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  • Was Freiburg für Christopher Trimmel so besonders macht

    Was Freiburg für Christopher Trimmel so besonders macht

    Titel: Was Freiburg für Christopher Trimmel besonders macht

    Freiburg ist nicht nur bekannt für seine malerische Altstadt und das einzigartige Klima, sondern auch als aufstrebender Standort im deutschen Fußball. Für Christopher Trimmel, den ehemaligen Kapitän von Union Berlin, hat die Stadt eine ganz besondere Bedeutung. In diesem Artikel beleuchten wir, was Freiburg so attraktiv für den Fußballer macht und warum dieser Standort für Spieler so wichtig sein kann.

    1. Die Fußball-Tradition in Freiburg

    Freiburg hat eine lange Fußballtradition, die bis in die 19. Jahrhundert zurückreicht. Der SC Freiburg, gegründet 1904, ist seit den frühen Jahren ein fester Bestandteil des deutschen Fußballs. Für Spieler wie Trimmel ist es faszinierend, Teil einer solchen geschichtsträchtigen Mannschaft zu sein. Das Gefühl, in einer Stadt zu spielen, die den Fußball leidenschaftlich lebt und fördert, gibt den Spielern das erforderliche Engagement und die Motivation.

    2. Die supportive Gemeinschaft

    Ein weiterer Faktor, der Freiburg für Christopher Trimmel so besonders macht, ist die enge Bindung zwischen der Mannschaft und der Gemeinschaft. Die Stadt hat eine treue Fangemeinde, die die Spieler kontinuierlich unterstützt und motiviert. Diese positive Atmosphäre trägt zur Teamchemie bei und hilft den Spielern, sich weiterzuentwickeln. Trimmel, der in der Vergangenheit stets als Teamspieler galt, würde in einer solchen Umgebung seine Stärken besonders gut einbringen können.

    3. Die Jugendarbeit des SC Freiburg

    Der SC Freiburg ist bekannt für seine hervorragende Jugendarbeit und Talentförderung. Viele Spieler, die heute in der Bundesliga erfolgreich sind, haben ihre Wurzeln in Freiburg. Ein Spieler wie Trimmel, der als Vorbild für junge Talente fungieren kann, ist in diesem Kontext von großer Bedeutung. Diese Möglichkeit, mit jungen Talenten zu arbeiten und ihnen zu helfen, sich zu entwickeln, macht Freiburg für ihn besonders reizvoll.

    4. Die Lebensqualität in Freiburg

    Neben dem Fußball bietet Freiburg eine hohe Lebensqualität. Die Stadt ist umgeben von wunderschöner Natur, und das milde Klima zieht viele Menschen an. Für Fußballer, die eine Balance zwischen ihrem sportlichen und privaten Leben finden möchten, ist Freiburg ein idealer Ort. Trimmel könnte die Umgebung nutzen, um sich vom intensive Training zu erholen und neue Energie zu tanken.

    5. Nachhaltigkeit und Innovation

    Freiburg ist eine Stadt, die für ihre Nachhaltigkeitsinitiativen bekannt ist. Für einen Spieler wie Christopher Trimmel, der Wert auf Umweltbewusstsein legt, wäre es besonders attraktiv, in einer Stadt zu leben, die solche Prinzipien hochhält. Diese Aspekte könnten nicht nur Trimmels Lebensstil positiv beeinflussen, sondern auch sein Engagement für soziale Verantwortung.

    Fazit: Freiburg als Herzstück für Fußballer

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Freiburg für Christopher Trimmel nicht nur eine sportliche, sondern auch eine persönliche Bedeutung hat. Die Kombination aus Tradition, Gemeinschaft, hervorragender Jugendarbeit, hoher Lebensqualität und einem Fokus auf Nachhaltigkeit macht die Stadt zu einem idealen Ort für jeden, der im Profifußball tätig ist. Spieler, die in Freiburg aktiv sind oder waren, werden immer wieder bestätigen, dass die Stadt weit mehr ist als nur ein Standort – sie ist ein Zuhause, das sie in ihren Herzen tragen.

  • Ein Projekt reizt ihn besonders

    Ein Projekt reizt ihn besonders


    1. ruhr24
    2. BVB
    Mario Götze schaut ernst.
    Mario Götze hat über seine Zukunftspläne gesprochen. © Buriakov/BEAUTIFUL SPORTS/Imago

    Mario Götze könnte Eintracht Frankfurt auf absehbare Zeit verlassen. Der Ex-BVB-Profi sprach ganz offen über seine sportliche Zukunft.

    Dortmund/Frankfurt – Mario Götze war in den Meisterjahren 2011 und 2012 eine der prägenden Figuren bei Borussia Dortmund. Im Anschluss verlief seine Kariere anders als erwartet. Nach einer mehrjährigen Talfahrt spielt der 32-Jährige seit geraumer Zeit bei Eintracht Frankfurt eine wichtige Rolle. Doch wie lange noch?

    Ex-BVB-Star Mario Götze liebäugelt mit Transfer: Ein Projekt reizt ihn besonders

    Genau diese Frage bekam der Weltmeister von 2014 nun in einem Interview von der Bild gestellt. Richtig beantworten konnte er diese nicht. Gleichwohl machte Götze Frankfurt und der Eintracht eine eindeutige Liebeserklärung.

    „Es ist die Gesamtkonstellation, Stadt, Verein, Trainingsgelände, Stadion – alles was dazu gehört. Das ist einfach ideal. Wir fühlen uns alle sehr wohl hier“, schwärmte der Mittelfeldspieler.

    Dennoch gab Götze zu, über einen Wechsel nach Ende seines Vertrags im Sommer 2026 nachzudenken: „Wir spielen schon mit der Überlegung, ins Ausland zu gehen und uns und den Kindern diese Erfahrung zu ermöglichen. Ich habe fast immer in Deutschland gelebt und gespielt. Für meine Kinder und für Ann-Katrin (Götzes Ehefrau, Anm. d. Red.) und mich ist das Ausland spannend.“

    Ex-BVB-Star Mario Götze in die USA? „Das fände ich schon interessant“

    Die USA stellen für Ex-BVB-Star Götze einen großen Reiz dar, wie er bereits im vergangenen Jahr erklärte. Dort kann sich der Routinier vorstellen, als Mitbesitzer eines Klubs in der MLS zu fungieren.

