Schlagwort: Deutschland

  • 2. Fußball-Bundesliga – Kölns Heintz nach 0:3-Pleite:…

    2. Fußball-Bundesliga – Kölns Heintz nach 0:3-Pleite:…


    Magdeburg (dpa) – Nach dem Rückschlag im Aufstiegsrennen gibt es beim 1. FC Köln Redebedarf. Trainer Gerhard Struber sprach zwar von einem „ganz normalen Rückschlag“, merkte angesichts des 0:3 beim 1. FC Magdeburg aber auch an: „Es ist immer eine Frage des Wie? In der zweiten Halbzeit sind wir unserer Rolle nicht gerecht geworden.“

    Gerade das erste Gegentor von Daniel Heber (73. Minute) nach einem Freistoß von Baris Atik ärgerte den Trainer des Spitzenreiters der 2. Fußball-Bundesliga. „In dem einen Moment haben wir ein Schläfchen gehabt“, monierte der Österreicher. 

    Er sah auch beim 0:2 durch Mohammed El Hankouri (79.) keine Besserung: Man habe sich „dann billig wegkontern lassen, das tut richtig weh, wenn wir über Standardsituationen solche Nackenschläge bekommen“. Die Kölner könnten den ersten Tabellenplatz bei Siegen der Verfolger des Hamburger SV oder des 1. FC Kaiserslautern am Wochenende einbüßen. 

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    Der 0:3-Endstand durch den eingewechselten Samuel Loric (90.+2) war dem Spielgeschehen nicht gerecht geworden, die Kölner hatten die Begegnung weitestgehend dominiert. „Wir waren sehr gut im Spiel. Es tut einfach weh, wenn du ein Standardtor und ein Konter kriegst, das ist extrem bitter, das darf uns einfach nicht passieren“, sagte FC-Innenverteidiger Dominique Heintz und betonte: „Es war ein klassisches 0:0-Spiel.“ 

    Die Kölner befürchten jedoch keinen Einbruch. „Das wird uns nicht umwerfen, wir sind gut, stabil unterwegs“, meinte Heintz und wollte auch nicht auf die Tabelle schauen: „Es sind noch genug Spiele, heute haben wir einen Nackenschlag gekriegt und versuchen den nächste Woche wieder abzuschütteln, unser Spiel aufzuziehen, drei Punkte zu holen, dann sind wir wieder voll im Soll.“

    © dpa-infocom, dpa:250215-930-375978/1



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  • Borussia Dortmund: Didi Hamann holt zum Rundumschlag gegen BVB-Profis aus

    Borussia Dortmund: Didi Hamann holt zum Rundumschlag gegen BVB-Profis aus


    Borussia Dortmund verliert das erste Spiel unter Neu-Trainer Niko Kovac. Sky-Experte Didi Hamann wählte nach dem 1:2 gegen Stuttgart klare Worte.

    Didi Hamann gilt als Mann, der seine Meinung mithilfe von klaren Worten kundtut, der nicht viel drum herumredet. So auch nach dem 1:2 von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart an diesem Samstag. Als der Ex-Profi das Spiel bei Sky in seiner Rolle als TV-Experte analysierte, wiederholte er sich mehrfach. Die BVB-Spieler müssten „endlich erwachsen werden“, sagte Hamann immer wieder.

    Anlass dafür war die Leistung, die Dortmund bei der Heimpleite im ersten Spiel unter Niko Kovac geboten hatte. „Sie wollten heute, aber sie konnten in gewissen Situationen einfach nicht.“ Nachdem der BVB durch ein Eigentor von Waldemar Anton (50.) und einen Treffer von Jeff Chabot (61.) mit 0:2 in Rückstand geraten war, kam der Gastgeber nur noch zum Anschlusstreffer durch Julian Brandt (89.).

