Bei Borussia Dortmund stecken zurzeit viele etablierte Profis in einem Leistungsloch. Die Mannschaft von Niko Kovac kann ihr großes Potenzial einfach nicht auf den Rasen bringen. Tabellenplatz elf sowie eine Reihe von schwachen Auftritten sprechen Bände für eine bislang verkorkste Saison des BVB.
Nun zieht ein Sommer-Neuzugang von Borussia Dortmund überraschendes Interesse auf sich. Er enttäuschte bislang im schwarz-gelben Trikot – nun könnte er schon ein Jahr nach seiner Ankunft wieder das Weite suchen!
Borussia Dortmund: Anton vor Spanien-Wechsel?
Der Jubel bei vielen BVB-Fans war im vergangenen Sommer groß, als Waldemar Anton für gerade einmal 20 Millionen Euro nach Dortmund wechselte. Der 28-Jährige spielte zuvor für den VfB Stuttgart eine starke Saison, etablierte sich so auch in der deutschen Nationalmannschaft. Beim BVB sollte er den abgewanderten Mats Hummels ersetzen – geklappt hat das bisher jedoch noch nicht.
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Anton macht bislang im Dortmunder Dress eine unglückliche Figur, musste sich so zuletzt hinter Nico Schlotterbeck, Niklas Süle und Emre Can anstellen. Wie das Portal „fichajes.net“ nun berichtet, soll Atletico Madrid die Situation des Innenverteidigers genau beobachten. Demnach sollen sich die „Rojiblancos“ derzeit gute Chancen auf eine Verpflichtung des gebürtigen Usbeken ausrechnen.
Große Konkurrenz für Atletico
Ein Wechsel in die spanische Hauptstadt gilt jedoch keineswegs als sicher. Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, sollen mit dem FC Liverpool und Bayer Leverkusen zwei weitere Top-Klubs an den Diensten von Anton interessiert sein. Leverkusen-Boss Fernando Carro bestätigte zuletzt bei „Sky“ sogar, den 28-Jährigen bereits im vergangenen Sommer auf dem Schirm gehabt zu haben.
Letztendlich setzte sich zu dieser Zeit der BVB durch. Gut möglich, dass Bayer Leverkusen in dieser Causa nun einen zweiten Anlauf starten könnte.
Beim BVB ist Jamie Gittens einer der wenigen Lichtblicke in dieser Saison. Nun soll ein weiterer Top-Klub an ihm interessiert sein.
Trotz der sportlichen Misere von Borussia Dortmund ist Youngster Jamie Gittens auf dem Transfermarkt heiß begehrt. Nachdem es zuletzt hieß, dass sich Klubs aus der englischen Premier League offenbar ein irres Wettbieten um den Offensivspieler des BVB liefern, soll nun ein weiterer Interessent in den Poker einsteigen wollen.
Rot-Weiss Essen trifft am Samstag (23. Februar, 14 Uhr) auf den FC Ingolstadt. Ein Spieler, auf den Uwe Koschinat wieder setzen wird, ist Ramien Safi.
Rot-Weiss Essen hat einen starken Lauf. Aus den letzten vier Begegnungen wurden zehn Punkte eingefahren.
Es gibt mehrere Gründe dafür. Personell gesehen fallen da schnell die Namen der Winter-Zugänge Klaus Gjasula, der die nötige Erfahrung und Ruhe ins Essener Spiel bringt, und Dominik Martinovic, der auch ohne Torerfolg ein großer Mehrwert für das RWE-Spiel ist. Trainer Uwe Koschinat hat zudem nach Anlaufschwierigkeiten die richtigen Schlüsse gezogen.
Neben Tom Moustier, der seit Wochen überragend agiert und vielleicht der beste Essener ist, muss beim RWE-Aufwärtstrend auch der Name von Ramien Safi fallen. Immer wieder bringt der 25-Jährige die gegnerischen Abwehrreihen in Bedrängnis.
Seine Waffe: Die unfassbare Schnelligkeit. Der Begriff “Flügelflitzer” wurde genau für solche Akteure wie Safi erfunden. Wie schnell der ehemalige Rödinghauser wirklich ist, beweisen die Zahlen – und ein Quervergleich zur 1. Bundesliga.
