Schlagwort: Dortmund

  • Borussia Dortmund: Trendwende beim BVB? Ricken wird deutlich!

    Borussia Dortmund: Trendwende beim BVB? Ricken wird deutlich!


    Drei Spiele in Folge ungeschlagen – und das ohne ein einziges Gegentor. Borussia Dortmund könnte nach einer verkorksten Hinrunde vor der lang ersehnten Trendwende stehen. Die europäischen Plätze sind wieder in Sichtweite.

    Kommt beim BVB jetzt so etwas wie Euphorie auf? Klub-Boss Lars Ricken spricht nach dem jüngsten Sieg gegen St. Pauli nun Klartext. Er fordert von Borussia Dortmund jetzt vor allem eins – und das dürfen sich seine Spieler jetzt hinter die Ohren schreiben!

    Borussia Dortmund: Ricken deutlich – „Das ist harte Arbeit“

    Es war alles andere als eine Glanzvorstellung des BVB im Hamburger Millerntor-Stadion, doch am Ende standen drei Punkte für Borussia Dortmund gegen St. Pauli zu Buche. Lars Ricken zeigte sich gegenüber den „Ruhr Nachrichten“ hoch erfreut über den zweiten Sieg in Serie: „Wir haben abgeliefert. Es ist wichtig, dass wir jetzt das Selbstbewusstsein wieder haben“.


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    Der 48-Jährige betont aber auch: „Wir sind nicht in der Phase, wo alles leicht von der Hand geht, du musst dir alles hart erarbeiten. Wir brauchen Leichtigkeit, Selbstbewusstsein. Das ist harte Arbeit. Tabellarisch hat sich nichts geändert, aber wir pirschen uns heran“. Von Euphorie will Ricken also noch nicht sprechen. Dennoch weiß auch der BVB-Boss, dass derzeit jeder Punkt zählt – und die Mannschaft von Niko Kovac nur stärker macht.

    BVB setzt den Fokus auf die Champions League

    Viel Zeit zum Feiern bleibt dem Revierklub nach dem Sieg gegen St. Pauli ohnehin nicht. Schon am Dienstag (4. März) wartet das Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen den OSC Lille. Für das Duell gegen den vermeintlichen dankbaren Gegner hat Ricken indes eine klare Botschaft parat.



    „Das ist eine richtig gute französische Mannschaft. Wir wissen alle, was für Spieler aus Frankreich kommen. Wir nehmen Lille extrem ernst und müssen jetzt nicht komplett in Euphorie verfallen. Es geht darum, den Tunnelblick zu haben, die Scheuklappen aufzusetzen und auf uns zu schauen.“



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  • 3. Liga live: TSV 1860 München gegen Borussia Dortmund II im TV, Liveticker und Stream

    3. Liga live: TSV 1860 München gegen Borussia Dortmund II im TV, Liveticker und Stream


    München – Der 27. Spieltag in der 3. Liga steht an. Für den TSV 1860 gilt es nach dem 3:1 in Hannover endlich auch wieder zu Hause dreifach zu punkten. Die Löwen treffen auf Borussia Dortmund II. 

    Anpfiff der Begegnung zwischen 1860 und Dortmund ist am Sonntag, 9. März, um 13.30 Uhr. So können Sie die Partie live mitverfolgen. 

    3. Liga live: Wird das Spiel TSV 1860 gegen Borussia Dortmund II im Free-TV gezeigt?

    Nein, das Spiel der Löwen gegen Borussia Dortmund II läuft nicht im Free-TV.

    3. Liga live: Auf der Streaming-Plattform Magenta Sport

    Die Partie zwischen dem TSV 1860 und Borussia Dortmund II wird auf der Plattform Magenta Sport übertragen. 

    3. Liga live: TSV 1860 gegen Borussia Dortmund II im AZ-Liveticker

    Das Spiel zwischen dem TSV 1860 München und Borussia Dortmund II können Sie natürlich auch wie gewohnt im AZ-Liveticker verfolgen.

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  • Champions League: Lille für Dortmund nur auf dem Papier leicht

    Champions League: Lille für Dortmund nur auf dem Papier leicht


    Stand: 03.03.2025 08:10 Uhr

    Mit dem OSC Lille hat Borussia Dortmund im Achtelfinale der Champions League einen eher leichten Gegner zugelost bekommen – so könnte man jedenfalls meinen.

    Schließlich hat das Team aus Nordfrankreich international bisher noch keine Bäume ausgerissen. Im Europapokal kamen “die Doggen” erst einmal über das Achtelfinale hinaus. In der vergangenen Saison reichte es in der Conference League für das Viertelfinale.

