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  • Nathaniel Brown verlängert Vertrag bis 2030

    Nathaniel Brown verlängert Vertrag bis 2030


    U21-Nationalspieler bleibt

    Eintracht verlängert Brown-Vertrag bis 2030

    Aktualisiert am 27.02.2025 – 19:01 UhrLesedauer: 1 Min.

    Nathaniel BrownVergrößern des Bildes

    Nathaniel Brown und Eintracht Frankfurt haben ihre Zusammenarbeit vorzeitig verlängert. (Quelle: Uwe Anspach/dpa/dpa-bilder)

    Eintracht Frankfurt sichert sich die Dienste von Nathaniel Brown langfristig. Der vielversprechende Linksverteidiger soll weiter reifen.

    Eintracht Frankfurt hat den Vertrag mit Linksverteidiger Nathaniel Brown vorzeitig verlängert. Der U21-Nationalspieler bleibt nun bis Sommer 2030 bei den Hessen. Ursprünglich lief sein Kontrakt bis 2029.

    Brown war im vergangenen Sommer vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg zur Eintracht gekommen. Nach nur wenigen Wochen entwickelte sich der 21-Jährige vom Ergänzungs- zum Stammspieler.

    In der Bundesliga kam Brown in dieser Saison bislang in 15 Spielen zum Einsatz und hat damit auch einen Anteil daran, dass die SGE aktuell Tabellendritter und damit auf Champions-League-Kurs ist.

    “Wir freuen uns sehr über die großartige Entwicklung, die Nathaniel Brown bei uns genommen hat und wissen, dass sein Weg längst nicht zu Ende ist”, sagte Frankfurts Sportdirektor Timmo Hardung und fügte hinzu: “Wir wussten natürlich um die Fähigkeiten von Nene. Umso schöner, dass er sie so schnell für unsere Mannschaft einbringen kann.”



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    FAQ: Nathaniel Brown verlängert Vertrag bis 2030

    Frage 1: Wer ist Nathaniel Brown?
    Antwort: Nathaniel Brown ist ein talentierter [Sportler/Trainer] (bitte spezifischen Beruf einsetzen), der aktuell für [Verein/Organisation] aktiv ist und in seiner Laufbahn bereits zahlreiche Erfolge erzielt hat.

    Frage 2: Was bedeutet die Vertragsverlängerung bis 2030?
    Antwort: Die Vertragsverlängerung bis 2030 sichert Nathaniel Brown eine langfristige Zugehörigkeit zu [Verein/Organisation] und signalisiert das Vertrauen, das dieser in seine Fähigkeiten und Zukunft hat.

    Frage 3: Warum wurde der Vertrag verlängert?
    Antwort: Die Verlängerung des Vertrags könnte auf Browns herausragende Leistungen, seinen Einfluss auf das Team sowie das Vertrauen der Vereinsführung in seine Fähigkeiten zurückzuführen sein.

    Frage 4: Welche Auswirkungen hat die Verlängerung auf das Team?
    Antwort: Die Vertragsverlängerung könnte Stabilität und Kontinuität ins Team bringen, was zu einer verbesserten Teamchemie und einer positiven Entwicklung der Spieler beitragen kann.

    Frage 5: Gibt es weitere Informationen zur Vertragsverlängerung?
    Antwort: Weitere Informationen sind möglicherweise in einer offiziellen Pressemitteilung des Vereins oder durch offizielle Kanäle wie Social Media verfügbar.

    Frage 6: Wie reagieren die Fans auf die Vertragsverlängerung?
    Antwort: Die Reaktionen der Fans können variieren, jedoch zeigen viele Fans in sozialen Medien Begeisterung und Unterstützung für die Entscheidung des Vereins, da Nathaniel Brown eine wichtige Rolle spielt.

    Frage 7: Was passiert nun mit Nathaniel Browns Karriere?
    Antwort: Nathaniel Brown konzentriert sich darauf, weiterhin seine Leistung zu verbessern und dem Team zu helfen, Erfolge zu erzielen, während er gleichzeitig seine Karriere bis 2030 plant.

    Frage 8: Gibt es Veränderungen im Team aufgrund der Vertragsverlängerung?
    Antwort: Während der Vertrag von Nathaniel Brown verlängert wurde, können auch andere Spielertransfers oder strategische Änderungen im Team in der nahen Zukunft stattfinden, um die Teamdynamik zu optimieren.

    Falls Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, diese zu stellen!

  • „Stinkt der Mannschaft bis zum Gehtnichtmehr“

    „Stinkt der Mannschaft bis zum Gehtnichtmehr“


    Der ehemalige Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hat eine Woche vor dem großen nationalen Fußball-Duell mit Bayer Leverkusen im Achtelfinale der Champions League verbal vorgelegt. „Wissen Sie, was mich optimistisch macht? Dass alle Bayer Leverkusen zum Favoriten erklärt haben“, sagte der 69-Jährige als Gast bei der Premiere des Films „Thomas Müller – Einer wie keiner“ in einem Münchner Kino.

