Schlagwort: das

  • Eintracht Frankfurt: Das sagt Hugo Ekitiké über seine

    Eintracht Frankfurt: Das sagt Hugo Ekitiké über seine


    In Frankfurt anderer Spieler geworden 

    Eintracht Frankfurt: Das sagt Hugo Ekitiké über seine Zukunft

    ©IMAGO

    Hugo Ekitiké schaut mit 22 Jahren bereits auf eine bewegte Karriere zurück. Bei Stade Reims ausgebildet gelang der Durchbruch erst nach einer Leihe nach Dänemark an den Vejle BK. Nur ein Jahr später zog es den Angreifer überraschend zum Top-Klub PSG. Im Starensemble lief es für Ekitiké aber nicht rund, nach einer Saison wurde er aussortiert. Anfang 2024 bot sich in der Bundesliga mit Eintracht Frankfurt ein Ausweg, wo er seitdem seinen Marktwert auf 40 Millionen Euro verdoppelt hat. Seine Laufbahn sei bisher „ziemlich turbulent“, gestand Ekitiké nun im „L’Équipe“-Interview. „Aber jeder Ort, an dem ich war, war eine Bereicherung.“

    Er habe auch bei seinem gescheiterten Anlauf in Paris einiges mitnehmen können, die Zeit sei „ganz und gar nicht“ verschwendet gewesen. „Ich habe täglich mit den besten Spielern der Welt trainiert. Ich wäre der dümmste Spieler, der dümmste Mensch gewesen, wenn ich nicht gelernt hätte“, erklärte Ekitiké, der unter anderem an der Seite der Top-Stars Kylian Mbappé (26), Neymar (33) und Lionel Messi (37) agierte. „Sie sind einzigartige Spieler. Niemand spielt und wird so spielen wie sie. Ich habe viel gelernt, indem ich ihnen bei bestimmten kleinen Bewegungen oder dem Spiel ohne Ball zugeschaut habe.“

    Im Nachhinein sei der Zeitpunkt für den Wechsel zu PSG nicht ideal gewesen. „Ich hatte immer das Gefühl, dass ich das Niveau hatte“, erklärte Ekitiké, aber im letzten Jahr von Messi und Neymar habe Trainer Christophe Galtier keinen großen Umbruch in der Offensive vornehmen können. „Geh und hol sie raus – das kannst du nicht. Sie müssen spielen, sie sind die besten Spieler der Welt“, zeigte der Stürmer Verständnis. Er habe versucht, so viele Einsatzminuten wie möglich zu bekommen, aber die Kontinuität habe gefehlt.

    „Ich werde nie sagen, dass ich alles richtig gemacht habe. Ich hätte es besser machen können, das ist die Wahrheit, aber man hat mir nicht dabei geholfen, es besser zu machen. Man hat mir kein Selbstvertrauen gegeben. Nicht einmal während des Trainings, nicht einmal durch Gespräche. Man hat sich nie wirklich die Zeit genommen, mit mir zu sprechen, um mir helfen zu können“, kritisierte Ekitiké auch. „Ich habe mich in einer Situation wiedergefunden, in der ich gezwungen war, mir selbst zu helfen. Selbst im Spiel musste ich mir überlegen, wie ich mich bewege, um den einen oder anderen Spieler nicht zu behindern, damit die Mannschaft funktioniert.“ All das, der andere Spielstil und das mangelnde Selbstvertrauen hätten dazu geführt, „dass es nicht funktioniert hat.“

    Für PSG steuerte Ekitiké in 33 Partien je vier Tore und Vorlagen bei. Nachdem Neu-Trainer Luis Enrique im Sommer 2023 nicht mehr auf ihn baute, sich aber im Transferfenster kein Ausweg fand, war der Angreifer fortan zum Zuschauen gezwungen. In diesem halben Jahr habe es bei ihm Klick gemacht. „Mir wurde klar, dass ich alles daransetzen würde, zu zeigen, dass dieser Wechsel kein Fehler war und dass ich das Talent hatte, wieder auf die Beine zu kommen“, blickte Ekitiké zurück. „Ich habe beschlossen, alles zu tun, um erfolgreich zu sein.“ Er habe bei PSG auch in dieser Zeit sehr viel gelernt.

    „Es gibt immer Dinge, die man falsch macht, aber das ist menschlich. Es ist ein Lernprozess. Ich bin kein Mensch, der viel bereut. Wenn ich heute dort bin, wo ich bin, dann war das mein Schicksal. Meine Fehler waren notwendig. Bei PSG war ich vielleicht zum Beispiel manchmal zu ungeduldig, obwohl meine Position darin bestand, zu warten, bis ich an der Reihe war. Denn ich hatte die besten Spieler der Welt vor mir“, gab Ekitiké zu. „Heute weiß ich, was die Zutaten sind, die man braucht, um ein erfolgreicher Spieler zu sein: Geduld, Beständigkeit und nicht sichtbare Arbeit.“ Letzteres – dazu zählt Ekitiké etwa die Arbeit mit Videoanalysten, Fitnesstrainern und Physiotherapeuten – habe er erst spät erkannt.

