Schlagwort: Champions League

  • Borussia Dortmund: Achtelfinale in Sicht – Schwacher Start, enorme Steigerung

    Borussia Dortmund: Achtelfinale in Sicht – Schwacher Start, enorme Steigerung


    Borussia Dortmund startet desolat gegen Sporting Lissabon, dreht aber noch auf. Das 3:0 ist eine perfekte Ausgangslage für das Rückspiel.

    33 Jahre ist Pascal Groß schon alt, aber als spätberufener Profifußballer erlebt er noch immer erste, besondere Momente – und freut sich darüber, als stünde er erst zu Beginn seiner Karriere. Wie am Dienstagabend in Lissabon, als er seinen Champions-League-Premierentor mit einem Jubellauf zur Eckfahne beschloss.

    Es war ein ganz wichtiger Treffer, der Borussia Dortmund mit einem Bein in das Achtelfinale brachte. Der BVB gewann das Play-off-Hinspiel bei Sporting Lissabon dank Toren von Groß (68.), Serhou Guirassy (60.) und Karim Adeyemi (82.) mit 3:0 (0:0) und hat eine perfekte Ausgangsposition für das zweite Duell kommenden Mittwoch in Dortmund geschaffen.

    Ein Sieg, der auch Niko Kovac gut tun dürfte. Der neue Trainer braucht ja schnell Resultate, damit der gewünschte Effekt der Verpflichtung des erfahrenen Fußballlehrers nicht gleich verpufft. Anderthalb Wochen betreut der 53-Jährige inzwischen den BVB und musste gleich bei seiner Premiere gegen den VfB Stuttgart (1:2) einen Dämpfer hinnehmen – und feierte nun seinen ersten Sieg.

    BVB mit Svensson und Schlotterbeck, Sporting ohne Györekes

    Im Vergleich zur Niederlage gegen Stuttgart nahm Kovac zwei Änderungen vor. Der in der Bundesliga gesperrte Nico Schlotterbeck verteidigte anstelle von Waldemar Anton. Winter-Neuzugang Daniel Svensson ersetzte den verletzten Ramy Bensebaini, der wegen einer Muskelverhärtung nicht nach Portugal geflogen ist.

    Der andere neue Profi, Carney Chukwuemeka, stand derweil erstmals im Kader. Sportings Top-Stürmer Viktor Györekes (34 Tore in 34 Pflichtspielen) stand aufgrund von Oberschenkelproblemen nicht in der Anfangsformation.

    Kovac hatte vor einer „spielstarken Mannschaft, die den Ball gut zirkulieren lässt“ und genau so präsentierte sich Sporting auch. Die Anfangsphase gehörte im Estadio Jose Alvalade den Portugiesen. Schon nach neun Minuten hätten sie in Führung gehen können. Da verschätzte sich Emre Can, Matheus Reis flankte von der Grundlinie und an der Kante zum Fünf-Meter-Raum zog Györekes-Vertreter Conrad Harder gleich ab. Schlotterbeck blockte den Schuss in höchster Not.

    BVB gegen Sporting in der ersten Halbzeit harmlos

    Dortmund machte es Lissabon zu einfach, fand kaum Zugriff auf Spielmacher Francisco Trincao, der einmal aus vollem Lauf einen Lupfer-Pass auf den Rasen malte – feinste Dienstagabend-Unterhaltung. Die BVB-Profis bestaunten Sportings Angriffe aus bester Lage. Wie Maxi Araujos Dribbling durch das Mittelfeld, das beinahe mit dem Führungstor endete. Der Schuss etwa 20 Metern knallte jedoch ans Lattenkreuz (15.).

    Sonst stand Harder immer wieder im Fokus: als Julian Ryerson im Sechzehner gerade noch vor dem Dänen klärte, und als Gregor Kobel dessen wuchtigen Distanzschuss wie ein Volleyball-Spieler wegpritschte (35.). Die beiden BVB-Chancen: Jamie Gittens, der die rechte Torecke um einen halben Meter verpasste (38.), und ein abgefälschter Versuch von Serhou Guirassy, den Rui Silva über die Latte lenken musste.

    So konnte es nicht weitergehen. Und Kovac setzte in der Pause offenbar die richtigen Hebel in Bewegung. Der BVB presste nun weiter vorne, womit Sporting Probleme hatte. Die Dortmunder waren zu Beginn der zweiten Halbzeit klar verbessert, sie kombinierten plötzlich.

    Wie bei der Flanke von Marcel Sabitzer, die Guirassy auf Karim Adeyemi ablegte, der noch an Silva scheiterte. Dann aber die verdiente Führung: Julian Brandt flankte, Guirassy köpfte in die lange Ecke ein – 1:0 (60.).

    BVB: Karim Adeyemi schießt sogar noch das dritte Tor

    Und es wurde sogar noch besser. Diesmal war es Guirassy, der auf dem Flügel auftauchte, eine scharfe Hereingabe schlug und als Vorbereiter in Erscheinung tritt. Am zweiten Pfosten war nämlich Pascal Groß eingelaufen. Der Mittelfeldspieler drückte den Ball aus wenigen Metern über die Linie (68.). Sporting hatte der klaren Dortmunder Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel nichts mehr entgegen zu setzen. Adeyemi schoss sogar noch das dritte Tor (82.).



