeiert, gab er bei seinen ersten Profi-Einsätzen bereits eine Kostprobe seines Könnens, erfrischte das Spiel, begeisterte die Fans und steuerte direkt seine erste Torvorlage bei. „Reus-Nachfolger“ wurde er hinter vorgehaltener Hand bereits genannt. Doch dann wurde es still. Aus einem Formloch hatte er sich laut Sahin „beeindruckend befreit“, eine Muskelverletzung hinter sich gebracht. Doch bei Borussia Dortmund kommt er überhaupt nicht mehr zum Zug.

    Immer lauter werden die Rufe der Fans nach einer Chance für Kjell Wätjen. Schlimmer kann es beim BVB schließlich kaum werden. Doch unter Niko Kovac ist der 19-Jährige davon meilenweit entfernt. Nicht einmal im Kader stand das Eigengewächs zuletzt, musste stattdessen bei der U23 ran. Bei den BVB-Fans kommt das gar nicht gut an.

    • „Gebt ihm halt mal ne Chance!“
    • „Einfach mal spielen lassen. Schlechter kann er es auch nicht machen.“
    • „Er tut mir extrem leid, dass er bei dem ganzen Elend im zentral-offensiven Mittelfeld nicht mehr Spielanteile bekommt.“
    • „Der darf ja nicht mal spielen, wenn die Saison schon gelaufen ist.“
    • „Lasst den Jungen noch mehr auf der Bank verrotten. Dann kann er im Sommer den Verein wechseln und woanders durchstarten.“

    Mehr News:


    Was muss Kjell Wätjen tun, um eine Chance bei Borussia Dortmund zu bekommen? Diese Frage stellen sich immer mehr Fans, die genug von Brandt, Sabitzer und Co. gesehen haben. Und womöglich auch Wätjen selbst. „Man tut, was man kann“, sagt er schmallippig über seine Einsatzchancen bei den Profis. Im Winter flackerten erste Wechsel-Gerüchte auf…



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  • Borussia Dortmund im CL-Achtelfinale: Keine Spur von Aufbruch

    Borussia Dortmund im CL-Achtelfinale: Keine Spur von Aufbruch


    Dortmund. Gregor Kobel trat aus dem Kabinentrakt des Dortmunder Stadions und sprach rund sechs Minuten über das gerade beendete Playoff-Rückspiel in der Champions League gegen Sporting aus Lissabon. Kurz nach dem Torwart machte auch Sportdirektor Sebastian Kehl bei den Reportern halt, um die Partie in ähnlich langer Redezeit zu analysieren. Der BVB spricht also wieder.

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    Nach dem 0:2 am Samstag in der Bundesliga beim VfL Bochum hatten sich die Spieler und Verantwortlichen des Klubs dem obligatorischen Austausch mit den Journalisten in der so genannten Mixed Zone verweigert, was viele Betrachter als Sinnbild für den schlechten Zustand des Vereins gedeutet hatte. Der neue Trainer Niko Kovac sah sich genötigt, die Reporter um Nachsicht zu bitten für die ungewohnte Missachtung.

    Nach der Partie gegen Sporting waren die gewohnten Verhältnisse wieder hergestellt: erst sprach Kobel, dann sprach Kehl, hinter ihnen an den Wänden des Stadions waren Matthias Sammer mit Meisterschale und Marco Reus mit DFB-Pokal zu sehen, ein paar Meter weiter stand der Sporting-Bus mit laufenden Motor zur Abfahrt bereit.

    Für den BVB ist es ein Erfolg, das 3:0 ins Ziel gebracht zu haben

    Vier Tage nach der Blamage in Bochum hatten die Dortmunder ihre Pflichtaufgabe gegen Sporting erfüllt, nach dem 3:0 im Hinspiel genügte das 0:0 zum Einzug ins Achtelfinale der Champions League. Auf dieser erfreulichen Tatsache lag der Schwerpunkt der Analysen von Kobel und Kehl. Auch Trainer Kovac sagte bei der Pressekonferenz ein paar Etagen über der Mixed Zone: „Wir haben erreicht, was wir erreichen wollten.“ Für den BVB gilt es aktuell als Erfolg, einen Drei-Tore-Vorsprung gegen Sporting aus dem Hinspiel sicher ins Ziel gebracht zu haben.

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    Allerdings verpassten die Dortmunder die Gelegenheit, das Publikum nach schweren Wochen inklusive des Trainerwechsels von Nuri Sahin zu Kovac zu begeistern, verspieltes Vertrauen zurückzuerlangen und Selbstbewusstsein zu tanken für die komplizierte Mission, in der Bundesliga noch irgendwie auf die Champions-League-Ränge vorzurücken.

    Der BVB überzeugte gegen das ohne jede Ambition angereiste Sporting nicht. Das spielerische Übergewicht brachte keinen Ertrag. Die beste Chance wurde zum Symbol für die durchwachsene Leistung. Nach einer knappen Stunde schoss Serhou Guirassy einen Foulelfmeter so schwach, dass Sporting-Torwart Rui Silva den Ball festhielt.

    Von acht Halbzeiten unter Kovac überzeugte der BVB in nur einer

    Die Atmosphäre passte zur trüben Darbietung auf dem Rasen. Abgesehen vom routiniert vorgetragenen Dauergesang auf der Südtribüne gab es praktisch keine Stimmung im ausnahmsweise nicht vollen Stadion des BVB. Erst gegen Ende, als die Fans das Lied vom „Europapokaaaaaaal“ sangen, kam ein Hauch von Champions-League-Ambiente auf.