    Wie sich Ekitiké bei Eintracht Frankfurt gewandelt hat

    Der Wechsel nach Frankfurt entpuppte sich als Glücksgriff für beide Seiten. Nach 50 Einsätzen stehen 22 Tore zu Buche. Er habe bei der Eintracht die nächsten Entwicklungsschritte machen können. „Heute spiele ich an einem Ort, an dem man mir Verantwortung überträgt“, so Ekitiké. „Ich bin ein anderer Spieler, weil ich spiele. Bereits 50 Spiele für Frankfurt. Ich habe verloren, ich habe gewonnen, ich habe getroffen, ich habe danebengeschossen: Und das lehrt dich tatsächlich.“

    Unter Trainer Dino Toppmöller, der fließend Französisch spricht, hat Ekitiké auch noch mal Aspekte seines Spiels verändert. Er sei nun mehr Torjäger und lasse sich nicht mehr so oft fallen. „Ich habe festgestellt, dass ich im Laufe der Spiele viel mehr schießen und so für viel mehr Gefahr sorgen kann. Ich möchte direkter und tororientierter sein. Mir wurde gesagt, dass ich mich manchmal von meiner Position entfernte, weil ich zu sehr am Spiel teilnahm und nicht in den Bereichen war, in denen sich ein Stürmer befinden muss. Das habe ich korrigiert. Ich versuche, mich weniger über das gesamte Spielfeld zu bewegen. Ich habe es genossen, viel am Spiel teilzunehmen, aber ich habe auch verstanden, dass die wahre Freude vom Toreschießen kommt.“

    Von Perfektion könne aber keine Rede sein, davon sei er noch weit entfernt, meinte Ekitiké lachend. „Ich sehe mich als interessanten Spieler, der sich stark verbessert hat, aber noch einen weiten Weg vor sich hat.“ Auch wenn zahlreiche Top-Klubs ihn auf dem Zettel haben sollen, unterstrich Ekitiké: „Ich konzentriere mich auf meinen Verein, aber ich weiß, dass ich, wenn ich eine neue Stufe erreichen will, besser vorbereitet sein werde als damals.“ Um sich den Traum von der französischen Nationalmannschaft zu erfüllen, müsse er die Eintracht aber keineswegs unbedingt verlassen. „Randal Kolo Muani war in der französischen Nationalmannschaft, als er in Frankfurt spielte. Er hat es geschafft, also warum nicht auch ich?“



    Source link

    FAQ: Eintracht Frankfurt – Hugo Ekitiké

    Frage 1: Wer ist Hugo Ekitiké?
    Hugo Ekitiké ist ein talentierter französischer Fußballspieler, der als Stürmer spielt. Er hat sich durch gute Leistungen in der Ligue 1 und im Jugendbereich international einen Namen gemacht.

    Frage 2: Welche Rolle spielt Hugo Ekitiké bei Eintracht Frankfurt?
    Ekitiké wird als wertvolle Verstärkung für den Angriff von Eintracht Frankfurt angesehen. Seine Fähigkeiten und seine Spielweise sollen das Offensivspiel der Mannschaft bereichern und für zusätzliche Torgefahr sorgen.

    Frage 3: Was hat Ekitiké über seinen Wechsel zu Eintracht Frankfurt gesagt?
    Ekitiké hat betont, dass die Entscheidung, zu Eintracht Frankfurt zu wechseln, für ihn eine wichtige und aufregende Gelegenheit ist. Er äußerte sich positiv über die Ambitionen des Vereins und die Chancen, die sich ihm dort bieten.

    Frage 4: Welche Erwartungen hat Ekitiké an seine Zeit in Frankfurt?
    Er hat angegeben, dass er hofft, sich weiterzuentwickeln und seinen Beitrag zu den Zielen der Mannschaft zu leisten. Ekitiké möchte durch seine Leistungen dazu beitragen, im nationalen und internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein.

    Frage 5: Welche Erfahrungen bringt Hugo Ekitiké mit zu Eintracht Frankfurt?
    Ekitiké hat bereits Erfahrungen in der Ligue 1 sowie in internationalen Wettbewerben gesammelt. Diese Erfahrungen will er nutzen, um sich schnell in die Mannschaft zu integrieren und den eigenen Spielstil weiter auszubauen.

    Frage 6: Wie sehen die ersten Eindrücke von Ekitiké in Frankfurt aus?
    Ekitiké hat in Interviews von einer positiven Atmosphäre im Team und einem professionellen Umfeld geschwärmt. Er betont, dass die Unterstützung von Fans und Mitspielern motivierend für ihn ist.

    Frage 7: Was sind Ekitikés Stärken als Spieler?
    Zu seinen Stärken gehören Schnelligkeit, Technik und das Gespür für Positionierung im Angriff. Er ist bekannt für seine Fähigkeit, Tore zu erzielen und Chancen zu kreieren.

    Frage 8: Welche Ziele verfolgt Ekitiké in seiner Karriere?
    Ekitiké strebt danach, sich zu einem der besten Stürmer in Europa zu entwickeln und mit Eintracht Frankfurt sowohl nationale als auch internationale Titel zu gewinnen.