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  • Conference League | 1. FC Heidenheim erwischt hartes Los – F

    Conference League | 1. FC Heidenheim erwischt hartes Los – F


    News folgen

    Es geht allmählich in die heiße Phase: Heute wurde die Zwischenrunde der Conference League ausgelost. Mit dabei: der 1. FC Heidenheim.

    Schweres Los für das Team von Trainer Frank Schmidt: Der 1. FC Heidenheim bekommt es in der Conference League mit dem FC Kopenhagen zu tun. Der dänische Topklub, der im Vorjahr noch das Achtelfinale der Champions League erreicht hatte, wird nun den einzigen deutschen Vertreter in den Play-offs herausfordern.

    Der andere mögliche Gegner der Schmidt-Elf war KAA Gent, doch die Belgier wurden Real Betis aus Spanien zugelost.

    FC Kopenhagen – 1. FC Heidenheim
    KAA Gent – Real Betis
    FK TSC – Jagiellonia Bialystok
    NK Celje – Apoel Nikosia
    Vikingur Reykjavik – Panathinaikos Athen
    Molde FK – Shamrock Rovers
    Omonia Nikosia – FC Pafos
    Borac Banja Luka – Olimpija Ljubljana

    13.26 Uhr – Das war’s von der Auslosung!

    13.24 Uhr – Und die letzten Duelle: Jagiellonia Bialystok bekommt es mit SK TSC (Serbien) zu tun, die Iren der Shamrock Rovers auf Molde FK aus Norwegen.

    13.23 Uhr – Es kommt zu einem zyprischen Duell: Omonia Nikosia trifft auf den FC Pafos, Apoel Nikosia auf Celje aus Slowenien.

    13.22 Uhr – Vikingur Reykjavik trifft auf Panathinaikos, FK TSC (Serbien) auf Bora Banja Luka aus Bosnien-Herzegowina.

    13.21 Uhr – Real Betis trifft auf KAA Gent, damit steht fest: Der 1. FC Heidenheim trifft auf den FC Kopenhagen! Ein schweres Los für das Team von der Ostalb. Vergangenes Jahr spielte Heidenheim noch in der Champions League.

    13.20 Uhr – So, die ungesetzten Teams sind ausgelost. Heidenheim ist als Nächstes dran.

    13.16 Uhr – Die Auslosung beginnt, zunächst lost Zewlakow die Teams aus dem Topf der Ungesetzten aus. Anschließend folgen dann die Gesetzten.

    13.13 Uhr – Nun wird noch einmal der Auslosungsmodus vorgestellt. Heidenheim trifft auf Gent oder Kopenhagen.

    13.10 Uhr – Zewlakow spricht über den neuen Modus, gibt seine Meinung zum neuen Ligasystem ab. Ihm gefällt die Spannung bis zum Ende im reformierten Modus.

    13.07 Uhr – Die Losfee der Uefa wird nun vorgestellt. Es ist der ehemalige polnische Nationalspieler Michal Zewlakow.

    13.06 Uhr – Der stellvertretende Uefa-Generalsekretär Giorgio Marchetti betritt nun die Bühne.

    13.05 Uhr – Nun wurden die 16 Teams genannt, die in der Zwischenrunde antreten. Darunter auch Heidenheim.

    13.02 Uhr – Die Veranstaltung beginnt. Die Moderatorin stellt zunächst die acht Teams vor, die direkt ins Achtelfinale eingezogen sind.



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  • Wie die Europapokalplätze verteilt werden

    Wie die Europapokalplätze verteilt werden


    Stand: 03.02.2025 10:50 Uhr

    Bei der Verteilung der Plätze für die Saison 2025/26 in der Champions League, in der Europa League und in der Conference League gibt es mehrere mögliche Fälle zu beachten.

    Chaled Nahar

    Grundsätzlich hat der deutsche Fußball auch in der Saison 2025/26 sieben Plätze im Europapokal:

    • Champions League: vier Bundesliga-Teams in der Gruppenphase
    • Europa League: der DFB-Pokalsieger und ein Bundesliga-Team in der Gruppenphase
    • Europa Conference League: ein Bundesliga-Team in den Playoffs

    Also lautet die Verteilung:

    Platzierung Wettbewerb
    Platz 1 – 4

    Champions League

    Platz 5

    Europa League

    Platz 6

    Conference League (Playoffs)

    Pokalsieger

    Europa League

    Darüber hinaus hätten die deutschen Mannschaften über die Saisonwertung der UEFA einen fünften Startplatz in der Champions League erspielen können. Im Vorjahr profitierte die Bundesliga noch von dieser Regelung. In dieser Saison ist Deutschland bereits jetzt praktisch ohne Chance. England und Italien haben die besten Chancen auf je einen zusätzlichen Platz.

