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  • FC Bayern bezwingt Leverkusen in der Champions League:

    FC Bayern bezwingt Leverkusen in der Champions League:


    Manchmal helfen auch 196 Centimeter nicht. Matej Kovar, der lange tschechische Torwart von Bayer Leverkusen streckte und streckte sich, aber es reichte nicht: Kovar hatte sich verschätzt. Der Ball glitt durch seine Finger, plumpste gen Boden, landete aber nicht auf dem Boden. Sondern auf der Fußspitze von Jamal Musiala. Dann kullerte er ins Tor. Und weil dieses Spiel bis dahin gelaufen war, wie es gelaufen war, war in diesem Moment den meisten im Stadion klar: Der FC Bayern würde zum ersten Mal ein Spiel gegen Xabi Alonsos Leverkusen gewinnen.

    Eine gute Stunde zuvor schwirrten viele kleine Fragen durch die Münchener Abendluft. Würden die Leverkusener die Münchener Spieler wieder so bedrängen, sie bis an deren Strafraum verfolgen, wie beim jüngsten Duell in der Bundesliga? Hatten die Bayern, hatte ihr Trainer eine Lösung ersonnen für all die Knobelaufgaben und Probleme, die ihm Xabi Alonso zweieinhalb Wochen zuvor im Leverkusener Stadtteil Küppersteg gestellt hatte? Konnten die Leverkusener gegen die Bayern noch einmal aufspielen wie eine große Fußballmannschaft gegen eine kleine? Oder würden die Bayern wieder Kontrolle gewinnen?

    An diesem Abend jedenfalls war die Antwort klar: Die Mannschaft, die mit acht Punkten Vorsprung an der Spitze der Bundesliga-Tabelle steht, war die beste. Der FC Bayern München, der sich schon kraft seines Namens als beste deutsche Mannschaft versteht. Die Bayern gewannen das Spiel mit 3:0, sie bewegten sich ein großes Stück auf das Viertelfinale der Champions League zu. „Das war ein guter Schritt in die richtige Richtung. Die Hälfte des Jobs ist erledigt”, sagte Harry Kane bei DAZN.

    Bayern übermannt Bayer

    Die Bayern waren gedankenschneller, geladener an diesem Abend, sie gewannen Zweikämpfe im Mittelfeldzentrum, die sie vor zweieinhalb Wochen verloren hatten. Als Joshua Kimmich sich dort nach acht Minuten vom Boden abdrückte, um sich in ein Kopfballduell zu werfen, leitete das die bayerische Führung ein.

    Michael Olise, der auf der rechten Seite an den Ball kam, sah, dass sich Piero Hincapie darauf konzentrierte, ihn nicht mit seinem linken Fuß Richtung Tor dribbeln zu lassen. Und deshalb tat er, was er sonst nicht oft tut: Er zog nach außen, um seinen rechten Fuß zu nutzen. Olises Flanke rauschte in den Strafraum, Harry Kane sprintete hin, erreichte den Ball vor dem verdatterten Nordi Mukiele und köpfte ihn ins Tor (9.).

    Die Bayern in ihren cremefarbenen Trikots jubelten, die Männer in den schwarzroten Trikots waren konsterniert; ein wenig übermannt von den Bayern und dem frühen Rückstand. Und doch hätten sie ein paar Minuten später fast den Ausgleich erzielt, als Dayot Upamecano am eigenen Strafraum ein Rückpass missriet. Es war ein Glück für die Bayern, dass Frimpong der Leverkusener Spieler war, der den Ball als erster erreichte. Dass kein Stürmer an dessen Stelle gestanden hatte.

    Xabi Alonso hatte die Mannschaft ähnlich aufgestellt wie in den letzten Spielen gegen die Bayern. Wieder hatte er auf seine zwei wuchtigen Mittelstürmer verzichtet und auf Agilität gesetzt: Auf Wirtz und Amine Adli, die den Gegner besser anlaufen, die so gut darin sind, die freien Räume zwischen den gegnerischen Verteidigern finden. Aber die Räume waren seltener frei an diesem Abend – und Florian Wirtz wurde sorgsam beobachtet, gar beschattet von Joshua Kimmich. Es dauerte eine halbe Stunde, bis Wirtz zu einem längeren Dribbling kam.

