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    Bislang enttäuschend: Eintracht-Boss verteidigt


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    Elye Wahi hat sich noch nicht bei Eintracht Frankfurt eingelebt. Sportvorstand Markus Krösche steht aber uneingeschränkt hinter dem Stürmer.

    Frankfurt – Kurz vor dem Ende der Partie war der Weg bereitet für seinen großen Moment.

    Eintracht Frankfurt führte im Hinspiel des Europa League-Achtelfinales mit 2:1 (1:1) bei Ajax Amsterdam. Elye Wahi, im Winter für stolze 20 Millionen Euro gekommen und im Optimalfall bis zu 26 Millionen Euro teuer, brachte sich in Position und wartete nur noch auf den Steckpass von Can Uzun.

    Eintracht-Neuzugang bleibt weiterhin blass

    Das große Talent, das im Normalfall neun von zehn solcher Anspiele anbringt, fand diesmal jedoch nicht die Lücke. Der Spielzug verpuffte und der in Minute 81 eingewechselte Wahi blieb wirkungslos.

    Einige Zeigerumdrehungen zuvor sah der Franzose bei einem Zuspiel von Rasmus Kristensen zudem unglücklich aus. So bleibt festzuhalten: Im Kombinationsspiel mit Wahi ruckelt es noch an allen Ecken und Enden.

    Eintracht-Sportchef Markus Krösche.
    Eintracht-Sportchef Markus Krösche. © IMAGO/Revierfoto

    Sportvorstand Markus Krösche holte den 22-Jährigen nach dem Abgang von Omar Marmoush zu Manchester City voller Überzeugung. Der Eintracht-Boss hatte ihn schon 18 Monate zuvor auf seinem Zettel stehen. Wenn Krösche viel von einem Akteur hält, dann lässt er sich auch nach Startschwierigkeiten nicht aus der Ruhe bringen.

    Krösche verwies auf Nachfrage von fussball.news, dem Fußballportal von IPPEN.MEDIA, auf den kurzen Zeitraum, den Wahi erst in Frankfurt ist. „Jetzt lasst ihm mal etwas Zeit und Ruhe. Er hat unheimliche Fähigkeiten. Das hat er in seiner Karriere schon bewiesen. Wir wollen ihn in Ruhe ankommen lassen“, hielt der 44-Jährige ein flammendes Plädoyer.

    Eintracht-Boss Krösche prophezeit Wahi-Durchbruch

    Er prophezeite: „Elye wird für uns noch Tore schießen und vorbereiten. Er soll sich ganz in Ruhe integrieren. Die Abläufe müssen passen, er muss die Jungs kennenlernen und die Mitspieler müssen seine Laufwege kennenlernen.“

    Im Umfeld aber gibt es bereits leichte Zweifel an dem noch immer sehr jungen Stürmer. Wahi kommt aus einer schwierigen Phase in seiner Karriere. Erst konnte er in Lens nicht vollumfänglich überzeugen und auch bei Olympique Marseille war er zumeist nur Joker und am Ende verletzt.

    Bei Wahi kam somit sehr viel zusammen. Natürlich sind die Erwartungen groß, wenn Frankfurt eine Summe in dieser Größenordnung auf den Tisch legt. Andererseits gibt es Gründe, die sich nicht von heute auf morgen lösen lassen. Wahi ist kein kompletter Angreifer, wie etwa Hugo Ekitiké.

    Sein Landsmann hatte schneller wichtige und in Erinnerungen bleibende Aktionen, weil er sich diese selbst kreieren konnte. Wahi ist vom Typus eher Knipser und Vollstrecker und daher abhängiger von den Zuspielen der Kollegen, damit er seine Geschwindigkeit ausspielen kann. Wann das klappt? Die nächste Chance dazu gibt es am Sonntag gegen Union Berlin am Sonntag (15.30 Uhr, alle TV-Infos) in der Bundesliga.



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    FAQ: Eintracht-Boss verteidigt seine Position

    1. Warum wurde die Aussage "Bislang enttäuschend" getätigt?

    Die Aussage spiegelt die aktuelle Situation des Vereins wider, insbesondere die bisherigen Leistungen der Mannschaft in der laufenden Saison. Es wurde betont, dass die Erwartungen höher waren und die Ergebnisse den Ansprüchen nicht genügen.

    2. Wer hat diese Aussage gemacht?

    Die Aussage stammt von dem Präsidenten oder Vorstandsvorsitzenden von Eintracht Frankfurt, der dafür bekannt ist, offen seine Meinung zur Leistung des Teams zu äußern.