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    Diesbezüglich stellte der ehemalige BVB-Star klar: „Das fände ich schon interessant. Da sind Sport und Business verbunden. Das wäre das Einzige, bei dem ich sagen würde, dass ich noch mal in einem Verein etwas operativ mache. Aber es muss passen. Von der Stadt und von der Opportunität.“

    Es scheint, als würden die Überlegungen konkreter werden. Bis zum nächsten Jahr hat Götze aber noch einiges vor mit Eintracht Frankfurt. Womöglich gelingt es ihm ja, sich mit einem Titel zu verabschieden.



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  • Augsburg ist für den BVB aus vier Gründen ein besonders ekliger Gegner

    Augsburg ist für den BVB aus vier Gründen ein besonders ekliger Gegner


    1. Fehmarnsches Tageblatt
    2. Sport
    3. Fußball

    Für Borussia Dortmund geht es zwischen den Champions-League-Duellen mit Lille gegen den FC Augsburg. Die Stolpergefahr ist groß.

    Dortmund – Zwischen den Achtelfinalspielen der Champions League gegen den OSC Lille tritt Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr, alle TV-Infos) Uhr in der Bundesliga gegen den FC Augsburg an.

    Nach den Siegen gegen Union Berlin und den FC St. Pauli hat der BVB in der Liga Aufwind. Allerdings stellt sich die Frage, ob dieser Aufwind die bedenklich schwache zweite Halbzeit gegen Lille in der Königsklasse am Dienstagabend überstanden hat.

    Der BVB darf nicht schon an die Champions League denken

    In der Bundesliga bleibt die Lage ernst, sodass Dortmund nicht den Fehler machen darf, sich gedanklich bereits auf das Rückspiel in Frankreich zu konzentrieren. Gegen Augsburg in einem tabellarischen Nachbarschaftsduell anzutreten, spricht für sich – und gegen den BVB.

    Die Fuggerstädter sind keineswegs zu unterschätzen. Der FC Augsburg hat das Potenzial, Dortmund erheblich zu ärgern. fussball.news, das Fußballportal von IPPEN.MEDIA, nennt vier Gründe, warum die Gäste für den BVB eine echte Herausforderung darstellen.

    1. BVB-Gegner Augsburg präsentiert sich in hervorragender Form

    In der Jahrestabelle für 2025 und der Rückrundentabelle der Bundesliga steht der FCA dort, wo sich der BVB gerne sehen würde: auf dem dritten Platz, einem Champions-League-Rang. Nur der FC Bayern und Bayer Leverkusen haben seit Anfang Januar mehr Punkte gesammelt als Augsburg, das zum Jahreswechsel noch auf Platz 13 lag und die Abstiegszone im Blick behalten musste.

    Mittlerweile kann der Tabellenelfte mit nur noch fünf Punkten Rückstand auf Platz sieben sogar leise vom Europapokal träumen, sofern der Erfolgslauf anhält.

    Der FC Augsburg ärgerte den BVB bereits im Hinspiel Ende Oktober mit einem 2:1-Sieg.
    Der FC Augsburg ärgerte den BVB bereits im Hinspiel Ende Oktober mit einem 2:1-Sieg. © IMAGO/Revierfoto

    2. Augsburgs Defensive ist ein Bollwerk – damit tut sich der BVB schwer

    Der Hauptgrund für den Aufschwung des Teams von Trainer Jess Thorup ist offensichtlich: Nach der kurzen Winterpause hat sich die Mannschaft defensiv auf einem herausragenden Niveau stabilisiert. Während sie zum Jahreswechsel nach 15 Spieltagen schon 32 Gegentore kassiert hatten, kamen in den folgenden neun Partien lediglich drei weitere hinzu. Damit hat der FCA im Jahr 2025 die beste Abwehr in Europas Top-fünf-Ligen.

    Der BVB hat oft Schwierigkeiten gegen sattelfeste Abwehrreihen, wie auch das Spiel gegen Lille zeigte. Abgesehen von Karim Adeyemis Traumtor gelang es Dortmund kaum, nennenswerte Chancen zu kreieren. Auch beim FC St. Pauli war der Auswärtssieg der Schwarzgelben vor allem einer ungewohnten Effizienz zu verdanken, da es in Hamburg nur wenige Gelegenheiten gab.

    3. Fehlt gegen Augsburg mal wieder die Motivation beim BVB?

    Mit dem Rückschlag gegen Lille zeigte der BVB eine ungewohnte Schwäche. Normalerweise präsentiert sich die Mannschaft in der Champions League stärker als in der Bundesliga. Der Sportpsychologe Matthias Herzog erklärte dieser Redaktion zuletzt, dass es dem BVB „an der intrinsischen Motivation“ mangele, wenn er gegen vermeintlich kleinere Namen in der Bundesliga antritt.

    „Flutlicht, internationale Aufmerksamkeit, große Gegner – das elektrisiert die Spieler. Jeder will sich beweisen: Gegen Paris oder Mailand? 100 Prozent Motivation. Gegen Augsburg oder Mainz an einem grauen Samstagnachmittag? Plötzlich fehlt der letzte Biss“, so Herzog. Es wäre typisch für Dortmund, wenn zwischen den Champions-League-Spielen die Konzentration gegen den FCA nachlassen würde.

    4. Augsburgs Unterschiedsspieler ist in Form, Dortmunds nicht

    Schon das Hinspiel gegen Augsburg verlor der BVB mit 1:2. Alexis Claude-Maurice war der überragende Spieler mit zwei Treffern, nachdem Donyell Malen Dortmund früh in Führung gebracht hatte. Claude-Maurice hat sich als Serientäter der Fuggerstädter etabliert: Der Franzose erzielte insgesamt bereits neun Tore und zuletzt einen Hattrick beim Auswärtssieg gegen Borussia Mönchengladbach. In der sogenannten Gamewinner-Statistik der Bundesliga liegt der Sommer-Neuzugang mit vier spielentscheidenden Treffern nur hinter Harry Kane, Jonathan Burkardt und Omar Marmoush.