    In dieser halben Stunde hatten die Bayern schon dreimal so oft auf das Leverkusener Tor geschossen wie im Spiel vor zweieinhalb Wochen, als die Leverkusener sie erdrückt hatten mit ihrem Pressing und ihren Ballstaffetten. Da war Jamal Musiala, der nach einer Ecke aus zwei Metern köpfen konnte – der Ball klatschte gegen die Latte. Da war Kingsley Coman, der nach einem kurzen, flinken Antritt knapp am kurzen Eck vorbeizielte. Da war Joshua Kimmich, der – ohne flinken Antritt, dafür mit noch etwas mehr Kraft im Fuß – aus der Distanz schoss und knapp am langen Eck vorbeizielte. Und immer, wenn Coman losspurtete, vorbei am unsicheren Nordi Mukiele, tönten angespannte, aufgeregte Rufe durch die Münchener Fußballarena. Da spürte jeder, dass Gefahr im Verzug war.

    Leverkusener Fehler

    Die Bayern waren an diesem Abend auch deshalb die beste Mannschaft, weil sie mit einer Energie spielten, als wollten sie der Welt ebendies beweisen. Musiala, der Ballkünstler, jagte Ball und Gegner hinterher, Joshua Kimmich beherrschte das Zentrum. Kurz vor der Halbzeit rannte Harry Kane nach hinten, um einen gegnerischen Angriff zu entschärfen. Dann behauptete er den Ball gegen drei Leverkusener Spieler, narrte sie tief in der eigenen Hälfte.

    Dass dieses Spiel früh entschieden war, dass es am Ende so deutlich entschieden wurde, das lag an diesem Abend allerdings nicht nur an der Energie der Münchener. Sondern auch an den schwerwiegenden Fehlern der Leverkusener. Den ersten dieser Fehler machte Matej Kovar nach 53 Minuten. Es war der Fehler, auf den das 2:0 der Bayern folgte.

    Den zweiten dieser Fehler machte Nordi Mukiele nach 61 Minuten. Er, der schon verwarnt gewesen war, lief Kingsley Coman hinterher, der mal wieder ein paar Schritte Vorsprung hatte. Und Mukiele drückte Coman, ohne in großer Not zu sein, den Schuh in die Wade. Leverkusen war zu zehnt, Leverkusen hatte noch eine halbe Stunde Verteidigungsarbeit vor sich.

    Und so war es nicht allzu verwunderlich, dass die Bayern noch ein drittes Tor schossen. Es war das Resultat des dritten Fehlers, des Fehlers von Edmond Tapsoba. Der umklammerte nach 71 Minuten Harry Kane im Strafraum, und kurz darauf schoss Kane, der vom Elfmeterpunkt immer trifft, den Ball vom Elfmeterpunkt ins Tor.

    Die Bayern spielten den Ball den Rest der Zeit um den Leverkusener Strafraum herum, sie sammelten noch ein paar Schüsse für die Fußballdatensammler, ein Treffer gelang ihnen nicht mehr – obwohl Joao Palhinha kurz vor den Ende das vierte Tor hätte erzielen müssen. Die kleine Wolke über dem Münchener Machtwerk war allein die Auswechslung von Manuel Neuer, der sich nach dem zweiten Münchener Tor das rechte Bein hielt und ausgewechselt werden musste. Der im Winter verpflichtete Jonas Urbig kam zu seinem Debüt.

    „Es ist nicht vorbei, bis es vorbei ist“, sagte Xabi Alonso hinterher; ihm und seiner Mannschaft ist vieles zuzutrauen. Und dennoch erscheint der Rückstand vor dem Spiel, das am kommenden Dienstag in Leverkusen stattfindet, nach diesem Abend kaum einholbar. Erst recht, wenn die Bayern dann noch einmal allen beweisen wollen, dass sie die beste deutsche Mannschaft sind.

