Schlagwort: Blamage

  • Wie viel Schuld trägt Xabi Alonso am Pokal-Aus?

    Wie viel Schuld trägt Xabi Alonso am Pokal-Aus?

    Xabi Alonso und das Pokal-Aus: Wie viel Schuld trägt der Trainer?

    In der Welt des Fußballs ist das Thema Verantwortung nicht selten ein heiß diskutiertes Feld. Wenn eine Mannschaft im Pokal ausscheidet, stehen schnell Trainer, Spieler und das gesamte Management in der Schusslinie. Aktuell ist Xabi Alonso, Trainer des FC Bayern München, im Fokus der Diskussionen – viele fragen sich, wie viel Schuld der spanische Coach am jüngsten Pokal-Aus seiner Mannschaft trägt. Doch was genau ist passiert, und welche Faktoren spielen in die Verantwortung eines Trainers hinein? In diesem Artikel werden wir die Rolle Alonso’s beleuchten und analysieren, inwiefern seine Entscheidungen zum Ausscheiden beigetragen haben.

    Der Ausgangspunkt: Das überraschende Pokal-Aus

    Das Pokal-Aus des FC Bayern München kam für viele überraschend. Nach einer Reihe überzeugender Leistungen in der Bundesliga erwarteten die Fans einen souveränen Auftritt im Pokal. Stattdessen verlor das Team in einem dramatischen Spiel gegen einen unterlegenen Gegner. Diese Niederlage wirft nicht nur Fragen zum Team und dessen Leistung auf, sondern auch zur taktischen Ausrichtung und den Entscheidungen von Trainer Xabi Alonso.

    Die Rolle des Trainers im Spiel

    Einer der Hauptaspekte, der bei jeder Niederlage analysiert wird, ist die taktische Ausrichtung des Trainers. Xabi Alonso ist bekannt für seine tiefgreifende Analyse des Spiels und seine Fähigkeit, die Mannschaft auf die Stärken und Schwächen des Gegners einzustellen. Doch in dieser entscheidenden Partie war seine Strategie fragwürdig.

    Taktische Fehlentscheidungen

    Alonso entschied sich, in einem System zu spielen, das nicht optimal zu den Fähigkeiten seiner Spieler passte. Die Aufstellung und die gewählten Auswechslungen schienen nicht mit der Spielsituation harmonisieren. Auch die Entscheidung, wichtige Spieler eine Pause zu geben, wurde als riskant eingestuft. Während einige Trainer für ihre Rotation oft gelobt werden, machte Alonso in dieser besonderen Konstellation den Eindruck, das Momentum seiner Mannschaft nicht richtig einzuschätzen.

    Die Bedeutung von Spielerform und Fitness

    Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Spielerform. Xabi Alonso steht in der Verantwortung, die Leistung seiner Akteure zu beurteilen und die geeignetsten Spieler aufzustellen. Im Pokalspiel war klar, dass einige Schlüsselspieler nicht in Bestform waren, dennoch setzte Alonso auf sie. Dies wirft Fragen zur Spielerbewertung und zur Fitness der Teammitglieder auf.

    Kommunikation und Emotionalität – Ein Schlüssel zum Erfolg

    Ein Trainer muss nicht nur taktisch versiert sein, sondern auch in der Lage, seine Spieler emotional zu führen. Spannungen und Druck können sich während eines Pokalspiels schnell aufbauen. Hier ist die persönliche Ansprache des Trainers entscheidend.

    Die emotionalen Momente des Spiels

    Im Vorfeld des Spiels war die Stimmung im Team angespannt. Xabi Alonso hatte die Aufgabe, seine Spieler in dieser emotionalen Situation zu motivieren und ihnen Selbstvertrauen zu geben. Die Frage bleibt, ob er dieser Verantwortung gerecht wurde. In der Analyse nach dem Spiel wird oft darauf hingewiesen, dass die Mannschaft nicht den gewohnten Teamgeist und die Kampfbereitschaft zeigte, die unter seiner Leitung erwartet werden.

    Führungspersönlichkeit: Alonso als Motivator

    Xabi Alonso hat das Potenzial, eine starke Führungspersönlichkeit zu sein. Seine Erfahrungswerte als Spieler auf höchstem Niveau sollten ihm ermöglichen, in kritischen Momenten den richtigen Ton zu treffen. In der besagten Partie fehlte jedoch das Feuer, das man von einem Bayern-Trainer gewohnt ist. Hier stellt sich die Frage, ob Alonso in der entscheidenden Phase des Spiels die richtige Ansprache fand, um seine Spieler zu mobilisieren.

    Das Gesamtbild: Teamleistung vs. Individualentscheidungen

    Schlussendlich lässt sich nicht alles auf Xabi Alonso abwälzen. Der Fußball ist ein Teamsport, und die Verantwortung für den Ausgang eines Spiels liegt nicht allein beim Trainer. Die individuelle Leistung der Spieler, Fehler in der Defensive, sowie das Versagen im Abschluss tragen ebenfalls zur Niederlage bei.