    DFB-Pokal: Ausgang des Endspiels kann Plätze verschieben

    Der DFB-Pokalsieger bekommt einen Platz in der Europa League. Sollte der Pokalsieger bereits über die Liga für die Champions League oder die Europa League qualifiziert sein, ginge der Europa-League-Platz aus dem Pokal an die Bundesliga.

    Die Änderung wäre:

    Platzierung Wettbewerb
    Platz 1 – 4

    Champions League

    Platz 5

    Champions League (Bonusplatz)

    Platz 6 – 7

    Europa League

    Platz 8

    Conference League

    Weitere Plätze in der Champions League bei Titelgewinn möglich

    Sollte eine Mannschaft aus der Bundesliga die Champions League oder die Europa League gewinnen und gleichzeitig in der Bundesliga keinen Europapokalplatz belegen, käme für jeden Titelgewinn ein Platz in der Ligaphase der Champions League für die siegreichen Klubs dazu. Die Gewinner der Titel haben ein garantiertes Startrecht.

    Der Conference-League-Sieger spielt in der Europa League mit. Der 1. FC Heidenheim könnte bei einer entsprechenden Tabellenkonstellation in der Bundesliga dort einen weiteren Startplatz holen.

    Belegen die potenziellen Europapokalsieger aber in der Bundesliga Europapokalplätze, gehen die doppelt erreichten Plätze an die UEFA zurück, die sie an andere Länder verteilt.

    Der Maximalfall: Elf Bundesligisten international

    Das theoretische Maximum, das in dieser Saison nicht erreichbar ist, wären elf Europapokalteilnehmer aus Deutschland:

    • vier Plätze Champions League Bundesligatabelle
    • ein Platz Champions League UEFA-Saisonrangliste
    • ein Platz Champions League für den Champions-League-Sieger, der keinen europäischen Platz in der Bundesliga erreichen darf
    • ein Platz Champions League für den Europa-League-Sieger, der keinen europäischen Platz in der Bundesliga erreichen darf
    • ein Platz Europa League für den Conference-League-Sieger, der keinen europäischen Platz in der Bundesliga erreichen darf
    • ein Platz Europa League für einen Bundesligisten
    • ein Platz Europa League für den DFB-Pokalsieger (oder Ersatz aus der Bundesliga, wenn der DFB-Pokalsieger schon qualifiziert ist)
    • ein Platz Playoffs Conference League für einen Bundesligisten

    DFB-Pokalfinale und Fair-Play-Wertung keine Hintertüren mehr

    Viele Jahre lang war die Fair-Play-Wertung der UEFA eine Möglichkeit, einen Startplatz in der ersten Qualifikationsrunde der Europa League zu bekommen. Doch diese Regel hat die UEFA lange abgeschafft, der fairste Verband erhält seit 2015 ein Preisgeld statt des Startplatzes.

    Der unterlegene Finalist im DFB-Pokal geht in jedem Falle leer aus, das gilt seit Beginn der Saison 2015/16 – der VfB Stuttgart schaffte es 2013 noch als unterlegener Pokalfinalist in die Europa League.



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  • Matthäus-Klartext über Kovac und Brandt

    Matthäus-Klartext über Kovac und Brandt


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    BVB: Matthäus-Klartext über Kovac und Brandt

    Bundesliga

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  • Champions League: BVB siegt deutlich gegen Sporting Lissabon

    Champions League: BVB siegt deutlich gegen Sporting Lissabon


    In Portugal gewinnt Borussia Dortmund das Play-off-Hinspiel der Champions League mit Vorsprung. Sie haben damit gute Chancen auf den Achtelfinaleinzug. Der Spielbericht

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    Borussia Dortmund gewinnt das Play-off-Hinspiel gegen Sporting Lissabon mit 3:0 und sichert sich eine gute Ausgangslage für das Achtelfinale der Champions League. Trainer Niko Kovač feiert seinen ersten Sieg mit der Mannschaft, die er defensiv aufgestellt hat und erstmals seit Ende November ohne Gegentor bleibt. Tore von Guirassy, Groß und Adeyemi sorgen für den verdienten Sieg.
    Dies ist ein experimentelles Tool. Die Resultate können unvollständig, veraltet oder sogar falsch sein.