    Musste runter: Neuer geht, Urbig kommt zum Debüt.
    Musste runter: Neuer geht, Urbig kommt zum Debüt.EPA



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  • FC Liverpool bezwingt auch Newcastle United: Nächster

    FC Liverpool bezwingt auch Newcastle United: Nächster


    Der FC Liverpool hat die Tabellenführung in der englischen Premier League ohne seinen gesperrten Trainer Arne Slot auf der Bank weiter ausgebaut und sich am Mittwoch hochverdient mit 2:0 (1:0) gegen Newcastle United durchgesetzt. Damit distanzierte Liverpool den Verfolger Arsenal auf 13 Punkte. Die Londoner, die ein Spiel weniger absolviert haben, kamen bei Nottingham Forest nicht über ein 0:0 hinaus.

    Der frühere Leipziger Dominik Szoboszlai (11. Minute) schoss das spielstarke Liverpool vor eigenem Publikum früh in Führung. Alexis Mac Allister (63.) sorgte nach einer Vorlage des erneut überragenden Mohamed Salah für die Vorentscheidung.

    Trainer und Assistent auf der Tribüne

    Die Gäste aus Newcastle, denen zuletzt die Konstanz fehlte, taten sich im Stadion Anfield gegen die dominanten „Reds“ schwer. Die beste Chance vergab Callum Wilson, der in der ersten Halbzeit freistehend vor Liverpool-Torhüter Alisson das Tor verfehlte.

    Liverpool-Trainer Arne Slot und sein Assistent Sipke Hulshoff verfolgten die Partie von der Tribüne. Die beiden waren zuvor für zwei Spiele gesperrt worden, weil sie während des Merseyside-Derbys beim FC Everton zu Beginn des Monats jeweils die Rote Karte kassiert hatten. Das Duo hatte sein Fehlverhalten eingeräumt und sich dafür entschuldigt.

    Arsenal torlos

    Der FC Arsenal hat sich in der englischen Premier League wohl endgültig aus dem Titelrennen verabschiedet. Ohne seinen verletzten deutschen Nationalspieler Kai Havertz kamen die „Gunners“ am 27. Spieltag beim Überraschungsteam Nottingham Forrest nach einer müden Vorstellung nicht über ein 0:0 hinaus. Nach der Pleite zuletzt gegen West Ham United war es der zweite herbe Rückschlag in Serie für die Londoner. Damit kann der FC Liverpool optimistisch in die Zukunft blicken – die „Reds“ haben als Tabellenführer dreizehn Punkte Vorsprung auf „Verfolger“ Arsenal.

    Jubel in Manchester

    Auf dem Weg in die Champions League holte Manchester City derweil einen wichtigen Sieg. Dank eines Treffers von Stürmerstar Erling Haaland (12.) gewann das Team von Pep Guardiola mit 1:0 (1:0) bei Tottenham Hotspur, bei den Gastgebern saß Timo Werner bis zur 82. Minute auf der Bank. City verteidigte durch den Dreier Rang vier in der Tabelle.

    Trotz langer Unterzahl erkämpfte sich Manchester United zu Hause ein wildes 3:2 (2:2) gegen Abstiegskandidat Ipswich Town, für die „Red Devils“ traf unter anderem der frühere Münchner Matthijs de Ligt (26.) zum zwischenzeitlichen 2:1.

    Die Anhänger im Old Trafford hatten sich schon auf das nächste Debakel in einer völlig verkorksten Saison eingestellt, als Patrick Dorgu (43.) kurz vor der Halbzeit wegen eines groben Foulspiels die Rote Karte sah – doch United schüttelte den Rückschlag ab und kam durch Harry Maguire (47.) zum Siegtreffer.