    „Du hattest nie das Gefühl, dass sie ein zweites Tor machen. Es war kein Pech. Sie haben wieder verdient verloren“, resümierte Hamann. Der 51-Jährige weiter: „Sie wollten keine Fehler machen unter dem neuen Trainer. Dabei müssen sie die Handbremse lösen und einfach mal machen.“

    Nach der vierten Niederlage im sechsten Bundesligaspiel des Jahres rückt die Qualifikation für die Champions League weiter in die Ferne. Dass der BVB nur auf einem enttäuschenden elften Platz steht, lastet Hamann trotz der Nebengeräusche in der Führungsetage und der Trainerwechsel in erster Linie der Mannschaft an. „Der Trainer kann sie unterstützen, ihnen gut zureden. Aber, selbst wenn er den besten Matchplan hat: Auf dem Platz sind sie auf sich alleine gestellt und müssen Verantwortung übernehmen.“

    Am Gegner aus Stuttgart könne sich der BVB ein Beispiel nehmen. „Sie sind vor 18 Monaten fast abgestiegen, haben unter der Woche noch gespielt. Sie kommen hierhin, ackern, haben nicht viele Torchancen, aber sind effektiv.“ Den BVB kritisierte Hamann hingegen deutlich. „Wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen, gehören sie zu den schlechtesten Teams der Liga.“

    Vor allem gegen die Führungsspieler teilte er aus: „Guirassy kommt im Sommer für viel Geld. Dann muss er halt auch mal aus dem Nichts ein Tor machen. Das Selbstvertrauen dafür musst du dir erarbeiten.“ Neben Guirassy zählte Hamann auch die Sommer-Zugänge Waldemar Anton und Pascal Groß an. „Ich habe immer gesagt, dass ich den BVB besser sehe als er in der Tabelle steht. Aber allmählich fange ich an zu zweifeln, ob die Spieler so gut sind, wie ich gedacht habe.“

    Die Realität des BVB heißt jedenfalls Platz elf, die Champions-League-Ränge liegen in weiter Ferne. Die Zeit, Kritikern wie Hamann eines Besseren zu belehren, wird knapper.



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  • 2. Bundesliga: Nächste Pleite – Preußen Münster schenkt…

    2. Bundesliga: Nächste Pleite – Preußen Münster schenkt…


    Der SC Paderborn darf wieder vermehrt auf den dritten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga hoffen.

    Nach vier Heimniederlagen zuletzt gewann der SCP gegen Preußen Münster mit 2:0 (0:0) und rückt zumindest vorläufig auf einen Punkt an einen direkten Aufstiegsplatz heran.

    Marvin Mehlem (81.) und Ilyas Ansah (84.) entschieden die umkämpfte Partie gegen den Aufsteiger, der als Tabellen-15. nach der dritten Niederlage in Folge unter Druck gerät.

    Vier Heimpleiten in Serie und trotzdem Aufstiegshoffnung – in dieser kuriosen Lage wollte Paderborn dominant auftreten. Allerdings ließ der SCP die erste Hälfte der ersten Halbzeit quasi ereignislos vorbeiziehen, erst ein Schuss von Mehlem (23.) konnte mit viel Wohlwollen als Torannäherung bezeichnet werden. Münster stand gut und sah sich nicht im Zwang, mehr zu tun.

    Die riesige Chance zur Führung ließen sich die Gäste dann auch von Paderborn servieren. Florian Pick nahm einen verunglückten Rückpass auf, schlug einen Haken und lupfte den Ball über Markus Schubert hinweg – allerdings auch übers Tor (34.). Schubert parierte kurz vor der Pause gegen Etienne Amenyido (43.).

    Paderborn spielte danach deutlich besser. In einer Druckphase traf Mehlem aus 13 Metern den Pfosten (48.). Es reichte aber zunächst nicht, um die Abwehr der Preußen entscheidend ins Wanken zu bringen. Nach einem Zuspiel von Ansah in der Schlussphase zielte Mehlem dann genau, der 20-jährige Ansah selbst legte drei Minuten später trocken nach.



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  • 2. Bundesliga: Magdeburg beendet Heimmisere gegen…

    2. Bundesliga: Magdeburg beendet Heimmisere gegen…


    Nach 15 sieglosen Partien kann der 1. FC Magdeburg daheim wieder jubeln. Und das ausgerechnet gegen den Tabellenführer.

    Die Heimmisere des 1. FC Magdeburg ist nach knapp einem Jahr ohne Erfolg im eigenen Stadion beendet. Gegen den 1. FC Köln gelang dem Team von Christian Titz ein 3:0 (0:0). Daniel Heber (73. Minute) traf vor 27.055 Zuschauern in der ausverkauften Avnet-Arena per Kopf zur Führung. Mohammed El Hankouri (79.) erhöhte. Samuel Loric (90.+2) markierte den Endstand. Damit schob sich der FCM in der Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga bis auf zwei Zähler an Köln heran und ist punktgleich hinter Hamburger SV Dritter.