    Siege gegen Real und Atletico

    Wer sich jedoch die Ergebnisse der aktuellen Champions-League-Spielzeit anschaut, der wird sehen, dass es vielleicht doch nicht so einfach werden wird für den BVB. Denn in der Königsklasse besiegte der Olympique Sporting Club Real Madrid mit 1:0, feierte einen 3:1-Erfolg bei Atletico Madrid und holte gegen Juventus Turin beim 1:1 einen Punkt.

    Zudem gab es unter anderem ein 2:1 beim FC Bologna und zum Abschluss ein sattes 6:1 gegen Feyenoord Rotterdam – das Team, das kurz zuvor noch den FC Bayern München mit 3:0 besiegt hatte.

    Beim 1:2 beim FC Liverpool schlugen sich die Blau-Roten zudem wacker. Deshalb qualifizierte sich das Team auch direkt für das Achtelfinale – im Gegensatz zu den Dotmundern, die durch die Zwischenrunde mussten.

    2021 noch französischer Meister

    Lille ist zudem der einzige Klub, der in der französischen Ligue 1 in jüngster Zeit die Vorherrschaft von Paris Saint-Germain unterbrechen konnte. 2021 feierte der Klub unter Trainerfuchs Christophe Galtier und mit dem Toptorschützen Burak Yılmaz (“Bulle vom Bosporus”) im Sturm überraschend die Meisterschaft.

    Die Dortmunder spielen am Dienstag zunächst daheim gegen Lille (ab 21 Uhr in der Radio-Vollreportage und im Live-Ticker bei der Sportschau) und treten dann am Mittwoch (12.03.2025) im Stade Pierre Mauroy zum Rückspiel an.

    Kovac mit Respekt: “Hartes Stück Arbeit”

    Einer, der ganz genau weiß, was ihn erwartet, ist BVB-Trainer Niko Kovac. Als Coach der AS Monaco traf der Kroate in der Ligue 1 dreimal auf den LOSC – und konnte nie gewinnen.

    “Ich kenne die französische Liga. Ich kenne OSC Lille. Ich weiß, welche Qualität in diesem Klub steckt seit Jahren. Als ich in Monaco war, sind sie Meister geworden”, erinnert sich Kovac: “Das wird ein schwerer Brocken. Wir dürfen nicht denken, dass es zwei einfache Spiele werden, nur weil wir die Bundesligamannschaft sind. Im Gegenteil: Das wird ein hartes Stück Arbeit.”

    Klare Niederlage bei PSG

    In der heimischen Liga ist Lille aktuell Fünfter und kämpft um einen Champions-League-Platz. Allerdings gab es am Wochenende eine klare 1:4-Niederlage beim Spitzenreiter PSG. Bereits zur Pause führte Paris mit 4:0, erst in der 80. Minute erzielte der eingewechselte Jonathan David den Ehrentreffer.

    Es wäre in dieser Saison bereits mehr drin, würde sich das Team nicht immer unerklärliche Aussetzer leisten – wie beim 0:1 in Saint-Etienne und beim 1:2 gegen Le Havre. Beide Gegner waren zum Zeitpunkt der Spiele jeweils Tabellenletzter.

    Prunkstück ist die Abwehr, David trifft und trifft

    Prunkstück des Teams von Trainer Bruno Genesio ist die Abwehr. 23 Gegentore hat Lille in der Ligue 1 kassiert, nur Paris hat weniger Treffer einstecken müssen.  

    Vor Torwart Lucas Chevalier bilden Bafode Diakite, Alexsandro, Gabriel Gudmundsson und Thomas Meunier eine bärenstarke Viererkette, und im Mittelfeld zieht der Portugiese Andre Gomes die Fäden. Besonders im Auge haben sollten die Dortmunder den Star des Teams. Der kanadische Mittelstürmer Jonathan David hat 20 Tore in 36 Pflichtspielen gemacht und unter anderem auch gegen Real, Atletico, Liverpool und Juventus getroffen.

    Wiedersehen mit Meunier

    Rechtsverteidiger Meunier spielte von 2020 bis 2024 für die Borussia, bekannt in Dortmund ist auch Mitchel Bakker, der zwei Jahre für Bayer Leverkusen auflief. Ein Wiedersehen mit dem langjährigen Schalker Nabil Bentaleb wird es allerdings nicht geben.