    Natürlich verweisen die Dortmunder zu Recht darauf, dass das Ziel des Abends erreicht worden war, nämlich der Einzug ins Achtelfinale, doch die Enttäuschung über den aktionsarmen Auftritt konnten sie nur unzureichend überspielen: „Es muss unser Anspruch sein, solche Spiele zu gewinnen“, sagte Kovac, und im Idealfall würde der BVB dann auch seine Zuschauer euphorisieren.

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    Da beides nicht geschah im Rückspiel gegen Sporting, muss man festhalten, dass der Trainerwechsel bislang keinen Effekt hatte. In vier Spielen unter Kovac kassierte der BVB zwei Niederlagen, holte ein Remis und einen Sieg. Von acht Halbzeiten unter dem neuen Trainer überzeugten die Dortmunder nur in einer, nämlich in der zweiten Hälfte im Hinspiel gegen Sporting, in der alle Treffer zum 3:0 fielen.

    Von der Aufbruchstimmung, die ein neuer Coach normalerweise bringen soll, ist nichts zu spüren beim BVB, doch sie kann noch kommen. Im Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag (18.30 Uhr/Sky) haben die Dortmunder die nächste Gelegenheit, das Publikum zu begeistern – oder die Zufriedenheit über das Weiterkommen in der Champions League direkt wieder zu ruinieren.



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  • Borussia Dortmund – Jamie Gittens steckt in der Formkrise: “Kann bei uns in der Westfalenliga spielen”

    Borussia Dortmund – Jamie Gittens steckt in der Formkrise: “Kann bei uns in der Westfalenliga spielen”


    Der Motor bei Borussia Dortmund stottert seit Wochen extrem. Ein Gesicht der Krise ist Jamie Gittens, der weit unter seinen Möglichkeiten spielt – und zuletzt von einer BVB-Legende zerpflückt wurde.

    Von Chris Lugert

    Es ist das bestimmende Thema der vergangenen Monate bei Borussia Dortmund: Zwischen der individuellen Qualität im Kader und den Leistungen auf dem Platz herrscht eine unerklärliche Diskrepanz.

    Rein auf dem Papier verfügt der BVB über eine eindrucksvolle Mannschaft, die es aber unter keinem Trainer schafft, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Sinnbildlich für diese Problematik steht Toptalent Jamie Gittens.

    Mit einem Marktwert in Höhe von 50 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) ist der Engländer derzeit der wertvollste Spieler im gesamten Dortmunder Kader. Doch seit Wochen läuft der 20-Jährige seiner Form hinterher.

    Im Playoff-Rückspiel der Champions League gegen Sporting Lissabon (0:0) war er neben Serhou Guirassy der schwächste Dortmunder Spieler auf dem Feld (ran-Note 5) und wurde bereits in der Halbzeitpause von Niko Kovac ausgewechselt. Seine Fähigkeiten im Dribbling brachte er erneut viel zu selten ein, stattdessen verzettelte er sich und verlor viel zu häufig den Ball.

    Dabei hat Gittens bereits mehr als nur angedeutet, wozu er imstande sein kann. Sein Start in die Saison war stark, zum Bundesliga-Auftakt gegen Eintracht Frankfurt traf er doppelt, ebenso im ersten Champions-League-Spiel in Brügge.

    Jamie Gittens: Schlimme Flaute nach starker Phase

    Zudem schien er in den Wochen vor und unmittelbar nach der Winterpause endlich seine Konstanz gefunden zu haben. Zwischen dem elften und 17. Spieltag erzielte er in der Bundesliga fünf Tore und gab zwei Assists, unter anderem traf er beim 1:1 gegen die Bayern.

    Die Münchner, so berichtete unter anderem “Sky”, sollen Gittens längst auf der Liste für mögliche Neuzugänge haben, sollten Spieler wie Leroy Sane und/oder Serge Gnabry und/oder Kingsley Coman den Klub verlassen. Auch bei anderen europäischen Klubs, besonders in England, steht er hoch im Kurs.

    Doch seit seinem Tor in Kiel, als der BVB ohnehin völlig unter die Räder kam, herrscht bei Gittens eine derbe Flaute. Neun Pflichtspiele ist er inzwischen ohne jede Torbeteiligung, längst ist der gebürtige Londoner ein Sinnbild der Krise und der gesamten Dortmunder Probleme.

    BVB-Krise immer größer? Kovac zieht Fazit

    Denn Gittens reiht sich ein in eine Riege junger, hochtalentierter Spieler wie Karim Adeyemi und Maximilian Beier, die sich beim BVB aktuell schwer damit tun, den nächsten Schritt zu gehen. Was auch daran liegt, dass die Gesamtsituation des Klubs gerade diesen Spielern aktuell wenig Möglichkeiten gibt, befreit aufzuspielen.

    BVB-Ikone Kevin Großkreutz holte zuletzt bereits zu einem Rundumschlag gegen Gittens aus. In seinem eigenen Podcast “Viertelstunde Fußball” bemängelte der langjährige Fanliebling die Inkonstanz des Außenstürmers.

    “Wenn er einen guten Tag hat, ist er ein Weltklassespieler, wenn nicht, dann kann er bei uns in der Westfalenliga spielen”, sagte Großkreutz, der nach dem Ende seiner Profikarriere inzwischen beim SV Wacker Obercastrop in besagter Westfalenliga kickt.

