Schlagwort: Deutschland

  • Borussia Dortmund – Kovac über Gittens’ Formtief: Wieder zu Kräften kommen – Sport

    Borussia Dortmund – Kovac über Gittens’ Formtief: Wieder zu Kräften kommen – Sport


    Dortmund (dpa) – Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat Jungstar Jamie Gittens angesichts seines Formtiefs in Schutz genommen. „Einem Spieler in seinem Alter muss man auch mal erlauben, dass es da eine Delle gibt. Dass es auch mal ein körperliches Problem werden kann, wenn man alle drei Tage auf dem Niveau spielt“, sagte Kovac vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League heute (21.00 Uhr/Amazon Prime) gegen OSC Lille. 

    Gittens ist in diesem Jahr noch ohne Torbeteiligung, nachdem er in der Hinserie sieben Tore in der Fußball-Bundesliga geschossen hatte. In der Champions League hatte der schnelle Angreifer in der Vorrunde zudem viermal getroffen – ebenfalls ausschließlich im alten Jahr. „Jamie hat in der Hinserie sicher etwas über-performt im Vergleich zur Mannschaft“, befand Kovac, der das BVB-Team vor einem Monat übernommen hatte.

    Gittens laut Kovac jetzt wieder „bei Kräften“

    Zuletzt bei den beiden Bundesliga-Siegen gegen den 1. FC Union Berlin (6:0) und beim FC St. Pauli (2:0) saß der 20-Jährige auch nur auf der Bank und wurde eingewechselt. „Deswegen haben wir ihm jetzt auch mal die nötigen Minuten auf der Bank gegeben. Dass er da auch zu Kräften kommt“, sagte Kovac dazu. „Wenn er ausgeruht ist, kann er das zeigen, was er kann. Seine tiefen Läufe – das ist das, was wir von ihm benötigen.“

    © dpa-infocom, dpa:250304-930-392944/1



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  • Rot-Weiss Essen: Kapitän deutlich: “Klassenerhalt – alles andere ist scheißegal!”

    Rot-Weiss Essen: Kapitän deutlich: “Klassenerhalt – alles andere ist scheißegal!”


    Rot-Weiss Essen befindet sich aktuell in einem echten Flow. 16 Punkte holte RWE von 18 möglichen Zählern. Doch noch fehlen einige Siege bis zum großen Ziel.

    Aachen verloren, Hannover besiegt, Bielefeld geschlagen, Remis gegen Unterhaching, Sieg in Wiesbaden, Sieg gegen Ingolstadt und ein Dreier bei der Reserve von Borussia Dortmund: Das Jahr 2025 läuft für Rot-Weiss Essen bisher sensationell gut.

    Und, trotzdem: RWE ist noch lange nicht durch. Dafür ist der Abstiegskampf in der verrückten 3. Liga einfach zu eng. Gerade einmal drei Punkte liegen die Essener über dem Strich.

    Hätte Essen in Dortmund verloren, stünde Rot-Weiss sogar auf einem Abstiegsplatz. Auch das zeigt noch einmal auf, wie eng es in der 3. Liga hergeht.

    Das weiß auch der rot-weisse Kapitän. “Das ist von der Serie her natürlich Wahnsinn. Wir haben gerade kurz die Ergebnisse gecheckt, es ist alles noch wahnsinnig eng. Darum war die Serie notwendig, der Abstand nach unten ist noch immer nicht so groß, dass man sich ausruhen könnte”, sagte Michael Schultz nach dem Dreier beim BVB II gegenüber der WAZ und machte noch einmal deutlich: “Vier Siege brauchen wir noch, das reicht normalerweise, um nicht abzusteigen. Wo wir die holen, ist egal – je schneller, umso besser. Klassenerhalt – alles andere ist scheißegal!”

    In dieser Saison muss man wohl 45 Punkte holen, um sich sicher zu sein. Am kommenden Wochenende geht es spannend weiter.

    Unter anderem gastiert Mannheim in Essen – Sonntag, 9. März, 19.30 Uhr, RevierSport-Liveticker. Der Waldhof wird alles dafür tun, um mit RWE auf 33 Punkte gleichzuziehen. Rot-Weiss wird alles versuchen, um die Kurpfälzer endlich ein bisschen abzuschütteln. Der Wahnsinn im Abstiegskampf der 3. Liga geht am 27. Spieltag in seine nächste Runde.