    Diese FAQ bietet einen Überblick über die Erwartungen und Ansichten von Hugo Ekitiké zu seinem Wechsel zu Eintracht Frankfurt und seiner Rolle im Team.

  • Das gelang zuvor nur einem einzigen anderen Spieler: Erling

    Das gelang zuvor nur einem einzigen anderen Spieler: Erling


    1. Das gelang zuvor nur einem einzigen anderen Spieler: Erling Haaland schreibt mit einem besonderen Tor Geschichte  SPOX
    2. Haalands Treffer genügt: ManCity gelingt Revanche gegen Tottenham  kicker
    3. Bizarre Szenen um Haaland: City-Star komplett irritiert  SPORT1
    4. Ex-Bayern-Star trifft für United: Man City gelingt Spurs-Revanche, Arsenal patzt schon wieder  n-tv NACHRICHTEN
    5. Manchester City: Neue Generation mit Talenten und Zugängen auf dem Vormarsch  Süddeutsche Zeitung – SZ.de



    Source link

  • “Das waren nicht wir”: Worum es für Werder jetzt noch

    “Das waren nicht wir”: Worum es für Werder jetzt noch



    Nach dem Pokalaus setzt es auch in der Bundesliga die nächste Niederlage für zumindest verbesserte Bremer: Tabellarisch ist Werder jedenfalls endgültig im Niemandsland angekommen.

    "Das wollten wir wieder ändern": Werder spielt mit Milos Veljkovic (l.) zwar verbessert - verliert aber trotzdem.


    “Das wollten wir wieder ändern”: Werder spielt mit Milos Veljkovic (l.) zwar verbessert – verliert aber trotzdem.

    picture alliance / Teresa Kroeger/RHR-FOTO


    Es waren so einige Gespräche geführt worden unter der Woche am Osterdeich, daran führte nach dem desaströsen Pokal-Ausscheiden in Bielefeld (1:2) kein Weg mehr vorbei. Die Geschehnisse nach Schlusspfiff, als die Mannschaft vom Werder-Anhang in einer einmaligen Art und Weise heftig zurückgewiesen wurde, wirkten nach – und machten dieser Tage auch eine Aussprache mit Fanvertretern erforderlich.


    Nicht minder notwendig, galt das ebenfalls für die mannschaftsinternen Vorgänge: Laut Milos Veljkovic habe auch mit Spielern und Entscheidungsträgern ein “Meeting” stattgefunden. Und ohne für die Öffentlichkeit preisgeben zu wollen, “was wir alles machen”, so der Werder-Profi, sei die Quintessenz jedenfalls gewesen, “dass wir so nicht auftreten können”.

    VfL und Werder: Ein krasser Kontrast


    Zumindest in dieser Hinsicht erfolgte am Samstagnachmittag gegen den VfL Wolfsburg Besserung – obwohl die Gäste diese Partie angesichts ihrer enormen Effizienz (zwei Chancen, zwei Tore) mit 2:1 für sich entscheiden konnten.


    Die Treffer zu einem jeweils frühen Zeitpunkt beider Spielhälften reichten dafür aus – der Kontrast zu den über Wochen demoralisierten Bremern hätte nicht viel krasser ausfallen können. Den Gastgebern wiederum ging jene Effizienz bei mehr und hochkarätigeren Gelegenheiten völlig ab.

    Die beschworene und gezeigte “Reaktion”


    Und so war im Werder-Lager bei eigentlichen allen von der im Vorfeld beschworenen und letztlich ja auch gezeigten Reaktion die Rede. Fußballerisch, vor allem aber atmosphärisch: Trotz jener frühen Rückschläge gab sich die Mannschaft nie auf, machte weiter – wurde jedoch in der Nachspielzeit zu spät mit dem Anschluss durch Mitchell Weiser entsprechend belohnt.


    “Momentan geht er nicht rein”, haderte Veljkovic, der das Wort “Reaktion” im Übrigen selbst in zweistelliger Anzahl bei seinen Ausführungen unterbrachte. Möglicherweise, weil eine solche nun bereits ziemlich lange ausgeblieben war: Vier Pflichtspielniederlagen in Serie waren dem nächsten 1:2 gegen Wolfsburg ja bereits vorangegangen.

    Veljkovic: “Das war nicht Werder Bremen”


    “Die letzten Wochen, das waren nicht wir”, befand der Verteidiger: “Das war nicht Werder Bremen – das war nicht wie in der Hinrunde. Die Leistung hat nicht gepasst und das wollten wir wieder ändern.”


    Während der freie Fall zumindest in dieser Hinsicht vorerst gestoppt scheint, hält er in der Tabelle weiter an: Wolfsburg, bis Anfang des Jahres punktetechnisch noch im Gleichschritt mit Werder, zog nun auf sieben Punkte davon. Der Blick nach oben verbittet sich mittlerweile endgültig, wie auch Cheftrainer Ole Werner anmerkte: “Ich glaube, da müssen wir uns aktuell keine Gedanken zu machen.”

