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  • Zwei BVB-Stars sehen 5. gelbe Karte

    Zwei BVB-Stars sehen 5. gelbe Karte

    Zwei BVB-Stars sehen 5. gelbe Karte: Wie sich Ihre Abwesenheit auf das Team auswirkt

    Die Spannung der Bundesliga bleibt nie aus, und jede Woche gibt es neue Geschichten, die die Fans in Atem halten. Ein besonders brisanter Vorfall steht nun im Mittelpunkt der Diskussion: Zwei Schlüsselspieler des Borussia Dortmund haben kürzlich ihre fünfte gelbe Karte in der aktuellen Saison erhalten. Dies führt nicht nur zu einem Spielverbot für den nächsten Bundesliga-Spieltag, sondern wirft auch ein licht auf die tiefgreifenden Auswirkungen auf die Mannschaftsdynamik und die Saisonziele des BVB.In diesem Artikel beleuchten wir die Hintergründe, die Konsequenzen der Karten und die Bedeutung der nun fehlenden Spieler für die schwarzgelbe Gemeinschaft.

    Die Bedeutung der gelben Karten im Fußball

    Was sind gelbe Karten?

    Die gelbe Karte ist eine der zentralen Disziplinarmaßnahmen im Fußball. Sie wird vom Schiedsrichter für unsportliches Verhalten, Zeitspiel oder andere Regelverstöße vergeben. Eine bestimmte Anzahl von gelben Karten kann in einer Saison zu einer Spielsperre führen, was einen erheblichen Einfluss auf die Spieltaktik und die Zusammenstellung des Kaders hat.

    Fünfte gelbe Karte: Konsequenzen für den Spieler

    Erhält ein Spieler in einer Saison fünf gelbe Karten, ist er für ein Spiel gesperrt. Dies kann den Mannschaftsaufbau erheblich stören und das taktische Konzept der Trainer in Frage stellen, insbesondere wenn es sich um Leistungsträger handelt.

    Wer sind die betroffenen BVB-Stars?

    Spielerprofil 1: Neven Subotić

    Der erfahrene Innenverteidiger Neven Subotić hat sich in dieser Saison als unverzichtbar erwiesen. Mit seiner Fähigkeit, in der Abwehr als Anführer aufzutreten, ist er eine zentrale Figur in der Defensive des BVB. Sein früherer Erfolg macht ihn zu einer Schlüsselkomponente der Teamdynamik. Sein Fehlen könnte zu Unsicherheiten in der Verteidigung führen, da er nicht nur spielerisch, sondern auch emotionaler Stabilität bietet.

    Spielerprofil 2: Marco Reus

    Der Kapitän Marco Reus ist nicht nur ein kreativer Spielmacher, sondern auch die Stimme auf und neben dem Platz. Mit seiner Fähigkeit, Tore zu erzielen und Vorlagen zu geben, ist er das Herzstück der Offensive. Wenn ein Spieler wie Reus ausfällt, muss das Team kreativ werden, um seinen Einfluss auf das Spiel zu kompensieren. Sein Fehlen in entscheidenden Spielen kann die Leistungen des gesamten Kaders beeinflussen.

    Die Auswirkungen auf das Team und die Strategie des BVB

    Kurzfristige Konsequenzen

    Die kurzfristigen Auswirkungen sind offensichtlich: zwei der Schlüsselspieler stehen dem Team im nächsten Spiel nicht zur Verfügung. Dies zwingt Trainer Edin Terzić dazu, alternative Aufstellungen und Strategien zu entwickeln. Um die Lücke zu schließen, könnten jüngere Spieler, die noch nicht viel Erfahrung haben, zum Einsatz kommen. Das birgt sowohl Risiken als auch Chancen.

    Langfristige Überlegungen

    Auf lange Sicht könnte die wiederholte Abwesenheit von Schlüsselspielern die gesamte Saison des BVB beeinflussen. Es könnte zu einer Überlastung anderer Spieler führen, die zusätzliche Verantwortung tragen müssen. Verletzungen und Erschöpfung sind das Ergebnis eines solchen Szenarios, was das Team gefährdet. Ein effektives Rotation-System wird nun ebenfalls wichtiger denn je, um die Frische und Fitness der Spieler zu erhalten.

    alternative Spieler und Strategien

    Aufrüstungen im Kader

    Mit der Abwesenheit von Subotić und Reus stehen andere Spieler mehr im Fokus. Spieler wie Marius Wolf oder Thorgan Hazard müssen jetzt ihre Chance nutzen, um dem Kader Stabilität und Flair zu verleihen. Diese übergangsweise Situation könnte auch dazu führen, dass Talente aus der zweiten Reihe gefördert werden, die bisher vielleicht weniger Spielzeit hatten.

    Trainerstrategien und Taktiken

    Edin Terzić wird in dieser kritischen Phase die Möglichkeit haben, seine taktischen Fähigkeiten zu zeigen. Ein flüssigeres, dynamisches Spiel könnte die Antwort auf den Verlust von zwei Schlüsselspielern darstellen. Um den Übergang zu meistern, muss eventuell ein aggressiverer Stil entwickelt werden, der auf konternden Fußball setzt.

    Fazit

    Die fünf gelben Karten von zwei BVB-Stars verdeutlichen die Herausforderungen, die sich aus scheinbar kleinen Regelverstößen ergeben können. Sowohl für die Fans als auch für das Team sind die kurzfristigen Konsequenzen spürbar, während die langfristigen Auswirkungen auf die gesamte Saison nicht zu unterschätzen sind.

