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  • buten un binnen: Taumelnde Bremer und 4 weitere Fakten

    buten un binnen: Taumelnde Bremer und 4 weitere Fakten


    Stand: 08.03.2025 06:34 Uhr

    In das Duell gegen Bayer 04 Leverkusen gehen die Bremer am Samstag (15:30 Uhr) als krasse Außenseiter. Die Leverkusener sind in der Liga seit 22 Spielen ungeschlagen.

    1. Werder ist 2025 das schwächste Team der Bundesliga

    Nach dem Jahreswechsel sind die Bremer brachial abgestürzt. Aus neun Spielen holten sie nur einen Sieg und zwei Unentschieden. Sechsmal gingen sie als Verlierer vom Platz. Mit fünf Zählern liegen sie in der Jahrestabelle 2025 auf dem 18. Platz.

    2. Leverkusen ist seit 22 Spielen ungeschlagen

    Der amtierende Deutsche Meister hat in dieser Bundesliga-Saison erst einmal verloren. Am 2. Spieltag unterlag Bayer 04 im Heimspiel gegen RB Leipzig mit 2:3. Seitdem sind sie allerdings in der Liga seit 22 Partien ungeschlagen.

    3. Werder muss Schick fürchten

    Leverkusens Patrik Schick ist in dieser Saison aus dem Spiel heraus mit deutlichem Abstand der gefährlichste Stürmer der Liga. 16-mal war der Tscheche bereits erfolgreich. Bayerns Harry Kane liegt mit 21 Toren zwar noch vor ihm in der Torjägerliste, doch der Engländer hat neun seiner Treffer per Elfmeter erzielt.

    4. Werders Abwehr wackelt seit der Winterpause

    Seit der Winterpause sind die Bremer in der Defensive extrem anfällig. 24-mal musste Torwart Michael Zetterer bereits hinter sich greifen. In acht von neun Partien kassierte Werder mindestens zwei Gegentore.

    5. In Leverkusen sehen die Bremer gar nicht so schlecht aus

    Von den vergangenen neun Spielen in der BayArena hat Werder lediglich zwei verloren. Fünfmal endete die Partie mit einem Unentschieden. Zweimal holten die Bremer einen Sieg.

    Mehr über Werder Bremen:

    Dieses Thema im Programm:
    Sportblitz, 7. März 2025, 18:06 Uhr



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  • buten un binnen: Werder in der Krise: Gelingt

    buten un binnen: Werder in der Krise: Gelingt


    Stand: 07.03.2025 16:22 Uhr

    Am Samstag (15:30 Uhr) müssen die Bremer bei Bayer 04 antreten. Coach Ole Werner weiß, dass die Defensive viel besser verteidigen muss, um etwas mitzunehmen zu können.

    Auch Ole Werner saß am Mittwochabend vor dem Fernseher, als Bayern München im Achtelfinale der Champions League auf Bayer 04 Leverkusen traf. Die Partie endete mit einem 3:0 für die Münchner. Und das vor allem, weil die Leverkusener sich das Spiel selbst kaputtmachten. Vor dem 0:2 griff Torwart Matej Kovar daneben, vor dem 0:3 verschuldete Edmond Tapsoba einen vermeidbaren Foulelfmeter. Zudem sah Rechtsverteidiger Nordi Mukiele die Gelb-Rote-Karte.

    Die klare Niederlage der Leverkusener könnte vor dem Duell am Samstag ein Mutmacher für die Bremer sein. “Der Ansatz, den sie gewählt haben, wird uns wahrscheinlich nicht am Samstag erreichen”, glaubt allerdings Coach Ole Werner. Schließlich hat Bayer 04 gegen die Bayern erneut keinen klassischen Mittelstürmer aufgestellt, sondern vorne auf schnelle Spieler wie Amine Adli gesetzt. Eine Variante, die Leverkusens Trainer Xabi Alonso gegen absolute Topteams häufig wählt. Wenngleich er aus dem Bayern-Spiel nicht viel mitnehmen kann, sieht Werner trotzdem einen Aspekt, der ihn und sein Team optimistisch in die Partie gehen lässt.

    Wenn es um das Thema ‘Mutmacher’ geht, können wir uns am Hinspiel orientieren. Da haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt.

    (Ole Werner auf der Pressekonferenz am Donnerstag )

    Bayer 04 will nicht nochmal gegen Werder patzen

    Marvin Ducksch wird auch in Leverkusen noch fehlen. Er plagt sich mit Problemen im Oberschenkel.

    Bei der Partie am 8. Spieltag holten die Bremer gegen den amtierenden Deutschen Meister ein 2:2 im Weser-Stadion. Romano Schmid traf in der 90. Minute zum Ausgleich. Seinerzeit lief es sportlich aber auch noch besser bei den Bremern. Nun befinden diese sich in der Krise. In der Rückrunde ist Werder das schlechteste Team der Liga. Gegen Leverkusen müssen die Bremer darüber hinaus mit Kapitän Marco Friedl, Innenverteidiger Niklas Stark und Stürmer Marvin Ducksch gleich auf drei Leistungsträger verzichten.

    Bayer 04 will nach dem Hinspiel gegen Werder nicht nochmal Punkte abgeben. “Wir brauchen eine andere Energie und eine andere Qualität in unserem Spiel. Viel besser, als wir es in Bremen gemacht haben”, sagte Leverkusens Trainer Xabi Alonso auf der Pressekonferenz am Freitag.

