Schlagwort: den

  • Im Krisenmodus in den Bundesliga-Hit

    Im Krisenmodus in den Bundesliga-Hit


    Wolfsburg. Vor allem für die lahmende Offensive müssen die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg vor dem Topspiel gegen Frankfurt schnell Antworten finden.



    Source link

  • Aston Villa beruft Ex-BVB-Star Malen nicht in den Kader

    Aston Villa beruft Ex-BVB-Star Malen nicht in den Kader


    Nach Wintertransfer

    Rückschlag für Ex-BVB-Star: Er darf nicht Champions League spielen


    07.02.2025Lesedauer: 2 Min.

    Donyell Malen: Er wird vorerst nicht mehr in der Königsklasse auflaufen.Vergrößern des Bildes

    Donyell Malen: Er wird vorerst nicht mehr in der Königsklasse auflaufen. (Quelle: Ryan Browne/Shutterstock/imago-images-bilder)

    Im Winter verließ Donyell Malen Borussia Dortmund in Richtung Aston Villa. Schon jetzt muss er allerdings den ersten Rückschlag wegstecken.

    Das hatte er sich wohl ganz anders vorgestellt: Bei Borussia Dortmund hatte Donyell Malen auf seiner Außenposition zunehmend das Nachsehen und kam immer weniger zum Einsatz. Folglich entschied sich der niederländische Nationalspieler für einen Vereinswechsel.

    Vom BVB zog es Malen für eine Ablösesumme von rund 25 Millionen Euro in die Premier League zu Aston Villa. Kaum dort angekommen, muss er jedoch einen Rückschlag verkraften. Denn zumindest in der Champions League wird Malen für seinen neuen Klub vorerst nicht auflaufen können.

    Der Klub meldete den 26-Jährigen nicht für seinen Königsklassen-Kader. Die Regeln erlauben den Klubs nach der Wintertransferphase nur drei Änderungen in ihren Kadern. Da der Klub neben Malen auch noch Marco Asensio Marcus Rashford, Andres Garcia sowie Axel Disasi verpflichtete, war klar, dass zwei Neuzugänge nicht für die Champions League gemeldtet werden konnten.

    Nun ist klar, dass dieses Schicksal neben Garcia auch Malen erwischt. Die Champions-League-Saison ist für ihn somit beendet. “Natürlich ist es keine gute Entscheidung, die ich gestern treffen musste”, erklärte Trainer Unai Emery, “aber ich habe mit Andres und Donyell gesprochen, um ihnen die Entscheidung mitzuteilen, und ich habe meine Entscheidung ihnen gegenüber begründet.”

    Das Team habe nach den Abgängen von Jhona Duran zu Al-Nassr, Jaden Philogene zu Ipswich Town und Diego Carlos zu Fenerbahçe Istanbul drei Abgänge ersetzen müssen. “Wir haben im Transferfenster mehr Änderungen vorgenommen, als wir eigentlich wollten”, so Emery.

    Besonders ärgerlich für Malen: Sollte der BVB die Zwischenrunde in der Champions League gegen Sporting Lissabon überstehen, könnte es im Achtelfinale zu einem direkten Duell zwischen Villa und den Schwarz-Gelben kommen. Malens Wiedersehen mit dem Ex-Klub fällt aber so oder so aus.



    Source link

  • “Hätten wir uns für Nuri mal mehr den A**** aufgerissen”:

    “Hätten wir uns für Nuri mal mehr den A**** aufgerissen”:


    Die Ära Kovac beim BVB startet mit einigen Baustellen. Intern sollen die Rollen von Pascal Groß, Waldemar Anton und das harte Training Thema sein

    Beim BVB werden vor dem richtungsweisenden Champions-League-Spiel bei Sporting in Lissabon offenbar pikante Themen intern auf den Tisch gebracht. Im Fokus stehen dabei wohl besonders zwei Stars – und das intensive Training von Niko Kovac.



    Source link

  • Werder Bremen sondiert den Trainermarkt

    Werder Bremen sondiert den Trainermarkt


    Namen wollen sie keine kommentieren bei Werder, und wenn das anders wäre, kämen sie aus dem Kommentieren kaum mehr raus: Seit der Abschied von Thomas Horsch als Cheftrainer der Bremer Frauenbundesliga-Mannschaft bekannt ist, stehen die Telefone von Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz und Frauen-Abteilungsleiterin Birte Brüggemann nicht mehr still. Es melden sich Trainer, Trainerinnen und Berater. Sie bringen sich oder ihre Klienten in Stellung.

    „Die ersten Bewerbungen für die Trainerposition sind schon eingegangen“, bestätigt Birte Brüggemann, „da sind auch einige interessante Namen dabei. Aber wie bei der Zusammenstellung eines Kaders, haben wir grundsätzlich auch einen guten Überblick über den Trainermarkt, um auf alle Szenarien vorbereitet zu sein. Seit Thomas uns informiert hat, sondieren wir den Markt nun intensiver nach verschiedenen Möglichkeiten und Lösungen.“

    Auch wenn Mannschaft und Öffentlichkeit erst in dieser Woche informiert wurden – intern war der Trainerwechsel schon länger klar. Vor etwa drei Wochen erklärte Horsch seinen Vorgesetzten bei Werder, dass er seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Insgesamt war er dann acht Jahre für den Verein im Einsatz, erst als Co-Trainer von Florian Kohfeldt bei den Männern, dann als Cheftrainer der Frauen. Kader und Spielweise tragen seine Handschrift, deshalb war klar, dass Horsch das Interesse anderer Vereine im Zukunftsmarkt Frauenfußball wecken würde. Nach Informationen des WESER-KURIER hat er aber noch mit keinem anderen Verein eine Einigung erzielt, auch die Gerüchte über einen Wechsel zum Frauen-Spitzenklub VfL Wolfsburg sind derzeit eben genau das: Gerüchte.

