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  • BVB-Stammspieler vermeidet Bekenntnis zu Borussia Dortmund

    BVB-Stammspieler vermeidet Bekenntnis zu Borussia Dortmund


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    BVB-Profis Adeyemi, Ryerson, Sabitzer und Reyna
    Die vier BVB-Profis Karim Adeyemi, Julian Ryerson, Giovanni Reyna und Marcel Sabitzer freuen sich zusammen. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Gegen St. Pauli war er für den BVB unverzichtbar: Karim Adeyemi war an beiden Toren beteiligt. Er hält sich bedeckt, was seine Zukunftsplanung angeht.

    Dortmund/Hamburg – Die Freude war groß, nachdem der BVB 2:0 gegen St. Pauli gewonnen hatte. Einen entscheidenden Beitrag dazu leistete Karim Adeyemi.

    BVB-Stammspieler vermeidet Bekenntnis zu Borussia Dortmund

    Der 23-Jährige bereitete den ersten Treffer von Serhou Guirassy indirekt vor und legte nur sieben Minuten später mit einem eigenen Tor nach. In der RUHR24-Einzelkritik zum BVB-Spiel gegen St. Pauli verdiente er sich die Note 1,5. Danach stellte sich der Schlüsselspieler den Fragen der Medien.

    Bei Sky wurde Adeyemi auf seine Zukunft bei Borussia Dortmund angesprochen. Beziehungsweise, ob er wirklich mit einem BVB-Abgang im Winter geliebäugelt habe. Damals soll die SSC Neapel um den Offensiv-Star gebuhlt haben.

    BVB-Profi Karim Adeyemi hält sich seine Zukunft in Dortmund offen

    „Ich bin bei Borussia Dortmund sehr glücklich und was in der Zukunft passiert, weiß man nie“, entgegnete er. Die Zukunft will der Offensivspieler sich allerdings offenbar offen halten. Das unterstrich auch seine Antwort auf die Frage nach einer möglichen Verlängerung beim BVB: „Man weiß nie.“

    Adeyemi hat noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027 bei den Schwarz-Gelben. „Ich bin glücklich, dass wir gewonnen haben. Der Rest ist eigentlich gerade zweitrangig“, beendete der Profi das Thema.

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    BVB-Stammspieler: Karim Adeyemi stand zehnmal in der Startelf

    In dieser Saison verpasste Adeyemi acht Liga-Spiele wegen eines Muskelfaserrisses und eines krankheitsbedingt. Seit seinem Ausfall spielte er sich zurück in die Startelf, von insgesamt 15 Einsätzen in der laufenden Bundesliga-Saison stand er zehnmal von Beginn an auf dem Platz.

    Für Borussia Dortmund geht es aktuell darum, das Minimalziel zu erreichen und am Ende der Spielzeit auf einem Champions-League-Platz zu landen. Die Westfalen belegen den zehnten Rang, allerdings trennen sie nur drei Punkte von der internationalen Bühne.



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  • Borussia Dortmund: ER wird zum Sorgenkind! Kovac verkündet es

    Borussia Dortmund: ER wird zum Sorgenkind! Kovac verkündet es


    Eigentlich dürfte die Welt bei Borussia Dortmund aktuell wieder in Ordnung sein. Erstmals konnte der BVB nämlich in dieser Saison zwei Siege in Folge einfahren. Erst gab es die 6:0-Gala gegen Union Berlin, dann folgte der souveräne 2:0-Erfolg beim FC St. Pauli am vergangenen Wochenende.

    Doch vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den LOSC Lille (4. März, 21 Uhr) gibt es jetzt wieder schlechte Nachrichten bei Borussia Dortmund. Cheftrainer Niko Kovac verkündete sie auf der Pressekonferenz.

    Borussia Dortmund: Neuzugang wird zum Sorgenkind

    Er ist gerade einmal seit etwas mehr als einem Monat da und bereitet Borussia Dortmund große Sorgen. Die Rede ist von Winter-Neuzugang Carney Chukwuemeka. Vor dem Duell gegen Lille in der Champions League bangt der BVB um den Einsatz des Mittelfeldspielers.