    In dieser Saison galt Jamie Gittens lange als der Unterschiedspieler bei Borussia Dortmund. Der junge Engländer befindet sich jedoch in einer Formkrise. Nachdem er in zwei Spielen als Einwechselspieler agiert hatte, stellte Trainer Niko Kovač ihn gegen Lille wieder in die Startelf. Doch Gittens blieb weitgehend ohne Einfluss. Dadurch fehlt dem BVB derzeit oft ein Spieler, der mit individuellen Aktionen gegen starke Abwehrreihen den Unterschied machen kann.

    Ex-Dortmunder will die alten Kollegen ärgern

    Augsburg reist mit Rückenwind nach Dortmund, da sie in den letzten Wochen eine gute Serie hingelegt haben. Besonders motiviert ist Marius Wolf, der zu vielen ehemaligen Teamkollegen beim BVB noch guten Kontakt hat. „Es ist keine einfache Zeit für Dortmund. In den vergangenen Spielen aber haben sie sich stabilisiert. Es kommt langsam wieder was ins Rollen, das wollen wir unterbrechen“, äußerte sich der Allrounder gegenüber der Augsburger Allgemeinen über seine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

    Auf ein gutes Omen sollte sich der BVB übrigens nicht verlassen: Am Samstag tritt Dortmund in einem speziellen Trikot an, das im Neon-Design an die Meisterschafts-Jerseys von 1995 erinnern soll. In den letzten Jahren erzielte der BVB in verschiedenen Sondereditionen deutliche Siege gegen Fortuna Düsseldorf (2019), Werder Bremen (2021) und Hertha BSC (2023). Allerdings verloren sie im April 2024 im letzten Spiel in einem Sondertrikot gegen den VfB Stuttgart.



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  • Ein Projekt reizt ihn besonders

    Ein Projekt reizt ihn besonders


    1. ruhr24
    2. BVB
    Mario Götze schaut ernst.
    Mario Götze hat über seine Zukunftspläne gesprochen. © Buriakov/BEAUTIFUL SPORTS/Imago

    Mario Götze könnte Eintracht Frankfurt auf absehbare Zeit verlassen. Der Ex-BVB-Profi sprach ganz offen über seine sportliche Zukunft.

    Dortmund/Frankfurt – Mario Götze war in den Meisterjahren 2011 und 2012 eine der prägenden Figuren bei Borussia Dortmund. Im Anschluss verlief seine Kariere anders als erwartet. Nach einer mehrjährigen Talfahrt spielt der 32-Jährige seit geraumer Zeit bei Eintracht Frankfurt eine wichtige Rolle. Doch wie lange noch?

    Ex-BVB-Star Mario Götze liebäugelt mit Transfer: Ein Projekt reizt ihn besonders

    Genau diese Frage bekam der Weltmeister von 2014 nun in einem Interview von der Bild gestellt. Richtig beantworten konnte er diese nicht. Gleichwohl machte Götze Frankfurt und der Eintracht eine eindeutige Liebeserklärung.

    „Es ist die Gesamtkonstellation, Stadt, Verein, Trainingsgelände, Stadion – alles was dazu gehört. Das ist einfach ideal. Wir fühlen uns alle sehr wohl hier“, schwärmte der Mittelfeldspieler.

    Dennoch gab Götze zu, über einen Wechsel nach Ende seines Vertrags im Sommer 2026 nachzudenken: „Wir spielen schon mit der Überlegung, ins Ausland zu gehen und uns und den Kindern diese Erfahrung zu ermöglichen. Ich habe fast immer in Deutschland gelebt und gespielt. Für meine Kinder und für Ann-Katrin (Götzes Ehefrau, Anm. d. Red.) und mich ist das Ausland spannend.“

    Ex-BVB-Star Mario Götze in die USA? „Das fände ich schon interessant“

    Die USA stellen für Ex-BVB-Star Götze einen großen Reiz dar, wie er bereits im vergangenen Jahr erklärte. Dort kann sich der Routinier vorstellen, als Mitbesitzer eines Klubs in der MLS zu fungieren.

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    Diesbezüglich stellte der ehemalige BVB-Star klar: „Das fände ich schon interessant. Da sind Sport und Business verbunden. Das wäre das Einzige, bei dem ich sagen würde, dass ich noch mal in einem Verein etwas operativ mache. Aber es muss passen. Von der Stadt und von der Opportunität.“

    Es scheint, als würden die Überlegungen konkreter werden. Bis zum nächsten Jahr hat Götze aber noch einiges vor mit Eintracht Frankfurt. Womöglich gelingt es ihm ja, sich mit einem Titel zu verabschieden.



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  • Augsburg ist für den BVB aus vier Gründen ein besonders ekliger Gegner

    Augsburg ist für den BVB aus vier Gründen ein besonders ekliger Gegner


    1. wa.de
    2. Sport
    3. BVB 09

    Für Borussia Dortmund geht es zwischen den Champions-League-Duellen mit Lille gegen den FC Augsburg. Die Stolpergefahr ist groß.

    Dortmund – Zwischen den Achtelfinalspielen der Champions League gegen den OSC Lille tritt Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr, alle TV-Infos) Uhr in der Bundesliga gegen den FC Augsburg an.

    Nach den Siegen gegen Union Berlin und den FC St. Pauli hat der BVB in der Liga Aufwind. Allerdings stellt sich die Frage, ob dieser Aufwind die bedenklich schwache zweite Halbzeit gegen Lille in der Königsklasse am Dienstagabend überstanden hat.

    Der BVB darf nicht schon an die Champions League denken

    In der Bundesliga bleibt die Lage ernst, sodass Dortmund nicht den Fehler machen darf, sich gedanklich bereits auf das Rückspiel in Frankreich zu konzentrieren. Gegen Augsburg in einem tabellarischen Nachbarschaftsduell anzutreten, spricht für sich – und gegen den BVB.

    Die Fuggerstädter sind keineswegs zu unterschätzen. Der FC Augsburg hat das Potenzial, Dortmund erheblich zu ärgern. fussball.news, das Fußballportal von IPPEN.MEDIA, nennt vier Gründe, warum die Gäste für den BVB eine echte Herausforderung darstellen.

    1. BVB-Gegner Augsburg präsentiert sich in hervorragender Form

    In der Jahrestabelle für 2025 und der Rückrundentabelle der Bundesliga steht der FCA dort, wo sich der BVB gerne sehen würde: auf dem dritten Platz, einem Champions-League-Rang. Nur der FC Bayern und Bayer Leverkusen haben seit Anfang Januar mehr Punkte gesammelt als Augsburg, das zum Jahreswechsel noch auf Platz 13 lag und die Abstiegszone im Blick behalten musste.