    Sehr wahrscheinlich ist, dass sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin in Bremen schon bald feststeht. Die Gespräche seien bereits angelaufen, bestätigt Clemens Fritz. Gemeinsam mit Birte Brüggemann wurde eine Short-List erstellt, wie Werder das bei der Besetzung von Führungspositionen gerne bezeichnet. Brüggemann erklärt: „Gerade im Frauenfußball ist die Trainerposition eine Schlüsselposition, deshalb wollen wir die Nachfolge von Thomas Horsch schnellstmöglich klären.“ Idealerweise soll der neue Trainer oder die neue Trainerin auch bei der Kaderplanung für die neue Saison schon direkt mit eingebunden sein.

    Eta ist keine heiße Spur

    Wie aus dem Umfeld ihres jetzigen Vereins Union Berlin zu hören ist, soll die langjährige Bremerin Marie-Louise Eta dabei keine Rolle spielen. Dieser Gedanke wird bei Werder nicht weiterverfolgt. Es deutet aber dennoch alles auf eine externe Lösung hin. Für Fritz ist vor allem das große Ganze wichtig: Er hat sich zum Ziel gesetzt, den Frauenfußball bei Werder größer und erfolgreicher zu machen. Daran soll sich auch in der neuen Konstellation nichts ändern. Fritz: „Wir wollen dauerhaft eine gute Rolle in der Frauen-Bundesliga spielen.“

    Am Sonntag spielt die Bremer Mannschaft, mit ihrem Trainer Thomas Horsch, beim FC Bayern (15.15 Uhr, live bei Magentasport und Dazn). Ob es dabei zum Duell mit der langjährigen Werder-Kapitänin Michelle Ulbrich kommt, bleibt abzuwarten. Seit ihrem Wechsel im Januar zum FC Bayern hat sie dort noch keine Pflichtspielsekunde gespielt.

    Derweil wartet Werder auf die Auslosung des Halbfinales im DFB-Pokal am Montagabend in Köln (ab 20.30 Uhr in der Sky-Sendung “Nachspielzeit”). Im Falle eines Heimspiels würde Werder die Partie eventuell verlegen, weil am Halbfinal-Wochenende 22./23. März in Bremen das Abschiedsspiel von Diego stattfindet. Im Lostopf sind neben dem HSV auch der FC Bayern sowie die TSG Hoffenheim. Je nach Los könnte ein Halbfinale auch auf Platz 11 gespielt werden.

    Zur Startseite



    Source link

  • Bochum gegen den BVB live im TV und Stream

    Bochum gegen den BVB live im TV und Stream


    1. Startseite
    2. Sport
    3. Fußball

    In Bochum kommt es am Samstag zum kleinen Revierderby. Hier erfahren Sie, wo und wie Sie das Duell zwischen dem VfL und Borussia Dortmund live im TV sehen können.

    Bochum – Der VfL Bochum erwartet Borussia Dortmund: Am Samstag, 15. Februar 2025, kommt es zum kleinen Revierderby. Wir verraten Ihnen hier, wo und wie Sie das Duell am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga live im TV und Stream verfolgen können.

    Hier läuft die Bundesliga: Bochum gegen den BVB live im TV

    • VfL Bochum gegen Borussia Dortmund
    • Samstag, 15. Februar 2025, 15.30 Uhr
    • Free-TV: –
    • Pay-TV: Sky

    Hier läuft die Bundesliga: Bochum gegen den BVB live im Stream

    • VfL Bochum gegen Borussia Dortmund
    • Samstag, 15. Februar 2025, 15.30 Uhr
    • Kostenloser Stream: –
    • Kostenpflichtiger Stream: SkyGo/Wow

    Borussia Dortmund mit Befreiungsschlag? Sieg in der Champions League gibt neue Kraft

    Nach seinem ersten Sieg als Dortmunder Trainer klatschte Niko Kovac zufrieden mit seinen Spielern ab. Der sportlich seit Monaten angeschlagene BVB gewann das Playoff-Hinspiel in der Champions League bei Sporting Lissabon mit 3:0 (0:0) und hat damit gute Chancen auf den Einzug in die nächste Runde. Die Dortmunder machten einen kleinen Schritt aus ihrer schweren Sinnkrise und damit Richtung Champions-League-Achtelfinale.

    Nach einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang sorgten Serhou Guirassy (60. Minute), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) für den verdienten Sieg der Mannschaft von Trainer Kovac. Für den Nachfolger von Nuri Sahin war es der erste Dreier als BVB-Coach, zum Auftakt hatte es für ihn am Samstag in der Bundesliga ein 1:2 gegen Stuttgart gegeben. Das Rückspiel gegen Lissabon findet nächste Woche Mittwoch in Dortmund statt.