    Das Kölner Team von Gerhard Struber kam gut in die Partie. Florian Kainz (4. Minute) zwang FCM-Torhüter Dominik Reimann mit einem Distanzschuss aus 20 Metern zu einer Glanzparade. Danach legte Timo Bernd Hübers auf Mathias Olesen (13.) ab, der gleich zweimal aus kurzer Distanz an Reimann scheiterte. Köln dominierte und hatte vor allem im Mittelfeld die Kontrolle übers Spiel. Gefährlich wurde es für die Gastgeber besonders bei den vielen Ballverlusten im Spielaufbau.

    Dennoch jubelten zuerst die Magdeburger – allerdings zählte das vermeintliche 1:0 nicht. Livan Burcu (18.) setzte sich halbrechts durch, seine Eingabe verwertete Alexander Ahl-Holmström. Doch der Unparteiische sah bei Burcu eine Abseitsposition, was via Videobeweis auch bestätigt wurde.

    Spiel unterbrochen

    Nach dem Wechsel musste die Partie in der 50. Minute nach Abbrennen von Pyrotechnik aus dem FCM-Lager kurzzeitig für drei Minuten unterbrochen werden, da die Sicht unzureichend war. Die Magdeburger waren plötzlich voll da. Martijn Kaars (52.) bekam jedoch nicht genug Druck auf seinen Kopfball, so dass FC-Keeper Marvin Schwäbe keine Mühe hatte. Besser machte es dann Heber per Kopf (73.), der einen Freistoß von Baris Atik verwertete. Dann staubte El Hankouri (79.) zum 2:0 ab, ehe Loric (90.+2) die endgültige Entscheidung besorgte.

    Trainer Titz wird es freuen. Es war das 100. Zweitligaspiel für den 53-Jährigen. Am 12. Februar 2021 hatte Titz den 1. FCM in der 3. Liga auf dem vorletzten Tabellenplatz übernommen und bis in die Spitze der zweiten Liga geführt.



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  • Großes Bayern-Signal vor Leverkusen – Mega-Deal mit

    Großes Bayern-Signal vor Leverkusen – Mega-Deal mit


    Bundesliga-Topspiel

    Großes Bayern-Signal vor Leverkusen – Mega-Deal mit Musiala

    Aktualisiert am 14.02.2025 – 15:27 UhrLesedauer: 4 Min.

    Jamal MusialaVergrößern des Bildes

    Jamal Musiala hat bis 2030 verlängert. (Quelle: Torsten Silz/dpa/dpa-bilder)

    Der FC Bayern lässt mit einer Herzensbotschaft am Valentinstag aufhorchen. Das Duell Jamal Musiala gegen Florian Wirtz wird durch den neuen Musiala-Vertrag weiter angeheizt. Wo liegt Wirtz” Zukunft?

    Der Mega-Vertrag für Jamal Musiala soll dem FC Bayern einen großen Schub auf dem Weg zur deutschen Meisterschaft geben. Am Tag vor dem womöglich schon entscheidenden Duell um die Schale überstrahlte der XXL-Vertrag für den Nationalspieler die Einstimmung auf den Liga-Gipfel mit Bayer Leverkusen. Anders als Bayer-Star Florian Wirtz geht Musiala durch den neuen hochdotierten Vertrag bis 2030 mit langfristig geklärter Zukunft in das Bundesliga-Spitzenspiel.

    “Wir haben gemeinsam viel vor – ich freue mich auf alles, was kommt”, erklärte Musiala, Club-Gesicht von Gegenwart und erst recht in der Zukunft. Als Erstes kommt am Samstag (18.30 Uhr/Sky) das zuletzt von den Münchnern fünfmal nicht gewonnene Kräftemessen mit dem Doublesieger von Xabi Alsono. Der Leverkusener Meistermacher steht dabei unter Druck, denn angesichts von acht Punkten Rückstand auf Musiala & Co. dürfte alles andere als ein Bayer-Erfolg wohl die Entscheidung im Meisterrennen zugunsten des Rekordmeisters zur Folge haben.

    Die Münchner Liebesbotschaft am Valentinstag rückt die erwartete Fußball-Show von Musiala und des bis 2027 an Leverkusen gebundenen, aber immer wieder mit dem FC Bayern oder auch mal mit Real Madrid in Verbindung gebrachten Wirtz noch einmal mehr in den Fokus. Musiala wurde bei seiner Vertragsverlängerung bildreich am Flügel, mit dem Zauberstab oder als Kartenkünstler in Szene gesetzt.