    Werner: “Die Leistungsfähigkeit wieder herstellen”


    Angesichts der Niederlagenserie geht es für seine Mannschaft jetzt “erst mal darum, unsere Leistungsfähigkeit wieder herzustellen”, sagte der 36-Jährige: “Dass unser Auftreten sich an dem orientiert, wie es diesmal war – das ist für uns das Entscheidende.”


    Alles andere sei dann “sowieso immer ein Ergebnis von Ergebnissen”. Dass Punktgewinne dabei aktuell für Werder weiter ausbleiben, bedeutet, dass der Klub nun im Tabellen-Niemandsland der Bundesliga steht – ohne Anschluss an die europäischen Plätze und mit nach wie vor beruhigendem Vorsprung (13 Punkte) auf die Abstiegsränge.



    Source link

  • Personalie Gittens hat beim BVB das Zeug zum Politikum

    Personalie Gittens hat beim BVB das Zeug zum Politikum


    1. wa.de
    2. Sport
    3. BVB 09

    Jamie Gittens befand sich zuletzt im Formtief, kehrt er nun beim BVB zurück ins Rampenlicht? Spannend ist diese Frage aus mehrerlei Hinsicht.

    Dortmund – Für Borussia Dortmund war die Champions League in den vergangenen Monaten die Wohlfühloase, die den Ausstieg aus dem grauen Alltag in der Bundesliga ermöglichte. Vor dem Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille am Dienstagabend (21 Uhr, alle TV-Infos) macht sich nun aber ein fast schon ungewohntes Gefühl breit.

    Durch die Siege gegen Union Berlin (6:0) und den FC St. Pauli (2:0) sowie insgesamt schon vier Spiele ohne Gegentreffer in sechs Anläufen unter Neu-Trainer Niko Kovač geht der BVB mit vergleichsweise breiter Brust in die Partie. Das gilt freilich nicht für alle Spieler bei den Schwarzgelben.

    Jamie Gittens zündet unter BVB-Trainer Niko Kovač noch nicht

    Während beispielsweise bei Karim Adeyemi ein eklatanter Formanstieg seit dem Amtsantritt von Kovač sichtbar ist, war Jamie Gittens zuletzt in ein Leistungsloch gefallen. Der Engländer hat die BVB-Offensive in dieser Saison streckenweise mit seinen Einzelaktionen getragen, in den vergangenen Wochen war reichlich Sand in seinem Getriebe.

    Starke 15 Scorerpunkte hat Gittens insgesamt auf dem Konto, den letzten allerdings Mitte Januar bei der hochnotpeinlichen Niederlage des BVB gegen Holstein Kiel – also noch unter Ex-Trainer Nuri Şahin. Interimscoach Mike Tullberg und zunächst auch Kovač schenkten dem Flügelstürmer dennoch uneingeschränktes Vertrauen. Erst bei den Siegen gegen Union und auf St. Pauli beorderte Kovač den merklich überspielt wirkenden Gittens auf die Bank.

    Kehrt Gittens gegen Lille in die BVB-Startelf zurück?

    In beiden Partien kam der U21-Nationalspieler als Joker von der Bank, für die BVB-Aufstellung gegen Lille wird Kovač erneut die Entscheidung zwischen Gittens und Maximilian Beier fällen. Einige Beobachter erwarten, dass sie diesmal zugunsten des ausgeruhten Engländers ausfällt, den die Versetzung auf die Bank motiviert haben sollte.

    Niko Kovač hat Jamie Gittens beim BVB zuletzt in die zweite Reihe versetzt.
    Niko Kovač hat Jamie Gittens beim BVB zuletzt in die zweite Reihe versetzt. © IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO

    „Man merkt ihm an, dass er gerade frustriert ist. Am Ende geht es aber um die Mannschaft, das weiß auch Jamie“, versicherte Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem Auswärtssieg in Hamburg: „Er ist dennoch unglaublich wichtig für den Klub, hat sich zum Unterschiedsspieler gemacht.“

    Gittens soll sich unter BVB-Rekordverkäufe mischen

    Die Worte von Kehl kommen nicht von ungefähr, denn die Personalie Gittens hat durchaus das Potenzial, zu einem Politikum zu werden. Schließlich stellt der Jungstar den größten Vermögenswert innerhalb der BVB-Mannschaft dar. Mit Gittens will Dortmund eines Tages große Kasse machen, er soll sich bei den Rekordverkäufen von Ousmane Dembélé (135 Millionen Euro), Jude Bellingham (113) und Jadon Sancho (85) einreihen.

    Dass dieser Tag unweigerlich wesentlich früher als geplant in den Fokus rückt, wenn Dortmund in dieser Saison die Qualifikation zur Champions League verpasst, liegt auf der Hand. „Dann macht der BVB ein oder zwei Transfers und alles ist wieder im Lot“, prophezeite Klubchef Hans-Joachim Watzke bereits Anfang Februar.

    Auch FC Bayern weiter an Gittens interessiert

    Allzu viele Kandidaten für einen hochpreisigen Verkauf gibt es dabei aktuell gar nicht. Neben Adeyemi, der sich zuletzt etwas nebulös zu Wechselgerüchten äußerte, und Torhüter Gregor Kobel drängt sich eben vor allem Gittens auf.