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    Der Dortmunder Karim Adeyemi verlängert in der 82. Minute auf das 3:0 gegen Sporting Lissabon.
    © João Bravo/​Reuters

    Sporting Lissabon – Borussia Dortmund 0:3 (0:0) Im Play-off-Hinspiel hat sich Borussia Dortmund eine komfortable Ausgangslage für das Erreichen des Achtelfinales in der Champions League erspielt. Der BVB gewann die Partie bei Sporting Lissabon mit 3:0 (0:0) und kann sich so bereits im Rückspiel am Mittwoch das Weiterkommen sichern.
    Sporting trat ohne seinen angeschlagenen Topstürmer Viktor
    Gyökeres an, wirkte aber zunächst entschlossener. Doch der BVB ließ
    insgesamt wenig Chancen der Portugiesen zu. Nach der torlosen ersten Halbzeit brachte Serhou Guirassy die Dortmunder in Führung (60. Minute). Kurz darauf baute Pascal Groß den Vorsprung aus (68.), ehe auch Karim Adeyemi kurz vor dem Abpfiff ein Tor schoss (82.).
    Erster Sieg für Trainer Kovač Trainer Niko Kovač kann damit seinen ersten Sieg mit der Mannschaft feiern. Er war anstelle von Nuri Şahin engagiert worden, um die bislang so schwache Saison der Dortmunder noch zu retten. Dafür wählte er gegen Lissabon eine defensive Herangehensweise und wurde mit Erfolg belohnt: Erstmals seit Ende November blieb Dortmund ohne Gegentor. Der Sieg sei schon wichtig gewesen, sagte Groß bei Prime Video. “Nur Siege geben uns Selbstvertrauen. In der ersten Halbzeit hat man uns angemerkt, dass wir nicht vor Selbstvertrauen strotzen.”



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  • DAZN oder Amazon Prime Video? Wer zeigt / überträgt BVB (Borussia Dortmund) bei Sporting Lissabon im LIVE STREAM und live im TV?

    DAZN oder Amazon Prime Video? Wer zeigt / überträgt BVB (Borussia Dortmund) bei Sporting Lissabon im LIVE STREAM und live im TV?



    Der BVB trifft im Hinspiel der CL-Playoffs auf Sporting Lissabon. Doch wer überträgt das Duell – DAZN oder Amazon Prime? Dieser Artikel klärt auf.Der erste Spieltag der Champions League-Playoffs steht an und Borussia Dortmund reist dafür am Dienstag, den 11. Februar, zu Sporting Lissabon nach Portugal. Es geht um nicht weniger als eine gute Ausgangssituation für das Rückspiel und letztlich den Einzug in das Achtelfinale. Ab 21.00 Uhr rollt die Kugel im Estádio José Alvalade in Lissabon.Sporting vs. BVB live und exklusiv bei Prime Video schauen!Jetzt bei Prime Video anmeldenGOAL liefert Euch die wichtigsten Informationen zur Übertragung von Sporting vs. BVB im TV und Livestream und klärt die Frage, ob DAZN oder Amazon Prime Video die Partie zeigt.Artikel wird unten fortgesetzt



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  • Sporting Lissabon vs. Borussia Dortmund heute live: Champions League Playoffs – Übertragung im TV, Stream und Ticker

    Sporting Lissabon vs. Borussia Dortmund heute live: Champions League Playoffs – Übertragung im TV, Stream und Ticker



