Schlagwort: BVBKrise

  • In der BVB-Krise zeigt sich die schlimmste Parallele, die es

    In der BVB-Krise zeigt sich die schlimmste Parallele, die es


    Borussia Dortmund patzt in der Liga und steckt im Mittelmaß fest. Die BVB-Krise wird immer schlimmer – und erinnert böse an einen anderen Traditionsclub aus dem Ruhrpott.

    Dortmund versauert auf Platz zehn der Tabelle, nun punktgleich mit den bayerischen Schwaben, auch Werder Bremen ist mit dem überraschenden Dreier gegen Bayer Leverkusen (2:0) ran gerückt. 

    Alle spielen für den BVB – nur der BVB nicht

    Ja, der Blick geht nach unten, dabei spielen sie über dem BVB eigentlich geschlossen für den BVB. Nur halt die Dortmunder selbst nicht. Gladbach hat bereits am Freitag gegen Mainz verloren, Wolfsburg und Stuttgart gelang ebenfalls kein Sieg. Doch Dortmund kann die Fehler nicht nutzen.

    Über die schwarz-gelbe Krise wurde bereits viel und ausführlich geschrieben. Die Gründe sind klar: Die Transfers sind nicht eingeschlagen, wichtige Führungsspieler haben im Sommer den Verein verlassen und wurden nicht adäquat ersetzt, der Trainerwechsel auf Nuri Sahin ist grandios gescheitert. Auch Neu-Trainer Niko Kovac bekommt die Probleme noch nicht in den Griff.

    Für den BVB gibt es ein warnendes Beispiel: Schalke

    Wo führt die sportliche Rezession den stolzen Club aus dem Pott noch hin? Eine Parallele zu einem abgestürzten Traditionsclub wird immer klarer. Und diese Parallele werden BVB-Fans ungern lesen und sehen: Der Borussia ergeht es wie dem FC Schalke 04.

    Die Führungsspieler von BVB gehen selten voran

    Die Führungsspieler von BVB gehen selten voran Imago

    Königsblau, die verhasste Farbe in Dortmund. Schalke, der Erzfeind aus dem Ruhrgebiet. Und genau dieser Verein wird nun zum warnenden Beispiel.

    2018 wurde S04 noch Vize-Meister. Im folgenden Sommer unterliefen den damaligen Verantwortlichen aber fundamentale Fehler.

    Verlust von Führungsspieler und Identifikationsfiguren

    In Leon Goretzka und Thilo Kehrer verließen zwei junge Gesichter, die eine Ära auf Schalke hätten prägen können, den Verein. Auch Naldo, absoluter Führungsspieler, hatte Schichtende. Benedikt Höwedes, der ein Jahr zuvor schon nach Turin verliehen wurde, wurde nach Moskau verkauft.

    Damit hat Dortmu…, äh Schalke, vier wichtige Führungsspieler und Identifikationsfiguren verloren.

    Zeitgleich investierten die Knappen insgesamt 37 Millionen Euro in Sebastian Rudy, Suat Serdar und Omar Mascarell. Vor allem Rudy und Mascarell wurden dabei zu sehr teuren Missverständnissen.

    Schalke steckt in Liga 2 fest

    “Die Schalker haben das bitter zu spüren bekommen, als sie jegliche Identifikationsfiguren rausgeworfen haben, oder als die gegangen worden sind. Da haben sie gemerkt: ‘Mist, hier ist ja gar keiner mehr, dem das nicht egal ist, was hier passiert”, sagte zuletzt Höwedes im Podcast “Kicker meets Dazn”.

    Drei Jahre nach der Vize-Meisterschaft ging es für Schalke ins Unterhaus. Nach dem direkten Wiederaufstieg stieg der Verein 2023 nochmal in die Zweite Liga ab – dort dümpelt der einst stolze Revierclub heute noch immer.

    BVB verliert Führungsspieler, Neuzugänge schlagen nicht ein

    Auch der BVB hat in diesem Sommer drei Führungsspieler und Identifikationsfiguren verloren. Mats Hummels, Marco Reus und Niklas Füllkrug. Ihren Wert für die Kabine und als Anpeitscher auf dem Rasen haben die Verantwortlichen verkannt.

    Zeitgleich laufen die Neuzugänge Waldemar Anton, Pascal Groß, Maximilian Beier und Yan Couto ihren hohen Erwartungen weit hinterher. Auch die Winter-Verpflichtung von Carney Chukwuemeka scheint zu einem großen Missverständnis zu werden.

    Was bleibt, ist eine Mannschaft ohne Gesicht, ohne Charakter und ohne Mentalität. Dass in der kommenden Spielzeit Champions-League-Fußball im Westfalenstadion stattfindet, von dem Wunsch müssen sich die BVB-Fans so langsam verabschieden.

    Am Mittwoch hätte die Borussia immerhin noch die Chance, ins Viertelfinale der Königsklasse einzuziehen. Nach dem ernüchternden 1:1 im Hinspiel gegen den OSC Lille und der Enttäuschung gegen Augsburg sind die Erwartungen für die große Auswärtsaufgabe aber gering. 



    Source link

  • BVB-Krise immer schlimmer! Can: „Schrecklich!“ – „Es tut so

    BVB-Krise immer schlimmer! Can: „Schrecklich!“ – „Es tut so


    Auweia …

    Borussia Dortmund versaut die Generalprobe vorm Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Lille, verliert 0:1 gegen den FC Augsburg. Die Schrott-Saison wird immer schlimmer.

    BVB-Kapitän Emre Can zeigt sich nach der Peinlich-Pleite ratlos und verzweifelt am Sky-Mikro: „Wir müssen uns was vorwerfen. Ich finde, die erste Halbzeit war sehr energielos. Der Auftritt war schrecklich. Wir müssen ganz dringend ein anderes Gesicht zeigen. Ich kann’s mir nicht erklären. Es tut so weh.“

    Und weiter: „Es hat nichts mit der Fitness zu tun, es ist der Kopf. Es ist die Einstellung.“ Sein Fazit: „Wir sind keine Top-Mannschaft.“

    Dabei läuft der BVB im meisterlichen Sondertrikot auf. Inspiriert vom Trikot der Saison 1994/95, erinnert es an die historische Mannschaft, die nach 32 Jahren erstmals wieder die Meisterschaft holte.

    Aytekins Abseits-Chaos: Riesen Verwirrung um DIESE Szene

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild08.03.2025

    Es soll wohl einen meisterlichen Flair versprühen, den Erfolg alter Zeiten heraufbeschwören – doch das misslingt völlig. Bei strahlendem Sonnenschein in Dortmund tut sich die Mannschaft von Niko Kovac super schwer. Ohne Inspiration, Konzentration und komplett mutlos.

    Stattdessen nutzt der FCA seine erste Chance zum Dortmund-K.o.!

    23. Minute: Erste Chance, erstes Tor. Von den Augsburgern war eigentlich anfangs überhaupt nichts zu sehen. Doch aus dem Nichts reicht ein langer Ball von Wolf aus. Gouweleeuw hat super viel Platz, kommt ungestört zum wuchtigen Kopfball. Der Ball fliegt über Kobel hinweg ins lange Eck. 0:1!

    In der zweiten Hälfte kommt es fast noch dicker. Özcan haut den Ball nach einem Freistoß in die eigenen Maschen. Doch Gouweleeuw steht wohl knapp im Abseits (60.).