    Auch interessant: Borussia Dortmund: BVB-Star größter Verlierer unter Kovac? Kehl lässt aufhorchen


    So hatte Chukwuemeka beim Auswärtssieg gegen den FC St. Pauli (2:0) am Samstag „einen kleinen Zwischenfall“, wie Niko Kovac auf der PK vor der Königsklassen-Begegnung erklärte. „Er ist mit jemanden zusammengerasselt und hatte nach dem Spiel leichte Probleme im Oberschenkel.“

    Am Montag trainierte Chukwuemeka deshalb erstmal individuell. Ob der 21-Jährige dann am Dienstag in der Champions League ran kann, wird sich erst kurzfristig zeigen. „Wir werden schauen, wie sich das über die Nacht entwickelt“, erklärte Kovac.

    Zitterpartie für Chukwuemeka

    Dabei hatte Chukwuemeka schon einen denkbar schlechten Start bei Borussia Dortmund. Kurz nach seiner Verpflichtung erklärte der BVB, dass er im Training einen Schlag aufs Knie bekommen hat und daher aussetzen musste. Seit seiner Ankunft kommt er auf nur drei Kurzeinsätze mit 40 Minuten auf dem Spielfeld.

    Bleibt beim Revierklub bloß zu hoffen, dass sich die Ausfälle bei Chukwuemeka nicht vermehren und er zu einem Transfer-Flop wird. Schließlich waren die Hoffnungen und Erwartungen groß, als der Deal mit dem FC Chelsea verkündet wurde.


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    Gute Nachrichten gibt es dafür bei Julian Ryerson, der in Hamburg krankheitsbedingt fehlte. Gegen Lille steht er Kovac wieder zur Verfügung,



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  • Borussia Dortmund: Daniel Svensson angeschlagen ausgewechselt

    Borussia Dortmund: Daniel Svensson angeschlagen ausgewechselt


    Für Daniel Svensson war das Hinspiel im Achtelfinale der Champions League gegen den Lille OSC vorzeitig beendet. Nach einem Foul auf Knöchelhöhe verdrehte sich der Schwede das Knie und wurde zunächst auf dem Rasen behandelt, ehe er im Anschluss ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Ramy Bensebaini in die Partie. Wie schwerwiegend die Verletzung ist, bleibt abzuwarten.


    Update: Im Nachgang der Partie gab Cheftrainer Niko Kovač ein kleines Update zu Svensson. „Es war ein unglücklicher Zusammenprall, aber nichtsdestotrotz wäre das eine Gelbe oder auch eine Rote Karte gewesen“, so der Coach, der ergänzte: „Unabhängig davon geht es ihm so weit gut.“

    Eine genaue Diagnose konnte Kovač jedoch noch nicht nennen. „Er hat einen Schlag auf die Achillessehne beziehungsweise das Sprunggelenk bekommen, wodurch er auch mit dem Knie umknickte. Das Knie wird jetzt auch wahrscheinlich das Hauptproblem sein“, erklärte der Übungsleiter. „Jetzt müssen wir schauen, was bei der Untersuchung herauskommt.“

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Borussia Dortmund: Schlotterbeck wehrt sich gegen bösen Verdacht!

    Borussia Dortmund: Schlotterbeck wehrt sich gegen bösen Verdacht!


    Nach dem 1:1-Unentschieden im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Lille ist die Enttäuschung bei Borussia Dortmund groß. Vor allem die schwache zweite Halbzeit dürfte der Mannschaft von Niko Kovac zu denken geben.

    Nach Spielabpfiff äußerte ein BVB-Star nun einen schwerwiegenden Verdacht. Ist Borussia Dortmund in den zweiten 45 Minuten deswegen so eingebrochen? Ausgerechnet sein eigener Teamkollege widerspricht der Theorie nun vehement!

