Der FC St. Pauli trifft das Tor nicht. Chancen erspielen sich die Hamburger. Die fehlende Treffsicherheit könnte das Ziel Bundesliga-Verbleib noch gefährden. Der Trainer gibt sich zuversichtlich.
Der FC St. Pauli ist auf der Suche nach dem Tor. Vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund sind die Hamburger in den vergangenen drei Partien ohne Treffer geblieben und verloren die Spiele allesamt.
Die Mannschaft habe sich eine Vielzahl von Chancen erarbeitet, meinte Trainer Alexander Blessin (51) bei der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Treffen gegen den BVB. «Jetzt geht es halt darum, diesen letzten Punkt noch zu finden.» Es gehe darum, ob der Ball an den Pfosten geht, ob er hereingeht, ob er hinausgeht.
«Da geht es natürlich auch ums Selbstvertrauen von den Jungs. Und die holt man sich dann auch durch bestimmte Trainingsformen, durch Abschlüsse, um da einfach wieder ein gutes Gefühl zu bekommen», sagte Blessin.
Das letzte Tor für den FC St. Pauli war ein Eigentor beim 1:1 gegen den FC Augsburg. Der letzte selbst geschossene Treffer war von Danel Sinani zum 3:0-Endstand gegen den 1. FC Union Berlin vor einem Monat.
Es war der letzte Sieg. Danach folgte nur noch der Punkt gegen Augsburg. Vor dem 24. Spieltag hat der Kiez-Club als Tabellen-15. immerhin noch sechs Punkte Vorsprung auf den 1. FC Heidenheim auf Relegationsrang 16.
«In den Gesprächen mit den Jungs habe ich jetzt nicht das Gefühl, dass wir extra nervös sind», sagte Blessin vor dem Start ins letzte Saisondrittel. «Wenn wir unsere Hausaufgaben machen und die Spiele ziehen und auch die nötigen Punkte holen, dann ist es egal, was hinter uns passiert. Und da müssen wir hinkommen.»
Nach Neapel mochte Karim Adeyemi nicht gehen. Dabei war im Winter alles für einen Transfer in die Serie A vorbereitet. Der 23 Jahre alte Stürmer von Borussia Dortmund hätte lediglich sein Ja-Wort geben müssen. Doch das blieb aus. Adeyemi ließ Napoli sitzen und schaut sich stattdessen auf dem englischen Markt um. Das Interesse ist gegenseitig.
Der FC Liverpool soll den viermaligen Nationalspieler auf dem Zettel haben. Doch bei den Reds hängt viel von der Zukunft Mo Salahs ab. Der Vertrag des 32 Jahre alten Torjägers läuft aus. Es vermehren sich die Anzeichen, dass der Ägypter der Anfield Road nach erfolgreichen acht Jahren Goodbye sagt. So lange in der Causa Salah keine eindeutige Klarheit herrscht, liegen die Transferplanungen des LFC auf Eis.
Anders die Situation bei Liga-Rivale FC Chelsea. Die Londoner planen, ihren Kader im kommenden Sommer vor allem in der Offensive umzubauen. João Félix (25) ging bereits jetzt auf Leihbasis zur AC Milan. Der Ex-Dortmunder Jadon Sancho (24) und Pedro Neto (24) haben die Erwartungen höchstens zum Teil erfüllt. Der zu Saisonbeginn starke Cole Palmer (22) ist in eine Formkrise geraten. Das letzte seiner bislang 14 Saisontore gelang ihm Mitte Januar. Sieben Pflichtspiele in Folge traf er nicht mehr in die gegnerischen Maschen.
Auch Arsenal ist an Adeyemi dran
Borussia Dortmund ist in das Visier der Blues geraten. So soll nicht nur ein Interesse an einer Verpflichtung von Jamie Gittens (20) bestehen, sondern auch Karim Adeyemi an der Stamford Bridge ein Kandidat sein. Das berichtet jetzt Caughtoffside. Der gebürtige Münchener soll dem BVB 45 Millionen Euro einbringen. Dem Bericht zufolge liegen die Blues im Rennen um den 23-Jährigen in der Pole Position. Daran sollen auch die Bemühungen des Lokalrivalen Arsenal nichts ändern, heißt es.
Da Adeyemis Vertrag mit den Schwarz-Gelben 2026 ausläuft, wäre ein Verkauf in diesem Sommer für den BVB die letzte Möglichkeit, eine adäquate Ablösesumme einzustreichen.
