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  • BVB-Aufstellung gegen Augsburg: Kovač überrascht mit Startelf-Debütant

    BVB-Aufstellung gegen Augsburg: Kovač überrascht mit Startelf-Debütant


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    Borussia Dortmund ist in der Bundesliga gegen den FC Augsburg gefordert. In der BVB-Aufstellung gibt es eine faustdicke Überraschung.

    Update vom Samstag, 08. März, 14.32: Die BVB-Aufstellung ist da, und sie hat es durchaus in sich! Wider Erwarten hat Trainer Niko Kovač doch zumindest kurz die Rotationsmaschine angeschmissen. Völlig überraschend steht dabei Salih Özcan in der Startformation gegen Augsburg. Nachdem im Winter die Leihe des türkischen Nationalspielers an den VfL Wolfsburg beendet wurde, kam er unter dem neuen Cheftrainer bisher erst einmal für einen Einsatz von mehr als fünf Minuten von der Bank. Für Özcan bekommt Marcel Sabitzer eine Pause.

    Die Aufstellung des BVB gegen Augsburg:

    Kobel – Couto, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Groß, Özcan – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

    Die zweite Überraschung fällt weniger groß aus: Yan Couto ersetzt hinten rechts Julian Ryerson, wie er es zuletzt schon beim 2:0-Sieg auf St. Pauli getan hatte. Keine große Sensation ist zudem, dass Julian Brandt und Jamie Gittens erneut das Vertrauen erhalten. Sie müssen es zurückzahlen, wenn sie unter der Woche gegen den OSC Lille in der Champions League ebenfalls beginnen wollen. Dass Ramy Bensebaini für den verletzten Daniel Svensson ins Team rückt, lag ebenfalls auf der Hand.

    Niko Kovač setzt Marcel Sabitzer gegen Augsburg überraschend auf die BVB-Bank.
    Niko Kovač setzt Marcel Sabitzer gegen Augsburg überraschend auf die BVB-Bank. © IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO

    Erstmeldung vom Freitag, 07. März, 13.55 Uhr: Dortmund – Borussia Dortmund empfängt am Samstag (15.30 Uhr, alle TV-Infos) zum 25. Spieltag der Bundesliga den FC Augsburg.

    Vor dem Rückspiel im Achtelfinale der Champions League beim OSC Lille unter der Woche steht für den BVB somit ein tabellarisches Nachbarschaftsduell an: Dortmund trifft als Zehnter auf den einen Rang dahinter platzierten FCA. Für Schwarzgelb besteht gegen Augsburg dabei akute Stolpergefahr.

    BVB-Trainer Niko Kovač muss „nach doch sehr rüdem Tritt“ umbauen

    Trainer Niko Kovač muss seinen Profis klarmachen, dass der Bundesliga bis Samstagabend die volle Aufmerksamkeit gehört, erst dann dürfen die Gedanken zur Königsklasse abdriften. Personell dürfte der Chefcoach der weiterhin brisanten Lage des BVB in der Ligatabelle Rechnung tragen.

    Gegenüber dem Heimspiel gegen Lille wird Kovač zu einem Wechsel in der Startelf gezwungen: Daniel Svensson zog sich in der Schlussphase eine Verletzung am Innenband zu. „Er wird einige Zeit fehlen nach dem doch sehr rüden Tritt“, erklärte Kovač am Freitag in der Spieltagspressekonferenz. Nach Klubangaben wird der Schwede erst nach der Länderspielpause wieder mitwirken können.

    Der BVB muss gegen den FC Augsburg und in den folgenden Partien auf Daniel Svensson verzichten.
    Der BVB muss gegen den FC Augsburg und in den folgenden Partien auf Daniel Svensson verzichten. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Meusel

    Ramy Bensebaini dürfte Svensson als Linksverteidiger ersetzen. Zwischen den beiden unterschiedlichen Spielertypen herrscht zurzeit ohnehin ein enger Konkurrenzkampf auf der Position. Diese durchaus knifflige Entscheidung wird Kovač also bis auf Weiteres abgenommen.

    Andere Änderungen wären freiwilliger Natur. Kovač steht mit Ausnahme von Svensson der gleiche Kader zur Verfügung wie gegen Lille. Auch Mittelfeldmann Carney Chukwuemeka verpasst bereits das insgesamt fünfte Spiel seit seinem Wechsel zum BVB am Deadline Day des Wintertransferfensters. „Er hat heute mittrainiert, aber noch kein grünes Licht gegeben. Es fühlt sich noch so an, dass er ein Bundesligaspiel mit 100 Prozent angehen kann. Er wird nicht dabei sein“, kündigte Kovač am Freitag an.