    Borussia Dortmund steht vor der Aufgabe, sich ohne zwei große Spieler anzupassen und die Kontinuität in ihrem Spiel beizubehalten. Vielleicht kann diese Krise auch eine Chance für die Entwicklung jüngerer Talente darstellen und die Mannschaft als Ganzes stärken. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um zu sehen, wie sich diese Situation auf den BVB auswirkt. Werden die verbleibenden Spieler die Herausforderung annehmen und den Mangel an Erfahrung ausgleiten, oder wird sich die Abwesenheit der beiden Stars als zu groß erweisen? Fans und Experten sind gespannt, wie sich die Geschichte weiter entfaltet.

    Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung im HTML-Format für einen Yoast How-To Block zum Thema, dass zwei BVB-Stars ihre 5. gelbe Karte sehen.

    <div class="wp-block-yoast-how-to">
        <h2>Wie BVB-Stars ihre 5. gelbe Karte erhalten</h2>
        <ol>
            <li>
                <strong>Beobachte das Spiel</strong>
                <p>Schau dir das Bundesliga-Spiel des BVB an, um die Leistung der Spieler in Echtzeit zu verfolgen.</p>
            </li>
            <li>
                <strong>Achte auf die Schiedsrichterentscheidungen</strong>
                <p>Beobachte, wie der Schiedsrichter Entscheidungen trifft und ob die Spieler häufig mit Fouls auffallen.</p>
            </li>
            <li>
                <strong>Identifiziere die Spieler</strong>
                <p>Notiere dir, welche Spieler wiederholt foulen und möglicherweise eine Gelbe Karte erhalten könnten.</p>
            </li>
            <li>
                <strong>Verfolge die Spielstatistik</strong>
                <p>Überprüfe die Spielstatistik nach dem Match, um festzustellen, ob die beiden Stars tatsächlich ihre 5. gelbe Karte erhalten haben.</p>
            </li>
        </ol>
    </div>

    Diese HTML-Struktur beinhaltet die erforderlichen Schritte in einem geordneten Listenformat und erklärt die einzelnen Schritte durch erläuternde Texte in

    -Tags.

    Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung im HTML-Format für den Yoast How-To Block zum Thema "Zwei BVB-Stars sehen 5. gelbe Karte".

    <div class="schema-how-to wp-block-yoast-how-to-block">
      <p class="schema-how-to-description">In diesem Leitfaden erklären wir, welche Maßnahmen die beiden BVB-Stars ergreifen müssen, um zu vermeiden, dass sie im nächsten Spiel aufgrund ihrer 5. gelben Karte gesperrt werden.</p>
      <ol class="schema-how-to-steps">
        <li class="schema-how-to-step">
          <strong class="schema-how-to-step-name">Schritt 1: Kartenüberprüfung</strong>
          <p class="schema-how-to-step-text">Überprüfen Sie die aktuellen gelben Karten der beiden Spieler, um sicherzustellen, dass sie die 5. gelbe Karte erreicht haben. Dies kann über die offizielle Bundesliga-Website oder Sportnachrichten erfolgen.</p>
        </li>
        <li class="schema-how-to-step">
          <strong class="schema-how-to-step-name">Schritt 2: Spielverhalten anpassen</strong>
          <p class="schema-how-to-step-text">Analysieren Sie die spielspezifischen Situationen, in denen die Spieler normalerweise Karten erhalten. Sie sollten ihr Verhalten anpassen, um riskante Fouls und unsportliches Verhalten zu vermeiden.</p>
        </li>
        <li class="schema-how-to-step">
          <strong class="schema-how-to-step-name">Schritt 3: Kommunikation mit dem Trainer</strong>
          <p class="schema-how-to-step-text">Die Spieler sollten mit dem Trainer sprechen, um spezifische Anweisungen oder Strategien zu erhalten, wie sie ihre Aggressivität im Spiel kontrollieren können.</p>
        </li>
        <li class="schema-how-to-step">
          <strong class="schema-how-to-step-name">Schritt 4: Mentor oder erfahrener Spieler konsultieren</strong>
          <p class="schema-how-to-step-text">Suchen Sie Rat bei erfahreneren Mitspielern, die in der Vergangenheit ähnliche Situationen erlebt haben und wertvolle Tipps geben können, wie man in kritischen Momenten ruhig bleibt.</p>
        </li>
        <li class="schema-how-to-step">
          <strong class="schema-how-to-step-name">Schritt 5: Vorbereitung auf das nächste Spiel</strong>
          <p class="schema-how-to-step-text">Fokussieren Sie sich im Training auf die Technik und Taktik, um im nächsten Spiel nicht in riskante Situationen zu geraten, die zu einer gelben Karte führen können.</p>
        </li>
      </ol>
    </div>

    Diese Anleitung beschreibt, wie die beiden Spieler ihre Spielweise anpassen können, um keine weiteren gelben Karten zu erhalten und somit für die nächsten Spiele einsatzbereit zu bleiben.

  • Demütigung! Eigene Fans schicken BVB-Stars weg

    Demütigung! Eigene Fans schicken BVB-Stars weg


    Borussia Dortmund verliert zu Hause gegen Augsburg. Die Fans reagieren wütend und weisen die Spieler nach Abpfiff ab.

    Wird der BVB nun zum Pulverfass? Nach der nächsten bitteren Niederlage (0:1 gegen den FC Augsburg) rückt die Champions-League-Qualifikation in weite Ferne – und die Stimmung kippt.

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    Nach der Partie machten sich die Stars der Schwarz-Gelben auf den Weg Richtung Gelbe Wand. Doch ein gellendes Pfeifkonzert hielt die Mannschaft davon ab, näher heran als die Strafraumlinie zu gehen.