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  • FC Liverpool bezwingt auch Newcastle United

    FC Liverpool bezwingt auch Newcastle United


    Der FC Liverpool hat die Tabellenführung in der englischen Premier League ohne seinen gesperrten Trainer Arne Slot auf der Bank weiter ausgebaut und sich am Mittwoch hochverdient mit 2:0 (1:0) gegen Newcastle United durchgesetzt. Damit distanzierte Liverpool den Verfolger Arsenal auf 13 Punkte. Die Londoner, die ein Spiel weniger absolviert haben, kamen bei Nottingham Forest nicht über ein 0:0 hinaus.

    Der frühere Leipziger Dominik Szoboszlai (11. Minute) schoss das spielstarke Liverpool vor eigenem Publikum früh in Führung. Alexis Mac Allister (63.) sorgte nach einer Vorlage des erneut überragenden Mohamed Salah für die Vorentscheidung.

    Trainer und Assistent auf der Tribüne

    Die Gäste aus Newcastle, denen zuletzt die Konstanz fehlte, taten sich im Stadion Anfield gegen die dominanten „Reds“ schwer. Die beste Chance vergab Callum Wilson, der in der ersten Halbzeit freistehend vor Liverpool-Torhüter Alisson das Tor verfehlte.

    Liverpool-Trainer Arne Slot und sein Assistent Sipke Hulshoff verfolgten die Partie von der Tribüne. Die beiden waren zuvor für zwei Spiele gesperrt worden, weil sie während des Merseyside-Derbys beim FC Everton zu Beginn des Monats jeweils die Rote Karte kassiert hatten. Das Duo hatte sein Fehlverhalten eingeräumt und sich dafür entschuldigt.

    Arsenal torlos

    Der FC Arsenal hat sich in der englischen Premier League wohl endgültig aus dem Titelrennen verabschiedet. Ohne seinen verletzten deutschen Nationalspieler Kai Havertz kamen die „Gunners“ am 27. Spieltag beim Überraschungsteam Nottingham Forrest nach einer müden Vorstellung nicht über ein 0:0 hinaus. Nach der Pleite zuletzt gegen West Ham United war es der zweite herbe Rückschlag in Serie für die Londoner. Damit kann der FC Liverpool optimistisch in die Zukunft blicken – die „Reds“ haben als Tabellenführer dreizehn Punkte Vorsprung auf „Verfolger“ Arsenal.

    Jubel in Manchester

    Auf dem Weg in die Champions League holte Manchester City derweil einen wichtigen Sieg. Dank eines Treffers von Stürmerstar Erling Haaland (12.) gewann das Team von Pep Guardiola mit 1:0 (1:0) bei Tottenham Hotspur, bei den Gastgebern saß Timo Werner bis zur 82. Minute auf der Bank. City verteidigte durch den Dreier Rang vier in der Tabelle.

    Trotz langer Unterzahl erkämpfte sich Manchester United zu Hause ein wildes 3:2 (2:2) gegen Abstiegskandidat Ipswich Town, für die „Red Devils“ traf unter anderem der frühere Münchner Matthijs de Ligt (26.) zum zwischenzeitlichen 2:1.

    Die Anhänger im Old Trafford hatten sich schon auf das nächste Debakel in einer völlig verkorksten Saison eingestellt, als Patrick Dorgu (43.) kurz vor der Halbzeit wegen eines groben Foulspiels die Rote Karte sah – doch United schüttelte den Rückschlag ab und kam durch Harry Maguire (47.) zum Siegtreffer.



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  • Modrics Traumtor leitet ein: Real bezwingt Girona

    Modrics Traumtor leitet ein: Real bezwingt Girona



    Real Madrid hat nach drei sieglosen Spielen in der Liga mal wieder gewonnen. Beim 2:0 gegen den FC Girona waren die Königlichen die klar bessere Mannschaft, hielten die Partie aber lange spannend. In der Schlussphase machte Vinicius Junior dann den Deckel drauf.

    Sein Traumtor sorgte für großen Jubel: Luka Modric.