    Viele Änderungen sind gegenüber dem Hinspiel gegen Lille nicht zu erwarten. „Wir haben ein wichtiges Bundesligaspiel vor der Brust und wir nehmen den Gegner sehr ernst. Das ist eine Mannschaft, die richtig gut performt. Sie kassieren sehr wenig Gegentreffer, wir müssen das seriös und konzentriert angehen“, betonte Kovač zu Augsburg.

    „Wir werden nicht alles durchwechseln, wir sind gezwungen, einen Wechsel zu vollziehen, ansonsten überlege ich, aber wir werden nicht großartig alles ändern. Wir wissen um die Wichtigkeit des Spiels für die Bundesliga, aber auch im Hinblick auf die kommenden Spiele“, so Kovač.

    Der Chefcoach vertraut bislang zumeist auf einen engen Stamm. Nachdem Julian Brandt und Jamie Gittens in der Champions League bei der Rückkehr in die Startelf nicht überzeugen konnten, wäre dennoch denkbar, dass sie wieder auf die Bank müssen.

    Vertraut Kovač in der BVB-Startelf weiter auf Brandt und Gittens?

    Als Alternativen stünden Giovanni Reyna für Brandt sowie Maximilian Beier oder Julien Duranville für Gittens bereit. Wahrscheinlicher scheint aber, dass Kovač den beiden potenziellen Unterschiedsspielern weiter das Vertrauen schenkt und auf einen Leistungsdurchbruch hofft.

    Auf den übrigen Positionen herrschen beim BVB nach Lage der Dinge klare Verhältnisse. Wenn Kovač aus Gründen der Belastungssteuerung umbauen würde, käme dies durchaus überraschend. Spieler wie Duranville, Waldemar Anton oder Salih Özcan kamen zuletzt kaum zum Zug, Yan Couto oder Niklas Süle scheinen etwas näher an den Platzhirschen zu sein.



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  • BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Drei Startelf-Comebacks stehen an

    BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Drei Startelf-Comebacks stehen an


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    Niko Kovac lacht
    Bei der BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille deuten sich drei Wechsel an. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Gegen LOSC Lille will der BVB den Grundstein zum Weiterkommen in der Champions League legen. In der Aufstellung deuten sich drei Änderungen an.

    Dortmund – Es ist wieder Königsklassen-Zeit in Dortmund: Der BVB empfängt LOSC Lille im Champions-League-Achtelfinale. Die Schwarz-Gelben können mit breiter Brust auflaufen. Zuletzt holte die Elf unter Trainer Niko Kovac erstmals in der Saison 2024/25 zwei Siege in der Bundesliga am Stück. In der Aufstellung gegen LOSC Lille wird es wohl dennoch zu Rotationen kommen.

    BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Drei Startelf-Comebacks stehen an

    Julian Ryerson ist wieder fit. Der Norweger fehlte dem BVB gegen St. Pauli wegen eines Infekts. Und wird nun aller Voraussicht nach wieder in die Start-Aufstellung rücken. Auch Julian Brandt konnte am sonnigen Montagvormittag (3. März) am Trainingsgelände in Brackel mittrainieren.

    Brandt verpasste das Spiel gegen Union Berlin aufgrund einer Muskelverhärtung. Beim 2:0-Sieg gegen St. Pauli kam Brandt in der 89. Minute auf den Platz. Stattdessen spielte Giovanni Reyna von Beginn an.

    BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Kovac schwärmt von Brandt

    Kovac sei mit beiden sehr zufrieden, machte auf RUHR24-Nachfrage bei der Pressekonferenz vor der Champions-League-Partie aber nochmal deutlich: „Jule (Julian Brandt, Anm. d. Red.) ist schon ein sehr, sehr wichtiger Spieler für uns, der in der nächsten Zeit auch wieder die Minuten bekommen wird, die er auch sich verdient.“

    Gegen LOSC Lille scheint also Brandt wieder den Vorzug bei der Aufstellung zu bekommen. Auch auf dem Flügel dürfte der Trainer von Borussia Dortmund rotieren. Jamie Gittens blieb zuletzt auf der Bank, Maximilian Beier hatte hingegen den Vortritt.

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    BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Auch Gittens kann zurückkehren

    Die Maßnahme sollte auch eine Pause für Gittens sein, der wettbewerbsübergreifend insgesamt 29-mal in der Start-Aufstellung stand.