    Borussia Dortmund: Leistungsabfall „keine Kraftfrage“

    Es war ein unerklärlicher Leistungsabfall des BVB im zweiten Durchgang gegen OSC Lille. Karim Adeyemi vermutete nach der Partie, der 2:0-Arbeitssieg gegen St. Pauli am Samstagnachmittag (1. März) stecke einigen Spielern noch in den Knochen. „Aber das soll keine Ausrede sein“, betonte der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:0. Teamkollege Nico Schlotterbeck will von der Vermutung seines Teamkollegen jedoch nichts wissen.


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    „Es war am Ende auf gar keinen Fall eine Kraftfrage“, formuliert der Dortmunder Abwehrboss deutlich. Stattdessen habe es an anderen Stellen gehapert, wie Schlotterbeck zu Protokoll gibt: „Wir hätten mehr nach vorne attackieren sollen, viel mehr das Publikum mitnehmen müssen“.

    BVB braucht einen Sieg

    Die eigens attestierte Passivität in der zweiten Halbzeit könnte dem BVB am Ende noch zum Verhängnis werden. Klar ist jedenfalls bereits jetzt: Im Achtelfinal-Rückspiel am kommenden Mittwoch (12. März) muss Schwarz-Gelb die gute Leistung aus dem ersten Durchgang über 90 Minuten abrufen.



    Andernfalls könnte es Borussia Dortmund im Stade Pierre-Mauroy zu Lille schwer haben. Denn will der BVB tatsächlich ins Champions-League-Viertelfinale einziehen, braucht es gegen die Franzosen im Rückspiel einen Sieg.



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  • Borussia Dortmund – OSC Lille 1:3

    Borussia Dortmund – OSC Lille 1:3


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    Borussia Dortmund – OSC Lille 1:3

    Gregor Kobel / Borussia Dortmund:

    Borussia Dortmund kommt im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League vor heimischer Kulisse nicht über ein 1:1 hinaus und muss in Lille in der kommenden Woche gewinnen, um ins Viertelfinale zu kommen. In der ersten Hälfte spielte der BVB souverän und entwickelte immer wieder Druck in der Offensive. Von den Gästen hingegen war wenig zu sehen. Gregor Kobel war daher in der ersten Hälfte ohne eine große Aufgabe.

    Nach der Pause aber änderte sich das Bild. Die Hausherren waren nun weit weniger strukturiert und ließen selbst immer wieder Abschlüsse der Gäste zu. Während erste Gelegenheiten noch von der Abwehr geblockt werden konnten, erzielte Haraldsson in der 68. Minute den Ausgleich. Dieser wurde mit einem Steckpass in die Tiefe bedient und lief somit auf Kobel zu, der aber noch entgegenkam und zum Zeitpunkt des Schusses noch in der Bewegung. Eine kontrollierte Abwehraktion war dem Keeper so nicht mehr möglich. Im Anschluss hatte Lille noch die eine oder andere Möglichkeit, doch wirklich zwingend wurde es nicht mehr. Es blieb beim Remis.

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    Lukas Chevalier / OSC Lille:

    Lille sichert sich mit einem 1:1 in Dortmund eine gute Ausgangslage für das Rückspiel im eigenen Stadion. Danach sah es in der ersten Hälfte jedoch nicht aus. Der BVB hatte früh erste Chancen, konnte diese aber jeweils nicht nutzen. Den einzigen Dortmunder Treffer des Abends erzielte Adeyemi in der 22. Minute. Ein Eckstoß von rechts wurde abgeblockt, sodass Adeyemi im Rückraum aus 22 Metern leicht links versetzter Position zum Abschluss kam und jagte den Ball mit einem Dropkick an den linken Innenpfosten und von dort ins Tor. Für Chevalier war der Schuss nur sehr spät zu sehen und letztlich nicht mehr zu erreichen. Er schaute lediglich hinterher.

    Auch danach war der BVB zunächst spielbestimmend und hatte weitere Abschlüsse, die aber das Tor verfehlten. Nach der Pause kam vom BVB immer weniger, während Lille zunehmende die Spielkontrolle übernahm. Lucas Chevalier musste daher bis zum Ende der Partie kaum mehr eingreifen.

