Schlagwort: Debakel

  • Werder Bremen geht in Freiburg unter – so kam es zum

    Werder Bremen geht in Freiburg unter – so kam es zum


    Pleitenserie geht weiter

    Werder erlebt Debakel – Bremen geht unter


    Aktualisiert am 22.02.2025Lesedauer: 2 Min.

    Mitchell Weiser am Boden: Werder Bremen geriet in Freiburg unter die Räder.Vergrößern des Bildes

    Mitchell Weiser am Boden: Werder Bremen geriet in Freiburg unter die Räder. (Quelle: Harry Langer)

    Nach zwei Niederlagen in Serie wollte Werder Bremen in Freiburg die Trendwende schaffen. Doch es kam anders für die Norddeutschen.

    Werder Bremen hat in Freiburg ein Debakel erlebt. Das Team von Trainer Ole Werner kassierte am Freitagabend eine 0:5-Klatsche zum Auftakt des 23. Bundesliga-Spieltags. Dabei verschoss Werder sogar beim Stand von 2:0 für Freiburg einen Elfmeter. Die Treffer für die Breisgauer, die vorübergehend auf den vierten Tabellenplatz springen, erzielten Kiliann Sildillia (15. Minute), Vincenzo Grifo (33. und 57.) sowie Ritsu Dōan (76. und 90.+2).

    “Im Vergleich zum Hinspiel hat sich beim Gegner nicht viel verändert”, hatte Bremens Coach Ole Werner mit Blick auf das 0:1 vor heimischer Kulisse Anfang Oktober erklärt. Freiburg sei sehr laufstark, diszipliniert und organisiert. “Da müssen wir vor allem in der Defensive gegenhalten”, so der 36-Jährige.

    Sein Plan war es offenbar, die Freiburger bereits in ihrem Aufbauspiel zu stören. Werder übte Druck aus und die Gastgeber reagierten darauf mit langen Bällen, die in der Anfangsphase oftmals zu ungenau waren. Aber auch in der Offensive machte Bremen auf sich aufmerksam. Bei einem Schuss von Silva musste sich SC-Keeper Noah Atubolu gewaltig strecken (8.).

    Allerdings leisteten sich die Grün-Weißen auffällig viele Ballverluste. Zudem hatten sie Probleme mit der Standfestigkeit. In Front gingen die Breisgauer nach einem Eckball von Grifo. Werder verteidigte den Standard nicht gut und Sildillia vollendete kunstvoll. Auf der Gegenseite verpasste Justin Njinmah, der für Marvin Ducksch in der Startelf stand, die schnelle Antwort.

    Grifo wollte seinem französischen Teamkollegen nach etwas mehr als einer halben Stunde indes in nichts nachstehen und zirkelte einen Freistoß um die Mauer herum ins Tor. Doch Ruhe kehrte dadurch nicht ein. Im Gegenteil: Werder bekam die große Chance, zu verkürzen. Nach Betrachtung der Videobilder hatte Schiedsrichter Max Burda nach einem Handspiel von Sildillia auf Strafstoß entschieden – den Atubolu gegen Silva jedoch entschärfte.

    Nach dem Seitenwechsel legte Grifo nach. Dōan beseitigte später die letzten Zweifel am zwölften Saisonsieg der Freiburger.

    Denn auch in der Schlussphase fand Werder kein Mittel – trotz einiger Wechsel und der Hereinnahme von Stürmer Ducksch.



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  • Werder Bremen nach 0:5-Debakel am Boden: “Schäme mich”

    Werder Bremen nach 0:5-Debakel am Boden: “Schäme mich”


    Klatsche in der Bundesliga

    “Ich schäme mich”: Werder nach Debakel am Boden


    22.02.2025Lesedauer: 2 Min.

    Senne Lynen: Der Bremer Mittelfeldmann ging mit seinem Team in Freiburg unter.Vergrößern des Bildes

    Senne Lynen: Der Bremer Mittelfeldmann ging mit seinem Team in Freiburg unter. (Quelle: IMAGO/Ralf Brueck)

    Werder Bremen steckt in der Ergebniskrise. Am Freitagabend setzte es die dritte Niederlage in Serie für das Team von der Weser.