    Rätselhaft: Das Tor wird lange überprüft. Aytekin schaut sich die Szene sogar selbst mit seinem Assistenten am Bildschirm an. Normalerweise kriegt der Schiri die Entscheidung eigentlich aus dem Kölner Keller mitgeteilt. Nach fast fünf Minuten gibt der Schiri die Entscheidung dann per Stadiondurchsage durch: kein Tor (65.).

    BILD-Schiri Thorsten Kinhöfer erklärt: „Aytekin hat am Monitor gecheck, ob der Augsburger, der mit Guirassy im Zweikampf war, aktiv eingegriffen hat. Das muss er machen – alles korrekt!“

    Auf der BVB-Tribüne wird währenddessen ordentlich diskutiert. BVB-Boss Lars Ricken und Dortmunds Chef-Berater Matthias Sammer sind bei einem emotionalen Austausch zu sehen.

    BVB-Boss Lars Ricken und Dortmunds Chef-Berater Matthias Sammer (57)

    BVB-Boss Lars Ricken und Dortmunds Chef-Berater Matthias Sammer (57)

    Foto: Gerd Scheewel

    Kein Wunder, die BVB-Offensive ist super zäh. Einzig und allein Sorgenkind Brandt kann in der ersten Hälfte etwas gefährlich werden. Der Nationalspieler schlenzt den Ball aufs Tor, doch FCA-Keeper Dahmen faustet die Kugel raus. Brandts schwacher Nachschuss fliegt am Pfosten vorbei (35.).

    Ein Gesicht der Krise: Julian Brandt steckt im absoluten Formtief, holte sich zuletzt gegen Lille (1:1) unter der Woche die BILD-Note 5 ab.

    In der zweiten Halbzeit bringt der offensive Mittelfeldmann die Kovac-Elf fast wieder ins Spiel, schiebt nach einer Ecke ein (51.). Doch bei der Vorlage von Schlotterbeck stand der Vize-Kapitän knapp im Abseits.

    Irre: Dadurch krönt sich FCA-Keeper Finn Dahmen zum erst 29. Torwart in der Bundesliga-Geschichte, der 500 Minuten kein Gegentor kassiert hat.

    Für den BVB war das ein absoluter Pflichtsieg. Dadurch rückt die „Mission Champions League“ in weite Ferne. Der FCA ist jetzt sogar punktgleich mit ihnen, liegt in der Tabelle nur einen Platz hinter ihnen auf Rang 11.

    Nächsten Mittwoch geht’s ums Ganze, dann geht’s zum Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League nach Lille (1:1 im Hinspiel).



    Source link

  • Auch ohne Marmoush: SGE verschärft BVB-Krise

    Auch ohne Marmoush: SGE verschärft BVB-Krise



    Eintracht Frankfurt hat auch sein drittes Spiel des Jahres gewonnen und somit die Krise von Borussia Dortmund verschärft. Die SGE verteidigte Ekitikés Führungstor clever und machte in der Nachspielzeit den Deckel drauf.

    Rasmus Kristensen und Hugo Ekitiké waren fast alleine für das Führungstor verantwortlich.


    Rasmus Kristensen und Hugo Ekitiké waren fast alleine für das Führungstor verantwortlich.

    IMAGO/Kirchner-Media


    Noch bevor die beiden Vereine ihre Aufstellungen veröffentlicht hatten, sorgte Frankfurt für die erste Schlagzeile des Abends: Der Verein bestätigte elf Minuten vor der Bekanntgabe der Startelf erstmals selbst einen bevorstehenden Wechsel von Marmoush zu Manchester City: “Eintracht Frankfurt befindet sich aktuell in Gesprächen mit einem anderen Klub bezüglich eines Transfers von Omar Marmoush. Daher ist der Spieler nicht Teil des Kaders”, schrieb die SGE über X. Für den Top-Scorer begann im Vergleich zum 4:1 gegen Freiburg Knauff gegen seinen Ex-Klub.


    Auf dem Feld traf Knauff häufig auf Anton – neben Groß einer von zwei Neuen beim BVB nach dem 2:4 in Kiel, Sabitzer und Duranville wichen für das Duo auf die Bank.

    Larsson scheitert an Kobel, Guirassy am Pfosten


    Ungeachtet einer geringen Systemanpassung, die Frankfurter agierten mit zwei Zehnern anstatt mit einer Doppelspitze, und des Fehlens von Marmoush erwischte die SGE einen guten Start: Gleich in der ersten Minute verhinderte Kobel nach seinem Fehlpass im Aufbauspiel das 0:1 von Larsson. Dortmunds Antwort war wenige Minuten später im Stadion gut hörbar: Guirassy näherte sich mit einem Pfosten-Kopfball an (9.).

    Bundesliga – 18. Spieltag

    Spieler des Spiels



    Mario Götze

    Mittelfeld

    2



    Spielnote

    Erst war der BVB sehr schwach und fehlerbehaftet, nach der Pause agierte die Eintracht weitgehend passiv. Unterm Strich kein fußballerisch glanzvolles Spiel, dafür spannend und intensiv geführt.

    3



    Tore und Karten


    1:0
    Ekitiké (18′)


    2:0
    O. Höjlund (90′)




    Eintracht Frankfurt
     
    Borussia Dortmund
     

    Spieldaten





    Eintracht Frankfurt

    Frankfurt

    Trapp3 – Collins3,5, R. Koch3, Theate3,5 – Kristensen2,5 , Skhiri2,5, Larsson3,5 , Brown2,5, M. Götze2 , Knauff3,5 – Ekitiké3




    Borussia Dortmund

    Dortmund

    Kobel4 – Anton3, Can4,5 , N. Schlotterbeck5 – Ryerson4 , P. Groß3,5, F. Nmecha4,5 , Bensebaini5,5 , Brandt5 , Gittens4,5 – Guirassy4,5



    Schiedsrichter-Team


    Daniel Schlager
    Hügelsheim

    5



    Spielinfo





    Stadion Deutsche-Bank-Park
    Zuschauer 58.000 (ausverkauft)





    Dies sollte aber die einzige Chance der Gäste, die ebenfalls mit einer Dreierkette spielten, im ersten Durchgang bleiben. Denn die Borussen wussten mit ihren hohen Spielanteilen nur wenig anzufangen: Wie in den vorherigen Partien lief der Ball meist von rechts nach links ohne großen Raumgewinn. Deutlich zielstrebiger zeigte sich die Eintracht. Als Beispiel dient das 1:0: Kristensen suchte nach einem Doppelpass mit Ekitiké sofort die Tiefe und bediente dann Letztgenannten, der das erste Rückrundentor der Saison erzielte (18.).

    Knauff und Ekitiké verpassen das 2:0




    Das vertikale Spiel stellte die konteranfällige BVB-Defensive auch im weiteren Verlauf der ersten 45 Minuten durchaus vor Probleme. So verpassten Knauff – der Marmoush-Ersatz traf den Pfosten (22.) – und Ekitiké vor der Pause weitere Treffer (34.).


    Derartige Möglichkeiten waren nach Wiederanpfiff allerdings Mangelware, weil Dortmund aktiver aus der Kabine kam. Die Borussen beschäftigen die Hessen mehr als zuvor. Zwar hielten sie dadurch den Gegner vom eigenen Tor fern, doch großartig Chancen resultierten aus der Leistungssteigerung nicht wirklich. Guirassy verpasste mal um Zentimeter eine Hereingabe von Joker Yan Couto (65.).

