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  • Ideenloser BVB blamiert sich gegen FC Augsburg

    Ideenloser BVB blamiert sich gegen FC Augsburg


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    Nach zehn Jahren gewinnt der FC Augsburg wieder einmal bei Borussia Dortmund. Ideenlos vorne und hinten schlafwandlerisch beschreibt den BVB-Auftritt.

    • Borussia Dortmund – FC Augsburg 0:1 (0:1)
    • Der Ticker zum Nachlesen.

    Dortmund – Borussia Dortmund trifft als Zehnter der Fußball-Bundesliga auf den Elften der Tabelle. Ein ungewöhnliches Nachbarschaftsduell, was zum Großteil an der ernüchternden Saison des BVB liegt. Trotz eines leichten Formanstiegs nach dem Trainerwechsel bleiben die Dortmunder hinter den Erwartungen zurück. Immerhin: Selbst bei einer Niederlage gegen den FC Augsburg (live im TV und Stream) dürften sie den zehnten Platz behaupten.

    BVB gegen Augsburg im Live-Ticker: Julian Brandt sicher in der Startelf

    Julian Brandts Leistungen in dieser Saison spiegeln die enttäuschende Spielzeit der Dortmunder wider. Dennoch wird er gegen Augsburg sicher von Beginn an spielen. „Was ich von ihm halte, habe ich schon mehrfach gesagt. Er kann für uns den Unterschied machen und er wird weiter diesen Stellenwert behalten“, äußerte Kovac vor dem Heimspiel.

    Kurz nach seinem Amtsantritt verglich Kovac seinen Schützling mit Jamal Musiala und Florian Wirtz. Diese Aussage sollte Brandt motivieren, sein unbestrittenes Potenzial voll auszuschöpfen. Doch bisher blieb dieser ehrenwerte Versuch erfolglos.

    Nach der Hinspielniederlage in Augsburg hingen die Dortmunder Köpfe tief. Nun soll die Revanche gelingen.
    Nach der Hinspielniederlage in Augsburg hingen die Dortmunder Köpfe tief. Nun soll die Revanche gelingen. © IMAGO/nordphoto GmbH / Hafner

    Augsburg reist mit viel Selbstvertrauen nach Dortmund

    Während in Dortmund die Angst vor einer weiteren Enttäuschung spürbar ist, sieht die Lage bei Augsburg ganz anders aus. Die Augsburger sind seit acht Bundesligaspielen ungeschlagen und könnten mit einem weiteren Spiel ohne Niederlage einen Vereinsrekord aufstellen.

    Ein Auswärtssieg in Dortmund scheint daher durchaus möglich. Zuletzt gelang den Fuggerstädtern dies vor einem Jahrzehnt. Im Februar 2015 erzielte Raul Bobadilla das entscheidende Tor für den FCA in Dortmund. Derzeit führt Alexis Claude-Maurice mit neun Treffern die interne Torschützenliste des FCA an. Zwei dieser Tore erzielte er beim 2:1-Hinspielsieg gegen den BVB.

    Bleibt Borussia Dortmund im Mittelfeld der Tabelle?

    Sollte Augsburg erneut das Kunststück gelingen, Dortmund zu besiegen, würden sie sich punkte technisch den europäischen Plätzen nähern. Ein Sprung in der Tabelle ist jedoch (noch) nicht möglich. Mit drei Punkten Vorsprung und einem besseren Torverhältnis bleibt Dortmund der zehnte Platz auch bei einer Niederlage gegen den unangenehmen Gegner aus Bayern sicher. (sch)



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  • Was BVB-Verlierer und Kovac nach Pleite machen, blamiert Dortmund vollends

    Was BVB-Verlierer und Kovac nach Pleite machen, blamiert Dortmund vollends


    Nach der enttäuschenden Niederlage gegen Bochum steht Borussia Dortmund heftig in der Kritik. Die Stars verweigern Interviews, Trainer Kovac gibt dafür eine blamable Erklärung. Experte Didi Hamann findet klare Worte – und fordert drastische Konsequenzen.

    Borussia Dortmund steckt nach der 0:2-Niederlage beim VfL Bochum tief in der Krise. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac zeigte eine desolate Leistung. Vielleicht noch schwächer als der Auftritt auf dem Platz: Nach dem Spiel verkrochen sich die Spieler, stellten sich keinen Interviews (nur das Pflichtprogramm für TV-Rechteinhaber wurde gemacht). 