    “Wir sind im letzten Drittel der Saison. Die Spiele geben uns die Möglichkeit, Boden gutzumachen”, hatte Werder Bremens Trainer Ole Werner vor dem Bundesliga-Spiel seines Teams in Freiburg gesagt. Mit viel Optimismus waren die Norddeutschen nach Baden gereist. “Ich habe null das Gefühl, dass wir verkrampfen”, war er sich sicher.

    Womöglich würde er den Eindruck nach dem Freitagabend nicht mehr teilen. Denn Werder Bremen verlor in Freiburg mit 0:5. Eine deutliche Pleite, die die dritte Niederlage in Folge bedeutete. Ein bitterer Rückschlag im Kampf um Europa.

    Mittelfeldmann Romano Schmidt stellte fest: “Ich schäme mich schon ein bisschen für diesen Auftritt.” Und auch Sportchef Clemens Fritz sprach von einer “desolaten” Leistung. “Da können wir uns wirklich nur entschuldigen für das, was wir hier abgeliefert haben”, sagte der 44 Jahre alte Ex-Profi.

    Zwar hielt Werder in der ersten Hälfte mit und kassierte lediglich zwei wunderschöne Standardtore per Fallrückzieher und Freistoß. Doch im zweiten Durchgang geriet das Team von Trainer Ole Werner unter die Räder. “Unterm Strich ist das sehr, sehr enttäuschend. So wie wir aktuell auftreten, reicht es nicht, um Punkte zu holen”, sagte der Coach der Bremer.

    Innenverteidiger Amos Pieper sprach von einer “erschreckenden” Leistung, bei der es “an allem gefehlt” habe. “Das geht nicht.”

    Von den mitgereisten Anhängern gab es aber keine Standpauke oder ein Pfeifkonzert, sondern aufmunternde Anfeuerung. Denn schon am Dienstag steht das wichtige DFB-Pokalspiel bei Arminia Bielefeld an. Gegen den Drittligisten will Werder unbedingt ins Halbfinale einziehen.

    “Erfüllt uns den Traum” stand auf einem Banner, das die Gästefans mit nach Freiburg gebracht hatten.

    Deshalb gilt es für Werder, schnell das 0:5-Debakel abzuhaken und nach vorne zu schauen. Romano Schmid sieht es ähnlich: “Wir sind Werder Bremen und ich gehe in das Spiel mit breiter Brust und weiß, dass wir die bessere Mannschaft sind, wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen – ganz, ganz einfach.”



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  • Ljubicic über Debakel beim BVB: “Eine große Schande”

    Ljubicic über Debakel beim BVB: “Eine große Schande”



    Marin Ljubicic ist der einzige Winterzugang bei Union Berlin. Und feierte einen Einstand nach Maß: Der Kroate war bei seinem Debüt in Hoffenheim gleich erfolgreich. Nun sprach er erstmals in einer Medienrunde.

    Marin Ljubicic wartet noch auf sein Startelf-Debüt.


    Marin Ljubicic wartet noch auf sein Startelf-Debüt.

    imago images / Matthias Koch


    Lediglich Marin Ljubicic ist in der Wintertransferperiode zum Kader der Eisernen hinzugestoßen. Bisher durfte der Stürmer noch nicht von Beginn an ran, vielleicht aber dann am Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) im Heimspiel gegen Holstein Kiel. Zuvor sprach der Kroate in einer Medienrunde erstmal über …


    … sein Debüt in Hoffenheim: “Als ich hierher gekommen bin, hatte ich nur zwei Trainingstage mitgemacht vor dem Spiel. Ich musste mich erstmal an die neue Situation gewöhnen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich direkt im Kader stehen würde. Es war ein sehr glücklicher Moment, als ich eingewechselt wurde und bei meiner Premiere gleich noch treffen konnte.”


    Es war die höchste Niederlage meiner Karriere.


    Marin Ljubicic über das 0:6 beim BVB


    … das 0:6-Debakel in Dortmund: “Das war eine große Schande. Wir haben erst 75 Minuten gut gespielt, wir hatten Chancen, sie hatten Chancen. Das Eigentor war unglücklich, aber die letzten 15 Minuten dürfen so nicht passieren, es war die höchste Niederlage meiner Karriere.”


    … seinen Wechsel im Winter zu Union: “Ich hatte ein paar andere Optionen, aber darüber rede ich jetzt nicht. Union war die beste Option für mich, weil es für mich einen großen Schritt darstellt. Von Kroatien nach Österreich und dann nach Deutschland. Das ist für jeden jungen Spieler ein Traum. Bei meiner Ankunft haben mir die kroatischen Spieler im Kader sehr geholfen, mich hier im Verein und in der Stadt zurechtzufinden.”