    3. Wie reagierte die Öffentlichkeit auf diese Aussage?

    Die Reaktionen waren gemischt. Einige Fans und Analysten stimmen zu, dass die Leistungen nicht ausreichen, während andere die Geduld mit dem Team und dem Management betonen und eine langfristige Perspektive fordern.

    4. Was sind die Hauptgründe für die Enttäuschung?

    Unter anderem werden die unzureichenden Spielergebnisse, die fehlende Konstanz der Mannschaft und möglicherweise auch Verletzungen oder Transfers als Gründe für die Enttäuschung angeführt.

    5. Was unternimmt der Verein, um die Situation zu verbessern?

    Der Eintracht-Boss hat erklärt, dass der Verein an Lösungen arbeitet, sowohl auf dem Spielfeld als auch im Management. Dazu gehören eventuelle Transfers, die Förderung junger Talente und strategische Anpassungen im Training.

    6. Wie sieht die Zukunft des Vereins aus?

    Die Vereinsführung ist optimistisch, dass mit den richtigen Maßnahmen die Leistungen verbessert werden können. Ein Fokus auf die Entwicklung des Teams und eine klare Strategie werden als wichtig erachtet.

    7. Was können die Fans tun, um den Verein zu unterstützen?

    Die Fans werden ermutigt, weiterhin ihre Unterstützung zu zeigen, sei es durch Stadionbesuche, den Kauf von Merchandising-Artikeln oder durch positive Interaktionen in sozialen Medien.

    8. Sind Änderungen im Coaching-Team geplant?

    Aktuell gibt es keine offiziellen Ankündigungen über Änderungen im Coaching-Team, aber die Führung analysiert die Situation kontinuierlich und behält alle Optionen im Auge.

    9. Wie kann man die aktuelle Saison bewerten?

    Eine endgültige Bewertung der Saison ist noch nicht möglich, jedoch werden die Leistungen regelmäßig analysiert und die Hoffnung besteht, dass das Team sich in der zweiten Saisonhälfte steigern kann.

    10. Wo finde ich weitere Informationen?

    Aktuelle Informationen und Updates finden Sie auf der offiziellen Webseite von Eintracht Frankfurt, in den sozialen Medien des Vereins sowie in Sportnachrichten-Medien.

  • WDR-Sport: Neuzugänge beim BVB: Bislang liefert nur Guirassy

    WDR-Sport: Neuzugänge beim BVB: Bislang liefert nur Guirassy


    Stand: 26.02.2025 20:03 Uhr

    Mehr als 70 Millionen Euro hat Borussia Dortmund vor der Saison in neue Spieler investiert. Wirklich eingeschlagen hat aber nur einer. Ein anderer zeigt aufsteigende Form.

    In den vergangenen Jahren hat Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt in der Regel ein gutes Näschen bewiesen. Erling Haaland, Jadon Sancho, Niclas Füllkrug, Nico Schlotterbeck oder Marcel Sabitzer waren von Anfang an echte Verstärkungen. Jude Bellingham darf in dieser Aufzählung natürlich nicht fehlen. Es war stets eine Mischung aus Spielern, die ihr Können bei anderen Vereinen unter Beweis gestellt haben und jungen Talenten, die sich dann beim BVB zu Weltstars entwickelt haben.

    Das hat sich auch sportlich bemerkbar gemacht, auch wenn der ganz große Wurf ausblieb. Der BVB gehörte in der Bundesliga stets zu den Topteams, schrammte 2023 nur knapp an der Meisterschaft vorbei und stand 2024 im Finale der Champions League. In diesem Jahr ist das anders. Mit Rang zehn in der Liga hinkt der BVB den Erwartungen hinterher.

    BVB investierte mehr als 70 Millionen Euro

    Dabei hatte sich der BVB im Sommer vielversprechend verstärkt. Mehr als 70 Millionen Euro investierte die Borussia für die Dienste von Serhou Guirassy (VfB Stuttgart), Maximilian Beier (TSG Hoffenheim), Waldemar Anton (VfB Stuttgart) und Pascal Groß (Brighton & Hove Albion).

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    Wirklich eingeschlagen ist aber nur einer: Serhou Guirassy. Mit 13 Saisontoren ist er der Toptorjäger des BVB. In der Champions League steht er bereits bei zehn Treffern und steht damit in der Torjägerliste vor Spielern wie Harry Kane, Robert Lewandowski, Erling Haaland oder Kylian Mbappe.

    Vier Tore erzielte der Guineer allein am letzten Bundesliga-Spieltag beim 6:0-Erfolg gegen Union Berlin. BVB-Trainer Niko Kovac griff daraufhin gleich ins oberste Regal und bezeichnete die Leistung seines Stürmers als “Weltklasse. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen”.