    Sein Traumtor sorgte für großen Jubel: Luka Modric.

    IMAGO/PsnewZ


    In La Liga war Real Madrid zuletzt arg aus dem Tritt geraten, hatte dreimal in Serie unentschieden gespielt und die Tabellenführung an den FC Barcelona verloren. Gegen den FC Girona war ein Sieg Pflicht.


    Dabei stand Alaba nach seiner auskurierten Knieverletzung zum ersten Mal wieder in der Startelf. Sonst rotierte Trainer Carlo Ancelotti nach dem 3:1 in der Champions League gegen Manchester City nicht allzu viel. Topstars wie Mbappé, Rodrygo und Vinicius Jr. standen allesamt in der Startelf. Dafür fehlte Bellingham gesperrt, Rüdiger musste auf der Bank Platz nehmen.


    Beide Mannschaften benötigten keine Abtastphase, waren direkt griffig in den Zweikämpfen und auf dem Weg nach vorne: In der 5. Minute musste Courtois zum ersten Mal eingreifen, als er aus spitzem Winkel gegen Miguel parierte. Im Gegenzug scheiterte Mbappé relativ freistehend an Keeper Gazzaniga (6.).

    Real-Powerplay ohne Ertrag


    Die Königlichen übernahmen wie zu erwarten die Spielkontrolle und ließen den Ball laufen. Phasenweise zog die Ancelotti-Elf ein echtes Powerplay auf, schnürte Girona tief in der eigenen Hälfte ein. Viel Zählbares sprang dabei allerdings lange nicht heraus. Zwar kombinierte Real immer wieder stark durch die Reihen, der letzte Pass kam dann nicht an. Brahim Diaz hatte in der 27. Minute eine gute Chance, doch Gazzaniga lenkte seinen Schuss über die Latte.

    Modric trifft traumhaft


    Die Katalanen setzten derweil vereinzelt Nadelstiche. In einer guten Phase nach einer knappen halben Stunde tauchte Girona dann aber doppelt gefährlich vor dem Tor der Hausherren auf: Van den Beek (30.) und Tsygankov (33.) vergaben jedoch – und auf der anderen Seite zahlte sich die individuelle Klasse aus: Modric nahm die Kugel rund 20 Meter vor dem Tor mit der Brust runter und versenkte sie zum 1:0-Pausenstand im rechten Winkel (41.).




    Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild: Die Königlichen waren dominant, agierten außerdem nun mit deutlich mehr Zug zum Tor. Immer wieder sorgte das pfeilschnelle Offensivtrio für Furore Allerdings nutzten Vinicius Junior (58., 75.) und Mbappé (63.. 80.) ihre zahlreichen Chancen nicht.

    Vinicius Junior macht alles klar


    Bis in die Schlussphase, in der Real die überfällige Entscheidung besorgte: In der 83. Minute kombinierten sich Vinicius Junior und Mbappé einmal mehr durch die Defensivreihen der Katalanen. Diesmal machte es der Brasilianer besser und netzte links ein.


    Die Partie war nun entschieden. Während von Girona nichts mehr kam, hatten die Königlichen weitere dicke Chancen, beließen es jedoch beim 2:0. Mit dem Dreier zieht Real am Stadtrivalen Atletico vorbei und springt auf Rang zwei.



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  • Fußball | Bundesliga: Hoffenheim bezwingt Bremen auf…

    Fußball | Bundesliga: Hoffenheim bezwingt Bremen auf…


    Stand: 16.02.2025 20:37 Uhr

    Durch den 3:1-Erfolg bei Werder Bremen hat die TSG Hoffenheim drei wichtige Punkte im Abstiegskampf geholt. Für Trainer Christian Ilzer war es die geforderte Reaktion auf die Klatsche gegen Union Berlin.