    Mittlerweile kann der Tabellenelfte mit nur noch fünf Punkten Rückstand auf Platz sieben sogar leise vom Europapokal träumen, sofern der Erfolgslauf anhält.

    Der FC Augsburg ärgerte den BVB bereits im Hinspiel Ende Oktober mit einem 2:1-Sieg.
    Der FC Augsburg ärgerte den BVB bereits im Hinspiel Ende Oktober mit einem 2:1-Sieg. © IMAGO/Revierfoto

    2. Augsburgs Defensive ist ein Bollwerk – damit tut sich der BVB schwer

    Der Hauptgrund für den Aufschwung des Teams von Trainer Jess Thorup ist offensichtlich: Nach der kurzen Winterpause hat sich die Mannschaft defensiv auf einem herausragenden Niveau stabilisiert. Während sie zum Jahreswechsel nach 15 Spieltagen schon 32 Gegentore kassiert hatten, kamen in den folgenden neun Partien lediglich drei weitere hinzu. Damit hat der FCA im Jahr 2025 die beste Abwehr in Europas Top-fünf-Ligen.

    Der BVB hat oft Schwierigkeiten gegen sattelfeste Abwehrreihen, wie auch das Spiel gegen Lille zeigte. Abgesehen von Karim Adeyemis Traumtor gelang es Dortmund kaum, nennenswerte Chancen zu kreieren. Auch beim FC St. Pauli war der Auswärtssieg der Schwarzgelben vor allem einer ungewohnten Effizienz zu verdanken, da es in Hamburg nur wenige Gelegenheiten gab.

    3. Fehlt gegen Augsburg mal wieder die Motivation beim BVB?

    Mit dem Rückschlag gegen Lille zeigte der BVB eine ungewohnte Schwäche. Normalerweise präsentiert sich die Mannschaft in der Champions League stärker als in der Bundesliga. Der Sportpsychologe Matthias Herzog erklärte dieser Redaktion zuletzt, dass es dem BVB „an der intrinsischen Motivation“ mangele, wenn er gegen vermeintlich kleinere Namen in der Bundesliga antritt.

    „Flutlicht, internationale Aufmerksamkeit, große Gegner – das elektrisiert die Spieler. Jeder will sich beweisen: Gegen Paris oder Mailand? 100 Prozent Motivation. Gegen Augsburg oder Mainz an einem grauen Samstagnachmittag? Plötzlich fehlt der letzte Biss“, so Herzog. Es wäre typisch für Dortmund, wenn zwischen den Champions-League-Spielen die Konzentration gegen den FCA nachlassen würde.

    4. Augsburgs Unterschiedsspieler ist in Form, Dortmunds nicht

    Schon das Hinspiel gegen Augsburg verlor der BVB mit 1:2. Alexis Claude-Maurice war der überragende Spieler mit zwei Treffern, nachdem Donyell Malen Dortmund früh in Führung gebracht hatte. Claude-Maurice hat sich als Serientäter der Fuggerstädter etabliert: Der Franzose erzielte insgesamt bereits neun Tore und zuletzt einen Hattrick beim Auswärtssieg gegen Borussia Mönchengladbach. In der sogenannten Gamewinner-Statistik der Bundesliga liegt der Sommer-Neuzugang mit vier spielentscheidenden Treffern nur hinter Harry Kane, Jonathan Burkardt und Omar Marmoush.

    In dieser Saison galt Jamie Gittens lange als der Unterschiedspieler bei Borussia Dortmund. Der junge Engländer befindet sich jedoch in einer Formkrise. Nachdem er in zwei Spielen als Einwechselspieler agiert hatte, stellte Trainer Niko Kovač ihn gegen Lille wieder in die Startelf. Doch Gittens blieb weitgehend ohne Einfluss. Dadurch fehlt dem BVB derzeit oft ein Spieler, der mit individuellen Aktionen gegen starke Abwehrreihen den Unterschied machen kann.

    Ex-Dortmunder will die alten Kollegen ärgern

    Augsburg reist mit Rückenwind nach Dortmund, da sie in den letzten Wochen eine gute Serie hingelegt haben. Besonders motiviert ist Marius Wolf, der zu vielen ehemaligen Teamkollegen beim BVB noch guten Kontakt hat. „Es ist keine einfache Zeit für Dortmund. In den vergangenen Spielen aber haben sie sich stabilisiert. Es kommt langsam wieder was ins Rollen, das wollen wir unterbrechen“, äußerte sich der Allrounder gegenüber der Augsburger Allgemeinen über seine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

    Auf ein gutes Omen sollte sich der BVB übrigens nicht verlassen: Am Samstag tritt Dortmund in einem speziellen Trikot an, das im Neon-Design an die Meisterschafts-Jerseys von 1995 erinnern soll. In den letzten Jahren erzielte der BVB in verschiedenen Sondereditionen deutliche Siege gegen Fortuna Düsseldorf (2019), Werder Bremen (2021) und Hertha BSC (2023). Allerdings verloren sie im April 2024 im letzten Spiel in einem Sondertrikot gegen den VfB Stuttgart.



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  • Champions League: Ein besonders schmerzhaftes Gegentor für den BVB – Sport

    Champions League: Ein besonders schmerzhaftes Gegentor für den BVB – Sport


    Borussia Dortmund hat es im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen OSC Lille versäumt, sich eine deutlich bessere Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Mittwoch zu erspielen. Die Chancen des in der Bundesliga bislang ebenso enttäuschenden wie gebeutelten BVB, zum sechsten Mal binnen 13 Jahren ins Viertelfinale der europäischen Königsklasse einzuziehen, bleiben nach dem 1:1 (1:0) am Dienstagabend zwar realistisch. Favorit sind die Borussen nun aber eher nicht mehr.



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  • Pokal-Sensation Bielefeld muss für BVB besonders schmerzhaft sein

    Pokal-Sensation Bielefeld muss für BVB besonders schmerzhaft sein


    1. fussball.news
    2. Deutschland
    3. Borussia Dortmund

    Arminia Bielefeld ist im Halbfinale des DFB-Pokals angekommen. Borussia Dortmund muss schon wieder neidisch auf einen Drittligisten schauen.