    “Wir verteidigen besser und lassen weniger zu, damit meine ich die ganze Mannschaft. Da bringen wir eine gute Intensität auf den Platz, das war ein richtig geiles Gefühl”, meinte Schultz. Wenn RWE diese Einstellung in den nächsten Wochen auch weiter verinnerlicht, dann dürfte die 45-Punkte-Marke schnell erreicht sein.



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  • Fußball-Bundesliga – Sportdirektor Virkus: Europacup

    Fußball-Bundesliga – Sportdirektor Virkus: Europacup


    Mönchengladbach (dpa/lnw) – Eine bislang erfolgreiche Rückrunde weckt bei Borussia Mönchengladbach die Hoffnungen auf eine Europapokal-Teilnahme. „Supercool, wenn es wieder mal klappt“, sagte Borussia-Sportgeschäftsführer Roland Virkus dem „Kicker“. 

    Aktuell stehen die Gladbacher nach vier Siegen in sieben Rückrundenspielen auf Tabellenplatz acht, einen Punkt hinter den Europacup-Rängen. Nur Leverkusen und die Bayern haben in dieser Zeit mehr Punkte geholt. „Den einstelligen Tabellenplatz, da bin ich sicher, den werden wir erreichen“, sagte Virkus.

    Die Gladbacher spielten zuletzt in der Saison 2020/2021 in der Champions League. Doch die Königsklasse sei vorerst nicht erreichbar. „Da muss man realistisch sein. Es gibt den FC Bayern, Borussia Dortmund und Leipzig, die müssten schon kräftig schwächeln, dann hast du vielleicht mal eine Chance“, sagte der 58-Jährige.

    Für Gladbach laute das Ziel derzeit höchstens Europa League. „Wenn es optimal läuft und wir uns Schritt für Schritt weiterentwickeln, kann man auf Sicht die Tabellenplätze 7, 6 angreifen. Aber: Wenn Borussia stabil in der Bundesliga spielt, dann ist das ein Erfolg für diesen Club. Ich weiß, dass das nicht sexy ist, aber so ist es“, sagte Virkus.

    © dpa-infocom, dpa:250303-930-392336/1



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    FAQ zur Fußball-Bundesliga – Sportdirektor Virkus und der Europacup

    1. Wer ist Sportdirektor Virkus?

    Sportdirektor Virkus ist eine Schlüsselperson im Management eines Fußballvereins der Bundesliga. Er ist verantwortlich für die sportliche Planung und die Kaderzusammenstellung des Teams.

    2. Welche Rolle spielt Virkus im Zusammenhang mit dem Europacup?

    Als Sportdirektor ist Virkus maßgeblich an der strategischen Planung beteiligt, um sicherzustellen, dass der Verein erfolgreich in nationalen und internationalen Wettbewerben, einschließlich des Europacups, abschneidet.

    3. Welche Ziele verfolgt der Verein im Europacup?

    Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, in den kommenden Saisons im Europacup erfolgreich zu sein, um sowohl sportliche Erfolge zu feiern als auch finanzielle Einnahmen durch den Wettbewerb zu generieren.

    4. Welche Anforderungen gibt es für die Teilnahme am Europacup?

    Für die Teilnahme am Europacup müssen die Vereine in der Regel bestimmte Platzierungen in der Bundesliga erreichen. Die genauen Anforderungen können je nach Saison und Wettbewerb (Champions League, Europa League, Conference League) variieren.

    5. Wie plant Virkus die Kaderverstärkung für den Europacup?

    Virkus analysiert potenzielle Neuzugänge, die die Mannschaft sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene stärken können. Dies beinhaltet Scouting, Verhandlungen und die Berücksichtigung der finanziellen Rahmenbedingungen des Vereins.

    6. Welche Herausforderungen sieht Virkus in der aktuellen Saison?

    Zu den Herausforderungen zählen unter anderem die starke Konkurrenz in der Bundesliga, die Notwendigkeit, ein ausgewogenes Team zu gewährleisten, sowie die Planung und Vorbereitung auf internationale Spiele, die zusätzliche Belastungen für die Spieler mit sich bringen.