    Jubelt der BVB auch in Bochum?
    Jubelt der BVB auch in Bochum? © Kichner-Media / Imago

    Dortmunder Erlösung nach erstem Sieg unter Niko Kovac: „War schon wichtig“

    „Das war schon wichtig“, sagte Nationalspieler Groß. „Bei einem schweren Spiel in der Champions League hat man in der ersten Halbzeit schon gemerkt, dass wir gerade nicht vor Selbstvertrauen strotzen. Aber nach der Pause haben wir ein sehr ordentliches Spiel gemacht“, sagte Groß bei Amazon Prime.

    Dieses positive Gefühl wollen die Dortmunder nun natürlich mit zum VfL Bochum nehmen, wo am Samstag das kleine Revierderby ansteht. Die Gastgeber stehen ihrerseits auf dem letzten Platz in der Bundesliga und brauchen unbedingt ein Erfolgserlebnis, um im Kampf um den Klassenerhalt nicht den Anschluss zu verlieren. (akl)



    Source link

  • Kritik an Brandt verfehlt den wahren Kern des Problems

    Kritik an Brandt verfehlt den wahren Kern des Problems


    Analyse
    Sündenbock beim BVB

    Aktualisiert am 14.02.2025, 07:20 Uhr

    Der BVB-Buhmann blühte in Lissabon auf. Über Julian Brandts Körpersprache und Effizienz lässt sich streiten, doch die Kritiker verfehlen den Kern des Problems.

    Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Marie Schulte-Bockum sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.

    Borussia Dortmund steckt in einer sportlichen Krise. Ja, am Dienstagabend feierte der BVB einen 3:0-Sieg bei Sporting Lissabon im Hinspiel der Champions-League-Playoffs. Doch insgesamt bleiben die Borussen in der Saison 2024/25 bislang weit hinter den Erwartungen zurück.

    Mehr News zu Borussia Dortmund

    In der Bundesliga steht Dortmund nach zwei Dritteln der Saison auf Platz elf hinter Klubs wie Mainz und Bremen. Das mit teuren Stars gespickte Team droht ins Mittelmaß abzurutschen, in der Champions League muss der BVB nach einem tollen Start in die Ligaphase nun doch die Ehrenrunde über die Playoffs drehen. Und die Qualifikation für die Königsklasse der kommenden Saison wäre nach aktuellem Stand ein schwarzgelbes Wunder.

    Schon Sahin kritisierte Brandt öffentlich

    Ein Gesicht dieser Krise ist Julian Brandt. Der Mittelfeldspieler wird seit Monaten hart kritisiert: Nuri Sahin stellte ihn Mitte Januar als einen derjenigen infrage, die den Anspruch eines Führungsspielers nicht erfüllen. “Jule Brandt ist einer dieser Spieler. Ich hatte ein Gespräch mit Jule. Er ist sich der Lage bewusst und will mit anpacken”, sagte der mittlerweile entlassene BVB-Coach nach der Niederlage gegen Leverkusen über seinen Vize-Kapitän.

    Auch Lothar Matthäus bemängelt immer wieder Brandts scheinbar stagnierende Entwicklung. Deutschlands Rekordnationalspieler prangerte zuletzt in aller Öffentlichkeit die Einstellung des 28-Jährigen an: “Ich habe D-Jugend trainiert. Ein Zehnjähriger ärgert sich mehr als ein Julian Brandt und das darf nicht sein”, sagte Matthäus am vergangenen Wochenende bei “Sky90” nach Dortmunds enttäuschender 1:2-Niederlage gegen Stuttgart. Brandt hatte in der Nachspielzeit mit einem Freistoß noch eine gute Chance auf den Ausgleich, vergab aber kläglich.

    Matthäus, der in jungen Jahren wie Brandt im Mittelfeld agierte, sagte weiter: “Die Entwicklung ist bei Brandt stehen geblieben. Gerade von ihm […] erwarte ich eigentlich schon, dass er nach sechs, sieben Jahren Borussia Dortmund irgendwo auch mal das Heft über einen längeren Zeitraum in die Hand nimmt”.

    Bayern-Wechsel scheiterte wohl an Mentalität

    Für 25 Millionen Euro war Brandt 2019 von Leverkusen nach Dortmund gewechselt. Brisant: Schon damals nahm der FC Bayern angeblich Abstand von einer möglichen Verpflichtung des Jungstars – angeblich gab es an der Säbener Straße Zweifel an der Konstanz in Brandts Leistungen.

    Außerdem hieß es, die Bayern-Bosse seien sich nicht sicher, ob Brandt die “Mia san Mia“-Mentalität habe, was immer das bedeuten mag. BVB-Fans lachten die Berichte damals als Münchner Neid weg.

    Doch auch in der Dortmunder Kabine soll es laut “Bild” mittlerweile Vorbehalte gegen Brandts mangelnde Effizienz geben – demnach gebe es BVB-intern Diskussionen über die mangelnde Torgefährlichkeit im Dortmunder Mittelfeld, das derzeit von Brandt, Pascal Groß und Marcel Sabitzer bespielt wird.