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    Torwartvergleich Kobel, Borussia Dortmund Chevalier, OSC Lille
    Gegentore 1 1
    Torschüsse gesamt 9 7
    Schüsse aufs Tor 1 1
    Geblockte Torschüsse 3 0
    Schüsse außerhalb Strafraum 4 3
    Schüsse innerhalb Strafraum 5 4
    xG 0,88 0,27
    xG auf das Tor 0,74 0,23
    Gegentore – xGOT 0,26 0,77
    Torwartparaden 0 0
    Schüsse gehalten % 0 0
    Paraden durch Hechten 0 0
    Sweeper-Aktionen 1 0
    Lange Pässe 15 10
    Kurze Pässe 14 24
    Flanken abgefangen 0 1
    Ballkontakte 33 37
    Pässe/davon angekommen 29/18 34/27
    Abwürfe 2 2
    Gefaustete Bälle 0 0
    Fehler vor Gegentor 0 0



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  • AKTIE IM FOKUS: Borussia Dortmund schwächer

    AKTIE IM FOKUS: Borussia Dortmund schwächer


    FRANKFURT (dpa-AFX) – Borussia Dortmund hat sich aus Sicht von Anlegern keine gute Ausgangsposition in der lukrativen Champions League erarbeitet. Die Aktien des Fußballclubs gehörten am Mittwoch mit einem Abschlag von 0,8 Prozent zu den wenigen Werten in der Dax-Indexfamilie, die sich nicht dem enorm starken europäischen Börsenumfeld anschließen konnten.

    t-online aktuell 05.03.2025

    Die Verständigung von Union und SPD auf ein historisches Finanzpaket für Infrastruktur und Rüstung trieb den SDax, in dem die BVB-Aktie enthalten ist, um fünf Prozent nach oben.

    Am Vorabend kam Borussia Dortmund im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales gegen den französischen Vertreter OSC Lille nicht über ein 1:1 hinaus. Damit könnten die Voraussetzungen für das Rückspiel besser sein, denn ein Sieg ist notwendig, um in der Millionenliga den Viertelfinaleinzug zu schaffen. Dieser wäre auch deshalb Gold wert, weil der Club als derzeitiger Bundesliga-Zehnter gar nicht international dabei sein könnte. Nach zuletzt zwei Siegen in der Bundesliga hatte man sich vom BVB mehr erhofft./tih/jha/



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  • Borussia Dortmund in der Königsklasse: Schwarz-gelbe Schwankungen

    Borussia Dortmund in der Königsklasse: Schwarz-gelbe Schwankungen


    Dortmund taz | Das Gefühl der Ambivalenz sitzt mittlerweile beinahe so tief wie das der „Echten Liebe“, die die Anhänger von Borussia Dortmund laut eigener Geschichtsschreibung empfinden. Wie so oft in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren war das Publikum auch am Dienstag hin- und hergerissen. Manche pfiffen, als das 1:1 gegen den OSC Lille beendet war, andere applaudierten.

    Zuneigung und Ablehnung hielten sich die Waage: so wie dieses Spiel zerrissen war in zwei unterschiedliche Hälften, so wie der BVB ein Wesen mit zwei Gesichtern ist, die beide an diesem Abend zu sehen waren. „Wir bleiben auf unserem Weg, wir haben nicht verloren“, sagte Sebastian Kehl, der mit diesen Worten eigentlich Zuversicht verbreiten wollte. Allerdings wäre ein neuer Weg vielleicht gar nicht so schlecht. Denn ein echter Fortschritt will einfach nicht gelingen.

    Dabei hatte die erste Halbzeit gewirkt wie eine Fortsetzung der Aufschwungphase, die dem Team in der Bundesliga kürzlich zwei Siege in Folge beschert hatte: ein am Ende entfesseltes 6:0 gegen Union Berlin und das von Effizienz und Stabilität geprägte 2:0 beim FC St. Pauli. Nun spielten die Dortmunder auch gegen Lille eine Hälfte auf gehobenem Champions-League-Niveau. Karim Adeyemi schoss ein brillantes Tor (22.) und, noch wichtiger, alle halfen aufmerksam und voller Energie dabei mit, das eigene Tor zu verteidigen.