    Sein Leverkusener Pendant, bei dem schon über eine Vertragsverlängerung in Leverkusen spekuliert worden war, steht dem praktisch in nichts nach. Wer der bessere ist, darüber lässt sich vortrefflich diskutieren.

    “Fußball Deutschland darf einfach froh und glücklich sind, dass beide für Deutschland spielen”, sagte Vincent Kompany. Der Münchner Trainer prognostiziert den beiden 21-Jährigen eine große Zukunft. “Sie sind jetzt noch jung. Das heißt, die besten Jahre kommen noch.” Das sieht Xabi Alonso nicht anders. “Beides sind top, top Spieler, gehören zu den besten der Welt”, sagte Alonso. Für Bundestrainer Julian Nagelsmann “ist das ein großes Geschenk”.

    Die Bayern-Bosse senden mit der geklärten Königspersonalie eine Botschaft an die internationale Konkurrenz. “Spitzenvereine auf der ganzen Welt suchen Unterschiedsspieler – und Jamal Musiala ragt noch mal heraus”, sagte Sportvorstand Max Eberl. “Mit solchen Spielern senden wir ein starkes Signal an alle, dass mit dem FC Bayern auch in Zukunft zu rechnen ist.”

    Musiala steigt in München mit einem großen Gehaltssprung zu einem Topverdiener auf. Spekulationen zufolge hat er eine Ausstiegsklausel im dreistelligen Millionenbereich.

    Kommt aber auch noch Wirtz zu den Bayern? Die Wahrscheinlichkeit dieses Hammers bezifferte Ehrenpräsident Uli Hoeneß unlängst auf zehn Prozent. Der Musiala-Deal ist hochdotiert, eine Wirtz-Verpflichtung würde ebenfalls insgesamt im dreistelligen Millionenbereich liegen.

    Von all dem Vertrags-Spektakel beim Branchenprimus oder den Gerüchten um Wirtz lässt sich der frühere Weltklasse-Profi und gewiefte Stratege Alonso nicht aus der Ruhe bringen. “Wir bleiben fokussiert, Flo und alle anderen”, sagte der 43-Jährige. “Er ist unser Unterschiedsspieler. Seine Zukunft ist groß. Es gibt kein Limit für ihn.” Seit der einstige Bayern-Profi das Zepter bei der Werkself als Trainer übernommen hat, gab es keine Münchner Siege mehr in fünf Pflichtspielen. Immerhin: Angesprochen auf den neuen Vertrag für Musiala, zeigte sich Alonso kurz überrascht und sagte dann: “Gut für Jamal.”



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  • Frauen-Bundesliga – Nach Pokal-Aus: Eintracht-Fußballerinnen…

    Frauen-Bundesliga – Nach Pokal-Aus: Eintracht-Fußballerinnen…


    Frankfurt/Main (dpa/lhe) – Mit einem Sieg im Bundesliga-Spitzenspiel beim VfL Wolfsburg wollen die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt ihren Frust über das bittere Pokal-Aus bei Bayern München bewältigen. „Wir waren so nah dran, hatten es fast geschafft. Das Gute ist aber, dass schon am Sonntag das nächste Topspiel ansteht. Das hilft uns, die Enttäuschung aus den Köpfen zu bekommen“, sagte Kapitänin Tanja Pawollek vor der Partie beim Tabellendritten. 

    Auch die Wolfsburgerinnen schieben Pokal-Frust, schieden sie doch durch ein 0:1 in Hoffenheim wie die Eintracht im Viertelfinale aus. Es war die erste Niederlage für den VfL im Pokal nach zuvor 52 Siegen und zehn Triumphen in Serie. „Das tangiert uns nicht, wir müssen unsere Leistung bringen“, sagte Eintracht-Coach Niko Arnautis über das Ende der Wolfsburger Erfolgsserie. 

    Wolfsburg soll weiter distanziert werden

    Positiv stimmt den Frankfurter Coach die Leistung bei der unglücklichen 1:4-Niederlage nach Verlängerung in München. „Wir haben eine Top-Leistung gegen einen Top-Gegner gezeigt. Das gibt uns Motivation für die nächsten Aufgaben. Wir freuen uns auf das Spiel“, sagte der 44-Jährige. Das Hinspiel hatte sein Team mit 3:0 gewonnen. 