Die schnellsten Spieler der 1. Bundesliga
1. Sirlord Conteh (1. FC Heidenheim, 36,82 km/h)
2. Gerrit Holtmann (VfL Bochum, 34,74)
3. Lois Openda (RB Leipzig, 36,64)
4. Nathan Ngoumou (Gladbach, 36.53)
5. Alphonso Davies (FC Bayern, 36,21)
6. Karim Adeyemi (Dortmund, 36,18)
7. Justin Diehl (VfB Stuttgart, 36,08)
8. Cole Campbell (Dortmund, 36,04)
9. Jeremie Frimpong (Leverkusen, 36,01)
10. Jamie Gittens (Dortmund, 35,96)
Safi wurde nämlich nach eigenen Angaben in einem RWE-Vereinsinterview mit einem Top-Speed von 35,99 km/h “geblitzt”. In der Fußball-Bundesliga sind nur neun Spieler schneller als Essens Drittliga-Rakete.
Und: Rami ist gar schneller unterwegs als Jamie Gittens (35,96 km/h) von Borussia Dortmund. Kaum vorstellbar, wenn Safi noch gefährlicher im Tor-Abschluss wäre und noch mehr Scorer auf dem Konto hätte. Trotzdem: Auch wenn Safi bis 2026 an RWE gebunden ist, weiß RevierSport, dass dieser schon längst das Interesse von Zweitligisten geweckt hat. Es liegt auf der Hand, warum: Je höher es im Fußball geht, desto mehr ist die Geschwindigkeit gefragt. Safis dickes Argument!
Nach 33 Spielen, zehn Toren und drei Vorlagen für Rödinghausen in 2023/2024 liegt Safi in der laufenden Saison im RWE-Trikot bei 23 Begegnungen, drei Treffern und zwei Assists. Hinzu kommt ein geniales Tor beim 1:2 im DFB-Pokal gegen RB Leipzig. Am Samstag hat Essens “Speedy Gonzalez” dann gegen den FC Ingolstadt die nächste Möglichkeit “abzugehen” und seine Scorer-Werte zu verbessern.
Borussia Dortmund kann nach dem Einzug ins Champions-League-Achtelfinale aufatmen. Das 0:0-Unentschieden gegen Sporting Lissabon reichte dem BVB am Mittwochabend (19. Februar) für das Weiterkommen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer nach zuletzt schwierigen Wochen.
Während die Situation bei Schwarz-gelb dennoch angespannt bleibt, blüht ein Neuzugang von Borussia Dortmund andernorts auf. Er überzeugt auf ganz großer Bühne – und darf mit seinem Klub weiter hoffen!
Borussia Dortmund: Ramaj jubelt mit Kopenhagen
Die Verpflichtung von Diant Ramaj darf beim BVB als Investition in die Zukunft betitelt werden. Der 23-Jährige gilt auf der Torwartposition als großes Talent, allerdings kommt er an der aktuellen Dortmunder Nummer eins Gregor Kobel derzeit noch nicht vorbei. Die logische Konsequenz: Kurz nach seiner Verpflichtung im vergangenen Wintertransferfenster wurde Ramaj umgehend an den FC Kopenhagen verliehen.
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Beim dänischen Rekordmeister soll der Keeper Spielzeit sammeln – und diese weiß der Keeper nun auch zu nutzen. Im Rückspiel der Conference-League-Playoffs musste Kopenhagen eine 1:2-Hinspielniederlage gegen den 1. FC Heidenheim aufholen, um das überraschende Aus zu verhindern. Am Ende setzte es einen 3:1-Sieg nach Verlängerung. Damit ist der FCK weiter – auch dank einer guten Leistung von Ramaj.
Duell gegen Chelsea droht
Der BVB-Profi, der noch bis zum Saisonende an den FC Kopenhagen verliehen ist, zeigte im Spiel gegen Ex-Klub Heidenheim eine stabile Leistung und sorgte damit auch für die Aufholjagd gegen den Bundesligist. Beim einzigen Gegentreffer des Tages traf den Dortmunder keine Schuld.
Im Achtelfinale der Conference League droht Ramaj und Kopenhagen nun ein echtes Hammer-Los. Demnach geht es in der nächsten Runde gegen Vitória Guimaraes oder den FC Chelsea. Insbesondere das Duell gegen die „Blues“ aus London dürfte für Ramaj und den FCK zur Mammutaufgabe werden.
