Erfolg weckt Begehrlichkeiten. Innerhalb der eigenen Mannschaft, aber auch von außen. Der FC Augsburg erlebt das gerade. Acht Partien in Folge ohne Niederlage münden in Wünsche. Intern wird womöglich über mehr als nur den reinen Klassenerhalt gesprochen. Und extern wirft schon der ein oder andere Verein ein Auge auf Augsburger Akteure.
Karim Adeyemi sollte einer der heißesten Verkaufskandidaten beim BVB sein. Der Angreifer will aber wohl gar nicht wechseln – auch wegen Niko Kovac.
Dortmund – Ein möglicher Abgang von Karim Adeyemi stand spätestens seit dem Winter-Transferfenster immer wieder im Fokus. Die BVB-Zukunft des Angreifers entscheidet inzwischen auch ein Schalker mit, der ihn als Spielerberater vertritt. Den Gerüchten um einen Wechsel – etwa zur SSC Neapel – zieht Adeyemi jetzt wohl den Stecker.
BVB-Verkaufskandidat will wegen Niko Kovac bleiben
Laut Bild soll sich Adeyemi entgegen der vergangenen Spekulationen bei Borussia Dortmund „sehr, sehr wohlfühlen“. Ein Grund dafür: BVB-Trainer Niko Kovac.
Unter Kovac komme der 23-Jährige aktuell wieder in Form und performe gut. Kurios: Angeblich wollte der Flügelflitzer ohnehin nicht weg (mehr Transfer-News zum BVB bei RUHR24).
Adeyemi-Wechsel beim BVB vom Tisch? Berater soll Angreifer bei Chelsea angeboten haben
Nach Angaben im Bericht wollte der Angreifer auch im Winter nicht wechseln. Auch RUHR24 berichtete im Januar, dass Karim Adeyemi einen Winter-Transfer ausschließt. Sein ehemaliger Berater soll ihn aber bei Chelsea und Neapel angeboten haben.
Kurz darauf tauschte Karim Adeyemi seine Ansprechpartner aus. Inzwischen wird er von der Spieleragentur ROOF vertreten. Doch trotz des Beraterwechsels scheint Dortmunds Nummer 27 den Verein auch im Sommer nicht verlassen zu wollen – aber was möchte der BVB selbst?
BVB-Abgang von Karim Adeyemi weiterhin möglich: CL-Qualifikation als entscheidender Faktor
Ein möglicher BVB-Abgang dürfte stark an den Ausgang der laufenden Saison gebunden sein. Denn auch die mögliche Ablöse von Karim Adeyemi gehört zum BVB-Notfallplan ohne Champions League. Angeblich könnte ein Transfer des Ex-Salzburgers knapp 60 Millionen Euro einbringen. Im Zweifel könnte er aber auch bleiben, wenn die Schwarzgelben das internationale Geschäft verpassen.
Denn auch seine Teamkollegen Jamie Gittens und/oder Torhüter Gregor Kobel könnten Dortmund in diesem Szenario verlassen. Erst kürzlich startete der Transfer-Showdown um BVB-Youngster Jamie Gittens, der mehr als 100 Millionen Euro Ablöse bringen könnte. Für Karim Adeyemi ist ein Verbleib also von mehreren Faktoren abhängig.
Borussia Dortmund muss bei Karim Adeyemi abwarten: Vertrag bis Sommer 2027
Klar ist aber auch: Falls Adeyemi unbedingt in Dortmund bleiben will, wird es keinen Verkauf geben. Denn sein Vertrag läuft noch bis 30. Juni 2027.
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Borussia Dortmund dürfte ohnehin am meisten interessieren, wie sich der gebürtige Münchener in den kommenden Wochen präsentiert. Seitdem Niko Kovac BVB-Trainer ist, startete der schnelle Außenspieler in jeder Partie.
Dabei spielte Adeyemi ordentlich, aber nicht außergewöhnlich. In den vergangenen fünf Begegnungen (vor dem 24. Spieltag) erzielte er lediglich ein Tor.
Denis Vavro gehört zu den Überraschungen beim VfL Wolfsburg. Der Slowake kam auf den letzten Drücker per Leihe aus Kopenhagen – und bleibt nach kicker-Informationen sehr wahrscheinlich noch länger.
Überzeugt in Wolfsburg: Leihspieler Denis Vavro hat sich einen Stammplatz erobert – er dürfte vom VfL fest verpflichtet werden.
picture alliance/dpa
Das Hinspiel gegen Bochum (3:1) war eine besondere Begegnung für Denis Vavro. Zwei Wochen zuvor war er gegen Leverkusen (3:4) erstmals für den VfL Wolfsburg eingewechselt worden, im Ruhrstadion stand er dann fürs erste Mal in der Startelf von Trainer Ralph Hasenhüttl. Bemerkenswert: Am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) geht es wieder gegen Bochum, seit dem Hinspiel hat Vavro keine einzige Minute mehr verpasst. Konstanz mit Folgen: Nach kicker-Informationen geht beim VfL die klare Tendenz in die Richtung, den Leihspieler fest zu verpflichten.