    Beim Flügelstürmer kann der BVB laut Medienberichten auf Einnahmen von bis zu 100 Millionen Euro hoffen, weil es für Gittens einen sehr robusten Markt in seiner englischen Heimat gibt.

    Der TV-Sender Sky heizte die Gerüchteküche nun am Tag vor dem Hinspiel in der Champions League erneut an. Demnach stelle sich Dortmund auf einen Abschied von Gittens ein, an dem übrigens auch der FC Bayern weiterhin konkretes Interesse hege – allerdings nur zu deutlich geringen Preisen, als sie schon im Umlauf waren.

    BVB hofft bei Gittens auf Bieterstreit in England

    Sollte der BVB die Champions League wirklich verpassen, besteht definitiv Transferdruck, nicht zuletzt auf der Personalie Gittens. Ob die Schwarzgelben dann die Preise diktieren können, bliebe abzuwarten. Hilfreich wäre ein mehrere Klubs umfassender Bieterstreit in der englischen Premier League, wo den Tottenham Hotspur, dem FC Chelsea, FC Liverpool und Manchester United Interesse nachgesagt wird.

    Klar ist auch, dass Gittens idealerweise wieder zur Form finden sollte, sich in den verbleibenden Monaten der laufenden Saison ins Schaufenster spielt. Diese Überlegung stünde nicht im Vordergrund, wenn sich Kovač in der Champions League für Gittens entscheiden sollte, wäre aber als Nebeneffekt nicht von der Hand zu weisen.

    Kovač erklärt Pause für BVB-Jungstar Gittens

    „Einem Spieler in seinem Alter muss man auch mal erlauben, dass es eine Delle gibt. Dass es auch mal ein körperliches Problem werden kann, wenn man alle drei Tage auf dem Niveau spielt“, sagte Kovač in der UEFA-Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Lille zu Gittens. „Wenn er ausgeruht ist, kann er das zeigen, was er kann.“

    Für den BVB wäre gleichzeitig aus sportlicher und aus strategischer Sicht wichtig, dass Gittens schon zwei Spiele Pause reichen. Eine ausgedehnte Zeit in der zweiten Reihe kann sich der Klub eher nicht leisten.



    Source link

  • FC Bayern München vs. Bayer Leverkusen: Wann ist das

    FC Bayern München vs. Bayer Leverkusen: Wann ist das


    Im Achtelfinale der Champions League treffen der FC Bayern und Bayer Leverkusen aufeinander. SPOX hat alle Infos zum Rückspiel!

    Am heutigen Mittwochabend, 5. März, trifft der FC Bayern München im Rahmen des Achtelfinals der Champions League im deutschen Kracher auf den amtierenden Meister aus Leverkusen. Nach zwei Unentschieden in der Liga haben die Jungs aus dem Rheinland aufgrund des 1:0-Sieges im DFB-Pokal statistisch die Nase vorn. Im Alltagsgeschäft hingegen bewegen sich beide Teams auf Augenhöhe. Während der FCB im Hinspiel der Bundesliga spielerisch überzeugen konnte, zeigten die Leverkusener dem Rekordmeister im Rückspiel die Grenzen auf. Entscheiden konnten die Mannschaften jedoch keines der beiden Duelle in der Bundesliga. Aber wann findet das Rückspiel statt?

    Wer sich im Hinspiel der Champions League durchsetzen kann, und wann das Rückspiel stattfindet, erfahrt Ihr bei SPOX!



    Source link

  • Ein Fakt kann das Achtelfinale schon heute entscheiden

    Ein Fakt kann das Achtelfinale schon heute entscheiden


    1. Startseite
    2. Sport
    3. Fussball

    Der FC Bayern und Bayer Leverkusen dürften ein spannendes Achtelfinale liefern. Allerdings sorgt ein Umstand für Sorgen bei der Werkself.

    München – In der Champions League kommt es am Mittwochabend (21 Uhr, alle TV-Infos) zum neuen deutschen Klassiker zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen.

    Jedenfalls hat das Duell des Rekordmeisters mit dem amtierenden Bundesliga-Champion zuletzt deutlich an Stellenwert gewonnen, während die Münchner dem langjährigen Erzrivalen Borussia Dortmund derzeit weit enteilt sind. Leverkusen ist indes unter Trainer Xabi Alonso eine Art Angstgegner für die Bayern.

    Sechsmal in Folge blieb die Werkself unter dem Chefcoach gegen dessen Ex-Klub ungeschlagen. Leverkusen schaltete obendrein den FC Bayern im DFB-Pokal aus und dominierte das letzte Bundesliga-Aufeinandertreffen im Februar deutlich – dass es 0:0 endete, war logisch kaum zu erklären. Dafür waren die Münchner in der Hinrunde das bessere Team, ohne sich mit einem Dreier zu belohnen.

    Die Favoritenrolle ist vor Bayern gegen Bayer nicht klar verteilt

    Ganz klar scheint die Favoritenrolle vor dem Achtelfinale jedenfalls nicht verteilt: Zwar hat Bayern in der Bundesliga inzwischen beruhigende acht Punkte Vorsprung vor den Rheinländern, dafür ist die Bilanz in den direkten Duellen nicht von der Hand zu weisen.