    Mit einem Sieg würde die Eintracht definitiv die Tabellenführung behaupten und den Vorsprung vor dem VfL auf sechs Zähler ausbauen. Dies wäre ein großer Schritt in Richtung direkte Champions-League-Qualifikation.

    © dpa-infocom, dpa:250214-930-375716/1



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  • Fußball-Bundesliga – Kovac will BVB-Aufschwung in der…

    Fußball-Bundesliga – Kovac will BVB-Aufschwung in der…


    Dortmund (dpa/lnw) – Borussia Dortmunds neuer Trainer Niko Kovac will den Aufschwung durch seinen ersten Sieg auch in der Bundesliga fortsetzen. „Wir wissen, dass der BVB auswärts nicht unbedingt Bäume ausgerissen hat. Aber wir haben in Lissabon gut dagegen gehalten. Das wollen wir auch in Bochum zeigen“, sagte Kovac vor dem Bundesliga-Duell mit dem VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky). 

    Unter der Woche hatte der gebürtige Kroate nach seiner Debüt-Niederlage gegen Stuttgart (1:2) im Playoff-Hinspiel der Champions League bei Sportring Lissabon (3:0) seinen ersten Sieg als BVB-Coach eingefahren. Beim Tabellenschlusslicht erwartet er ein „schwieriges“ und „Kampf-geprägtes“ Spiel. „Wir fahren dahin und wollen keinen Schönheitspreis gewinnen. Sondern wir wollen Selbstvertrauen aufbauen durch drei Punkte“, so Kovac. 

    Revierderby ohne Bensebaini und Ryerson

    Verzichten muss Kovac im Revierderby auf Verteidiger Ramy Bensebaini und Mittelfeldspieler Carney Chukwuemeka. Zudem fehlt Julian Ryerson nach seiner gelb-roten Karte. 

    Nach nicht einmal zwei Wochen beim neuen Verein sei Kovac weiter dabei, sich von jedem Spieler ein klares Bild zu machen. „Ich glaube, dass die Mannschaft willig ist, dass die Mannschaft Qualität hat und all die Ziele, die wir uns gesteckt haben noch erreichen kann. Aber das geht nur, wenn wir richtig Gas geben“, betonte er. Als elfter der Tabelle trennen den BVB derzeit sieben Punkte von Platz vier und dem selbstgesteckten Ziel Champions-League-Qualifikation.

    © dpa-infocom, dpa:250214-930-375476/1



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  • Borussia Dortmund: Achtelfinale in Sicht – Schwacher Start, enorme Steigerung

    Borussia Dortmund: Achtelfinale in Sicht – Schwacher Start, enorme Steigerung


    Borussia Dortmund startet desolat gegen Sporting Lissabon, dreht aber noch auf. Das 3:0 ist eine perfekte Ausgangslage für das Rückspiel.

    33 Jahre ist Pascal Groß schon alt, aber als spätberufener Profifußballer erlebt er noch immer erste, besondere Momente – und freut sich darüber, als stünde er erst zu Beginn seiner Karriere. Wie am Dienstagabend in Lissabon, als er seinen Champions-League-Premierentor mit einem Jubellauf zur Eckfahne beschloss.

    Es war ein ganz wichtiger Treffer, der Borussia Dortmund mit einem Bein in das Achtelfinale brachte. Der BVB gewann das Play-off-Hinspiel bei Sporting Lissabon dank Toren von Groß (68.), Serhou Guirassy (60.) und Karim Adeyemi (82.) mit 3:0 (0:0) und hat eine perfekte Ausgangsposition für das zweite Duell kommenden Mittwoch in Dortmund geschaffen.

    Ein Sieg, der auch Niko Kovac gut tun dürfte. Der neue Trainer braucht ja schnell Resultate, damit der gewünschte Effekt der Verpflichtung des erfahrenen Fußballlehrers nicht gleich verpufft. Anderthalb Wochen betreut der 53-Jährige inzwischen den BVB und musste gleich bei seiner Premiere gegen den VfB Stuttgart (1:2) einen Dämpfer hinnehmen – und feierte nun seinen ersten Sieg.

