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  • Zwei Bundesligisten sind heiß auf Mittelfeld-Youngster

    Zwei Bundesligisten sind heiß auf Mittelfeld-Youngster


    Der 19-jährige Mert Kömür vom FC Augsburg zählt zu den größten Talenten seines Jahrgangs und weckt große Begehrlichkeiten. Zwei Bundesligisten haben bereits beim Youngster der Fuggerstädter angeklopft.

    Stuttgart und Freiburg fragen bei Augsburgs Kömür an

    Mit gerade einmal 19 Jahren ist Mert Kömür auf dem besten Wege, sich in der Bundesliga zu etablieren. Bereits zwölfmal kam das Talent des FC Augsburg in der laufenden Spielzeit zum Einsatz, erzielte gegen St. Pauli jüngst sein erstes Saisontor. Nach 90PLUS-Informationen strecken bereits die ersten Interessenten die Fühler nach dem Mittelfeldspieler aus. Der VfB Stuttgart und der SC Freiburg haben bereits Kontakt mit der Spielerseite aufgenommen.



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    Als junger, entwicklungsfähiger Spieler mit erster Bundesliga-Erfahrung passt der 19-Jährige bei beiden Vereinen genau ins Beuteschema. VfB und SCF kämpfen aktuell um den Einzug ins internationale Geschäft, könnten Kömür unter Umständen sogar mit der Teilnahme an der Europa League locken. Der SC Freiburg liegt derzeit sogar nur einen Zähler hinter Champions-League-Platz vier.

    Der Marktwert Kömürs wird laut transfermarkt.de auf zwei Millionen Euro beziffert, dürfte sich mit weiteren Einsätzen für die Fuggerstädter bis Saisonende jedoch noch steigern. 2019 war der zentrale Mittelfeldspieler aus der Jugend der Münchener Löwen zum FCA gewechselt. Anfang 2023 unterschrieb Kömür seinen ersten Profivertrag, der 2027 ausläuft. Nur ein Jahr später feierte er im Alter von 18 Jahren sein Profidebüt gegen die TSG Hoffenheim. Am 34. Spieltag der Vorsaison stand er erstmals in der Startelf und erzielte gegen Meister Bayer 04 Leverkusen gleich sein erstes Tor im Oberhaus.

    Nicht nur auf Vereinsebene bahnt sich ein spannender Poker um Kömür an. International ist der gebürtige Dachauer für Deutschland und die Türkei spielberechtigt. Bisher lief er ausschließlich für die Nachwuchsmannschaften des DFB auf, allerdings bemüht sich auch der türkische Verband intensiv um die Dienste das schussgewaltigen Youngsters.

    (Photo by Stuart Franklin/Getty Images)



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  • Von wegen Heimvorteil: Bundesligisten schrammen an

    Von wegen Heimvorteil: Bundesligisten schrammen an



    Mit seiner Nullnummer gegen Freiburg hat der FC Augsburg einen neuen Negativ-Rekord in der Bundesliga verhindert – eingestellt wurde er aber. Und offensiv gab es in der Liga nur zwei Spieltage, an denen Heimteams noch zahnloser waren.

    Das 0:0 in Augsburg verhinderte den neuen Negativrekord in der Bundesliga.


    Das 0:0 in Augsburg verhinderte den neuen Negativrekord in der Bundesliga.

    IMAGO/kolbert-press


    Es kommt selten vor, dass es in der Bundesliga an einem Spieltag keinen Heimsieg gibt – selten, aber es ist eben auch schon vorgekommen. An diesem 24. Spieltag war das nun zum zehnten Mal der Fall. Augsburg ist es derweil zu verdanken, dass nur den Negativrekord von acht Niederlagen und einem Remis eingestellt und nicht überboten wurde. Am 6. Spieltag der Saison 2019/20 hatte Borussia Dortmund zumindest einen Heimpunkt geholt.