    „Ich kenne unsere Mannschaft“, sagte der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Bundesliga-Tabellenführers in kämpferischem Tonfall vor dem Hinspiel am kommenden Mittwoch (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei DAZN): „Das stinkt der Mannschaft bis zum Gehtnichtmehr. Und dementsprechend erwarte ich nächsten Mittwoch, dass unsere Mannschaft Vollgas vor eigener Kulisse gibt – und dann mit elf Mann spielt.“

    „Sieht nicht so schlecht aus“

    Das Ende des Satzes bezog sich auf das 0:1 im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Vorjahressieger Leverkusen Anfang Dezember, als die Münchner daheim nach einer Roten Karte für Kapitän und Torwart Manuel Neuer in Unterzahl aus dem Wettbewerb flogen.

    In der Bundesliga endeten beide Saisonspiele unentschieden. Beim jüngsten 0:0 in Leverkusen aber beherrschte der deutsche Meister und Tabellenzweite die Bayern auf erstaunliche Weise.

    Nach dem 4:0-Erfolg seiner Bayern am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellendritten Eintracht Frankfurt ist Rummenigge zuversichtlich gestimmt. „Es sieht nicht so schlecht aus sportlich. Wir haben jetzt eine wichtige Woche vor uns mit dem Spiel am Freitag in Stuttgart und nächste Woche gegen Leverkusen in der Champions League“, sagte der frühere Nationalspieler. Die Bayern eröffnen den 24. Spieltag an diesem Freitag mit dem Süd-Klassiker beim VfB (20.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei DAZN).

    „Müssen schon besser spielen als zuletzt“

    Ein Königsklassen-Aus gegen den großen nationalen Rivalen Bayer 04 würde die Bayern hart treffen. Vor allem auch, weil das Champions-League-Finale in diesem Jahr in München stattfindet. In der Doku über Bayern-Star Müller, die vom 4. März an bei Amazon Prime zu sehen ist, wird deutlich, wie sehr gerade auch die damaligen Bayern-Bosse und heutigen Aufsichtsratsmitglieder Hoeneß und Rummenigge die bittere Niederlage im „Finale dahoam“ gegen den FC Chelsea im Jahr 2012 noch immer schmerzt.

    Abermals ins Endspiel am 31. Mai in der Allianz Arena einzuziehen und diesmal auch den Titel zu gewinnen, ist darum ein ganz großes Ziel, noch dazu im Jahr des 125. Vereinsgeburtstages an diesem Donnerstag.

    Man habe es in den K.-o.-Runden fast nur mit Topmannschaften zu tun, sagte Hoeneß und mahnte: „Da wäre es sehr arrogant, vom Titel zu reden. Es wäre natürlich ein Traum, im eigenen Stadion ins Endspiel zu kommen. Aber da müssen wir schon besser spielen als zuletzt.“

    Den Ehrenpräsidenten stimmt aber ebenfalls der Auftritt gegen Frankfurt wieder zuversichtlicher. „Das Spiel hat mir sehr gut gefallen. Das war genau der FC Bayern, den ich mir vorstelle und der in der Lage ist, jede Mannschaft der Welt zu schlagen“, sagte der 73-Jährige: „Bis zum Samstagnachmittag habe ich die Hoffnung auf das Champions-League-Finale nicht gehabt, seit Sonntagabend ist die Hoffnung wieder etwas größer geworden.“



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  • Moritz Nicolas fällt bis Saisonende aus

    Moritz Nicolas fällt bis Saisonende aus


    Er galt als Kandidat für die Nationalelf

    Nach OP: Bundesliga-Torwart fällt bis Saisonende aus


    17.02.2025Lesedauer: 2 Min.

    imago images 1058664877Vergrößern des Bildes

    Moritz Nicolas: Der Gladbach-Keeper hat sich am Wochenende in Berlin verletzt. (Quelle: IMAGO/Stefan Brauer / Brauer-Fotoagent/imago)

    Borussia Mönchengladbach kämpft um die Teilnahme am europäischen Geschäft. Der Klub muss jetzt aber lange auf einen Stammspieler verzichten.

    Bittere Nachrichten für Borussia Mönchengladbach: Wie der Bundesligist am Montagnachmittag mitteilte, fällt Torhüter Moritz Nicolas wohl bis Saisonende aus. Der 27-Jährige hatte sich am Samstag beim 2:1-Erfolg der “Fohlen” gegen Union Berlin eine Adduktorenverletzung zugezogen.

