Schlagwort: Berlin

  • Union Berlin: Samstag in Dortmund: Neue Chance für Tom Rothe | Sport

    Union Berlin: Samstag in Dortmund: Neue Chance für Tom Rothe | Sport


    Zurück in die Startelf?

    Unions Tom Rothe (20) hat keine einfachen Wochen hinter sich. Unter Ex-Trainer Bo Svensson (45, gefeuert im Dezember) noch unangefochten, findet er sich bei Steffen Baumgart (53) überraschend nur auf der Bank wieder. Nun deutet aber vieles auf eine Startelf-Rückkehr hin – und das ausgerechnet am Samstag gegen Ex-Klub Dortmund.

    Hauptkonkurrent Robert Skov (28) droht auszufallen. Im Gladbach-Spiel (1:2) musste der Däne schon nach 30 Minuten verletzungsbedingt runter. Rothe ersetzte ihn und machte ein gutes Spiel (u.a. holte er den Elfmeter zum Anschlusstreffer raus).

    Ist die Startelf gegen den BVB jetzt die Belohnung?

    „Habe ich nicht verstanden“: Rangnick: Darum wollte Bayern Haaland nicht!

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    Quelle: BILD16.02.2025

    Rothe sagt: „Ein sehr besonderes Spiel für mich. Die Vorfreude ist groß.“

    Ab 2021 empfahl sich Rothe über die U19 des BVB bei den Profis, feierte 2022 sein Bundesliga– und Champions-League-Debüt. Der Durchbruch blieb aufgrund der starken Konkurrenz und seines jungen Alters jedoch aus. Nach einer Leihstation in Kiel (2023/24) zog es Rothe im Sommer für 5 Mio. Euro Ablöse zu Union.

    Dennoch: Bei den Schwarz-Gelben steht Rothe weiter hoch im Kurs. Nach SPORT-BILD-Infos ist eine Rückkehr noch vor Vertragsende 2028 denkbar – dank einer Rückkaufklausel, die ab 2026 greift. Die Ablöse soll dann abhängig von der Einsatzzeit bei Union zwischen 12 und 18 Mio. Euro liegen. Zudem hat Dortmund sich das Erstzugriffs-Recht („Matching Right“) auf Rothe gesichert. Es wurde vereinbart, dass die Berliner bei einem Angebot eines anderen Klubs vor 2026 den BVB darüber informieren müssen.



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  • Bundesliga: Albas Basketballerinnen kassieren überraschende…

    Bundesliga: Albas Basketballerinnen kassieren überraschende…


    Stand: 16.02.2025 17:57 Uhr

    Die Basketballerinnen von Alba Berlin haben in der Bundesliga eine überraschende Niederlage gegen die Syntainics MBC kassiert. Vor 2.062 Zuschauern verloren die Berlinerinnen in der heimischen Sömmeringhalle mit 55:63 (24:38).
     
    Mit 12 Punkten war Deeshyra Thomas die beste Alba-Werferin, während Romy Bär vom MBC insgesamt 17 Zähler verbuchte.

    Alba mit zu vielen Fehlwürfen

    Alba als zweitplatziertes Team war eigentlich favorisiert in die Begegnung mit dem Tabellensiebten gegangen. Doch schon im ersten Viertel lief bei Alba wenig zusammen. Mit 17:10 ging der erste Abschnitt klar und verdient an die Gäste. Auch im zweiten Viertel war der Mitteldeutsche Basketball Club das bessere Team. Erneut hielt der MBC Alba auf Abstand und baute den Vorsprung mit einem 21:14 im zweiten Viertel weiter aus. Zur Halbzeit stand also ein deutliches 38:24 auf der Anzeigentafel. Alba leistete sich insgesamt zu viele Fehlwürfe und ließ die Gäste so davonziehen.
     
    Zu Beginn des zweiten Durchgans zeigte sich Alba zwar verbessert und entschied den Abschnitt mit 14:11 für sich, zurück ins Spiel kam das Team von Cristo Cabrera aber nicht mehr wirklich. Das 63:55 zur Schlusssirene ging in Ordnung.