    „Er hat wieder die Leichtigkeit, die Spritzigkeit, die man sich erhofft und mit Sicherheit ist er jetzt – nicht nur morgen, sondern auch in den nächsten Spielen – wieder eine Alternative, weil er ganz einfach ausgeruht ist. Und wenn dann Jamie ausgeruht ist, dann kann er das geben, was er am besten kann – seine tiefen Läufe, seine Dribblings. Das ist das, was wir von ihm benötigen“, führte Kovac aus.

    BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Chukwuemeka wieder angeschlagen

    Nach wie vor keine Option für die BVB-Startelf dürfte Carney Chukwuemeka sein. Der BVB-Neuzugang hat am Montag lediglich individuell trainiert, nachdem er nach dem Spiel in Hamburg Probleme im Oberschenkel hatte. Ob er überhaupt zum Kader gehören wird, werde sich erst am Dienstag entscheiden.

    RUHR24 tippt deswegen auf diese Aufstellung: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy



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  • BVB-Aufstellung gegen Lille: Kovač mit vielsagendem Brandt-Hinweis

    BVB-Aufstellung gegen Lille: Kovač mit vielsagendem Brandt-Hinweis


    1. fussball.news
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    3. Borussia Dortmund

    Kehrt Julian Brandt in die Startelf von Borussia Dortmund zurück? Niko Kovač liefert einen vielsagenden Hinweis. Die BVB-Aufstellung gegen Lille.

    Dortmund – Borussia Dortmund trifft im Achtelfinale der Champions League auf den OSC Lille. Das Hinspiel steigt am Dienstagabend (21 Uhr, alle TV-Infos) im Signal-Iduna-Park.

    Der BVB und Lille stehen sich nach zwei Unentschieden im Achtelfinale des UEFA-Pokals in der Saison 2001/02 – Dortmund kam damals aufgrund der Auswärtstorregel weiter – erst zum dritten Mal in einem europäischen Wettbewerb gegenüber. Für die Franzosen ist die Teilnahme am Champions-League-Achtelfinale eine Premiere.

    Kovač siegte mit dem BVB zuletzt zweimal in Serie

    Die Westfalen konnten zuletzt gegen den FC St. Pauli (2:0) und Union Berlin (6:0) in der Bundesliga unter ihrem neuen Cheftrainer Niko Kovač zwei Siege in Folge feiern.

    Pressekonferenz Borussia Dortmund
    Kovac fordert weitere Siege von seinem Team. © Bernd Thissen/dpa

    „Es gibt nichts zu beschönigen. Wir haben etwas Stabilität reingebracht. Wichtig ist, dass das, was wir einbringen, auch von der Mannschaft übernommen wird. Es ist harte Arbeit jeden Tag“, sagte Kovač am Montag auf der Pressekonferenz vor dem Aufeinandertreffen mit Lille. Dennoch habe der BVB „sicher noch großes Verbesserungspotenzial“.

    Die gewünschte Richtung ist klar: „Es geht nichts über Siege. Das ist die Medizin, die jeder Mensch, jeder Spieler braucht. Von dieser Medizin brauchen wir noch viele.“

    Kovač erwartet mit Lille „eine harte Nuss“

    Kovač wünscht sich vor allem Stabilität. „Defensiv stehen wir schon sehr gut, in sechs Spielen gab es nur vier Gegentreffer“, sagte er: „Davon haben wir uns noch zwei selbst reingelegt.“ Lille sei trotz des jüngsten 1:4 bei Paris Saint-Germain nicht zu unterschätzen: „Wir müssen uns auf eine harte Nuss einstellen.“

    Der Signal-Iduna-Park war am Montagmittag noch nicht ausverkauft, der BVB verwies auf wenige Restkarten im freien Verkauf. Und trotzdem herrscht Optimismus. „Das Stadion wird brennen – und wir werden für das Spiel brennen“, kündigte Karim Adeyemi an, der neben Kovač der Pressekonferenz beiwohnte.

    Julian Ryerson meldet sich beim BVB zurück

    Die Dortmunder wollen sich mit einem Erfolg im Hinspiel eine gute Ausgangslage für das acht Tage später stattfindende Rückspiel in Lille verschaffen. Der BVB muss für das Duell vor heimischem Publikum auf Felix Nmecha verzichten. Julian Ryerson meldet sich dagegen zurück. Der Norweger fehlte zuletzt wegen eines Infekts, stand aber beim Abschlusstraining am Montag wieder auf dem Platz und ist laut Kovač „einsatzbereit“.

    Winter-Neuzugang Carney Chukwuemeka plagen derweil Oberschenkelprobleme, er trainierte individuell. Einen Einsatz aber wollte Kovač am Montag noch nicht ausschließen.

    Voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen Lille

    Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Brandt, Beier – Guirassy

    Für die Partie gegen Lille dürfte Kovač an seinem bewährten 4-2-3-1 festhalten. Ryerson könnte direkt in die Startelf zurückkehren, das Innenverteidiger-Duo bilden vermutlich erneut Emre Can und Nico Schlotterbeck, während Ramy Bensebaini auf links starten dürfte. Auf der Doppel-Sechs sind Marcel Sabitzer und Pascal Groß zu erwarten.

    Julian Brandt vor Startelf-Comeback beim BVB

    Julian Brandt wird wohl für Giovanni Reyna in die Startelf zurückkehren. „Jule ist für mich ein sehr wichtiger Spieler, das habe ich bereits gesagt“, stellte Kovač klar. Reyna habe Brandt zuletzt „sehr gut“ vertreten.

    Borussia Dortmund - VfB Stuttgart Julian Brandt
    Julian Brandt (l.) könnte gegen Lille in die BVB-Startelf zurückkehren. © IMAGO / Moritz Müller

    Dennoch habe Reyna „offensiv nicht so stark geglänzt, wie er es eigentlich kann, aber defensiv hat er klasse für die Mannschaft gearbeitet“. Mit einem Lächeln schob Kovač hinterher: „Jule wird in nächster Zeit wieder die Minuten bekommen, die er sich verdient.“

    Jamie Gittens drängt nach zwei Joker-Einsätzen wieder in die Anfangsformation, doch Maximilian Beier ist gut in Form und könnte erneut beginnen. Adeyemi spielte zuletzt in Hamburg stark auf und traf, auf ihn wird Kovač kaum verzichten wollen. Selbiges gilt für Serhou Guirassy, der bereits bei 24 Toren in 32 Pflichtspielen steht.

    Schaffen die Dortmunder den Viertelfinal-Einzug, winkt dort das Duell mit dem FC Barcelona und Ex-Bundestrainer Hansi Flick. Bereits in der Ligaphase traf der BVB auf Barça, verlor aber mit 2:3. Nun will Kovač mit seinem Team allerdings im ersten Schritt gegen Lille bestehen und den positiven Trend fortsetzen.



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  • BVB-Aufstellung gegen Lille: Kovač mit vielsagendem Brandt-Hinweis

    BVB-Aufstellung gegen Lille: Kovač mit vielsagendem Brandt-Hinweis


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    Kehrt Julian Brandt in die Startelf von Borussia Dortmund zurück? Niko Kovač liefert einen vielsagenden Hinweis. Die BVB-Aufstellung gegen Lille.

    Dortmund – Borussia Dortmund trifft im Achtelfinale der Champions League auf den OSC Lille. Das Hinspiel steigt am Dienstagabend (21 Uhr, alle TV-Infos) im Signal-Iduna-Park.

    Der BVB und Lille stehen sich nach zwei Unentschieden im Achtelfinale des UEFA-Pokals in der Saison 2001/02 – Dortmund kam damals aufgrund der Auswärtstorregel weiter – erst zum dritten Mal in einem europäischen Wettbewerb gegenüber. Für die Franzosen ist die Teilnahme am Champions-League-Achtelfinale eine Premiere.

    Kovač siegte mit dem BVB zuletzt zweimal in Serie

    Die Westfalen konnten zuletzt gegen den FC St. Pauli (2:0) und Union Berlin (6:0) in der Bundesliga unter ihrem neuen Cheftrainer Niko Kovač zwei Siege in Folge feiern.

    Pressekonferenz Borussia Dortmund
    Kovac fordert weitere Siege von seinem Team. © Bernd Thissen/dpa

    „Es gibt nichts zu beschönigen. Wir haben etwas Stabilität reingebracht. Wichtig ist, dass das, was wir einbringen, auch von der Mannschaft übernommen wird. Es ist harte Arbeit jeden Tag“, sagte Kovač am Montag auf der Pressekonferenz vor dem Aufeinandertreffen mit Lille. Dennoch habe der BVB „sicher noch großes Verbesserungspotenzial“.

    Die gewünschte Richtung ist klar: „Es geht nichts über Siege. Das ist die Medizin, die jeder Mensch, jeder Spieler braucht. Von dieser Medizin brauchen wir noch viele.“

    Kovač erwartet mit Lille „eine harte Nuss“

    Kovač wünscht sich vor allem Stabilität. „Defensiv stehen wir schon sehr gut, in sechs Spielen gab es nur vier Gegentreffer“, sagte er: „Davon haben wir uns noch zwei selbst reingelegt.“ Lille sei trotz des jüngsten 1:4 bei Paris Saint-Germain nicht zu unterschätzen: „Wir müssen uns auf eine harte Nuss einstellen.“

    Der Signal-Iduna-Park war am Montagmittag noch nicht ausverkauft, der BVB verwies auf wenige Restkarten im freien Verkauf. Und trotzdem herrscht Optimismus. „Das Stadion wird brennen – und wir werden für das Spiel brennen“, kündigte Karim Adeyemi an, der neben Kovač der Pressekonferenz beiwohnte.