    7. Wie kommuniziert Virkus mit den Fans bezüglich der Europacup-Ambitionen?

    Virkus verfolgt eine transparente Kommunikationsstrategie, indem er regelmäßig Updates in Form von Pressemitteilungen, Interviews und Veranstaltungen für die Fans bereitstellt, um das Vertrauen und die Unterstützung der Anhänger zu gewinnen.

    8. Gibt es konkrete Pläne für die nächste Europacup-Saison?

    Virkus und sein Team arbeiten kontinuierlich an der Planung für die kommende Saison, einschließlich der Identifikation von Talenten und der Evaluierung der aktuellen Spieler, um die bestmögliche Strategie für den Europacup zu entwickeln.

    9. Wie beeinflusst die Teilnahme am Europacup die finanzielle Situation des Vereins?

    Die Teilnahme am Europacup kann zu hohen Einnahmen durch Fernsehgelder, Sponsoren und Ticketverkäufe führen, was die finanzielle Stabilität des Vereins positiv beeinflusst.

    10. Wo kann man aktuelle Informationen über die Entwicklungen bei Virkus und dem Verein finden?

    Aktuelle Informationen findet man auf der offiziellen Website des Vereins, in sozialen Medien sowie in Sportberichterstattung und Presskonferenzen.

    Bitte zögere nicht, weitere Fragen zu stellen!

  • Bundesliga: Auch wegen VfL Bochum und BVB – Rekord

    Bundesliga: Auch wegen VfL Bochum und BVB – Rekord


    Am zurückliegenden Bundesliga-Spieltag ist es beinahe zu einem Novum gekommen. Die Heim-Teams stellten einen Negativrekord ein.

    Die ganz großen Überraschungen oder Besonderheiten blieben am zurückliegenden Bundesliga-Wochenende aus. Und dennoch wird der 24. Spieltag der laufenden Saison in die Geschichtsbücher eingehen.

    Denn es war einer ohne Heimsieg. In keinem der neun Stadien durfte sich das gastgebende Team über einen Sieg freuen. Das gab es zuvor erst neunmal in der über 60 Jahre langen Historie des deutschen Oberhauses.

    Doch in den meisten Fällen holten die Heim-Teams immerhin einige Unentschieden. Diesmal sorgte allein der FC Augsburg dafür, dass nicht alle Heim-Mannschaften Niederlagen kassierten. Hätte der FCA in der abschließenden Partie des Spieltags am Sonntagabend nicht einen Punkt gegen den SC Freiburg gerettet, wäre es ein neuer Negativ-Rekord aus Sicht der Hausherren geworden.

    Beteiligt waren auch die Revierklubs VfL Bochum und Borussia Dortmund. Die Bochumer verloren ihr Heimspiel gegen Hoffenheim mit 0:1, während der BVB zur Seite der erfolgreichen Gäste gehörte. Mit 2:0 gewann die Mannschaft von Trainer Niko Kovac beim FC St. Pauli.

    Bisher gab es erst ein einziges Wochenende mit nur einem Heim-Punkt: in der Saison 2019/20. Damals, am sechsten Spieltag, war Dortmund das einzige Team, das im eigenen Stadion punktete und 2:2 gegen Werder Bremen spielte. Bochum war zu jener Zeit noch zweitklassig unterwegs, dafür spielte Schalke in der Bundesliga. Die Königsblauen gewannen damals mit 3:1 bei RB Leipzig.

    Bis zu diesem Wochenende gab es den letzten Spieltag ohne Heimsieg im November 2020. Da verlor Schalke mit 0:2 gegen Wolfsburg und der BVB gewann 5:2 bei Hertha BSC. Doch immerhin holten vier Heim-Teams ein Unentschieden. Dieses Mal konnte nur der FC Augsburg punkten.

    Bundesliga: Die Ergebnisse des 24. Spieltags

    VfB Stuttgart – FC Bayern München 1:3

    VfL Bochum – TSG Hoffenheim 0:1

    Werder Bremen – VfL Wolfsburg 1:2

    1. FC Heidenheim – Borussia Mönchengladbach 0:3

    RB Leipzig – Mainz 05 1:2

    FC St. Pauli – Borussia Dortmund 0:2

    Eintracht Frankfurt – Bayer Leverkusen 1:4

    Union Berlin – Holstein Kiel 0:1

    FC Augsburg – SC Freiburg 0:0



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  • Bayer oder Bayern

    Bayer oder Bayern


    Mindestens eine Mannschaft aus der Bundesliga kommt eine Runde weiter. Mindestens eine fliegt aus dem Wettbewerb. Das steht schon vor dem Achtelfinale in der Champions League (gesprochen: tschämpiens lieg) fest.