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    Gittens inzwischen Stammspieler beim BVB

    Harte Worte, die Gittens aktuell aber gut beschreiben. Die Weltklasse trägt er in sich, er hat es bereits bewiesen. Und doch muss er irgendwann anfangen, ein prägender Unterschiedsspieler in Dortmund zu werden. An mangelnden Gelegenheiten, sich zu beweisen, liegt es nicht. Von den 34 Pflichtspielen des BVB in dieser Saison stand er 29-mal in der Startelf.

    Diesbezüglich hat er den nächsten Schritt im Vergleich zur Vorsaison bereits gemacht. Damals pendelte er unter Edin Terzic wesentlich häufiger zwischen Startelf und Jokerrolle. Entsprechend mau waren seine individuellen Statistiken. Inzwischen aber ist er unumstrittene Stammkraft.

    FC Bayern München: Angebliche Streichliste von Verkaufskandidaten sorgt für Aufsehen

    <strong><em>Angebliche Abschussliste des FC Bayern</em></strong><br><em>Der FC Bayern München will im Sommer Spieler verkaufen, das ist relativ klar. Wie die "Sport Bild" nun berichtet, soll es sich um gleich sieben konkrete Akteure handeln, die den FC Bayern nach der Saison gewinnbringend verlassen sollen. Angeblich, weil Max Eberl bis zu 200 Millionen Euro einsparen muss.</em>

    © Sven Simon

    Angebliche Abschussliste des FC Bayern
    Der FC Bayern München will im Sommer Spieler verkaufen, das ist relativ klar. Wie die “Sport Bild” nun berichtet, soll es sich um gleich sieben konkrete Akteure handeln, die den FC Bayern nach der Saison gewinnbringend verlassen sollen. Angeblich, weil Max Eberl bis zu 200 Millionen Euro einsparen muss.

    <strong>Leon Goretzka</strong><br>Kein neuer Name ist Leon Goretzka. Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich zwar zuletzt zurück in die erste Elf gekämpft, soll jedoch trotzdem im Sommer verkauft werden. Er profitiert von den Verletzungen und Formschwächen anderer Spieler.

    © Eibner

    Leon Goretzka
    Kein neuer Name ist Leon Goretzka. Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich zwar zuletzt zurück in die erste Elf gekämpft, soll jedoch trotzdem im Sommer verkauft werden. Er profitiert von den Verletzungen und Formschwächen anderer Spieler.

    <strong>Kingsley Coman</strong><br>Gleiches gilt für Kingsley Coman. Der Flügelspieler ist aktuell hintendran, was die Form angeht. Das gilt, abgesehen von Michael Olise, jedoch für alle Flügelspieler des FCB. Coman absolvierte trotz weitestgehend verletzungsfreier Zeit nur knapp die Hälfte der möglichen Pflichtspielminuten.

    © 2025 Getty Images

    Kingsley Coman
    Gleiches gilt für Kingsley Coman. Der Flügelspieler ist aktuell hintendran, was die Form angeht. Das gilt, abgesehen von Michael Olise, jedoch für alle Flügelspieler des FCB. Coman absolvierte trotz weitestgehend verletzungsfreier Zeit nur knapp die Hälfte der möglichen Pflichtspielminuten.

    <strong>Serge Gnabry</strong><br>Wie auch bei den beiden vorher genannten spielen bei Serge Gnabry Formschwäche sowie Kostengründe eine Rolle. Es soll vor allem das Gehaltsgefüge beim Rekordmeister nach unten korrigiert werden - dafür wäre auch der Nationalspieler prädestiniert.

    © 2025 Getty Images

    Serge Gnabry
    Wie auch bei den beiden vorher genannten spielen bei Serge Gnabry Formschwäche sowie Kostengründe eine Rolle. Es soll vor allem das Gehaltsgefüge beim Rekordmeister nach unten korrigiert werden – dafür wäre auch der Nationalspieler prädestiniert.

    <strong>Bryan Zaragoza</strong><br>Weniger um Gehalt als vielmehr um fehlende sportliche Perspektive geht es bei Bryan Zaragoza. Der spanische Flügelflitzer ist aktuell an die CA Osasuna ausgeliehen und ist dort unverzichtbar. Beim Rekordmeister hofft man darauf, eine Einigung zu erzielen, dass Zaragoza in Pamplona bleibt.

    © Kirchner-Media

    Bryan Zaragoza
    Weniger um Gehalt als vielmehr um fehlende sportliche Perspektive geht es bei Bryan Zaragoza. Der spanische Flügelflitzer ist aktuell an die CA Osasuna ausgeliehen und ist dort unverzichtbar. Beim Rekordmeister hofft man darauf, eine Einigung zu erzielen, dass Zaragoza in Pamplona bleibt.

    <strong>Joao Palhinha</strong><br>Nicht unbedingt verkauft werden soll Joao Palhinha. Freilich, die Bayern baggerten nahezu monatelang an dem Portugiesen, ehe sie ihn vom FC Fulham loseisen konnten. Allerdings spielt er weit unter den Erwartungen und ist aktuell nur selten gefragt. Aber nicht nur haben die Verantwortlichen ihn noch nicht aufgegeben, auch würde wohl kein Verein mehr die Summe aufbringen, die der Rekordmeister einst zahlte.

