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  • Borussia Dortmund: BVB nach Derbypleite gefordert – Kovac: “Wir können zusammenwachsen”

    Borussia Dortmund: BVB nach Derbypleite gefordert – Kovac: “Wir können zusammenwachsen”


    Nach schwachen Bundesliga-Auftritten mahnt Kovac vor dem Champions-League-Heimspiel gegen Lissabon zur Geschlossenheit. Fehler minimieren, Selbstvertrauen stärken – der BVB steht unter Druck.

    Die Kovac-Bilanz beim BVB fällt bisher mehr als dürftig aus – den zwei Niederlagen in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart und den VfL Bochum steht nur eine gute Halbzeit beim 3:0-Auswärtserfolg in der Zwischenrunde der Champions League in Lissabon gegenüber.

    Eine komfortable Ausgangslage – eigentlich. “Die Runde ist noch nicht entschieden. Wir müssen zu 100 Prozent da sein”, warnt Niko Kovac nämlich auf der Pressekonferenz vor dem Duell. Dem pflichtet Pascal Groß bei: “Ich habe in der Geschichte der Champions League schon größere Turnarounds gesehen.”

    Nicht allzu euphorische Aussagen, kein Wunder angesichts der aktuellen sportlichen Misere. Kovac hofft aber auf positive Gedanken, nennt den Kopf als entscheidenden Faktor. “Wir brauchen Zusammenhalt. Den sehe ich. Es ist keine einfache Situation, da brauchen wir nichts anderes erzählen. Aber wir können zusammenwachsen”, meint Kovac.

    Seine Aufgabe sei nun laut eigener Aussage, den Spielern das nötige Selbstvertrauen zu geben. Er betont die positiven Dinge, wie das Hinspiel in Lissabon. Kovac: “Es geht darum, die wenigen Fehler nicht zu groß werden zu lassen. Wir arbeiten gut, kämpfen viel, kreieren Chancen.”

    Große Fehler unterlaufen den Dortmundern aber auch – man denke an den fehlgeschlagenen Rückpass von Niklas Süle im Derby bei Bochum. “Es sind haarsträubende Fehler. Das macht aber keiner absichtlich. Ich bleibe dabei, dass unsere Spieler eine hohe Qualität haben. Ich glaube, dass der Kopf eine entscheidende Rolle spielt”, erläutert Kovac. Den Kopf zu resetten, ginge über Erfolgsmomente und gute Trainingseinheiten, die beste Hilfe seien Siege.

    Auffällig ist erneut die Diskrepanz zwischen Bundesliga und Champions League, Pascal Groß spricht von einem schmalen Grat. “Es sind immer wiederkehrende Muster, da müssen wir selbstkritisch sein”, stellt Groß fest. “In Lissabon kam das Selbstvertrauen auch erst nach den Toren. Wir dürfen nicht in Rückstand geraten und müssen selbst die Tore machen. Die geben einem Vertrauen, besonders in der aktuellen Situation.”

    Auf der Pressekonferenz ging es selbstverständlich auch um das Personal. Über ein mögliches Comeback von Ramy Bensebaini oder einen Einsatz von Carney Chukwuemeka sagt der BVB-Coach: “Es ist zu früh, beide in die Startelf zu schicken. Der Ausblick geht eher auf die nächsten Spiele.”

    Auf die Rückkehr des Dortmunder Lichtblicks Felix Nmecha müssen die Fans derweil ebenfalls noch warten. “Ich rechne nicht damit, dass er im Februar wiederkommt. Es wird Mitte, Ende März werden. Er ist ein toller Junge, ein guter Fußballer. Wenn er wieder gesund ist, wird er eine gute Rolle spielen können”, sagt Kovac über seinen verletzten Mittelfeldmann.

    Der BVB hat viel gutzumachen – am frühen Mittwochabend (19.02, 18:45 Uhr) hat er nun vor ausverkauftem Haus die erste Gelegenheit, um für bessere Stimmung zu sorgen, ehe am Samstag Union Berlin zum Topspiel empfangen wird (22.02, 18:30 Uhr).