    Der Grund: Am Mittwochabend treffen Bayern München und Bayer Leverkusen in dem Turnier der besten Fußball-Teams von Europa direkt aufeinander. Die Leverkusener zeigen vor dem Spiel Respekt. Mittelfeldspieler Granit Xhaka sagte vor dem Spiel mit Blick auf die Bundesliga-Tabelle: „Für mich ist die Mannschaft Favorit, die auf dem ersten Platz steht. Und das sind nicht wir momentan, sondern das ist Bayern München.“ Trainer Xabi Alonso ergänzte: „Wir müssen großen Respekt haben“.

    Schon am Dienstag zeigt sich außerdem, ob Borussia Dortmund weiterhin in Turnier-Form ist. Während es in der Bundesliga nicht rund läuft, ist die Mannschaft in der Champions League für viele Tore gut. Da müssen sich die Dortmunder nun gegen den OSC Lille aus unserem Nachbarland Frankreich beweisen.


    Gerade noch in der Bundesliga, nun in der Champions League: Bayer gegen Bayern.

    Gerade noch in der Bundesliga, nun in der Champions League: Bayer gegen Bayern.

    Foto: Federico Gambarini




    Zwei Bundesligisten treffen im Achtelfinale aufeinander.

    Zwei Bundesligisten treffen im Achtelfinale aufeinander.

    Foto: Salvatore Di Nolfi





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  • Borussia Dortmund: 2:0 auf St. Pauli! BVB bleibt im Rennen um die Champions League

    Borussia Dortmund: 2:0 auf St. Pauli! BVB bleibt im Rennen um die Champions League


    Borussia Dortmund gewinnt beim FC St. Pauli mit 2:0, überzeugt aber nur in der zweiten Halbzeit. Eine schwarze Serie reißt trotzdem.

    Karim Adeyemi genoss diesen Moment. Die Fans im Gästeblock jubelten ihm entgegen, aber Borussia Dortmunds Flügelstürmer blieb ganz cool im Strafraum stehen und schaute sich das Treiben auf den Rängen an. Dann flogen von hinten seine Mitspieler Pascal Groß und Ramy Bensebaini an und fielen Adeyemi um den Hals. Er war ja der Grund für den BVB-Rummel nach diesem herrlichen Sololauf durch das Stadion am Millerntor.

    Adeyemi schob da in der 58. Minute ganz lässig zum 2:0 ein und machte den 2:0 (0:0)-Sieg des BVB beim FC St. Pauli klar. Serhou Guirassy hatte die Dortmunder in Führung gebracht (50.). Nach einer deutlichen Leistungssteigerung und aufgrund hoher Effizienz darf der BVB den Blick in der Tabelle weiter nach oben richten.

    Trainer Niko Kovac hatte vor 29.546 Zuschauerinnen und Zuschauer am Millerntor eine Mission. Bisher nämlich ist es den Dortmunder in dieser Saison noch nicht gelungen, zwei Bundesliga-Spiele in Serie zu gewinnen. Nach Nuri Sahin und Interimslösung Mike Tullberg ist der 53-Jährige der Dritte, der sich daran versuchte. Nach dem 6:0 gegen Union Berlin und einer vollen Trainingswoche in Dortmund schienen die Chancen, diese Statistik zu den Akten legen zu können, groß.

    Eine Änderung nahm Kovac gegenüber dem Befreiungsschlag gegen Union vor. Der bisher glücklose Sommer-Zugang Yan Couto vertrat doch recht überraschend den erkrankten Stamm-Rechtsverteidiger Julian Ryerson. Ansonsten beließ Kovac alles bei altem, was auch bedeutete: Julian Brandt musste nach auskurierter Muskelverhärtung zunächst auf der Bank Platz nehmen, für ihn spielte Giovanni Reyna. Und Maximilian Beier erhielt anstelle von Jamie Gittens eine weitere Möglichkeit, sich zu beweisen.