    © Werner Schmitt

    Joao Palhinha
    Nicht unbedingt verkauft werden soll Joao Palhinha. Freilich, die Bayern baggerten nahezu monatelang an dem Portugiesen, ehe sie ihn vom FC Fulham loseisen konnten. Allerdings spielt er weit unter den Erwartungen und ist aktuell nur selten gefragt. Aber nicht nur haben die Verantwortlichen ihn noch nicht aufgegeben, auch würde wohl kein Verein mehr die Summe aufbringen, die der Rekordmeister einst zahlte.

    <strong>Sacha Boey</strong><br>Seitdem er beim FC Bayern ist, verbrachte Sacha Boey mehr Zeit im Krankenlager der Säbener Straße als auf dem Platz. Noch immer scheint es, als hätte sich der Franzose nicht an das Tempo der Bundesliga gewöhnt. Auch ihm würden die Bayern keine Steine in den Weg legen.

    © 2025 Getty Images

    Sacha Boey
    Seitdem er beim FC Bayern ist, verbrachte Sacha Boey mehr Zeit im Krankenlager der Säbener Straße als auf dem Platz. Noch immer scheint es, als hätte sich der Franzose nicht an das Tempo der Bundesliga gewöhnt. Auch ihm würden die Bayern keine Steine in den Weg legen.

    <strong>Raphael Guerreiro</strong><br>Immer wieder schenkte Vincent Kompany Raphael Guerreiro das Vertrauen, nur selten zahlte er es zurück. Der Musterschüler von Thomas Tuchel ist gerade in dieser Saison weit weg von dem, was er zu seiner besten Zeit bei Borussia Dortmund gezeigt hat. Da er seinerzeit ablösefrei kam, würden sich die Bayern wohl auch bei einem moderaten Preis verkaufsbereit zeigen.

    © Eibner

    Raphael Guerreiro
    Immer wieder schenkte Vincent Kompany Raphael Guerreiro das Vertrauen, nur selten zahlte er es zurück. Der Musterschüler von Thomas Tuchel ist gerade in dieser Saison weit weg von dem, was er zu seiner besten Zeit bei Borussia Dortmund gezeigt hat. Da er seinerzeit ablösefrei kam, würden sich die Bayern wohl auch bei einem moderaten Preis verkaufsbereit zeigen.

    Mit sieben Toren und vier Vorlagen in der laufenden Bundesligasaison hat er längst persönliche Bestmarken aufgestellt, obwohl er seit Mitte Januar keinen Scorerpunkt mehr hinzufügen konnte. Die Entwicklung insgesamt ist positiv, allerdings ist die Delle der vergangenen Wochen extrem – und muss langsam ausgebeult werden.

    Doch das gilt nicht nur für Gittens, sondern für den gesamten BVB. Das weiß auch Julian Brandt, der seinerseits selbst nach Konstanz sucht. “Das Selbstverständnis ist seit Wochen nicht da, wir stehen uns teilweise gegenseitig auf den Füßen. Es ist ein Spiegelbild, dass es in den letzten Wochen offensiv hakt”, sagte er nach dem Spiel gegen Sporting bei “DAZN”.

    Und weiter meinte Brandt: “Es ist Sand im Getriebe, da hilft auch kein Schamane mehr.” Kovac wiederum will es nicht mit Zauberei, sondern mit positiver Ansprache versuchen. “Wir wissen, dass der Kopf eine große Rolle spielt, wir versuchen den Jungs die Sachen zu zeigen, die sie richtig gut können. Ich glaube fest an die Jungs”, sagte der Kroate.

    Gittens wäre hier einer der ersten Adressaten, bei denen er diese Herangehensweise ausprobieren kann. Denn an der Qualität mangelt es nicht.



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  • 23. Spieltag: Borussia Dortmund – 1.FC Union Berlin –

    23. Spieltag: Borussia Dortmund – 1.FC Union Berlin –


    Wann: 22.02.2025, 18:30 Uhr
    Wo: Westfalenstadion

    Borussia Dortmund:
    Zuletzt ein 0:0 gegen Sporting, in der Liga gab es eine 2:0 Niederlage gegen Bochum.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Kobel – Ryerson, Can, N. Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer, P. Groß – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

    Bank:
    A. Meyer – Anton, Bensebaini, Süle, Yan Couto, Car. Chukwuemeka, Özcan, Reyna, Wätjen, Beier, Duranville

    Ausfälle/Fraglich:
    Mane, Nmecha

    Union Berlin:
    Daheim 2:1 gegen Gladbach verloren, auswärts zuletzt ein 4:0 Sieg in Hoffenheim.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Rönnow – Juranovic, Doekhi, Diogo Leite, Rothe – Tousart, R. Khedira – Jeong – Skarke, Hollerbach – Ilic

    Bank:
    Schwolow – Querfeld, Roussillon, Trimmel, Vogt, Benes, Haberer, Kemlein, Schäfer, Ljubicic, Prtajin, Volland

    Ausfälle/Fraglich:
    Vogt, Skov, Kemlein

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    HINWEIS: In diesem Thread geht es ausschließlich um das Spiel Borussia Dortmund vs. Union Berlin. Bitte achtet auf einen angemessenen Umgangston. Sollte es zu Provokationen kommen, diese bitte einfach alarmieren und nicht weiter darauf eingehen. Das Fragen nach illegalen Streams ist untersagt.
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    —WESTFALENSTADION—



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  • Borussia Dortmund: Pflicht erfüllt – “Alles andere wäre eine

    Borussia Dortmund: Pflicht erfüllt – “Alles andere wäre eine


    Statt Rückenwind für das wichtige Spiel gegen Union Berlin gab es für den BVB nur ein 0:0 gegen Sporting Lissabon. Was Sebastian Kehl positiv stimmt.