    Höjlund setzt den Schlusspunkt


    Anstatt von spielerischen Höhepunkten rückte in der Schlussphase Schiedsrichter Daniel Schlager in den Mittelpunkt. Nach zwei strittigen Zweikämpfen im SGE-Sechzehner zwischen Collins mit Gittens (77.) und Guirassy mit Theate (85.) blieb die Pfeife des Referees trotz Protesten stumm. Kurz vor dem letzten Pfiff des Tages jubelten nochmal die Frankfurter: Gegen aufgerückte Borussen sorgte Höjlund mit seinem ersten Bundesligator für den 2:0-Endstand (90.+2).


    Während die SGE damit den dritten Sieg 2025 feierte, bleibt Dortmund im neuen Jahr punktlos. Die Folge: Satte elf Punkte liegen zwischen dem Tabellendritten aus Frankfurt und dem BVB.


    Für beide Mannschaften steht gleich die nächste englische Woche an. Während Dortmund am Dienstag in Bologna gastiert (21 Uhr), empfängt Frankfurt am Donnerstag Ferencvaros Budapest (21 Uhr). In der Bundesliga geht es für Frankfurt in Hoffenheim weiter (Sonntag, 15.30 Uhr) und Bremen ist in Dortmund zu Gast (Samstag, 15.30 Uhr).



    Source link

    FAQ: Auch ohne Marmoush: SGE verschärft BVB-Krise

    Frage 1: Was ist das Hauptthema der Berichterstattung?
    Antwort: Das Hauptthema ist die Leistung der Eintracht Frankfurt (SGE) im Spiel gegen Borussia Dortmund (BVB) und wie diese Leistung die Krise des BVB verschärft hat, auch ohne den verletzten Spieler Wolfs Marmoush.

    Frage 2: Warum wird die Krise des BVB thematisiert?
    Antwort: Die Borussia Dortmund hat in den letzten Spielen enttäuschende Leistungen gezeigt, die zu Zweifeln an der Form der Mannschaft und der Trainerentscheidung geführt haben. Die Niederlage gegen die SGE hat diese Probleme noch verstärkt.

    Frage 3: Wer ist Marmoush und warum ist seine Abwesenheit relevant?
    Antwort: Wolfs Marmoush ist ein Spieler der Eintracht Frankfurt, dessen Abwesenheit im Spiel gegen den BVB erwähnt wird, um zu verdeutlichen, dass die stark verbesserte Leistung der SGE auch ohne einen ihrer Schlüsselspieler erreicht wurde.

    Frage 4: Welche Auswirkungen hat die Niederlage auf den BVB?
    Antwort: Die Niederlage hat das Vertrauen der Fans und der Medien in die Mannschaft und den Trainer von Borussia Dortmund untergraben. Es gibt Diskussionen über mögliche Veränderungen im Kader oder im Trainerteam, wenn sich die Situation nicht verbessert.

    Frage 5: Was bedeutet das für die Eintracht Frankfurt?
    Antwort: Der Sieg gegen den BVB kann als positive Wende für die SGE gewertet werden. Es könnte das Selbstvertrauen der Spieler stärken und die Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison fördern, insbesondere die Mannschaft zu festigen und sie in der Tabelle nach oben zu bringen.

    Frage 6: Welche Schritte muss der BVB unternehmen, um aus der Krise herauszukommen?
    Antwort: Der BVB muss seine Taktik und Strategie überdenken, um die Leistung der Mannschaft zu verbessern. Dazu könnte es gehören, die Spieler besser aufeinander abzustimmen, die Fitness und das Teamgefühl zu steigern sowie gegebenenfalls Anpassungen im Kader vorzunehmen.

    Frage 7: Gibt es bereits Spekulationen über mögliche Trainerwechsel oder Kaderänderungen beim BVB?
    Antwort: Ja, nach der Niederlage gibt es vermehrt Spekulationen über mögliche Trainerwechsel oder Veränderungen im Kader, insbesondere wenn die schlechten Leistungen anhalten. Die Vereinsführung steht unter Druck und muss Entscheidungen treffen, um die Situation zu verbessern.

    Frage 8: Was können die Fans beider Teams aus dieser Situation lernen?
    Antwort: Die Fans können erkennen, dass im Fußball Höhen und Tiefen normal sind und dass es entscheidend ist, eine Mannschaft und ihren Trainer auch in schwierigen Zeiten zu unterstützen. Zudem zeigt es, wie wichtig Teamarbeit und Geschlossenheit für den Erfolg sind.

    Frage 9: Wie wird der nächste Spieltag für den BVB und die Eintracht Frankfurt aussehen?
    Antwort: Die Vorbereitungen auf den nächsten Spieltag sind für beide Teams entscheidend. Dortmund muss versuchen, aus der Krise herauszukommen, während die Eintracht Frankfurt den Schwung und das positive Gefühl nach dem Sieg gegen den BVB mitnehmen möchte.

    Frage 10: Wo finden Fans weitere Informationen über die Spiele und die Teams?
    Antwort: Fans können die offiziellen Websites der Clubs, Sportnachrichtenseiten und soziale Medien besuchen, um aktuelle Informationen zu Spielern, Spielen und Vereinsnachrichten zu erhalten.

  • Borussia Dortmunds Jamie Gittens – vom Bayern-Flirt zum Sinnbild der BVB-Krise: “Kann bei uns in der Westfalenliga spielen”

    Borussia Dortmunds Jamie Gittens – vom Bayern-Flirt zum Sinnbild der BVB-Krise: “Kann bei uns in der Westfalenliga spielen”


    Der Motor bei Borussia Dortmund stottert seit Wochen extrem. Ein Gesicht der Krise ist Jamie Gittens, der weit unter seinen Möglichkeiten spielt – und zuletzt von einer BVB-Legende zerpflückt wurde.

    Von Chris Lugert

    Es ist das bestimmende Thema der vergangenen Monate bei Borussia Dortmund: Zwischen der individuellen Qualität im Kader und den Leistungen auf dem Platz herrscht eine unerklärliche Diskrepanz.

    Rein auf dem Papier verfügt der BVB über eine eindrucksvolle Mannschaft, die es aber unter keinem Trainer schafft, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Sinnbildlich für diese Problematik steht Toptalent Jamie Gittens.

    Mit einem Marktwert in Höhe von 50 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) ist der Engländer derzeit der wertvollste Spieler im gesamten Dortmunder Kader. Auch dem FC Bayern wurde immer wieder Interesse nachgesagt. Doch seit Wochen läuft der 20-Jährige seiner Form hinterher.

    Im Playoff-Rückspiel der Champions League gegen Sporting Lissabon (0:0) war er neben Serhou Guirassy der schwächste Dortmunder Spieler auf dem Feld (ran-Note 5) und wurde bereits in der Halbzeitpause von Niko Kovac ausgewechselt. Seine Fähigkeiten im Dribbling brachte er erneut viel zu selten ein, stattdessen verzettelte er sich und verlor viel zu häufig den Ball.

    Dabei hat Gittens bereits mehr als nur angedeutet, wozu er imstande sein kann. Sein Start in die Saison war stark, zum Bundesliga-Auftakt gegen Eintracht Frankfurt traf er doppelt, ebenso im ersten Champions-League-Spiel in Brügge.