    Der ist nach seinem Herzstillstand im vergangenen Jahr zwar mittlerweile wieder dabei, aber nicht für die Champions League gemeldet. Auch im Kader steht Kylian Mbappes jüngerer Bruder Ethan, der in Lille allerdings noch auf seinen Durchbruch wartet.  

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  • Borussia Dortmund: Kovac weicht aus! Ist DAS das große BVB-Problem?

    Borussia Dortmund: Kovac weicht aus! Ist DAS das große BVB-Problem?


    Hat Niko Kovac das Problem identifizieren können? Borussia Dortmund sucht einen Weg aus der Krise. Der Kantersieg gegen Union Berlin war ein Anfang, doch jetzt gilt es, die Leistung zu bestätigen (hier mehr dazu erfahren).

    Nebenbei rätseln sie bei Borussia Dortmund weiterhin, woran die größte Krise der jüngeren Vergangenheit liegt. Ein Bericht wirft jetzt ein schlechtes Licht auf den Fitnesszustand der Mannschaft. Kovac antwortet nur vage – widerspricht aber auch nicht.

    Borussia Dortmund: Spieler schlapp?

    Dass eine Saison mit Bundesliga, DFB-Pokal, Champions League und hinten raus noch der Klub-WM anstrengend werden würde, war allen Beteiligten klar. Doch bei der Borussia lahmt es schon seit Wochen und Monaten. Die bittere Bilanz: In 15 von 23 Spielen der Liga spulten die Dortmunder Profis weniger Kilometer ab, als der Gegner.

    +++ Can und Brandt zittern – brisante Entscheidungen stehen bevor +++

    Entsprechend will die „Sport Bild“ jetzt von einem „katastrophalen Fitnesszustand“ der schwarzgelben Profis erfahren haben. Der Bericht ist auch auf der Pressekonferenz vor dem Spiel von Borussia Dortmund bei St. Pauli Thema.

    Darauf angesprochen bestätigt Niko Kovac, dass es unter der Woche einen Ausdauertest gegeben habe. Dieser sei aber nur über drei bis vier Stufen von deutlich mehr möglichen Stufen gegangen. „Wir wollten sehen, wo die Mannschaft steht“, so Kovac. Daraus könne man ableiten, wo man letztlich hinwill.

    Bittere Erkenntnis

    Einen katastrophalen Zustand bestätigt der Trainer nicht – widerspricht aber auch nicht, dass man hier und da hinterherhechelt. „Seitdem wir hier am Ruder sind, haben wir gemerkt, dass die Mannschaft sehr willig ist“, betont Kovac zwar. Man sehe, dass die Spieler viel laufen und auch zahlreiche intensive Läufe habe. „Das bedeutet, dass die Mannschaft schon auch Fähigkeiten in diesem Bereich hat“, so der Trainer.

    Gleichzeitig mahnt er aber auch, dass es während der Saison schwierig sei, in diesem Bereich große Sprünge zu machen. „Jetzt geht es darum, das aktuelle Niveau zu halten und punktuell zu verbessern“, gibt Kovac die Marschrichtung vor.


    Mehr Nachrichten von uns:


    Fußball sei ein Laufsport, unterstreicht der Trainer von Borussia Dortmund, weshalb das Trainerteam Anhaltspunkte brauche. Das sei der Grund für den Ausdauertest gewesen. „Wir werden versuchen, das jetzt in die tägliche Arbeit einzubauen“, meint Kovac.



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  • Rummenigge sicher: Leverkusen hat Dortmund als

    Rummenigge sicher: Leverkusen hat Dortmund als


    1. Rummenigge sicher: Leverkusen hat Dortmund als Bayern-Rivalen Nr. 1 abgelöst  FOCUS Online
    2. Sky Kolumne von Wolff Fuss über das Champions-League-Duell Bayern gegen Leverkusen  Sky Sport
    3. Bayern vs. Leverkusen: VIP-Tickets gewinnen!  BILD
    4. FC Bayern: Nach Sieg gegen VfB wartet mit Bayer anderes Kaliber  BR24
    5. Wenn die Emotionen außer Kontrolle geraten Bayern und Bayer fühlen sich gerüstet für das große Duell  Tagesspiegel



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  • Matchday! Der FC St. Pauli empfängt Borussia Dortmund

    Matchday! Der FC St. Pauli empfängt Borussia Dortmund


    Großer Tag für den FC St. Pauli.