    Brandts Scorer-Ausbeute ist Indiz einer stagnierenden Entwicklung

    Das Gesicht der internen und externen Kritik ist dabei meist Brandt, wohl auch, weil der 28-Jährige der vielleicht talentierteste zentrale Mittelfeldspieler im Dortmunder Kader ist. Doch sind die harten Worte derzeit gerechtfertigt oder wird der wahre Wert von Julian Brandt verkannt?

    Die Zahlen der aktuellen Saison sprechen auf den ersten Blick nicht für ihn. In 28 Pflichtspielen hat er vier Tore erzielt und zehn Assists geliefert. Besonders seine Abschlüsse stehen in der Kritik: In der Bundesliga führten 75 Schüsse von Brandt zu nur acht direkten Torbeteiligungen. Zum Vergleich: In der Vorsaison waren es 76 Schüsse mit 18 Torbeteiligungen – ein klarer Rückgang in der Effizienz.

    Brandt äußerte sich nach der Entlassung von Sahin betroffen: “Wir wissen, dass wir in den letzten Wochen superschlecht Fußball gespielt haben. Dafür fühlen wir uns schuldig und schämen uns […] Ich persönlich hätte super gerne mit ihm weitergearbeitet”. Es war wohl auch ein Eingeständnis seiner eigenen Leistung in der durchwachsenen Saison des BVB.

    Zwei Assists gegen Sporting: Trendwende oder Zufall?

    Beim Sieg über Sporting Lissabon schien aber plötzlich alles anders, Brandt konnte entscheidend zum Sieg beitragen. Seine lange Flanke auf Serhou Guirassy zum 1:0 war perfekt getimt, ebenso sein Doppelpass mit Karim Adeyemi vor dem 3:0. Dennoch tauchte er – wie die meisten seiner Teamkollegen – in den ersten 60 Minuten immer wieder ab, war nicht bissig genug in den Zweikämpfen und konnte neben seinen Torbeteiligungen kaum spielerische Glanzpunkte setzen.

    Julian Brandt beim Champions-League-Spiel gegen Sporting in Lissabon.

    Julian Brandt beim Champions-League-Spiel gegen Sporting in Lissabon.

    © IMAGO/Bruno de Carvalho

    Eine Partie, die symptomatisch ist für Brandts Spielweise: Er taucht phasenweise ab, lässt die Schultern auch mal hängen, kann aber mit wenigen Aktionen ein Spiel entscheiden. Das amerikanische Portal “SB Nation” fasste Brandts Leistung von Lissabon treffend zusammen: “Nicht sein bestes Spiel, aber er lieferte zwei Assists und das macht den Unterschied”.

    Der Blondschopf als kreatives Genie, dem immer wieder mangelhafte Körpersprache vorgeworfen wird – in dieser Hinsicht ist Mittelfeldspieler Brandt eben eher ein Mesut Özil als ein Bastian Schweinsteiger.

    Wird Brandts Wert verkannt?

    Trotz seiner Funktion als Dortmunder Vize-Kapitän ist Brandt kein klassischer Führungsspieler, der durch Aggressivität oder Zweikampfhärte auffällt. Seine Stärken liegen in seiner Kreativität, dem Spielwitz und seinen fantastischen technischen Fähigkeiten.

    In einer funktionierenden Mannschaft kann er als Verbindungsspieler zwischen Mittelfeld und Angriff brillieren, doch in einer verunsicherten Truppe wie dem aktuellen BVB gerät seine unkonstante Spielweise schnell in den Fokus der Kritik.

    Sein Einfluss auf das Dortmunder Offensivspiel bleibt dennoch unbestritten. Seit seinem Wechsel 2019 von Bayer Leverkusen hat er in 244 Pflichtspielen 44 Tore erzielt und 60 weitere vorbereitet. Gerade in der vergangenen Saison war er mit zehn Toren und 16 Assists in 47 Spielen einer der wenigen Lichtblicke bei Schwarzgelb.

    Kritiker wie Matthäus wünschen sich von Brandt mehr Konstanz und eine dominantere Rolle, doch das entspricht nicht seinem Stil. Seine Leistung gegen Sporting zeigt dennoch, dass er auch in kritischen Momenten liefern kann – wenn er das richtige Umfeld hat.

    Die Kritik von Matthäus greift zu kurz

    Die Kritik an Brandt ist nicht unbegründet, aber sie greift zu kurz. Er ist kein Mentalitätsspieler wie Emre Can oder ein eiskalter Vollstrecker wie Guirassy. Doch seine Qualitäten im Spielaufbau und seine Spontanität unter Gegnerdruck sind für Dortmunds Offensivspiel unersetzlich.

    Sollte es Niko Kovac gelingen, dem BVB wieder Stabilität zu verleihen, könnte Brandt erneut aufblühen. Der Sieg in Lissabon war ein erster Schritt in diese Richtung. Es bleibt abzuwarten, ob Brandt aus der aktuellen Kritik die richtigen Schlüsse zieht – und ob er seinen Kritikern beweisen kann, dass er weit mehr ist als ein ewiges Talent.

    Verwendete Quellen

    JTI zertifiziert
    JTI zertifiziert

    “So arbeitet die Redaktion” informiert Sie, wann und worüber wir berichten, wie wir mit Fehlern umgehen und woher unsere Inhalte stammen. Bei der Berichterstattung halten wir uns an die Richtlinien der Journalism Trust Initiative.