    Das gelang zunächst nicht, und das galt für so gut wie alle Dortmunder Profis, die einen schwierigen Start erwischten. Besonders die linke Abwehrseite mit Beier und Ramy Bensebaini wackelte in den erste Minuten, immer wieder wurde das Duo von Noah Weißhaupt überlaufen.

    So kam auch die erste Torchance durch Elias Saad (7.) zustande. Um den BVB in der Folge aber ernsthaft unter Druck zu setzen, fehlten St. Pauli im letzten Spieldrittel die Konsequenz. Eine Möglichkeit hatten die Kiez-Kicker noch nach 34 Minuten, als Eric Smith einen Freistoß auf den zweiten Pfosten schlug, und Hauke Wahl den Ball knapp neben den linken Pfosten setzte.

    Und der BVB? Die Schwarz-Gelben fielen am Millerntor durch viele technische Unsauberkeiten und fehlende Abstimmung auf. Pässe ins Nichts oder in die entgegengesetzte Laufrichtung des Mitspielers waren ein Beleg dafür. Insgesamt schafften die Dortmunder kaum Gegenpressing-Momente, insgesamt fehlte die Tiefe.

    Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit deutete der BVB an, was mit dem blitzschnellen Duo auf rechts, Couto und Karim Adeyemi, möglich ist. Da schickte der Brasilianer Adeyemi die Linie entlang, und der 23-Jährige schoss hauchzart neben den linken Pfosten – die beste Chance des Spiels. Zuvor wurde der BVB nur durch einen verunglückten Abstoß St. Paulis gefährlich, den Adeyemi abfing. Der schickte Marcel Sabitzer, dessen Flanke aber konnte Serhou Guirassy nicht mit Druck aufs Tor köpfen (11.). Es war ein enttäuschender Dortmunder Auftritt, ein Rückschritt.

    Nur fünf Minuten nach dem Seitenwechsel zeigten die Dortmunder, wie viel besser sie es können. Als sie alle fehlenden Komponenten der ersten Halbzeit plötzlich vereinten. Nico Schlotterbecks langer Pass auf Couto brachte Tiefe ins Spiel, Adeyemi schnappte sich den abgefangenen Ball nach der Couto-Flanke, schoss. Und Serhou Guirassy drückte den Ball im zweiten Anlauf über die Linie – 1:0 (50.).

    Und es wurde noch erfolgreicher aus Dortmunder Sicht. Aus einem Freistoß St. Paulis konterte der BVB zum 2:0. Beier klärte mit einem weiten Schlag, der eine Vorlage für Adeyemi wurde. Adeyemi schüttelte Philipp Treu ab, ließ Smith ins Leere laufen, und schob dann ganz cool an Nikola Vasilj ein (58.). Plötzlich spielte der BVB effizient wie eine Spitzenmannschaft.

    Es hätten weitere Tore fallen können, wie beim nächsten Konter in der 72. Minute, der über Groß und Beier vorgetragen wurde, da aber schoss Adeyemi drüber. Kovac brachte für die Schlussphase in Person von Carney Chukwuemeka und Daniel Svensson die beiden Winter-Zugänge, dafür gingen Reyna und Bensebaini auf die Bank.

    Nach einem Freistoß von Groß, den Guirassy ins Tor schoss, lag der Ball sogar noch ein drittes Mal im Tor, doch der Guineer stand dabei im Abseits (78.). Von St. Pauli kam nicht mehr viel. Am Dienstag geht es im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen OSC Lille (21 Uhr/Prime) weiter.



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  • Borussia Dortmund: BVB auf St. Pauli ohne Ryerson

    Borussia Dortmund: BVB auf St. Pauli ohne Ryerson


    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund geht ohne Julian Ryerson ins Spiel beim FC St. Pauli am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

    Der norwegische Außenverteidiger hat es wegen eines grippalen Infekts nicht in den Spieltagskader geschafft, wie Trainer Niko Kovac am Freitag während der Pressekonferenz berichtete.

    Yan Couto und Niklas Süle stehen als Ersatz bereit, Kovac brachte auch Innenverteidiger Waldemar Anton für die Position hinten rechts ins Spiel. Weiterhin fehlt der verletzte Felix Nmecha (Knie), der erst Ende März zurückerwartet wird. Bei Julian Brandt (muskuläre Probleme) kündigte Kovac an, Risiken zu vermeiden.