    … seine Lieblingsposition: “Ich mag es, mehr im Zentrum zu spielen. Egal, ob mit einem anderen Stürmer oder alleine. In Linz und in Split habe ich ebenso auf dem rechten Flügel gespielt. Ich habe viele Positionen gespielt. Aber im Zentrum fühle ich mich am wohlsten, weil ich auf der Position am stärksten bin.”


    … das anstehende Spiel gegen Holstein Kiel am Sonntag: “Es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns nach der Pleite in Dortmund. Wir müssen auf die drei Punkte gehen. Nur darum geht es in dem Spiel.”


    … Trainer Steffen Baumgart: “Er ist sehr streng und findet auf dem Platz immer die richtigen Worte. Dabei führt er viele Einzelgespräche. Obwohl wir nicht die gleiche Sprache sprechen, weil er nur Deutsch redet, verstehen wir seine Anweisungen trotzdem.”

    Aufgezeichnet von Jannis Klimburg



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  • Union Berlin: Debakel in Dortmund: 0:6-Packung: Baumgart

    Union Berlin: Debakel in Dortmund: 0:6-Packung: Baumgart


    Was für ein Desaster!

    Nach der 0:6-Packung in Dortmund (höchste Bundesliga-Niederlage aller Zeiten) herrscht bei Union Berlin Untergangsstimmung. Die Eisernen brechen völlig auseinander, bekommen in der Schlussphase noch 4 Gegentore eingeschenkt. Trainer Steffen Baumgart (53) zeigte sich nach dem Spiel bedient und komplett ratlos.

    Viererpack!: Die gigantische Guirassy-Show

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild23.02.2025

    Baumgart: „Die letzte Viertelstunde kann ich jetzt auf Anhieb auch nicht erklären. Das Spiel nimmt einen Lauf, den ich so nicht erwartet habe. Das muss ich erst mal sacken lassen. Da sind so viele individuelle Sachen dabei gewesen. Ich kann da keine klaren Antworten geben.“

    Die Leistung in der zweiten Halbzeit war indiskutabel und führt zur fünften Pleite im achten Spiel unter Baumgart – bei nur sieben Punkten. Der Trend zeigt jetzt wieder klar nach unten, während es mit den Auftritten gegen Leipzig (0:0) und in Hoffenheim (0:4) zwischenzeitlich Besserung gab.



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  • Werder Bremen erlebt Debakel – und geht in Freiburg

    Werder Bremen erlebt Debakel – und geht in Freiburg


    Pleitenserie geht weiter

    Werder erlebt Debakel – Bremen geht in Freiburg unter


    21.02.2025 – 22:24 UhrLesedauer: 1 Min.

    Mitchell Weiser am Boden: Werder Bremen geriet in Freiburg unter die Räder.Vergrößern des Bildes

    Mitchell Weiser am Boden: Werder Bremen geriet in Freiburg unter die Räder. (Quelle: Harry Langer)

    Nach zwei Niederlagen in Serie wollte Werder Bremen in Freiburg die Trendwende schaffen. Doch es kam anders für die Norddeutschen.

    Werder Bremen hat in Freiburg ein Debakel erlebt. Das Team von Trainer Ole Werner kassierte am Freitagabend eine 0:5-Klatsche zum Auftakt des 23. Bundesliga-Spieltags. Dabei verschoss Werder sogar beim Stand von 2:0 für Freiburg einen Elfmeter. Die Treffer für die Breisgauer, die vorübergehend auf den vierten Tabellenplatz springen, erzielten Kiliann Sildillia (15. Minute), Vincenzo Grifo (33. und 57.) sowie Ritsu Doan (76. und 90.+2).



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  • Frauen-Bundesliga: FC Bayern München nach Debakel für

    Frauen-Bundesliga: FC Bayern München nach Debakel für


    Stand: 16.02.2025 20:13 Uhr

    Der FC Bayern München ist neuer Tabellenführer in der Frauen-Bundesliga. Auch, weil der VfL Wolfsburg den bisherigen Spitzenreiter Eintracht Frankfurt deklassierte.