    Source link

  • Diese Spieler könnten den Kapitän ersetzen

    Diese Spieler könnten den Kapitän ersetzen


    Emre Can wechselte im Januar 2020 per Leihe von Juventus Turin zu Borussia Dortmund. Nach einer starken Rückrunde entschieden sich die BVB-Verantwortlichen, den damals 26-Jährigen fest zu verpflichten. Mittlerweile steht Can seit über fünf Jahren im Dortmunder Kader und hat es sogar bis zum Kapitän der Mannschaft geschafft.

    Trotz seiner Rolle als Kapitän reißt die Kritik am ehemaligen deutschen Nationalspieler seit der vergangenen Saison nicht ab. Immer wieder gerät Can wegen inkonstanter Leistungen und individueller Fehler in den Fokus. Ein Wechsel im Sommer scheint daher nicht ausgeschlossen – und dass er in der kommenden Spielzeit weiterhin unangefochtener Stammspieler sein wird, ist eher unwahrscheinlich. Doch wer könnte den Sechser ersetzen? Welche Spieler mit “Dortmund-Potenzial” haben ein ähnliches Profil wie Can und wären im Sommer verfügbar?

    Atakan KarazorAtakan Karazor

    Atakan Karazor / Alex Grimm/GettyImages

    Mit einem Wechsel von Atakan Karazor würde der BVB seine Strategie des letzten Sommertransferfensters fortsetzen und erneut einen Stuttgarter Leistungsträger ins Ruhrgebiet holen. Karazor besitzt ein ähnliches Profil wie Can: Er ist ein Spieler mit hohem Passvolumen, physischen Stärken und mehreren Tackles pro Spiel.

    Der 28-Jährige spielte bereits von 2015 bis 2017 für die zweite Mannschaft von Dortmund und könnte nun im besten Fußballeralter den Schritt zu einem größeren Klub wagen. Der Transfer hätte jedoch auch seine Hürden: Karazor ist Kapitän des VfB Stuttgart und könnte bei einer erneuten Champions-League-Qualifikation nur schwer zu verpflichten sein – insbesondere, falls der BVB in der kommenden Saison nicht in der Königsklasse vertreten sein sollte. Zudem steht Karazor noch bis 2028 bei den Schwaben unter Vertrag.

    Remo FreulerRemo Freuler

    Remo Freuler / Image Photo Agency/GettyImages

    Mit Remo Freuler würde sich der BVB einen sehr erfahrenen Spieler in den Kader holen. Freuler ist über ein Jahr älter als Emre Can und derzeit fester Bestandteil des Mittelfelds vom FC Bologna in der Serie A. Mit 78 Länderspielen für die Schweizer Nationalmannschaft bringt Freuler nicht nur einiges an Routine mit, sondern gilt auch als herausragender Mittelfeld-Dirigent. Besonders seine Qualitäten im Spiel mit Ball stechen hervor – Fähigkeiten, die Emre Can immer wieder abgesprochen werden.

    Da sich der FC Bologna in der nächsten Saison voraussichtlich höchstens für die Europa League qualifizieren wird, wäre ein Wechsel in die Bundesliga für den Schweizer wohl kein sportlicher Rückschritt. Bologna zahlte im Sommer 2024 lediglich 1,9 Millionen Euro an Nottingham Forest und könnte bei einem Verkauf einen Gewinn erzielen. Daher dürfte der Klub einem Transfer nicht abgeneigt sein, sofern das Angebot passt. Der BVB müsste den Mittelfeldspieler für fünf bis sieben Millionen Euro bekommen können.

    Raphael OnyedikaRaphael Onyedika

    Raphael Onyedika / Soccrates Images/GettyImages

    Raphael Onyedika gilt als großes Talent im defensiven Mittelfeld. Der 23-Jährige steht seit 2022 beim FC Brügge unter Vertrag und konnte dort seinen Marktwert verdoppeln. Eine seiner größten Stärken: Ähnlich wie Emre Can kann er sowohl als Sechser als auch als Innenverteidiger eingesetzt werden. Seine bevorzugte Position ist jedoch das defensive Mittelfeld, wo er mit einer hohen Passqualität – auch in der aktuellen Champions-League-Saison – überzeugt sowie ein vielversprechendes physisches Gesamtpaket mitbringt.

    Allerdings müsste Dortmund für das vielversprechende Talent etwas tiefer in die Tasche greifen. Onyedika, dessen aktueller Marktwert bei 16 Millionen Euro liegt, dürfte den BVB eine Ablösesumme von ungefähr 25 bis 30 Millionen Euro kosten. Zudem ist er noch bis 2027 an den FC Brügge gebunden.

    Xaver SchlagerXaver Schlager

    Xaver Schlager / Daniel Kopatsch/GettyImages

    Xaver Schlager fehlt RB Leipzig nun schon seit Jahresbeginn aufgrund von Knieproblemen. Der 27-jährige bestritt in dieser Spielzeit nur vier Bundesliga-Partien für die Roten Bullen und könnte sich im Sommer nach einem neuen Verein umsehen.

    Schlager war in der Saison 2023/24 einer der besten Spieler der Bundesliga, was gespielte Pässe, Passquote, progressive Pässe und Tackles anging. Mit den Werten seiner 2023/24-Saison würde der 43-malige österreichische Nationalspieler Borussia Dortmund auf der Stelle weiterhelfen.