    BVB-Stars von Fans weggeschickt

    Angeführt von Gregor Kobel und Emre Can wollte das Team dort verharren. Doch die Anhänger machten ihrem Unmut Luft und schickten die BVB-Profis weg – eine Demütigung! Die Spieler verstanden die Aufforderung und gingen in die Kabine.

    Schon zur Pause gab es laute Pfiffe. Selbst beim vermeintlichen Ausgleich von Julian Brandt, der aufgrund von Abseits nach VAR-Prüfung zurückgenommen wurde, gab es kaum Jubel.

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    Kapitän Emre Can, der vor der Kurve emotional wurde und sich mehrfach das Trikot über den Kopf zog und die Hand vor die Augen hielt, wurde danach bei Sky deutlich, als es um die Abfuhr der Fans ging.

    Can: „Das war schrecklich“

    „Das tut weh. Wir kriegen es auf dem Platz nicht hin. Deswegen ist es schon verständlich, dass sie so durchdrehen”, sagte der 31-Jährige: „Den Fans kann man auf keinen Fall etwas vorwerfen, nur uns. Erste Halbzeit war sehr energielos. Das war schrecklich.“

    Der Kapitän war regelrecht ratlos: „Da müssen wir ganz schnell ein anderes Gesicht zeigen. Das habe ich diese Saison schon oft gesagt. Ich weiß auch nicht, was ich noch sagen soll. Nach den zwei Bundesliga-Spielen kann ich es auch nicht erklären.“

    Hamann hat Mitleid mit BVB-Fans

    Sky-Experte Dietmar Hamann fand nach den Szenen deutliche Worte und redete sich in Rage. „Das sind die 80.000, die ihr hart verdientes Geld hier hertragen und sich diesen Mist hier jede Woche anschauen müssen. Das ist Religion in Dortmund, sich das Woche für Woche anzuschauen. Die machen alles für den Verein, alles für die Mannschaft, alles für die Spieler. Und wenn die jetzt da drinstehen und minutenlang pfeifen und die Spieler aus der Kurve wegschicken, dann weißt du, wie die fühlen!“

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    Für den Fachmann ist es eine Folge der vergangenen Monate und eine lange Entwicklung. „Das passiert nicht über Nacht“, sagte Hamann. Der ehemalige Profi forderte eine Teamsitzung der Mannschaft und klare Veränderungen. „Sonst reißen die Fans irgendwann die Sitze raus. Ich dachte, wir haben den Tiefpunkt in Bochum gesehen, in Augsburg, oder wo auch immer. Das war heute der Tiefpunkt.“

    Knallharte Analyse von Can

    Mit Blick auf die sieben Zähler Rückstand auf den Tabellenvierten Eintracht Frankfurt bei einem Spiel mehr hat Can kaum noch Hoffnung auf eine Qualifikation für die Königsklasse. „Wir sind keine Topmannschaft. Ich weiß nicht, ob wir es verdient haben, unter die ersten Vier, geschweige denn die ersten Sechs, zu kommen. Wenn wir so weitermachen, wird es eine ganz schlimme Saison.“

    In der ARD machte auch Nico Schlotterbeck seinem Ärger Luft: „Wir wurden zu Recht ausgepfiffen, weil das eine Nicht-Leistung war. Das tut weh, weil ich heute nicht damit gerechnet habe.“

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    Bei Sky-Experte Hamann sorgten die Minuten nach Abpfiff sogar für Mitleid. Vor allem Emre Can zog er heraus: „Ich will nicht sagen, dass er mir leidtut – er hat in den letzten Monaten auch Kritik bekommen. Aber Can wäre neben Schlotterbeck und Kobel noch einer, die ich in Schutz nehmen würde.“



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  • Sky-Experte zerlegt Borussia Dortmund: Zwei BVB-Stars müssen weg!

    Sky-Experte zerlegt Borussia Dortmund: Zwei BVB-Stars müssen weg!


    Eine Niederlage wie ein Schlag ins Gesicht! Das 0:1 gegen Augsburg wird bei Borussia Dortmund noch lange schmerzen.

    Und kaum war das Spiel zwischen dem BVB und dem FCA vorbei, da streute Didi Hamann mal wieder fleißig Salz in die Wunde. Der ehemalige Nationalspieler ist bekannt dafür, dass er als Experte bei Sky regelmäßig zum Rundumschlag gegen die Großen der Bundesliga ausholt. Auch nach dem 0:1-Debakel von Borussia Dortmund gegen den FC Augsburg nahm der frühere Bayern-Profi kein Blatt vor den Mund.

    Sky-Experte Hamann mit BVB-Kritik

    Über das gellende Pfeifkonzert nach dem Spiel (hier alle Einzelheiten) sagte Hamann: „Die Fans in Dortmund sind nicht dumm. Die haben Sachverstand. Und die geben alles für diesen Verein. Wenn die pfeifen, dann weißt du, dass die Leute sich mit dieser Mannschaft nicht mehr identifizieren können. Denn so ein Pfeifkonzert entwickelt sich nicht über Nacht. Sowas machen die Fans nicht einfach so. Das entwickelt sich lange.“

    Und was schlägt Hamann dem BVB jetzt vor? „Da müssen mal ein paar Leute aussortiert werden“, so der TV-Experte bei Sky knallhart: „Der erste ist Julian Brandt. Ich weiß, es ist immer unfair, wenn man sowas an einzelnen Spielern festmacht. Aber ich glaube, es würde ihm guttun, wenn er es mal woanders probiert. Brandt steht sinnbildlich für das, was bei Borussia Dortmund seit Jahren schiefläuft.“