    Julian Ryerson meldet sich beim BVB zurück

    Die Dortmunder wollen sich mit einem Erfolg im Hinspiel eine gute Ausgangslage für das acht Tage später stattfindende Rückspiel in Lille verschaffen. Der BVB muss für das Duell vor heimischem Publikum auf Felix Nmecha verzichten. Julian Ryerson meldet sich dagegen zurück. Der Norweger fehlte zuletzt wegen eines Infekts, stand aber beim Abschlusstraining am Montag wieder auf dem Platz und ist laut Kovač „einsatzbereit“.

    Winter-Neuzugang Carney Chukwuemeka plagen derweil Oberschenkelprobleme, er trainierte individuell. Einen Einsatz aber wollte Kovač am Montag noch nicht ausschließen.

    Voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen Lille

    Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Brandt, Beier – Guirassy

    Für die Partie gegen Lille dürfte Kovač an seinem bewährten 4-2-3-1 festhalten. Ryerson könnte direkt in die Startelf zurückkehren, das Innenverteidiger-Duo bilden vermutlich erneut Emre Can und Nico Schlotterbeck, während Ramy Bensebaini auf links starten dürfte. Auf der Doppel-Sechs sind Marcel Sabitzer und Pascal Groß zu erwarten.

    Julian Brandt vor Startelf-Comeback beim BVB

    Julian Brandt wird wohl für Giovanni Reyna in die Startelf zurückkehren. „Jule ist für mich ein sehr wichtiger Spieler, das habe ich bereits gesagt“, stellte Kovač klar. Reyna habe Brandt zuletzt „sehr gut“ vertreten.

    Borussia Dortmund - VfB Stuttgart Julian Brandt
    Julian Brandt (l.) könnte gegen Lille in die BVB-Startelf zurückkehren. © IMAGO / Moritz Müller

    Dennoch habe Reyna „offensiv nicht so stark geglänzt, wie er es eigentlich kann, aber defensiv hat er klasse für die Mannschaft gearbeitet“. Mit einem Lächeln schob Kovač hinterher: „Jule wird in nächster Zeit wieder die Minuten bekommen, die er sich verdient.“

    Jamie Gittens drängt nach zwei Joker-Einsätzen wieder in die Anfangsformation, doch Maximilian Beier ist gut in Form und könnte erneut beginnen. Adeyemi spielte zuletzt in Hamburg stark auf und traf, auf ihn wird Kovač kaum verzichten wollen. Selbiges gilt für Serhou Guirassy, der bereits bei 24 Toren in 32 Pflichtspielen steht.

    Schaffen die Dortmunder den Viertelfinal-Einzug, winkt dort das Duell mit dem FC Barcelona und Ex-Bundestrainer Hansi Flick. Bereits in der Ligaphase traf der BVB auf Barça, verlor aber mit 2:3. Nun will Kovač mit seinem Team allerdings im ersten Schritt gegen Lille bestehen und den positiven Trend fortsetzen.



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  • BVB-Aufstellung gegen Bochum: Kovač steht vor Abwehrpuzzle

    BVB-Aufstellung gegen Bochum: Kovač steht vor Abwehrpuzzle


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    3. Borussia Dortmund

    Borussia Dortmund gastiert zum Derby in der Bundesliga beim VfL Bochum. Trainer Niko Kovač muss in der Abwehr puzzeln. Die BVB-Aufstellung.

    Dortmund – Zum Abschluss seiner ersten englischen Woche als Trainer bei Borussia Dortmund gastiert Niko Kovač am Samstag in der Bundesliga beim VfL Bochum (15.30 Uhr, alle TV-Infos). Der BVB steht unter Zugzwang, wenn er sich von Rang elf noch auf die Europapokalränge verbessern will. Beim Schlusslicht ist jeder Punktverlust verboten.

    Rückenwind will Dortmund aus dem überraschend deutlichen 3:0-Sieg bei Sporting in der Playoff-Runde der Champions League mitnehmen. Zumindest personell ist das aber nicht ohne Weiteres möglich. Nach seiner unbeherrscht emotionalen Reaktion im Spiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) ist Julian Ryerson gesperrt. Dadurch ergibt sich für Kovač ein Abwehrpuzzle.