    Dortmund/Bielefeld – Wie die Verantwortlichen und Profis von Borussia Dortmund den DFB-Pokal verfolgen, ist nicht überliefert. Auf die eine oder andere Art wird die nächste Sensation durch Arminia Bielefeld zum BVB durchgedrungen sein.

    Der Drittligist schaltete am Dienstagabend in einem klassischen Pokalthriller mit Werder Bremen nach Union Berlin und dem SC Freiburg den dritten Erstligisten aus und zog ins Halbfinale ein. Dort warten Double-Sieger Bayer Leverkusen, der VfB Stuttgart oder der Sieger der Partie zwischen RB Leipzig und dem VfL Wolfsburg (Mittwoch, 20.45 Uhr, TV-Infos) auf den Außenseiter.

    BVB scheiterte Ende Oktober am VfL Wolfsburg

    Die Ostwestfalen sind damit nur noch 90 Minuten vom Endspiel in Berlin entfernt, 180 Minuten vom Titel und dem Einzug in den Europapokal. Beim Team, das im Westfalenstadion heimisch ist, muss der Blick auf die Arminen besonders schmerzen. Der BVB hatte sich bereits in der zweiten Hauptrunde gegen Wolfsburg aus dem DFB-Pokal verabschiedet.

    Stark ersatzgeschwächt verlor die Elf von Nuri Şahin Ende Oktober kurz vor dem Einzug ins Elfmeterschießen durch ein spätes Tor des Wolfsburger Stürmers Jonas Wind. Auf der Bank des BVB hatte mit Marcel Sabitzer nur ein vollwertiger Profi Platz genommen, Şahin nutzte trotz Verlängerung mangels gangbarer Alternativen insgesamt nur drei Wechseloptionen.

    Schon letzte Saison kam ein Drittligist weiter als der BVB

    Einen großen Vorwurf konnte man Dortmund nach dem Aus gegen die Wölfe nicht machen, jedoch kräht danach im DFB-Pokal schnell kein Hahn mehr. Im K.o.-Wettbewerb zählt nur das Weiterkommen. Und in dieser Hinsicht sprechen bemerkenswerte Fakten gegen den BVB.

    Arminia Bielefeld feiert den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals, während der BVB schon lange zuschaut.
    Arminia Bielefeld feiert den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals, während der BVB schon lange zuschaut. © Friso Gentsch/dpa

    Schließlich folgt Arminia Bielefeld als Sensationsteam auf den 1. FC Saarbrücken, der im Vorjahr ins Halbfinale vorgedrungen war. Der FCS schaltete nacheinander den FC Bayern, Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach aus, verlor erst gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern im Semifinale. Dortmund war 2023/24 im Achtelfinale am VfB Stuttgart gescheitert.

    BVB ist den Ruf der Pokalmannschaft los

    Auch 2021/22 verabschiedete sich Dortmund früher als mehrere unterklassige Teams, nachdem die Elf von Trainer Marco Rose sich beim damaligen Zweitligisten FC St. Pauli blamiert hatte.

    Den Ruf der Pokalmannschaft ist der BVB inzwischen los. Dabei hatte sich der Klub ihn nur mühsam erarbeitet.

    Über Jahre war es alles andere als eine Liebesbeziehung zwischen Dortmund und dem DFB-Pokal. Selbst Erfolgs-Übervater Jürgen Klopp fremdelte anfänglich mit dem Cup. Zwischen dem legendären Pokalsieg 1989 gegen Werder Bremen und dem 5:2 gegen den FC Bayern im Jahr 2012, mit dem der BVB das Double perfekt machte, schafften es die Schwarzgelben nur einmal ins Endspiel (2008, 1:2 nach Verlängerung gegen den FC Bayern).

    BVB zwischen 2012 und 2021 sechsmal im Endspiel

    Dem gegenüber standen allerlei Peinlichkeiten: Mehrfach schied der BVB in der 1. Runde aus, beispielsweise im Jahr 2001 gegen die Zweitvertretung des VfL Wolfsburg. Unvergessen sind in Dortmund auch das Aus als amtierender Champions-League-Sieger gegen den Drittligisten Eintracht Trier im Jahr 1997 oder das verlorene Elfmeterschießen 2010 gegen die Kickers Offenbach unter Klopp.

    Anderthalb Jahre später reckte Kapitän Sebastian Kehl den Pokal nach dem Sieg gegen Bayern in den Berliner Nachthimmel, es begann die stärkste Pokalserie des BVB mit fünf weiteren Finals und zwei Endspielsiegen bis 2021. In der Corona-Saison gelang unter Interimscoach Edin Terzić der bisher letzte Triumph.

    BVB muss um Europapokaleinzug bangen

    Seither ist Dortmund in vier Pokalsaisons nur einmal über das Achtelfinale hinausgekommen. Jedes Aus ist schmerzhaft, weil der DFB-Pokal für jeden Klub, der nicht FC Bayern heißt, vor der Saison die größte und bisweilen auch einzig realistische Titelchance bietet.

    Für den BVB ist das Aus in der laufenden Spielzeit umso ärgerlicher, weil mit dem Pokalsieg der Einzug in die Europa League einhergeht. Angesichts Tabellenplatz zehn, den Dortmund in der Bundesliga aktuell aufweist, ist keineswegs gesichert, dass sich die Schwarzgelben über den regulären Weg für einen Europapokal qualifizieren werden.

    Bielefeld spielte Ende Januar gegen die zweite Mannschaft des BVB

    Mit der 6:0-Gala gegen Union Berlin hat die Elf von Neu-Trainer Niko Kovač am Wochenende neue Hoffnungen geschürt, solche zu bestätigen hat sich in dieser Saison aber schon oft als zu hohe Hürde erwiesen.

    Dass mit Arminia Bielefeld der Tabellenvierte der 3. Liga, der Ende Januar noch bei der zweiten Mannschaft des BVB im Stadion Rote Erde gastierte, von Berlin und einer Pokalsensation träumen darf, sollte Dortmund umso mehr zu denken geben.



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  • Pokal-Wunder Bielefeld muss für den BVB besonders bitter sein

    Pokal-Wunder Bielefeld muss für den BVB besonders bitter sein


    1. fussball.news
    2. Deutschland
    3. Borussia Dortmund

    Arminia Bielefeld hat sich einen Platz im Halbfinale des DFB-Pokals gesichert. Borussia Dortmund muss erneut neidvoll auf einen Drittligisten blicken.