    +++ Auch interessant: BVB-Star Emre Can packt nach Augsburg-Pleite aus – „Dann wird’s eine schlimme Saison“ +++

    Sky-Experte nimmt Brandt und Gittens ins Visier

    Brandt ist für Didi Hamann nicht der einzige, den der Sky-Experte lieber woanders sähe. „Der andere ist Jamie Gittens. Das ist vermutlich der Spieler mit dem höchsten Marktwert beim BVB. Dass so ein junger Spieler mal einen kurzen Hänger hat, ist ganz normal. Aber Gittens hängt seit Monaten.“

    Hamann weiter: „Vielleicht haben die Angebote aus England oder von anderen Topclubs ihm den Kopf verdreht. Doch wenn ein Spieler mit dem Kopf woanders ist, dann soll er halt gehen.“



    BVB-Fans schauen sich jede Woche „diesen Mist“ an

    Hamann redete sich förmlich in Rage: „Nach den Siegen gegen Union Berlin und St. Pauli hat Kovac dann am Dienstag gegen Lille und heute gegen Augsburg den Brandt und den Gittens gebracht. Und er hat beiden gesagt: Ihr macht uns jetzt sogar noch besser. Doch was ist von beiden gekommen? Nichts!“

    Das könne der BVB sich laut des Sky-Experten nicht erlauben. „Mit jedem Spiel, in dem die beiden solche Nicht-Leistungen bringen, lässt du die anderen Mitspieler im Stich – und auch die 80.000, die jede Woche dorthin gehen und sich diesen Mist anschauen.“



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  • BVB-Stars können sich bei ‘Zettel-Niko’ Kovač wohl die Position aussuchen

    BVB-Stars können sich bei ‘Zettel-Niko’ Kovač wohl die Position aussuchen


    1. Soester Anzeiger
    2. Sport
    3. BVB 09

    Niko Kovač scheint ungewöhnliche Methoden angewandt zu haben, um das Selbstverständnis der BVB-Stars wiederherzustellen.

    Dortmund – Bei Borussia Dortmund fehlt mit Felix Nmecha seit Wochen einer der Profis, der trotz dieser so schwierigen Saison einen großen Entwicklungsschritt vollzogen hat. Der Mittelfeldmann hat sich als Sechser unter Ex-Coach Nuri Şahin etabliert und sogar den Weg zurück ins DFB-Team gefunden.

    Nach dem Trainerwechsel zu Niko Kovač galt Nmecha als potenzieller Gewinner, weil er den neuen Übungsleiter schon aus gemeinsamen Zeiten beim VfL Wolfsburg kennt. Einsatzfähig ist der 24-Jährige nach derzeitigem Stand voraussichtlich frühestens Ende des Monats. In seiner Abwesenheit setzt Kovač bislang stets auf das Duo aus Pascal Groß und Marcel Sabitzer.

    Groß und Sabitzer verteilen die Rollen im BVB-Mittelfeld durchaus überraschend

    Die Rollen sind dabei anders verteilt, als für viele Beobachter auf den ersten Blick naheliegen würde: Groß hat trotz Tempodefiziten und seiner strategischen Fähigkeiten die offensiveren Aufgaben als Sabitzer, der erstmals in seiner Zeit beim BVB als vollwertiger Sechser vor der Abwehr betrachtet wird.

    „Er sieht sich auf der Sechs, weil er mit seiner Ruhe, seiner Technik, seiner Übersicht viele Sachen im Vorhinein durch gute Vororientierung regeln kann“, sagte Cheftrainer Kovač schon vor dem Bundesligaspiel beim FC St. Pauli (2:0) über Sabitzer. Der Umstand, dass sich der Österreicher selbst auf dieser Position sieht, spielt dabei offenbar eine überraschend große Rolle.

    Beim BVB gibt es jetzt offenbar den ‚Zettel-Niko‘

    Wie jedenfalls die WAZ berichtet, geht die Entscheidung auch auf den selbst geäußerten Wunsch von Sabitzer zurück. Kovač habe nach seinem Dienstantritt in der Kabine Zettel verteilt, auf denen seine Spieler ihre jeweils favorisierte Rolle auf dem Spielfeld ankreuzen sollten. Sabitzer kreuzte demnach die Sechs an, seither darf er dort spielen.

    In der Bundesliga war einst Ewald Lienen als ‚Zettel-Ewald‘ Kult – jetzt gibt es offenbar beim BVB den ‚Zettel-Niko‘!

    Niko Kovač setzt beim BVB seit Amtsantritt auf Marcel Sabitzer.
    Niko Kovač setzt beim BVB seit Amtsantritt auf Marcel Sabitzer. © IMAGO/Ralf Treese/DeFodi Images

    Zugegeben, der Vergleich hinkt, da Lienen für seine akribischen Notizen während der Spiele den Spitznamen verpasst bekam. Die Zettel-Aktion von Kovač beim BVB war bis dato in der Öffentlichkeit nicht bekannt.

    BVB-Trainer Kovač hält große Stücke auf Sabitzer

    Wie ist sie zu bewerten? Dass ein Trainer seine Profis, gerade erfahrene Männer wie Sabitzer, nach ehrlichen Selbsteinschätzungen fragt, ist sicher kein ungewöhnlicher Vorgang. Ungewöhnlich wäre sehr wohl, wenn Kovač nur aufgrund dieser Aktion auf Sabitzer als Sechser gekommen wäre.