    Werner will “etwas mitnehmen”

    Werder wiederum will, irgendwie, den Coup schaffen und den Negativlauf beenden. Die Bremer, so Werner, müssten dafür “geschlossen agieren” und “alles in die Waagschale werfen”. Dabei sieht er in der Krise einen leicht positiven Trend und hofft, dass dieser sich fortsetzt.

    Gegen Wolfsburg haben wir uns nicht vom Ergebnis, aber von der Leistung besser präsentiert als in den zwei Spielen zuvor. Jetzt ist es unser Auftrag, das in Leverkusen ebenso zu tun und auch die Chance zu suchen, etwas mitzunehmen.

    (Ole Werner )

    Werder braucht eine gute Offensive – und Umschaltmomente

    Werner weiß natürlich, dass dies nicht einfach ist. Schon kleine Fehler bestrafen die Leverkusener meist gnadenlos. “Alles entscheidend ist, dass du als Mannschaft gut verteidigst”, betonte er. “Vor allem, dass du die zentralen Räume gut schützt und dich da nicht rausziehen lässt.”

    Nach Ballgewinnen müsse Werder es “gut machen”, denn Leverkusen habe ein “sehr gutes Gegenpressing”. Das heißt, dass Bayer nach Ballverlusten diesen sehr schnell zurückerobert. Wichtig, so Werner, sei es zudem, dass sein Team gute Laufwege in die Tiefe zeigt, damit die Bremer im Umschaltspiel für Gefahr sorgen können. Dabei müsse aber stets geschaut werden, wann der lange Ball wirklich sinnvoll ist und wann es womöglich die bessere Variante ist, den Ball in den eigenen Reihen zu halten.

    Mehr über Werder Bremen:

    Dieses Thema im Programm:
    Sportblitz, 7. März 2025, 18:06 Uhr



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  • buten un binnen: Horsch-Nachfolger gesucht: Berater

    buten un binnen: Horsch-Nachfolger gesucht: Berater


    Stand: 17.02.2025 15:22 Uhr

    Thomas Horsch formte Werders Frauen zu einer etablierten Bundesliga-Mannschaft. Seinen auslaufenden Vertrag wird er nicht verlängern. Jetzt sucht Werder passenden Ersatz.

    Von Julian Meiser und Julian Beyer

    Werders Frauen haben mit ihrem Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals Geschichte geschrieben. Nie zuvor waren sie so weit gekommen. Einen wesentlichen Anteil an diesem Erfolg hat Trainer Thomas Horsch.

    Schon im Dezember und im Januar habe es mit Horsch Gespräche über die Zukunft gegeben, sagte Werders Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz bei Bremen Eins. Das Fazit: Thomas Horsch möchte den Verein nach Abschluss der Saison verlassen. Für ihn sei der “Moment gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen”.

    Das ist eine Zeit, die ich nie vergessen werde und aus der ich ganz viel mitnehmen werde. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.

    (Thomas Horsch über seinen Tätigkeit als Werder-Trainer)

    Als Geschäftsführer Fußball beteiligt sich Clemens Fritz an der Suche nach einem neuen Trainer für die Werder-Frauen.

    Werder müsse diese Entscheidung akzeptieren, erklärte Fritz und würdigte Horschs Verdienste für Werders Frauenfußball. Unter ihm wurde aus einer Fahrstuhlmannschaft eine feste Größe der Frauen-Bundesliga: “Thomas Horsch hat in den letzten vier Jahren einen sehr, sehr guten Job gemacht bei Werder. Er hat die Frauenmannschaft weiterentwickelt und auch in dieser Saison eine hervorragende Hinrunde gespielt.”

    Berater bieten Werder Trainer an

    Birte Brüggeman (links) ist Abteilungsleiterin für den Frauenfußball beim SV Werder. Hier posiert sie mit Werder-Spielerin Michelle Ulbrich, die aktuell an Bayern verliehen ist.

    Fritz ist in die Trainersuche ebenso involviert wie Birte Brüggemann. Sie leitet Werders Frauen- und Mächenabteilung. Aktuell sei Brüggemann damit beschäftigt, passende Profile heraus zu suchen, zu selektieren und Gespräche zu führen, beschrieb Fritz das Vorgehen.

    Einseitig laufe die Suche aber nicht ab: Laut Fritz habe das Bekanntwerden der künftigen Vakanz Berater von Trainern und Trainerinnen auf den Plan gerufen, die nun ihre Klienten bei Werder anbieten. Schon mehrere Bewerbungen seien eingegangen.

    Wir müssen schauen, dass wir den bestmöglichen Trainer, die bestmögliche Trainerin finden, weil wir diesen Weg der Entwicklung, den wir in den letzten Jahren eingeschlagen haben, weitergehen wollen.

    (Clemens Fritz, Geschäftsführer Fußball Werder Bremen)

    “Es ist der Anspruch von Birte Brüggemann und mir, schnellstmöglich eine optimale Nachfolgeregelung zu finden”, erklärte Fritz. Dies sei wichtig, weil der neue Coach frühzeitig in die Kaderplanung für die neue Saison miteinbezogen werden soll. So wie es auch mit Horsch lief.

    Seine Arbeit bei Werders Frauen könnte Horsch krönen, indem er mit seiner Mannschaft zum Abschluss seiner Trainertätigkeit das Pokalfinale in Köln erreicht. Zunächst aber steht die Auslosung fürs Halbfinale an. Diese findet am Montagabend um 20:30 Uhr statt. Im Topf sind neben Werder Bremen auch der FC Bayern München, die TSG Hoffenheim und der Hamburger SV.

    Dieses Thema im Programm:
    Bremen Eins, 16. Februar 2025, 14:38 Uhr



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