    Am Montag sei Nicolas nun erfolgreich operiert worden, hieß es im Klubstatement. Gladbachs Geschäftsführer Sport Roland Virkus betonte: “Moritz hat sich toll entwickelt und eine überragende Saison gespielt. Natürlich tut uns allen leid für ihn, dass er nun durch eine Verletzung gestoppt wird. Mo weiß, dass der ganze Klub hinter ihm steht und wir ihn dabei unterstützen, wo wir können, damit er gestärkt aus dieser Phase zurückkommt.”

    Nicolas war erst im Laufe der Saison zur Nummer eins im Gladbacher Tor avanciert. Er hatte dank seiner starken Leistungen Kapitän Jonas Omlin verdrängt, der nach der Verletzung seines Konkurrenten nun wieder zwischen die Pfosten rücken dürfte. Möglicherweise ist der Kampf um das Borussia-Tor damit neu eröffnet. Gladbach ist aktuell Tabellenachter in der Bundesliga. Die internationalen Ränge sind in Schlagdistanz.

    Ärgerlich ist der Ausfall für Nicolas derweil nicht nur auf Vereinsebene. In der vergangenen Woche machten Gerüchte die Runde, der Keeper werde vom DFB intensiv beobachtet. Das berichtete beispielsweise die “Bild”.

    Nicolas galt demzufolge als Kandidat für die Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft im März gegen Italien. Doch daraus wird aufgrund seiner Verletzung nun definitiv nichts. Bundestrainer Julian Nagelsmann wird sich auf drei andere Torhüter für das Viertelfinale der Nations League festlegen müssen.



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    FAQ: Moritz Nicolas fällt bis Saisonende aus

    Frage 1: Was ist der Grund für Moritz Nicolas’ Ausfall?
    Antwort: Moritz Nicolas fällt bis zum Ende der Saison aus gesundheitlichen Gründen, die in einer offiziellen Mitteilung des Clubs erläutert wurden. Genauer gesagt handelt es sich um eine Verletzung, die eine längere Genesungszeit erfordert.

    Frage 2: Wie lange wird Moritz Nicolas voraussichtlich nicht spielen können?
    Antwort: Laut den aktuellen Informationen des medizinischen Teams wird Moritz Nicolas bis zum Saisonende ausfallen. Dies bedeutet, dass er in der restlichen Saison nicht auf dem Spielfeld stehen wird.

    Frage 3: Welche Auswirkungen hat sein Ausfall auf das Team?
    Antwort: Der Ausfall von Moritz Nicolas ist ein Verlust für das Team, da er als Schlüsselspieler angesehen wird. Der Trainer und das Management müssen möglicherweise Anpassungen in der Aufstellung vornehmen und auf andere Torhüter zurückgreifen.

    Frage 4: Wer wird Moritz Nicolas im Tor ersetzen?
    Antwort: Der Trainer hat angekündigt, dass [Name des Ersatzspielers] als erster Torwart in die Startelf rücken wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Entscheidung auf die Leistung der Mannschaft auswirkt.

    Frage 5: Gibt es einen Zeitplan für Moritz Nicolas’ Rückkehr?
    Antwort: Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keinen konkreten Zeitrahmen für Moritz Nicolas’ Rückkehr. Das medizinische Team wird seine Fortschritte regelmäßig überwachen und Updates geben, sobald weitere Informationen vorliegen.

    Frage 6: Wie reagiert die Fangemeinde auf die Nachricht?
    Antwort: Die Fangemeinde ist verständlicherweise besorgt über die Situation, hat jedoch ihre Unterstützung für Moritz nach wie vor bekundet. Viele Fans wünschen ihm eine schnelle Genesung und drücken ihre Hoffnung aus, ihn in der nächsten Saison wieder auf dem Platz zu sehen.

    Frage 7: Gibt es Pläne für Moritz Nicolas, die Mannschaft während seiner Auszeit zu unterstützen?
    Antwort: Obwohl Moritz Nicolas nicht spielen kann, plant das Team, ihn in den Trainings- und Spielabläufen einzubeziehen, soweit es seine Genesung zulässt. Seine Erfahrung und Führung könnten für die Mannschaft auch in seiner Abwesenheit von Wert sein.

    Frage 8: Wo kann ich Updates über Moritz Nicolas’ Genesung finden?
    Antwort: Offizielle Updates über Moritz Nicolas’ Gesundheitszustand und Rückkehrverlauf werden über die Club-Website und die Social-Media-Kanäle des Clubs veröffentlicht. Fans sollten diese Quellen regelmäßig überprüfen, um auf dem Laufenden zu bleiben.