    Die Worte des Übungsleiters deuten aber durchaus darauf hin, dass er das Profil des Österreichers auch von sich aus für diese Rolle im Auge gehabt hätte. „Er hat ein sauberes, gutes Passspiel, eine aggressive Zweikampfführung, ist einer, der dort der Korrektor ist. Er hat dort die Fäden in der Hand“, zitiert die Regionalzeitung Kovač. „Er ist der Verbindungsspieler von vorne nach hinten.“

    BVB holte Sabitzer als „Box-to-Box-Akteur“

    2023 war Sabitzer explizit als Verbindungsspieler vom FC Bayern verpflichtet worden, das meinte seinerzeit allerdings eine andere Rolle, als der inzwischen 30-Jährige heute ausübt. „Er entspricht exakt dem Profil, das wir gesucht haben: ein zentraler Mittelfeldspieler, der uns als Box-to-Box-Akteur sowohl defensiv als auch offensiv verstärken wird“, erklärte Sportdirektor Sebastian Kehl seinerzeit zum BVB-Transfer.

    Bis zur Verletzung von Nmecha hat Sabitzer in entsprechenden Rollen seine Einsätze beim BVB erhalten. Das funktionierte phasenweise überragend, der Nationalspieler hatte großen Anteil am Einzug ins Champions-League-Finale der Vorsaison, mal ging Sabitzer aber auch regelrecht unter.

    Sabitzer eckte unter Ex-BVB-Trainer Nuri Şahin an

    Kein großes Geheimnis ist, dass der Mittelfeldmann zu Saisonbeginn unter Nuri Şahin unzufrieden damit war, plötzlich keine feste Rolle mehr zu haben und oft auf dem Flügel aushelfen zu müssen. Als er dies öffentlich äußerte, gab es einen Rüffel von Sportchef Lars Ricken.

    Unter Kovač besteht das Problem derzeit nicht mehr. Wie sich die Sache darstellt, wenn Nmecha wieder einsatzbereit ist, bleibt abzuwarten. Bis dahin wird der Trainer wohl kaum an seiner neuen Anordnung vor der Abwehr rütteln. Daran ändert auch das 1:1 im Achtelfinalhinspiel der Champions League gegen den OSC Lille nichts, als Sabitzer vor dem Ausgleichstreffer den Anfang einer Fehlerkette darstellte.

    Insgesamt geht der Trend bei Sabitzer unter Kovač nämlich durchaus in eine positive Richtung. Ihm würde aber ein Erfolgserlebnis in Form eines ersten Saisontreffers merklich guttun. Dafür muss er aber vielleicht doch ab und zu höher schieben, als es ein klarer Sechser oftmals tut.



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  • Erschreckende Zahlen und ein Total-Ausfall: Drei BVB-Stars auf der Suche nach der “Medizin des Siegens”

    Erschreckende Zahlen und ein Total-Ausfall: Drei BVB-Stars auf der Suche nach der “Medizin des Siegens”


    Dem BVB droht nach einer schwachen zweiten Halbzeit gegen Lille das CL-Aus. Der Grund: Zu viele Dortmunder spielen aktuell unter ihren Möglichkeiten.

    Würde man dieser Tage ein Buch über den BVB schreiben, oder gar einen Film drehen, er trüge wohl den Titel: “In Dortmund nichts Neues”. Denn: Es bleibt alles beim Alten bei Borussia Dortmund.

    Nachdem die Schwarzgelben in der Bundesliga zuletzt zum ersten Mal in dieser Saison zwei Siege in Folge verbuchen konnten, ist die Mini-Serie mit dem 1:1-Unentschieden im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den OSC Lille schon wieder gerissen. Das eigentlich akzeptable Ergebnis gegen einen zunächst eher harmlosen Gegner gibt zwar Grund zur Hoffnung, mit Blick auf die schwache Auswärtsbilanz des BVB kann einem aber auch durchaus Angst und Bange werden. Womöglich auch deshalb schob Nico Schlotterbeck die Favoritenrolle für das Duell in der kommenden Woche lieber nach Frankreich ab. “Lille ist jetzt vielleicht ein bisschen der Favorit, weil sie nächste Woche zu Hause spielen”, sagte er.

    Dabei hatte zumindest die erste Halbzeit eigentlich keinen Anlass zu derart pessimistischen Aussagen geboten. Der BVB stand gut organisiert, ließ defensiv nichts zu und hatte in Karim Adeyemi, neben Schlotterbeck bester Dortmunder, im ersten Spielabschnitt einen sogenannten X-Faktor. Der Flügelspieler, der sich seit der Ankunft von Niko Kovac überraschend formstark präsentiert, glänzte mit Tempo-Dribblings und engagierter Defensiv-Arbeit und mit einem starken Volley-Tor, das in der 22. Minute eigentlich den Weg zum dritten BVB-Sieg in Folge ebnen sollte.

    Alles lief nach Plan, bis sich diese wankelmütige BVB-Mannschaft doch wieder dazu entschloss, den Faden zu verlieren und sich selbst um den Lohn einer bis dahin im besten Sinne souveränen Vorstellung zu bringen. “Wir sind einfach nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen”, kritisierte Kovac und verwies auf “Ballbesitzphasen”, die man unbedingt hatte haben wollen, aber im zweiten Durchgang nicht mehr hatte. Lille wurde mutiger, kreierte mehr Chancen und glich durch Hákon Arnar Haraldsson aus – der BVB kassierte wettbewerbsübergreifend nach 392 Spielminuten wieder ein Gegentor.