    Jamie Gittens: Schlimme Flaute nach starker Phase

    Zudem schien er in den Wochen vor und unmittelbar nach der Winterpause endlich seine Konstanz gefunden zu haben. Zwischen dem elften und 17. Spieltag erzielte er in der Bundesliga fünf Tore und gab zwei Assists, unter anderem traf er beim 1:1 gegen die Bayern.

    Die Münchner, so berichtete unter anderem “Sky”, sollen Gittens längst auf der Liste für mögliche Neuzugänge haben, sollten Spieler wie Leroy Sane und/oder Serge Gnabry und/oder Kingsley Coman den Klub verlassen. Auch bei anderen europäischen Klubs, besonders in England, steht er hoch im Kurs.

    Doch seit seinem Tor in Kiel, als der BVB ohnehin völlig unter die Räder kam, herrscht bei Gittens eine derbe Flaute. Neun Pflichtspiele ist er inzwischen ohne jede Torbeteiligung, längst ist der gebürtige Londoner ein Sinnbild der Krise und der gesamten Dortmunder Probleme.

    BVB-Krise immer größer? Kovac zieht Fazit

    Denn Gittens reiht sich ein in eine Riege junger, hochtalentierter Spieler wie Karim Adeyemi und Maximilian Beier, die sich beim BVB aktuell schwer damit tun, den nächsten Schritt zu gehen. Was auch daran liegt, dass die Gesamtsituation des Klubs gerade diesen Spielern aktuell wenig Möglichkeiten gibt, befreit aufzuspielen.

    BVB-Ikone Kevin Großkreutz holte zuletzt bereits zu einem Rundumschlag gegen Gittens aus. In seinem eigenen Podcast “Viertelstunde Fußball” bemängelte der langjährige Fanliebling die Inkonstanz des Außenstürmers.

    “Wenn er einen guten Tag hat, ist er ein Weltklassespieler, wenn nicht, dann kann er bei uns in der Westfalenliga spielen”, sagte Großkreutz, der nach dem Ende seiner Profikarriere inzwischen beim SV Wacker Obercastrop in besagter Westfalenliga kickt.

    Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.

    Gittens inzwischen Stammspieler beim BVB

    Harte Worte, die Gittens aktuell aber gut beschreiben. Die Weltklasse trägt er in sich, er hat es bereits bewiesen. Und doch muss er irgendwann anfangen, ein prägender Unterschiedsspieler in Dortmund zu werden. An mangelnden Gelegenheiten, sich zu beweisen, liegt es nicht. Von den 34 Pflichtspielen des BVB in dieser Saison stand er 29-mal in der Startelf.

    Diesbezüglich hat er den nächsten Schritt im Vergleich zur Vorsaison bereits gemacht. Damals pendelte er unter Edin Terzic wesentlich häufiger zwischen Startelf und Jokerrolle. Entsprechend mau waren seine individuellen Statistiken. Inzwischen aber ist er unumstrittene Stammkraft.

    FC Bayern München: Angebliche Streichliste von Verkaufskandidaten sorgt für Aufsehen

    <strong><em>Angebliche Abschussliste des FC Bayern</em></strong><br><em>Der FC Bayern München will im Sommer Spieler verkaufen, das ist relativ klar. Wie die "Sport Bild" nun berichtet, soll es sich um gleich sieben konkrete Akteure handeln, die den FC Bayern nach der Saison gewinnbringend verlassen sollen. Angeblich, weil Max Eberl bis zu 200 Millionen Euro einsparen muss.</em>

    © Sven Simon

    Angebliche Abschussliste des FC Bayern
    Der FC Bayern München will im Sommer Spieler verkaufen, das ist relativ klar. Wie die “Sport Bild” nun berichtet, soll es sich um gleich sieben konkrete Akteure handeln, die den FC Bayern nach der Saison gewinnbringend verlassen sollen. Angeblich, weil Max Eberl bis zu 200 Millionen Euro einsparen muss.

    <strong>Leon Goretzka</strong><br>Kein neuer Name ist Leon Goretzka. Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich zwar zuletzt zurück in die erste Elf gekämpft, soll jedoch trotzdem im Sommer verkauft werden. Er profitiert von den Verletzungen und Formschwächen anderer Spieler.

    © Eibner

    Leon Goretzka
    Kein neuer Name ist Leon Goretzka. Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich zwar zuletzt zurück in die erste Elf gekämpft, soll jedoch trotzdem im Sommer verkauft werden. Er profitiert von den Verletzungen und Formschwächen anderer Spieler.

    <strong>Kingsley Coman</strong><br>Gleiches gilt für Kingsley Coman. Der Flügelspieler ist aktuell hintendran, was die Form angeht. Das gilt, abgesehen von Michael Olise, jedoch für alle Flügelspieler des FCB. Coman absolvierte trotz weitestgehend verletzungsfreier Zeit nur knapp die Hälfte der möglichen Pflichtspielminuten.

    © 2025 Getty Images

    Kingsley Coman
    Gleiches gilt für Kingsley Coman. Der Flügelspieler ist aktuell hintendran, was die Form angeht. Das gilt, abgesehen von Michael Olise, jedoch für alle Flügelspieler des FCB. Coman absolvierte trotz weitestgehend verletzungsfreier Zeit nur knapp die Hälfte der möglichen Pflichtspielminuten.

    <strong>Serge Gnabry</strong><br>Wie auch bei den beiden vorher genannten spielen bei Serge Gnabry Formschwäche sowie Kostengründe eine Rolle. Es soll vor allem das Gehaltsgefüge beim Rekordmeister nach unten korrigiert werden - dafür wäre auch der Nationalspieler prädestiniert.

    © 2025 Getty Images

    Serge Gnabry
    Wie auch bei den beiden vorher genannten spielen bei Serge Gnabry Formschwäche sowie Kostengründe eine Rolle. Es soll vor allem das Gehaltsgefüge beim Rekordmeister nach unten korrigiert werden – dafür wäre auch der Nationalspieler prädestiniert.

    <strong>Bryan Zaragoza</strong><br>Weniger um Gehalt als vielmehr um fehlende sportliche Perspektive geht es bei Bryan Zaragoza. Der spanische Flügelflitzer ist aktuell an die CA Osasuna ausgeliehen und ist dort unverzichtbar. Beim Rekordmeister hofft man darauf, eine Einigung zu erzielen, dass Zaragoza in Pamplona bleibt.

    © Kirchner-Media

    Bryan Zaragoza
    Weniger um Gehalt als vielmehr um fehlende sportliche Perspektive geht es bei Bryan Zaragoza. Der spanische Flügelflitzer ist aktuell an die CA Osasuna ausgeliehen und ist dort unverzichtbar. Beim Rekordmeister hofft man darauf, eine Einigung zu erzielen, dass Zaragoza in Pamplona bleibt.

    <strong>Joao Palhinha</strong><br>Nicht unbedingt verkauft werden soll Joao Palhinha. Freilich, die Bayern baggerten nahezu monatelang an dem Portugiesen, ehe sie ihn vom FC Fulham loseisen konnten. Allerdings spielt er weit unter den Erwartungen und ist aktuell nur selten gefragt. Aber nicht nur haben die Verantwortlichen ihn noch nicht aufgegeben, auch würde wohl kein Verein mehr die Summe aufbringen, die der Rekordmeister einst zahlte.

