Schlagwort: Champions League

  • Borussia Dortmund – OSC Lille – Aufstellungen: Julian Brandt zurück in der Startelf – Winter-Neuzugang darf links ran

    Borussia Dortmund – OSC Lille – Aufstellungen: Julian Brandt zurück in der Startelf – Winter-Neuzugang darf links ran


    Julian Brandt kehrt in die Startelf von Borussia Dortmund zurück. Der Offensivmann wird beim Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den OSC Lille in der Dreierreihe hinter Serhou Guirassy von Karim Adeyemi und Jamie Gittens flankiert.

    Beim FC St. Pauli (2:0) hatte Brandt zuletzt auf der Bank gesessen, zuvor fehlte er gegen Union Berlin (6:0) angeschlagen.

    Hinten links ersetzt Daniel Svensson zudem am Abend (21.00 Uhr im Liveticker) Ramy Bensebaini. Das Rückspiel in Lille wird am 12. März gespielt.

    Beim Gegner aus Lille steht zudem ein alter Bekannter in der Startelf: Ex-Boruesse Thomas Meunier kehrt in den Signal Iduna Park zurück.

    Der Dortmunder Gegner im Viertelfinale wäre der FC Barcelona oder Benfica Lissabon.

    Borussia Dortmund – OSC Lille: Aufstellungen

    Borussia Dortmund: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

    OSC Lille: Chevalier – Meunier, Diakité, Alexsandro, Ismaily – Mukau, André, Bouaddi – Haraldsson, Mbappé – David

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    “Keinen Bock zu antworten”: Kompany kanzelt Reporter ab

    Video credit: Perform



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  • Wer überträgt die Champions League im TV, Stream & Ticker

    Wer überträgt die Champions League im TV, Stream & Ticker


    Im Achtelfinale der Champions League trifft Borussia Dortmund auf den OSC Lille. So verfolgt ihr das Hinspiel live im TV, Livestream und Liveticker.

    Zeigt Borussia Dortmund in der Champions League erneut sein schönes Gesicht? Während der BVB in der Bundesliga eine der schwächsten Saisons seit Jahren spielt, sorgte die “Königsklasse” in der laufenden Spielzeit immer mal wieder für kleine Lichtblicke.

    Gegen Sporting Lissabon reichte der Mannschaft von Trainer Niko Kovac im Playoff-Hinspiel ein 3:0-Sieg. Das Rückspiel brachte der BVB ohne große Probleme über die Bühne, musste und wusste beim 0:0 allerdings nicht zu überzeugen.

    Bereits vor der Auslosung war klar, dass der BVB im Achtelfinale einem europäischen Schwergewicht aus dem Weg gehen wird. Am Ende wurde es der OSC Lille.

    Unterschätzen sollten die Dortmunder den Klub aus Nordfrankreich allerdings nicht. In der Ligaphase sammelte der Verein 16 Punkte, verlor lediglich gegen Sporting Lissabon und den FC Liverpool und feierte sogar einen Erfolg (1:0) gegen Real Madrid.

    Zuletzt sammelte der BVB mit dem 2:0 beim FC St. Pauli Selbstvertrauen. Es war das erste Mal, dass in dieser Bundesliga-Saison zwei Spiele nacheinander gewonnen wurden.

    BVB gegen Lille heute live: Läuft das Spiel im Free-TV?

    Nein, erst das Finale der CL-Saison 2024/25 wird wieder im frei empfangbaren Fernsehen übertragen.

    Lille zu Gast in Dortmund: Wer überträgt live im Pay-TV?

    Amazon Prime Video auf seinem linearen Kanal. Um die Kanäle zu empfangen, könnt ihr diese bei einem bereits bestehenden Vertrag hinzubuchen.

    Dortmund vs. OSC Lille live: Gibt es einen kostenlosen Livestream?

    Amazon Prime überträgt das Spiel auch im Livestream. Normalerweise braucht ihr dafür ein kostenloses Abonnement bei Prime Video. Für Neukunden bietet Amazon allerdings einen kostenlosen Probemonat an. So könnt ihr den BVB heute kostenlos im Stream sehen.

    BVB gegen OSC Lille heute live: Champions League im Ticker

    Falls ihr das Spiel nicht schauen könnt, werft einen Blick auf ran.de oder in die ran-App (zum Download im Apple- und Android-Store).