    Grundsätzlich ein Ausdruck der neu gewonnenen defensiven Stabilität, doch es schwebt ein großes Aber über dem Borsigplatz. Denn: Nur ein ansatzweise gut aufgelegter Adeyemi und ein solides Defensiv-Zentrum mit Schlotterbeck und dem widererstarkten Emre Can reichen eben nicht aus, um in der Champions League selbst gegen Lille zu bestehen, wenn andere Spieler nicht zumindest Normalform erreichen. Und genau das passiert beim BVB im Moment viel zu selten. Die meisten Spieler in Schwarzgelb wären mit ihren Formschwankungen der feuchte Traum eines jeden Mathematikers, dessen Fachgebiet die Kurvendiskussion ist. Hier mal ein Hochpunkt, da mal ein Tiefpunkt. Vielleicht auch mal ein Wendepunkt. Aber grundsätzlich schwankend.



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  • Borussia Dortmund beim FC St. Pauli: Noten der BVB-Stars

    Borussia Dortmund beim FC St. Pauli: Noten der BVB-Stars


    Am 24. Bundesliga-Spieltag war Borussia Dortmund beim FC St. Pauli gefordert. ran hat ganz genau hingeschaut und die Profis des BVB benotet.

    Nach der 6:0-Gala über Union Berlin wollte Borussia Dortmund am 24. Spieltag der Bundesliga beim FC St. Pauli nachlegen. Das gelang auch, obwohl die Hamburger den Favoriten durchaus ärgerten.

    Am Ende gewann der BVB aber mit dem 2:0 (0:0) zum dritten Mal ein Ligaspiel auf fremdem Platz. Serhou Guirassy (50.) und Karim Adeyemi (58.) schossen den zehnten Saisonsieg heraus.

    Zugleich gewinnen die Schwarz-Gelben erstmals in dieser Spielzeit zwei Liga-Partien nacheinander.

    ran hat die Profis des BVB benotet.

    Gregor Kobel

    Obwohl St. Pauli die BVB-Abwehr gut beschäftigt, muss der Keeper lange Zeit nicht eingreifen. Abschalten bleibt für ihn dennoch verboten. Das alles führt zum Kuriosum, dass der Schweizer eine missglückte Smith-Flanke völlig unbedrängt ins Toraus lenkt und eine unnötige Ecke verursacht. Deutlich besser sieht Kobel bei einem Versuch von Sinani in der Schlussphase aus. ran-Note: 3

    Das Wichtigste in Kürze

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    Yan Couto

    Der Ryerson-Ersatz findet schwer in die Partie und braucht früh Unterstützung gegen Saad. Zuweilen geht er in Zweikämpfen unbedarft zu Werke. Überzeugend ist dagegen seine Vorlage auf Adeyemi kurz vor der Pause. ran-Note: 4

    Emre Can

    Beim Kapitän offenbaren sich die bekannten Probleme. Can wirkt manchmal zu behäbig und geht zu sorglos mit dem Ball um. Als echter Leader voranzugehen, ist so einmal mehr schwierig. ran-Note: 4

    Nico Schlotterbeck

    Nach einem unglücklichen Foul gegen Weißhaupt sieht er früh die Gelbe Karte. Zumindest die Defensivarbeit verrichtet der Ex-Freiburger weitgehend unaufgeregt, glänzt aber auch mit öffnenden Pässen. ran-Note: 3

    Nico Schlotterbeck
    Nico Schlotterbeck© Lobeca

    Ramy Bensebaini

    Der Algerier beginnt fahrig und offenbart gegenüber Weißhaupt Tempodefizite, zeigt sich aber auch handlungsschnell bei einer Grätsche im eigenen Strafraum, um vor dem Paulianer zu retten. Seine Klammeraktion gegen Weißhaupt wird zu seinem Glück nicht mit Elfmeter bestraft. Für ihn ist nach gut 70 Minuten Schluss. ran-Note: 4

    Marcel Sabitzer

    Ein Nachmittag mit viel Licht und viel Schatten. Neben vielen Auszeiten bereitet der Österreich Guirassys erste Chance vor. Auf Vorlage von Adeyemi setzt er einen schwierigen Abschluss über den Kasten. ran-Note: 4

    Pascal Groß

    Sorgt für einen Hingucker, als er per Außenrist aus dem Halbfeld elegant Adeyemis Kopfballchance auflegt. Er kann das Spiel aber auch kaum einmal beruhigen, schwimmt eher mit. Immerhin leitet er einen Angriff ein, der mit einem Schuss von Adeyemi über das Tor endet. ran-Note: 4

    Karim Adeyemi

    Den Flügelstürmer zieht es früh in die Mitte. Im Strafraum bleibt der Ex-Salzburger aber zunächst glücklos, auch als er nach der Groß-Vorlage nicht genug Druck hinter die Kugel bekommt. Daneben offenbart Adeyemi auch defensive Defizite. Kurz vor der Pause scheitert er aus spitzem Winkel in vollem Tempo knapp am langen Eck. Kurz nach Wiederanpfiff erobert er aber stark den Ball und findet dann Guirassy, der einnetzt. Und der Linksfuß kommt auf den Geschmack, stibitzt Treu nach einem Befreiungsschlag von Beier den Ball, lässt Smith aussteigen und vollenden zum 2:0. Holt sich kurz vor Schluss noch Gelb ab und darf dann für Gittens runter. Zweifellos der entscheidende Mann beim BVB-Arbeitssieg. ran-Note: 2

    Karim Adeyemi
    Karim Adeyemi© Eibner

    Giovanni Reyna

    Auf der Brandt-Position taucht der US-Amerikaner völlig unter. Kaum eine Aktion gelingt ihm. Alles in allem ein unglücklicher Auftritt, der auch noch mit einem Kopf-Zusammenstoß mit Irvine garniert wird. Nach rund 70 Minuten wird Reyna erlöst. ran-Note: 5