    Borussia Dortmund trifft in den Playoffs der Champions League auf Sporting aus Lissabon. So verfolgt ihr das Hinspiel live im TV, Stream und Ticker.BVB gewinnt Hinspiel in LissabonDank Serhou Guirassy darf Borussia Dortmund vom Achtelfinale der Champions League träumen. Der Torjäger machte beim 3:0 (0:0) im Hinspiel der Play-offs bei Sporting Lissabon den Unterschied und bescherte dem BVB eine überaus komfortable Ausgangslage fürs Rückspiel am Mittwoch kommender Woche.Dort kann Dortmund im eigenen Stadion das Ticket für die nächste Runde lösen.Guirassy (60.) traf zunächst selbst, dann legte er das 2:0 durch Pascal Groß (68.) auf. Karim Adeyemi (82.) sorgte für die Entscheidung. Gelöst feierte Niko Kovac seinen ersten Sieg als Trainer des BVB. Der erfahrene Kroate soll helfen, die bislang so schwache Saison der Dortmunder noch zu retten.Dafür wählte er am Dienstag eine defensive Herangehensweise – mit Erfolg: Erstmals seit Ende November blieb Dortmund ohne Gegentor.+++ Update 11. Februar, 21:50 Uhr: Keine Tore zur Pause +++Mit einem torlosen Remis geht es im Playoff-Hinspiel zwischen Sporting CP und Borussia Dortmund in die Kabinen. Beide Mannschaften verzichteten im ersten Abschnitt auf das große Risiko und lauerten eher auf Fehler und Lücken beim Gegner. Davon bot ein passiver BVB mehr, wodurch Lissabon gleich zu mehreren aussichtsreichen Aktionen kam.Die gefährlichsten Abschlüsse der Löwen, von denen einer sogar an die Latte krachte, kamen jedoch alle aus der Distanz. Für die zweite Hälfte haben beide Vereine noch deutliches Steigerungspotenzial. Dabei ist jedoch natürlich auch die Frage, was das jeweilige Ziel ist. Die Borussia könnte mit einem Unentschieden sicherlich bereits ganz gut leben.+++ Update 11. Februar, 19:50 Uhr: Die Aufstellung ist da +++Die Aufstellung des BVB ist da. Auf diese Elf setzt Trainer Niko KovacDer neue Außenverteidiger Daniel Svensson gibt im bislang wichtigsten Saisonspiel sein Startelfdebüt für Borussia Dortmund. Der im Winter verpflichtete Schwede beginnt im Play-off-Hinspiel in der Champions League bei Sporting Lissabon auf der linken Abwehrseite, er ersetzt am Dienstagabend den verletzten Ramy Bensebaini.Rechts verteidigt Julian Ryerson, zentral sollen Nico Schlotterbeck und Emre Can die Angriffe Sportings stoppen. Gut für den BVB: Der gefährliche Viktor Gyökeres ist zunächst auf der Bank, der Schwede hatte zuletzt wegen einiger Knieprobleme gefehlt. Schlotterbeck, in der Liga gesperrt, rückt im Vergleich zur Generalprobe gegen den VfB Stuttgart (1:2) für Waldemar Anton in die Startelf. Svensson war gegen Stuttgart eingewechselt worden.Ansonsten verzichtet der neue Trainer Niko Kovac auf Änderungen. Marcel Sabitzer, Julian Brandt und Pascal Groß bilden erneut das zentrale Mittelfeld, offensiv wirbeln außen Karim Adeyemi und Jamie Gittens. Serhou Guirassy stürmt.Champions League Playoffs: So seht ihr BVB vs. Sporting liveDer BVB muss sich nach einer durchwachsenen Ligaphase in der Champions League in den neuen Playoffs unter Beweis stellen, falls sie das Achtelfinale erreichen wollen. Dafür müssen sie Sporting Lissabon besiegen, die mit Topstürmer Viktor Gyökeres geballte Offensivgefahr ausstrahlen. Die Portugiesen belegten den 23. Platz nach acht Spieltagen in der UEFA Champions League.Niko Kovac feierte am Wochenende sein Ligadebüt als Dortmund Coach gegen den VfB Stuttgart, ehe er am Dienstag zum ersten Mal den BVB in der UEFA Champions League betreuen wird. Direkt eine Herausforderung für den neuen Trainer. Das Erreichen des Achtelfinales wird dennoch das Ziel sein.Sporting Lissabon vs. BVB live: Läuft das Spiel im Free-TV?Nein, erst das Finale der CL-Saison 2024/25 wird wieder im frei empfangbaren Fernsehen übertragen.Dortmund zu Gast in Lissabon: Wer überträgt heute live im Pay-TV?Amazon Prime Video auf seinem linearen Kanal. Um die Kanäle zu empfangen, könnt ihr diese bei einem bereits bestehenden Vertrag hinzubuchen.Ansonsten kann das Spiel auch über Amazon Prime per Stream verfolgt werden.Sporting vs. BVB live: Champions League im TickerFalls ihr das Spiel nicht schauen könnt, werft einen Blick auf ran.de oder in die ran-App (zum Download im Apple- und Android-Store). Dort stellen wir neben unserem dem Bayern-Ticker auch eine Live-Konferenz mit allen zeitgleich stattfindenden Spielen der Champions League bereit.



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  • Spektakel in der Champions League: Borussia Dortmund erspielt sich bei Sporting überragende Ausgangsposition

    Spektakel in der Champions League: Borussia Dortmund erspielt sich bei Sporting überragende Ausgangsposition


    Erst gewackelt, dann geglänzt
    BVB erspielt sich bei Sporting überragende CL-Ausgangsposition