    © Werner Schmitt

    Joao Palhinha
    Nicht unbedingt verkauft werden soll Joao Palhinha. Freilich, die Bayern baggerten nahezu monatelang an dem Portugiesen, ehe sie ihn vom FC Fulham loseisen konnten. Allerdings spielt er weit unter den Erwartungen und ist aktuell nur selten gefragt. Aber nicht nur haben die Verantwortlichen ihn noch nicht aufgegeben, auch würde wohl kein Verein mehr die Summe aufbringen, die der Rekordmeister einst zahlte.

    <strong>Sacha Boey</strong><br>Seitdem er beim FC Bayern ist, verbrachte Sacha Boey mehr Zeit im Krankenlager der Säbener Straße als auf dem Platz. Noch immer scheint es, als hätte sich der Franzose nicht an das Tempo der Bundesliga gewöhnt. Auch ihm würden die Bayern keine Steine in den Weg legen.

    © 2025 Getty Images

    Sacha Boey
    Seitdem er beim FC Bayern ist, verbrachte Sacha Boey mehr Zeit im Krankenlager der Säbener Straße als auf dem Platz. Noch immer scheint es, als hätte sich der Franzose nicht an das Tempo der Bundesliga gewöhnt. Auch ihm würden die Bayern keine Steine in den Weg legen.

    <strong>Raphael Guerreiro</strong><br>Immer wieder schenkte Vincent Kompany Raphael Guerreiro das Vertrauen, nur selten zahlte er es zurück. Der Musterschüler von Thomas Tuchel ist gerade in dieser Saison weit weg von dem, was er zu seiner besten Zeit bei Borussia Dortmund gezeigt hat. Da er seinerzeit ablösefrei kam, würden sich die Bayern wohl auch bei einem moderaten Preis verkaufsbereit zeigen.

    © Eibner

    Raphael Guerreiro
    Immer wieder schenkte Vincent Kompany Raphael Guerreiro das Vertrauen, nur selten zahlte er es zurück. Der Musterschüler von Thomas Tuchel ist gerade in dieser Saison weit weg von dem, was er zu seiner besten Zeit bei Borussia Dortmund gezeigt hat. Da er seinerzeit ablösefrei kam, würden sich die Bayern wohl auch bei einem moderaten Preis verkaufsbereit zeigen.

    Mit sieben Toren und vier Vorlagen in der laufenden Bundesligasaison hat er längst persönliche Bestmarken aufgestellt, obwohl er seit Mitte Januar keinen Scorerpunkt mehr hinzufügen konnte. Die Entwicklung insgesamt ist positiv, allerdings ist die Delle der vergangenen Wochen extrem – und muss langsam ausgebeult werden.

    Doch das gilt nicht nur für Gittens, sondern für den gesamten BVB. Das weiß auch Julian Brandt, der seinerseits selbst nach Konstanz sucht. “Das Selbstverständnis ist seit Wochen nicht da, wir stehen uns teilweise gegenseitig auf den Füßen. Es ist ein Spiegelbild, dass es in den letzten Wochen offensiv hakt”, sagte er nach dem Spiel gegen Sporting bei “DAZN”.

    Und weiter meinte Brandt: “Es ist Sand im Getriebe, da hilft auch kein Schamane mehr.” Kovac wiederum will es nicht mit Zauberei, sondern mit positiver Ansprache versuchen. “Wir wissen, dass der Kopf eine große Rolle spielt, wir versuchen den Jungs die Sachen zu zeigen, die sie richtig gut können. Ich glaube fest an die Jungs”, sagte der Kroate.

    Gittens wäre hier einer der ersten Adressaten, bei denen er diese Herangehensweise ausprobieren kann. Denn an der Qualität mangelt es nicht.



    Source link

  • BVB-Krise: Alles Kopfsache – Niko Kovacs Antwort auf die Kritiker

    BVB-Krise: Alles Kopfsache – Niko Kovacs Antwort auf die Kritiker


    Die Krise von Borussia Dortmund spitzt sich zu. Doch der neue Trainer Niko Kovac setzt weiterhin vor allem darauf, seine strauchelnde Mannschaft irgendwie starkzureden. Dabei sehen immer mehr Kritiker strukturelle Ursachen.

    Es gibt nicht viel, worauf sich Fans und Wegbegleiter von Borussia Dortmund in der laufenden Saison verlassen können. Eines aber, versprach Niko Kovac, werde am Mittwoch, wenn seine Mannschaft gegen Sporting Lissabon um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League spielt (18.45 Uhr/live DAZN), garantiert nicht passieren: dass Spieler erneut schweigen werden.

    Sie werden sich nicht wie nach der 0:2-Niederlage beim VfL Bochum einfach so in den Feierabend verabschieden können. Am Samstag hatten die BVB-Profis abgesehen von den Fernsehinterviews, zu denen sie verpflichtet waren, nicht mit den wartenden Journalisten gesprochen.

    „Unser Pressesprecher Sven Westerschulze und ich werden dafür sorgen, dass das in Zukunft wieder anders ist. Unsere Spieler werden sich euren Fragen stellen“, sagte der Dortmunder Trainer am Dienstag auf der Pressekonferenz vor dem Rückspiel in der Play-off-Runde gegen den portugiesischen Meister. Das Hinspiel vor einer Woche hatte der BVB 3:0 gewonnen. Da hatte Kovac noch geglaubt, die quälend lange Krise der Mannschaft, die er erst vor gut zwei Wochen übernommen hatte, sei beendet. Er sollte sich irren.

    „Das Entscheidende im Leben ist, nach Niederlagen immer wieder aufzustehen. Manchmal braucht man dafür etwas länger“, erklärte Kovac. Auf die kickenden Angestellten seines neuen Arbeitgebers trifft das definitiv zu. Auf nahezu jeden vermeintlichen Aufwärtstrend folgt prompt der nächste Rückschlag. In Bochum ließ die Mannschaft nahezu alles vermissen: Entschlossenheit, Stabilität – und vor allem Haltung.

    BVB mit individuellen Patzern

    Die Ursache dafür, dass es einfach nicht gelingen will nachhaltig in Spur zu finden, sieht Kovac immer noch im mentalen Bereich – zumindest sagt er es so. „Wir machen nur wenige Fehler, aber die sind von der Auswirkung her immens“, erklärte der 53-Jährige. Dem ist kaum zu widersprechen. Gegen den VfB Stuttgart, dem ersten Spiel unter Leitung von Kovac, war es Waldemar Anton, der mit einem verunglückten Rückpass auf Torhüter Gregor Kobel eine Großchance des Gegners ermöglicht hatte. Später war dem Innenverteidiger ein Eigentor unterlaufen. Dortmund verlor 1:2. In Bochum war es Niklas Süle, der das zweite Gegentor verschuldete. Mit diesen individuellen Patzern brach dann das Selbstvertrauen der kompletten Mannschaft zusammen.

    „Unsere Spieler haben wirklich eine hohe Qualität – aber derzeit ist der Kopf der ausschlaggebende Faktor“, so Kovac. Er werde sich deshalb nicht in die Runde der zunehmenden Kritiker einreihen, die wahlweise den Profis ihre Qualität oder ihre Mentalität absprechen – oder aber sagen, die Mannschaft sei falsch zusammengestellt worden. Letzteres hatte pikanterweise Ralf Rangnick getan – mit dem die BVB-Verantwortlichen vor der Verpflichtung von Kovac ein Gespräch über eine mögliche Zusammenarbeit geführt hatten.