    Bereits in der 16. Minute erzielte Dänemarks Ausnahmespielerin Pernille Harder beim 1:0 (1:0)-Erfolg der Münchnerinnen den einzigen Treffer des Spiels gegen Werder Bremen, im Anschluss verpassten die Bayern reihenweise Möglichkeiten, um die Partie frühzeitig zu entscheiden. Angesichts von 75 Prozent Ballbesitz und einem Torschussverhältnis von 18:2 geriet der vierte Sieg im vierten Pflichtspiel des Jahres dennoch nie in Gefahr.

    Und der sorgt dafür, dass die Bayern nun mit drei Punkten Vorsprung über der Konkurrenz thronen. Frankfurt verlor das Spitzenspiel in Wolfsburg und damit nicht einfach nur Platz eins. Die Eintracht erlebte einen Tag zum Vergessen.

    Bereits nach der ersten Halbzeit führten die “Wölfinnen” nach Toren von Alexandra Popp (3.), Lineth Beerensteyn (8.), Janina Minge (29.), Lena Lattwein (45.+2) und einem Eigentor von Frankfurts Pia-Sophir Wolter (45.+7) mit 5:0. Am Ende hieß es 6:1, nachdem in der zweiten Halbzeit Vivien Endemann (60.) für Wolfsburg und Carlotta Wamser (85.) für Frankfurt getroffen hatten. Dennoch bleibt Frankfurt dank des besseren Torverhältnisses vor Wolfsburg.

    Leverkusen lässt in Hoffenheim Federn

    Bayer Leverkusen hatte am Sonntag eine 0:1-Niederlage bei 1899 Hoffenheim kassiert und damit den Anschluss an das Spitzentrio verloren, der Rückstand auf die Bayern beträgt nun acht Punkte. Selina Cerci traf in der 59. Minute zum Siegtreffer für die Hoffenheimerinnen, die in der Tabelle vorerst auf den sechsten Rang kletterten.

    Freiburg souverän gegen Köln

    Zuvor waren die Fußballerinnen des SC Freiburg ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und besiegten den 1. FC Köln am Samstag (15.02.2025) mit 2:0 (0:0). Cora Zicai (59.) und Maj Schneider (75.) schossen den Sieg heraus.

    Freiburg kletterte vorübergehend auf den 6. Tabellenplatz, nach dem Hoffenheimer Sieg ist der Sportclub wieder Siebter (23 Punkte), während Köln auf dem zehnten von zwölf Plätzen bleibt (7 Punkte). Der FC hat erst einen Saisonsieg auf dem Konto, aber sechs Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Turbine Potstdam und damit den einzigen Abstiegsplatz.

    Leipzig trifft vier Mal in der zweiten Halbzeit

    Die Frauen von RB Leipzig haben mit 4:1 (0:1) gegen Schlusslicht Turbine Potsdam gewonnen. Obwohl das Ergebnis am Ende so deutlich ausfiel, hatten die Leipzigerinnen vor allem in der ersten Halbzeit große Mühe. Zur Pause lag Leipzig nach einem Treffer von Mia Schmid (17.) zurück.

    Erst in der zweiten Halbzeit wurde Leipzig besser und gewann am Ende klar. Die Tore erzielten Emilía Ásgeirsdóttir (56.), Giovanna Hoffmann (60., 81.) und Vanessa Fudalla (90.+3).

    • 15. Spieltag
      Pfeil rechts

    Essen schlägt Jena

    Die SGS Essen feierte zwar gegen den Tabellenvorletzten aus Jena einen deutlichen 4:1 (1:1)-Erfolg, hatte am Ende aber mehr Mühe als zu erwarten war.

    Gegen die mutig agierenden Thüringerinnen lag die SGS nach fünf Minuten zurück, als Leonie Krell das erst vierte Jenaer Tor in dieser Saison markierte. Essen brauchte eine Weile, um sich von dem Schrecken zu erholen, schaffte dann aber nach 20 Minuten durch Ramona Maier den verdienten Ausgleich.



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  • Klatsche im Topspiel – Wolfsburg demontiert Frankfurt

    Klatsche im Topspiel – Wolfsburg demontiert Frankfurt


    Dicke Überraschung

    Klatsche im Topspiel: Wolfsburg nimmt Frankfurt auseinander

    16.02.2025 – 22:36 UhrLesedauer: 1 Min.