    Ansonsten gab es zwar noch acht weitere Spieltage ohne Heimsieg, die Heimteams schnitten dabei aber dann doch besser ab. In der Saison 2021/21 passierte es sowohl am vierten als auch am achten Spieltag, dass es nur vier Heimremis und fünf Auswärtssiege gab – das war am siebten Spieltag 2015/16 ebenfalls der Fall.










    Podcast

    Warum jetzt doch Experte, Benedikt Höwedes?


    27.02.25 – 06:00 Uhr
    01:25:51 Stunden


    Am zweiten Spieltag 1995/96 sowie am 26. Spieltag 1989/90 gab es fünf Heimremis und vier Auswärtssiege, während es 2011/12 (20. Spieltag), 1997/98 (24. Spieltag) und – erstmals überhaupt – 1984/85 (10. Spieltag) mit sechs Heim-Unentschieden und drei Auswärtssiegen endete.


    Wie selten es ist, dass Heimmannschaften derart schlecht abschneiden, zeigt die Tatsachse, dass es erst zuvor erst dreimal vorgekommen ist, dass es an einem Spieltag sieben oder mehr Heimniederlagen gab: An besagtem sechsten Spieltag 2019/20, als achtmal das Auswärtsteam gewann, sowie am 18. Spieltag 2018/19 und am zweiten Spieltag 2010/11 – jeweils sieben Heimniederlagen.










    Podcast

    “Da muss man sich mal festlegen”: Das läuft falsch bei Union Berlin


    03.03.25 – 11:21 Uhr
    11:21 Minuten

    Heimflaute wie selten zuvor


    Dass die Heimteams nur vier eigene Treffer zusammenbrachten, gab es übrigens auch erst zum zweiten Mal in der Historie der Beletage des deutschen Fußballs: Am 24. Spieltag 1997/98 war das ebenfalls der Fall. Zum Negativrekord reichte das nicht, denn einmal fielen sogar noch weniger Heimtreffer: Am 26. Spieltag 1989/90 waren es lediglich zwei.



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  • Eintracht Frankfurt: 150.000! Nur zwei Bundesligisten haben noch mehr Mitglieder

    Eintracht Frankfurt: 150.000! Nur zwei Bundesligisten haben noch mehr Mitglieder


    Ein Rekordhoch bei den Mitgliederzahlen, die Hoffnung auf sportliche Erfolge sowie solide Finanzen: Eintracht Frankfurt blickt stolz auf die vergangenen Monate und zuversichtlich in die Zukunft.

    Die Mitgliederzahl von Eintracht Frankfurt wächst rasant. Der Verein sieht sich auch sportlich und finanziell gut aufgestellt – und will in einem Bereich den zuletzt eingeschlagenen Weg weitergehen.

    Bei der Mitgliederversammlung verkündete Vizepräsident Moritz Theimann, dass die Eintracht inzwischen 150.000 Mitglieder hat. Damit festigen die Frankfurter ihre Position als drittgrößter Klub in der Fußball-Bundesliga hinter dem FC Bayern München und Borussia Dortmund.

    “Die Mitglieder sind die wesentliche Kraft hinter unserem Wachstum und stellen das Fundament und die Basis unseres Erfolgs dar. In unseren 20 Abteilungen fördern wir das Miteinander und den kulturellen Austausch, wir vermitteln Respekt und Fairness als elementare Werte von Eintracht Frankfurt und leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. So sehr wir uns über die Mitgliederzahl von 150.000 freuen, so sehen wir gleichfalls auch die wachsende Verantwortung, die unsere Entwicklung mit sich bringt, um alle Mitglieder in ihrer Vielfalt und ihren Wünschen zu vertreten, aber auch das Angebot und die Mehrwerte einer Mitgliedschaft bei Eintracht Frankfurt weiter auszubauen”, erklärte Moritz Theimann in Abwesenheit des Präsidenten Mathias Beck, der aus gesundheitlichen Gründen fehlte. Erst vor drei Jahren hatte die Eintracht die Marke von 100.000 Mitgliedern geknackt.