    11.02.2025, 22:54 Uhr

    Borussia Dortmund setzt in seiner sportlichen Krise ein Ausrufezeichen. Im Playoff-Hinspiel der Champions League gewinnt der BVB bei Sporting Lissabon. Nach schwachen ersten 45 Minuten dreht die Mannschaft von Trainer Niko Kovac überraschend stark auf.
    Niko Kovac klatschte erleichtert in die Hände, und Serhou Guirassy holte sich zufrieden die Glückwünsche seiner Mitspieler ab – dank des Torjägers darf Borussia Dortmund vom Achtelfinale der Champions League träumen. Guirassy war es, der beim 3:0 (0:0) im Hinspiel der Play-offs bei Sporting Lissabon den Unterschied gemacht und dem BVB eine überaus komfortable Ausgangslage fürs Rückspiel am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) kommender Woche beschert hatte. Dort kann Dortmund im eigenen Stadion das Ticket für die nächste Runde lösen. Guirassy (60.) traf zunächst selbst, dann legte er das 2:0 durch Pascal Groß (68.) auf. Karim Adeyemi (82.) sorgte für die Entscheidung. Gelöst feierte Kovac seinen ersten Sieg als Trainer des BVB. Der erfahrene Kroate soll helfen, die bislang so schwache Saison der Dortmunder noch zu retten. Dafür wählte er am Dienstag eine defensive Herangehensweise – mit Erfolg: Erstmals seit Ende November blieb Dortmund ohne Gegentor. Sporting Lissabon – Borussia Dortmund 0:3 (0:0) Tore: 0:1 Guirassy (60.), 0:2 Groß (68.), 0:3 Adeyemi (82.)Lissabon: Silva – Fresneda (73. Quaresma), Diomande, St. Juste, Reis (62. Braganca) – Quenda, Debast (73. Biel), Simões (62. Morita), Araújo – Trincão, Harder (59. Gyökeres). Trainer: Borges Dortmund: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson (90.+3 Süle)- Sabitzer, Groß (90.+3 Özcan)- Adeyemi (86. Duranville), Brandt (86. Chukwuemeka), Gittens (60. Beier) – Guirassy. Trainer: KovačSchiedsrichter: Espen Eskås (Norwegen)Gelbe Karten: Trincão – GuirassyZuschauer: 41.543 “Es war schon wichtig. Nur Siege geben uns Selbstvertrauen. In der ersten Halbzeit hat man uns angemerkt, dass wir nicht vor Selbstvertrauen strotzen”, sagte Groß bei Prime Video. Dann aber habe sich der BVB “ins Spiel reingekämpft und eine ordentliche zweite Halbzeit gespielt”.BVB gerät mächtig unter DruckSporting, das zunächst ohne seinen angeschlagenen Topstürmer Viktor Gyökeres antrat, wirkte zwar zunächst entschlossener. Doch der BVB ließ insgesamt wenig Chancen der Portugiesen zu, die anfangs enthusiastischen Fans im Estádio José Alvalade XXI waren am Ende kaum mehr zu hören.Kovac hatte ein “gutes Ergebnis fürs Rückspiel” als Ziel ausgegeben, dafür müsse der BVB seine Chancen besser nutzen als jüngst gegen den VfB Stuttgart. Einziges Manko: Erst in der 38. Minute gab Jamie Gittens nach einem Solo einen ersten Distanzschuss ab, ansonsten setzte Sporting in einem zerfahrenen Spiel mehr Akzente. Mit dem langsamen Spielaufbau der Dortmunder hatte Lissabon kaum Schwierigkeiten, zudem kombinierten die Portugiesen sicherer.Maximiliano Araujo (15.) traf aus der Distanz die Latte, zudem musste Torhüter Gregor Kobel mehrfach eingreifen. Die Dortmunder Fans, die sich bereits in der Nachmittagssonne in Lissabons Hauptstadt in Stimmung gesungen hatten, störte der biedere Auftritt ihrer Mannschaft nicht. Im Oberrang klatschten und trommelten sie den BVB nach vorne. BVB erhöht das Risiko – und wird belohnt Erst nach der Pause bekamen sie Erfreuliches zu sehen. Der BVB erhöhte nun etwas das Risiko und versuchte, die Portugiesen bereits in deren Hälfte zu stören. Das zeigte Wirkung: Karim Adeyemi (55.) scheiterte nach einem starken Angriff an Rui Silva. Dortmund war nun überlegen, erspielte sich zahlreiche Standards, blieb bei den Abschlüssen aber immer wieder in der Abwehr Lissabons hängen. Sporting antwortete mit der Einwechslung seines Torjägers Gyökeres, der unter dem Jubel der Fans ins Spiel kam (59.). Unmittelbar danach schlug Guirassy nach einer Flanke von Julian Brandt zu.Der Treffer gab den Dortmundern merklich Sicherheit, entschlossen verteidigten sie ihre Führung und ließen Gyökeres und Co. kaum zur Entfaltung kommen. Stattdessen erhöhte der BVB: Groß grätschte eine Flanke von Guirassy zu seinem ersten Pflichtspieltor für Dortmund entschlossen über die Linie. Mit der Führung im Rücken zog sich Kovacs Team etwas zurück und verwaltete das Ergebnis geschickt. Adeyemi vollendete einen blitzsauberen Konter in der Schlussphase.



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  • Borussia Dortmund siegt gegen Sporting Lissabon