    Als Giovanni Reyna in der 71. Minute frei vor Rui Silva auftauchte, schien ein träger Champions-League-Abend für Borussia Dortmund doch noch sein glückliches Ende zu nehmen. Der US-Amerikaner hatte gerade die Strecke von der Ersatzbank bis in den Strafraum von Sporting Lissabon zurückgelegt, da lag ihm der Ball auch schon vor den Füßen.

    Doch anstatt ins kurze Eck traf Reyna nur den Pfosten – und stolperte den Nachschuss vorbei. Bezeichnend. So stand am Ende ein 0:0, mit dem Borussia Dortmund zwar seine Pflicht getan, aber keine Begeisterung ausgelöst hat. Die Rehabilitation für das 0:2 beim VfL Bochum blieb vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag, 22. Februar, 18:30 Uhr, aus.

    Dabei wäre die Partie gegen Sporting Lissabon dafür prädestiniert gewesen. Nach dem 0:3 im Hinspiel waren die Topstars Trincao und Viktor Gyökeres gar nicht erst mit nach Deutschland gereist. Sporting präsentierte sich harmlos, ließ den BVB spielen und ergab sich seinem Schicksal.

    Allein belohnt haben sich die Dortmunder nicht. „Wir hätten das Spiel gewinnen müssen“, konstatierte Trainer Niko Kovac. Seine Mannschaft hat sich nicht belohnt. Nicht zum ersten Mal in den vergangenen Wochen.

    Borussia Dortmund: Pflicht erledigt, mehr aber auch nicht

    „Wir haben keinen Zauberfußball gespielt. Es ging darum, dass wir das Ergebnis, das wir uns in Lissabon erarbeitet haben, durchbringen“, sagte Kovac diplomatisch auch mit Blick auf den FC Bayern München, der sich am Dienstag gegen Celtic Glasgow enorm schwergetan hat. Und dennoch hätte den Dortmundern ein souveräner Sieg über die schwachen Portugiesen mehr als gutgetan. „Dass die Mannschaft im Moment nicht vor Selbstvertrauen strotzt, ist klar“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl. „Wir haben ein seriöses Spiel gemacht und wollten vor allem zu Null spielen. Alles andere als das Weiterkommen wäre eine große Katastrophe gewesen. Wir machen kleine Schritte nach vorne.“

    Mit Union Berlin kommt am Samstag nun eben wieder eine ganz ähnliche Mannschaft ins Westfalenstadion: defensiv kompakt, mit schnellen Konterspielern. Ein Profil, gegen das Borussia Dortmund erst am vergangenen Samstag in Bochum nicht angekommen ist. „Es wird sicherlich ein ganz anderes Spiel werden. Wir sind unter Zugzwang, das wissen wir auch. Wir wissen aber auch, dass Union Aufwind bekommen hat. Wir werden sie über 90 Minuten bearbeiten müssen“, sagte Kovac.

    Kehl wurde noch etwas konkreter. Er sieht in den schnellen Außenspielern einen möglichen Schlüssel für das Union-Spiel: „Wir werden einen schnellen Spielaufbau und eine schnelle Spielverlagerung brauchen. Gerade gegen Union Berlin wird das extrem wichtig sein. Ähnlich wie die Bochumer werden sie sehr kompakt stehen und die Zweikämpfe annehmen wollen. Union wird eine hitzige Atmosphäre erzeugen wollen. Darauf müssen wir uns einstellen.“

    Denn am Ende sind eben Siege die dominierende Währung bei Borussia Dortmund. „Wir wissen um die Kritik, die im Moment auf uns einprasselt. Da müssen wir zusammenstehen. Am Ende werden uns nur Erfolgserlebnisse helfen“, sagte Kehl. Am besten schon gegen Union Berlin.



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  • Borussia Dortmund: Pflicht erfüllt – “Alles andere wäre eine große Katastrophe gewesen”

    Borussia Dortmund: Pflicht erfüllt – “Alles andere wäre eine große Katastrophe gewesen”


    Statt Rückenwind für das wichtige Spiel gegen Union Berlin gab es für den BVB nur ein 0:0 gegen Sporting Lissabon. Was Sebastian Kehl positiv stimmt.

    Als Giovanni Reyna in der 71. Minute frei vor Rui Silva auftauchte, schien ein träger Champions-League-Abend für Borussia Dortmund doch noch sein glückliches Ende zu nehmen. Der US-Amerikaner hatte gerade die Strecke von der Ersatzbank bis in den Strafraum von Sporting Lissabon zurückgelegt, da lag ihm der Ball auch schon vor den Füßen.

    Doch anstatt ins kurze Eck traf Reyna nur den Pfosten – und stolperte den Nachschuss vorbei. Bezeichnend. So stand am Ende ein 0:0, mit dem Borussia Dortmund zwar seine Pflicht getan, aber keine Begeisterung ausgelöst hat. Die Rehabilitation für das 0:2 beim VfL Bochum blieb vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag, 22. Februar, 18:30 Uhr, aus.