    Dortmunds mutiger Plan mit Guirassy

    In 31 Spielen für den BVB hat Guirassy 23 Tore erzielt. Neben Innenverteidiger Nico Schlotterbeck wirkt er quasi “immun” gegen die Formschwankungen, die viele seiner Kollegen aktuell erfahren. Der 28-Jährige ist damit auch der Hoffnungsträger, dass die Trendwende in Dortmund noch gelingen kann.

    Dabei ist der BVB mit Guirassy auch ein gewisses Risiko gegangen. Denn einen wirklichen Ersatz gibt es im Dortmunder Kader nicht. Mit Niclas Füllkrug (West Ham United), Sebastién Haller (FC Utrecht/Leihe) und Yousouffa Moukoko (OGC Nizza/Leihe) gab der BVB vor der Saison gleich drei Mittelstürmer ab und setzte nur auf Guirassy. Eine mutige Entscheidung.

    Beier bislang hinter den Erwartungen

    Sollte sich Guirassy verletzten, oder nicht mehr treffen, mangelt es an Alternativen. Sicher hätten sich die BVB-Verantwortlichen mehr von Maximilian Beier versprochen. Beier kam mit der Empfehlung von 16 Saisontoren aus Hoffenheim nach Dortmund und war mit geschätzten 28,5 Millionen Euro auch der teuerste BVB-Transfer des Sommers.

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    Der 22-Jährige sollte in Dortmund den nächsten Schritt machen, kommt aber noch nicht so recht aus den Startlöchern. 32 Mal stand er in dieser Saison in Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League für die Dortmunder auf dem Platz. Mit fünf Toren und drei Assists ist die Ausbeute für einen Offensivspieler und auch Nationalspieler jedoch dürftig.

    “Maxi ist jemand, der immer hart arbeitet, nach vorne und nach hinten. Manchmal ist er ein bisschen unglücklich, manchmal ein bisschen ungestüm”, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl gegenüber der “WAZ”. Kehl ist sich jedoch sicher: “Der Junge wird kommen.”

    Waldemar Anton nur noch Ersatz

    Ob das auch für Waldemar Anton gilt, ist unklar. Als Kapitän war Anton neben Guirassy einer der Hauptgründe, warum der VfB Stuttgart in der vergangenen Saison Vizemeister wurde. In Dortmund kann der Innenverteidiger noch überhaupt nicht an die starke Vorsaison anknüpfen.

    Negativer Höhepunkt war ein Eigentor bei der 1:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart. In den beiden Spielen danach kam Anton nicht mehr zum Einsatz. Kovac setzt neben Schlotterbeck nun vor allem auf Emre Can und Niklas Süle in der Innenverteidigung.

    Groß landet gegen Union persönlichen Befreiungsschlag

    Ähnlich wie Anton ist auch Pascal Groß mit vielen Erwartungen nach Dortmund gekommen. In Brighton war der 33-Jährige spät zum deutschen Nationalspieler gereift und glänzte in der vergangenen Saison mit 18 Torbeteiligungen.

    • Groß überragt mit vier Vorlagen gegen Union
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    Wie Beier und Anton blieb aber auch Groß lange hinter den Erwartungen. Gerade einmal drei Torvorlagen standen nach 20 Spielen in seiner Bilanz. Doch dann kam das Spiel gegen Union Berlin, in dem Groß gleich vier Tore vorbereitete und so seinen persönlichen Befreiungsschlag landete.

    Kovac’ Plan mit Groß geht auf

    Das hat vor allem mit Trainer Kovac zu tun, der Groß anders als Vorgänger Nuri Sahin mehr offensive Freiheiten gibt. Zwar spielt Groß weiter neben Marcel Sabitzer auf der Doppelsechs, schaltet sich unter Kovac aber viel mehr ins Offensivspiel ein.

    “Ich habe ihm das Selbstvertrauen gegeben, welches er braucht. Ich kenne ihn. Ich weiß, welche Fähigkeiten er hat und wo seine Position ist”, sagte Kovac gegenüber “Sport1”. Gegen Union stellte Groß vor allem seine Flankenqualität unter Beweis.

    Geht das so weiter, könnten sie in Dortmund noch viel Spaß an dem Duo Groß und Guirassy haben. Sollten dann auch Beier und Anton zu alter Form finden, könnte der BVB – mit einiger Verspätung – doch noch von einem erfolgreichen Transfersommer 2024 sprechen.

    Unsere Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa
    • WAZ
    • Sport1
    • Portal Transfermarkt.de



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