    Die Kiezkicker empfangen heute (15.30 Uhr) am Millerntor Borussia Dortmunds Millionen-Truppe. Der Kader des BVB ist fast zehnmal so viel Wert wie das Aufgebot der Hamburger. Entsprechend werden die Gäste auch als klarer Favorit in die Partie gehen. Kampflos geschlagen geben wird sich St. Pauli aber sicher auch nicht. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge muss die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin mit Blick auf den Abstiegskampf endlich mal wieder punkten.


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  • Borussia Dortmund | Daniel Svensson über BVB-Transfer: “Wollte nur hierherkommen”

    Borussia Dortmund | Daniel Svensson über BVB-Transfer: “Wollte nur hierherkommen”


    Im Winter wechselte Daniel Svensson aus Dänemark zu Borussia Dortmund. Der bis dato in Deutschland völlig unbekannte Linksverteidiger hinterließ bei seinen ersten Auftritten im BVB-Trikot gleich einen überzeugenden Eindruck. In einem Interview bestätigte der 23-Jährige, dass er auch Angebote von anderen Klubs hatte.

    Mit der Ausleihe von Daniel Svensson hatte Borussia Dortmund auf der Zielgeraden der Winter-Transferphase noch für eine kleine Überraschung gesorgt, war der junge Schwede hierzulande zuvor doch noch ziemlich unbekannt. Nun drängte sich Svensson auf der Linksverteidiger-Position direkt auf und stand bereits einige Male in der Startelf.

    Mit der Verpflichtung des 23-Jährigen hat man sich am Westfalenstadion erst in letzter Sekunde beschäftigt. Das bestätigte der Linksfuß im Gespräch mit den “Ruhr Nachrichten”: “Den Kontakt gab es erst zu Niko Kovac”. Die Verpflichtung des Nachfolgers von Nuri Sahin machte der BVB erst wenige Tage vor dem Ende der Wechselperiode offiziell.

    BVB: Daniel Svensson hatte “guten Start” bei Borussia Dortmund

    “Ich hatte mehr oder weniger nichts dabei, außer meinen Fußballschuhen. Ich bin dann von Spanien zurückgeflogen, habe die wichtigsten Sachen eingepackt und bin einen Tag später nach Dortmund gereist”, verrät der Youngster die kuriosen Umstände seines Last-Minute-Transfers, der insgesamt von einem “guten Start” in Deutschland spricht.

    Svensson, der zunächst vom FC Nordsjaelland nur bis Saisonende ausgeliehen ist, hatte allerdings schon früh klar gemacht, dass er gerne den nächsten Karriereschritt machen würde. “Ich habe nur auf die Gelegenheit gewartet, zu gehen. Und als ich sie bekam, musste ich schnell handeln”, sagte er weiter. An Möglichkeiten mangelte es ihm wohl nicht.

    “Es stimmt, es gab Interesse von anderen Vereinen. Aber, als das mit Borussia Dortmund konkret wurde, wollte ich nur hierherkommen. Es ist ein sehr großer Verein, eine der größten Mannschaften in Deutschland. Als man mir die Chance geboten hat, hier zu spielen, wollte ich das unbedingt machen”, verrät Svensson, der im Sommer dank einer Kaufoption in Höhe von rund sieben Millionen Euro festverpflichten.



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  • Borussia Dortmund: 2:0 auf St. Pauli! BVB bleibt im Rennen um die Champions League

    Borussia Dortmund: 2:0 auf St. Pauli! BVB bleibt im Rennen um die Champions League


    Borussia Dortmund gewinnt beim FC St. Pauli mit 2:0, überzeugt aber nur in der zweiten Halbzeit. Eine schwarze Serie reißt trotzdem.

    Karim Adeyemi genoss diesen Moment. Die Fans im Gästeblock jubelten ihm entgegen, aber Borussia Dortmunds Flügelstürmer blieb ganz cool im Strafraum stehen und schaute sich das Treiben auf den Rängen an. Dann flogen von hinten seine Mitspieler Pascal Groß und Ramy Bensebaini an und fielen Adeyemi um den Hals. Er war ja der Grund für den BVB-Rummel nach diesem herrlichen Sololauf durch das Stadion am Millerntor.

    Adeyemi schob da in der 58. Minute ganz lässig zum 2:0 ein und machte den 2:0 (0:0)-Sieg des BVB beim FC St. Pauli klar. Serhou Guirassy hatte die Dortmunder in Führung gebracht (50.). Nach einer deutlichen Leistungssteigerung und aufgrund hoher Effizienz darf der BVB den Blick in der Tabelle weiter nach oben richten.