    Dortmund/Bielefeld – Wie die Verantwortlichen und Profis von Borussia Dortmund den DFB-Pokal verfolgen, ist nicht überliefert. Auf die eine oder andere Art wird die nächste Sensation durch Arminia Bielefeld zum BVB durchgedrungen sein.

    Der Drittligist schaltete am Dienstagabend in einem klassischen Pokalthriller mit Werder Bremen nach Union Berlin und dem SC Freiburg den dritten Erstligisten aus und zog ins Halbfinale ein. Dort warten Double-Sieger Bayer Leverkusen, der VfB Stuttgart oder der Sieger der Partie zwischen RB Leipzig und dem VfL Wolfsburg (Mittwoch, 20.45 Uhr, TV-Infos) auf den Außenseiter.

    BVB scheiterte Ende Oktober am VfL Wolfsburg

    Die Ostwestfalen sind damit nur noch 90 Minuten vom Endspiel in Berlin entfernt, 180 Minuten vom Titel und dem Einzug in den Europapokal. Beim Team, das im Westfalenstadion heimisch ist, muss der Blick auf die Arminen besonders schmerzen. Der BVB hatte sich bereits in der zweiten Hauptrunde gegen Wolfsburg aus dem DFB-Pokal verabschiedet.

    Stark ersatzgeschwächt verlor die Elf von Nuri Şahin Ende Oktober kurz vor dem Einzug ins Elfmeterschießen durch ein spätes Tor des Wolfsburger Stürmers Jonas Wind. Auf der Bank des BVB hatte mit Marcel Sabitzer nur ein vollwertiger Profi Platz genommen, Şahin nutzte trotz Verlängerung mangels gangbarer Alternativen insgesamt nur drei Wechseloptionen.

    Schon letzte Saison kam ein Drittligist weiter als der BVB

    Einen großen Vorwurf konnte man Dortmund nach dem Aus gegen die Wölfe nicht machen, jedoch kräht danach im DFB-Pokal schnell kein Hahn mehr. Im K.o.-Wettbewerb zählt nur das Weiterkommen. Und in dieser Hinsicht sprechen bemerkenswerte Fakten gegen den BVB.

    Arminia Bielefeld feiert den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals, während der BVB schon lange zuschaut.
    Arminia Bielefeld feiert den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals, während der BVB schon lange zuschaut. © Friso Gentsch/dpa

    Schließlich folgt Arminia Bielefeld als Sensationsteam auf den 1. FC Saarbrücken, der im Vorjahr ins Halbfinale vorgedrungen war. Der FCS schaltete nacheinander den FC Bayern, Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach aus, verlor erst gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern im Semifinale. Dortmund war 2023/24 im Achtelfinale am VfB Stuttgart gescheitert.

    BVB ist den Ruf der Pokalmannschaft los

    Auch 2021/22 verabschiedete sich Dortmund früher als mehrere unterklassige Teams, nachdem die Elf von Trainer Marco Rose sich beim damaligen Zweitligisten FC St. Pauli blamiert hatte.

    Den Ruf der Pokalmannschaft ist der BVB inzwischen los. Dabei hatte sich der Klub ihn nur mühsam erarbeitet.

    Über Jahre war es alles andere als eine Liebesbeziehung zwischen Dortmund und dem DFB-Pokal. Selbst Erfolgs-Übervater Jürgen Klopp fremdelte anfänglich mit dem Cup. Zwischen dem legendären Pokalsieg 1989 gegen Werder Bremen und dem 5:2 gegen den FC Bayern im Jahr 2012, mit dem der BVB das Double perfekt machte, schafften es die Schwarzgelben nur einmal ins Endspiel (2008, 1:2 nach Verlängerung gegen den FC Bayern).

    BVB zwischen 2012 und 2021 sechsmal im Endspiel

    Dem gegenüber standen allerlei Peinlichkeiten: Mehrfach schied der BVB in der 1. Runde aus, beispielsweise im Jahr 2001 gegen die Zweitvertretung des VfL Wolfsburg. Unvergessen sind in Dortmund auch das Aus als amtierender Champions-League-Sieger gegen den Drittligisten Eintracht Trier im Jahr 1997 oder das verlorene Elfmeterschießen 2010 gegen die Kickers Offenbach unter Klopp.

    Anderthalb Jahre später reckte Kapitän Sebastian Kehl den Pokal nach dem Sieg gegen Bayern in den Berliner Nachthimmel, es begann die stärkste Pokalserie des BVB mit fünf weiteren Finals und zwei Endspielsiegen bis 2021. In der Corona-Saison gelang unter Interimscoach Edin Terzić der bisher letzte Triumph.

    BVB muss um Europapokaleinzug bangen

    Seither ist Dortmund in vier Pokalsaisons nur einmal über das Achtelfinale hinausgekommen. Jedes Aus ist schmerzhaft, weil der DFB-Pokal für jeden Klub, der nicht FC Bayern heißt, vor der Saison die größte und bisweilen auch einzig realistische Titelchance bietet.

    Für den BVB ist das Aus in der laufenden Spielzeit umso ärgerlicher, weil mit dem Pokalsieg der Einzug in die Europa League einhergeht. Angesichts Tabellenplatz zehn, den Dortmund in der Bundesliga aktuell aufweist, ist keineswegs gesichert, dass sich die Schwarzgelben über den regulären Weg für einen Europapokal qualifizieren werden.

    Bielefeld spielte Ende Januar gegen die zweite Mannschaft des BVB

    Mit der 6:0-Gala gegen Union Berlin hat die Elf von Neu-Trainer Niko Kovač am Wochenende neue Hoffnungen geschürt, solche zu bestätigen hat sich in dieser Saison aber schon oft als zu hohe Hürde erwiesen.

    Dass mit Arminia Bielefeld der Tabellenvierte der 3. Liga, der Ende Januar noch bei der zweiten Mannschaft des BVB im Stadion Rote Erde gastierte, von Berlin und einer Pokalsensation träumen darf, sollte Dortmund umso mehr zu denken geben.