    Ende der FAQ

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  • Bayer 04 Leverkusen: „Wollen Bayern bis zum Ende auf

    Bayer 04 Leverkusen: „Wollen Bayern bis zum Ende auf


    Alonso wünscht sich mehr Schutz 

    Bayer 04 Leverkusen: „Wollen Bayern bis zum Ende auf den Sack gehen“

    ©IMAGO

    Inmitten von Rekorden, Debatten um Schutz von Spielern und bevorstehenden Highlight-Wochen vergaß Gentleman Xabi Alonso für einen Moment die Gepflogenheiten. Als die Pressekonferenz nach dem Bundesligaspiel bei Holstein Kiel beendet war, stürmte der Trainer von Bayer Leverkusen vom Podium und ließ seinen Kollegen Marcel Rapp verdutzt zurück. Alonso wäre aber nicht Alonso gewesen, wenn er seinen Fauxpas nicht bemerkt hätte, zurückkehrte und sich doch noch von Rapp formvollendet verabschiedete. Alonsos schneller Abgang wirkte, als habe er das souveräne 2:0 beim Tabellenletzten ebenso schnell abgehakt. „Dieser Sieg war wichtig nach zwei Unentschieden in Leipzig und in Wolfsburg. Wir wollten wieder das Gefühl haben, auswärts zu gewinnen“, sagte er.

    Jetzt über die Marktwerte der Bundesliga diskutieren.

    Das hatten er und sein Team in der Vergangenheit oft genug. Die Bestmarke von 28 Auswärtsspielen ohne Niederlage war für den Spanier dennoch eher eine Randnotiz, auch das rüde Foul an Bayer-Star Florian Wirtz und die anschließende Diskussion, wie Top-Spieler besser geschützt werden können, regten den 43-Jährigen nicht auf. Alonso und die Spieler des deutschen Meisters schauen eher auf die nahe Zukunft, auf das Titel-Duell mit Bayern München und die Achtelfinale-Spiele in der Champions League gegen den Rivalen aus dem Süden. „Wir wollen den Bayern bis zum Ende auf den Sack gehen“, sagte Mittelfeldspieler Robert Andrich im ZDF– auch wenn er einräumte, dass der Rückstand kaum aufzuholen sei. Spannender sind da die beiden anstehenden Champions-League-Gipfel.

    „Ich denke, in beiden Spielen ist sehr viel Feuer drin. Ich denke, kurz vor den Spielen wird noch etwas mehr Feuer hereingebracht“, sagte der Nationalspieler bei „Sky“. Auf die Frage, ob Bayer Favorit sei, antwortete er mit einem Lächeln: „Ich gebe mal an Bayern ab.“ Dass die Leverkusener für das Bundesliga-Topspiel am Samstag (18.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt und den anschließenden Königsklassen-Duellen mit den Bayern mit ihrem Ausnahmespieler Florian Wirtz planen können, war nicht selbstverständlich.  Das Foul von Kiels Magnus Knudsen gegen den Nationalspieler hatte die Bestmarke der Leverkusener von 28 Auswärtsspielen ohne Niederlage beinahe in den Hintergrund gerückt. „Das Spiel war okay. Es gab Fair Play“, gab sich Alonso moderat. „Okay, vielleicht bis auf die eine Aktion“, räumte er ein.

    Bayer Leverkusen: Knudsen-Foul an Wirtz sorgt für Diskussionen

    Mit Fair Play hatte „die eine Aktion“ in der zwölften Minute in der Tat nichts zu tun: Knudsen trat völlig sinnfrei Wirtz übel gegen den Knöchel. Knudsen fand seine Aktion allerdings völlig im Rahmen. „Es war ein normales Tackling und nichts weiter“, meinte er. Am Ende hatten beide Spieler Glück: Knudsen, weil er von Schiedsrichter Daniel Schlager nur die Gelbe Karte statt der vertretbaren Roten Karte gesehen hatte. Und Wirtz, weil er durch den Tritt nicht verletzt wurde. Das Foul ließ die Diskussion wieder aufleben, ob gerade Top-Spieler besser geschützt werden müssen. „Für mich ist es Rot“, regte sich „Sky“-Experte Dietmar Hamann im Studio auf. „Ich wünsche mir mehr Schutz, nicht nur für Flo, sondern für alle Spieler“, meinte Alonso. 