    Borussia Dortmund siegt gegen Sporting Lissabon



    Nach seinem ersten Sieg als Dortmunder Trainer klatschte Niko Kovac zufrieden mit seinen Spielern ab. Der sportlich seit Monaten angeschlagene BVB gewann das Playoff-Hinspiel in der Champions League bei Sporting Lissabon mit 3:0 (0:0) und hat damit gute Chancen auf den Einzug in die nächste Runde. Die Dortmunder machten einen kleinen Schritt aus ihrer schweren Sinnkrise und damit Richtung Champions-League-Achtelfinale.Nach einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang sorgten Serhou Guirassy (60. Minute), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) für den verdienten Sieg der Mannschaft von Trainer Kovac. Für den Nachfolger von Nuri Sahin war es der erste Sieg als BVB-Coach, zum Auftakt hatte es für ihn am Samstag in der Bundesliga ein 1:2 gegen Stuttgart gegeben. Das Rückspiel gegen Lissabon findet nächste Woche Mittwoch in Dortmund statt.Die Tagesspiegel-App Aktuelle Nachrichten, Hintergründe und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung. Hier gratis herunterladen. „Das war schon wichtig“, sagte Nationalspieler Groß. „Bei einem schweren Spiel in der Champions League hat man in der ersten Halbzeit schon gemerkt, dass wir gerade nicht vor Selbstvertrauen strotzen. Aber nach der Pause haben wir ein sehr ordentliches Spiel gemacht“, sagte Groß bei Amazon Prime.Nach einem kleinen Befreiungsschlag für die Borussia hatte es wegen eines mut- und ideenlosen Auftritts vor der Pause aber zunächst überhaupt nicht ausgesehen. Beim BVB rückte Winter-Neuzugang Daniel Svensson erstmals in die Startelf, wie seine Teamkollegen offenbarte aber auch der schwedische Linksverteidiger Defensivschwächen. In der 15. Minute etwa griff der Abwehrverbund um den 22-Jährigen den Uruguayer Maxi Araújo nicht wirklich an, dessen Schuss aus knapp 20 Metern ging aber nur an die Latte.Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. Verunsicherung bei beiden Mannschaften Die Dortmunder begannen ansonsten mit fast dergleichen Startelf wie zuletzt beim 1:2 gegen den VfB Stuttgart – und der Mannschaft war die tiefe Verunsicherung vor allem im ersten Durchgang in fast jeder Szene anzumerken. In der Offensive agierte der BVB oft zu zögerlich und mutlos im Passspiel, in der Defensive packten Svensson und Co. zunächst nicht richtig zu. Weil aber auch Sporting alles andere als in Topform auftrat, entwickelte sich ein extrem zähes Spiel. Der schwedische Top-Torjäger der Portugiesen, Viktor Gyökeres, saß leicht angeschlagen zunächst nur auf der Bank. Wenn Sporting mal gefährlich wurde, dann nur, wenn Dortmund zu zögerlich verteidigte. So wie beim frühen Lattenschuss von Araújo. Klare Leistungssteigerung nach der Pause Es dauerte, bis die BVB-Profis zumindest etwas Vertrauen in sich und ihre Fähigkeiten gewannen. Kurz vor der Pause ging ein Schuss von Jamie Gittens (38.) nach einem schönen Dribbling knapp vorbei. In den Minuten danach verlagerte sich die Spielkontrolle in Richtung BVB, aber weiter fehlte die Genauigkeit beim letzten Pass.Das erkannte natürlich auch Kovac, der in seinem zweiten Spiel als BVB-Coach offenbar die richtigen Worte in der Halbzeit fand. Die Dortmunder kamen zwar nicht wie verwandelt aus der Pause, aber deutlich zielstrebiger. Sie pressten die ebenfalls verunsicherten Portugiesen nun höher und aggressiver – und das zahlte sich aus.Nach starker Ablage von Guirassy scheiterte Adeyemi zunächst aus kurzer Distanz am stark parierenden Sporting-Keeper Rui Silva. Kurz darauf machte es der Torjäger selbst besser. Eine lange Flanke von Julian Brandt segelte hoch in den Strafraum, wo Guirassy gegen Silvas Laufrichtung die Führung köpfte. Wenige Minuten später legte der BVB nach. Diesmal lieferte Guirassy die Vorlage, seine Flanke beförderte Groß aus kurzer Distanz mit dem Knie ins Tor.Sporting dagegen bekam nach dem Seitenwechsel kaum noch etwas auf die Reihe. Zwar kam Gyökeres in der 59. Minute ins Spiel, aber auch der schnelle Stürmer konnte kaum Akzente setzen. Stattdessen machte Adeyemi kurz vor Schluss noch das 3:0. (dpa)



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  • BVB wie im Rausch: Dortmund demontiert Sporting

    BVB wie im Rausch: Dortmund demontiert Sporting


    Stand: 12.02.2025 09:23 Uhr

    45 Minuten lang bot Borussia Dortmund im Playoff-Hinspiel der Champions League gegen Sporting Lissabon nicht allzu viel. Dank einer enormen Steigerung erspielte sich der BVB dann aber eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel und siegte auswärts mit 3:0 (0:0).

    Serhou Guirassy (60. Minute) erzielte die Führung für den Bundesligisten, Pascal Groß erhöhte (67.), Karim Adeyemi besorgte den Endstand (82.), der die Dortmunder Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale nochmal verbesserte.

    Zum Live-Ticker: Sporting Lissabon – Borussia Dortmund
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    Zwischenrunde
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    Dort würden entweder Aston Villa oder Lille OSC auf die Borussia warten, die Begegnungen werden am 21. Februar ausgelost.

    Turnierbaum der Playoffs der Champions League

    Dortmunds Trainer Kovac: “Fantastisches Spiel”

    Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl freute sich auch über die Klarheit des Erfolges: “Drei Tore geschossen, auch mal kein Gegentor zu bekommen – das tut der Mannschaft ganz gut.” Die Leistung in der zweiten Hälfte sei sehr erfreulich gewesen. “Damit war es ein richtig guter Schritt in die nächste Runde.” Bis der endgültig vollzogen ist, muss der BVB aber noch das Rückspiel am kommenden Mittwoch überstehen.