    Gefühlswelten: Jubel bei den Wolfsburgerinnen, Trauer bei den Frankfurterinnen.Vergrößern des Bildes

    Gefühlswelten: Jubel bei den Wolfsburgerinnen, Trauer bei den Frankfurterinnen. (Quelle: IMAGO/Ines Hähnel/imago-images-bilder)

    Das Duell mit den “Wölfinnen” endet für die SGE in einem Debakel. Schon in der ersten Halbzeit nimmt das Unglück seinen Lauf.

    Nach einem desaströsen Auftritt müssen die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt die Tabellenführung in der Bundesliga abgeben. Im Spitzenspiel des 15. Spieltages unterlagen die Hessinnen beim VfL Wolfsburg überraschend deutlich mit 1:6 (0:5). Neuer Spitzenreiter ist der FC Bayern (38 Punkte) dank eines 1:0-Sieges gegen Werder Bremen, dahinter folgen Frankfurt und Wolfsburg (beide 35).

    Die frühere DFB-Kapitänin Alexandra Popp (3. Minute) per Kopf und Lineth Beerensteyn (8.) schockten das Team von Eintracht-Coach Niko Arnautis früh, Janina Minge (28./Handelfmeter), Lena Lattwein (45.+1/Foulelfmeter) und Pia-Sophie Wolter (45.+7/Eigentor) sorgten schon zur Pause für die Entscheidung vor 8.793 Fans in der VW-Arena. Nach dem Wechsel erhöhte Vivien Endemann (60.) auf 6:0.

    Für weitgehend harmlose Frankfurterinnen erzielte Carlotta Wamser (85.) in der Schlussphase das Ehrentor. Laura Freigang (87.) scheiterte – passend zum gesamten Gästevortrag – mit einem von Sveindis Jonsdottir an Wamser verursachten Foulelfmeter an der neuen VfL-Stammtorhüterin Anneke Borbe.

    Dass Nationalspielerin Sara Doorsoun bereits nach zwölf Minuten verletzt vom Platz musste, sorgte zusätzlich für Verunsicherung in der Frankfurter Defensive. Für einen gnadenlosen wie effektiven VfL war Endemann kurz vor ihrem Tor zum 6:0 noch am Innenpfosten gescheitert. “Oh, wie ist das schön”, sangen die VfL-Fans vergnügt.

    Die von Coach Tommy Stroot perfekt eingestellten Wolfsburgerinnen rehabilitierten sich damit eindrucksvoll für das enttäuschende Pokal-Aus unter der Woche in Hoffenheim (0:1), während die Eintracht nach dem Pokal-K.o. in München (1:4 n.V.) dem nächsten Spitzenteam unterlag.



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  • Bundesliga: Debakel sowohl für Hertha als auch Borussia Dortmund – und schließlich Werder Bremen

    Bundesliga: Debakel sowohl für Hertha als auch Borussia Dortmund – und schließlich Werder Bremen


    Aktienemittent Borussia Dortmund verlor das nächste Spiel in der 1sten Bundesliga, Anleiheemittent Hertha BSC Berlin dagegen zum vierten Mal in Serie.

    Neuer Trainer in Dortmund, weiterhin kein Fortune in der Bundesliga. Auch beim – jetzt ehemaligen Tabellenschlusslicht – VFL Bochum ging die Borussia sang- und klanglos mit 2:0 unter. Ex-Nationalspieler Niklas Süle zeigte eindrücklich, warum er auf der Bank besser aufgehoben wäre als im Spiel: Der Pass zum Gegentor muss beinahe als Vorlage für ihn gewertet werden. Man kann es nur noch einmal betonen: Die Abwehr der Borussia ist eine Katastrophe. Aber auch die Offensive tat sich am Samstag gegen den Tabellenletzten nicht wirklich hervor, sondern glänzte durch das Vergeben diverser Großchancen. Ein 3:2 Auswärtssieg hätte drei Punkte gebracht, aber die Hauptbaustelle(n) vernebelt.

    Echte Liebe, hart auf dem Prüfstand: Borussia Dortmund in der 1sten Bundesliga

    Echte Liebe, hart auf dem Prüfstand: Borussia Dortmund in der 1sten Bundesliga

    Platz 11 mit 29 Punkten. Zugegeben, zu den internationalen Rängen sind es nur sechs Punkte, bis zur Champions League sind es acht. Allerdings liegt die obere Tabellenhälfte abgesehen von Meister und Ex-Meister auch sehr dicht beisammen – dort noch hineinzustoßen, sieht für die Borussia derzeit weiter entfernt denn je aus.