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  • Champions League: FC Bayern setzt gegen Leverkusen auf

    Champions League: FC Bayern setzt gegen Leverkusen auf


    Stand: 04.03.2025 18:08 Uhr

    Der FC Bayern kann beim Champions-League-Hinspiel gegen Bayer Leverkusen auf Joshua Kimmich setzen. Trainer Vincent Kompany betont zudem die Bedeutung der Allianz Arena beim Ziel, Leverkusen in diesem wichtigen Duell endlich zu schlagen.

    Die beste Nachricht für alle, die es mit dem FC Bayern halten, gab es schon gegen 14 Uhr. Joshua Kimmich, der den Münchnern zuletzt verletzt gefehlt hatte, war im öffentlichen Mannschaftstraining zugegen – und machte dort einen guten Eindruck: Er rannte, er grätschte, lachte und dürfte, wenn alles gut läuft, auch bei dem wichtigen Champions-League-Duell mit Bayer Leverkusen am Mittwoch in der Startelf stehen.

    Kompany über Kimmichs Fitness: “Immer bei 100 Prozent”

    “Für dieses Spiel bist du immer bei hundert Prozent”, erklärte Coach Vincent Kompany auf die Frage nach Kimmichs Gesundheitszustand. Körperlich ist Kimmich also stabil. Was die mentale Verfassung des Mittelfeldspielers angeht, gab es von Kompany keine Einblicke. Zu den andauernden Vertragsverhandlungen, die mit dem öffentlich gewordenen Rückzug des Vertragsangebotes weitere Wendungen bot, wurde Kompany nicht befragt. Keine Info über angebliche Gespräche am Wochenende, nichts über die Spekulationen von Lothar Matthäus, Kimmichs Gehalt solle eingespart werden, um Florian Wirtz vom kommenden Gegner Leverkusen im Sommer loszueisen.

    Kompany hätte wohl ohnehin genau das betont, was er stets herunterbetet, wenn die Wogen an der Säbener Straße wieder so hochschlagen, dass sie selbst ein Champions-League-Achtelfinale überschatten, das wesentlich über Wohl und Wehe dieser Saison entscheiden wird: Entscheidend ist nur das nächste Spiel. Speziell, wenn es von so einer großen Bedeutung ist.

    Kompany: “Kein Bock, darauf zu antworten”

    Das merkte man auch an einer anderen Stelle. Gefragt, was die beiden Wunderkinder des deutschen Fußballs – Jamal Musiala und Florian Wirtz, die sich am Mittwoch gegenüberstehen werden – voneinander lernen könnten, begann Kompany einen wenig motivierten Monolog und unterbrach sich dann selbst: “Vielleicht merken Sie es schon, ich habe eigentlich keinen Bock, auf diese Frage zu antworten”, sagte Kompany mit einem breiten Grinsen, “deswegen höre ich jetzt auch auf.”

    Leverkusen-Duell: Kompanys bislang größtes Spiel

    Viel wichtiger ist dieses Duell. Das Achtelfinale, das maßgeblich einen großen Einfluss darauf haben wird, wie Kompanys erste Saison in München bewertet werden wird. Ein bedeutendes Spiel, was die Tür zum Weg zu einem historischen Finale dahoam 2.0 weit öffnen könnte. Das Champions-League-Duell gegen Leverkusen ist das größte Spiel in der noch jungen Trainerkarriere des Vincent Kompany.

    Allianz Arena als Schlüssel: Kompany setzt auf Heimvorteil

    Und für dieses Spiel hofft er auf einen ganz besonderen Faktor, den die Münchner ihr eigen nennen: die Allianz Arena: “Wir spielen zu Hause. Das ist eine eigene Mentalität. Wenn wir zu Hause sind, sind wir zu Hause. Das sind Faktoren, die eine Rolle spielen. Wir dürfen natürlich nie aus den Augen verlieren, dass es auch zwei Spiele gibt. Aber unser Ziel ist es, das Beste zu bringen, was wir können.”