    Gutgläubige Menschen konnten der Annahme verfallen, dass der seit Anfang Februar in Dortmund arbeitende Trainer Niko Kovač eine Art Durchbruch bewirkt haben könnte. „Wir waren griffig, waren in den Zweikämpfen stark, hatten eine gute Ballzirkulation“, sagte Kovač, der konsequent darauf verzichtete, seine Mannschaft wegen des Leistungsabfalls zu kritisieren.

    „Wir sind nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen, wir hatten nicht mehr die Räume wie in der ersten Hälfte“, sagte der Trainer nüchtern. Auch während des Spiels coachte er wohlwollend, nachdem das Team nach der Pause nur noch mit deutlich reduziertem Energieeinsatz spielte. „Die Intensität hat gefehlt“, sagte Pascal Groß. Kovač blieb demonstrativ ruhig.

    Spaziergang von Adeyemi

    Am deutlichsten wurde das Problem, als der Ausgleich nach einem fehlerhaften Balleroberungsversuch von Marcel Sabitzer fiel. Ja, der Österreicher hatte sich ungeschickt verhalten, aber in der ersten Halbzeit hätte das Kollektiv den Fauxpas ausgebügelt.

    Konkret wäre Adeyemis Unterstützung hilfreich gewesen, weil in seinem Rücken Julian Ryerson plötzlich zwei Gegenspieler hatte und sich zu spät auf den Torschützen Hákon Haraldsson konzentrierte. Inmitten der sich anbahnenden Gefahrenlage war Adeyemi aber nach vorne spaziert, als habe er mit dem Verteidigen nichts mehr zu tun, nachdem ihm ein schönes Tor gelungen war.

    So etwas passiert in solch einem bedeutenden Spiel weder einem großen Spieler noch einer großen Mannschaft. Die Verantwortlichen gingen nicht auf die offensichtlichen mentalen Probleme des Teams ein. „Wir hatten viele leichte Ballverluste, haben keine Sicherheit mehr in unser Spiel bekommen, haben wenige fußballerische Lösungen gefunden“, befand Kehl.

    Dieser nachsichtige Umgang mit dem Team könnte auf der Überzeugung beruhen, dass öffentliche Kritik verunsicherten Spielern wie Julian Brandt oder Jamie Gittens noch mehr Selbstvertrauen rauben würde. Derzeit wird im Umfeld des Teams auch über eine andere Erklärung spekuliert: einen grundlegenden Mangel an körperlicher Fitness. „Es war am Ende auf gar keinen Fall eine Kraftfrage“, behauptete Nico Schlotterbeck zwar, aber dieses Thema wird bleiben, weil es Indizien physischer Schwächen gibt.

    So ist in der Bundesliga nur der VfL Bochum weniger gelaufen. Die in der Regel gut informierten Ruhr Nachrichten wollen erfahren haben, dass Kovač am Fitnesszustand seiner Spieler „verzweifelt“. Insofern wäre es aufschlussreich, den BVB am kommenden Mittwoch im Rückspiel in einer Verlängerung spielen zu sehen, wobei diese Wundertütenmannschaft ebenso gut nach 90 Minuten glanzvoll in Lille gewinnen oder eben sehr deutlich verlieren kann. Kovač wird sich an die schwarz-gelben Schwankungen gewöhnen müssen.



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  • Borussia Dortmund: BVB-Star droht Seuchensaison unter Kovac!

    Borussia Dortmund: BVB-Star droht Seuchensaison unter Kovac!


    Borussia Dortmund erlebt unter Niko Kovac einen leichten Aufschwung. Seit vier Spielen in Serie ist der BVB ungeschlagen, dazu wirkt die Mannschaft auf dem Rasen deutlich gefestigter – auch wenn man den eigenen Ansprüchen immer noch hinterherhechelt.