    Auf die Frage eines Reporters dazu an Kovac, gab der eine beschämende Antwort. Der Reporter fragte in der Pressekonferent: “In der Mixed Zone war keiner Ihrer Spieler, da bekommt das Gefühl, als würde keiner Verantwortung übernehmen. Wie sehen Sie das?”

    Kovac blamiert BVB mit Aussage, wieso sich Verlierer vor Interviews drückten

    Die Antwort von Kovac: “Die Jungs haben ihr Programm, sie spielen wieder in vier Tagen, glaube ich, da ist es klar, dass die Jungs dementsprechend Maßnahmen unternehmen, damit sie so schnell wie möglich regenerieren und so schnell wie möglich die Nahrung zu sich führen, die sie brauchen, um dementsprechend schneller wieder an Bord zu sein. Ich bin ja da, das reicht ja.”

    Eine krampfhafte Aussage, die den desolaten Zustand des BVB in aller Klarheit beschreibt. 

    Hamann: „Wie von allen guten Geistern verlassen“

    „Ich bin sprachlos“, sagte auch Sky-Experte nach dem BVB-Spiel über das gesamte Auftreten der Dortmunder. Noch wenige Tage zuvor hatte der BVB mit einem souveränen Sieg in der Champions League noch überzeugt, doch in Bochum wirkte das Team wie ausgewechselt. 

    „Sie machen ein schönes Spiel in Lissabon, wo es nicht einfach ist zu gewinnen. Und heute sind sie wieder wie von allen guten Geistern verlassen.“

    Besonders in der Kritik stand Julian Brandt. Der Mittelfeldspieler fand gegen Bochum kaum ins Spiel, verlor viele Bälle und leistete sich eine schwache Passquote. Hamann nahm kein Blatt vor den Mund: „Was Brandt heute gespielt hat, war unterirdisch.“

    Während der TV-Experte Kapitän Emre Can und Verteidiger Nico Schlotterbeck zumindest für ihren Einsatz lobte, sah er bei anderen Akteuren kaum Hoffnung. „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität oder Leidenschaft waren nicht zu sehen“, urteilte er und fügte hinzu: „Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“

    Der BVB hat wohl zu viele „Schönspieler“, findet Hamann

    Für den TV-Experten steht fest: Beim BVB muss sich grundlegend etwas ändern. Die Mannschaft habe zu viele „Schönspieler“, die dem Team nicht weiterhelfen würden. Er forderte daher einen personellen Umbruch: „Du musst irgendwann mal sagen bei diesen Spielern: ‚Es ist genug!‘ Dann musst du einen Schnitt machen und die Spieler ersetzen.“

    Doch dieser Neuanfang könnte teuer werden. Dietmar Hamann glaubt, dass Dortmund sich von bis zu acht Spielern trennen müsste – eine Herausforderung, gerade wenn die Qualifikation für die Champions League verpasst wird. Dennoch sei das für ihn keine Ausrede: „Mit der Truppe, so wie sie zusammengestellt ist, ist Hopfen und Malz verloren.“

    Die Krise in Dortmund spitzt sich weiter zu. Während die Fans auf eine Reaktion der Mannschaft hoffen, stellt sich die Frage, ob die Vereinsführung Hamanns drastische Einschätzung teilt – und ob sie bereit ist, die von ihm geforderten Konsequenzen zu ziehen.



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  • Borussia Dortmund blamiert sich im kleinen Revierderby gegen Bochum

    Borussia Dortmund blamiert sich im kleinen Revierderby gegen Bochum


    VfL Bochum – Borussia Dortmund 2:0 (2:0)

    Auch Niko Kovac bekommt Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga nicht auf Kurs. Der BVB verlor im Revierderby beim Abstiegskandidaten VfL Bochum 0:2 (0:2) und kassierte die zweite Pleite im zweiten Punktspiel unter dem neuen Trainer – der Aufschwung vom 3:0 in der Champions League bei Sporting Lissabon ist schon wieder verpufft.

    Dank des Doppeltorschützen Georgios Masouras (33./35.) feierte der kleine Nachbar nicht nur den ersten Heimsieg im B1-Duell seit 18 Jahren, sondern gab auch zum ersten Mal seit Anfang Oktober wieder die Rote Laterne des Tabellenletzten ab. Dortmund verliert dagegen nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Bundesligaspielen die Rückkehr in die Königsklasse aus den Augen.