    Auch deshalb wollte der sonst so analytische Trainer nicht vorab über Taktik sprechen, über das Duell mit Alonso – eigentlich wollte er, so wirkte es, gar nicht sprechen, sondern sich nur auf dieses Spiel vorbereiten. Denn Leverkusen verlangt München viel ab. Das merkte man zuletzt beim 0:0 in der Bundesliga, als die Münchner nur zwei Mal in Richtung Tor schossen. So selten, wie noch nie zuvor, seitdem die Statistik erhoben wird.

    Pavlovic fällt aus – Goretzka wohl neben Kimmich

    Wird es wieder dazukommen? Die sonst so aggressiv pressenden Bayern, eingeschnürt in der eigenen Hälfte? “Wir haben kein Problem, wenn wir mal tief verteidigen müssen, aber die anderen sollen sich das auch verdienen”, sagte Kompany. Dieses ungewohnte Bild, die Münchner zurückgedrängt in den eigenen Strafraum, hat man in der heimischen Arena tatsächlich noch nie erlebt.

    Und auf diesen Vorteil hofft Kompany: “Wir spielen zu Hause und da kann immer etwas ganz Besonderes passieren.” Dabei dürfte helfen, dass er mit Kimmich seinen Mittelfeldregisseur auf dem Feld zur Verfügung hat. An dessen Seite wird wohl sein altvertrauter Partner Leon Goretzka stehen, schließlich muss Aleksandar Pavlovic erneut passen. Goretzka und Kimmich haben gemeinsam viele Europapokal-Schlachten geschlagen. Die Bedeutung der Partie und die hohen Wogen, die derzeit an der Säbener Straße wiegen, dürften für sie zumindest während dieser 90 Minuten in den Hintergrund treten.

    Tabellenführung und Abstiegskampf, aktuelle Spielpaarungen, Ergebnisse und Liveticker, Torjägerlisten, Laufleistung- sowie Zweikampfstatistiken und noch viel mehr: Fußball im Ergebniscenter von BR24Sport.

    Quelle: BR24Sport 04.03.2025 – 18:30 Uhr



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  • Leverkusens Jonathan Tah: Die Bayern interessieren ihn

    Leverkusens Jonathan Tah: Die Bayern interessieren ihn


    Jetzt, da ihn kein Mensch mit Verstand mehr so nennen würde, darf bedenkenlos daran erinnert werden, dass Jonathan Tah früher in seinem Job als Innenverteidiger immer wieder mal an jene Seevogelfamilie erinnerte, die den wissenschaftlichen Namen Sulidae trägt. Der Volksmund ruft sie allerdings Tölpel. Mal traf Tah zu spät am Tatort ein wie ein schusseliger Inspektor, mal wusste er nicht wohin mit seinen muskelbeladenen 195 Zentimetern.



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  • Nachwirkungen aus Bologna: BVB-Posse um Matthias Sammer vollzieht nächste Wende

    Nachwirkungen aus Bologna: BVB-Posse um Matthias Sammer vollzieht nächste Wende



    Nachwirkungen aus Bologna

    BVB-Posse um Matthias Sammer vollzieht nächste Wende

    Nach dem 1:2 beim FC Bologna Ende Januar macht Matthias Sammer als TV-Experte die Fußballer von Borussia Dortmund öffentlich rund. Er ist allerdings zugleich auch Berater des BVB – und diese Doppelrolle gerät danach schwer in die Kritik. Nun gibt es nach RTL/ntv-Informationen eine neue Entwicklung.

    Matthias Sammer hat zwei Aufgaben, mit denen er dieser Tage immer wieder in den Schlagzeilen präsent ist. Einerseits ist er Berater von Borussia Dortmund, andererseits TV-Experte bei Amazon Prime. Als solcher lederte er nach der Champions-League-Niederlage des BVB beim FC Bologna am 21. Januar heftig gegen die Mannschaft – was wenig überraschend für Verstimmungen sorgte. Schließlich soll der Berater Sammer ja eigentlich dazu beitragen, dass der TV-Experte Sammer möglichst wenig Grund zum Motzen über den Zustand der Schwarzgelben hat.