Der 22-Jährige kommt nicht erst seit der aktuellen Saison kaum in Tritt, die Karriere-Delle des US-Amerikaners dauert bereits einige Zeit an. Dabei startete seine Laufbahn so gut.
In der aktuellen Krisen-Saison von Borussia Dortmund zeigt kein Profi seine ganze Qualität. Bei Jamie Gittens sah es zu Beginn der Spielzeit aber noch ganz anders aus. Der 20-Jährige wurde plötzlich zum Hoffnungsträger, lieferte stets ab und ließ den BVB jubeln.
Das hat sich mittlerweile geändert. Von der starken Form ist nichts mehr zu sehen und so gerät das Top-Talent von Borussia Dortmund immer mehr in die Kritik. Nun springt ihm Sebastian Kehl zur Seite.
Borussia Dortmund: Was ist mit Gittens los?
Starke 16 Scorerpunkte steuerte Jamie Gittens in der bisherigen Saison für Borussia Dortmund bei. Der Youngster ist einer der wenigen Profis, der in dieser mehr als nur enttäuschenden BVB-Saison etwas heraussticht und einige Spiele retten konnte. Allerdings macht der Offensivspieler gerade eine Schwächephase durch.
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In den vergangenen neun Partien gelang Gittens weder ein Tor noch eine Vorlage. Die schlechte Form ist man von ihm nicht gewohnt, und das wirkt sich auch oft auf das Offensivspiel des BVB aus.
Zwar beginnt Gittens auch unter Neu-Trainer Niko Kovac jedes Spiel von Beginn an, im Playoff-Rückspiel der Champions League gegen Sporting Lissabon (0:0) wurde der Youngster sogar zur Halbzeit ausgewechselt. In den ersten 45 Minuten hatte der junge Engländer kaum nennenswerte Aktionen, blieb weitestgehend blass.
Kehl springt Gittens zur Seite
Nach der Partie äußerte sich Sebastian Kehl deutlich zum Talent. „Jamie ist ein super wichtiger Spieler und hat einen großen Schritt nach vorne gemacht. Im Moment hat er auch ein paar kleinere Themen, was aber nicht schlimm und normal in der Entwicklung eines jungen Spielers ist“, sagte der Sportdirektor von Borussia Dortmund.
Genau wie alle im Verein springt er Gittens zur Seite: „Er bekommt vollstes Vertrauen und hat auch heute wieder von Anfang an gespielt. Ich weiß, dass der Trainer ihn sehr schätzt und er eine große Wertschätzung innerhalb der Mannschaft hat. Er ist ein Unterschiedsspieler und wir werden alles dafür tun, dass er wieder lächelt.“
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Die nächste Möglichkeit, die Formkrise zu bewältigen und endlich wieder zu treffen oder aufzulegen, bietet sich dann am Wochenende in der Bundesliga. Der BVB empfängt am Samstag Union Berlin (22. Februar, 18.30 Uhr) und will drei wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze holen.
Nachdenklich: Julian Brandt im BVB-Spiel gegen Sporting. (Quelle: IMAGO/Alex Gottschalk/DeFodi Images/imago-images-bilder)
Borussia Dortmund erreicht das Achtelfinale der “Königsklasse”. Doch die aktuelle Situation bei den Schwarz-Gelben ist besonders an einem Spieler nicht spurlos vorübergegangen.
“Ich bin mit am längsten im Verein. Das geht nicht spurlos an mir vorbei. Die Situation trifft mich schon sehr”, sagte der 28-Jährige nach dem 0:0 im Play-off-Rückspiel gegen Sporting am Mittwochabend zu Sky. “Eine solche Situation hatte ich in den vergangenen sechs Jahren so auch noch nicht.”
Die Dortmunder durchleben aktuell die größte sportliche Krise seit Jahren, stehen in der Bundesliga nur auf Platz elf, die ersten beiden Bundesligaspiele unter Neu-Trainer Niko Kovac, der auf den glücklosen Nuri Sahin folgte, gingen verloren (1:2 gegen den VfB Stuttgart, 0:2 beim VfL Bochum). Immerhin setzten sich die Schwarz-Gelben aber in der Champions League gegen Sporting durch.