    Der BVB hat vor dem 24. Saison-Spieltag noch keine zwei Spiele in Folge gewonnen. „Ich habe davon gehört“, sagte Kovac. „Das ist nicht das, was wir von uns erwarten, dass wir so lange darauf warten müssen. Wir brauchen die Punkte und haben im letzten Spiel gezeigt, dass wir eine sehr hohe Qualität haben.“ Gegen Union Berlin hatte der BVB 6:0 gesiegt.



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  • VfL Bochum: Bernardo schaut schon auf Bayern – “Haben

    VfL Bochum: Bernardo schaut schon auf Bayern – “Haben


    Das 0:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim bildet für den VfL Bochum den Auftakt in absolute Hammer-Wochen. Bei Abwehrmann Bernardo ist Vorfreude zu spüren.

    Was Bernardo in der Vorwoche beim VfL Wolfsburg erspart geblieben ist, ereilte seinen Teamkollegen Timo Horn am Samstag beim 0:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim. “Das Gegentor war natürlich unglücklich, ist für uns aber kein großes Thema. Timo hat es in den letzten Wochen sehr gut gemacht und dass ihm ein Fehler unterläuft, kann immer passieren. Jeder Spieler macht Fehler. Ich habe auch einen gegen Wolfsburg gemacht, da habe ich Glück gehabt, dass Timo ihn korrigiert”, sagte Bernardo.

    Was war passiert? Tom Bischof schoss in der 72. Minute aus etwas mehr als 16 Metern, eigentlich ein harmloser Versuch. Doch Timo Horn rutschte der Ball unglücklich über die Handschuhe und fand so doch den Weg ins Tor des VfL Bochum.

    “Er hatte in der Aktion einfach Pech. Am Ende haben sie ein Tor gemacht und wir nicht, so einfach ist es manchmal im Fußball. Wir hätten uns mindestens einen Punkt verdient”, bilanzierte der Brasilianer.

    Und weiter: “Wir sollten uns jetzt auch nicht groß Gedanken machen, sondern positiv bleiben und weiterarbeiten. Unsere Ausgangslage für die letzten zehn Spiele ist in Ordnung.”

    Gleichwohl haben die es in sich. Denn für den VfL Bochum stehen jetzt Hammer-Wochen an. FC Bayern München, Eintracht Frankfurt, Bayer 04 Leverkusen und den VfB Stuttgart: Die kommenden Gegner spielen um Europa, respektive um die Meisterschaft.

    Beim deutschen Rekordmeister wird die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking klarer Außenseiter an. Bernardo spornt das an. “Ich bin motiviert. Nächste Woche haben wir ein schwieriges Spiel auswärts gegen Bayern, aber wir haben dort nur etwas zu gewinnen.”

    Sollte der VfL Bochum nicht, wie zuletzt immer mal wieder, sieben Gegentore kassieren (und auf der Gegenseite nicht mindestens acht schießen), dann hat Bernardo durchaus recht. Der VfL Bochum kann in München vor allem positiv überraschen. Genauso wie gegen Frankfurt, in Leverkusen und gegen Stuttgart.

    “Natürlich hätten wir uns mit einem Sieg gegen Hoffenheim einen Puffer verschaffen können”, sagte Bernardo mit Blick auf die schwierigen Aufgaben. “Aber die Konkurrenz hat ihre Chancen nicht genutzt. Das freut mich natürlich.”

    Jetzt liegt es am VfL Bochum zu überraschen. mit gp



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  • Hansi Flicks Wahnsinn ist in einer Zahl zu erkennen

    Hansi Flicks Wahnsinn ist in einer Zahl zu erkennen


    Hansi Flick und der FC Barcelona stehen nach 25 Spielen an der Tabellenspitze der spanischen Liga. Für den Erfolg geht der deutsche Trainer ein hohes Risiko.