    Die 0:4-Pleite gegen Union Berlin in der Vorwoche hatte Spuren hinterlassen, die blutleere Vorstellung der Hoffenheimer hatte die Abstiegsängste im Kraichgau verschärft. Trainer Christian Ilzer forderte im Spiel gegen Bremen deshalb von seinem Team eine leidenschaftliche Leistung – mit Erfolg: Trotz eines frühen Rückstands erkämpfte sich die TSG einen 3:1-Sieg bei den Hanseaten und verschaffte sich im Tabellenkeller Luft auf die Abstiegsränge.

    “Wir sind alle sehr, sehr glücklich, hier gewonnen zu haben”, sagte der Coach nach der Partie, “nach der Union-Klatsche tut uns das allen sehr gut – nicht nur für die Tabelle, sondern auch für den Kopf.” Und auch Mittelfeldmann Anton Stach fand: “Wir haben eine Reaktion gezeigt im Vergleich zum letzten Spiel. Das war extrem wichtig”.

    Hoffenheim gerät früh in Rückstand, Stach leitet Wende ein

    Dabei startete die Partie alles andere als glücklich aus Sicht der Hoffenheimer. Denn nach gerade einmal sieben Minuten traf Stanley Nsoki nach einer scharfen Hereingabe per Kopf ins eigene Tor. “Das war extrem bitter”, kommentierte Mitspieler Stach die Situation, “es war eigentliche keine gefährliche Situation und deshalb sehr unglücklich.” Trotzdem sei sein Team ruhig geblieben und habe den “Matchplan” weiter verfolgt.

    Der Tabellen-15. erarbeitete sich einige Torchancen und kam durch Anton Stach in der 28. Minute zum Ausgleich. Noch vor der Halbzeitpause drehte Tom Bischof die Partie dann mit seinem Treffer zum 2:1 zugunsten der Gäste. “Wir sind schnell zurückgekommen und haben einen guten Rhythmus gefunden”, sagte Ilzer, “es war vor allem auch eine gute Energie und eine gute Leidenschaft.”

    Orban sorgt für Enstand, Hoffenheim hofft auf Konstanz

    Diese Leidenschaft zeigten die Kraichgauer auch im zweiten Abschnitt und spielten weiter mutig nach vorne. Marius Bülter scheiterte zunächst noch an Werder-Keeper Michael Zetterer, besser machte es nach gut einer Stunde Gift Orban, der nach schnellem Umschaltspiel und einer Flanke von Kramaric für den 3:1-Enstand (63.) sorgte. “Wir haben viel investiert für die Ballgewinne und haben es dann auf eine sehr gute fußballerische Art und Weise gelöst”, lobte Ilzer. “Das muss in den Köpfen drin sein: Den Ball zu jagen und daraus unmittelbare Torchancen zu kreieren. Und mit diesem Stilmittel sind wir heute erfolgreich gewesen”, so der Österreicher weiter.

    Diese “wundervolle Art und Weise” zu spielen, will Ilzer nun mit in die nächsten Partien nehmen. “Wir müssen Konstanz reinbringen und die Ausreißer nach unten wie gegen Union wegbekommen”, sagte der 47-Jährige. Die nächste Chance dazu bekommen die Kraichgauer am kommenden Sonntag (23.02., 19:30 Uhr) gegen den VfB Stuttgart.

    Sendung am So., 16.2.2025 23:20 Uhr, SWR Sport, SWR



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  • Bundesliga-Topspiel: Meister Magdeburg bezwingt…

    Bundesliga-Topspiel: Meister Magdeburg bezwingt…


    Meister SC Magdeburg hat mit einem 29:28 (16:13)-Sieg im dramatischen Topspiel gegen Tabellenführer MT Melsungen das Titelrennen in der Handball-Bundesliga noch spannender gemacht. Zwar bleiben die Nordhessen trotz der dritten Saison-Niederlage mit 32:6 Punkten weiter an der Spitze. Der Vorsprung auf die Verfolger um die TSV Hannover-Burgdorf beträgt aber nur noch zwei Zähler. 