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  • Pokal-Sensation Bielefeld muss den BVB besonders schmerzen

    Pokal-Sensation Bielefeld muss den BVB besonders schmerzen


    1. fussball.news
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    3. Borussia Dortmund

    Arminia Bielefeld steht im Halbfinale des DFB-Pokals. Borussia Dortmund muss im zweiten Jahr nacheinander neidisch auf einen Drittligisten schauen.

    Dortmund/Bielefeld – Wie die Verantwortlichen und Profis von Borussia Dortmund den DFB-Pokal verfolgen, ist nicht überliefert. Auf die eine oder andere Art wird die nächste Sensation durch Arminia Bielefeld zum BVB durchgedrungen sein.

    Der Drittligist schaltete am Dienstagabend in einem klassischen Pokalthriller mit Werder Bremen nach Union Berlin und dem SC Freiburg den dritten Erstligisten aus und zog ins Halbfinale ein. Dort warten Double-Sieger Bayer Leverkusen, der VfB Stuttgart oder der Sieger der Partie zwischen RB Leipzig und dem VfL Wolfsburg (Mittwoch, 20.45 Uhr, TV-Infos) auf den Außenseiter.

    BVB scheiterte Ende Oktober am VfL Wolfsburg

    Die Ostwestfalen sind damit nur noch 90 Minuten vom Endspiel in Berlin entfernt, 180 Minuten vom Titel und dem Einzug in den Europapokal. Beim Team, das im Westfalenstadion heimisch ist, muss der Blick auf die Arminen besonders schmerzen. Der BVB hatte sich bereits in der zweiten Hauptrunde gegen Wolfsburg aus dem DFB-Pokal verabschiedet.

    Stark ersatzgeschwächt verlor die Elf von Nuri Şahin Ende Oktober kurz vor dem Einzug ins Elfmeterschießen durch ein spätes Tor des Wolfsburger Stürmers Jonas Wind. Auf der Bank des BVB hatte mit Marcel Sabitzer nur ein vollwertiger Profi Platz genommen, Şahin nutzte trotz Verlängerung mangels gangbarer Alternativen insgesamt nur drei Wechseloptionen.

    Schon letzte Saison kam ein Drittligist weiter als der BVB

    Einen großen Vorwurf konnte man Dortmund nach dem Aus gegen die Wölfe nicht machen, jedoch kräht danach im DFB-Pokal schnell kein Hahn mehr. Im K.o.-Wettbewerb zählt nur das Weiterkommen. Und in dieser Hinsicht sprechen bemerkenswerte Fakten gegen den BVB.

    Arminia Bielefeld feiert den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals, während der BVB schon lange zuschaut.
    Arminia Bielefeld feiert den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals, während der BVB schon lange zuschaut. © Friso Gentsch/dpa

    Schließlich folgt Arminia Bielefeld als Sensationsteam auf den 1. FC Saarbrücken, der im Vorjahr ins Halbfinale vorgedrungen war. Der FCS schaltete nacheinander den FC Bayern, Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach aus, verlor erst gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern im Semifinale. Dortmund war 2023/24 im Achtelfinale am VfB Stuttgart gescheitert.

    BVB ist den Ruf der Pokalmannschaft los

    Auch 2021/22 verabschiedete sich Dortmund früher als mehrere unterklassige Teams, nachdem die Elf von Trainer Marco Rose sich beim damaligen Zweitligisten FC St. Pauli blamiert hatte.

    Den Ruf der Pokalmannschaft ist der BVB inzwischen los. Dabei hatte sich der Klub ihn nur mühsam erarbeitet.

    Über Jahre war es alles andere als eine Liebesbeziehung zwischen Dortmund und dem DFB-Pokal. Selbst Erfolgs-Übervater Jürgen Klopp fremdelte anfänglich mit dem Cup. Zwischen dem legendären Pokalsieg 1989 gegen Werder Bremen und dem 5:2 gegen den FC Bayern im Jahr 2012, mit dem der BVB das Double perfekt machte, schafften es die Schwarzgelben nur einmal ins Endspiel (2008, 1:2 nach Verlängerung gegen den FC Bayern).

    BVB zwischen 2012 und 2021 sechsmal im Endspiel

    Dem gegenüber standen allerlei Peinlichkeiten: Mehrfach schied der BVB in der 1. Runde aus, beispielsweise im Jahr 2001 gegen die Zweitvertretung des VfL Wolfsburg. Unvergessen sind in Dortmund auch das Aus als amtierender Champions-League-Sieger gegen den Drittligisten Eintracht Trier im Jahr 1997 oder das verlorene Elfmeterschießen 2010 gegen die Kickers Offenbach unter Klopp.

    Anderthalb Jahre später reckte Kapitän Sebastian Kehl den Pokal nach dem Sieg gegen Bayern in den Berliner Nachthimmel, es begann die stärkste Pokalserie des BVB mit fünf weiteren Finals und zwei Endspielsiegen bis 2021. In der Corona-Saison gelang unter Interimscoach Edin Terzić der bisher letzte Triumph.

    BVB muss um Europapokaleinzug bangen

    Seither ist Dortmund in vier Pokalsaisons nur einmal über das Achtelfinale hinausgekommen. Jedes Aus ist schmerzhaft, weil der DFB-Pokal für jeden Klub, der nicht FC Bayern heißt, vor der Saison die größte und bisweilen auch einzig realistische Titelchance bietet.

    Für den BVB ist das Aus in der laufenden Spielzeit umso ärgerlicher, weil mit dem Pokalsieg der Einzug in die Europa League einhergeht. Angesichts Tabellenplatz zehn, den Dortmund in der Bundesliga aktuell aufweist, ist keineswegs gesichert, dass sich die Schwarzgelben über den regulären Weg für einen Europapokal qualifizieren werden.

    Bielefeld spielte Ende Januar gegen die zweite Mannschaft des BVB

    Mit der 6:0-Gala gegen Union Berlin hat die Elf von Neu-Trainer Niko Kovač am Wochenende neue Hoffnungen geschürt, solche zu bestätigen hat sich in dieser Saison aber schon oft als zu hohe Hürde erwiesen.

    Dass mit Arminia Bielefeld der Tabellenvierte der 3. Liga, der Ende Januar noch bei der zweiten Mannschaft des BVB im Stadion Rote Erde gastierte, von Berlin und einer Pokalsensation träumen darf, sollte Dortmund umso mehr zu denken geben.