    BVB mit Svensson und Schlotterbeck, Sporting ohne Györekes

    Im Vergleich zur Niederlage gegen Stuttgart nahm Kovac zwei Änderungen vor. Der in der Bundesliga gesperrte Nico Schlotterbeck verteidigte anstelle von Waldemar Anton. Winter-Neuzugang Daniel Svensson ersetzte den verletzten Ramy Bensebaini, der wegen einer Muskelverhärtung nicht nach Portugal geflogen ist.

    Der andere neue Profi, Carney Chukwuemeka, stand derweil erstmals im Kader. Sportings Top-Stürmer Viktor Györekes (34 Tore in 34 Pflichtspielen) stand aufgrund von Oberschenkelproblemen nicht in der Anfangsformation.

    Kovac hatte vor einer „spielstarken Mannschaft, die den Ball gut zirkulieren lässt“ und genau so präsentierte sich Sporting auch. Die Anfangsphase gehörte im Estadio Jose Alvalade den Portugiesen. Schon nach neun Minuten hätten sie in Führung gehen können. Da verschätzte sich Emre Can, Matheus Reis flankte von der Grundlinie und an der Kante zum Fünf-Meter-Raum zog Györekes-Vertreter Conrad Harder gleich ab. Schlotterbeck blockte den Schuss in höchster Not.

    BVB gegen Sporting in der ersten Halbzeit harmlos

    Dortmund machte es Lissabon zu einfach, fand kaum Zugriff auf Spielmacher Francisco Trincao, der einmal aus vollem Lauf einen Lupfer-Pass auf den Rasen malte – feinste Dienstagabend-Unterhaltung. Die BVB-Profis bestaunten Sportings Angriffe aus bester Lage. Wie Maxi Araujos Dribbling durch das Mittelfeld, das beinahe mit dem Führungstor endete. Der Schuss etwa 20 Metern knallte jedoch ans Lattenkreuz (15.).

    Sonst stand Harder immer wieder im Fokus: als Julian Ryerson im Sechzehner gerade noch vor dem Dänen klärte, und als Gregor Kobel dessen wuchtigen Distanzschuss wie ein Volleyball-Spieler wegpritschte (35.). Die beiden BVB-Chancen: Jamie Gittens, der die rechte Torecke um einen halben Meter verpasste (38.), und ein abgefälschter Versuch von Serhou Guirassy, den Rui Silva über die Latte lenken musste.

    So konnte es nicht weitergehen. Und Kovac setzte in der Pause offenbar die richtigen Hebel in Bewegung. Der BVB presste nun weiter vorne, womit Sporting Probleme hatte. Die Dortmunder waren zu Beginn der zweiten Halbzeit klar verbessert, sie kombinierten plötzlich.

    Wie bei der Flanke von Marcel Sabitzer, die Guirassy auf Karim Adeyemi ablegte, der noch an Silva scheiterte. Dann aber die verdiente Führung: Julian Brandt flankte, Guirassy köpfte in die lange Ecke ein – 1:0 (60.).

    BVB: Karim Adeyemi schießt sogar noch das dritte Tor

    Und es wurde sogar noch besser. Diesmal war es Guirassy, der auf dem Flügel auftauchte, eine scharfe Hereingabe schlug und als Vorbereiter in Erscheinung tritt. Am zweiten Pfosten war nämlich Pascal Groß eingelaufen. Der Mittelfeldspieler drückte den Ball aus wenigen Metern über die Linie (68.). Sporting hatte der klaren Dortmunder Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel nichts mehr entgegen zu setzen. Adeyemi schoss sogar noch das dritte Tor (82.).



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  • Handball-Bundesliga – Nächster Abgang: Akakpo wird Potsdam…

    Handball-Bundesliga – Nächster Abgang: Akakpo wird Potsdam…


    Potsdam (dpa/bb) – Handball-Bundesligist 1. VfL Potsdam vermeldet den nächsten Abgänger nach dieser Saison. Rechtsaußen Cyrill Akakpo wechselt von den Brandenburgern zur kommenden Spielzeit zur HSG Wetzlar. Der 27-Jährige unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag bei dem Erstligisten.„Wir hätten Cyrill gerne beim VfL Potsdam behalten, aber auch er hat sich durch seine Weiterentwicklung für verschiedene Erstligisten interessant gemacht“, wird Potsdams Sportchef Bob Hanning in der Mitteilung zitiert. Akakpo läuft seit 2020 für den VfL auf, zuvor spielte der gebürtige Berliner in der zweiten Mannschaft der Füchse.