    Sendung: rbb24 Abendschau, 16.02.24, 19:30 Uhr



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  • Borussia Mönchengladbach siegt bei Union Berlin: Zeit für

    Borussia Mönchengladbach siegt bei Union Berlin: Zeit für


    Die Temperaturen in Berlin-Köpenick waren am Samstag frostig gewesen. Doch Roland Virkus, Manager von Borussia Mönchengladbach, kann darunter kaum gelitten haben. In ihm brodelte ein Vulkan. „Zum gefühlt 48. Mal“ in dieser Saison hatte sich der sogenannte „Keller“ zum Nachteil des VfL Borussia gemeldet (das Affix „Kölner “meidet Virkus). „Das regt mich auf“, rief er.

    Kurios war das deshalb, weil die üblichen Ingredienzien für eine geharnischte VAR-Debatte fehlten. Gladbach hatte bei Union Berlin ja nicht verloren, im Gegenteil. Erstmals hatte der VfL in der Geschichte der Bundesliga im Stadion An der Alten Försterei gesiegt, 2:1. Und Virkus sagte, dass er sich bei mikroskopischer Draufsicht gar nicht benachteiligt fühlte: Den Elfmeter könne man schon geben, wenn man die Szene seziert, fand er. Nur: War das wirklich eine dieser „klaren Fehlentscheidungen“, von denen mal die Rede war, als der VAR eingeführt wurde? Diese Frage war berechtigt. Wieder einmal.

    Dass sich Virkus ausgerechnet am Samstag beschwerte, wo er doch in der Vergangenheit viel größeren Anlass gehabt hätte, Alarmglocken läuten zu lassen (und leise geblieben war), dürfte auch damit zusammenhängen, dass er diesmal nicht in den Ruf geraten konnte, als schlechter Verlierer gebrandmarkt zu werden. Anlass bot diesmal ein Elfmeter, der nach gut einer Stunde Spielzeit von den Kellerkindern zur Anzeige gebracht worden war – und Gladbach tatsächlich ins Wanken brachte.

    Das 1:0 verleiht den Gladbachern die Gelassenheit, eine außergewöhnliche Verletzung zu verdauen

    Tom Rothe war von Gladbachs Tim Kleindienst im Strafraum geschubst worden, und man könnte darob ermüdende Debatten führen. Zum Beispiel darüber, ob Rothe nicht vorher selbst seinen Gegenspieler Joe Scally weggedrückt hatte, oder ob er überhaupt die Chance hatte, an den Ball zu kommen, was Kleindienst später infrage stellen sollte. Schiedsrichter Sven Jablonski schritt zum Bildschirm, revidierte seine Entscheidung, deutete auf den Strafstoßpunkt, und dann traf Andrej Ilic für Union zum 1:2.

    Dass das auch der Endstand war, lag daran, dass Mönchengladbach „Resilienz“ an den Tag legte, wie Borussen-Trainer Gerardo Seoane mit Recht behauptete. Wegen der Punktverluste von Leipzig (0:0 in Augsburg) und Stuttgart (1:2 gegen Wolfsburg) rückte Gladbach sogar noch näher an die europäischen Plätze heran. Die Frage, was das für die Endabrechnung bedeute, beantwortete Virkus mit einer Sentenz aus dem Volksmund: „Hinten wird die Ente fett!“

    Zu früh freuen dürfte sich in Gladbach nach den mediokren Vorsaisons tatsächlich niemand. Aber: Jetzt, da die Borussia wohl nicht mehr absteigen kann, täte sie nicht schlecht daran, ein paar Ambitionen zu entwickeln. Argumente lieferten die Gladbacher in der ersten Halbzeit jedenfalls genug. Seoane freute sich darüber, dass seine Mannschaft „in einer schwierigen Umgebung dem Gegner das Spiel aufdrücken“ konnte.

