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  • Handballerinnen verlieren Spiel um Bronze in Stuttgart

    Handballerinnen verlieren Spiel um Bronze in Stuttgart


    Ausgangslage: Knappe 16 Stunden lagen für die Borussinnen zwischen dem Abpfiff des Halbfinals gegen Ludwigsburg (29:30) und dem Beginn des Spiels um Platz drei. Gegner Bensheim spielte am Vortag bereits erste Halbfinale und hatte etwa drei Stunden mehr Zeit zur Regeneration und Vorbereitung zwischen den beiden Partien. Das bisher einzige Aufeinandertreffen in der laufenden Bundesliga-Saison verlor der BVB mit 25:30 gegen die HSG.

    Personalien: Torhüterin Sarah Wachter war nach ihrer Nasenverletzung aus dem Halbfinale nicht einsatzfähig. Lois Abbingh (Grippe), Lena Hausherr (Kreuzband) und Norah Kothen (Knie-OP) fehlten wie schon am Samstag.



    Spielverlauf: Nach zwei Minuten und dem frühen 0:1 durch Bensheims Isabell Hurst lief die Borussia im Spiel um Platz 3 warm. Deborah Lassource, Maraike Kusian und Dana Bleckmann ließen einen 3:0-Lauf folgen, es wirkte so, als hätte die Mannschaft das Aus vom Samstag schnell verarbeitet. Offensiv lief der Ball wie aus einem Guss. Bensheim suchte das Stopp-Foul, bekam aber keinen Zugriff. Nach neun Minuten war es abermals Dana Bleckmann, die aus dem Rückraum das 6:2 erzielte.

    Eine Unterzahl unterbrach den Spielfluss der Borussinnen schlagartig. Bensheim traf zwei Mal ins verwaiste Dortmunder Tor und bestrafte zwei Ballverluste zum 9:9. Von mangelnder Frische im zweiten Spiel binnen kürzester Zeit war beiden Mannschaften nichts anzumerken. Sowohl Dortmund als auch Bensheim drückten durchgehend aufs Tempo, doch die Hessen nutzen ihr Momentum in Überzahl vollends aus. BVB-Coach Henk Groener nahm beim Stand von 9:11 seine erste Auszeit.

    Dass die Schwarzgelben kämpfen können, zeigten sie bereits im gestrigen Halbfinale und so ließen sie sich auch am Sonntagmittag nicht abschütteln. Mit drei Treffern in Folge stellte der BVB zehn Minuten vor der Pause auf 13:13 und meldete sich zurück. Das sorgte auch beim mitgereisten Anhang in der Porsche-Arena für großen Freudenjubel. Ausgeglichen gestalteten die beiden Kontrahenten die Schlussminuten der ersten Halbzeit. Lara Egeling blieb der mögliche Ausgleich aufgrund der Halbzeitsirene verwehrt, mit 18:19 ging es in die Pause.

    Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie rasant: Im Dortmunder Angriff übernahm die Asienmeisterin Haruno Sasaki das Kommando und bediente Lisa Antl am Kreis in Unterzahl mustergültig zum 22:22 nach 35 Spielminuten. Nach dem 25:25 blieben die Borussinnen acht Minuten ohne eigenen Treffer und gerieten mit 25:28 in Rückstand. Erst Maraike Kusian beendete die Torflaute von Rechtsaußen.

    Erstmals brachte Henk Groener nach einer Auszeit Carmen Campos, die Haruno Sasaki auch defensiv mit der Manndeckung ablöste. Sofort reagierte auch Bensheims Trainerin Heike Ahlgrimm mit ihrer Auszeit, um ihr Team auf die neue Aufgabe einzustellen. Mit drei Treffern Rückstand ging die Borussia in die letzten elf Spielminuten.

    Der Vorsprung der HSG schmolz noch einmal, auch weil der schwarzgelbe Fanblock nochmal alles gab. Beim Stand von 32:34 produzierte die Borussia einen bitteren Ballverlust, den Bensheim zur Entscheidung im Spiel um Bronze nutzte. Zwar keimte beim 34:35 durch Deborah Lassource ein letztes Mal Hoffnung auf. Die verbleibenden 15 Sekunden spielte Bensheim aber runter und sicherte sich die Medaille.

    Alieke van Maurik: „Ich glaube, dass wir einen großen Kampf gezeigt haben. Gestern und heute. Wir müssen jetzt auf den Videos mal analysieren, woran wir für die nächsten Spiele arbeiten müssen. Das ist schon sehr bitter gerade, weil wir gerne was mitgenommen hätten aus dem Turnier.“

    Dana Bleckmann: „Es ist super ärgerlich für uns. Ich glaube, beide Mannschaften haben offensiven Handball gezeigt. Im zweiten Spiel innerhalb weniger Stunden geht es dann auch viel über den Kampf, da hast du nicht die Zeit, dich taktisch groß vorzubereiten. Für uns gilt es jetzt, das aufzuarbeiten und es dann in den anstehenden Play-offs besser zu machen.“

    Henk Groener: „Gerade ist natürlich die Enttäuschung zu spüren. Ich habe der Mannschaft aber gesagt, sie müssen aus der Enttäuschung die Lehren ziehen, die uns dann in den nächsten Spielen helfen werden. Unser Start ins Spiel war gut, auch mit Tess hinten im Tor. Dann lassen wir Bensheim zu einfach wieder ins Spiel kommen. Insbesondere bei den Kreuzungen haben wir Nina Engel zu viel Platz gegeben. Dennoch muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen, die ihr Herz auf dem Feld gelassen hat.”