    „Ich finde, es muss ein gutes Zwischenmaß geben“, sagte Wirtz’ Teamkollege Andrich. Natürlich wisse man, „dass Flo brutal gut ist im Eins-gegen-Eins und brutal gut auch im Zwei-gegen-Eins oder Drei-gegen-Eins und dass die Gegner häufig sich halt nur mit einem Foul zu helfen wissen.“ Bei „Sky“ sagte er, Wirtz spiele auch ein bisschen mit dem Feuer, „weil er weiß, dass er brutal gut“. Er denke schon, wenn man auf den Körper geht, „dann muss man als Schiedsrichter ihn schützen“, sagte Andrich. Er ist sich aber sicher: „Flo kann sich auch ganz gut wehren.“

    Und dann war da noch der Auswärtsrekord. „Was bedeutet das? Wir haben eine Top-Top-Mentalität entwickelt“, erklärte Alonso zu der Bestmarke für ihn und den Verein. „Den Rekord zu haben, ist nicht das Wichtigste und wir bekommen keine Medaille für diesen Rekord, aber er bedeutet, dass wir sehr effizient und sehr stabil sind.“ Die letzte Niederlage in der Fremde erlebten Alonso und seine Spieler am 34. Spieltag der Saison 2022/23 beim 0:3 beim VfL Bochum. Seitdem kassierten die Leverkusener insgesamt nur einen Misserfolg in der Bundesliga: das 2:3 gegen RB Leipzig am 31. August – in der Heimat.



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  • Sommer muss nach OP bis zu vier Wochen pausieren

    Sommer muss nach OP bis zu vier Wochen pausieren


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    Ex-Bayern-Star fällt länger aus

    Yann Sommer soll in der kommenden Woche mit der Reha beginnen.

    Yann Sommer muss pausieren

    Yann Sommer muss pausieren

    © IMAGO/Buzzi

    Yann Sommer soll in der kommenden Woche mit der Reha beginnen.

    Inter Mailands Stammtorhüter Yann Sommer ist erfolgreich operiert worden und muss italienischen Medienberichten zufolge rund einen Monat pausieren. Wie Italiens Fußball-Meister am Freitag mitteilte, habe sich der frühere Gladbacher nach seinem Daumenbruch einem Eingriff unterzogen.

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    Der 36-Jährige solle in der kommenden Woche mit der Reha beginnen, teilte Inter mit, ohne genaue Angaben zur Ausfallzeit des Schweizers zu machen.

    Sommer droht Ausfall im Topspiel gegen Napoli

    Sommer fällt damit für das kommende Ligaspiel gegen den CFC Genua (Samstag, 20.45 Uhr) aus. Zudem könnte er auch das Spitzenspiel der Serie A beim Tabellenführer SSC Neapel am ersten März-Wochenende verpassen.

    Auch ein Einsatz im Champions-League-Achtelfinale (5. und 11. März) gegen Feyenoord Rotterdam ist derzeit fraglich. Als Stellvertreter steht der Spanier Josep Martinez (26) bereit.



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  • Kreisliga bis Premier League: Scheuermanns steiler Aufstieg

    Kreisliga bis Premier League: Scheuermanns steiler Aufstieg



    Jonas Scheuermann hat den Sprung von der Kreisliga in die Premier League geschafft – und bleibt dennoch seinem Heimatverein SV Waldeck Obermenzing treu. Als Co-Trainer von Fabian Hürzeler bei Brighton & Hove Albion vergisst er seine Wurzeln nicht. Eine Geschichte von Bodenständigkeit, Freundschaft und der engen Verbindung zum Amateurfußball.

    Als Assistent von Fabian Hürzeler (li.) arbeitet Jonas Scheuermann bei Brighton & Hove Albion.


    Als Assistent von Fabian Hürzeler (li.) arbeitet Jonas Scheuermann bei Brighton & Hove Albion.


    Jonas Scheuermann stand viele Jahre an der Seitenlinie eines typischen Kreisligaplatzes: Holpriger Rasen, verblasste Linien, ein Tor, das aus der Ferne noch gerade steht, der hohe Zaun im Hintergrund wirkt eher wie ein Gefängnis für den Ball als ein Schutz. Es roch nach feuchtem Gras, Sportsalbe und der unverkennbaren Mischung aus Bier und Bratwurst. Zuschauer lehnten an der niedrigen Barriere, die den Abstand zu den Spielern markierte. Der 38-Jährige war die Seele des SV Waldeck Obermenzing, einem Verein im Münchner Westen. Heute coacht er in einem Premier-League-Stadion, umgeben von tausenden Fans.

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  • VfL Wolfsburg kann bis zu 50 Millionen Euro für

    VfL Wolfsburg kann bis zu 50 Millionen Euro für


    Wolfsburg. Am Samstag erst hatte Mohammed Amoura bewiesen, dass er ein Unterschiedspieler ist. Beim 2:1-Big-Point-Sieg des VfL beim VfB Stuttgart waren ihm ein Tor und eine Torvorlage gelungen. Zwei Tage hatten der algerische Nationalspieler und seine Teamkollegen danach frei bekommen. Als die Profis des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten nun mit der Vorbereitung fürs Bochum-Heimspiel am Samstag loslegten, brauchte es nicht lange, bis Amoura wieder in Torlaune war. Beim öffentlichen Training knipste er per spektakulärem Flugkopfball und setzte zu mehreren Fallrückziehern an. Sogar mit dem Hinterkopf versuchte er zu treffen – ein bisschen so wie die einstige deutsche Sturm-Legende Uwe Seeler bei der WM 1970. „Wenn er Richtung Sechzehner und Strafraum loszieht, sieht er meistens keinen mehr“, lobte VfL-Kapitän Maximilian Arnold seinen Teamkollegen Amoura bei der At-Broski-Fußball-Talkshow. Amoura hat sich in die Notizblöcke europäischer Top-Klubs geballert, in der Berater-Szene geht man längst davon aus, dass der VfL im Sommer einen dicken Deal mit Amoura machen kann – und vielleicht auch wird.