    Maximilian Beier

    Der Ex-Hoffenheimer ist von Anfang an emsig, fordert die Bälle und sucht auch den Abschluss. Doch an den auffälligen Beginn kann er in der Folge nicht mehr anknüpfen. Teilweise agiert er zu hektisch, so etwa bei einem viel zu steilen Pass auf Adeyemi. Dafür gibt er den Ball auf Pass von Groß gut in die Mitte, doch Adeyemi verzieht. Macht spät Platz für Özcan. ran-Note: 4

    Serhou Guirassy

    Der Torjäger hat auf Vorlage von Sabitzer die erste Chance, doch sein Kopfball geht nicht einmal in Richtung Tor. Ansonsten hängt er auch viel in der Luft, holt sich Bälle schonmal nahe der Mittellinie ab. In der 50. Minute ist der Guineer allerdings zur Stelle und vollendet auf Vorlage von Adeyemi aus kurzer Distanz zum 1:0. Hat kurz vor Ende Feierabend, als ihn Brandt ersetzt. ran-Note: 3

    Einwechselspieler

    Carney Chukwuemeka (ab 74.): Der Leihspieler vom FC Chelsea kommt gut eine Viertelstunde für Reyna rein und hilft dabei, die Führung über die Zeit zu bringen. ran-Note: 3

    Daniel Svensson (ab 74.): Für den Schweden beginnt der Arbeitstag gleichzeitig, er ersetzt Bensebaini und macht seine Sache ebenfalls ordentlich. ran-Note: 3

    Jamie Gittens (ab 83.): Das Talent aus England mischt in den letzten Minuten für Adeyemi mit. ran-Note: ohne Bewertung

    Julian Brandt (ab 89.): Der Blondschopf kommt ganz spät für Guirassy. ran-Note: ohne Bewertung

    Salih Özcan (ab 89.): Für den Türken muss Beier weichen. ran-Note: ohne Bewertung



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  • Niko Kovač stellt wegen Horror-Serie klare Forderung an BVB-Stars

    Niko Kovač stellt wegen Horror-Serie klare Forderung an BVB-Stars


    1. come-on.de
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    3. BVB 09

    Der BVB muss nach der Gala gegen Union Berlin in der Bundesliga beim FC St. Pauli nachlegen. Niko Kovač weiß um eine bemerkenswerte Statistik.

    Dortmund – Viele Protagonisten der Bundesliga kann man mit Statistiken sprichwörtlich jagen. Frei nach Uli Hoeneß wollen die meisten nur von einem ‚Trend‘ hören, wenn er auch ihr ‚Friend‘ ist. Bei Borussia Dortmund gab es in dieser Saison nur selten die Gelegenheit, den Trainer mit einer erfreulichen Statistik zu konfrontieren.

    Vor dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli am Samstag (15.30 Uhr, alle TV-Infos) musste Niko Kovač deshalb mal wieder die Frage nach einer Negativserie beantworten. Schwer zu glauben, aber wahr: Der BVB hat in der gesamten Saison noch nicht einmal geschafft, zwei Spiele am Stück zu gewinnen. Kovač ist dieser Umstand wohlbekannt.

    „Ich habe davon gehört. Es ist natürlich nicht das, was wir uns erwarten, dass wir 24 Spieltage warten müssen, um auf den zweiten Sieg in Folge zu spielen“, sagte der Trainer am Freitag in der Spieltagspressekonferenz. Kovač verantwortet dabei erst sein viertes Bundesliga-Spiel beim BVB. „Wir fahren nach Hamburg und wollen das Spiel gewinnen, weil wir die Punkte brauchen. Und weil wir im letzten Spiel gezeigt haben, dass wir eine sehr hohe Qualität haben. Wir wollen es schaffen. Das ist das erklärte Ziel“, gab Kovač die klare Richtung vor.

    Kovač nennt „die Schwierigkeit“ für den BVB: „Wir müssen auch mal nachlegen“

    Die Hoffnung ist rund um den Klub greifbar: Mit dem 6:0 gegen Union Berlin soll der Groschen endlich gefallen sein. Mit der Gala gegen die Köpenicker sollen sich die dicken Knoten lösen, in die sich der BVB im Saisonverlauf mehr und mehr verheddert hat.

    Niko Kovač weiß um eine Horror-Statistik des BVB in dieser Saison.
    Niko Kovač weiß um eine Horror-Statistik des BVB in dieser Saison. © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON

    Wohlgemerkt: Diese Hoffnung gab es schon öfters und wurde bisher stets enttäuscht. Laut Kovač liegt genau darin „die Schwierigkeit“ für Dortmund: „Wir müssen auch mal nachlegen. Wir können nicht sagen, wir ruhen uns auf dem Wochenende aus und denken, es läuft jetzt von alleine. Nein, nein: Wir müssen genau so von Beginn an Gas geben, vielleicht auch schwierige Momente gemeinsam überstehen, um dann unsere Momente zu nutzen.“

    Auch die Spieler haben zuletzt unisono betont, dass der Erfolg gegen Union nur etwas wert ist, wenn endlich auch mal der zweite Schritt gelingt. „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, forderte unter der Woche etwa Pascal Groß.