    Spielerperformance und Schwächen auf dem Platz

    Die defensive Stabilität war in der besagten Partie nicht gegeben: Individuelle Fehler führten zu Gegentoren, die leicht vermeidbar waren. Auch im Angriff fehlte es an klaren Torchancen und der Zielstrebigkeit. Hier muss man die Spieler in die Pflicht nehmen, die in entscheidenden Momenten versagten.

    Die Entscheidung der Vereinsführung

    Nicht zuletzt sollte auch die Entscheidung der Vereinsführung betrachtet werden. Die Erwartungen an Alonso sind hoch, doch jede Neuorientierung benötigt Zeit. Ein Pokal-Aus ist schmerzhaft, aber nicht unbedingt der endgültige Maßstab für die Qualität eines Trainers. Alonso hatte zuvor vielversprechende Ansätze gezeigt, und die Entwicklung der Mannschaft bleibt auch nach diesem Rückschlag im Fokus.

    Fazit: Xabi Alonso zwischen Verantwortung und Teamdynamik

    Abschließend lässt sich sagen, dass Xabi Alonso zweifellos eine Verantwortung für das Pokal-Aus trägt. Taktische Fehlentscheidungen, einer suboptimalen Aufstellung und unterdurchschnittlichen Leistungen einiger Spieler führten letztlich zur Niederlage. Doch die Schuld ist nicht allein auf seine Schultern zu laden. Teamdynamik, individuelle Fehler und die manchmal leidenschaftliche Verbundenheit mit einem historischen Verein wie Bayern München spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle.

    Die kommenden Wochen werden entscheidend für Alonso sein, um das Vertrauen der Fans zurückzugewinnen und seine Mannschaft wieder auf den Erfolgspfad zu bringen. Ob er das Potenzial hat, eine Einheit zu formen, die trotz Rückschlägen stark bleibt, wird sich zeigen. Aber eines steht fest: In der Welt des Fußballs ist jeder Rückschlag auch eine Chance, stärker zurückzukommen.

  • Bayer Leverkusen: Einzelkritik nach Blamage bei Arminia

    Bayer Leverkusen: Einzelkritik nach Blamage bei Arminia

    Bayer Leverkusen: Einzelkritik nach Blamage bei Arminia

    Einleitung

    Die Fußballwelt ist voller Überraschungen, doch was Bayer Leverkusen am vergangenen Wochenende gegen Arminia Bielefeld ablieferte, hätte selbst die kühnsten Erwartungen übertroffen. Mit einem ernüchternden 0:3 verlor die Werkself nicht nur an Punkten, sondern auch an der Glaubwürdigkeit ihrer Ambitionen in der Bundesliga. In diesem Artikel schauen wir uns die Leistung der Leverkusener genauer an und nehmen die Spieler unter die Lupe, um zu verstehen, was schiefgelaufen ist und wo die Ursache für diese Blamage zu finden ist.

    Überlegene Arminia – Ein Spiel nicht nach Plan

    Die Begegnung in der SchücoArena begann für Bayer Leverkusen, wie sie es sich vorgestellt hatten. Doch schnell merkte das Team, dass es gegen eine bissige und mutige Bielefelder Mannschaft antritt. Die Arminen nutzten die Unsicherheiten in der Leverkusener Defensive eiskalt aus und zeigten, dass sie entschlossen sind, den Klassenerhalt zu sichern. Für Leverkusen war das Spiel ein weckender Weckruf, der die gesamte Herangehensweise an die Saison in Frage stellte.

    Einzelkritik: Die Spieler im Fokus

    Torwart: Lukas Hradecky

    Der finnische Keeper hatte in den ersten 30 Spielminuten einen Sahnetag. Doch nach dem ersten Gegentor zeigte er einige Unsicherheiten. Was als sicheres Spiel begann, endete mit einem harmlosen Abschlag, der zum zweiten Gegentor führte. Hradecky wird seine Leistung sicherlich hinterfragen und weiß, dass er in solchen Spielen Sicherheit ausstrahlen muss. Bewertung: 4/10

    Abwehr: Jonathan Tah und Edmond Tapsoba

    Die Innenverteidigung von Leverkusen war alles andere als stabil. Jonathan Tah wirkte oft überfordert und hatte Schwierigkeiten, die Bielefelder Angreifer unter Kontrolle zu bringen. Sein Nebenmann Edmond Tapsoba war zwar bemüht, konnte jedoch ebenso wenig überzeugen und machte mehrere Abspielfehler, die Bielefelds Konter einleiteten. Bewertung: 5/10 für beide

    Außenverteidiger: Mitchel Bakker und Jeremie Frimpong

    Bakker und Frimpong hatten ihren Anteil an der defensiven Schlappe. Bakker konnte offensiv kaum Akzente setzen und ließ in der Defensive oft die nötige Disziplin vermissen. Frimpong hingegen versuchte zumindest, das Spiel nach vorne zu beleben, doch auch seine Flanken fanden oft nicht den richtigen Abnehmer. Die beiden Außenverteidiger bildeten zu oft eine „Hintertür“ für die gegnerischen Angreifer, die diese gerne ausnutzen. Bewertung: 4/10 für beide