    „Die Vorstellung, dass die Spieler in Dortmund plötzlich eine schlechte Mentalität haben und gerne Spiele verlieren, glaube ich einfach nicht“, hatte der Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft bei WELT TV gesagt. Er sehe die Ursache woanders. „Man hat den Kader einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise zusammengestellt“, so Rangnick. Das wiederum ist eine Ohrfeige für die BVB-Verantwortlichen, für Sportchef Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl.

    Insofern bleibt Kovac auch nicht viel anderes übrig, als weiterhin den Eindruck zu vermitteln, es liege an der Verunsicherung der Spieler, dass der BVB in 2025 fünf von sieben Bundesligaspielen verloren hat. Seine vordringlichste Aufgabe sei es, Selbstvertrauen zu vermitteln. Dies versuchte Kovac bislang auch, indem er dreimal die nahezu identische Startelf auf den Rasen schickte. Er reagierte lediglich auf Verletzungen oder Sperren.

    Sabitzer nur auf der Bank?

    Gut möglich, dass er auch gegen Sporting wieder so verfahren wird. Zumal Rami Bensebaini, der im Hinspiel ausgefallen war, und der angeschlagene Winterzugang Carney Chukwuemeka, immer noch nicht in der Lage scheinen, um über die volle Distanz zu gehen. Allerdings könnte eine ähnliche Formation wie in Bochum auch Wasser auf die Mühlen der Kritiker sein, die Kovac dies als fehlende Konsequenz auslegen dürften.

    Ein Kandidat für die Bank könnte vor allem Marcel Sabitzer sein. Der Mittelfeldspieler, der in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit zu den Leistungsträgern gehörte, spielt eine auffällig schwache Saison. Er sei im Gegensatz zu seinen Spielen in der österreichischen Nationalelf „fast nicht wiederzuerkennen“, hatte Rangnick gesagt. In diesem Punkt ist er sich mit Kovac einig. Der BVB-Trainer hatte Sabitzer am Samstag in Bochum bereits zu Halbzeit ausgewechselt. Allerdings ohne jeglichen positiven Effekt.



    Source link

  • Experte zur BVB-Krise: Nur Alkohol kann Borussia Dortmund noch retten

    Experte zur BVB-Krise: Nur Alkohol kann Borussia Dortmund noch retten


    Erik Meijer

    TV-Experte gibt BVB-Spielern ungewöhnlichen Rat

    Wieder einmal stehen die BVB-Spieler ratlos vor ihren Anhängern. Die 0:2-Pleite beim VfL Bochum verschärft die Dortmunder Krise. Ein Experte hat jedoch einen Tipp.

    Die Verpflichtung von Niko Kovač war ein letztes Aufbäumen der BVB-Verantwortlichen gegen die tiefe Krise des Vereins, die in dieser Saison unter Ex-Trainer Nuri Şahin begann. Doch auch mit dem neuen Coach kommt die Borussia einfach nicht in die Spur.

    Bereits Kovačs Debüt gegen den VfB Stuttgart ging im heimischen Signal Iduna Park mit 1:2 verloren. In der Champions League folgte zwar ein 3:0-Erfolg bei Sporting Lissabon, in der Bundesliga mussten sich die Dortmunder aber nun im Revierderby gegen den VfL Bochum mit 0:2 geschlagen geben.

    Die desolate Bestandsaufnahme in der Bundesliga: Borussia Dortmund steht aktuell auf dem 11. Platz, mit gerade einmal 29 Punkten aus 22 Spielen. Und eine Besserung ist nicht in Sicht. Daher hat ein Experte des Sportsenders Sky einen kuriosen Ratschlag für die Spieler der Schwarz-Gelben.

    02. Februar 2025,12:53

    Mike Tullberg rastet nach BVB-Sieg aus

    Mike Tullberg

    BVB-Interimstrainer flippt nach letztem Spiel aus – Experte findet es “peinlich”

    Sky-Experte empfiehlt BVB-Profis Aussprache mit Bier

    Taktik-Experte und Ex-Fußballprofi Erik Meijer hält eine Aussprache der BVB-Spieler für unausweichlich. Dafür brauche es jedoch ein spezielles Hilfsmittel: Bier. “In unserer Zeit hat man die Kabinen-Tür zugemacht, vier Kisten Bier reingestellt und erst, wenn die leer sind und wir uns ausgesprochen haben, gehen wir wieder raus”, sagte der Niederländer nach der Dortmunder Pleite in Bochum. “Das hat damals geholfen. Aber ob das heute noch so ist, weiß ich nicht.” Meijer selbst lief früher unter anderem für Bayer Leverkusen, Liverpool und den HSV auf.

    Irgendwas muss in Dortmund jedenfalls passieren. Und es muss schnell passieren, um eine Kehrtwende zu schaffen und vielleicht doch noch um die internationalen Plätze mitspielen zu können. Die Fans haben indes genug von der Krise und lassen ihrem Unmut in sozialen Netzwerken freien Lauf. “Sprachlos! Vor 8 Monaten CL (Champions League) Finale, heute Niederlage gegen den Letzten in der Bundesliga”, schreibt ein Nutzer auf Instagram. Und ein anderer kommentiert sarkastisch: “Der BVB sinkt schneller als die Titanic.”

    Ob Meijers Alkohol-Ratschlag die letzte Hoffnung für den BVB und seine Fans ist? Fraglich. Einen Versuch wäre es jedoch wert.

    lw



    Source link

  • BVB-Krise eine Qualitätsfrage – das könnten die Gamechanger

    BVB-Krise eine Qualitätsfrage – das könnten die Gamechanger


    Nach dem in der zweiten Hälfte überzeugenden 3:0-Sieg gegen Sporting Lissabon in der Champions League dachte man eigentlich, der BVB wäre den ersten Schritt hin zum Turnaround gegangen. Gegen den Tabellenletzten aus Bochum wollte man das Momentum mitnehmen, doch stattdessen lieferte der BVB einen weiteren desaströsen Auftritt und verlor mit 0:2. Zum wiederholten Male ließen die Schwarz-Gelben Leidenschaft, Mentalität und Kampf vermissen.

    Unter der Anzeige geht’s weiter

    Im Verlauf der vergangenen Wochen wird deutlicher: Auch die Qualität des Kaders lässt eindeutig zu Wünschen übrig. Die Mannschaft erscheint schon fast untrainierbar, nur unter der Leitung von Mike Tullberg zeigte die Formkurve leicht nach oben. Den Verantwortlichen sollte daher klar sein, dass der Kader mit Qualitätsspielern gestärkt werden muss, um den Anschluss an das europäische Geschäft nicht über einen längeren Zeitraum zu verlieren. Gerüchte um potenzielle Neuzugänge machen bereits die Runde.

    Gonçalo Inácio

    Mit Nico Schlotterbeck (25), Waldemar Anton (28), Niklas Süle (29) und Emre Can (31) verfügt der BVB über vier Innenverteidiger, die immer für Aussetzer gut sind. Insbesondere Anton und Süle spielen weit unter ihren Möglichkeiten, sind zudem sehr verletzungsanfällig. Der Innenverteidiger von Sporting Lissabon wäre in der Lage, die wackelige und dünn besetzte Verteidigung der Dortmunder zu stabilisieren. Dem Vernehmen nach ruft Sporting 35 Millionen Euro Ablöse auf, doch Qualität hat bekanntlich ihren Preis.