    Sein Vertrag läuft 2026 aus und könnte daher bei keiner Verlängerung bei RB im Sommer günstiger haben zu sein. Dennoch liegt sein Marktwert aktuell bei 28 Millionen Euro – einen Preis, den der BVB jedoch für einen neuen Stamm-Sechser durchaus bereit sein sollte, zu zahlen.



    Source link

  • Stabilität dank Can: Neue Position für den BVB-Kapitän

    Stabilität dank Can: Neue Position für den BVB-Kapitän


    Emre Can hat sich in der Innenverteidigung von Borussia Dortmund festgespielt. Auf der neuen Position kann der Kapitän dem BVB deutlich mehr helfen.

    Das ungewohnte Lob kam von höchster Stelle, doch Emre Can blieb ganz bescheiden. „Wenn er so weitermacht“, sagte Trainer Niko Kovac über seinen Kapitän, der vom Mittelfeld in die Abwehrzentrale umgezogen ist, „ist er sicherlich derjenige, der die Position im Moment am besten bekleidet.“

    Das mag seltsam klingen, immerhin hat Borussia Dortmund in der Innenverteidigung neben dem gesetzten Nico Schlotterbeck noch die potenziellen Nationalspieler Waldemar Anton und Niklas Süle zur Verfügung. Doch Can, der in der Vergangenheit oftmals arg kritisiert worden war, harmoniert derzeit hervorragend mit Schlotterbeck – und steht als gelernter Mittelfeldspieler in der Hierarchie der Innenverteidiger vor der namhaften Konkurrenz.

    „Mit Emre kannst du eine hohe Kette spielen, weil er schnell ist“, lobte Schlotterbeck, der aufgrund der besseren Technik meist den Spielaufbau übernimmt. Bereits unter Kovacs Vorgänger Nuri Sahin spielte Can mitunter in der Abwehr. „Ich finde, er macht das mit und gegen den Ball gut, hat eine hohe Geschwindigkeit“, lobte Schlotterbeck.

    Am Dienstag in der Champions League beim 3:0 bei Sporting Lissabon blieb der BVB erstmals seit Ende November ohne Gegentreffer. Stürmer Viktor Gyökeres, von zahlreichen europäischen Spitzenteams begehrt, hatte in Laufduellen mit Can mehrfach das Nachsehen. Chancen ließen der Kapitän und die gesamte Dortmunder Abwehr in Portugal kaum zu, mit dieser neuen Stabilität will der BVB nun in der Bundesliga eine Aufholjagd starten.

    Er sei sicher, betonte Can, dass Anton und Süle ihre Sache ebenso gut machen würden. Er spiele dort, wo ihn der Trainer aufstelle, und an seiner Herangehensweise ändere sich sowieso nie etwas. „Alles reinhauen“, lautet Cans Devise, auch in der Liga beim VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wird der Kapitän wieder in der Innenverteidigung spielen.

    Dort ist Can derzeit wertvoller als auf seiner angestammten Position im Mittelfeldzentrum, auf der er immer wieder große Probleme offenbarte. Kovac sieht dort eher Pascal Groß und Marcel Sabitzer, Julian Brandt spielt ebenfalls zentral, aber weiter vorne. Aus der Abwehr heraus soll Can, dessen Wort Gewicht hat, das Spiel von hinten mit Übersicht lenken. Er kommuniziert viel mit Schlotterbeck und trägt so zur Stabilität bei.

    Es ist jedoch auch höchste Zeit, dass sich Dortmund fängt. Ein sicheres Gerüst fehlt dem BVB seit Saisonbeginn, 36 Gegentore in nur 21 Ligaspielen sind aberwitzig. Seit dem elften Spieltag hat Dortmund nicht mehr zu null gespielt, und in Bochum tut sich der BVB seit dem Aufstieg des VfL schwer.

    Der letzte Ligasieg beim Ruhr-Rivalen gelang im März 2010, zuletzt gab es in Bochum dreimal ein 1:1. Dabei braucht der BVB jetzt dringend eine Erfolgsserie für ein versöhnliches Ende einer bislang ganz schwachen Saison. Vielleicht ja mit Emre Can in ungewohnter Hauptrolle im Abwehrzentrum.



    Source link

  • 16-Jähriger sorgt für Ekstase – Legende zieht den Hut

    16-Jähriger sorgt für Ekstase – Legende zieht den Hut


    Ajax-Amsterdam setzt sich im Hinspiel-Duell der möglichen SGE-Gegner in Belgien durch. Ein 16 Jahre altes Top-Talent spielt dabei groß auf.

    Ajax Amsterdam hat mal wieder ein echtes Juwel in den eigenen Reihen, das sich am Donnerstagabend in der Europa League auf der großen Bühne vorstellte. Jorthy Mokio ist sein Name, 16 Jahre ist er alt – und sein Tor-Debüt feierte er mit einem sehenswerten Volley-Kracher.

    {
    “placeholderType”: “MREC”
    }

    Im Playoff-Hinspiel gegen Union Saint-Gilloise kam das Spielgerät in der 71. Minute nach einem Ajax-Eckball über Umwege zu Mokio, der nicht lange fackelte und den Ball von der Strafraumgrenze mit der Innenseite per Volley präzise neben den Pfosten ins Netz setzte. Ajax gewann die Partie mit 2:0 (0:0), zuvor hatte Christian Rasmussen (59.) getroffen.