    Dabei wäre die Partie gegen Sporting Lissabon dafür prädestiniert gewesen. Nach dem 0:3 im Hinspiel waren die Topstars Trincao und Viktor Gyökeres gar nicht erst mit nach Deutschland gereist. Sporting präsentierte sich harmlos, ließ den BVB spielen und ergab sich seinem Schicksal.

    Allein belohnt haben sich die Dortmunder nicht. „Wir hätten das Spiel gewinnen müssen“, konstatierte Trainer Niko Kovac. Seine Mannschaft hat sich nicht belohnt. Nicht zum ersten Mal in den vergangenen Wochen.

    Borussia Dortmund: Pflicht erledigt, mehr aber auch nicht

    „Wir haben keinen Zauberfußball gespielt. Es ging darum, dass wir das Ergebnis, das wir uns in Lissabon erarbeitet haben, durchbringen“, sagte Kovac diplomatisch auch mit Blick auf den FC Bayern München, der sich am Dienstag gegen Celtic Glasgow enorm schwergetan hat. Und dennoch hätte den Dortmundern ein souveräner Sieg über die schwachen Portugiesen mehr als gutgetan. „Dass die Mannschaft im Moment nicht vor Selbstvertrauen strotzt, ist klar“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl. „Wir haben ein seriöses Spiel gemacht und wollten vor allem zu Null spielen. Alles andere als das Weiterkommen wäre eine große Katastrophe gewesen. Wir machen kleine Schritte nach vorne.“

    Mit Union Berlin kommt am Samstag nun eben wieder eine ganz ähnliche Mannschaft ins Westfalenstadion: defensiv kompakt, mit schnellen Konterspielern. Ein Profil, gegen das Borussia Dortmund erst am vergangenen Samstag in Bochum nicht angekommen ist. „Es wird sicherlich ein ganz anderes Spiel werden. Wir sind unter Zugzwang, das wissen wir auch. Wir wissen aber auch, dass Union Aufwind bekommen hat. Wir werden sie über 90 Minuten bearbeiten müssen“, sagte Kovac.

    Kehl wurde noch etwas konkreter. Er sieht in den schnellen Außenspielern einen möglichen Schlüssel für das Union-Spiel: „Wir werden einen schnellen Spielaufbau und eine schnelle Spielverlagerung brauchen. Gerade gegen Union Berlin wird das extrem wichtig sein. Ähnlich wie die Bochumer werden sie sehr kompakt stehen und die Zweikämpfe annehmen wollen. Union wird eine hitzige Atmosphäre erzeugen wollen. Darauf müssen wir uns einstellen.“

    Denn am Ende sind eben Siege die dominierende Währung bei Borussia Dortmund. „Wir wissen um die Kritik, die im Moment auf uns einprasselt. Da müssen wir zusammenstehen. Am Ende werden uns nur Erfolgserlebnisse helfen“, sagte Kehl. Am besten schon gegen Union Berlin.



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  • Borussia Dortmund in Champions League: Immerhin kein neues Desaster

    Borussia Dortmund in Champions League: Immerhin kein neues Desaster


    Sollten Statistiker irgendwann auf die Idee kommen, ein Ranking mit den unspektakulärsten Champions-League-Spielen von Borussia Dortmund zu erstellen, dann hätte das 0:0 gegen Sporting Lissabon vom Mittwochabend gute Aussichten, weit vorne zu landen. Nach dem 3:0-Sieg des BVB aus dem Hinspiel hatten die Portugiesen keine Ambitionen mehr, auch die Dortmunder haben „keinen Zauberfußball“ geboten, sagte Trainer Niko Kovač. Und Kapitän Emre Can verkündete, dass seine Mannschaft „nicht mehr als nötig“ gemacht habe, die Südtribüne applaudierte dennoch wohlwollend.

    Borussia Dortmund befindet sich in einem Zustand, in dem bereits diese Sorte grauer Fußballalltag als heilsam empfunden wird: immerhin kein neues Desaster. Aber innerlich haderten sie schon mit diesem Abend, der eben auch eine verpasste Chance war. Sportdirektor Sebastian Kehl und Torwart Gregor Kobel hoben zwar genau wie der Trainer eher das Positive hervor, die seriöse Defensivleistung, das Zu-Null.

    Julian Brandt hingegen räumte recht deutlich ein, dass der BVB wieder nicht an dieses kostbare Heilmittel herangekommen war, das so dringend notwendig ist für den Weg aus der Krise: „Da ist Sand im Getriebe, den müssen wir rauskriegen durch Tore, Leistungen oder Siege. Alles andere bringt nichts. Da hilft auch kein Schamane mehr“, sagte der Offensivspieler.

    „Versuchen in die Köpfe der Spieler zu kommen“

    Siege jedoch bleiben rar. Von vier Partien unter Kovač wurde nur eine gewonnen, von acht Halbzeiten war eigentlich nur die zweite im Hinspiel in Lissabon wirklich überzeugend. Ja, der neue Trainer hatte noch keine vollständige Trainingswoche mit dem Team, und dass es sich hier um einen besonders schweren Krisenfall handelt, ist auch längst klar.

    Aber eine günstigere Gelegenheit für einen Sieg mit ein paar Toren wird sich in den kommenden Wochen kaum ergeben. „Wir sind jetzt etwas mehr als zwei Wochen hier, versuchen in die Köpfe der Spieler zu kommen“, sagte Kovač, als erkenne er langsam, dass dort aufwändigere Reparaturen notwendig sind als angenommen. „Es ist ein Kampf, da musst du rauskommen. Aber das gehört zum Leben dazu“, ergänzte Brandt.