    Ein Dortmund-Neuzugang fällt erneut aus

    „Wir müssen schauen, wie wir das in Bezug auf die Sperre von Julian regeln“, ließ sich der Kroate in der Pressekonferenz am Freitag nicht in die Karten schauen. Der BVB muss dabei neben Ryerson auch auf den anderen etatmäßigen Stamm-Außenverteidiger verzichten. Wider Erwarten fällt Ramy Bensebaini weiter aus.

    Niko Kovač bestreitet in Bochum sein erstes (kleines) Derby mit dem BVB.
    Niko Kovač bestreitet in Bochum sein erstes (kleines) Derby mit dem BVB. © IMAGO/Maciej Rogowski

    „Ramy steht nicht zur Verfügung. Die Verhärtung ist auf dem Weg der Besserung, aber nicht so, dass er ein Bundesliga-Spiel bestreiten kann“, sagte Kovač. Anstelle des Algeriers dürfte damit erneut Daniel Svensson beginnen, nachdem dem Winter-Neuzugang in der Champions League ein beachtliches Doppel-Debüt gelungen war. Der andere Winter-Neuling, Carney Chukwuemeka, ist nach einer kurzen Premiere wegen anhaltender Kniebeschwerden für den Samstag erneut kein Thema.

    BVB-Trainer Kovač muss Yan Couto noch besser „scannen“

    Die große Frage lautet, wie der Ausfall von Ryerson kompensiert werden soll. Auf dem Papier steht mit Yan Couto ein Ersatz bereit, der Brasilianer spielte aber noch keine Sekunde unter Kovač – und insgesamt nur zehn Minuten, seit Nuri Şahin als Trainer beurlaubt wurde.

    „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, sprach der Trainer am Freitag im besten Fußball-‚Denglisch‘ über Couto.

    Als Wing-Back wird der Flügelspieler in einem System mit Dreier- bzw. Fünferkette bezeichnet, wohingegen Außenverteidiger der Viererkette in Englisch als Full-Backs firmieren.

    BVB in Dreier- oder Viererkette? „Diese Mannschaft kann alles“

    Schon seit seinem Amtsantritt gibt es in Dortmund Spekulationen, dass Kovač eine Umstellung auf die Dreierkette planen könnte. „Diese Mannschaft kann alles. Es geht um die Prinzipien, was wir mit und gegen den Ball wollen. Das ist heutzutage fließend, deswegen möchte ich mich da nicht auf ein System festlegen“, erklärte der Ex-Profi vor dem Auswärtsspiel in Bochum.

    Mit einer Dreierkette ließe sich das Problem des Ausfalls von Ryerson kaschieren, zumal mit Waldemar Anton und Niklas Süle zwei Innenverteidiger von Format hinter dem aktuell gesetzten Duo aus Emre Can und Nico Schlotterbeck bereitstehen. Mit Anton, Can und Süle haben aber auch drei der vier schon reichlich Erfahrung auf der rechten Seite und könnten den Vorzug vor Couto erhalten, wenn es bei der Viererkette bleiben soll und Kovač den Fokus auf die Defensive legen will.

    Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen Bochum

    Kobel – Süle, Can, Schlotterbeck – Couto, Groß, Brandt, Svensson – Adeyemi, Guirassy, Gittens

    Entscheidet sich Kovač für eine Viererkette, würde wohl Marcel Sabitzer für Süle oder Couto in die Elf rücken. Weitere Änderungen sind nach der starken zweiten Hälfte in Lissabon eher unwahrscheinlich. Für große Rotationen ist der BVB in seiner aktuellen Situation zu instabil. Deshalb ist auch schwer vorstellbar, dass Pascal Groß aus dem Zentrum genommen wird, hinten rechts verteidigt und im Mittelfeld etwa durch Salih Özcan ersetzt wird.



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  • BVB-Aufstellung gegen Bochum: Kovač steht vor Abwehrpuzzle

    BVB-Aufstellung gegen Bochum: Kovač steht vor Abwehrpuzzle


    • Lars Pollmann

      VonLars Pollmann

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    Borussia Dortmund gastiert zum Derby in der Bundesliga beim VfL Bochum. Trainer Niko Kovač muss in der Abwehr puzzeln. Die BVB-Aufstellung.

    Dortmund – Zum Abschluss seiner ersten englischen Woche als Trainer bei Borussia Dortmund gastiert Niko Kovač am Samstag in der Bundesliga beim VfL Bochum (15.30 Uhr, alle TV-Infos). Der BVB steht unter Zugzwang, wenn er sich von Rang elf noch auf die Europapokalränge verbessern will. Beim Schlusslicht ist jeder Punktverlust verboten.