    Trainer Niko Kovac hatte vor 29.546 Zuschauerinnen und Zuschauer am Millerntor eine Mission. Bisher nämlich ist es den Dortmunder in dieser Saison noch nicht gelungen, zwei Bundesliga-Spiele in Serie zu gewinnen. Nach Nuri Sahin und Interimslösung Mike Tullberg ist der 53-Jährige der Dritte, der sich daran versuchte. Nach dem 6:0 gegen Union Berlin und einer vollen Trainingswoche in Dortmund schienen die Chancen, diese Statistik zu den Akten legen zu können, groß.

    Eine Änderung nahm Kovac gegenüber dem Befreiungsschlag gegen Union vor. Der bisher glücklose Sommer-Zugang Yan Couto vertrat doch recht überraschend den erkrankten Stamm-Rechtsverteidiger Julian Ryerson. Ansonsten beließ Kovac alles bei altem, was auch bedeutete: Julian Brandt musste nach auskurierter Muskelverhärtung zunächst auf der Bank Platz nehmen, für ihn spielte Giovanni Reyna. Und Maximilian Beier erhielt anstelle von Jamie Gittens eine weitere Möglichkeit, sich zu beweisen.

    Das gelang zunächst nicht, und das galt für so gut wie alle Dortmunder Profis, die einen schwierigen Start erwischten. Besonders die linke Abwehrseite mit Beier und Ramy Bensebaini wackelte in den erste Minuten, immer wieder wurde das Duo von Noah Weißhaupt überlaufen.

    So kam auch die erste Torchance durch Elias Saad (7.) zustande. Um den BVB in der Folge aber ernsthaft unter Druck zu setzen, fehlten St. Pauli im letzten Spieldrittel die Konsequenz. Eine Möglichkeit hatten die Kiez-Kicker noch nach 34 Minuten, als Eric Smith einen Freistoß auf den zweiten Pfosten schlug, und Hauke Wahl den Ball knapp neben den linken Pfosten setzte.

    Und der BVB? Die Schwarz-Gelben fielen am Millerntor durch viele technische Unsauberkeiten und fehlende Abstimmung auf. Pässe ins Nichts oder in die entgegengesetzte Laufrichtung des Mitspielers waren ein Beleg dafür. Insgesamt schafften die Dortmunder kaum Gegenpressing-Momente, insgesamt fehlte die Tiefe.

    Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit deutete der BVB an, was mit dem blitzschnellen Duo auf rechts, Couto und Karim Adeyemi, möglich ist. Da schickte der Brasilianer Adeyemi die Linie entlang, und der 23-Jährige schoss hauchzart neben den linken Pfosten – die beste Chance des Spiels. Zuvor wurde der BVB nur durch einen verunglückten Abstoß St. Paulis gefährlich, den Adeyemi abfing. Der schickte Marcel Sabitzer, dessen Flanke aber konnte Serhou Guirassy nicht mit Druck aufs Tor köpfen (11.). Es war ein enttäuschender Dortmunder Auftritt, ein Rückschritt.

    Nur fünf Minuten nach dem Seitenwechsel zeigten die Dortmunder, wie viel besser sie es können. Als sie alle fehlenden Komponenten der ersten Halbzeit plötzlich vereinten. Nico Schlotterbecks langer Pass auf Couto brachte Tiefe ins Spiel, Adeyemi schnappte sich den abgefangenen Ball nach der Couto-Flanke, schoss. Und Serhou Guirassy drückte den Ball im zweiten Anlauf über die Linie – 1:0 (50.).

    Und es wurde noch erfolgreicher aus Dortmunder Sicht. Aus einem Freistoß St. Paulis konterte der BVB zum 2:0. Beier klärte mit einem weiten Schlag, der eine Vorlage für Adeyemi wurde. Adeyemi schüttelte Philipp Treu ab, ließ Smith ins Leere laufen, und schob dann ganz cool an Nikola Vasilj ein (58.). Plötzlich spielte der BVB effizient wie eine Spitzenmannschaft.

    Es hätten weitere Tore fallen können, wie beim nächsten Konter in der 72. Minute, der über Groß und Beier vorgetragen wurde, da aber schoss Adeyemi drüber. Kovac brachte für die Schlussphase in Person von Carney Chukwuemeka und Daniel Svensson die beiden Winter-Zugänge, dafür gingen Reyna und Bensebaini auf die Bank.