    Der 31-jährige Masouras, in der Winterpause von Olympiakos Piräus ausgeliehen, traf bei seinem Heimdebüt innerhalb von zwei Minuten doppelt – zunächst in Abstaubermanier auf der Torlinie, dann nach einem kapitalen Fehler von Niklas Süle.

    Der Abwehrspieler gab beim BVB nach mehr als zwei Monaten sein Comeback in der Startelf: Der 29-Jährige hatte vor seiner Syndesmoseverletzung Anfang Dezember zuletzt von Beginn an gespielt. Der 49-malige Nationalspieler ersetzte den gesperrten Julian Ryerson als rechter Außenverteidiger.

    Noch länger war die Pause für Timo Horn gewesen: Der Torhüter rückte für den erkrankten Bochumer Stammkeeper Patrick Drewes zwischen die Pfosten – in seinem ersten Bundesligaspiel seit Februar 2022, damals für seinen Heimatklub 1. FC Köln. Sein letztes Pflichtspiel hatte der 31-Jährige vor neun Monaten für RB Salzburg in Österreich bestritten.

    Süle und Co. hatten zunächst enorme Probleme mit dem hoch anlaufenden VfL, der mit Ballgewinnen in der gegnerischen Hälfte zu den ersten Chancen kam: Masouras scheiterte zweimal an BVB-Keeper Gregor Kobel (4./9.). Doch auch Horn konnte sich früh auszeichnen, als er einen Schuss von Serhou Guirassy entschärfte (11.). Immer wieder pfiff Kovac an der Seitenlinie und versuchte zu korrigieren.

    Doch vergeblich: Nach starkem Pass von Tom Krauß schoss Philipp Hofmann aufs BVB-Tor, Masouras drückte den Ball über die Linie. Der BVB hatte sich noch nicht wieder sortiert, da traf der Grieche erneut – nach einem katastrophalen Rückpass von Süle. Das Ruhrstadion tanzte Sirtaki.

    Kurz vor der Pause hatte zwar Guirassy eine Dortmunder Großchance (41.), doch die Gastgeber hielten weiter mit Kampfkraft und taktischer Disziplin dagegen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bochumer vor dem Tor zielstrebiger. Masouras vergab nach Fehler von Yan Couto die Chance auf sein drittes Tor (69.).

    VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg 1:2 (0:0)

    Der VfB Stuttgart hat im Rennen um die Champions League die nächste bittere Heimniederlage hinnehmen müssen und den Sprung auf Rang vier verpasst. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß verlor am Samstag trotz einer dominanten zweiten Halbzeit und Führung mit 1:2 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg. Mit einem Sieg wären die Schwaben an RB Leipzig vorbeigezogen, der VfB bleibt stattdessen Fünfter.

    Der Ex-Stuttgarter Tiago Tomás (77.) und Mohamed Amoura (88., Handelfmeter nach Videobeweis) schossen die Niedersachsen entgegen des Spielverlaufs zum ersten Sieg nach vier Spielen ohne Dreier. Joker Nick Woltemade (72.) hatte Stuttgart nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung mit einem sehenswerten Solo in Führung gebracht.

    Zwölf Spieltage vor Saisonende bleiben die Stuttgarter damit weiter Jäger, der Rückstand auf Leipzig auf Rang vier beträgt zwei Zähler. Die auswärtsstarken Wölfe näherten sich den Plätzen für die internationalen Wettbewerbe wieder an.

    Hoeneß konnte gegen die Wölfe auf Nationalspieler Deniz Undav bauen. Der Angreifer hatte nach dem 2:1-Erfolg bei Borussia Dortmund zu Wochenbeginn erkältet im Training gefehlt, machte nach seiner Rückkehr laut seines Trainers aber „einen guten Eindruck“. Gegenüber Ralph Hasenhüttl musste auf Kapitän Maximilian Arnold verzichten, der wichtige Mittelfeldmann laboriert an einer Innenbandverletzung.