    Auch die Magdeburger, bei denen Linksaußen Matthias Musche mit neun Toren bester Werfer war, mischen als Tabellensechster mit 23:9 Punkten bei drei Spielen weniger als die Konkurrenz weiter im Titelrennen mit. 

    «Wenn wir verloren hätten, wäre es für uns verdammt schwer geworden», sagte Rückraum-Ass Gisli Kristjansson am Dyn-Mikrofon über den verdienten Erfolg und ergänzte mit Blick auf das erste Heimspiel seit dem blutigen Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt kurz vor Weihnachten: «Das war ein emotionaler Sieg für uns. Wir wollten den Fans unbedingt zwei Punkte bescheren.» 

    Magdeburg nie im Rückstand

    Die Hausherren dominierten über weite Strecken und lagen im gesamten Spiel nie zurück. Beim 13:9 (23. Minute) betrug der Vorsprung erstmals vier Tore. Weiter absetzen konnte sich der Titelverteidiger aber nicht, weil zu viele Chancen ausgelassen wurden. 

    So wurde es Mitte der zweiten Halbzeit noch einmal eng, als das Polster beim 22:21 bis auf ein Tor aufgebraucht war. Vier Minuten vor dem Ende kamen die Gäste beim 25:25 sogar erstmals wieder seit der Anfangsphase zum Gleichstand. 

    Dramatik am Ende

    In der spannenden Schlussphase hatte dann aber der SCM, bei dem neben Musche auch Torwart Nikola Portner mit zehn Paraden und Kristjansson mit sechs Toren herausstachen, das bessere Ende für sich und bejubelte den verdienten Erfolg.

    «Wir sind im gesamten Spiel hinten dran gewesen und waren in allen Bereichen einen Tick schlechter. Es ist extrem bitter, dass wir nicht an unser Leistungsmaximum herangekommen sind», räumte Melsungens Rechtsaußen Timo Kastening ein.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-377105/1



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  • Frauen-Bundesliga, 15. Spieltag: Freiburg bezwingt Köln -…

    Frauen-Bundesliga, 15. Spieltag: Freiburg bezwingt Köln -…


    Stand: 15.02.2025 14:35 Uhr

    Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte schossen die Fußballerinnen des SC Freiburg einen Bundesliga-Sieg gegen den 1. FC Köln heraus. RB Leipzig lag zur Pause zurück – und gewann doch deutlich.

    Die Bundesliga-Fußballerinnen des SC Freiburg sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Am 15. Spieltag besiegten sie den 1. FC Köln am Samstag (15.02.2025) mit 2:0 (0:0. Cora Zicai (59. Minute) und Maj Schneider (75.) schossen den Sieg heraus.

    Freiburg hielt Kölns Offensive auch in der Schlussphase, als die Gäste ihre Bemühungen verstärkten, auf Distanz.

    • 15. Spieltag
      Pfeil rechts

    Freiburg jetzt 16 Punkte vor Köln

    Freiburg kletterte zumindest vorübergehend auf den 6. Tabellenplatz (23 Punkte), während Köln auf dem zehnten von zwölf Plätzen bleibt (7 Punkte). Der FC hat erst einen Saisonsieg auf dem Konto, aber sechs Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Turbine Potstdam und damit den einzigen Abstiegsplatz.

    Leipzig trifft vier Mal in der zweiten Halbzeit

    Die Frauen von RB Leipzig haben 4:1 (0:1)-Sieg gegen Schlusslicht Turbine Potsdam gewonnen. Obwohl das Ergebnis am Ende so deutlich ausfiel, hatten die Leipzigerinnen vor allem in der ersten Halbzeit große Mühe. Zur Pause lag Leipzig nach einem Treffer von Mia Schmid (17. Minute) zurück.

    Erst in der zweiten Halbzeit wurde Leipzig besser und gewann am Ende klar. Die Tore erzielten Emilía Ásgeirsdóttir (56.), Giovanna Hoffmann (60., 81.) und Vanessa Fudalla (90.+3).



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