Der FC St. Pauli ist auf der Suche nach dem Tor. Vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund sind die Hamburger in den vergangenen drei Partien ohne Treffer geblieben und verloren die Spiele allesamt.
Die Mannschaft habe sich eine Vielzahl von Chancen erarbeitet, meinte Trainer Alexander Blessin (51) bei der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Treffen gegen den BVB. «Jetzt geht es halt darum, diesen letzten Punkt noch zu finden.» Es gehe darum, ob der Ball an den Pfosten geht, ob er hereingeht, ob er hinausgeht.
Selbstvertrauen stärken
«Da geht es natürlich auch ums Selbstvertrauen von den Jungs. Und die holt man sich dann auch durch bestimmte Trainingsformen, durch Abschlüsse, um da einfach wieder ein gutes Gefühl zu bekommen», sagte Blessin.
Das letzte Tor für den FC St. Pauli war ein Eigentor beim 1:1 gegen den FC Augsburg. Der letzte selbst geschossene Treffer war von Danel Sinani zum 3:0-Endstand gegen den 1. FC Union Berlin vor einem Monat.
Blessin vor dem letzten Saisondrittel: «Sind nicht extra nervös»
Es war der letzte Sieg. Danach folgte nur noch der Punkt gegen Augsburg. Vor dem 24. Spieltag hat der Kiez-Club als Tabellen-15. immerhin noch sechs Punkte Vorsprung auf den 1. FC Heidenheim auf Relegationsrang 16.
«In den Gesprächen mit den Jungs habe ich jetzt nicht das Gefühl, dass wir extra nervös sind», sagte Blessin vor dem Start ins letzte Saisondrittel. «Wenn wir unsere Hausaufgaben machen und die Spiele ziehen und auch die nötigen Punkte holen, dann ist es egal, was hinter uns passiert. Und da müssen wir hinkommen.»
Mohamed Salah (32) befindet sich in der Form seines Lebens. Der Ägypter hat in der laufenden Saison in 38 Pflichtspielen bereits 51 Scorerpunkte gesammelt (30 Tore, 21 Vorlagen). Mit Liverpool befindet er sich voll auf Meister-Kurs.
Bei Fans und Experten brachte das die Frage auf: Ist Salah der beste Spieler in Premier-League-Geschichte?
2021 kam der Innenverteidiger als großes Talent zum BVB. Das ist er heute immer noch, auch wenn er sich seit seiner Ankunft nicht so schnell entwickelt hat wie in Dortmund erhofft. Seit dem Sommer ist der Franzose ohne Kaufoption an Stade Brest verliehen, eine positive Tendenz ist bereits zu erkennen. Zwar setzte eine Beckenverletzung den 21-Jährigen von November bis Januar außer Gefecht, doch auch nach seiner Verletzung gehört Coulibaly zum erweiterten Stammpersonal. Von zehn möglichen Spielen nach seiner Verletzung absolvierte er sechs über die volle Distanz, darunter sogar drei in der Königsklasse.
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Youssoufa Moukoko (OGC Nizza)
Für den Stürmer erweist sich die Leihe an die Côte d’Azur als reinster Albtraum. Moukokos Bilanz nach wettbewerbsübergreifend 22 Spielen: Zwei Tore und zwei Vorlagen. Seit Dezember stehen für den Linksfuß gerade einmal 20 Einsatzminuten zu Buche, lediglich in der Europa League, in der die Südfranzosen sang- und klanglos auf dem vorletzten Platz ausschieden, kam er regelmäßig zum Einsatz. Darüber hinaus steht dem 20-Jährigen ein komplizierter Sommer bevor. In Nizza wird man die Kaufoption in Höhe von 18 Millionen Euro aller Voraussicht nach nicht ziehen, auch der BVB dürfte aufgrund der stagnierenden Entwicklung nicht weiter mit dem deutschen U21-Nationalspieler planen.
Sébastien Haller (FC Utrecht)
Das Engagement des Stürmers bei CD Leganés war eines zum Vergessen. Da die Leihe nicht den gewünschten Erfolg gebracht hatte, entschied sich der BVB, das Gastspiel vorzeitig zu beenden, um den Ivorer andernorts unterzubringen. Seit Januar läuft der 30-Jährige für den FC Utrecht auf, für den er schon von 2015 bis 2017 gespielt hatte. Beim niederländischen Erstligisten gehört Haller zum Stammpersonal, die vergangenen fünf Ligaspiele absolvierte er allesamt von Beginn an. Lediglich die Torbeteiligungen lassen noch zu Wünschen übrig: Nach acht Spielen stehen zwei Treffer zu Buche, die er beide in seinem zweiten Auftritt erzielte.