    Mittelfeld: Charles Aránguiz und Florian Wirtz

    Das Mittelfeld von Leverkusen war das Herzstück des Spiels, aber leider nicht im positiven Sinne. Aránguiz schien oft überfordert und konnte die Fäden nicht in der gewohnten Qualität ziehen. Wirtz, ein Talent, der für etwas magische Momente sorgen sollte, wurde früh in der Partie abgemeldet und konnte kaum Offensive Akzente setzen. Insgesamt war das Mittelfeld zu passiv und bot der Abwehr nicht die nötige Unterstützung. Bewertung: 5/10 für Aránguiz, 4/10 für Wirtz

    Angriff: Patrik Schick und Moussa Diaby

    Im Sturm gab es signifikante Ausfälle zu verzeichnen. Patrik Schick, in der letzten Saison als Torgarant gefeiert, war kaum sichtbar und schaffte es nicht, den Ball zu behaupten oder gefährliche Situationen herzustellen. Dies gilt ebenso für Moussa Diaby, der auf dem Flügel zwar gelegentlich für Wirbel sorgte, aber in der entscheidenden Szene versagte. Bewertung: 4/10 für Schick, 5/10 für Diaby

    Trainer: Xabi Alonso

    Xabi Alonso stand nach dem Spiel unter immensem Druck. Seine taktischen Überlegungen schienen in der zweiten Halbzeit keine Wirkung zu zeigen, und das Team fiel in alte Muster zurück. Ein veritabler Rückschlag für den Trainer, der in den vergangenen Wochen viel Lob erhalten hatte. Es wird interessant sein zu beobachten, wie er die Spieler anspricht und versucht, sich von diesem Dämpfer zu erholen. Bewertung: 5/10

    Analyse: Was sind die Lehren aus der Blamage?

    Bayer Leverkusen steht nun vor einer wegweisenden Phase. Es gilt, die richtigen Lehren aus der Niederlage zu ziehen. Hier sind einige Kernpunkte:

    1. Defensive Stabilität: Die Abwehr zeigte wiederholt Schwächen, die schneller behoben werden müssen, andernfalls wird Leverkusen in dieser Saison Schwierigkeiten haben.

    2. Offensive Kreativität: Die Kreativität im Mittelfeld und Angriff ließ zu wünschen übrig. Hier muss mehr Dynamik und Entschlossenheit gezeigt werden.

    3. Mentalität: Die Spieler müssen lernen, auch in schwierigen Situationen kämpferisch und selbstbewusst aufzutreten, um solche Enttäuschungen zu vermeiden.

    Fazit

    Die 0:3-Niederlage gegen Arminia Bielefeld war ein bitterer Rückschlag für Bayer Leverkusen. In vielen Bereichen der Mannschaft besteht erheblicher Verbesserungsbedarf. Während die individuellen Leistungen vieler Spieler hinter den Erwartungen zurückblieben, ist es auch Aufgabe des Trainers, eine Strategie zu entwickeln, die das Team wieder auf Kurs bringt. Leverkusen muss sich nun sammeln und mit neuem Selbstvertrauen in die kommenden Spiele gehen, um die Weichen für eine erfolgreiche Saison zu stellen. Nur dann kann der Traum von Europa wieder lebendig werden.

  • Bochum – Borussia Dortmund: Kobel wird nach Blamage deutlich!

    Bochum – Borussia Dortmund: Kobel wird nach Blamage deutlich!


    Für Borussia Dortmund war es einmal mehr ein Wochenende zum Vergessen. Im Derby gegen den VfL Bochum setzte es eine 0:2-Niederlage. Während der VfL mit diesem Ergebnis die rote Laterne abgibt, rücken die internationalen Plätze für Schwarz-gelb immer weiter in die Ferne.

    Gregor Kobel war es an diesem Tag sogar zu verdanken, dass Borussia Dortmund gegen Bochum nicht noch deutlicher unter die Räder kam. Nach Spielabpfiff ließ der Schweizer seinen Frust nun freien Lauf – seine Worte lassen tief blicken!

    Borussia Dortmund: Kobel nach Niederlage deutlich

    Im Interview mit dem Pay-TV-Sender „Sky“ findet der 27-Jährige wenige Worte für die Leistung seiner Mannschaft: „Eine Erklärung dafür gibt es nicht wirklich, denke ich“, so Kobel deutlich, der nach dem Hoffnungsschimmer aus dem vergangenen Sporting-Spiel am Dienstag (11. Februar) also merklich bedient ist.


    Auch interessant: Edin Terzic: Neuer Job? Trainer-Knall kaum noch zu vermeiden


    Ein paar Worte ließ sich die Dortmunder Nummer eins dann aber doch noch entlocken: „Ich denke wir haben sicher schlechter gespielt als am Dienstag. Ich will nichts wegnehmen von Bochum. Ich meine, wir wissen was hier kommt, es ist jedes Mal dasselbe: Sie sind super aggressiv, sie verteidigen gut. Der Coach hat es uns auch genau so mit auf dem Weg gegeben“.