Brandt aber erinnerte auch an die scharfen Anfeindungen, die er persönlich in den vergangenen Wochen ob durchwachsener Leistungen erhielt. “Ich muss ehrlich sagen: Die persönliche Kritik, ob gerechtfertigt oder ungerechtfertigt, die bekomme ich selbst nicht so sehr mit. Aber ich bin mittendrin. Ich stehe auf dem Platz, ich weiß, wie wir spielen, ich kann das reflektieren.”
Er wisse, “dass, wenn du viele Spiele nicht gewinnst, es dich alleine schon aus fußballerischer Natur trifft. Ich sehe Reaktionen auf den Rängen von unseren Fans.” Zwar sei er persönlich “keiner, der Emotionen freien Lauf lässt. Ich mache sehr viel mit mir selbst innen drin aus.” Die aktuelle Situation sei aber “schwer” und “auch ein Grund dafür, dass am Ende das Selbstverständnis und die Leichtigkeit fehlen.”
Mehr noch: “Es ist ein Kampf, da musst du herauskommen. Es gehört zum Leben dazu und wir werden daraus lernen und hoffentlich so schnell wie möglich den Weg zu den Siegen finden.” Am kommenden Bundesligaspieltag treffen die Dortmunder auf Union Berlin (Samstag ab 18.30 Uhr im Liveticker bei t-online).
Verpasst Borussia Dortmund die Champions League, soll ein Transfer das große Geld bringen. Darf sich der BVB auf einen Monsterbetrag freuen?
Dortmund – Borussia Dortmund steht vor der Herausforderung, die nächste große Einnahmequelle innerhalb des Kaders zu identifizieren, um finanzielle Lücken zu schließen. Diese Aufgabe beschäftigt sowohl die Fans als auch die Vereinsführung.
Die Champions League rückt für Dortmund in weite Ferne
Der BVB droht aufgrund seiner aktuellen Platzierung in der Bundesliga die Qualifikation für die Champions League zu verpassen. Nach den Niederlagen gegen den VfB Stuttgart (1:2) und den VfL Bochum (0:2) liegt Schwarzgelb auf Rang elf. Es fehlen acht Punkte auf das Tabellenvierte RB Leipzig, während Eintracht Frankfurt als Dritter sogar dreizehn Punkte voraus ist.
Ein Verpassen der Königsklasse wäre für Dortmund sowohl sportlich als auch finanziell ein schwerer Schlag, da der Verein zuletzt in der Saison 2014/15 nicht am höchsten europäischen Vereinswettbewerb teilnahm.
Hans-Joachim Watzke sieht die Situation jedoch nicht allzu dramatisch. Der BVB wird im Sommer an der Klub-Weltmeisterschaft teilnehmen und plant bereits den nächsten großen Transfer.
Beschert Gittens dem BVB den nächsten großen Deal?
Im Februar erklärte Watzke auf der Branchenmesse Spobis, dass der BVB notfalls zwei Jahre ohne Champions League überstehen könne, da der Kader über das nötige finanzielle Potenzial verfüge. „Dann macht der BVB ein oder zwei Transfers und alles ist wieder im Lot. Ganz einfach“, erklärte er.
Watzke betonte zudem, es gebe „ein paar Spieler, die sehr begehrt sind in Europa“. Schwarzgelb lebe ohnehin davon, „dass wir jedes zweite Jahr einen großen Transfer machen.“
Ein Bericht der Bild-Zeitung deutet darauf hin, dass diese Strategie aufgehen könnte. Das Interesse der Premier League an Flügelspieler Jamie Gittens wächst demnach. Tottenham Hotspur habe ein Auge auf den 20-Jährigen geworfen, angeblich könnten dem BVB bis zu 100 Millionen Euro winken.
Neben Tottenham sollen auch der FC Arsenal und der FC Chelsea an Gittens interessiert sein. Ein Wettbieten zwischen diesen Vereinen käme Dortmund zugute, da es den englischen Spitzenklubs keineswegs an finanziellen Mitteln mangelt.
Wechselt Gittens vom BVB in die Premier League?