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Diant Ramaj (FC Kopenhagen)
Am Deadline Day verkündete der BVB die überraschende Verpflichtung des gebürtigen Stuttgarters. Fünf Millionen Euro überwiesen die Dortmunder für den 23-Jährigen an Ajax Amsterdam und schickten den Schlussmann umgehend auf Leihbasis zum FC Kopenhagen. In Dänemark soll Ramaj Spielpraxis sammeln, da seine Verplichtung ein Vorgriff auf den möglicherweise bevorstehenden Abgang von Gregor Kobel ist, der unter anderem vom FC Chelsea umworben wird. In Kopenhagen ist der Deutsche die klare Nummer eins und war mit starken Paraden gegen den 1. FC Heidenheim in der Conference League-Zwischenrunde der Garant für das Weiterkommen seiner Mannschaft. Eine Entwicklung, die man an der Strobelallee mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen wird.
Niko Kovac ist bei Borussia Dortmund seit 25 Tagen im Amt. Bereits jetzt zeigt sich, wer die ersten Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels beim BVB sind.
von Oliver Jensen,
Bei fünf Pflichtspielen saß Niko Kovac als Trainer von Borussia Dortmund auf der Bank. Die Bilanz: zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen!
Immerhin: Das Champions-League-Achtelfinale wurde erreicht. Und in der Bundesliga war das 6:0 gegen Union Berlin ein Schritt in die richtige Richtung.
Dieser Trend soll sich im Idealfall am Samstag beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli (15:30 Uhr, im Liveticker auf ran) fortsetzen.
Die ersten Wochen unter Kovac haben bereits erste Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels hervorgebracht.
Das Wichtigste in Kürze
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Gewinner: Pascal Groß
Der Mittelfeldspieler wechselte im Sommer von Brighton & Hove Albion zu Borussia Dortmund und sollte das Spiel des BVB ordnen. Unter Nuri Sahin steckte er in einem Formtief, musste teilweise auch als Rechtsverteidiger aushelfen.
Mit Kovac auf der Trainerbank erlebt Groß einen Leistungssprung. Der deutsche Nationalspieler hat in den fünf Spielen ein Tor geschossen sowie vier Treffer vorbereitet. “Es ist der Pascal, den ich kenne und den wir uns wünschen”, lobt Kovac.
Der Kapitän galt aufgrund seiner Fehleranfälligkeit als das Gesicht der BVB-Krise. Gleich bei Dienstbeginn stellte sich Kovac allerdings hinter den Defensivspieler und sagte bei seiner ersten Pressekonferenz:
“Ich sehe Emre als einen Führungsspieler. Er ist deutscher Nationalspieler. Er bleibt der Kapitän.” Tatsächlich ist Can unter Kovac als Innenverteidiger gesetzt und hat alle fünf Spiele über 90 Minuten durchgespielt.
Gewinner: Serhou Guirassy
Der Sommer-Neuzugang legte beim BVB eigentlich gut los. Zwischen dem 4. und 10. Spieltag der Bundesliga gelangen ihm sechs Tore. Danach allerdings litt der Stürmer zumindest in der Bundesliga zeitweise unter einer kleinen Abschluss-Schwäche.
Zwischen Ende November und Mitte Januar gelang ihm in sieben Bundesligaspielen lediglich ein Treffer. Sein Viererpack gegen Union könnte nun der Knotenlöser sein.
Gewinner: Daniel Svensson
Der Außenverteidiger wurde erst Anfang Februar für die Rückrunde vom dänischen Verein FC Nordsjaelland ausgeliehen. Sportdirektor Sebastian Kehl sagte: “Daniel ist ein aufstrebender, physisch starker Abwehrspieler, der uns zusätzliche Stabilität verleihen kann und mit dem wir uns im Defensivbereich breiter aufstellen.”
Tatsächlich aber scheint er die Mannschaft nicht nur in der Breite zu verbessern, sondern auch in der Spitze. Der 23-Jährige kam in allen fünf Spielen unter Kovac zum Einsatz und stand dreimal in der Startelf. Kovac bezeichnete seine Leistung als “fantastisch” und sagte: “Das zeigt, dass wir im Scouting richtig gut gearbeitet und wieder jemanden entdeckt haben.”
Erst schwärmte Kovac noch von Süle und sagte: “Wenn Niki gesund ist, dann behaupte ich, dass er ein Spieler für die Weltmeisterschaft 2026 ist.” Tatsächlich allerdings stand der Innenverteidiger nur einmal unter Kovac in der Startelf. Dies war bei der 0:2-Pleite gegen den VfL Bochum, als er das zweite Gegentor mit einem unerklärlichen Fehlpass verschuldete.