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  • BVB nach Derbypleite sprachlos: Hausarbeit zu schwierig

    BVB nach Derbypleite sprachlos: Hausarbeit zu schwierig


    Der neue Dortmunder Trainer Niko Kovac nimmt seine redeunwilligen Spieler in Schutz: “Ich bin ja da.”

    Nach der Derbypleite waren die Spieler von Borussia Dortmund sprachlos. Niemand tauchte nach dem ernüchternden 0:2 (0:2) beim Abstiegskandidaten VfL Bochum in der Mixed Zone auf, um den Journalisten Rede und Antwort zu stehen. “Sie spielen wieder in vier Tagen, sie haben ihr Programm und müssen so schnell wie möglich regenerieren”, sagte Trainer Niko Kovac bei der Pressekonferenz entschuldigend und fügte an: “Ich bin ja da, das reicht ja.”

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    So blieb es dem neuen Trainer vorbehalten, die Nichtleistung seiner Schützlinge im Revierderby zu erklären. Dass er seine ersten beiden Bundesligaspiele mit dem BVB verloren habe, “sei nicht schön”, sagte der 53-Jährige, der noch am Dienstag mit 3:0 bei Sporting Lissabon triumphiert hatte, “das sind eklige Spiele nach der Champions League. Es ist unser Anspruch, solche Spiele über die Bühne zu bringen. Das haben wir nicht geschafft. Die Hausarbeit in der Bundesliga Woche für Woche zu erledigen, ist schwierig.”

    Trotz der Enttäuschung nahm Kovac seine Stars in Schutz. Sie hätten schon verstanden, was er von ihnen im Derby erwartet habe, “aber sie konnten es nicht umsetzen”. Er habe auch nicht gesehen, dass sein Team den Kampf nicht angenommen habe. “Ich habe keine Mannschaft gesehen, die sich nur hat kaputt treten lassen”, sagte Kovac, “was wir nicht gut gemacht haben, war die Chancenverwertung in der ersten Halbzeit.”

    Dass der BVB in der zweiten Hälfte nicht eine Großchance herausspielte, “war definitiv zu wenig für uns”, meinte er, aber: “Wir werden jetzt nicht die Nerven verlieren. Es geht darum, dass man in der Situation trotzdem die Ruhe bewahrt.” Gar nicht so einfach, wenn man als Tabellenelfter schon acht Punkte Rückstand auf die Champions-League-Plätze hat.



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  • “Horrorsaison” – BVB-Star spricht Klartext nach Derby-Pleite

    “Horrorsaison” – BVB-Star spricht Klartext nach Derby-Pleite


    Borussia Dortmund kassiert im Revierderby beim VfL Bochum die nächste empfindliche Niederlage. Zwei Leistungsträger werden danach deutlich.

    “Erklärungen dafür gibt es nicht wirklich”, sagte BVB-Torhüter Gregor Kobel im Sky-Interview frustriert. “Wir wussten, was uns erwartet, haben es aber trotzdem nicht geschafft, dagegenzuhalten.” Noch deutlicher wurde Verteidiger Nico Schlotterbeck, der ebenfalls bedient war: “Wenn wir es nicht hinkriegen, dann wird es eine Horrorsaison.”

    Wichtig dabei auch: Der Abstand zur Spitzengruppe und zur ersehnten Champions-League-Qualifikation beträgt mittlerweile acht Punkte, Dortmund steht mit 29 Zählern nach 22 Spieltagen nur auf Platz elf der Tabelle. Dazu gab es unter Neu-Trainer Niko Kovač, der erst vor wenigen Wochen den glücklosen Nuri Şahin beerbt hatte, im zweiten Bundesligaspiel bereits die zweite Niederlage. Unter der Woche siegte Dortmund zwar klar mit 3:0 in der Champions League bei Sporting in Lissabon – aber die Niederlage im Tagesgeschäft wird die Schwarz-Gelben sicher noch länger schmerzen.

    In der kommenden Woche steht das Rückspiel in den Play-offs der “Königsklasse” gegen Sporting an, am kommenden Bundesligaspieltag trifft Dortmund dann zuhause auf Union Berlin.



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