    In den Duellen zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen ging es zuletzt oft heiß her.
    In den Duellen zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen ging es zuletzt oft heiß her. © IMAGO/Anke Waelischmiller/Sven Simon

    Leverkusen drängt den FC Bayern in der Favoritenrolle, mag dabei aber auch taktisch vorgehen. Die meisten Experten sind sich einig, dass es nach spannenden 180 Minuten – oder 210, wenn es die Verlängerung im Rückspiel braucht – keinen glasklaren Sieger geben wird, sondern Nuancen entscheiden. Die Erwartungshaltung ist groß, es treffen immerhin die beiden aktuellen Aushängeschilder des deutschen Vereinsfußballs aufeinander.

    Allerdings könnten die Erwartungen von Experten und neutralen Fans (wenn es solche überhaupt gibt) schwer enttäuscht werden: In Leverkusen geht die Angst vor der „Gelben Gefahr“ um.

    Fünf Leverkusen-Stars sind vorbelastet

    Mit Robert Andrich, Jeremie Frimpong, Aleix García, Florian Wirtz und Granit Xhaka sind gleich fünf Profis von Alonso mit zwei Gelben Karten vorbelastet und müssten im Falle einer weiteren Verwarnung das Rückspiel in der BayArena aussetzen. Während Andrich wegen einer Erkrankung in München fehlt und García keine absolute Stammkraft darstellt, sind Frimpong, Wirtz und Xhaka drei der wichtigsten Profis in der Elf von Alonso.

    Nicht auszudenken, wenn sich gleich mehrere der Unterschiedsspieler eine Sperre für das Rückspiel einhandeln sollten! Beim FC Bayern übrigens sind mit Serge Gnabry und Leroy Sané zwei Offensivkräfte mit Gelb vorbelastet, die Trainer Vincent Kompany bei Sperren wesentlich reibungsloser ersetzen könnte.

    Die Qualitäten von Wirtz bedürfen keiner Beschreibung mehr, der Nationalspieler würde mit dem nächsten Treffer zum Leverkusener Rekordtorschützen in einer Champions-League-Saison aufsteigen. Durch Königstransfer Xhaka hat sich die Werkself von ‚Vizekusen‘ zum Double-Sieger entwickelt. Und Frimpong bringt mit seinem ungeheuerlichen Tempo jede Abwehrreihe ins Schwitzen.

    Alle Augen auf den Schiedsrichter der Partie Bayern gegen Leverkusen

    Schon der Ausfall eines Stars wäre für Leverkusen ein harter Schlag, wenn gleich mehrere Stars auf einmal wegbrechen, wäre das Achtelfinale womöglich schon nach 90 Minuten entschieden.

    Das Augenmerk gilt damit unweigerlich auch dem Schiedsrichter. Die UEFA hat den Engländer Michael Oliver mit der Leitung des deutschen Schlagers betraut. Der steht gerade in der Heimat in den Schlagzeilen, weil er in einem FA-Cup-Spiel ein brutales Foul am Ex-Bundesliga-Stürmer Jean-Philippe Mateta von Crystal Palace übersah, bei dem ein Platzverweis zwingend gewesen wäre, es aber nicht einmal Gelb gab.

    „Wir haben einen guten Schiedsrichter, Michael Oliver. Er hat große Erfahrung“, sendete Alonso in der Pressekonferenz am Dienstag einen freundlichen Gruß an den Unparteiischen. Darauf, dass er harte Fouls übersieht, kann sich Leverkusen nicht verlassen. Die vorbelasteten Profis müssen schon selbst auf sich Acht geben.

    Leverkusen-Stars um Xhaka werden nicht die Handbremse anziehen

    Eine Gelbe etwa wegen Meckerns oder Zeitspiel sollte sich besser kein Profi einhandeln, wenn er nicht Alonso in einen Vulkan verwandeln will. Jedoch lässt sich gerade in einem womöglich engen Duell mit den Bayern nicht mit gedanklich angezogener Handbremse spielen. „In ein Champions-League-Achtelfinale mit dem Gedanken an eine Gelbe Karte gehen? Keine Chance“, sagte Xhaka am Dienstag.

    Der 32-Jährige wäre die längste Zeit seiner Laufbahn als heißer Kandidat auf eine Sperre gehandelt worden, flog alleine in 140 Pflichtspielen für Borussia Mönchengladbach sechsmal vom Feld. In Leverkusen stehen nach 87 Einsätzen aber nur moderate 14 Gelbe Kartons zu Buche.

    Gelöscht werden die Verwarnungen erst nach dem Viertelfinale, damit kein Spieler per Gelbsperre ein Endspiel verpassen muss – wie es dem FC Bayern beim letzten „Finale dahoam“ 2012 gegen den FC Chelsea mit David Alaba, Holger Badstuber und Luiz Gustavo geschah.



    Source link

  • Nur Bankdrücker bei Como! Das sagt Fabregas über Braunöder

    Nur Bankdrücker bei Como! Das sagt Fabregas über Braunöder


    Como 1907 musste am vergangenen Wochenende wieder einen kleinen Dämpfer hinnehmen.