    Eintracht will weiter auf Transfererlöse gehen

    Auch sportlich läuft es bei den Frankfurtern, obwohl die SGE immer wieder sportlich schmerzhafte Abgänge hinnehmen muss wie den von Omar Marmoush zu Manchester City. Dieser Transfer, für den die Eintracht mindestens 75 Millionen Euro kassiert haben soll, soll auch der Zukunftsweg sein. Man müsse junge und talentierte Spieler holen, sie entwickeln und dann versuchen, Transfererlöse zu generieren, sagte Axel Hellmann, Vorstandssprecher der Eintracht Frankfurt Fußball AG.

    „Eine Mannschaft, die nur aus erfahrenen internationalen Topspielern besteht, können wir uns auf absehbare Zeit nicht leisten“, sagte Hellmann. Dafür seien andere Clubs wie der FC Bayern, Dortmund, aber auch Bayer Leverkusen und RB Leipzig in ihrer Kapitalausstattung viel zu stark, so der 53-Jährige.

    Eintracht-Fußballerinnen gegen Bayern im großen Stadion

    Während die Männer in der Bundesliga auf Champions-League-Kurs sind, haben die Frauen noch realistische Chancen auf die Meisterschaft. Nach dem 1:6 beim VfL Wolfsburg sind die Frankfurter aktuell auf Platz zwei mit drei Zählern Rückstand auf den FC Bayern. Das sei ein „hervorragendes Zwischenergebnis“, betonte Hellmann, der ankündigte, dass das Spitzenspiel gegen die Münchnerinnen am 12. April im Deutsche Bank Park stattfinden wird.

    Hellmann hofft nicht nur auf ein großes Stadion, sondern auch auf eine große Kulisse. „Wenn wir das machen, ist für uns natürlich genauso wichtig, dass die Bayern auch wissen, wo sie spielen und nicht das Gefühl haben, sie haben ein Heimspiel oder spielen vor schwacher Kulisse.“

    Hellmann: Frauen-Bundesliga muss professioneller werden

    Hellmann bemängelte derweil die fehlenden professionellen Strukturen der Fußball-Bundesliga der Frauen. „Eintracht Frankfurt beschäftigt sich aktuell nicht nur mit der Frage, wie wir selbst als Club professioneller und besser und uns vielleicht noch leistungsfähiger aufstellen können, sondern vor allen Dingen auch, wie es mit der Liga weitergeht.“

    Die Profis seien mehr oder weniger nur fünfeinhalb Monate für die Eintracht im Einsatz. „Und die restlichen sechseinhalb Monate sind Vorbereitung, Länderspielfenster oder irgendwelche anderen Dinge, die nicht im Clubfußball stattfinden.“ Zudem werde an manchen Orten nicht einmal der Mindestlohn im professionellen Frauenfußball gezahlt, kritisierte Hellmann. Es müsse eine Mindestvergütung sichergestellt werden, damit eine Profifußballerin auch von ihrem Job leben könne.

    Verein sieht sich finanziell auf gutem Weg

    Finanziell sieht sich der Verein gut aufgestellt. Die Erträge beliefen sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf 17,3 Millionen Euro. Das sind mehr als 6,5 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Beunruhigt ist die Eintracht dadurch aber nicht. Denn der Unterschied resultiere hauptsächlich aus der Ausgliederung des Fußballleistungszentrums.

    Die finanzielle Situation ist aus Sicht des Verwaltungsrats gesund – trotz eines Jahresfehlbetrags von rund 1,1 Millionen Euro. „Der Fehlbetrag hat seinen Ursprung in einer gebildeten Rückstellung für erwartete Steuerzahlungen aus offenen Betriebsprüfungen für längst abgelaufene Geschäftsjahre“, hieß es.



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