    Auch ohne ihren Anführer erwischten die Gäste einen guten Start. Die Hasenhüttl-Elf, die vor dem 22. Spieltag bereits fünf Auswärtssiege eingefahren hatte, erspielte sich ein leichtes Übergewicht, bevor auch Stuttgart besser ins Spiel kam. Die erste Chance gehörte den Wölfen, Jeff Chabot konnte aber rechtzeitig vor dem einschussbereiten Patrick Wimmer (22.) klären.

    Wolfsburg blieb am Drücker. Amoura zog im Strafraum an mehreren Stuttgartern vorbei, anstatt den Abschluss zu suchen, entschied sich der Angreifer aber dafür, nach einem leichten Kontakt am Knöchel zu fallen. Schiedsrichter Tobias Welz ließ weiterspielen (26.).

    Ein Weckruf für den VfB, der DFB-Pokal-Halbfinalist übernahm nun die Kontrolle gegen kompakte Niedersachsen. Große Chancen blieben Mangelware. Der Kopfball von Undav (33.) war zu drucklos, der von Atakan Karazor (44.) flog knapp über die Latte.

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Stuttgart den Druck. Der auffällige Nationalspieler Chris Führich suchte immer wieder den Weg zur Grundlinie, einen Volley von Josha Vagnomans lenkte VfL-Schlussmann Marius Müller über die Latte (54.). Wirklich gefährlich wurden die Gastgeber nicht. Hoeneß brachte deshalb Woltemade für Undav – und der Joker stach sofort, nachdem er mehrere Wolfsburger austanzte. Zum Sieg reichte es aber nicht, stattdessen kam es richtig bitter für den VfB, als Vagnoman einen Schuss mit dem Arm blockte.

    FC St. Pauli – SC Freiburg 0:1 (0:0)

    Der SC Freiburg pirscht sich still und heimlich an die Champions-League-Ränge heran. Das Team von Trainer Julian Schuster trotzte beim 1:0 (0:0)-Sieg beim FC St. Pauli selbst seiner schwarzen Serie vom Elfmeterpunkt – und schiebt sich immer näher an Platz vier heran. Die Kiezkicker kassierten dagegen durch das späte Gegentor am Ende einer emotionalen Woche mit großen Diskussionen um ihre Stadionhymne einen schmerzlichen Rückschlag. Philipp Treu lenkte in der 89. Minute einen Schuss von SC-Kapitän Christian Günter unglücklich ins eigene Tor.

    In einem umkämpften und selten hochklassigen Duell am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga scheiterte zunächst Vincenzo Grifo in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kläglich vom Elfmeterpunkt (45.+1). Grifo versuchte es in Panenka-Manier – doch St. Pauli-Keeper Nikola Vasilj blieb einfach stehen und fing den Ball. Freiburg hat damit sechs Elfmeter in Serie in der Bundesliga verschossen, jubelte nach dem späten Treffer aber dennoch.

    Es ging am Millerntor schon vor dem Anpfiff hoch her. Mit lauten Pfiffen, aber auch Applaus reagierten die Fans der Braun-Weißen auf die Entscheidung des Klubs für einen vorübergehenden Verzicht auf die inoffizielle Hymne „Das Herz von St. Pauli“. „Wir verstehen die Emotionen und nehmen das sehr ernst. Genau wie die Recherchen zu dem Texter des Liedes, Josef Ollig“, sagte Präsident Oke Göttlich über das Stadionmikro und appelliert auch an den Zusammenhalt für das große sportliche Ziel Klassenerhalt. Mit lauten „Sankt Pauli“-Sprechchören stimmten sich die Fans dann auf die Partie ein, die temporeich begann.

    St. Pauli suchte vor allem über die linke Seite mit Dribbler Elias Saad den Weg in den Freiburger Strafraum, doch die erste große Chance gehörte den Gästen. Freiburg, mit der Empfehlung von zwei 1:0-Siegen in Folge in den Norden gereist, konterte über Ritsu Doan, der allerdings zu zentral auf Torhüter Nikola Vasilj abschloss (13.). Danach lieferten sich beide Teams viele Zweikämpfe im Mittelfeld ohne großen Offensiv-Ertrag – und auch im Brüderduell zwischen St. Pauli-Stürmer Johannes Eggestein und Freiburgs Taktgeber Maximilian Eggestein waren keine Vorteile zu ermitteln.