    Doch nicht alle Spieler bei Borussia Dortmund profitieren vom frischen Wind des neuen BVB-Trainers. Ein Sommerzugang fällt unter Kovac komplett hinten ab – ihm droht eine ganz bittere Rückrunde!

    Borussia Dortmund: Anton spielt keine Rolle mehr

    Zwei Einsätze hat Waldemar Anton bislang unter der Regie von Niko Kovac zu verbuchen. Beim Ersten leitete er mit einem Eigentor die 1:2-Heimniederlage gegen Ex-Klub Stuttgart ein, bei seinem bislang letzten Einsatz stand er gegen Sporting Lissabon genau eine Minute auf dem Platz. Eine ernüchternde Bilanz für den 28-Jährigen, der im Sommer noch als Nachfolger für Mats Hummels geholt wurde.


    Auch interessant: Borussia Dortmund: Kovac in Erklärungsnot – plötzlich hagelt es Kritik


    Von dieser Rolle ist Anton derzeit allerdings meilenweit entfernt. Stattdessen setzt Kovac derzeit voll auf Nico Schlotterbeck und Emre Can. Weil das Innenverteidiger-Duo zuletzt stark aufspielte, sah sich der BVB-Trainer nicht dazu genötigt, hinten zu rotieren. Nicht einmal durch Rotation während der anstrengenden englischen Wochen schafft er es gerade in die Mannschaft. Dabei wäre ein Spiel wie gegen Aufsteiger St. Pauli wohl die beste Wahl für Kovac gewesen, auch mal Außenseitern eine Chance zu geben.

    Wechsel schon im Sommer?

    Dass sich an der Situation des Ex-Stuttgarters zeitnah etwas ändert, erscheint deshalb unwahrscheinlich. Helfen könnten derzeit wohl nur Nico Schlotterbeck und Emre Can, die sich mit schwachen Leistungen selbst aus der Startelf kegeln könnten. Das zeichnet sich jedoch nicht ab.



    Doch nicht nur auf Klubebene droht dem 28-Jährigen eine echte Seuchensaison. Angesichts Antons zuletzt spärlicher Spielzeit dürfte auch die Nominierung für die kommenden Länderspiele futsch sein. Wenig verwunderlich, dass bereits die ersten Wechselgerüchte um den BVB-Verteidiger ans Tageslicht kommen. Mehr dazu erfährst du hier.



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  • Borussia Dortmund: Trikot-Hammer! Jetzt darf es jeder wissen

    Borussia Dortmund: Trikot-Hammer! Jetzt darf es jeder wissen


    Jetzt ist die Katze aus dem Sack! Seit Borussia Dortmund in der vergangenen Woche ein neues Sondertrikot angekündigt hatte, warteten die Fans sehnlichst auf weitere Infos bezüglich des Verkaufs. Diesem Wunsch kommt der Verein jetzt nach.

    Schon in wenigen Tagen ist das neue Jersey zu haben – pünktlich zum Heimspiel gegen den FC Augsburg. Mit dem Trikot will Borussia Dortmund an eine der erfolgreichsten Phasen seiner Vereinsgeschichte erinnern.

    Borussia Dortmund zeigt neues Trikot in ganzer Pracht

    „Dare to stand out“ – unter diesem Motto präsentiert der BVB das Sondertrikot der diesjährigen Saison in seiner vollen Pracht. Angelehnt an die erfolgreichen Meisterjahre der 90er-Jahre und im unverwechselbaren neongelb zeigen sich Spieler wie Waldemar Anton oder Karim Adeyemi mit der neusten Kreation aus dem Hause Puma.

    +++ Vage Kovac-Aussagen – liegt HIER das große BVB-Problem? +++

    „Inspiriert vom legendären Trikot der Saison 1994/95, erinnert es an die historische Mannschaft, die nach 32 Jahren erstmals wieder die Meisterschaft holte“, schreibt der BVB. Die vierte Meisterschaft in der Vereinsgeschichte von Borussia Dortmund jährt sich in diesem Sommer zum 30. Mal.