    Nach einem Freistoß von Groß, den Guirassy ins Tor schoss, lag der Ball sogar noch ein drittes Mal im Tor, doch der Guineer stand dabei im Abseits (78.). Von St. Pauli kam nicht mehr viel. Am Dienstag geht es im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen OSC Lille (21 Uhr/Prime) weiter.



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  • Borussia Dortmund: BVB auf St. Pauli ohne Ryerson

    Borussia Dortmund: BVB auf St. Pauli ohne Ryerson


    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund geht ohne Julian Ryerson ins Spiel beim FC St. Pauli am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

    Der norwegische Außenverteidiger hat es wegen eines grippalen Infekts nicht in den Spieltagskader geschafft, wie Trainer Niko Kovac am Freitag während der Pressekonferenz berichtete.

    Yan Couto und Niklas Süle stehen als Ersatz bereit, Kovac brachte auch Innenverteidiger Waldemar Anton für die Position hinten rechts ins Spiel. Weiterhin fehlt der verletzte Felix Nmecha (Knie), der erst Ende März zurückerwartet wird. Bei Julian Brandt (muskuläre Probleme) kündigte Kovac an, Risiken zu vermeiden.

    Der BVB hat vor dem 24. Saison-Spieltag noch keine zwei Spiele in Folge gewonnen. „Ich habe davon gehört“, sagte Kovac. „Das ist nicht das, was wir von uns erwarten, dass wir so lange darauf warten müssen. Wir brauchen die Punkte und haben im letzten Spiel gezeigt, dass wir eine sehr hohe Qualität haben.“ Gegen Union Berlin hatte der BVB 6:0 gesiegt.



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  • Borussia Dortmund: Brandt-Verlängerung? BVB fällt Entscheidung

    Borussia Dortmund: Brandt-Verlängerung? BVB fällt Entscheidung


    25 Millionen Euro zahlte Borussia Dortmund 2019 für Julian Brandt. In den letzten Jahren hat er mächtig an Einfluss bei Schwarz-Gelb gewonnen, seit Sommer ist er Vize-Kapitän des Revierklubs. Doch in den letzten Wochen ging es für den Mittelfeldakteur mächtig bergab.

    Seit dem Jahreswechsel befindet sich Brandt im absoluten Formtief, aktuell droht ihm sogar dauerhaft der Bankplatz. Seine schwachen Leistungen haben auch Auswirkungen auf seinen Vertrag. Denn Borussia Dortmund möchte sich darauf (noch) nicht einlassen.

    Borussia Dortmund: Brandt muss sich weiter gedulden

    Trotz durchwachsener Leistungen war Brandt in den vergangenen Monaten aus der BVB-Startelf nicht wegzudenken. Sowohl Ex-Coach Nuri Sahin, als auch unter Mike Tullberg und Niko Kovac war gesetzt. Seine kleine Blessur und sein Fehlen beim 6:0-Sieg des BVB gegen Union Berlin könnten das nun ändern. Schließlich habe seine Mitspieler gezeigt, dass es ohne ihn (auch) läuft.

    Die schwachen Leistungen des offensiven Mittelfeldspielers haben wohl auch ein Umdenken bei den BVB-Bossen herbeigeführt. Laut „WAZ“ diskutiert die Führungsetage aktuell intensiv über die Zukunft des Nationalspielers. Anfang des Jahres hieß es noch, dass Brandts Arbeitspapier bis 2028 verlängert werden solle.

    ++ Borussia Dortmund: Groß spricht die knallharte Wahrheit aus – „Hatte das Gefühl schon des Öfteren“ ++

    Dies ist derzeit keineswegs sicher, die Zukunft des Vize-Kapitäns bei Schwarz-Gelb ist offen. Laut „WAZ“ zeichnet sich eine schnelle Einigung nicht ab. In allzu ferner Zukunft werden die Gespräche wohl nicht aufgenommen, der BVB möchte sich alle Optionen offen halten.

    Brandt-Verlängerung nur bei CL-Qualifikation?

    Ein großer Faktor für eine Brandt-Verlängerung soll das Erreichen der Königsklasse sein. Verpasst der BVB die Qualifikation zur Champions League, dürfte es auch für Brandt eng werden. Denn dann müsste der BVB sowohl sportlich als auch finanziell einige harte Entscheidungen treffen.


    Weitere News:


    2026 läuft der Vertrag von Brandt aus, möchte man den Vertrag nicht verlängern, muss Schwarz-Gelb ihn in diesem Sommer verkaufen, um noch eine gewisse Ablöse generieren zu können. Borussia Dortmund steht also vor einer Grundsatzentscheidung!



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