    Nach der Halbzeitpause blieb Freiburg am Drücker, Grifos Freistoß war deutlich hochwertiger als sein Versuch aus elf Metern, doch erneut war Vasilj auf dem Posten (57.). Auch Merlin Röhl (64.) näherte sich dem Führungstreffer an, zielte aber zu hoch.



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  • Bundesliga: BVB blamiert sich in Bochum, Stuttgart schmeißt den Sieg weg

    Bundesliga: BVB blamiert sich in Bochum, Stuttgart schmeißt den Sieg weg


    In der Fußball-Bundesliga standen am Samstagnachmittag vier Spiele an. Borussia Dortmund wollte nach dem klaren Sieg in der Champions League beweisen, auch im Alltag bestehen zu können. Das ging in die Hose. Genau wie das Heimspiel der VfB Stuttgart.

    Blamage statt Befreiungsschlag: Borussia Dortmund hat das Derby beim stark abstiegsbedrohten VfL Bochum verloren und rutscht immer tiefer in die Krise. Das Team von Trainer Niko Kovac unterlag dem Revierrivalen verdient mit 0:2 (0:2). Vier Tage nach dem 3:0-Sieg in der Champions League bei Sporting Lissabon leistete sich der BVB krasse defensive Patzer und war vorne harmlos.

    Das Szenario einer Saison ohne internationalen Startplatz wird immer realistischer. Dortmund ist nur noch Mittelmaß. Erstmals seit 41 Jahren unter Timo Konietzka verlor wieder ein BVB-Trainer seine ersten beiden Bundesliga-Partien. In den vergangenen sechs Ligaspielen hat die Borussia nur einmal drei Punkte geholt.

    Bochum schöpfte mit dem prestigeträchtigen Erfolg dagegen neuen Mut im Abstiegskampf. Der VfL gab zumindest vorübergehend den letzten Platz an Holstein Kiel ab. Vor 26.000 Zuschauern im ausverkauften Ruhrstadion erzielte Georgios Masouras (33./35. Minute) beide Bochumer Tore.

    Erst drückte er den Ball nach starker Vorarbeit von Philipp Hofmann über die Linie, dann nutzte er einen haarsträubenden Dortmunder Abwehrfehler eiskalt aus. Niklas Süle, der erstmals seit Anfang Dezember wieder in der Bundesliga spielte, wollte den Ball zu Kobel zurückspielen. Masouras lief den Rückpass jedoch problemlos ab und traf zum 2:0 für Bochum.

    VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg 1:2 (0:0)

    rotz des sehenswerten Solos von Joker Nick Woltemade hat der VfB Stuttgart einen Rückschlag im Kampf um die erneute Qualifikation für die Champions League hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Coach Sebastian Hoeneß musste sich in der Fußball-Bundesliga dem VfL Wolfsburg mit 1:2 (0:0) geschlagen geben. Dadurch beendeten die Gäste, die sich weiter im Tabellenmittelfeld aufhalten, ihre Sieglos-Serie im fünften Anlauf. Stuttgart verpasste den Sprung auf einen Königsklassen-Platz und ist nur noch Sechster.

    58.000 Zuschauer sahen ein intensives, aber auch fehlerbehaftetes Duell. Die beste Möglichkeit im ersten Durchgang vergab VfB-Kapitän Atakan Karazor per Kopf (44. Minute). Nach der Pause brachte Woltemade die Gastgeber in Führung (72.), ehe der ehemalige Stuttgarter Tiago Tomás nur fünf Minuten später ausglich und Mohamed Amoura die Partie per verwandeltem Handelfmeter drehte (87.).

    1. FC Union Berlin – Bor. Mönchengladbach 1:2 (0:2)

    Der Positiv-Trend des 1. FC Union ist schon wieder gestoppt. Die Berliner kassierten daheim im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei ein 1:2 (0:2) gegen Europapokal-Anwärter Borussia Mönchengladbach. Mit schnellem und direktem Spiel legten die Gäste die Schwächen der Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart offen, die Tore für Gladbach erzielten Lukas Ullrich (10. Minute) und Tim Kleindienst (26.).

    Per Foulelfmeter gelang Andrej Ilic (63.) noch der Anschlusstreffer für die Berliner nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte. Für zumindest einen Punkt reichte es aber nicht. In der Tabelle verpassten es die Berliner, sich nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen weiter von den Abstiegsrängen abzusetzen. Die Gladbacher unterstrichen ihre Ambitionen auf den Einzug ins internationale Geschäft.