    BVB braucht Siege

    Mit der erneuten Niederlage gegen Schlusslicht Bochum, das mit dem Sieg vorerst die rote Laterne an Holstein Kiel abgibt, steckt Borussia Dortmund weiter im Tabellenmittelfeld der Bundesliga fest. Der Rückstand auf die Champions-League-Ränge beträgt dennoch weiterhin nur acht Punkte.



    Das internationale Geschäft ist also keineswegs außer Reichweite. Angesichts der aktuellen Formkurve des BVB scheint ein Turnaround derzeit jedoch in weiter Ferne. Neu-BVB-Coach Niko Kovac steht vor einer Mammutaufgabe.



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  • Bochum – Borussia Dortmund: Kobel wird nach Blamage deutlich!

    Bochum – Borussia Dortmund: Kobel wird nach Blamage deutlich!


    Für Borussia Dortmund war es einmal mehr ein Wochenende zum Vergessen. Im Derby gegen den VfL Bochum setzte es eine 0:2-Niederlage. Während der VfL mit diesem Ergebnis die rote Laterne abgibt, rücken die internationalen Plätze für Schwarz-gelb immer weiter in die Ferne.

    Gregor Kobel war es an diesem Tag sogar zu verdanken, dass Borussia Dortmund gegen Bochum nicht noch deutlicher unter die Räder kam. Nach Spielabpfiff ließ der Schweizer seinen Frust nun freien Lauf – seine Worte lassen tief blicken!

    Borussia Dortmund: Kobel nach Niederlage deutlich

    Im Interview mit dem Pay-TV-Sender „Sky“ findet der 27-Jährige wenige Worte für die Leistung seiner Mannschaft: „Eine Erklärung dafür gibt es nicht wirklich, denke ich“, so Kobel deutlich, der nach dem Hoffnungsschimmer aus dem vergangenen Sporting-Spiel am Dienstag (11. Februar) also merklich bedient ist.


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    Ein paar Worte ließ sich die Dortmunder Nummer eins dann aber doch noch entlocken: „Ich denke wir haben sicher schlechter gespielt als am Dienstag. Ich will nichts wegnehmen von Bochum. Ich meine, wir wissen was hier kommt, es ist jedes Mal dasselbe: Sie sind super aggressiv, sie verteidigen gut. Der Coach hat es uns auch genau so mit auf dem Weg gegeben“.

    BVB braucht Siege

    Mit der erneuten Niederlage gegen Schlusslicht Bochum, das mit dem Sieg vorerst die rote Laterne an Holstein Kiel abgibt, steckt Borussia Dortmund weiter im Tabellenmittelfeld der Bundesliga fest. Der Rückstand auf die Champions-League-Ränge beträgt dennoch weiterhin nur acht Punkte.



    Das internationale Geschäft ist also keineswegs außer Reichweite. Angesichts der aktuellen Formkurve des BVB scheint ein Turnaround derzeit jedoch in weiter Ferne. Neu-BVB-Coach Niko Kovac steht vor einer Mammutaufgabe.



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  • Blamage in Bochum wirft denkbar schlechtes Licht auf den

    Blamage in Bochum wirft denkbar schlechtes Licht auf den


    1. wa.de
    2. Sport
    3. BVB 09

    Bei der Niederlage des BVB in Bochum leistet sich Niklas Süle einen gravierenden Fehler. Sein Einsatz sagt viel über den Kader aus.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat in der Bundesliga mit der 0:2-Niederlage gegen das Schlusslicht VfL Bochum einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nach 22 Spieltagen verzeichnet der Verein mehr Niederlagen als Siege, ein negatives Torverhältnis und hat den gleichen Abstand zu Platz 14 wie zu Platz vier.

    Dass beim BVB überhaupt noch von der kommenden Champions-League-Saison die Rede ist, erscheint fast absurd. Dies lässt sich nur durch das Selbstverständnis des Vereins erklären, das jedoch durch schwache Leistungen wie in Bochum zunehmend bröckelt.

    Niko Kovač sieht beim BVB wohl keine großen Alternativen

    Über Monate und Jahre hinweg wurde dem BVB immer wieder die Mentalitätsfrage gestellt. Inzwischen ist längst auch die Frage nach der Qualität des Kaders berechtigt. Er ist unausgewogen zusammengestellt, es fehlen an vielen Positionen geeignete Alternativen, um außer Form geratene Spieler zu ersetzen. Trainer Niko Kovač ist noch nicht lange im Amt und hält sich mit öffentlicher Kritik zurück.

    Seine Meinung über den Kader drückt Kovač mit seinen Aufstellungen aus. In einer englischen Woche mit Spielen am Samstag, Dienstag und erneut Samstag setzte er auf einen festen Kern von Spielern, den er nur notgedrungen veränderte. Die sogenannten Alternativen scheinen für Kovač in Wirklichkeit keine zu sein.

    Besonders deutlich wurde Kovačs Haltung bei der Besetzung der Rechtsverteidiger-Position im Spiel gegen Bochum.