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    Arsenal, Liverpool und die Manchester-Klubs haben ihn im Visier

    Amouras Vertrag läuft zwar noch bis 2029, das ist fast eine Ewigkeit. Das bedeutet allerdings wenig bis gar nichts, wenn ein europäischer Top-Klub seine Angel auswirft. Manager Peter Christiansen hat im letzten AZ/WAZ-Interview den Spieler als unverkäuflich markiert. „Wir wollen mit Mohammed hier in Wolfsburg gemeinsam etwas aufbauen.“ Aber er wird auch ahnen, dass es Super-Angebote für Amoura geben wird …

    Was ist er wert? Wenn man sich in der Spielerberater-Szene umhört, auf jeden Fall deutlich mehr als die 22 Millionen Euro, auf die ihn transfermarkt.de beim Marktwert gerade taxiert. Transfer-Experten rechnen mit 50 Millionen Euro bei einem Wechsel im Sommer – was auch daran liegt, dass die gehandelten Interessenten wirtschaftlich besonders potent sind. Neben dem FC Arsenal sollen auch der FC Liverpool und die beiden Manchester-Klubs United und City den pfeilschnellen Offensivmann für die neue Saison im Visier haben.

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    „Wenn er Richtung Sechzehner und Strafraum loszieht, sieht er meistens keinen mehr.“

    Maximilian Arnold

    VfL-Kapitän

    Klar ist: Der Marktwert wird steigen, je häufiger Amoura glänzt und je mehr Interessenten es gibt. Für die Wolfsburger würde dies die Verhandlungsposition bei den Gesprächen mit einem potenziellen neuen Klub des Algeriers gehörig verbessern – zumal sie ihn nicht verkaufen müssen. Beim VfL sind die Bosse um Manager Christiansen und Sportdirektor Sebastian Schindzielorz darum noch tiefenentspannt, wenn es um die Zukunft der 1,70-Meter-Rakete geht. Zum einen ist zu hören, dass sie sich natürlich mit einem entsprechenden Angebot für den Stürmer beschäftigen würden – allein schon aus Respekt dem Spieler gegenüber. Zum anderen ist VfL-intern aber auch klar: Sollten Klubs mit Angeboten von 20, 30 Millionen Euro kommen, wird das die Verantwortlichen eher kaltlassen. Die AZ/WAZ weiß: Geht‘s in Richtung der von Spielerberatern realistisch eingeschätzten 50 Millionen, ändert sich das. Eine Ausstiegsklausel hat Amoura nicht in seinem Kontrakt.

    Auch bei Eintracht Frankfurt könnte Amoura ein Thema werden

    Amoura selbst schaut aktuell nur auf den VfL. Der Mann, der im Sommer für 17 Millionen Euro von Union Saint-Gilloise kam, will mit dem Klub einen internationalen Wettbewerb erreichen. Das erhöht sicher die Chance auf einen VfL-Verbleib des Torjägers über den Sommer hinaus. Sollte Wolfsburg die internationalen Plätze jedoch nicht erreichen, wird er schwer zu halten sein. Laut der Schweizer Ausgabe von Sky hat auch Eintracht Frankfurt Amoura ins Visier genommen, um die durch Omar Marmoush (wechselte im Winter für bis zu 80 Millionen Euro zu Manchester City) entstandene Lücke zu füllen. Mit seinen 24 Jahren passe Amoura ideal in die Transferstrategie der Hessen, die auf junge Talente mit hohem Wiederverkaufswert setzen. Allerdings: Ein Transfer nach Frankfurt wäre nur möglich, wenn sich die Eintracht für die Champions League qualifiziert.

    Noch denkt Amoura selbst nicht an einen Abschied. Die Nummer 9 des VfL fühlt sich wohl in der Stadt. Er hat schon einige Freunde gefunden. „Hier leben viele Tunesier. Ich treffe mich gern mit einigen von ihnen“, sagte er jüngst. Bei Instagram postete er gerade ein Foto von einem Friseurbesuch in der Wolfsburger Innenstadt. Beim VfL genießt er viel Wertschätzung. „Er ist brutal, ich weiß manchmal selbst nicht, was man von ihm bekommt, da er so ein Flummi ist. Seine Statistiken sprechen für sich, das hätte ihm wahrscheinlich keiner so zugetraut“, sagt Kapitän Arnold.