    FC St. Pauli – SC Freiburg 0:1 (0:0)

    Durch ein Eigentor kurz vor Schluss hat der FC St. Pauli sein Heimspiel noch verloren. Der Aufsteiger unterlag dem SC Freiburg mit 0:1 (0:0). Das Tor für den Tabellensechsten der Fußball-Bundesliga fiel erst in der 88. Minute, weil Philipp Treu einen Schuss von Christian Günter noch ins eigene Netz lenkte.

    Für die Freiburger war es im engen Rennen um die Europa-League-Plätze bereits der dritte 1:0-Sieg in Serie. Da fiel es am Ende auch nicht mehr ins Gewicht, dass Vincenzo Grifo kurz vor der Pause einen Foulelfmeter auf groteske Weise verschossen hatte (45.).

    Beim FC St. Pauli gehören insgesamt vier ehemalige Freiburger zum Kader und auch der Sportchef Andreas Bornemann spielte und arbeitete früher einmal für den SC. Der Stadionsprecher stellte die Hamburger deshalb auf launische Weise als „Badischer FC“ vor, aber die besondere Kenntnis der Freiburger Spielweise half dem Aufsteiger kaum.



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  • BVB blamiert sich in Bochum

    BVB blamiert sich in Bochum


    Bundesliga am Samstagnachmittag

    BVB blamiert sich in Bochum – Stuttgart verpasst Sprung auf CL-Platz

    Auch unter Niko Kovac taumelt Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga von Niederlage zu Niederlage. Der BVB kassierte mit dem 0:2 (0:2) im Derby beim bisherigen Schlusslicht VfL Bochum die zweite Pleite im zweiten Ligaspiel unter dem neuen Coach und liegt als Tabellenelfter nun schon acht Punkte hinter den anvisierten Champions-League-Plätzen.

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    Einen Rückschlag im Kampf um die Königsklasse gab es auch für den VfB Stuttgart, der gegen den VfL Wolfsburg 1:2 (0:0) verlor und auf Platz sechs abrutschte. Hinter dem Vierten RB Leipzig, der am Freitag 0:0 beim FC Augsburg spielte, folgt nun schon der SC Freiburg. Die Breisgauer gewannen beim FC St. Pauli 1:0 (0:0). Damit fiel auch der kläglich vergebene Elfmeter von Vincenzo Grifo nicht ins Gewicht. Gut im Rennen liegt auch Borussia Mönchengladbach durch das 2:1 (2:0) bei Union Berlin.

    Masouras lässt Bochum jubeln

    Nach dem überzeugenden 3:0 in den Playoffs zum Champions-League-Achtelfinale bei Sporting Lissabon erlebte der BVB wieder den nächsten schlimmen Rückfall. Der griechische Winter-Neuzugang Georgios Masouras traf doppelt für die Bochumer, die erstmals seit dem fünften Spieltag den letzten Platz verlassen können, sollte Holstein Kiel am Sonntag bei Eintracht Frankfurt verlieren.

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    Besonders bitter war für Dortmund der zweite Gegentreffer, als Ex-Nationalspieler Niklas Süle bei seinem Startelf-Debüt in diesem Jahr einen Rückpass zu lasch spielte und sich Masouras bedankte.

    72 Minuten brauchte der VfB, ehe Nick Woltemade mit einem sehenswerten Tor für die Stuttgarter Führung sorgte. Die Freude war aber nur von kurzer Dauer, der Ex-Stuttgarter Tiago Tomas (77.) und Mohammed Amoura per Handelfmeter (87.) drehten sogar komplett das Spiel.

    14. Saisontor von Kleindienst

    Gladbach gelang unterdessen erstmals in der Klub-Historie ein Sieg an der Alten Försterei in Berlin. Lukas Ullrich (10.) und Nationalstürmer Tim Kleindienst mit seinem 14. Saisontor (26.) trafen für die Borussia, die mit zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen auf Europacup-Kurs sind. Für die Berliner konnte Andrej Ilic mit einem umstrittenen Foulelfmeter nur verkürzen (63.).