    Yan Couto kam von der Bank bei der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum.
    Yan Couto kam von der Bank bei der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum. © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON

    Niklas Süle in Bochum zum Kaltstart gezwungen

    Stammspieler Julian Ryerson war nach einer Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen den VfB Stuttgart gesperrt. Kovač entschied sich stattdessen für Niklas Süle, der eigentlich Innenverteidiger ist und nach zwei schweren Sprunggelenksverletzungen in dieser Saison kaum Spielpraxis hat. Seit dem Hinspiel gegen Bochum Ende September machte Süle nur drei Einsätze, von denen lediglich einer im Jahr 2025 stattfand und nur etwas länger als die Nachspielzeit gegen Sporting in der Champions League dauerte.

    Süle musste also in einem kleinen Revierderby gegen den aggressiven VfL Bochum einen Kaltstart hinlegen, da Kovač den eigentlichen Rechtsverteidiger Yan Couto nicht als fähig erachtete, die Position auszufüllen. „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, erklärte der Trainer am Freitag über Couto.

    Kovač meinte damit, dass er Couto nicht als Außenverteidiger in einer Viererkette einsetzen will, sondern ihn als Flügelspieler in einem System mit Dreierkette sieht. Dort könnte der Brasilianer seine Offensivstärke nutzen, ohne zu viel defensive Verantwortung zu übernehmen. Zu einer Systemumstellung konnte sich Kovač jedoch nicht durchringen, sodass Süle trotz fehlender Spielpraxis begann.

    Süle patzt spielentscheidend gegen Bochum

    Der (Ex-?) Nationalspieler Süle hatte dann einen rabenschwarzen Tag, was das derzeitige Bild des BVB widerspiegelt. Schon vor seinem entscheidenden Fehlpass zum 2:0 für Bochum, der Dortmund den sprichwörtlichen Genickbruch versetzte, wirkte Süle unsicher. Dieses Gegentor entlarvte regelrecht die Kaderpolitik des BVB.

    Couto hat zweifellos seine Stärken, die er in Spanien beim Überraschungsteam der Vorsaison, dem FC Girona, auch unter Beweis stellte. Dass sich diese Stärken jedoch hauptsächlich auf die Offensive beschränken, war jedem Beobachter bekannt. Beim BVB scheint man dennoch überrascht, denn Kovač ist bereits der dritte Trainer in dieser Saison, der nicht weiß, wie er Couto einsetzen soll.

    In Bochum spielte Couto nach seiner Einwechslung für Süle ebenfalls einen schlimmen Fehlpass, den Torhüter Gregor Kobel jedoch ausbügelte. Dies war wohl eher dem fehlenden Selbstvertrauen geschuldet als seiner Vorliebe für offensive Aktionen. Trotzdem war es ein weiterer Auftritt, der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert.

    Yan Couto steht sinnbildlich für die Fehler in der Kaderplanung

    Couto steht sinnbildlich für einen Kader, der aus Spielern besteht, die zwar individuelle Qualitäten haben, aber nicht unbedingt zu einem funktionierenden Team zusammengefügt wurden. Zwar sind Coutos Leistungen noch enttäuschender, aber es gibt Parallelen zur Situation von Maximilian Beier.

    Beim EM-Fahrer hofft man, dass er den beim BVB nicht untypischen längeren Anlauf benötigt, um sich zurechtzufinden. Als vielseitiger Offensivspieler wird Dortmund für Beier in Zukunft eine Verwendung finden. Bei Couto sind jedoch Zweifel angebracht.

    Sollte der Brasilianer tatsächlich nur als Flügelverteidiger in einem Dreierkettensystem geeignet sein, für das dem BVB an anderer Stelle die Mittel fehlen, war Couto schlichtweg ein Fehleinkauf. Besonders ärgerlich ist, dass der 22-Jährige noch als Leihspieler in Dortmund aktiv ist. Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Team haben sich jedoch im Deal mit Manchester City auf eine Kaufverpflichtung eingelassen, die bereits in Kraft getreten ist.

    Couto verschlingt im Sommer eine hohe Ablöse vom BVB

    Der feste Transfer, der bürokratisch erst im Sommer abgeschlossen wird, soll den BVB bis zu 30 Millionen Euro kosten. Angesichts der bisherigen Leistungen von Couto in Dortmund wäre selbst ein Drittel dieser Summe zu hoch. Dies gilt umso mehr, wenn man die wahrscheinlich ausbleibenden Einnahmen aus der Champions League berücksichtigt.

    Im Sommer wird der BVB vermutlich einige Spieler verkaufen müssen, um die finanziellen Lücken zu schließen, wie Hans-Joachim Watzke kürzlich überraschend nonchalant erklärte. In einer solchen Situation eine hohe Ablöse für Couto zu zahlen, schmerzt umso mehr.



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  • Blamage in Bochum wirft denkbar schlechtes Licht auf den BVB-Kader

    Blamage in Bochum wirft denkbar schlechtes Licht auf den BVB-Kader


    1. wa.de
    2. Sport
    3. BVB 09

    Bei der Niederlage des BVB in Bochum leistet sich Niklas Süle einen gravierenden Fehler. Sein Einsatz sagt viel über den Kader aus.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat in der Bundesliga mit der 0:2-Niederlage gegen das Schlusslicht VfL Bochum einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nach 22 Spieltagen verzeichnet der Verein mehr Niederlagen als Siege, ein negatives Torverhältnis und hat den gleichen Abstand zu Platz 14 wie zu Platz vier.