    Wenn du hier klickst, siehst du X-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von X dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.

    Durch seinen Treffer im Alter von 16 Jahren und 350 Tagen ist Mokio außerdem der jüngste Torschützte für ein niederländisches Team in einem europäischen Wettbewerb.

    Die niederländische Legende Marco van Basten zeigte sich begeistert und zog einen großen Vergleich. „Frank Rijkaard war auch ein starker Mittelfeldspieler mit Laufvermögen und guter Körperlichkeit“, sagte der mehrmalige Fußballer des Jahres bei Ziggo Sport: „Er ist präsent und technisch sehr versiert am Ball. Er hilft dieser Mannschaft und ist mutig.“

    {
    “placeholderType”: “MREC”
    }

    Zweitjüngster Ajax-Starter in der Eredivisie

    Mokio, der Ende Februar seinen 17. Geburtstag feiert, stand gegen USG zum ersten Mal in einem internationalen Spiel in der Startelf. Letzte Woche war der Mokio erst zum zweitjüngsten Spieler der Ajax-Historie geworden, der bei einem Eredivisie-Spiel in der Startelf stand.

    Der belgische Junioren-Nationalspieler mit kongolesischen Wurzeln ist eigentlich ausgebildeter Innenverteidiger, lief bei Ajax’ erster Mannschaft in den letzten beiden Spielen aber als Linksverteidiger und zentraler Mittelfeldspieler auf – ist damit also variabel einsetzbar.

    Auf dem Radar sollte ihn inzwischen auch Eintracht Frankfurt haben, die im Achtelfinale auf Ajax treffen könnten. Die SGE spielt entweder gegen den Gewinner der Paarung Union Saint-Gilloise gegen Ajax Amsterdam oder den der Paarung PAOK Thessaloniki gegen FCSB.