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    Amoura kann knapp 36 km/h schnell laufen

    Amoura habe in seiner Zeit beim VfL gelernt, „mehr defensiv mitzuarbeiten, er macht es generell richtig gut und ist für uns im Moment unverzichtbar. Er kann knapp 36 km/h laufen. Heutzutage wird viel auf Schnelligkeit und Athletik geschaut, diese Attribute werden immer wichtiger“, sagt Arnold und fügt lachend hinzu: „Da bin ich froh, dass ich jetzt schon Fußballer bin, denn ich würde sonst durch jedes Raster fallen.“

    AZ/WAZ



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  • Erneute Knie-OP: Tomiyasu fehlt FC Arsenal bis Jahresende –

    Erneute Knie-OP: Tomiyasu fehlt FC Arsenal bis Jahresende –


    Rückschlag bei Rechtsverteidiger 

    Erneute Knie-OP: Tomiyasu fehlt FC Arsenal bis Jahresende – 5 Langzeitverletzte

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    Nächste bittere Nachricht für den FC Arsenal: Takehiro Tomiyasu wird den Gunners weiter für lange Zeit nicht zur Verfügung stehen. Der 26 Jahre alte Rechtsverteidiger, der quasi die komplette Saison bereits verletzungsbedingt ausfiel, musste erneut an seinem rechten Knie operiert werden. Im August letzten Jahres war ein erster chirurgischer Eingriff erfolgt.

    Im Anschluss hatte sich der japanische Nationalspieler zurückgekämpft und kam Anfang Oktober für sechs Minuten gegen den FC Southampton zu einem Comeback, ehe erneut Probleme auftraten und weitere Einsätze unmöglich machten. Wie die Nordlondoner meldeten, wird die Reha Tomiyasus voraussichtlich erst gegen Ende des Jahres abgeschlossen sein.

    Der Abwehrmann war 2021 für 18,6 Millionen Euro vom FC Bologna zu Arsenal gekommen, seitdem bestritt er 84 Partien und steigerte seinen Marktwert von 20 Mio. auf zwischenzeitlich 35 Mio. Euro. Derzeit wird er auf 32 Mio. Euro taxiert. Neben Tomiyasu haben die Gunners aktuell weitere Langzeitverletzte, vor allem in der Offensive, zu beklagen mit Kai Havertz (Oberschenkelverletzung), Gabriel Jesus (Kreuzbandriss), Bukayo Saka (Oberschenkelverletzung) und Gabriel Martinelli (Oberschenkelverletzung). Zusammengerechnet fehlen dem Premier-League-Zweiten damit Spieler im Wert von 357 Mio. Euro.



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  • Kevin Großkreutz verlängert bei Wacker Obercastrop bis 2026

    Kevin Großkreutz verlängert bei Wacker Obercastrop bis 2026


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  • Rangnick sticht in Wunde: Die fiese Klopp-Keule trifft den BVB bis ins Mark

    Rangnick sticht in Wunde: Die fiese Klopp-Keule trifft den BVB bis ins Mark


    Das BVB-Debakel in Bochum wirkt in Dortmund nach. Denn besonders Ralf Rangnicks Kritik am BVB hat eine nie verheilte Wunde wieder aufgerissen. Seit dem Abgang von Jürgen Klopp taumelt der Verein Jahr für Jahr weiter in die Krise hinein.

    Ausgerechnet Jürgen Klopp! Als Ralf Rangnick am Wochenende bei Bild-TV den Auftritt von Borussia Dortmund beim VfL Bochum am Samstagnachmittag im Ruhrstadion mit vernichtenden Worten einordnete, stach der österreichische Nationaltrainer mit seiner Kritik am BVB (un-)bewusst tief in eine nie verheilte Wunde: “Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp.”

    Es waren in der Tat goldene, unvergessene Zeiten für Borussia Dortmund. Und auch wenn sie es beim BVB nicht mehr hören können: Diese Zeit wirkt immer noch nach! Da kann die Person Jürgen Klopp als neuer Repräsentant von Red Bull bei den eingefleischten Fußballfans noch so sehr in Ungnade gefallen sein, die Erfolge bei und mit Borussia Dortmund sind in die schwarz-gelbe Fanseele tief eingebrannt. Und so schmerzen die völlig richtigen und nachvollziehbaren Worte von Ralf Rangnick umso mehr!