    Dass beim BVB überhaupt noch von der kommenden Champions-League-Saison die Rede ist, erscheint fast absurd. Dies lässt sich nur durch das Selbstverständnis des Vereins erklären, das jedoch durch schwache Leistungen wie in Bochum zunehmend bröckelt.

    Niko Kovač sieht beim BVB wohl keine großen Alternativen

    Über Monate und Jahre hinweg wurde dem BVB immer wieder die Mentalitätsfrage gestellt. Inzwischen ist längst auch die Frage nach der Qualität des Kaders berechtigt. Er ist unausgewogen zusammengestellt, es fehlen an vielen Positionen geeignete Alternativen, um außer Form geratene Spieler zu ersetzen. Trainer Niko Kovač ist noch nicht lange im Amt und hält sich mit öffentlicher Kritik zurück.

    Seine Meinung über den Kader drückt Kovač mit seinen Aufstellungen aus. In einer englischen Woche mit Spielen am Samstag, Dienstag und erneut Samstag setzte er auf einen festen Kern von Spielern, den er nur notgedrungen veränderte. Die sogenannten Alternativen scheinen für Kovač in Wirklichkeit keine zu sein.

    Besonders deutlich wurde Kovačs Haltung bei der Besetzung der Rechtsverteidiger-Position im Spiel gegen Bochum.

    Yan Couto kam von der Bank bei der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum.
    Yan Couto kam von der Bank bei der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum. © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON

    Niklas Süle in Bochum zum Kaltstart gezwungen

    Stammspieler Julian Ryerson war nach einer Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen den VfB Stuttgart gesperrt. Kovač entschied sich stattdessen für Niklas Süle, der eigentlich Innenverteidiger ist und nach zwei schweren Sprunggelenksverletzungen in dieser Saison kaum Spielpraxis hat. Seit dem Hinspiel gegen Bochum Ende September machte Süle nur drei Einsätze, von denen lediglich einer im Jahr 2025 stattfand und nur etwas länger als die Nachspielzeit gegen Sporting in der Champions League dauerte.

    Süle musste also in einem kleinen Revierderby gegen den aggressiven VfL Bochum einen Kaltstart hinlegen, da Kovač den eigentlichen Rechtsverteidiger Yan Couto nicht als fähig erachtete, die Position auszufüllen. „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, erklärte der Trainer am Freitag über Couto.

    Kovač meinte damit, dass er Couto nicht als Außenverteidiger in einer Viererkette einsetzen will, sondern ihn als Flügelspieler in einem System mit Dreierkette sieht. Dort könnte der Brasilianer seine Offensivstärke nutzen, ohne zu viel defensive Verantwortung zu übernehmen. Zu einer Systemumstellung konnte sich Kovač jedoch nicht durchringen, sodass Süle trotz fehlender Spielpraxis begann.

    Süle patzt spielentscheidend gegen Bochum

    Der (Ex-?) Nationalspieler Süle hatte dann einen rabenschwarzen Tag, was das derzeitige Bild des BVB widerspiegelt. Schon vor seinem entscheidenden Fehlpass zum 2:0 für Bochum, der Dortmund den sprichwörtlichen Genickbruch versetzte, wirkte Süle unsicher. Dieses Gegentor entlarvte regelrecht die Kaderpolitik des BVB.

    Couto hat zweifellos seine Stärken, die er in Spanien beim Überraschungsteam der Vorsaison, dem FC Girona, auch unter Beweis stellte. Dass sich diese Stärken jedoch hauptsächlich auf die Offensive beschränken, war jedem Beobachter bekannt. Beim BVB scheint man dennoch überrascht, denn Kovač ist bereits der dritte Trainer in dieser Saison, der nicht weiß, wie er Couto einsetzen soll.

    In Bochum spielte Couto nach seiner Einwechslung für Süle ebenfalls einen schlimmen Fehlpass, den Torhüter Gregor Kobel jedoch ausbügelte. Dies war wohl eher dem fehlenden Selbstvertrauen geschuldet als seiner Vorliebe für offensive Aktionen. Trotzdem war es ein weiterer Auftritt, der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert.

    Yan Couto steht sinnbildlich für die Fehler in der Kaderplanung

    Couto steht sinnbildlich für einen Kader, der aus Spielern besteht, die zwar individuelle Qualitäten haben, aber nicht unbedingt zu einem funktionierenden Team zusammengefügt wurden. Zwar sind Coutos Leistungen noch enttäuschender, aber es gibt Parallelen zur Situation von Maximilian Beier.

    Beim EM-Fahrer hofft man, dass er den beim BVB nicht untypischen längeren Anlauf benötigt, um sich zurechtzufinden. Als vielseitiger Offensivspieler wird Dortmund für Beier in Zukunft eine Verwendung finden. Bei Couto sind jedoch Zweifel angebracht.