    BVB-Kantersieg gegen Union „zeigt jedem Spieler, dass wir es noch können“

    Unter den BVB-Fans herrscht so lange Skepsis, wie der Beweis aussteht, dass die Mannschaft einen wirklichen Lerneffekt erzielt hat. Kovač scheint immerhin recht optimistisch. Das gesteigerte Selbstvertrauen sei in der Trainingswoche „augenscheinlich“ gewesen: „Das sind alles Menschen, die gerne erfolgreich sind, dann ist die Stimmung jedes Einzelnen besser. Dieser Sieg war nicht nur dahingehend wichtig, dass wir drei Punkte geholt haben, sondern die Art und Weise, wie wir agiert haben.“

    Gegen Union habe der BVB „sehr dynamisch gespielt, intensiv, aggressiv verteidigt und den Gegner gestresst, viele gute Momente gehabt. Das zeigt jedem Spieler, dass wir es noch können. Wir müssen es abrufen“, forderte Kovač, der in seiner BVB-Aufstellung gegen St. Pauli kurzfristig auf einen Stammspieler verzichten muss.

    Wenn das Abrufen nicht beim Tabellen-15. der Bundesliga gelingt, ist mit Blick auf das happige Restprogramm des BVB sprichwörtlich Hopfen und Malz verloren. St. Pauli ist ein historischer Lieblingsgegner von Dortmund, verlor zuletzt obendrein drei Spiele in Folge in der Bundesliga.

    Stärke von BVB-Gegner St. Pauli klar in der Defensive

    Auf die leichte Schulter nimmt der BVB-Coach freilich keinen Gegner. „Sie schießen nicht viele Tore, lassen aber auch verdammt wenig zu“, sprach Kovač an, dass St. Pauli nach Treffern die schwächste Offensivabteilung stellt, aber die drittwenigsten Gegentore kassiert hat.

    „Wir werden uns hart bemühen müssen, damit wir Chancen kreieren. Sie verteidigen im kompakten Verbund, in dem sich jeder Einzelne in den Dienst der Mannschaft stellt. Das bedeutet für uns, wir müssen die Positionen gut belegen, zusehen, dass wir sie irgendwo in Disbalancen bringen. Wir wollen fortsetzen, was wir gegen Union angefangen haben.“ Wenn das zum ersten Mal in der laufenden Saison gelingt, ist vielleicht doch noch ein Happy End für den BVB möglich.

    Und Kovač würde sich gewiss gerne auf die neue Statistik ansprechen lassen.



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  • Niko Kovac will BVB-Stars mit ungewöhnlicher Maßnahme fit machen

    Niko Kovac will BVB-Stars mit ungewöhnlicher Maßnahme fit machen


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    Niko Kovac.
    Soll den BVB leistungstechnisch wieder in die Spur bringen: Niko Kovac. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Die BVB-Profis schwächeln in Sachen Fitness. Deshalb lässt Niko Kovac nun die Leistungsfähigkeit der Spieler bestimmen und ergreift Maßnahmen.

    Dortmund – Niko Kovac ist ein Trainer, der viel Wert auf harte Arbeit, Disziplin und Fitness legt. Schon in seiner Antritts-Pressekonferenz versprach der BVB-Coach, Niklas Süle wieder fit zu bekommen. Knapp einen Monat nach seinem Dienstantritt will sich der 53-Jährige ein detailliertes Bild von der Belastbarkeit seiner Profis machen. Längst hat er aber auch schon Maßnahmen ergriffen, um die Mannschaft wieder in die Spur zu bekommen.

    So will Niko Kovac die BVB-Stars fit machen

    Wie die Sport Bild berichtet, ordnete Kovac für die neunte Kalenderwoche des Jahres (24. Februar bis 2. März) einen Laktattest bei Borussia Dortmund an. Eine während der Saison unübliche, aber in diesem Fall durchaus sinnvolle Maßnahme. Doch der Reihe nach.

    Ein Laktattest gibt, vereinfacht gesagt, Aufschluss über die Ausdauer eines Sportlers und kann dabei helfen, Trainingsempfehlungen auszusprechen. Dafür wird bei einem stufenweise ansteigenden Lauftest am Ende einer jeden Stufe ein Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen genommen, um die Laktat-Konzentration zu bestimmen.

    Üblicherweise werden Laktattests in den Vorbereitungsphasen einer Saison, also vor Hin- und Rückrunde, durchgeführt. So können die Trainingspläne optimiert werden. Schwebt dem Trainer eine laufintensive Spielweise vor, kann es sinnvoll sein, die Laktatwerte häufiger zu bestimmen. Und hier kommt Kovac ins Spiel.

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    Die Mannschaften des gebürtigen Berliners gehören immer zu den laufstärksten der Liga. Da die BVB-Spieler im ligainternen Vergleich unterdurchschnittlich abschneiden, hilft ein Laktattest beim Bestimmen des Leistungsstandes.

    Für diesen fand BVB-Berater Matthias Sammer deutliche Worte. Nach der 1:2-Pleite in Bologna attestierte der 57-Jährige den Spielern eine „körperliche und geistige Nicht-Verfassung“.

    Sammers Aussagen lassen sich mit Zahlen untermauern: Von allen 18 Bundesligamannschaften liegt der BVB in Sachen Laufdistanz mit 2.632,5 Kilometern auf dem vorletzten Tabellenplatz, mit 5.251 Sprints auf dem elften und mit 16.360 intensiven Läufen auf Rang 14.

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    Kein Wunder also, dass Kovac den Leistungsstand schwarz auf weiß vor Augen haben möchte. Zudem wolle er Vergleichswerte für die im Sommer anstehende Klub-WM und die kommende Saison sammeln. Doch der Cheftrainer der Schwarz-Gelben ergriff auch schon weitere Maßnahmen, um die Spieler fit zu bekommen.

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    An einigen Tagen lasse Kovac „deutlich länger“ trainieren. Darüber hinaus habe er den BVB-Profis in vier Wochen lediglich dreimal freigegeben.



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    Soll den BVB leistungstechnisch wieder in die Spur bringen: Niko Kovac. © Bahho Kara/Kirchner-Media

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