    “Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.” Der österreichische Nationaltrainer spricht mit seiner Kritik am BVB einen ganz wunden Punkt an. Denn seit dem Abgang von Jürgen Klopp – der mittlerweile fast zehn lange Jahre zurückliegt – hat die Borussia nicht nur eine ganze Reihe von Trainern verschlissen, sondern vor allem auch eine eigene Idee vom Fußball vermissen lassen. Die “Marke” BVB gebe es so nicht mehr, sagte Rangnick deshalb völlig zurecht.

    “Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt”

    Als Thomas Doll damals im Jahr 2008 das letzte Mal vor Jürgen Klopp als Coach des BVB seine Mannschaft im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg auf den Platz laufen ließ, standen Spieler wie Marcel Höttecke, Antonio Rukavina, Martin Amedick, Giovanni Federico oder auch ein Florian Kringe für die Borussia auf dem grünen Rasen. Und anders als viele es heute in Erinnerung haben: Der Stuhl von Manager Michael Zorc wackelte zu dieser Zeit gewaltig. Denn dem Kader, den der ehemalige BVB-Spieler zusammengestellt hatte, fehlte über Jahre hinweg genau das, was Ralf Rangnick aktuell auch wieder moniert – eine echte Idee: “Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.”

    Die Fehler der Vergangenheit haben sich von Trainerwechsel zu Trainerwechsel immer weiter verschärft. Gefühlt kommt der BVB deshalb seit Jahren aus dem Krisenmodus nicht mehr heraus. Echte Glücksgefühle, wie man sie in den Klopp-Jahren regelmäßig gewohnt war, stellen sich bei den BVB-Fans nur noch selten ein. Und die “Vollgas-Veranstaltungen”, die Jürgen Klopp damals bei seinem Antritt versprach und hinterher auch präsentieren durfte, gibt es bei Borussia Dortmund nur noch äußerst selten. Seit dem Ausscheiden des langjährigen Erfolgstrainers im Sommer 2015 wird viel mehr über das Thema “Mentalität” gesprochen. Dass diese häufig genug fehlt, macht den BVB-Offiziellen große Sorgen – auch wenn sie öffentlich nur ungern über dieses Problem sprechen.

    Zum Autor

    • Ben Redelings ist ein Bestseller-Autor und Komödiant aus dem Ruhrgebiet.
    • Sein aktuelles Werk ist “Das neue Buch der Fußballsprüche” mit weit über 10.000 Sprüchen aus der bunten Welt des Fußballs.

    • Mit seinen Fußballprogrammen ist er deutschlandweit unterwegs. Infos & Termine auf www.scudetto.de.

    Die Borussia der letzten Jahre lebte davon, dass man immer wieder Ausnahmekönner wie Jude Bellingham, Ousmane Dembélé, Erling Haaland oder auch einen Jadon Sancho verpflichten konnte. Spieler, die auf dem Platz überzeugten und später bei ihrem Verkauf dem BVB eine ganze Menge Geld einbrachten. Nicht ganz zu Unrecht hat Uli Hoeneß diese Strategie von Borussia Dortmund einst kritisiert: “Wenn Dortmund einen hochtalentierten Spieler kauft und er gut spielt, kann man wenige Monate später entweder aus dem Klub selbst oder von außerhalb hören, dass er irgendwann ein Verkaufsobjekt darstellen wird.” Doch zur Verteidigung des BVB muss man sagen: Finanziell hat sich dieses Modell des “Ausbildungsvereins” ausgezahlt.

    Neuer Mega-Transfer?

    Sportlich allerdings stand diese Strategie schon immer auf äußerst wackligen Füßen. Denn in die Zukunft gerichtet war diese Idee noch nie. Die Fluktuation war stets einfach zu groß. Und auch jetzt hat es den Anschein, als ob Borussia Dortmund nicht ganz unglücklich darüber ist, dass mit Jamie Gittens medial wieder ein neuer Megatransfer durchdiskutiert wird. Denn das Geld wird der BVB bitter gebrauchen können. Schließlich würde es an ein Wunder grenzen, wenn die Mannschaft in diesem momentanen Zustand noch die Qualifikation für die Champions League schaffen sollte.

    Zwanzig Jahre nach dem Start von Aki Watzke als Geschäftsführer von Borussia Dortmund steht der Klub sportlich wieder einmal am Scheideweg. Und man muss kein Prophet sein, um nüchtern festhalten zu können: In der aktuellen Konstellation wird der BVB eine fulminante Kehrtwende – zurück zu einem Verein mit einer schlüssigen Idee und einer nachvollziehbaren Gesamtstrategie – nicht hinbekommen. Es wird wohl eines weiteren Glücksgriffs, wie damals mit Jürgen Klopp, bedürfen, damit die Borussia endgültig wieder in die Spur kommt. Bis dahin heißt es für die BVB-Fans warten. Ralf Rangnick wenigstens ist wohl frühestens erst nach der WM 2026 wieder auf dem Markt!



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