In den folgenden drei Spielen verbrachte Süle zweimal die kompletten 90 Minuten auf der Bank und wurde einmal eingewechselt – in der letzten Minute. Von der WM 2026 hat Kovac seitdem auch nicht mehr gesprochen.
Verlierer: Waldemar Anton
Der Sommer-Neuzugang hätte unter Kovac keinen schlechteren Beginn erleben können. Bei dessen Trainer-Debüt gegen den VfB Stuttgart (Ex-Verein von Anton) leitete er mit einem Eigentor die 1:2-Niederlage ein.
In den folgenden vier Pflichtspielen unter Kovac spielte er praktisch keine Rolle mehr, verbrachte dreimal die kompletten 90 Minuten auf der Bank und wurde lediglich im Champions-League-Rückspiel gegen Sporting Lissabon eingewechselt – und zwar eine Minute vor Spielende. So lange Can und Nico Schlotterbeck in der Innenverteidigung funktionieren, droht Anton weiterhin die Bank.
Der Rechtsverteidiger wechselte leihweise von Manchester City zu Borussia Dortmund, um als Stammspieler richtig durchzustarten. Aufgrund seiner defensiven Anfälligkeit konnte er sich allerdings nicht dauerhaft etablieren. Er kam zwar bereits in 22 Pflichtspielen für den BVB zum Einsatz, allerdings stand er nur fünfmal in der Startelf.
Die Tendenz ist negativ: Unter Kovac stand er noch gar nicht in der Anfangsformation. Zweimal wurde er spät eingewechselt, dreimal überhaupt nicht. Kovac sagte über ihn kürzlich: “Er wird seine Minuten bekommen. Die Frage ist, wann und wie schnell.”
Die Fußball-Bundesliga geht ins letzte Drittel der Saison. Und die virtuelle Tabelle verspricht Spannung bis zum Schluss. Mit dem VfL Wolfsburg und Werder Bremen stehen aus Nordsicht zwei Clubs im Mittelfeld, der FC St. Pauli und Holstein Kiel wollen die Klasse halten. Wie endet die Spielzeit? Eine KI hat es berechnet.
VfL Wolfsburg, Werder Bremen, FC St. Pauli und Holstein Kiel – vier Nordclubs sind in diesem Jahr in der Fußball-Bundesliga. Wolfsburg will – wie der SVW eigentlich auch – nach Europa, die Aufsteiger aus Hamburg und Kiel hingegen haben nur ein Ziel: den Klassenerhalt.
Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz hat GSN für den NDR den Rest der Saison berechnet. So sieht demnach die Abschlusstabelle aus:
Die GSN-Abschlusstabelle – nach aktueller Datenlage
Platz (aktueller Tabellenstand)
Club
Punkte (Punkte nach dem 23. Spieltag)
1. (1)
FC Bayern München
86 (58)
2. (2)
Bayer 04 Leverkusen
76 (50)
3. (3)
Eintracht Frankfurt
60 (42)
4. (6)
RB Leipzig
59 (38)
5. (7)
VfB Stuttgart
54 (36)
6. (4)
SC Freiburg
54 (39)
7. (10)
Borussia Dortmund
52 (32)
8. (8)
VfL Wolfsburg
51 (34)
9 (5)
1. FSV Mainz 05
50 (38)
10. (9)
Borussia Mönchengladbach
49 (34)
11. (12)
Werder Bremen
44 (30)
12. (11)
FC Augsburg
42 (31)
13. (14)
TSG 1899 Hoffenheim
36 (22)
14. (13)
1. FC Union Berlin
36 (24)
15. (15)
FC St. Pauli
30 (21)
16. (16)
1. FC Heidenheim
26 (15)
17. (17)
VfL Bochum
26 (15)
18. (18)
Holstein Kiel
22 (13)
Weitere Informationen
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Ausgangslage: Fünfzehnter gegen Zehnter. St. Pauli hat sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang, Borussia sieben bzw. sechs Zähler Rückstand auf die Ränge vier bis sechs. Nach zwei Siegen zum Rückrundenstart ging der Aufsteiger zuletzt dreimal hintereinander als Verlierer vom Rasen. Von den jüngsten elf Begegnungen mit St. Pauli in der Bundesliga hat der BVB zehn gewonnen.