    Kylian Mbappé wird sich im Oktober vergangenen Jahres womöglich wie Bill Murray in “Und täglich grüßt das Murmeltier” gefühlt haben. Immer wieder ging die Fahne des Linienrichters hoch, wenn der Stürmer von Real Madrid gegen den FC Barcelona in die Spitze startete. Insgesamt achtmal lief Mbappé an diesem Abend im Estadio Santiago Bernabéu ins Abseits. Nicht nur aufgrund des deutlichen Ergebnisses aus Reals Sicht (0:4) war es ein denkwürdiges Spiel. Sondern auch, weil Barcelona mit einer einzigartigen Spielweise den Gegner dominierte.

    Flicks riskantes System ist in Deutschland bereits bekannt. Schon beim FC Bayern fiel der 60-Jährige mit einer extrem hoch stehenden Abwehrreihe auf. Flick wollte permanent Druck auf den Gegner erzeugen, setze auf ein aggressives Pressing bei gegnerischem Ballbesitz und ein giftiges Gegenpressing nach Ballverlust.

    Dass das mit den richtigen Spielern funktionieren kann, bewies er in München in seiner Sextuple-Saison mit den Bayern, als er jeden möglichen Titel gewann. Dass es auch schiefgehen kann, bewies er bei der deutschen Nationalmannschaft, die bei der WM 2022 in Katar schon in der Gruppenphase rausflog, weil sie von Japan eiskalt ausgekontert wurde.

    Flick ließ sich vom Misserfolg beim DFB nicht beirren, blieb seinem Stil treu und brachte sein riskantes System mit zum FC Barcelona, der ihn im Sommer 2024 verpflichtete. Doch nicht nur das. Flick erhöhte das Risiko noch einmal spürbar.

    Das unter Ex-Trainer Xavi oft lethargisch spielende Barça war auf einmal aktiv, aggressiv und physisch dominant. In der Vorbereitung hatte Flick die Spieler viel Krafttraining machen lassen, damit sie für seinen intensiven Spielstil die nötige Muskulatur haben. Die spanische Zeitung “Sport” sprach im September von einer “Revolution”. Flicks Barça “funktioniert wie ein Flugzeug, so wie Bayern München, als sie sechs Titel gewannen”.

    Wie einzigartig und fast schon wahnsinnig dieses Flugzeug unterwegs ist, ist an einer Zahl zu erkennen: 140.

    So oft ließ der FC Barcelona seine Gegner in der Liga ins Abseits laufen, das sind 5,6 Abseitsstellungen pro Spiel. Was schon ohne Vergleich hoch klingt, wirkt bei einem Blick auf die Zahlen anderer Klubs fast absurd (Stand: vor dem aktuellen Spieltag). Der CA Osasuna ist mit 72 Abseitsstellungen auf Rang zwei aller Teams der spanischen Liga. In der Bundesliga führt der VfB Stuttgart mit 60 Abseitsstellungen das Ranking an, in der Premier League ist es Brighton & Hove Albion mit 75.

    Wie weit Flicks Barcelona von der Konkurrenz in dieser Statistik entfernt ist, zeigt auch die Champions League. 48-mal liefen die Gegner der Katalanen ins Abseits. Auf Rang zwei: Aston Villa (26).

    Barcelonas extrem hoch stehende Defensivreihe birgt einige Chancen, aber auch einige Gefahren. Denn wenn ein Gegner nicht auf die Abseitsfalle hereinfällt und die Abwehrkette überspielt, gibt es viel freien Raum bis zum Tor. Flicks Mannschaft lässt im Schnitt die Chancen mit der höchsten Qualität pro Schuss zu. Der Wert der “Expected Goals Allowed per Shot”, also der zugelassenen erwarteten Tore pro Schuss, liegt abzüglich von Elfmetern bei 0,13. Zum Vergleich: Der Wert des FC Bayern in der Bundesliga liegt bei 0,11, was in dieser Statistik ein signifikanter Unterschied ist.



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  • Fußball-Bundesliga – Bayer-Zwist nach Topspiel-Sieg:

    Fußball-Bundesliga – Bayer-Zwist nach Topspiel-Sieg:


    Frankfurt/Main (dpa) – Ein Zoff zwischen Bayer Leverkusens Stürmer Victor Boniface und seinem Mitspieler Emiliano Buendía hat beim 4:1 der Werkself gegen Eintracht Frankfurt für Wirbel gesorgt. „Das kann passieren“, sagte Leverkusens Coach Xabi Alonso nach dem Topspiel in der Fußball-Bundesliga und versuchte, dem Streit nicht so viel Bedeutung beizumessen.