    Verkauf startet in Kürze

    Einher mit der kompletten Trikot-Enthüllung geht auch die Verkündung über den Verkaufsstart. Interessierte Fans sollten sich daher den 7. März fett im Kalender anstreichen. Ab 10 Uhr sind die Trikots sowohl im Onlineshop als auch in einzelnen Fanshops zu erhalten.

    Wer digital bestellen will, dem wird um 10 Uhr ein Platz in der Warteschlange per Zufallsgenerator eingeteilt. Sobald man im Shop ist, hat man zehn Minuten für seine Bestellung Zeit. Das Zufallsprinzip lässt aber bereits jetzt manchen Fan erahnen, der sich über lange Wartezeiten beschweren wird.


    Noch mehr Nachrichten liest du hier:


    Neben den neuen Trikots, wird Borussia Dortmund auch passende Hosen, Stutzen und andere Accessoires anbieten. Ob die Profis des BVB einen Tag später gegen Augsburg auch mit dem Sondertrikot auflaufen, bleibt weiterhin geheim.



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  • Werder unterliegt knapp Borussia Düsseldorf

    Werder unterliegt knapp Borussia Düsseldorf


    Kirill Gerassimenko musste unbedingt gewinnen. Es stand in diesem Nachholspiel der Tischtennis-Bundesliga bereits 2:0 für den Rekordmeister Borussia Düsseldorf gegen den SV Werder. Gerassimenko hatte zuletzt den deutschen Spitzenspieler Benedikt Duda glatt mit 3:0 besiegt. In Düsseldorf ging es für Werders kasachischen Profi gegen den schwedischen Spitzenspieler Anton Källberg. Nach vergebener 9:7-Führung im ersten und einem komplett verkorksten zweiten Satz kämpfte sich Gerassimenko in dieses Match. Und erkämpfte sich tatsächlich einen fünften Satz. Spektakuläre Ballwechsel inklusive. Wehrte auch noch zwei Matchbälle ab – und holte den Punkt zum 1:2. Es wurde noch ein sehr langer Abend in Düsseldorf, an dem Bremen das Happy-End jedoch verwehrt blieb.

    Vor Gerassimenkos Erfolg hatten weder Andrei Putuntica noch Mattias Falck verhindern können, dass Borussia Düsseldorf mit zwei Punkten in die Pause gehen konnten. Eine klare Angelegenheit war es allerdings mitnichten. Putuntica lieferte der deutschen Tischtennis-Legende Timo Bolll, ein enges Match und zwang ihn in einen fünften Satz. Im Duell mit Kay Stumper musste sich anschließend Mattias Falck bei seiner 1:3-Niederlage vor allem über den abgegebenen ersten Satz ärgern. Gleich dreimal hatte er Satzball, doch er ließ ihn dreimal ungenutzt. Doch er durfte erneut an den Tisch, weil Gerassimenko tatsächlich noch gewonnen hatte.

    Gegen den jungen Norweger Borger Haug, der kurzfristig für den angeschlagenen Timo Boll zum Einsatz kam, ging jedoch der erste Satz vollkommen schief. Erst dann wurde Falck seiner Favoritenrolle gerecht. Das Doppel musste die späte Entscheidung bringen. Ein letztes Mal an diesem Abend wurde es ungeheuer spannend. Durch die knappe Bremer Niederlage sind die Play-offs für Bremen auch theoretisch nicht mehr erreichbar

    Info

    Borussia Düsseldorf – SV Werder 3:2

    Boll – Putuntica 3:2 (11:7, 10:12, 11:4, 8:11, 11:8)

    Stumper – Falck 3:1 (14:12, 11:9, 4:11, 11:9)

    Källberg – Gerassimenko 2:3 (11:9, 11:1, 12:14, 11:9, 12:10)

    Haug – Falck 1:3 (11:3, 5:11, 9:11, 10:12)

    Källberg/Haug – Gerassimenko/Putuntica 3:1 (11:6, 11:4, 8:11, 14:12)

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