    Erst am Donnerstag hatte der in dieser Saison noch punktlose Aufsteiger den Wechsel von WM-Silbermedaillen-Gewinner Josip Simic zu den Mittelhessen bekanntgegeben. Mit Mittelmann Elias Kofler verlässt darüber hinaus ein weiterer Leistungsträger im Sommer den Verein. Der österreichische Nationalspieler wird sich dem HSV Hamburg anschließen.

    © dpa-infocom, dpa:250214-930-375240/1



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  • Stabilität dank Can: Neue Position für den BVB-Kapitän

    Stabilität dank Can: Neue Position für den BVB-Kapitän


    Emre Can hat sich in der Innenverteidigung von Borussia Dortmund festgespielt. Auf der neuen Position kann der Kapitän dem BVB deutlich mehr helfen.

    Das ungewohnte Lob kam von höchster Stelle, doch Emre Can blieb ganz bescheiden. „Wenn er so weitermacht“, sagte Trainer Niko Kovac über seinen Kapitän, der vom Mittelfeld in die Abwehrzentrale umgezogen ist, „ist er sicherlich derjenige, der die Position im Moment am besten bekleidet.“

    Das mag seltsam klingen, immerhin hat Borussia Dortmund in der Innenverteidigung neben dem gesetzten Nico Schlotterbeck noch die potenziellen Nationalspieler Waldemar Anton und Niklas Süle zur Verfügung. Doch Can, der in der Vergangenheit oftmals arg kritisiert worden war, harmoniert derzeit hervorragend mit Schlotterbeck – und steht als gelernter Mittelfeldspieler in der Hierarchie der Innenverteidiger vor der namhaften Konkurrenz.

    „Mit Emre kannst du eine hohe Kette spielen, weil er schnell ist“, lobte Schlotterbeck, der aufgrund der besseren Technik meist den Spielaufbau übernimmt. Bereits unter Kovacs Vorgänger Nuri Sahin spielte Can mitunter in der Abwehr. „Ich finde, er macht das mit und gegen den Ball gut, hat eine hohe Geschwindigkeit“, lobte Schlotterbeck.

    Am Dienstag in der Champions League beim 3:0 bei Sporting Lissabon blieb der BVB erstmals seit Ende November ohne Gegentreffer. Stürmer Viktor Gyökeres, von zahlreichen europäischen Spitzenteams begehrt, hatte in Laufduellen mit Can mehrfach das Nachsehen. Chancen ließen der Kapitän und die gesamte Dortmunder Abwehr in Portugal kaum zu, mit dieser neuen Stabilität will der BVB nun in der Bundesliga eine Aufholjagd starten.

    Er sei sicher, betonte Can, dass Anton und Süle ihre Sache ebenso gut machen würden. Er spiele dort, wo ihn der Trainer aufstelle, und an seiner Herangehensweise ändere sich sowieso nie etwas. „Alles reinhauen“, lautet Cans Devise, auch in der Liga beim VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wird der Kapitän wieder in der Innenverteidigung spielen.

    Dort ist Can derzeit wertvoller als auf seiner angestammten Position im Mittelfeldzentrum, auf der er immer wieder große Probleme offenbarte. Kovac sieht dort eher Pascal Groß und Marcel Sabitzer, Julian Brandt spielt ebenfalls zentral, aber weiter vorne. Aus der Abwehr heraus soll Can, dessen Wort Gewicht hat, das Spiel von hinten mit Übersicht lenken. Er kommuniziert viel mit Schlotterbeck und trägt so zur Stabilität bei.

    Es ist jedoch auch höchste Zeit, dass sich Dortmund fängt. Ein sicheres Gerüst fehlt dem BVB seit Saisonbeginn, 36 Gegentore in nur 21 Ligaspielen sind aberwitzig. Seit dem elften Spieltag hat Dortmund nicht mehr zu null gespielt, und in Bochum tut sich der BVB seit dem Aufstieg des VfL schwer.

    Der letzte Ligasieg beim Ruhr-Rivalen gelang im März 2010, zuletzt gab es in Bochum dreimal ein 1:1. Dabei braucht der BVB jetzt dringend eine Erfolgsserie für ein versöhnliches Ende einer bislang ganz schwachen Saison. Vielleicht ja mit Emre Can in ungewohnter Hauptrolle im Abwehrzentrum.



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