    Ausblick: In der kommenden Woche ist Länderspielpause. Am 15. März geht es dann in die letzten vier Partien der Liga-Hauptrunde. Dann geht es für die BVB-Handballerinnen zur TuS Metzingen. Das nächste Heimspiel steht am 22. März um 19 Uhr in der Halle Wellinghofen gegen die Sport-Union Neckarsulm auf dem Plan.

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  • Mit Bronze in der Bayernliga sichern sich Penzings…

    Mit Bronze in der Bayernliga sichern sich Penzings…


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    Eisstock-Damen-Team - FC Penzing
    Nach sechs Jahren wieder in der Bundesliga: Die Eisstockdamen des FC Penzing mit (von links) Marianne Geyer, Martina Lachmair sowie Maria und Verena Ruile haben sich mit Bronze in der Bayernliga den Aufstieg gesichert. © FCP

    Die Eisstockschützen des FC Penzing sind wieder doppelt erstklassig: Mit Platz 3 in der Bayernliga haben die Damen den Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft. Damit folgen Verena und Maria Ruile sowie Martina Lachmair und Marianne Geyer den FCP-Herren, die schon seit Jahren im Oberhaus agieren.

    Penzing – Der Abschied aus der Eisstock-Bundesliga liegt mittlerweile sechs Jahre zurück; Corona, Ausfälle aufgrund von Krankheit oder Babypause ließen die Damen des FC Penzing bis zur Bezirksliga zurückfallen. Nun gelang ihnen aber der Durchmarsch zurück ins Oberhaus.

    Als Aufsteiger – letztes Jahr siegten die FCP-Damen souverän ohne Punktverlust in der Bezirksoberliga – war das große Ziel der Klassenerhalt der frisch reformierten Bayernliga. Vom ersten Spiel weg zeigte sich, dass das Feld mit 23 Mannschaften hart umkämpft war. Startete Penzing direkt mit einem Unentschieden gegen Hallbergmoos, folgte sogleich eine Niederlage gegen Kay. Das Auf und Ab nahm seinen Lauf mit abwechselnd Siegen gegen Unter-/Oberbrunn, Fridolfing, Eggstätt und Niederlagen gegen Landshut, Neutraubling und Zaundorf. Zum Abschluss des ersten Spieltags erreichten Penzings Damen mit einem Unentschieden gegen Gattering und zwei Siegen gegen Bärnzell und Berching geradeso ein ausgeglichenes Punkteverhältnis (12:12). Sie positionierten sich auf Liga-Rang 9.

    Für den Folgetag war klar: Ausruhen auf den Punkten ist nicht möglich, der Aufstieg war genauso nah wie der Abstieg. Doch diese Spannung ließ die FCP-Damen erst richtig loslegen. Zum Start des zweiten Bayernliga-Tages fuhren sie gleich drei deutliche Siege ein, gegen Rinchnach, Hohenfurch und Eppenschlag. Und schon lag man auf dem Aufstiegsplatz. Doch dann folgten drei weitere Niederlagen gegen Münchshofen, Taufkirchen und Konzell – wieder zurück im Ausgeglichenen Punkteverhältnis und mittendrin im Kampf gegen Abstieg.

    Der Plan geht auf

    Das Auf und Ab zehrte an den Nerven. „Wir wussten, dass ein ausgeglichenes Punkteverhältnis zum Klassenerhalt reicht, daher haben wir uns in den nächsten Spielen darauf konzentriert und versucht Ruhe zu bewahren“, berichtet Mannschaftsführerin Verena Ruile. Und dieser Plan ging auf: Mit Siegen gegen Irging-Simbach, Klessing und Bürgerholz Regen ging man in die Pause im vorletzten Spiel.

    „Mit Blick auf die Tabelle wurde klar, dass der Klassenerhalt sicher war, aber auch zur großen Überraschung, dass der Aufstieg noch möglich ist“, so Ruile. Gegen Schweinhütt (Platz 22) behielt das erfahrene Team aus Penzing zum Abschluss die Nerven und sicherte sich nicht nur den Aufstieg, sondern auch die Bronze­medaille. „Oberstes Ziel war immer nur der Klassenerhalt. Dass wir sogar eine Medaille mit nach Hause nehmen dürfen, ist ein unglaubliches Geschenk“, freut sich Ruile mit ihren Teamkolleginnen. Somit sind sowohl die Herren als auch die Damen des FC Penzing in der 1. Bundesliga im Eisstocksport – nur mit Eigengewächsen aus dem Verein sei das einmalig in Bayern.

    Die Wintersaison ist für die Penzinger fast abgeschlossen. Am kommenden Samstag findet noch die Rückrunde der 2. Herrenmannschaft in der Bezirksoberliga in Landsberg statt. Aktuell befinden sie sich mit dem 7. Platz von 22 auf einer erfolgversprechenden Position.



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