Ein Wechsel von Gittens in die Premier League erscheint zudem wahrscheinlich, da die Berater-Agentur „Elite Project Group“ dort gut vernetzt ist. Die Agentur hat ihren Sitz in London und betreut Spieler wie Jadon Sancho, Bukayo Saka und Eddie Nketiah. Auch BVB-Talent Julien Duranville wird von der „Elite Project Group“ beraten.
Sollte Gittens tatsächlich nach England wechseln und Dortmund die Top-Vier verpassen, könnte Watzkes Plan aufgehen. Dennoch haben seine Aussagen einen faden Beigeschmack.
Einerseits muss die Qualität, die der Kader durch einen Abgang von Gittens oder Torhüter Gregor Kobel verlieren würde, ersetzt werden. Das wird Dortmund viel Geld kosten. Im Oktober wurde berichtet, dass Yan Couto im Sommer fest verpflichtet wird. Ein Teil des Budgets ist somit bereits verplant.
Babbel wittert Kalkül bei Watzke: „Muss schon mal vorbauen“
Andererseits wirkt die Aussage, dass Dortmund zwei Jahre ohne Champions League aushalten könne, ambitionslos für einen Verein, der sich als Nummer zwei im deutschen Fußball sieht. Die Champions League war stets das Minimalziel und eine rote Linie für Trainer wie den ehemaligen Coach Nuri Şahin.
Im Gespräch mit fussball.news, dem Fußball-Portal von IPPEN.MEDIA, vermutete Ex-Profi Markus Babbel hinter Watzkes Aussagen einen Plan. „Watzke muss jetzt schon mal vorbauen, weil er ja nicht blind ist. Er sieht ja, was da gerade im Moment auf dem Platz abläuft, und das ist nicht gut genug für die Champions League“, sagte Babbel. „Er bereitet das Ganze jetzt schon mal vor, wenn die ganz große Unruhe reinkommt, falls man es nicht schafft und dann mehr oder weniger der ganze Verein auseinanderfliegt.“
Die ersten Spiele unter Niko Kovač haben gezeigt, dass die Krise nicht allein am Trainer liegt. Vieles muss sich in Dortmund ändern, um zur alten Stärke zurückzufinden.
Bei Borussia Dortmund gibt es momentan wenig Gründe zum Optimismus. Der Klub dümpelt mehr oder weniger im Niemalsland der Bundesliga herum, von der Champions-League-Qualifikation redet inzwischen beim BVB kaum noch jemand.
Harte Zeiten für die Fans von Schwarz-gelb, deren Gemüter nun allerdings durch eine echte Hammer-Nachricht erheitert werden könnten. Borussia Dortmund könnte einen Star schon im Sommer für eine Mega-Ablöse verkaufen:
Borussia Dortmund: Knackt Gittens die 100-Millionen-Marke?
Dass man in der Dortmunder Chefetage durch einen möglichen Verkauf von Jamie Gittens auf das ganz große Geld hofft, ist bekannt. Doch angesichts der zuletzt abflachenden Formkurve des 20-Jährigen erschienen die 100 Millionen Euro Ablöse, von denen beim BVB so mancher träumt, fast schon utopisch. Doch nun könnte ein Top-Klub aus der Premier League dafür sorgen, dass diese Summe tatsächlich auf dem Verhandlungstisch landet.
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Denn wie die „Bild“ berichtet, sollen vor allem die Tottenham Hotspurs großes Interesse an Gittens zeigen. Weil allerdings auch Konkurrenten wie Arsenal und Chelsea an dem 20-Jährigen dran sind, könnte sich am Ende ein Wettbieten um den BVB-Star anbahnen – bei dem Tottenham bereit sein könnte, die 100-Millionen-Marke zu sprengen.
BVB muss Ablösen generieren
Ein Verkauf dieser Größenordnung dürfte Borussia Dortmund voll in die Karten spielen. Denn wie aus dem Bericht der „Bild“ weiter hervorgeht, muss der BVB im hohe Ablösen generieren, sollte man das internationale Geschäft in der kommenden Saison verpassen – und das ist derzeit nicht unwahrscheinlich.
Doch nicht nur Jamie Gittens könnte Borussia Dortmund im kommenden Sommer einen echten Geldregen bescheren. Auch Karim Adeyemi soll in der Premier League Begehrlichkeiten wecken und könnte, genau wie Gittens, eine hohe Ablöse generieren.