    Am Hamburger Millerntor blamierte sich Grifo mit einem verschossenen Foulelfmeter kurz vor der Pause (45.+1). Der Techniker chippte den Ball in die Mitte, doch Pauli-Keeper Nikola Vasilj blieb einfach stehen und griff sich den Ball. Bereits beim 0:3 im Hinspiel war Grifo mit einem Foulelfmeter an Vasilj gescheitert. Ein spätes Tor von Christian Günter bescherte den Freiburgern aber doch noch den Sieg (88.).

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    Alle Bundesliga-Ergebnisse vom Samstagnachmittag im Überblick

    • VfL Bochum – Borussia Dortmund 2:0 (2:0)
    • VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg 1:2 (0:0)
    • Union Berlin – Borussia Mönchengladbach 1:2 (0:2)
    • FC St. Pauli – SC Freiburg 0:1 (0:0)

    RND/dpa



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  • Borussia Dortmund blamiert sich in Bochum – Kein Spieler stellt sich

    Borussia Dortmund blamiert sich in Bochum – Kein Spieler stellt sich


    Borussia Dortmund hat sich in der Fußball-Bundesliga blamiert. Auf und neben dem Platz. 0:2 verliert der BVB beim VfL Bochum. Danach will niemand Fragen beantworten.

    © Borussia Dortmund

    Borussia Dortmund verliert verdient in Bochum

    Borussia Dortmund verliert immer mehr den Anschluss zu den europäischen Plätzen. Der BVB verliert in Bochum mit 0:2 und zeigt, an was es in dieser Saison mangelt. Bereits die erste Viertelstunde geht an den Spielern des BVB vorbei. Der VfL Bochum ist von Sekunde eins die spielbestimmende Mannschaft, kommt direkt zu Chancen. Die Akteure von Borussia Dortmund werden schon in der ersten Halbzeit zu Nebendarstellern. Einzig ein Distanzschuss von Julian Brandt und ein zu zentraler Abschluss von Serhou Guirassy sorgen für schwarz-gelbe Torgefahr. Bochum macht es auf der anderen Seite besser und wird zum Toreschießen eingeladen. Zunächst schaffen es die Bochumer mehrere Pässe durch die Dortmunder Platzhälfte zu spielen, ohne dass auch nur ein Spieler von Borussia Dortmund einen Zweikampf führen kann oder will. Ein Steckpass spielt dann Philpp Hofmann im Strafraum frei, der ungedeckt zum Abschluss kommt, den VfL-Neuzugang Masouras schlussendlich zur Führung über die Linie drückt. Der Grieche ist es wiederum, der einen katastrophalen Pass in den Rücken von Nico Schlotterbeck spielt, den Masouras erahnt und ihn zum 2:0-Endstand über den chancenlosen Keeper Kobel hebt. Das Ruhrstadion in Bochum feiert, die BVB-Fans pfeifen ihre Mannschaft aus, die in der zweiten Halbzeit nur durch Julian Brandt zu einer Halbchance kommt.

    BVB-Stars blamieren sich auch neben dem Platz: Verantwortliche und Spieler stellen sich nicht

    Was dem BVB in der aktuellen Saisonphase fehlt, sind nicht nur kreative Ideen für das Offensivspiel, sondern auch Spieler, die die gesamte Mannschaft mitreißen können. Borussia Dortmund wirkte vor allem in der zweiten Hälfte ratlos. Nahezu jede Flanke landete bei den Bochumern. Nach Abpfiff dann ein ähnliches Bild. Nachdem die anwesenden Journalisten 45 Minuten nach dem Ende der Partie immer noch auf ihren ersten Gesprächspartner von Seiten des BVB warteten, kam statt eines Spielers oder einer Person aus der Führungsetage ein Pressesprecher. Dieser versuchte bei den Journalisten um Verständnis zu werben, dass heute kein Spieler für Interviews bereit stehe. Niemand wollte nach der peinlichen Niederlage beim Tabellen-Letzten kritische Fragen in der Mixed Zone beantworten. Nico Schlotterbeck rang im Pflicht-Interview beim Fernsehsender Sky auf die Frage nach den Führungsspielern beim BVB um eine Antwort: “Das Problem ist, dass bei uns elf Spieler auf dem Platz stehen. Das heißt nicht, dass fünf oder sechs Führung übernehmen und gut spielen müssen. Elf Spieler müssen gut spielen.” Am Samstagabend übernahm niemand eine Führungsrolle. Weder auf noch neben dem Platz.



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