    Rückenwind will Dortmund aus dem überraschend deutlichen 3:0-Sieg bei Sporting in der Playoff-Runde der Champions League mitnehmen. Zumindest personell ist das aber nicht ohne Weiteres möglich. Nach seiner unbeherrscht emotionalen Reaktion im Spiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) ist Julian Ryerson gesperrt. Dadurch ergibt sich für Kovač ein Abwehrpuzzle.

    Ein Dortmund-Neuzugang fällt erneut aus

    „Wir müssen schauen, wie wir das in Bezug auf die Sperre von Julian regeln“, ließ sich der Kroate in der Pressekonferenz am Freitag nicht in die Karten schauen. Der BVB muss dabei neben Ryerson auch auf den anderen etatmäßigen Stamm-Außenverteidiger verzichten. Wider Erwarten fällt Ramy Bensebaini weiter aus.

    Niko Kovač bestreitet in Bochum sein erstes (kleines) Derby mit dem BVB.

    © IMAGO/Maciej Rogowski

    „Ramy steht nicht zur Verfügung. Die Verhärtung ist auf dem Weg der Besserung, aber nicht so, dass er ein Bundesliga-Spiel bestreiten kann“, sagte Kovač. Anstelle des Algeriers dürfte damit erneut Daniel Svensson beginnen, nachdem dem Winter-Neuzugang in der Champions League ein beachtliches Doppel-Debüt gelungen war. Der andere Winter-Neuling, Carney Chukwuemeka, ist nach einer kurzen Premiere wegen anhaltender Kniebeschwerden für den Samstag erneut kein Thema.

    BVB-Trainer Kovač muss Yan Couto noch besser „scannen“

    Die große Frage lautet, wie der Ausfall von Ryerson kompensiert werden soll. Auf dem Papier steht mit Yan Couto ein Ersatz bereit, der Brasilianer spielte aber noch keine Sekunde unter Kovač – und insgesamt nur zehn Minuten, seit Nuri Şahin als Trainer beurlaubt wurde.

    „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, sprach der Trainer am Freitag im besten Fußball-‚Denglisch‘ über Couto.

    Als Wing-Back wird der Flügelspieler in einem System mit Dreier- bzw. Fünferkette bezeichnet, wohingegen Außenverteidiger der Viererkette in Englisch als Full-Backs firmieren.

    BVB in Dreier- oder Viererkette? „Diese Mannschaft kann alles“

    Schon seit seinem Amtsantritt gibt es in Dortmund Spekulationen, dass Kovač eine Umstellung auf die Dreierkette planen könnte. „Diese Mannschaft kann alles. Es geht um die Prinzipien, was wir mit und gegen den Ball wollen. Das ist heutzutage fließend, deswegen möchte ich mich da nicht auf ein System festlegen“, erklärte der Ex-Profi vor dem Auswärtsspiel in Bochum.

    Mit einer Dreierkette ließe sich das Problem des Ausfalls von Ryerson kaschieren, zumal mit Waldemar Anton und Niklas Süle zwei Innenverteidiger von Format hinter dem aktuell gesetzten Duo aus Emre Can und Nico Schlotterbeck bereitstehen. Mit Anton, Can und Süle haben aber auch drei der vier schon reichlich Erfahrung auf der rechten Seite und könnten den Vorzug vor Couto erhalten, wenn es bei der Viererkette bleiben soll und Kovač den Fokus auf die Defensive legen will.

    Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen Bochum

    Kobel – Süle, Can, Schlotterbeck – Couto, Groß, Brandt, Svensson – Adeyemi, Guirassy, Gittens

    Entscheidet sich Kovač für eine Viererkette, würde wohl Marcel Sabitzer für Süle oder Couto in die Elf rücken. Weitere Änderungen sind nach der starken zweiten Hälfte in Lissabon eher unwahrscheinlich. Für große Rotationen ist der BVB in seiner aktuellen Situation zu instabil. Deshalb ist auch schwer vorstellbar, dass Pascal Groß aus dem Zentrum genommen wird, hinten rechts verteidigt und im Mittelfeld etwa durch Salih Özcan ersetzt wird.

    Rubriklistenbild: © IMAGO/Maciej Rogowski



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  • BVB-Aufstellung gegen Bochum: Kovač steht vor Abwehrpuzzle

    BVB-Aufstellung gegen Bochum: Kovač steht vor Abwehrpuzzle


    • Lars Pollmann

      VonLars Pollmann

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    Borussia Dortmund gastiert zum Derby in der Bundesliga beim VfL Bochum. Trainer Niko Kovač muss in der Abwehr puzzeln. Die BVB-Aufstellung.