    Das darauffolgende BVB-Spiel bei Sporting Lissabon am 11. Februar ließ Sammer daraufhin aus, offiziell aus “privaten Gründen” und schon vor dem Ärger um die Bologna-Schelte geplant. Nun lässt Sammer auch die Achtelfinalpartie gegen OSC Lille (heute 21 Uhr/Amazon Prime und im Liveticker bei ntv.de) aus, stattdessen sind laut dem Sender die Ex-Profis Shkodran Mustafi, Christoph Kramer und Tabea Kemme im Einsatz. Zum Fehlen von Sammer teilte dieser der Deutschen Presse-Agentur mit mit: “Wie schon in den vergangenen Spielzeiten bei Prime Video rotieren wir das Expertenteam über die Saison hinweg.”

    Die Auszeit scheint allerdings noch weiter zu gehen: Nach Informationen von RTL/ntv allerdings fehlt Sammer nicht nur am Mikrofon, sondern lässt den Stadionbesuch gänzlich aus. Der 57-Jährige, als Spieler Champions-League-Sieger und als Trainer Meister mit dem BVB, soll dem Westfalenstadion heute Abend fernbleiben. Womöglich ein Hinweis darauf, dass die Dortmunder Führung ihn tatsächlich dazu aufgefordert hat, sich für eine der beiden Aufgaben zu entscheiden – das zumindest hatte “Bild” kurz nach dem Eklat berichtet.

    Sammer hatte den BVB-Profis nach der 1:2-Niederlage unter anderem eine geistige und körperliche “Nicht-Verfassung” vorgeworfen und geurteilt: “Wenn du das heute siehst, denkst du, die Grundlage ist nicht da. Leider kann die Mannschaft auch nicht verteidigen. Angreifen kann sie auch nicht.” Im Nachgang war Sammer dafür kaum weniger harsch kritisiert worden. Lothar Matthäus bezeichnete die Doppelrolle seines einstigen Nationalmannschaftskollegen als “No-Go” und empfahl ihm, er solle sich lieber “um seinen Job bei Borussia Dortmund kümmern”, statt als TV-Experte aufzutreten.



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  • Durch Ergebnisse in der Champions League: Dem VfB Stuttgart

    Durch Ergebnisse in der Champions League: Dem VfB Stuttgart


    Zum Weiterkommen haben die zehn Punkte in der Königsklasse nicht gereicht, bei der Finanzplanung spielen sie aber eine relevante Rolle. Ein Blick auf die Summen der internationalen Medienerlöse, an denen der VfB in den nächsten Jahren partizipieren wird.

    Sport: David Scheu (dsc)



    Noch zehn Spieltage. Die Saison in der Bundesliga geht in ihre heiße Phase – und ob sich der VfB Stuttgart wieder für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert, ist völlig offen. Eines aber steht jetzt schon fest: Dank der jüngsten Champions-League-Auftritte wird ab Sommer Geld fließen, in Millionenhöhe und jahrelang. Die Quelle? Erlöse aus der internationalen TV-Vermarktung. Schließlich lassen es sich Medien rund um die Welt einiges kosten, um die Spiele der deutschen Mannschaften zu übertragen.

    Vorneweg: Von den 1,1 Milliarden Euro pro Jahr aus der nationalen Vermarktung ist man ein gutes Stück entfernt. Rund 200 Millionen Euro erlöst die Deutsche Fußball-Liga (DFL) derzeit immerhin auch auf internationaler Bühne. Während rund 35 Prozent gleichmäßig unter den Erstligisten verteilt werden, sind für 65 Prozent die Leistungen auf europäischer Bühne maßgeblich. Und genau hier wird der VfB künftig partizipieren. Das Ganze teilt sich in zwei Töpfe auf.

    Sieben Rankingpunkte durch die Ergebnisse in der Königsklasse

    50 Prozent der internationalen Erlöse und damit rund 100 Millionen Euro werden auf Grundlage der Ergebnisse eines Clubs in Europa in den vergangenen fünf Jahren verteilt. Die Kriterien dabei: Ein Sieg bringt zwei Punkte, ein Remis einen – egal, ob in der Champions League, der Europa League oder der Conference League. Die Ausschüttung erfolgt dann in Relation zu den Europa-Resultaten der anderen deutschen Vereine.