    Source link

  • Was Guirassy in den Griff kriegen sollte



    fussball.news1. BundesligaBorussia DortmundStand: 14.02.2025, 04:45 UhrVon: Lars PollmannDruckenTeilenBeim Triumph des BVB in Portugal stach Serhou Guirassy hervor. Neben den Lobliedern auf den Stürmer gibt es jedoch auch Tadel.Dortmund – Borussia Dortmund steht nach dem überraschend deutlichen 3:0-Sieg in der Champions League bei Sporting in der Bringschuld: Schon zu oft ist der BVB in dieser Saison an dem Vorhaben gescheitert, aus einem Erfolgserlebnis eine echte Trendwende abzuleiten. Am Samstag muss die Elf von Niko Kovač beim VfL Bochum nachlegen.Dass dabei die Hoffnungen nicht zuletzt auf Serhou Guirassy ruhen, liegt auf der Hand. Der Stürmer überragte in Lissabon mit einem Kopfballtor zur Führung sowie einer Traumflanke auf den erstmaligen BVB-Torschützen Pascal Groß zum 2:0. Die UEFA ernannte Guirassy zum Man of the Match, es hagelte Lobeshymnen für den Nationalspieler von Guinea.Serhou Guirassy hat bereits einen Vereinsrekord beim BVB egalisiertDie scheinen durchaus berechtigt. Immerhin führt Guirassy die Torschützenliste der Champions League nach neun Einsätzen mit zehn Treffern an. Damit hat der Sommereinkauf vom VfB Stuttgart schon jetzt mehr Tore erzielt als die Topschützen der vergangenen Spielzeit: Harry Kane vom FC Bayern und Kylian Mbappé, damals noch bei Paris Saint-Germain, teilten sich den Bestwert mit je acht Treffern.Mehr noch: Guirassy egalisierte mit seinem Kopfball am Dienstagabend einen BVB-Vereinsrekord. Zehn Treffer in einer Champions-League-Saison waren bisher nur Robert Lewandowski und Erling Haaland gelungen. Durchaus bemerkenswert, dass Guirassy in die Fußstapfen dieser Topstürmer bisher vor allem auf der europäischen Bühne getreten ist. In der Bundesliga sind seine neun Tore nach 18 Partien eine ordentliche, aber keine Überflieger-Quote.Eine konkrete Erklärung für diesen Split gibt es beim BVB derzeit nicht. „Er ist ein extrem wichtiger Spieler für uns, nicht nur in der Champions League, sondern auch in der Bundesliga“, wollte Lars Ricken dieses Guirassy-Thema in Portugal nicht aufkommen lassen. „Die letzten Wochen waren auch für ihn keine einfache Zeit, sich dann so im wahrsten Sinne des Wortes herauszukämpfen – das 1:0 war überragend“, schwärmte der Sportchef.Kovač von Guirassy beeindruckt: „Das ist schon à la bonne heure“Auch Trainer Niko Kovač reihte sich in die Lobeshymnen ein. „Das ist ein Ausnahmestürmer“, sagte der Kroate bei Amazon Prime Video zu Guirassy. „Er hat eine super Entwicklung genommen. Das ist schon à la bonne heure.“ Klar, dass Kovač genau auf die Belastung des 28-Jährigen schaut. Weil Guirassy der einzige waschechte Mittelstürmer im Kader ist, ist er seit Monaten ein absoluter Vielspieler. „Ich überlege immer, ob ich ihn in den letzten Minuten rausnehme, weil er am Anschlag spielt“, sagte Kovač.Weil sich der BVB in der Bundesliga so ein tiefes Loch gebuddelt hat, ist jedoch kaum denkbar, dass Guirassy allzu bald eine Pause erhält. An einem gewissen Punkt wird sie sich nicht mehr vermeiden lassen, um den vielleicht wichtigsten Spieler im Kader bei Gesundheit zu halten. Viele BVB-Fans würden sich dabei wünschen, dass Guirassy nicht nur eine Atempause erhält, sondern auch eine Denkpause.BVB-Star Serhou Guirassy sah in Frankfurt nach einer Schwalbe Gelb wegen Meckerns. © IMAGO/Harry Langer/DeFodi ImagesDenn bei aller Freude über die sportlichen Leistungen des Angreifers gerade in der Champions League gibt es auch berechtigte Kritik an Guirassy. Seine Fallsucht wird zum immer größeren Ärgernis im Umfeld des BVB. Auch in Lissabon suchte der Stürmer bei kleinsten Berührungen den Bodenkontakt, um Freistöße oder gar einen Elfmeter zu schinden.Guirassy tritt beim BVB als ‚Schwalbenkönig‘ aufKurz vor der Halbzeitpause sank Guirassy nach minimalem Kontakt mit Sporting-Verteidiger Ousmane Diomandé, der beim FC Bayern als Neuzugang gehandelt wird, hernieder. Der umsichtige norwegische Schiedsrichter Espen Eskas machte sofort klar, dass es für diesen billigen Versuch keinen Strafstoß geben konnte. Guirassy selbst war es wohl peinlich, jedenfalls sparte er sich das übliche Lamentieren und entschuldigte sich offenbar gar bei den Gegenspielern mit dem Hinweis, er sei gestolpert und wolle gar keinen Pfiff für sich beanspruchen.Wenn es sich dabei um einen Einzelfall handeln würde, könnten Fans darüber hinwegsehen. Jedoch haben Schwalben bei Guirassy längst Methode. Im Dezember fiel Schiedsrichter Harm Osmers beim Spiel des BVB gegen die TSG Hoffenheim (1:1) zunächst auf den Täuschungsversuch von Guirassy rein, der Videobeweis sorgte in diesem Fall für Gerechtigkeit und entlarvte den Dortmunder ‚Schwalbenkönig‘.Einen Aufreger sahen zumindest diejenigen, die es mit dem BVB halten, auch bei der Niederlage gegen Eintracht Frankfurt im Januar (0:2). Da wurde Guirassy von Verteidiger Arthur Theate leicht gehalten, ging aber mit einer Theatralik zu Boden, als sei seine Schulter aus dem Gelenk gerissen worden. „Die Entscheidung, keinen Strafstoß zu geben, ist für uns korrekt“, schätzte Schiri-Sprecher Alex Feuerherdt gegenüber fussball.news, dem Fußball-Portal von IPPEN.MEDIA ein.Die Schiedsrichter schauen genau auf Dortmund-Star Guirassy „Es gibt zwar ein kurzes, leichtes Halten, das aber nicht ursächlich dafür ist, dass Guirassy zu Boden geht. Impuls und Wirkung passen insoweit nicht zusammen“, erläuterte Feuerherdt. Weil sich derartige Szenen beim BVB-Stürmer häufen, übrigens nicht nur im Strafraum, sondern etwa auch bei handelsüblichen Luftduellen im Mittelfeld, haben die Schiedsrichter sicher ein genaues Auge auf Guirassy.Der „Ausnahmestürmer“ des BVB muss aufpassen, dass er die Unparteiischen nicht zu sportlichen Vorurteilen anstiftet, die nur menschlich wären. Man möchte Guirassy an die Fabel vom Hirtenjungen und dem Wolf erinnern, die aus der Antike stammt und dem griechischen Dichter Äsop zugeschrieben wird.Auch BVB-Kollege Karim Adeyemi hatte zweifelhaften RufIn der Fabel brüllt ein Hirtenjunge wiederholt, dass seine Schafsherde von Wölfen angegriffen werde. Die ihm zur Hilfe eilenden Dorfbewohner bemerken jedoch stets schnell, dass sich der Junge die Wölfe nur ausgedacht hat. Eines Tages wird die Herde tatsächlich angegriffen, doch die Rufe des Hirten verhallen, weil sich das Dorf nicht mehr von einem Jungen veräppeln lassen mag.Übertragen auf den Fußball: Wenn Guirassy so weitermacht, wird ihm eines Tages ein Strafstoß verwehrt bleiben, den es eigentlich geben müsste. Dass auch der Videobeweis nicht immer hilft, weiß der BVB nicht zuletzt wegen eines Auswärtsspiels in Bochum – 2023 blieben der Pfiff von Schiedsrichter Sascha Stegemann und der Eingriff aus dem ‚Kölner Keller‘ nach klarem Foul an Karim Adeyemi aus. Auch der Außenstürmer hatte in der Vergangenheit schon den Ruf weg, viel zu schnell zu Boden zu gehen.



    Source link