Heim/Auswärts: Der Siebzehnte der Heim- trifft auf den Fünfzehnten der Auswärtstabelle. Kein Team gewann zu Hause seltener als St. Pauli. Nur in den Spielen gegen Kiel (3:1) und Union Berlin (3:0) blieben die Punkte komplett am Millerntor. Beachtenswert waren jedoch auch die Ergebnisse gegen Leipzig (0:0) und Bayern München (0:1). Der BVB hat zehn Auswärtspunkte weniger auf dem Konto als vor einem Jahr, holte aber immerhin sechs der erst acht Zähler seit dem 15. Spieltag.
Bilanz: Gegen keinen aktuellen Bundesligisten hat Borussia Dortmund eine bessere Bilanz als gegen den FC St. Pauli (zwölf Siege und nur zwei Niederlagen in 17 Begegnungen). Dessen letzter Bundesliga-Sieg gegen den BVB liegt über 35 Jahre zurück: Am 30. November 1989 gab es ein 2:1 am Millerntor durch Tore von Andre Golke und Dirk Zander (Andreas Möller hatte das 0:1 erzielt). Schwarzgelb gewann die jüngsten fünf Gastspiele bei 11:2 Toren – in der Liga. Im DFB-Pokal gab es am 18. Januar 2022 ein 2:1 für den damaligen Zweitligisten.
Statistik: Der BVB erzielte am vergangenen Spieltag beim 6:0-Sieg gegen Union Berlin genauso viele Tore wie St. Pauli in allen acht Spielen im Jahr 2025. Insgesamt 18 erzielte Treffer im gesamten Saisonverlauf sind die wenigsten aller 18 Klubs, die Partien mit Beteiligung von St. Pauli entsprechend die torärmsten der Liga (nur 45 fielen). Der Aufsteiger hat jedes Spiel verloren, in dem er mit 0:1 in Rückstand geriet.
Hinspiel: Schwarzgelb feierte einen verdienten 2:1-Sieg (3,0 zu 0,9 „xGoals“), der aber erst in der Schlussphase durch den Treffer von Serhou Guirassy in der 83. Minute unter Dach und Fach gebracht wurde. Beide BVB-Tore – auch das 1:0 durch Ramy Bensebaini (43.) – waren Kopfbälle. Eric Smith hatte mit einem Sonntagsschuss ausgeglichen. Es gab so wenige Zweikämpfe wie in keinem anderen Saisonspiel (114).
Die Fußball-Bundesliga geht ins letzte Drittel der Saison. Und die virtuelle Tabelle verspricht Spannung bis zum Schluss. Mit dem VfL Wolfsburg und Werder Bremen stehen aus Nordsicht zwei Clubs im Mittelfeld, der FC St. Pauli und Holstein Kiel wollen die Klasse halten. Wie endet die Spielzeit? Eine KI hat es berechnet.
VfL Wolfsburg, Werder Bremen, FC St. Pauli und Holstein Kiel – vier Nordclubs sind in diesem Jahr in der Fußball-Bundesliga. Wolfsburg will – wie der SVW eigentlich auch – nach Europa, die Aufsteiger aus Hamburg und Kiel hingegen haben nur ein Ziel: den Klassenerhalt.
Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz hat GSN für den NDR den Rest der Saison berechnet. So sieht demnach die Abschlusstabelle aus:
Die GSN-Abschlusstabelle – nach aktueller Datenlage
Platz (aktueller Tabellenstand)
Club
Punkte (Punkte nach dem 23. Spieltag)
1. (1)
FC Bayern München
86 (58)
2. (2)
Bayer 04 Leverkusen
76 (50)
3. (3)
Eintracht Frankfurt
60 (42)
4. (6)
RB Leipzig
59 (38)
5. (7)
VfB Stuttgart
54 (36)
6. (4)
SC Freiburg
54 (39)
7. (10)
Borussia Dortmund
52 (32)
8. (8)
VfL Wolfsburg
51 (34)
9 (5)
1. FSV Mainz 05
50 (38)
10. (9)
Borussia Mönchengladbach
49 (34)
11. (12)
Werder Bremen
44 (30)
12. (11)
FC Augsburg
42 (31)
13. (14)
TSG 1899 Hoffenheim
36 (22)
14. (13)
1. FC Union Berlin
36 (24)
15. (15)
FC St. Pauli
30 (21)
16. (16)
1. FC Heidenheim
26 (15)
17. (17)
VfL Bochum
26 (15)
18. (18)
Holstein Kiel
22 (13)
Dieses Thema im Programm: Sportclub | 02.03.2025 | 23:25 Uhr