    Boniface hatte sich auf dem Platz bei Buendía beschwert und ihn geschubst, weil dieser ihn in der Schlussphase bei einem Schussversuch beeinträchtigt hatte. Mitspieler und nach dem Abpfiff auch Alonso mussten den Nigerianer beruhigen. Er wolle aus so einer kleinen Sache nicht etwas Großes machen, sagte Alonso über den Zwist. „Wir bleiben ruhig.“

    Alonso findet andere Dinge wichtiger

    Das Wichtigste sei „die Mannschaft, die Leistung, das Ergebnis“, sagte Alonso beim Pay-TV-Sender Sky. Man wolle das intern besprechen, so der Spanier.

    Mit dem Sieg gegen die Eintracht belegt Bayer weiter mit acht Zählern Rückstand auf den FC Bayern München den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga. Außerdem holte sich die Werkself Selbstvertrauen für das Champions-League-Duell mit den Münchnern. Das Achtelfinal-Hinspiel in der bayerischen Landeshauptstadt findet am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) statt.

    © dpa-infocom, dpa:250302-930-391022/1



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    FAQ: Fußball-Bundesliga – Bayer-Zwist nach Topspiel-Sieg

    1. Was ist der aktuelle Stand nach dem Topspiel zwischen Bayer und einem anderen Verein?
    Nach dem jüngsten Topspiel, in dem Bayer triumphierte, gibt es Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten über die Schiedsrichterentscheidungen und die Leistung der Spieler.

    2. Was sind die Hauptgründe für den Streit (Zwist) zwischen Bayer und den anderen Beteiligten?
    Der Zwist bezieht sich auf strittige Entscheidungen des Schiedsrichters, die manch einer als spielentscheidend ansieht. Zudem gibt es Debatten über die Taktiken und die Leistung beider Teams.

    3. Wer hat nach dem Spiel Stellung genommen?
    Spieler, Trainer und Funktionäre beider Mannschaften haben sich zu den Ereignissen des Spiels geäußert. Auch Experten und Medien haben die Situation analysiert.

    4. Gab es auffällige Schiedsrichterentscheidungen, die zur Kontroverse führten?
    Ja, es gab mehrere fragwürdige Entscheidungen, die sowohl von Bayer als auch vom Gegner als ungerechtfertigt oder missverstanden eingestuft wurden, was die Gemüter erhitzte.

    5. Wie ist die Stimmung innerhalb des Bayer-Teams nach dem Sieg?
    Trotz des Sieges gibt es Diskussionen über die Entscheidungen und deren Auswirkungen auf die nächste Spiele. Die Spieler haben jedoch betont, dass sie sich auf die kommenden Herausforderungen konzentrieren wollen.

    6. Welche Auswirkungen könnte dieser Zwist auf die Zukunft haben?
    Der Zwist könnte möglicherweise den Fokus und die Moral beider Teams in künftigen Spielen beeinflussen. Es könnte auch zu einer verstärkten Aufmerksamkeit auf die Schiedsrichterleistung in den nächsten Partien führen.

    7. Gibt es Pläne für eine offizielle Beschwerde oder Stellungnahme von Bayer?
    Bayer hat angedeutet, eine offizielle Stellungnahme oder Anfrage zur Analyse der Schiedsrichterentscheidungen in Betracht zu ziehen, um mögliche Missverständnisse zu klären.

    8. Was sagen Fans zu dem Zwist?
    Die Meinungen der Fans sind geteilt. Einige unterstützen die Kritik an den Schiedsrichterentscheidungen, während andere den Fokus auf die eigene Mannschaft und deren Leistung lenken möchten.

    9. Wird der Zwist die Rivalität zwischen den beteiligten Teams verändern?
    Solche Kontroversen haben oft das Potenzial, die Rivalität zwischen Teams zu intensivieren, besonders wenn sie in zukünftigen Begegnungen oder während der Saison erneut aufeinandertreffen.

    10. Welche nächsten Spiele stehen für Bayer an?
    Bayer hat in den kommenden Wochen mehrere wichtige Spiele in der Bundesliga und möglicherweise in anderen Wettbewerben, die für die Tabellenplatzierung entscheidend sein könnten.