    Sollte der Brasilianer tatsächlich nur als Flügelverteidiger in einem Dreierkettensystem geeignet sein, für das dem BVB an anderer Stelle die Mittel fehlen, war Couto schlichtweg ein Fehleinkauf. Besonders ärgerlich ist, dass der 22-Jährige noch als Leihspieler in Dortmund aktiv ist. Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Team haben sich jedoch im Deal mit Manchester City auf eine Kaufverpflichtung eingelassen, die bereits in Kraft getreten ist.

    Couto verschlingt im Sommer eine hohe Ablöse vom BVB

    Der feste Transfer, der bürokratisch erst im Sommer abgeschlossen wird, soll den BVB bis zu 30 Millionen Euro kosten. Angesichts der bisherigen Leistungen von Couto in Dortmund wäre selbst ein Drittel dieser Summe zu hoch. Dies gilt umso mehr, wenn man die wahrscheinlich ausbleibenden Einnahmen aus der Champions League berücksichtigt.

    Im Sommer wird der BVB vermutlich einige Spieler verkaufen müssen, um die finanziellen Lücken zu schließen, wie Hans-Joachim Watzke kürzlich überraschend nonchalant erklärte. In einer solchen Situation eine hohe Ablöse für Couto zu zahlen, schmerzt umso mehr.



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  • Bochum – Borussia Dortmund: Kobel wird nach Blamage deutlich!

    Bochum – Borussia Dortmund: Kobel wird nach Blamage deutlich!


    Für Borussia Dortmund war es einmal mehr ein Wochenende zum Vergessen. Im Derby gegen den VfL Bochum setzte es eine 0:2-Niederlage. Während der VfL mit diesem Ergebnis die rote Laterne abgibt, rücken die internationalen Plätze für Schwarz-gelb immer weiter in die Ferne.

    Gregor Kobel war es an diesem Tag sogar zu verdanken, dass Borussia Dortmund gegen Bochum nicht noch deutlicher unter die Räder kam. Nach Spielabpfiff ließ der Schweizer seinen Frust nun freien Lauf – seine Worte lassen tief blicken!

    Borussia Dortmund: Kobel nach Niederlage deutlich

    Im Interview mit dem Pay-TV-Sender „Sky“ findet der 27-Jährige wenige Worte für die Leistung seiner Mannschaft: „Eine Erklärung dafür gibt es nicht wirklich, denke ich“, so Kobel deutlich, der nach dem Hoffnungsschimmer aus dem vergangenen Sporting-Spiel am Dienstag (11. Februar) also merklich bedient ist.


    Auch interessant: Edin Terzic: Neuer Job? Trainer-Knall kaum noch zu vermeiden


    Ein paar Worte ließ sich die Dortmunder Nummer eins dann aber doch noch entlocken: „Ich denke wir haben sicher schlechter gespielt als am Dienstag. Ich will nichts wegnehmen von Bochum. Ich meine, wir wissen was hier kommt, es ist jedes Mal dasselbe: Sie sind super aggressiv, sie verteidigen gut. Der Coach hat es uns auch genau so mit auf dem Weg gegeben“.

    BVB braucht Siege

    Mit der erneuten Niederlage gegen Schlusslicht Bochum, das mit dem Sieg vorerst die rote Laterne an Holstein Kiel abgibt, steckt Borussia Dortmund weiter im Tabellenmittelfeld der Bundesliga fest. Der Rückstand auf die Champions-League-Ränge beträgt dennoch weiterhin nur acht Punkte.



    Das internationale Geschäft ist also keineswegs außer Reichweite. Angesichts der aktuellen Formkurve des BVB scheint ein Turnaround derzeit jedoch in weiter Ferne. Neu-BVB-Coach Niko Kovac steht vor einer Mammutaufgabe.



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  • Bochum – Borussia Dortmund: Kobel wird nach Blamage deutlich!

    Bochum – Borussia Dortmund: Kobel wird nach Blamage deutlich!


    Für Borussia Dortmund war es einmal mehr ein Wochenende zum Vergessen. Im Derby gegen den VfL Bochum setzte es eine 0:2-Niederlage. Während der VfL mit diesem Ergebnis die rote Laterne abgibt, rücken die internationalen Plätze für Schwarz-gelb immer weiter in die Ferne.

    Gregor Kobel war es an diesem Tag sogar zu verdanken, dass Borussia Dortmund gegen Bochum nicht noch deutlicher unter die Räder kam. Nach Spielabpfiff ließ der Schweizer seinen Frust nun freien Lauf – seine Worte lassen tief blicken!

    Borussia Dortmund: Kobel nach Niederlage deutlich

    Im Interview mit dem Pay-TV-Sender „Sky“ findet der 27-Jährige wenige Worte für die Leistung seiner Mannschaft: „Eine Erklärung dafür gibt es nicht wirklich, denke ich“, so Kobel deutlich, der nach dem Hoffnungsschimmer aus dem vergangenen Sporting-Spiel am Dienstag (11. Februar) also merklich bedient ist.