    In Berlin darf man sich wohl auf die gefühlt 17nte Interimsübernahme durch Pal Dardai einrichten bis Ende der Saison. Die Hertha verlor auch das vierte Spiel in Serie, sogar nach Führung. Die Hertha hat zwar in diesen vier Spielen gegen drei Ex-Tabellenführer der 2ten Bundesliga verloren (was in dieser Saison gar nichts heißt), allerdings auch gegen Schlusslicht Jahn Regensburg. Vom derzeitigen BSC-Trainer wird man nach BondGuide-Prognose nie wieder etwas hören – genau wie vorher also. Wo graben die Hauptstädter eigentlich diese Namen immer wieder aus? – während Urgewächs Dardai sich einen schlanken Fuß auf der Tribüne macht und nur mitleiden darf.

    In den Sonntagsspielen kann Schalke 04 mit einem Sieg gegen Karlsruhe erstmals in dieser Saison an Tabellennachbar Hertha vorbeiziehen. Sogar ein Unentschieden würde reichen – es wurde ein 2:1.

    Der vierte Kapitalmarktemittent, der SV Werder Bremen, steht bereits vor der Borussia und könnte sich nur um einen Tabellenplatz verbessern, und zwar vor den FSV Mainz. Im Heimspiel gegen die co-abstiegsbedrohte TSG Hoffenheim besteht eine gute Möglichkeit dazu. Indes, es wurde eine nicht sehr ansehnliche Heimpleite 1:3 gegen Hoffenheim. Trotz Führung. Werder muss nun kleinere Brötchen backen – nach oben ist der Zug endgültig abgefahren.

    Falko Bozicevic

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  • Das Debakel in Bochum spricht Bände über den BVB-Kader

    Das Debakel in Bochum spricht Bände über den BVB-Kader


    1. Soester Anzeiger
    2. Sport
    3. BVB 09

    Im Fiasko des BVB in Bochum unterläuft Niklas Süle ein schwerwiegender Fehler. Sein Einsatz spricht Bände über den Kader.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat in der Bundesliga mit der 0:2-Niederlage gegen das Schlusslicht VfL Bochum einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nach 22 Spieltagen verzeichnet der Verein mehr Niederlagen als Siege, ein negatives Torverhältnis und hat den gleichen Abstand zu Platz 14 wie zu Platz vier.

    Dass beim BVB überhaupt noch von der kommenden Champions-League-Saison die Rede ist, erscheint fast absurd. Dies lässt sich nur durch das Selbstverständnis des Vereins erklären, das jedoch durch schwache Leistungen wie in Bochum zunehmend bröckelt.

    Niko Kovač sieht beim BVB wohl keine großen Alternativen

    Über Monate und Jahre hinweg wurde dem BVB immer wieder die Mentalitätsfrage gestellt. Inzwischen ist längst auch die Frage nach der Qualität des Kaders berechtigt. Er ist unausgewogen zusammengestellt, es fehlen an vielen Positionen geeignete Alternativen, um außer Form geratene Spieler zu ersetzen. Trainer Niko Kovač ist noch nicht lange im Amt und hält sich mit öffentlicher Kritik zurück.

    Seine Meinung über den Kader drückt Kovač mit seinen Aufstellungen aus. In einer englischen Woche mit Spielen am Samstag, Dienstag und erneut Samstag setzte er auf einen festen Kern von Spielern, den er nur notgedrungen veränderte. Die sogenannten Alternativen scheinen für Kovač in Wirklichkeit keine zu sein.

    Besonders deutlich wurde Kovačs Haltung bei der Besetzung der Rechtsverteidiger-Position im Spiel gegen Bochum.

    Yan Couto kam von der Bank bei der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum.
    Yan Couto kam von der Bank bei der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum. © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON

    Niklas Süle in Bochum zum Kaltstart gezwungen

    Stammspieler Julian Ryerson war nach einer Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen den VfB Stuttgart gesperrt. Kovač entschied sich stattdessen für Niklas Süle, der eigentlich Innenverteidiger ist und nach zwei schweren Sprunggelenksverletzungen in dieser Saison kaum Spielpraxis hat. Seit dem Hinspiel gegen Bochum Ende September machte Süle nur drei Einsätze, von denen lediglich einer im Jahr 2025 stattfand und nur etwas länger als die Nachspielzeit gegen Sporting in der Champions League dauerte.