    Unter der Anzeige geht’s weiter

    Rayan Cherki

    Den Transfer von Rayan Cherki im Winter hatte der BVB so gut wie eingetütet. Mit dem Spieler war man sich bereits einig, auch die zwischen Olympique Lyon und Cherki vereinbarte Ablösesumme von 22,5 Millionen Euro hätte man auf den Tisch gelegt. Doch OL-Boss John Textor hielt die Vereinbarung nicht ein und bezeichnete das Dortmunder Angebot als „respektlos“. Kürzlich sickerte durch, dass der neue Preis des 21-Jährigen auf mehr als 30 Millionen taxiert wird. Der BVB wäre gut beraten, diese Summe zu investieren, um der behäbigen und ideenlosen Offensive einen neuen Unterschiedsspieler zu verleihen.

    Johan Bakayoko

    Einer dieser Unterschiedsspieler ist auch der Flügelflitzer der PSV Eindhoven. Der Belgier (18 Länderspiele) besticht vor allem durch Geschwindigkeit und Tempodribblings. Attribute, die im BVB-Kader mit Jamie Gittens (20), Julien Duranville (18) und Karim Adeyemi (23) zwar eigentlich vorhanden sind, aber aktuell nicht den gewünschten Ertrag bringen. Zudem ist nicht sicher, dass das Trio geschlossen beim BVB bleibt. Als Ablöse für Bakayoko stehen etwa 40 Millionen Euro im Raum.

    Unter der Anzeige geht’s weiter

    Paul Wanner

    Mit seinen 19 Jahren ist der Spielmacher noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen. Aktuell ist Wanner von Bayern München an den 1. FC Heidenheim verliehen und kehrt im Sommer zum deutschen Rekordmeister zurück. Dem BVB wird seit einiger Zeit Interesse am Linksfuß nachgesagt, unklar ist aber noch, wie der Linksfuß seine Perspektive in München sieht. Sollte er nicht zum erweiterten Stammpersonal gehören, stünde Wanner einer Luftveränderung offen gegenüber. Für das Dortmunder Offensivspiel wäre der deutsche U21-Nationalspieler mit seiner Kreativität und seinen technischen Fähigkeiten ohne Zweifel ein Gewinn.



    Source link

  • „Überragendes Statement“? Nur ein Schritt aus der BVB-Krise



    fussball.news1. BundesligaBorussia DortmundStand: 13.02.2025, 19:03 UhrVon: Lars PollmannDruckenTeilenBorussia Dortmund schöpft durch den Erfolg gegen Sporting in der Champions League neues Selbstbewusstsein. Allerdings sollte man nicht zu früh zufrieden sein.Lissabon/Dortmund – Borussia Dortmund hat sich in der Playoff-Runde der Champions League gegen den portugiesischen Meister und aktuellen Tabellenführer Sporting in eine hervorragende Ausgangslage gebracht. Im Hinspiel am Dienstagabend in Lissabon gelang dem BVB dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte ein 3:0-Erfolg.Für Neu-Trainer Niko Kovač bedeutete es das erste Erfolgserlebnis mit dem BVB. Am Wochenende war sein Debüt gegen den VfB Stuttgart mit einer 1:2-Niederlage einhergegangen, die der Dortmund-Coach erstaunlich positiv sah. Besteht jetzt die Gefahr, dass der BVB den Sieg in Portugal überbewertet?BVB-Boss Ricken: „Als wäre eine Handbremse gelöst worden“„Das war fürs Selbstbewusstsein schon richtig gut“, sagte Sportchef Lars Ricken nach der Partie. „Wir dürfen natürlich nicht die ganze Saison vergessen, aber es war heute ein überragendes Statement“, befand der Ex-Profi. Damit konnte Ricken nur den zweiten Durchgang meinen, denn bis zur Pause reihte sich die behäbige Leistung von Dortmund in die zurückliegenden Krisen-Wochen ein.Der BVB agierte in den ersten 45 mutlos, langsam, kam selbst nicht in die gefährlichen Räume und konnte von Glück sagen, dass auch Sporting nicht in der besten Form daherkam. So wurde das Heimteam auch nur bei Distanzschüssen gefährlich. Dass Dortmund nach dem Seitenwechsel wie ausgewechselt wirkte, ist Kovač anzurechnen. „Ich war nicht in der Kabine, aber Niko muss die richtigen Worte gefunden haben. Wie wir aus der Kabine gekommen sind, als wäre eine Handbremse gelöst worden“, schätzte Ricken ein.Dortmund bietet Anschauungsmaterial zum Thema SelbstvertrauenAbwehrmann Nico Schlotterbeck, einer der besten BVB-Stars auf dem Platz, klärte nach dem Spiel auf: Kovač musste nicht laut werden, sondern analysierte mit seiner natürlichen Autorität sachlich, was Dortmund besser machen müsste. Sein Team verschob der Cheftrainer einige Meter nach vorn, plötzlich hatten die Schwarzgelben viel besseren Zugriff und sorgten mit Gegenpressing für Fehler der unerfahrenen Sporting-Truppe.Durch die veränderte Herangehensweise wurde die Qualität des BVB deutlich, der dann auch seine Routine in der Champions League zeigen konnte. Mit dem 1:0 durch einen Kopfball von Serhou Guirassy war der Widerstand von Sporting gebrochen. Was Selbstvertrauen auslösen kann, war in der Folge bei den Gästen zu sehen, die mit zwei weiteren herausgespielten Treffern das Tor zum Achtelfinale sperrangelweit öffneten.Der BVB feierte bei Sporting den ersten Sieg unter Neu-Trainer Niko Kovač. © IMAGO/Jose Manuel Alvarez ReyAn das Rückspiel gegen Sporting nächste Woche dachte aber schon kurz nach Abpfiff niemand mehr beim BVB. Schließlich hat die Champions League in dieser Saison schon oft den Ausweg aus dem tristen Bundesliga-Alltag geboten. Dort wartet mit dem VfL Bochum am Samstag ein kniffliges Auswärtsspiel bei einem Team, das ums Überleben im Oberhaus kämpft.BVB-Direktor Kehl fordert „ähnlich motivierte, couragierte, fokussierte Leistung“„Wir haben auch in der Hinrunde immer mal wieder Highlightspiele gehabt und gesagt, das ist die Benchmark und der Maßstab, an dem wir uns messen lassen müssen. Ganz wichtig ist jetzt: Es war ein gutes Spiel, ein top Spiel, aber wir müssen es abhaken. Jetzt ist wichtig, den Willen zu zeigen, das zu bestätigen“, forderte Ricken.Auch Sportdirektor Sebastian Kehl will keine Selbstzufriedenheit aufkommen lassen. „Es war nur ein erster Schritt. Wir müssen noch eine Menge Schritte machen in dieser Saison. Wir müssen zeigen, dass wir in der Bundesliga endlich wieder Siege einfahren. Ich erwarte eine ähnlich motivierte, couragierte, fokussierte Leistung, dann werden wir Bochum schlagen“, sagte der Ex-Kapitän des BVB.Ein Rückfall in Bochum wäre typisch für die BVB-SaisonEs wäre geradezu typisch für die Probleme von Dortmund in der laufenden Saison, wenn auf die starken zweiten 45 Minuten von Lissabon in Bochum ein Rückfall auf den Boden der Bundesliga-Tatsachen folgen sollte. Egal, was die Verantwortlichen sagen, die Truppe von Kovač muss gegen einen tief im Abstiegskampf steckenden Gegner Taten folgen lassen.Ein gutes Zeichen ist dennoch, dass alle Beteiligten den Fokus sofort nach vorn richteten und sich nicht zu sehr im Glanz eines deutlichen Auswärtssiegs auf der großen Bühne Champions League sonnten. Wenn der BVB die richtigen Schlüsse zieht, kann die Partie in Lissabon Ausgangspunkt einer Wende sein – mehr noch als die Erfolge gegen Schachtar Donezk und den 1. FC Heidenheim unter Interimscoach Mike Tullberg.„Wir haben dieses Jahr auch schon Spiele gewonnen, wo ich nicht mit einem guten Gefühl vom Platz gelaufen bin. Aber heute gehe ich mit einem guten Gefühl vom Platz“, glaubte auch Nationalspieler und Premieren-Torschütze Pascal Groß am Mikrofon von Amazon Prime Video daran, dass in der Halbzeitpause in Portugal womöglich der Schalter umgelegt wurde. Der Nachweis muss nun folgen.