    Für Gittens wird es „schwieriger“

    Nicht einmal der in der Champions League sonst so zuverlässige Torjäger Serhou Guirsassy traf, als er zu einem Foulelfmeter antreten durfte (59. Minute). Und auch beim Blick auf die Einzelspieler sind kaum Fortschritte erkennbar, die Lasten wiegen schwer. „An mir geht das nicht spurlos vorbei, mich trifft die Situation“, sagte Brandt über das mäßige Spielniveau gerade in der Offensive. „Ich stehe auf dem Platz und weiß, wie wir spielen, ich kann das reflektieren. Das trifft einen schon allein aus fußballerischer Natur.“

    Brandt durchläuft eine Formkrise, genau wie Karim Adeyemi, der unter Kovač immer in der Startelf stand und der immer enttäuschte. Ähnliches gilt für Jamie Gittens, doch der Engländer gehört stets zu den Ersten, die Kovač auswechselt. „Es wird für ihn jetzt schwieriger werden aufgrund der Gesamtgemengelage“, sagte der Trainer auf die Frage nach der Situation des vielleicht größten Talentes im Kader.

    Gittens‘ Entwicklung ist auch deshalb wichtig, weil er mit einem Vereinswechsel jene Millionen in die Klubkasse spülen könnte, die beim Verpassen der kommenden Champions-League-Auflage fehlen würden. Doch dazu muss er performen, auf keinen Fall darf er zu einem dieser potenziellen Unterschiedspieler ohne Vertrauensverhältnis zum Trainer werden, die es in Kovač-Teams öfter gab.

    Immer deutlicher wird zudem, dass der neue Trainer die Doppelsechs vor der Abwehr konsequent mit Marcel Sabitzer und Pascal Groß besetzt. Aus fußballerischer Sicht ist das nachvollziehbar, offen ist, ob die physischen Schwächen dieser beiden Profis im Zentrum des Spiels irgendwann zum Problem werden. Doch Can ist unter Kovač Innenverteidiger, Felix Nmecha wird nach seiner Knieverletzung erst Ende März zurückerwartet, Salih Özcan spielt keine Rolle. Und der Winterzugang Carney Chukwuemeka saß gegen Lissabon 90 Minuten auf der Bank.

    Immerhin gehörte Sabitzers Auftritt zu den erfreulichen Aspekten dieses Abends, genau wie die Leistung des neuen Linksverteidigers Daniel Svensson, dem noch der Respekt vor der großen Bühne anzumerken ist, der sich aber taktisch klug verhält, der und viele gute Lösungen findet. Es ist bezeichnend, dass dieser 23 Jahre alte Neuzugang bislang der größte Gewinner unter Kovač ist.

    Nach vier Partien mit dem neuen Chefcoach ist deutlich geworden, dass es sich nicht um einen dieser Trainerwechsel handelt, in dessen Folge sofort alles besser wird, weil alle sich befreit fühlen. Im Gegenteil, die Schwere ist allgegenwärtig. Am kommenden Samstag (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) spielt der BVB gegen Union Berlin vor einem Dortmunder Publikum, das seit fünf Partien auf einen Heimsieg in der Bundesliga wartet.



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  • UEFA Champions League: Borussia Dortmund – Sporting Lissabon

    UEFA Champions League: Borussia Dortmund – Sporting Lissabon


    Wann: 19.02.2025, 18:45 Uhr
    Wo: Westfalenstadion

    Borussia Dortmund:

    Hinspiel wurde 3:0 gewonnen, in der Liga verlor man gegen Bochum mit 2:0.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Kobel – Ryerson, Can, N. Schlotterbeck, Svensson – Özcan, P. Groß – Adeyemi, Reyna, Gittens – Guirassy

    Bank:
    Lotka, A. Meyer – Anton, Bensebaini, Kabar, Süle, Yan Couto, Azhil, Car. Chukwuemeka, Brandt, Sabitzer, Wätjen, Beier, Duranville

    Ausfälle/Fraglich:
    Bensebaini, Mane, Nmecha

    Sporting Lissabon:
    In der Liga gab es ein 2:2 gegen FC Arouca.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Rui Silva – Fresneda, Diomande, Inacio, Matheus Reis – Hjulmand, Debast – Trincao, Simoes, Biel – Gyökeres

    Bank:
    Israel, Callai – Quaresma, St. Juste, Esgaio, Simões, Araujo, Harder, Quienda

    Ausfälle:
    Morita, Braganca, Nuno Santos, Pedro Goncalves, Catamo

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    HINWEIS: In diesem Thread geht es ausschließlich um das Spiel Borussia Dortmund vs. Sporting Lissabon. Bitte achtet auf einen angemessenen Umgangston. Sollte es zu Provokationen kommen, diese bitte einfach alarmieren und nicht weiter darauf eingehen. Das Fragen nach illegalen Streams ist untersagt.
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    Dieser Beitrag wurde zuletzt von DortmunderJunge am 17.02.2025 um 10:52 Uhr bearbeitet



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  • UEFA Champions League 2024/2025 – Borussia Dortmund –

    UEFA Champions League 2024/2025 – Borussia Dortmund –


    Das Finale ist gerade einige Stunden vorbei, dennoch werfen wir ein Blick auf die nächste CL Saison.
    Finale ist dieses Mal in München.