    Dortmund – Zum Abschluss seiner ersten englischen Woche als Trainer bei Borussia Dortmund gastiert Niko Kovač am Samstag in der Bundesliga beim VfL Bochum (15.30 Uhr, alle TV-Infos). Der BVB steht unter Zugzwang, wenn er sich von Rang elf noch auf die Europapokalränge verbessern will. Beim Schlusslicht ist jeder Punktverlust verboten.

    Rückenwind will Dortmund aus dem überraschend deutlichen 3:0-Sieg bei Sporting in der Playoff-Runde der Champions League mitnehmen. Zumindest personell ist das aber nicht ohne Weiteres möglich. Nach seiner unbeherrscht emotionalen Reaktion im Spiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) ist Julian Ryerson gesperrt. Dadurch ergibt sich für Kovač ein Abwehrpuzzle.

    Ein Dortmund-Neuzugang fällt erneut aus

    „Wir müssen schauen, wie wir das in Bezug auf die Sperre von Julian regeln“, ließ sich der Kroate in der Pressekonferenz am Freitag nicht in die Karten schauen. Der BVB muss dabei neben Ryerson auch auf den anderen etatmäßigen Stamm-Außenverteidiger verzichten. Wider Erwarten fällt Ramy Bensebaini weiter aus.

    Niko Kovač bestreitet in Bochum sein erstes (kleines) Derby mit dem BVB.

    © IMAGO/Maciej Rogowski

    „Ramy steht nicht zur Verfügung. Die Verhärtung ist auf dem Weg der Besserung, aber nicht so, dass er ein Bundesliga-Spiel bestreiten kann“, sagte Kovač. Anstelle des Algeriers dürfte damit erneut Daniel Svensson beginnen, nachdem dem Winter-Neuzugang in der Champions League ein beachtliches Doppel-Debüt gelungen war. Der andere Winter-Neuling, Carney Chukwuemeka, ist nach einer kurzen Premiere wegen anhaltender Kniebeschwerden für den Samstag erneut kein Thema.

    BVB-Trainer Kovač muss Yan Couto noch besser „scannen“

    Die große Frage lautet, wie der Ausfall von Ryerson kompensiert werden soll. Auf dem Papier steht mit Yan Couto ein Ersatz bereit, der Brasilianer spielte aber noch keine Sekunde unter Kovač – und insgesamt nur zehn Minuten, seit Nuri Şahin als Trainer beurlaubt wurde.

    „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, sprach der Trainer am Freitag im besten Fußball-‚Denglisch‘ über Couto.

    Als Wing-Back wird der Flügelspieler in einem System mit Dreier- bzw. Fünferkette bezeichnet, wohingegen Außenverteidiger der Viererkette in Englisch als Full-Backs firmieren.

    BVB in Dreier- oder Viererkette? „Diese Mannschaft kann alles“

    Schon seit seinem Amtsantritt gibt es in Dortmund Spekulationen, dass Kovač eine Umstellung auf die Dreierkette planen könnte. „Diese Mannschaft kann alles. Es geht um die Prinzipien, was wir mit und gegen den Ball wollen. Das ist heutzutage fließend, deswegen möchte ich mich da nicht auf ein System festlegen“, erklärte der Ex-Profi vor dem Auswärtsspiel in Bochum.

    Mit einer Dreierkette ließe sich das Problem des Ausfalls von Ryerson kaschieren, zumal mit Waldemar Anton und Niklas Süle zwei Innenverteidiger von Format hinter dem aktuell gesetzten Duo aus Emre Can und Nico Schlotterbeck bereitstehen. Mit Anton, Can und Süle haben aber auch drei der vier schon reichlich Erfahrung auf der rechten Seite und könnten den Vorzug vor Couto erhalten, wenn es bei der Viererkette bleiben soll und Kovač den Fokus auf die Defensive legen will.

    Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen Bochum

    Kobel – Süle, Can, Schlotterbeck – Couto, Groß, Brandt, Svensson – Adeyemi, Guirassy, Gittens

    Entscheidet sich Kovač für eine Viererkette, würde wohl Marcel Sabitzer für Süle oder Couto in die Elf rücken. Weitere Änderungen sind nach der starken zweiten Hälfte in Lissabon eher unwahrscheinlich. Für große Rotationen ist der BVB in seiner aktuellen Situation zu instabil. Deshalb ist auch schwer vorstellbar, dass Pascal Groß aus dem Zentrum genommen wird, hinten rechts verteidigt und im Mittelfeld etwa durch Salih Özcan ersetzt wird.

    Rubriklistenbild: © IMAGO/Maciej Rogowski



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