Der Schritt nach Wolfsburg kam für Vavro überraschend und gelegen zugleich
Auf den letzten Drücker war der Slowake im Sommer gekommen, Moritz Jenz (Mainz) und schließlich Maxence Lacroix (Crystal Palace) hatten den Klub verlassen, es bestand Handlungsbedarf in der Innenverteidigung. Und da wusste Wolfsburgs neuer Geschäftsführer natürlich genau, wo er zugreifen konnte – beim eigenen Ex-Klub FC Kopenhagen. Da war Vavro wenige Tage zuvor mitgeteilt worden, dass sich seine Einsatzchancen verschlechtern würden, also kam der Schritt vorwärts in die Bundesliga so überraschend wie gelegen.
Er ist in der Hierarchie geklettert.
VfL-Geschäftsführer Peter Christiansen über Verteidiger Denis Vavro
Mit Sebastiaan Bornauw, Cedric Zesiger und Konstantinos Koulierakis sah er sich namhafter Konkurrenz gegenüber, nicht wenige glaubten, mit dem 28-Jährigen habe der VfL lediglich einen Back-up für die Defensive verpflichtet. “Er ist in der Hierarchie geklettert”, betont Boss Christiansen, der zufrieden ist mit seinem Last-Minute-Transfer. “Wir wussten, was er kann und was er verbessern muss. Das hat er gut gemacht.”
Und das führt nach kicker-Informationen wohl dazu, dass der VfL in nächster Zeit aus der Leihe einen Kauf macht. In Dänemark wurde die mögliche Ablöse auf zwei Millionen Euro beziffert, Geld, das Wolfsburg investieren wird. Christiansen sagt dazu im kicker-Gespräch: “Wir müssen es erst im Mai entscheiden.” Die Tendenz aber ist klar.
“Wir werden sehen, was passiert, aber ich sage nicht nein”
An Vavro, der vor einigen Jahren noch seine Karriere beenden wollte, würde eine dauerhafte Zusammenarbeit ohnehin nicht scheitern. “Ich bin glücklich hier”, sagt der Innenverteidiger. “Wir werden sehen, was passiert, aber ich sage nicht nein.” Zu Wolfsburg, wo er mittlerweile dauerhaft an der Seite von Koulierakis verteidigt.
Und ein Grund dafür ist, weswegen der VfL nach komplizierten Jahren wieder von Europa träumen darf. Nach dem 2:1-Sieg in Stuttgart befindet sich Wolfsburg beim Europa-Rennen im Verfolgerfeld. Vavro, der in Kopenhagen schon Champions-League-Erfahrungen gesammelt hat, hat dieses Ziel vor Augen. “Wenn wir so weitermachen, können wir nächstes Jahr vielleicht internationale Spiele haben.” Er wird dann aller Voraussicht nach noch immer an Bord sein.
Er rettete den Verein vor dem Ruin, führte ihn zurück in Europas Elite und fast 20 Jahren lang an. Nun blickt Hans-Joachim Watzke dem Ende seiner Regentschaft bei Borussia Dortmund entgegen. So richtig loslassen kann und will er noch nicht.
Wegen der sportlichen Krise verschob er seinen Ausstand bereits. Er überlässt seinem Nachfolger Lars Ricken zwar die Entscheidungen, mischt im operativen Geschäft aber weiter mit und bleibt stark involviert. Jetzt steht sogar die Kandidatur für einen anderen Chefposten bei Borussia Dortmund im Raum.
Borussia Dortmund: Bleibt Watzke doch?
Eigentlich wollte er schon im Herbst 2025 ganz abdanken. Dann taumelte sein BVB in die Krise. Zu groß war die Sorge, dass der Klub ohne ihn weiter abstürzt – und so mischt Hans-Joachim Watzke doch weiter mit. Berät. Entscheidet mit. Tritt als Klub-Offizieller vor die Mikrofone. „Ich habe gedacht, es ist eine gute Zeit für Lars, da jetzt hineinzugleiten. Ich hatte nicht gedacht, dass wir in ein solches Krisenszenario abgleiten“, rechtfertigt er sein Klammern laut „Frankfurter Rundschau“ nun bei einem Treffen von Wirtschaftsmanager.
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Der Negativtrend habe sein Nachfolger Ricken „mit voller Wucht getroffen“, sagt er. „Jetzt muss er gucken, dass er sich daraus befreit. Das ist nun natürlich eine ganz andere Herausforderung, doch er schafft das ohne Wenn und Aber“, stellt er klar und sagt ein für alle Mal: „Einen Rücktritt vom Rücktritt schließe ich total und komplett aus.“
Kandidiert er als BVB-Vizepräsident?
Eine kleine Hintertür hält er sich aber womöglich offen. Laut „Sky“ gehen viele im Verein davon aus, dass „Aki“ Watzke in Zukunft für das Amt des Vizepräsidenten kandidieren könnte. Sein Einfluss wäre damit gewahrt, dennoch hätte er Wort gehalten und den Geschäftsführer-Posten niedergelegt.
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