    Source link

  • „Überragendes Statement“? Nur ein Schritt aus der BVB-Krise

    „Überragendes Statement“? Nur ein Schritt aus der BVB-Krise



    Borussia Dortmund schöpft durch den Erfolg gegen Sporting in der Champions League neues Selbstbewusstsein. Allerdings sollte man nicht zu früh zufrieden sein.Lissabon/Dortmund – Borussia Dortmund hat sich in der Playoff-Runde der Champions League gegen den portugiesischen Meister und aktuellen Tabellenführer Sporting in eine hervorragende Ausgangslage gebracht. Im Hinspiel am Dienstagabend in Lissabon gelang dem BVB dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte ein 3:0-Erfolg.Für Neu-Trainer Niko Kovač bedeutete es das erste Erfolgserlebnis mit dem BVB. Am Wochenende war sein Debüt gegen den VfB Stuttgart mit einer 1:2-Niederlage einhergegangen, die der Dortmund-Coach erstaunlich positiv sah. Besteht jetzt die Gefahr, dass der BVB den Sieg in Portugal überbewertet?BVB-Boss Ricken: „Als wäre eine Handbremse gelöst worden“„Das war fürs Selbstbewusstsein schon richtig gut“, sagte Sportchef Lars Ricken nach der Partie. „Wir dürfen natürlich nicht die ganze Saison vergessen, aber es war heute ein überragendes Statement“, befand der Ex-Profi. Damit konnte Ricken nur den zweiten Durchgang meinen, denn bis zur Pause reihte sich die behäbige Leistung von Dortmund in die zurückliegenden Krisen-Wochen ein.Der BVB agierte in den ersten 45 mutlos, langsam, kam selbst nicht in die gefährlichen Räume und konnte von Glück sagen, dass auch Sporting nicht in der besten Form daherkam. So wurde das Heimteam auch nur bei Distanzschüssen gefährlich. Dass Dortmund nach dem Seitenwechsel wie ausgewechselt wirkte, ist Kovač anzurechnen. „Ich war nicht in der Kabine, aber Niko muss die richtigen Worte gefunden haben. Wie wir aus der Kabine gekommen sind, als wäre eine Handbremse gelöst worden“, schätzte Ricken ein.Dortmund bietet Anschauungsmaterial zum Thema SelbstvertrauenAbwehrmann Nico Schlotterbeck, einer der besten BVB-Stars auf dem Platz, klärte nach dem Spiel auf: Kovač musste nicht laut werden, sondern analysierte mit seiner natürlichen Autorität sachlich, was Dortmund besser machen müsste. Sein Team verschob der Cheftrainer einige Meter nach vorn, plötzlich hatten die Schwarzgelben viel besseren Zugriff und sorgten mit Gegenpressing für Fehler der unerfahrenen Sporting-Truppe.Durch die veränderte Herangehensweise wurde die Qualität des BVB deutlich, der dann auch seine Routine in der Champions League zeigen konnte. Mit dem 1:0 durch einen Kopfball von Serhou Guirassy war der Widerstand von Sporting gebrochen. Was Selbstvertrauen auslösen kann, war in der Folge bei den Gästen zu sehen, die mit zwei weiteren herausgespielten Treffern das Tor zum Achtelfinale sperrangelweit öffneten.Der BVB feierte bei Sporting den ersten Sieg unter Neu-Trainer Niko Kovač.© IMAGO/Jose Manuel Alvarez ReyAn das Rückspiel gegen Sporting nächste Woche dachte aber schon kurz nach Abpfiff niemand mehr beim BVB. Schließlich hat die Champions League in dieser Saison schon oft den Ausweg aus dem tristen Bundesliga-Alltag geboten. Dort wartet mit dem VfL Bochum am Samstag ein kniffliges Auswärtsspiel bei einem Team, das ums Überleben im Oberhaus kämpft.BVB-Direktor Kehl fordert „ähnlich motivierte, couragierte, fokussierte Leistung“„Wir haben auch in der Hinrunde immer mal wieder Highlightspiele gehabt und gesagt, das ist die Benchmark und der Maßstab, an dem wir uns messen lassen müssen. Ganz wichtig ist jetzt: Es war ein gutes Spiel, ein top Spiel, aber wir müssen es abhaken. Jetzt ist wichtig, den Willen zu zeigen, das zu bestätigen“, forderte Ricken.Auch Sportdirektor Sebastian Kehl will keine Selbstzufriedenheit aufkommen lassen. „Es war nur ein erster Schritt. Wir müssen noch eine Menge Schritte machen in dieser Saison. Wir müssen zeigen, dass wir in der Bundesliga endlich wieder Siege einfahren. Ich erwarte eine ähnlich motivierte, couragierte, fokussierte Leistung, dann werden wir Bochum schlagen“, sagte der Ex-Kapitän des BVB.Ein Rückfall in Bochum wäre typisch für die BVB-SaisonEs wäre geradezu typisch für die Probleme von Dortmund in der laufenden Saison, wenn auf die starken zweiten 45 Minuten von Lissabon in Bochum ein Rückfall auf den Boden der Bundesliga-Tatsachen folgen sollte. Egal, was die Verantwortlichen sagen, die Truppe von Kovač muss gegen einen tief im Abstiegskampf steckenden Gegner Taten folgen lassen.Ein gutes Zeichen ist dennoch, dass alle Beteiligten den Fokus sofort nach vorn richteten und sich nicht zu sehr im Glanz eines deutlichen Auswärtssiegs auf der großen Bühne Champions League sonnten. Wenn der BVB die richtigen Schlüsse zieht, kann die Partie in Lissabon Ausgangspunkt einer Wende sein – mehr noch als die Erfolge gegen Schachtar Donezk und den 1. FC Heidenheim unter Interimscoach Mike Tullberg.„Wir haben dieses Jahr auch schon Spiele gewonnen, wo ich nicht mit einem guten Gefühl vom Platz gelaufen bin. Aber heute gehe ich mit einem guten Gefühl vom Platz“, glaubte auch Nationalspieler und Premieren-Torschütze Pascal Groß am Mikrofon von Amazon Prime Video daran, dass in der Halbzeitpause in Portugal womöglich der Schalter umgelegt wurde. Der Nachweis muss nun folgen.
    Rubriklistenbild: © IMAGO/Jose Manuel Alvarez Rey



    Source link