    Nach einem schwierigen Jänner konnten die Lombarden gegen die Fiorentina (2:0) und die SSC Napoli (2:1) zwei Achtungserfolge einfahren – gegen die AS Roma musste sich der Aufsteiger am vergangenen Sonntag jedoch mit 1:2 beugen.

    ÖFB-Legionär Matthias Braunöder blieb dabei einmal mehr nur die Zuschauerrolle – seit dem 30. Dezember ist dem Burgenländer keine Sekunde am Feld vergönnt gewesen. Seit acht Spielen fristet der 22-Jährige bei Como ein Dasein als Bandrücker.

    Eine schwierige Lage für den ehemaligen Austrianer – ein Umstand, den sein Star-Coach Cesc Fabregas allerdings gelassen sieht.

    Fabregas: “Entwickelt sich auch, ohne zu spielen”

    Der Welt- und Europameister thematisierte im Anschluss an die jüngste Niederlage gegen die Roma seinen Umgang mit jungen Spielern – und sprach dabei auch über die Personalie Braunöder.

     “Er hätte gehen können, wollte aber nicht. Er ist hier geblieben, weil es ihm hier bei uns sehr gut geht. Er entwickelt sich weiter, auch ohne zu spielen.”, schildert der 41-Jährige die Situation um den U21-Nationalspieler. Mit Cesena, Salernitana und Cremonese sollen gleich drei Serie-B-Vereine ihr Interesse an den Diensten des Österreichers hinterlegt haben.

    Dass sich der Mittelfeldspieler trotzdem für einen Verbleib am Comer See entschieden hat, rechnet Fabregas diesem hoch an. “Das schätze ich sehr, vor allem bei einem so unglaublichen Menschen wie Matthias”.

    Mit dem französischen U21-Teamspieler Maxence Caqueret, dem Argentinier Maximo Perrone sowie Kapitän Lucas da Cunha ist bei den Lombarden im Zentrum aktuell ein anderes Trio gesetzt. Acht Einsätze verbuchte Braunöder in der laufenden Saison bisher – seit Gelb-Rot beim 1:5 gegen Lazio Rom im Oktober stand er nicht mehr in der Startelf.







    Die “Schattenstars” des Fußballs: Ist Stöger weltklasse?



    Source link

  • Kritik beim BVB nach 1:1 gegen Lille: „Das war nicht der Plan – definitiv nicht“ – Sport

    Kritik beim BVB nach 1:1 gegen Lille: „Das war nicht der Plan – definitiv nicht“ – Sport


    Vielleicht hätte Lars Ricken in der Pause die Spielerkabine besuchen und von München erzählen sollen. 1997 hatte Borussia Dortmunds Sportgeschäftsführer den BVB zum Champions-League-Titel geschossen, in München, wo auch dieses Jahr am 31. Mai das Champions-League-Endspiel ausgetragen wird. „Road to Munich“ lautet deshalb der Untertitel dieses Wettbewerbs. Aber auf der Straße gen Süden sind die Dortmunder am Dienstagabend durch allerhand Unaufmerksamkeiten vom Weg abgekommen, und es ist nicht sicher, dass sie auf diesen zurückfinden.



    Source link

  • Abschied vom VfL Wolfsburg? Das ist dran am Gerücht um

    Abschied vom VfL Wolfsburg? Das ist dran am Gerücht um


    Wolfsburg. Immer wieder mal wabern Gerüchte durch die Bundesliga-Küche. Irgendeiner behauptet irgendetwas, das Gesagte macht die Runde und am Ende des Spielchens müssen die Beteiligten die Scherben aufkehren, um etwas aus der Welt zu schaffen, das es so nach ihrer Ansicht nie gegeben habe. Selbstverständlich gibt es auch immer mal wieder Mutmaßungen, die den VfL betreffen. Besonders hartnäckig und irgendwie nicht aus der Welt zu schaffen ist folgendes: Wolfsburgs Sportdirektor Sebastian Schindzielorz soll in der kommenden Saison zurück zum VfL Bochum kommen, um den abstiegsbedrohten Klub aus dem Ruhrgebiet wieder in die Erfolgsspur zurückzuführen. Das wäre natürlich ein ziemlicher Paukenschlag. Aber ist da überhaupt was dran?

    Weiterlesen nach der Anzeige

    Weiterlesen nach der Anzeige

    Schindzielorz führte Bochum in die Bundesliga

    Dass die Bochumer den 46-Jährigen liebend gerne wieder an der Castroper Straße sehen würden, liegt auf der Hand. Der einstige Mittelfeldspieler arbeitete zwischen 2018 und 2022 als Geschäftsführer Sport vier Jahre lang hocherfolgreich beim Fußball-Bundesligisten. Trotz wirtschaftlich begrenzten Mitteln gelang es ihm zusammen mit Klubchef Ilja Kaenzig, den Klub aus den Niederungen der 2. Liga herauszuführen, aufzusteigen, eine neue Euphorie zu entfachen in der Stadt, um dann völlig überraschend auch die Liga zu halten. Dabei überzeugte Schindzielorz mit klugen Personalentscheidungen.