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  • Pokal-Sensation Bielefeld muss den BVB besonders schmerzen

    Pokal-Sensation Bielefeld muss den BVB besonders schmerzen


    1. Wetterauer Zeitung
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    Arminia Bielefeld steht im Halbfinale des DFB-Pokals. Borussia Dortmund muss im zweiten Jahr nacheinander neidisch auf einen Drittligisten schauen.

    Dortmund/Bielefeld – Wie die Verantwortlichen und Profis von Borussia Dortmund den DFB-Pokal verfolgen, ist nicht überliefert. Auf die eine oder andere Art wird die nächste Sensation durch Arminia Bielefeld zum BVB durchgedrungen sein.

    Der Drittligist schaltete am Dienstagabend in einem klassischen Pokalthriller mit Werder Bremen nach Union Berlin und dem SC Freiburg den dritten Erstligisten aus und zog ins Halbfinale ein. Dort warten Double-Sieger Bayer Leverkusen, der VfB Stuttgart oder der Sieger der Partie zwischen RB Leipzig und dem VfL Wolfsburg (Mittwoch, 20.45 Uhr, TV-Infos) auf den Außenseiter.

    BVB scheiterte Ende Oktober am VfL Wolfsburg

    Die Ostwestfalen sind damit nur noch 90 Minuten vom Endspiel in Berlin entfernt, 180 Minuten vom Titel und dem Einzug in den Europapokal. Beim Team, das im Westfalenstadion heimisch ist, muss der Blick auf die Arminen besonders schmerzen. Der BVB hatte sich bereits in der zweiten Hauptrunde gegen Wolfsburg aus dem DFB-Pokal verabschiedet.

    Stark ersatzgeschwächt verlor die Elf von Nuri Şahin Ende Oktober kurz vor dem Einzug ins Elfmeterschießen durch ein spätes Tor des Wolfsburger Stürmers Jonas Wind. Auf der Bank des BVB hatte mit Marcel Sabitzer nur ein vollwertiger Profi Platz genommen, Şahin nutzte trotz Verlängerung mangels gangbarer Alternativen insgesamt nur drei Wechseloptionen.

    Schon letzte Saison kam ein Drittligist weiter als der BVB

    Einen großen Vorwurf konnte man Dortmund nach dem Aus gegen die Wölfe nicht machen, jedoch kräht danach im DFB-Pokal schnell kein Hahn mehr. Im K.o.-Wettbewerb zählt nur das Weiterkommen. Und in dieser Hinsicht sprechen bemerkenswerte Fakten gegen den BVB.

    Arminia Bielefeld feiert den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals, während der BVB schon lange zuschaut.
    Arminia Bielefeld feiert den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals, während der BVB schon lange zuschaut. © Friso Gentsch/dpa

    Schließlich folgt Arminia Bielefeld als Sensationsteam auf den 1. FC Saarbrücken, der im Vorjahr ins Halbfinale vorgedrungen war. Der FCS schaltete nacheinander den FC Bayern, Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach aus, verlor erst gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern im Semifinale. Dortmund war 2023/24 im Achtelfinale am VfB Stuttgart gescheitert.

    BVB ist den Ruf der Pokalmannschaft los

    Auch 2021/22 verabschiedete sich Dortmund früher als mehrere unterklassige Teams, nachdem die Elf von Trainer Marco Rose sich beim damaligen Zweitligisten FC St. Pauli blamiert hatte.

    Den Ruf der Pokalmannschaft ist der BVB inzwischen los. Dabei hatte sich der Klub ihn nur mühsam erarbeitet.

    Über Jahre war es alles andere als eine Liebesbeziehung zwischen Dortmund und dem DFB-Pokal. Selbst Erfolgs-Übervater Jürgen Klopp fremdelte anfänglich mit dem Cup. Zwischen dem legendären Pokalsieg 1989 gegen Werder Bremen und dem 5:2 gegen den FC Bayern im Jahr 2012, mit dem der BVB das Double perfekt machte, schafften es die Schwarzgelben nur einmal ins Endspiel (2008, 1:2 nach Verlängerung gegen den FC Bayern).

    BVB zwischen 2012 und 2021 sechsmal im Endspiel

    Dem gegenüber standen allerlei Peinlichkeiten: Mehrfach schied der BVB in der 1. Runde aus, beispielsweise im Jahr 2001 gegen die Zweitvertretung des VfL Wolfsburg. Unvergessen sind in Dortmund auch das Aus als amtierender Champions-League-Sieger gegen den Drittligisten Eintracht Trier im Jahr 1997 oder das verlorene Elfmeterschießen 2010 gegen die Kickers Offenbach unter Klopp.

    Anderthalb Jahre später reckte Kapitän Sebastian Kehl den Pokal nach dem Sieg gegen Bayern in den Berliner Nachthimmel, es begann die stärkste Pokalserie des BVB mit fünf weiteren Finals und zwei Endspielsiegen bis 2021. In der Corona-Saison gelang unter Interimscoach Edin Terzić der bisher letzte Triumph.

    BVB muss um Europapokaleinzug bangen

    Seither ist Dortmund in vier Pokalsaisons nur einmal über das Achtelfinale hinausgekommen. Jedes Aus ist schmerzhaft, weil der DFB-Pokal für jeden Klub, der nicht FC Bayern heißt, vor der Saison die größte und bisweilen auch einzig realistische Titelchance bietet.

    Für den BVB ist das Aus in der laufenden Spielzeit umso ärgerlicher, weil mit dem Pokalsieg der Einzug in die Europa League einhergeht. Angesichts Tabellenplatz zehn, den Dortmund in der Bundesliga aktuell aufweist, ist keineswegs gesichert, dass sich die Schwarzgelben über den regulären Weg für einen Europapokal qualifizieren werden.

    Bielefeld spielte Ende Januar gegen die zweite Mannschaft des BVB

    Mit der 6:0-Gala gegen Union Berlin hat die Elf von Neu-Trainer Niko Kovač am Wochenende neue Hoffnungen geschürt, solche zu bestätigen hat sich in dieser Saison aber schon oft als zu hohe Hürde erwiesen.

    Dass mit Arminia Bielefeld der Tabellenvierte der 3. Liga, der Ende Januar noch bei der zweiten Mannschaft des BVB im Stadion Rote Erde gastierte, von Berlin und einer Pokalsensation träumen darf, sollte Dortmund umso mehr zu denken geben.



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