    Auch interessant: Edin Terzic: Neuer Job? Trainer-Knall kaum noch zu vermeiden


    Ein paar Worte ließ sich die Dortmunder Nummer eins dann aber doch noch entlocken: „Ich denke wir haben sicher schlechter gespielt als am Dienstag. Ich will nichts wegnehmen von Bochum. Ich meine, wir wissen was hier kommt, es ist jedes Mal dasselbe: Sie sind super aggressiv, sie verteidigen gut. Der Coach hat es uns auch genau so mit auf dem Weg gegeben“.

    BVB braucht Siege

    Mit der erneuten Niederlage gegen Schlusslicht Bochum, das mit dem Sieg vorerst die rote Laterne an Holstein Kiel abgibt, steckt Borussia Dortmund weiter im Tabellenmittelfeld der Bundesliga fest. Der Rückstand auf die Champions-League-Ränge beträgt dennoch weiterhin nur acht Punkte.



    Das internationale Geschäft ist also keineswegs außer Reichweite. Angesichts der aktuellen Formkurve des BVB scheint ein Turnaround derzeit jedoch in weiter Ferne. Neu-BVB-Coach Niko Kovac steht vor einer Mammutaufgabe.



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  • BVB: Süles fürchterliches Comeback bei der Blamage in Bochum

    BVB: Süles fürchterliches Comeback bei der Blamage in Bochum


    Wochenlang fehlte Niklas Süle verletzt beim BVB. Am Samstag feierte der Verteidiger sein Comeback. Nur lief es für den 49-maligen Nationalspieler alles andere als gut. Auf ungewohnter Position war er an der Niederlage beim Abstiegskandidaten Bochum direkt beteiligt.

    Als der Ball in den Lauf von Giorgos Masouras rollte, da ahnte er, was gleich passieren würde. Niklas Süle hob entsetzt die Arme. Er mochte gar nicht mehr hinschauen auf das, was er da fabriziert hatte. Aus seinem Rückpass wurde eine Vorlage, die der Bochumer Stürmer am Samstagnachmittag in der 35. Minute eiskalt zur 2:0-Führung nutzte. So endete das Spiel auch, Dortmund rutscht auch unter Trainer Niko Kovac immer tiefer in die Krise.

    Zwei Minuten zuvor hatte der Grieche bereits zum 1:0 für den VfL getroffen – und zwei Minuten davor hatte Süle erstmals gepatzt und mit einem Fehlpass einen Konter der Bochumer eingeleitet, der dann aber aufgrund eines Offensivfouls abgepfiffen wurde.

    Es war ein bitteres Comeback für Süle. Der 29 Jahre alte Nationalspieler war wochenlang ausgefallen. Nun wurde er gebraucht, weil die Außenverteidiger Julian Ryerson und Rmay Bensebaini fehlten. Süle, eigentlich Innenverteidiger, ersetzte den gesperrten Ryerson auf der rechten Seite.

    Kovac glaubt an Süles WM-Teilnahme 2026

    So überraschend die Nominierung von Süle für die Startelf war, so sehr hatte Niko Kovac bei seiner Vorstellung in Dortmund mit folgendem Satz in Bezug auf den Nationalverteidiger aufhorchen lassen. „Wenn er gesund ist, dann, behaupte ich, ist er ein Spieler für die WM 2026.“ Kovac und Süle kennen sich bereits aus ihrer gemeinsamen erfolgreichen Zeit bei Bayern München. „Niki hatte bei mir in München einen Fixplatz. Er hat eigentlich immer gespielt“, erklärte der 53-Jährige.

    Unter dem Kroaten stand der Innenverteidiger in 51 von 54 Partien in der Startelf (94 Prozent).

    Nach fünf Startelf-Einsätzen, die er zu Saisonbeginn in Dortmund unter Kovac‘ Vorgänger Nuri Sahn hatte, war das Verletzungspech zurückgekehrt. Im Oktober verpasste Süle wegen Sprunggelenkproblemen vier Spiele und kehrte erst zum Klassiker gegen den FC Bayern Ende November zurück. Nur eine Woche später zog er sich einen Syndesmosebandriss zu. Seitdem hatte er kein Spiel bestritten.

    „Wir haben einen Wechsel nur vorgenommen aufgrund der Gelb-Roten Karte von Ryerson. Deswegen wird der Niki nach langer Zeit wieder spielen können. Wir hoffen, dass er heute frisch genug ist, damit er heute hier in diesem Spiel genau das abruft, was wir brauchen“, hatte Kovac vor der Partie gesagt. Es kam anders.

    „Sprachlos“ mache ihn das, was er da vom BVB in der ersten Halbzeit gesehen habe, sagte Sky-Experte Dietmar Hamann zur Pause: „Nach dem Gala-Auftritt von Lissabon in der zweiten Halbzeit, sind sie heute bislang von allen guten Geistern verlassen“.

    Für Süle war am Samstag dann in der 63. Minute Schluss – Yan Couto kam für ihn nach 6,94 gelaufenen Kilometern, 86 gespielten Pässen und nur 33 Prozent gewonnener Zweikämpfe.

    LaGa



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