    „Sebastian hat bei uns schließlich eine sensationelle Arbeit abgeliefert. Wir hatten ein sehr enges, vertrauensvolles Verhältnis.“

    Ilja Kaenzig

    Bochums Geschäftsführer

    Weiterlesen nach der Anzeige

    Weiterlesen nach der Anzeige

    In einem AZ/WAZ-Interview sagte Kaenzig, dass er natürlich nicht glücklich darüber gewesen sei, dass sein einstiger Partner Bochum verlassen habe. Denn: „Sebastian hat bei uns schließlich eine sensationelle Arbeit abgeliefert. Wir hatten ein sehr enges, vertrauensvolles Verhältnis. Er hat trotz arg limitierter finanzieller Mittel eine tolle Mannschaft zusammengestellt, mit der wir aufgestiegen sind und dann die Klasse gehalten haben. Aber ich habe großen Respekt vor seiner Entscheidung. Er wollte halt etwas anderes machen.“

    Schindzielorz sei ein Manager der „neuen Generation“, der ungemein „hungrig“ und ein wahres „Arbeitstier“ sei. Aus diesem Grund haben die Bochumer tatsächlich versucht, Schindzielorz zurückzulocken. Ihre Chance sahen sie im Frühsommer 2024, als in Wolfsburg klar wurde, dass die damals vakante Position des Geschäftsführers durch den plötzlichen Abgang von Marcel Schäfer mit dem Dänen Peter Christiansen und nicht durch Schindzielorz neu besetzt werden sollte. Beim Klub aus dem Pott hoffte man darauf, dass Schindzielorz wegen Nicht-Berücksichtigung enttäuscht sein könnte. Der Plan, ihn dadurch wieder zurückzulocken, ging allerdings nicht auf. Wolfsburgs Meisterspieler sagte ab.

    „Für mich ist das Große und Ganze entscheidend“

    Das hatte gute Gründe. Als die Gefahr bestand, dass der VfL Schindzielorz verlieren könnte, sprachen der heutige Aufsichtsratschef Dr. Sebastian Rudolph sowie Bernd Osterloh mit dem Umworbenen, um ihn davon zu überzeugen, dass er in Wolfsburg weiterhin eine tragende Rolle besäße. Um das zu unterfüttern, wurde ihm eine vorzeitige Vertragsverlängerung angeboten, die er dann auch angenommen hatte. Denn: Schindzielorz hat offenbar keine Probleme damit, in der Hierarchie des Fußball-Bundesligisten hinter Christiansen angesiedelt zu sein. Vielmehr betont er stets dieses: „Für mich ist das Große und Ganze entscheidend und nicht der Titel, den ich trage. Was wollen wir erreichen? Wie wollen wir es erreichen? Für mich geht es um Inhalte.“

    Rückkehr nach Europa ist möglich

    Schindzielorz sieht sich und den VfL gerade auf einem guten Weg. Und den will er nicht verlassen, weil er, wie man stets hört, sich „pudelwohl“ fühlen würde in Wolfsburg, weil er unaufgeregt arbeiten könne und durch die gewaltigen Zuwendungen der Mutter VW wirtschaftlich in weitaus höhere Regale greifen könne als in Bochum. Mit den Verpflichtungen des Senkrechtstarters Mohammed Amoura, dem Volltreffer Konstantinos Koulierakis, dem Leihspieler Denis Vavro sowie dem hochbegabten Dänen Andreas Skov Olsen gelangen ihm vier Verpflichtungen, die mit rund 40 Millionen Euro Ablöse zwar kostspielig waren, aber allesamt einschlugen und die Statik der Mannschaft positiv beeinflussten.

    Weiterlesen nach der Anzeige

    Weiterlesen nach der Anzeige

    Dass die Wolfsburger aktuell drauf und dran sind, die Rückkehr auf das internationale Parkett zu schaffen, hat entscheidend damit zu tun, dass die Mannschaft qualitativ besser aufgestellt wurde als in den Jahren zuvor. Sogar der Einzug in die Champions League erscheint möglich, weil Grün-Weiß lediglich vier Punkte trennt von Rang vier, auf dem sich die Mainzer vorgearbeitet haben.

    In Bochum hat man sich nun damit abgefunden, dass eine Rückholaktion von Schindzielorz nicht möglich sein wird. Das liegt auch daran, dass es hinter den Kulissen gerade mächtig Wirbel gibt, weil der einstige Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis, der wegen des fehlenden Vertrauens zu den Präsidiumsmitgliedern seinen Posten räumen musste, im Juni mit einem neuen Team wieder antreten will. Der 67-Jährige gilt als eitler Funktionär, der ständig Alleingänge machen würde und höchst unbeliebt sei bei den Verantwortlichen des VfL. Aus dem Traditionsklub war zu hören, dass das Verhältnis zwischen Villis und Schindzielorz ebenfalls nicht das Beste war. Und solange es sein könnte, dass der einstige Wirtschaftsboss wieder zurückkehren könnte auf die Bühne, sei das Rückholaktion sowieso erledigt.

    AZ/WAZ



    Source link