    BVB-Trainer Niko Kovac äußerte sich sehr zufrieden: In Hälfte zwei habe die Mannschaft alles besser gemacht, was sie in der ersten Hälfte nicht gut gemacht habe. “Zwangsweise haben wir dann auch wunderschöne Tore gemacht”, sagte Kovac nach seinem zweiten Spiel als BVB-Chefcoach.

    BVB startet ohne Anton, Sporting ohne Gyökeres

    Kovac setzte in seiner Startelf nach dem Ausfall von Ramy Bensebaini auf Neuzugang Daniel Svensson links hinten, zudem rotierte Waldemar Anton nach seinem gebrauchten Tag gegen den VfB Stuttgart auf die Bank. Für ihn verteidigte der in der Liga zuletzt gesperrte Nico Schlotterbeck neben Emre Can.

    Bei Sporting saß Toptorjäger Viktor Gyökeres zunächst ebenfalls noch auf der Bank. Der Schwede war nach einer Oberschenkelverletzung noch nicht wieder ganz bereit für 90 Minuten.

    Dortmund beginnt vorsichtig in Lissabon

    In der Anfangsphase war bei beiden Mannschaften nicht der ganz große Wille zu erkennen, das Spiel selbst zu gestalten. Beide lauerten eher auf Fehler des Gegners. Und den ersten beinahe folgenschweren beging der BVB, der Maxi Araujo bei dessen Dribbling Richtung Strafraum deutlich zu viel Platz ließ – doch der knallharte Distanzschuss des Uruguayers klatschte in der 16. Minute nur an die Querlatte.

    Der BVB agierte im eigenen Ballbesitz vorsichtig, ließ den Ball gegen einen teilweise sehr hoch pressenden Gegner oft nur durch die hintere Kette laufen, aus der Svensson in Ballbesitz häufig ins zentrale Mittelfeld rückte.

    Daniel Svensson von Borussia Dortmund in Aktion

    Die junge Sporting-Mannschaft war bei ihren Vorstößen direkter und schneller – zu vielen Großchancen führte das aber auch nicht. Wenn die Gastgeber mal gefährlich wurden, dann vor allem aus der Distanz. Die aussichtsreichen Schusspositionen für Sporting häuften sich in der Mitte des ersten Durchgangs ein bisschen – bis auf den Lattenschuss von Araujo flogen die Versuche aber meist zentral auf Kobel.

    Der erste Dortmunder Abschluss, der wirklich so etwas wie Gefahr versprühte, war ein flacher Versuch von Jamie Gittens aus halblinker Position knapp rechts am Tor vorbei (37.). Erst in den letzten Minuten des ersten Durchgangs hatte der BVB so etwas wie eine kleine Druckphase, das 0:0 zur Pause entsprach insgesamt auch dem Geschehen auf dem Rasen.

    Nesrin Elnabolsy, Sportschau, 11.02.2025 23:32 Uhr

    Zwei tolle Flanken – zwei Dortmunder Tore

    In Hälfte zwei startete die Kovac-Elf mit deutlich mehr Schwung, der BVB machte Druck. Sportings Trainer Rui Borges reagierte prompt und brachte unter großem Jubel der Fans seinen Topstar Gyökeres.

    Der konnte allein schon qua seiner Position das 0:1 keine Minute später aber auch nicht verhindern: Julian Brandt flankte von der rechten Seite butterweich in den Strafraum, wo Guirassy seinen Bewachern entwischt war und gegen Rui Silvas Laufrichtung überlegt einköpfte (60.). Es war bereits Guirassys zehntes Tor im laufenden Wettbewerb.

    Die Borussia hatte das Spiel jetzt plötzlich total im Griff: Guirassy wich auf den rechten Flügel aus und flankte hart vor das Tor, wo Groß am zweiten Pfosten aus vollem Lauf und kurzer Distanz mit dem Bein das 2:0 erzielte (67.). Die größtenteils eher unerfahrenen Gastgeber hatten nach diesen zwei Wirkungstreffern sichtlich Schwierigkeiten, wieder in die Begegnung zu finden.

    Erst in der 73. Minute gelang Ousmane Diomande der erste wirklich gefährliche Schuss des zweiten Durchgangs. Der Defensivmann zielte aber vom Strafraumrand zu hoch.

    Schlotterbeck mit starker Leistung – auch Adeyemi trifft

    Dortmund hatte nun auch gegen den Ball mehr Intensität zu bieten, Emre Can gewann ein wichtiges Laufduell gegen Gyökeres mit all seiner Physis und Schlotterbeck war fast immer Endstation der portugiesischen Angriffsversuche.

    So auch in der 82. Minute, als er am eigenen Strafraum denn Ball abfing und Adeyemi bediente, der den Konter nach schönem Doppelpass mit Brandt zum 3:0 abschloss (82.) und die Tür in Richtung Achtelfinale noch ein Stück weiter öffnete.

    Für die Dortmunder steht vor dem Rückspiel kommenden Mittwoch aber am Wochenende noch das Revier-Duell mit dem VfL Bochum an.

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