    1. Qualifikationsrunde 9.–10. & 16.–17.07.2024
    2. Qualifikationsrunde 23.-24. & 30.-31.07.2024
    3. Qualifikationsrunde 6.–7. & 13.08.2024

    Ligaphase:
    1.Spieltag 17.–19.09.2024
    2. Spieltag 1.–2.10.2024
    3. Spieltag 22.–23.10.2024
    4. Spieltag 5.–6.11.2024
    5. Spieltag 26.–27.11.2024
    6. Spieltag 10.–11.12.2024
    7. Spieltag 21.–22.01.2025
    8. Spieltag 29.01.2025

    K.-o.-Runden-Play-offs 11.–12. & 18.–19.02.2025
    Achtelfinale 4.–5. & 11.–12.03.2025
    Viertelfinale 8.–9. April 2025 & 15.–16.04.2025
    Halbfinale 29.–30.04.2025 & 6.–7.05.2025
    Finale 31.05.2025

    Bereits jetzt sind 29 von 36 Mannschaften qualifiziert:

    Deutschland (5 Teilnehmer): Bayer Leverkusen, FC Bayern, VfB Stuttgart, RB Leipzig, Borussia Dortmund
    Italien (5): Inter Mailand, AC Mailand, FC Bologna, Juventus Turin, Atalanta Bergamo
    England (4): Manchester City, FC Arsenal, FC Liverpool, Aston Villa
    Spanien (4): Real Madrid, FC Barcelona, FC Girona, Atletico Madrid
    Frankreich (3): Paris Saint-Germain, AS Monaco, Stade Brest
    Niederlande (2): PSV Eindhoven, Feyenoord Rotterdam
    Portugal (2): Sporting Lissabon, Benfica Lissabon
    Belgien (1): Club Brügge
    Schottland (1): Celtic Glasgow
    Österreich (1): Sturm Graz
    Ukraine (1): Schachtar Donezk

    Der Kicker hat einen guten Artikel der den neuen Modus erklärt: https://www.kicker.de/neues-format-so-laeuft-die-neue-champions-league-ab-2024-25-958857/artikel#

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    —WESTFALENSTADION—

    Dieser Beitrag wurde zuletzt von DortmunderJunge am 02.06.2024 um 10:43 Uhr bearbeitet



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  • Borussia Dortmund: Bittere Wende um BVB-Star – jetzt spricht Kehl Klartext

    Borussia Dortmund: Bittere Wende um BVB-Star – jetzt spricht Kehl Klartext


    In der aktuellen Krisen-Saison von Borussia Dortmund zeigt kein Profi seine ganze Qualität. Bei Jamie Gittens sah es zu Beginn der Spielzeit aber noch ganz anders aus. Der 20-Jährige wurde plötzlich zum Hoffnungsträger, lieferte stets ab und ließ den BVB jubeln.

    Das hat sich mittlerweile geändert. Von der starken Form ist nichts mehr zu sehen und so gerät das Top-Talent von Borussia Dortmund immer mehr in die Kritik. Nun springt ihm Sebastian Kehl zur Seite.

    Borussia Dortmund: Was ist mit Gittens los?

    Starke 16 Scorerpunkte steuerte Jamie Gittens in der bisherigen Saison für Borussia Dortmund bei. Der Youngster ist einer der wenigen Profis, der in dieser mehr als nur enttäuschenden BVB-Saison etwas heraussticht und einige Spiele retten konnte. Allerdings macht der Offensivspieler gerade eine Schwächephase durch.


    Auch interessant: BVB-Coach Niko Kovac wird deutlich – „Der entscheidende Faktor“


    In den vergangenen neun Partien gelang Gittens weder ein Tor noch eine Vorlage. Die schlechte Form ist man von ihm nicht gewohnt, und das wirkt sich auch oft auf das Offensivspiel des BVB aus.

    Zwar beginnt Gittens auch unter Neu-Trainer Niko Kovac jedes Spiel von Beginn an, im Playoff-Rückspiel der Champions League gegen Sporting Lissabon (0:0) wurde der Youngster sogar zur Halbzeit ausgewechselt. In den ersten 45 Minuten hatte der junge Engländer kaum nennenswerte Aktionen, blieb weitestgehend blass.

    Kehl springt Gittens zur Seite

    Nach der Partie äußerte sich Sebastian Kehl deutlich zum Talent. „Jamie ist ein super wichtiger Spieler und hat einen großen Schritt nach vorne gemacht. Im Moment hat er auch ein paar kleinere Themen, was aber nicht schlimm und normal in der Entwicklung eines jungen Spielers ist“, sagte der Sportdirektor von Borussia Dortmund.

    Genau wie alle im Verein springt er Gittens zur Seite: „Er bekommt vollstes Vertrauen und hat auch heute wieder von Anfang an gespielt. Ich weiß, dass der Trainer ihn sehr schätzt und er eine große Wertschätzung innerhalb der Mannschaft hat. Er ist ein Unterschiedsspieler und wir werden alles dafür tun, dass er wieder lächelt.“


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    Die nächste Möglichkeit, die Formkrise zu bewältigen und endlich wieder zu treffen oder aufzulegen, bietet sich dann am Wochenende in der Bundesliga. Der BVB empfängt am Samstag Union Berlin (22. Februar, 18.30 Uhr) und will drei wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze holen.



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