    Süle musste also in einem kleinen Revierderby gegen den aggressiven VfL Bochum einen Kaltstart hinlegen, da Kovač den eigentlichen Rechtsverteidiger Yan Couto nicht als fähig erachtete, die Position auszufüllen. „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, erklärte der Trainer am Freitag über Couto.

    Kovač meinte damit, dass er Couto nicht als Außenverteidiger in einer Viererkette einsetzen will, sondern ihn als Flügelspieler in einem System mit Dreierkette sieht. Dort könnte der Brasilianer seine Offensivstärke nutzen, ohne zu viel defensive Verantwortung zu übernehmen. Zu einer Systemumstellung konnte sich Kovač jedoch nicht durchringen, sodass Süle trotz fehlender Spielpraxis begann.

    Süle patzt spielentscheidend gegen Bochum

    Der (Ex-?) Nationalspieler Süle hatte dann einen rabenschwarzen Tag, was das derzeitige Bild des BVB widerspiegelt. Schon vor seinem entscheidenden Fehlpass zum 2:0 für Bochum, der Dortmund den sprichwörtlichen Genickbruch versetzte, wirkte Süle unsicher. Dieses Gegentor entlarvte regelrecht die Kaderpolitik des BVB.

    Couto hat zweifellos seine Stärken, die er in Spanien beim Überraschungsteam der Vorsaison, dem FC Girona, auch unter Beweis stellte. Dass sich diese Stärken jedoch hauptsächlich auf die Offensive beschränken, war jedem Beobachter bekannt. Beim BVB scheint man dennoch überrascht, denn Kovač ist bereits der dritte Trainer in dieser Saison, der nicht weiß, wie er Couto einsetzen soll.

    In Bochum spielte Couto nach seiner Einwechslung für Süle ebenfalls einen schlimmen Fehlpass, den Torhüter Gregor Kobel jedoch ausbügelte. Dies war wohl eher dem fehlenden Selbstvertrauen geschuldet als seiner Vorliebe für offensive Aktionen. Trotzdem war es ein weiterer Auftritt, der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert.

    Yan Couto steht sinnbildlich für die Fehler in der Kaderplanung

    Couto steht sinnbildlich für einen Kader, der aus Spielern besteht, die zwar individuelle Qualitäten haben, aber nicht unbedingt zu einem funktionierenden Team zusammengefügt wurden. Zwar sind Coutos Leistungen noch enttäuschender, aber es gibt Parallelen zur Situation von Maximilian Beier.

    Beim EM-Fahrer hofft man, dass er den beim BVB nicht untypischen längeren Anlauf benötigt, um sich zurechtzufinden. Als vielseitiger Offensivspieler wird Dortmund für Beier in Zukunft eine Verwendung finden. Bei Couto sind jedoch Zweifel angebracht.

    Sollte der Brasilianer tatsächlich nur als Flügelverteidiger in einem Dreierkettensystem geeignet sein, für das dem BVB an anderer Stelle die Mittel fehlen, war Couto schlichtweg ein Fehleinkauf. Besonders ärgerlich ist, dass der 22-Jährige noch als Leihspieler in Dortmund aktiv ist. Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Team haben sich jedoch im Deal mit Manchester City auf eine Kaufverpflichtung eingelassen, die bereits in Kraft getreten ist.

    Couto verschlingt im Sommer eine hohe Ablöse vom BVB

    Der feste Transfer, der bürokratisch erst im Sommer abgeschlossen wird, soll den BVB bis zu 30 Millionen Euro kosten. Angesichts der bisherigen Leistungen von Couto in Dortmund wäre selbst ein Drittel dieser Summe zu hoch. Dies gilt umso mehr, wenn man die wahrscheinlich ausbleibenden Einnahmen aus der Champions League berücksichtigt.

    Im Sommer wird der BVB vermutlich einige Spieler verkaufen müssen, um die finanziellen Lücken zu schließen, wie Hans-Joachim Watzke kürzlich überraschend nonchalant erklärte. In einer solchen Situation eine hohe Ablöse für Couto zu zahlen, schmerzt umso mehr.



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