    Im Heimspiel gegen Sparta Prag (1:1) holte der VfB durch den Treffer von Enzo Millot den ersten Punkt in dieser Saison auf internationaler Bühne. Foto: Baumann

    Finale Zahlen stehen daher erst am Saisonende fest, Richtwerte gibt es aber schon jetzt. Legt man die 380 erspielten Rankingpunkte aller deutschen Teams in den Jahren 2019 bis 2024 zugrunde, ist ein solcher Punkt etwa 250 000 Euro wert. Der VfB holte nun durch seine drei Siege (gegen Juventus Turin, die Young Boys Bern und Slovan Bratislava) sowie das Remis gegen Sparta Prag insgesamt sieben Rankingpunkte – was in Summe 1,75 Millionen Euro macht.


    Hinzu kommt ein zweiter Topf: 15 Prozent der internationalen Erlöse und damit rund 30 Millionen werden nach der Anzahl der Europapokal-Teilnahmen in den vergangenen zehn Jahren verteilt. Auch hier ist die Art des Wettbewerbs irrelevant, jede europäische Saison bringt gleichermaßen einen Punkt in diesem Ranking – allerdings zählen Qualifikationsrunden nicht, man muss sich schon für die Hauptrunde qualifiziert haben. Legt man hier die 62 Europapokal-Teilnahmen deutscher Teams in den vergangenen zehn Jahren zugrunde, ist eine Teilnahme etwa eine halbe Million Euro wert. Diesen Betrag bekommt der VfB deshalb ab Sommer.



    Die Premier League erlöst das Zehnfache

    In Summe werden auf das Stuttgarter Konto also in der kommenden Spielzeit gut zwei Millionen Euro aufgrund der zurückliegenden Saison in der Champions League fließen. Das ist mit Blick auf den Gesamtertrag der VfB AG im Jahr 2023 von 217,9 Millionen zwar nur ein kleiner Teil des großen Ganzen – aber mit einer Besonderheit: Die Gelder für die Rankingpunkte (1,75 Millionen) werden fünf Jahre lang ausgezahlt, die für die Teilnahme (0,5 Millionen) sogar zehn Jahre. Saison für Saison, jedes Mal aufs Neue. Das sorgt für eine im Profifußball doch eher seltene Planbarkeit und bedeutet alleine bis Sommer 2030 gut zehn Millionen Euro fixe Einnahmen.


    Das bislang letzte Spiel in der Champions League für den VfB: Deniz Undav (links) und Co schieden Ende Januar nach dem 1:4 gegen Paris Saint-Germain aus. Foto: Baumann

    Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass sich der Verteilungsschlüssel und die Erträge in diesem Zeitraum nicht ändern. Theoretisch möglich wäre das, da es sich auf internationaler Ebene anders als bei der nationalen Vermarktung um einen Flickenteppich an Verträgen mit vielen Ländern und unterschiedlichen Laufzeiten handelt. Aber: Derzeit deutet wenig auf Änderungen hin, in der Branche geht man mindestens von finanzieller Konstanz aus – mittelfristig sogar von steigenden Erträgen. An der Spitze befindet sich Deutschland jedenfalls noch lange nicht, die Premier League zum Beispiel erlöst momentan das Zehnfache aus der internationalen Vermarktung.

    Beim VfB sind nach unseren Informationen deshalb die jährlichen gut zwei Europa-Millionen bereits in der Mittelfrist-Planung enthalten – was im Übrigen belegt, dass man sich zwei Jahre nach der Relegation von Zweitliga-Szenarien wegentwickelt hat: Im Falle eines Abstiegs würden die Gelder und Zahlungen nämlich auf der Stelle verfallen.

    Damit verfügen die Stuttgarter einerseits Stand jetzt über einen perspektivischen Vorteil gegenüber Teams wie Werder Bremen oder Mainz 05, die in den vergangenen Jahren nicht international vertreten waren. Zugleich ist die Lücke noch groß zu Vereinen wie Eintracht Frankfurt, die aufgrund ihrer jüngsten Auftritte in Europa momentan jährlich rund 15 Millionen Euro erhalten. Die Lücke ließe sich verkleinern bei einer erneuten Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb, wofür Platz sechs in jedem Fall reichen würde. Der Rückstand hierauf ist mit zwei Punkten noch überschaubar – zehn Partien bleiben, um ihn aufzuholen.



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  • Spezielle Aktion bei Leverkusen-Spiel: Bayern ehren

    Spezielle Aktion bei Leverkusen-Spiel: Bayern ehren



    Spezielle Aktion bei Leverkusen-Spiel: Bayern ehren Beckenbauer





















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