    Die zweite Halbzeit ist von Köpenicker Verve, aber auch von einem großen Mangel an Präzision geprägt

    In der ersten Halbzeit hatte die Borussia tatsächlich so gespielt, wie Seoane derartige Dinge ausspricht: unaufgeregt, präzise, seriös. Sie ließ sich in keiner Hinsicht davon irritieren, dass Union prächtig ins Spiel fand und augenscheinlich darauf aus war, die Gäste in deren Hälfte festzusetzen. Nach einem Kopfball von Robert Skov, der in hohem Bogen auf der Querlatte des Gladbacher Tores landete, gereichte den Gästen ein erster vielversprechender Angriff zur Führung: Linksverteidiger Lukas Ullrich setzte auf der linken Seite zum Angriff an, lieh den Ball kurz an Robin Hack aus, und traf, als er ihn im Strafraum zurückerhalten hatte, mit einem satten Schuss ins kurze Eck (10. Minute).

    Der Treffer verlieh den Gladbachern sogar die Gelassenheit, eine außergewöhnliche Verletzung zu verdauen. Gut fünf Minuten nach dem Tor signalisierte Torwart Moritz Nicolas, dass er nicht weiterspielen könne. Die Adduktoren! Es kam der einst als Yann-Sommer-Ersatz verpflichtete Jonas Omlin (17.). Bei seinem ersten Versuch, gegen den Ball zu treten, wäre Omlin fast ausgerutscht, doch das war schon in der 26. Minute vergessen. Da brach Nathan Ngoumou auf der rechten Seite durch und servierte Tim Kleindienst den Ball so mundgerecht vors verwaiste Tor, dass Kleindienst keinerlei Mühe hatte, aus drei Metern seinen 14. Saisontreffer zu erzielen.

    Julian Weigl und Philipp Sander hatten das Mittelfeld nun hervorragend im Griff. Und sowohl Kleindienst wie auch Ngoumou zwangen Unions Torwart Rönnow per Kopf zu guten Rettungstaten; zwischendrin traf Hack aus 18 Metern lediglich die Querlatte. Das einzige Vergehen, das man den Gladbachern ankreiden konnte, war der Mangel an Präzision. Und das bedeutete: Das Spiel war nicht vorbei.

    Nur: Die zweite Halbzeit war zwar von Köpenicker Verve, aber auch von einem großen Mangel an Präzision geprägt. Auf der anderen Seite scheiterte Kleindienst bei einem Konter an Rönnow (80.). Der Schaden für die Unioner hielt sich damit in Grenzen, ein Schaden war gleichwohl zu begutachten. Zwar konnten die Köpenicker ihren 13. Platz verteidigen. Aber Entwarnung in Sachen Abstiegskampf ist für die Mannschaft von Steffen Baumgart noch lange nicht angezeigt.



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  • Der 1. FC Union Berlin und das leidige Thema Viererkette

    Der 1. FC Union Berlin und das leidige Thema Viererkette


    In der Erinnerung bleiben Urs Fischer und die Dreierkette beim 1. FC Union Berlin untrennbar miteinander verbunden. Die Realität sah allerdings gar nicht so eindeutig aus. Der Schweizer kam als Verfechter einer Viererkette nach Köpenick, führte den Klub mit dieser Formation in die Bundesliga und setzte erst nach 45 Pflichtspielen, im Oktober 2019, erstmals auf drei Innenverteidiger.

    Später sprach er einige Male davon, die Mannschaft taktisch wieder flexibler aufstellen zu wollen, und ließ die Viererkette in Training oder Testspielen einüben. Letztlich kam er von der Dreierkette aber nicht mehr weg.

    Es wird immer mal wieder den Switch zwischen Dreier- und Viererkette geben.

    Steffen Baumgart

    Auch fast anderthalb Jahre nach der Trennung vom erfolgreichsten Trainer der Vereinsgeschichte ist dieses taktische Erbe noch klar zu erkennen. Steffen Baumgart ist ebenfalls als klarer Anhänger der Viererkette nach Berlin gekommen, doch ohne Kompromisse und Zwischenschritte geht es nicht, das hat der 53-Jährige schnell gemerkt – und das hat auch die 1:2-Heimniederlage am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach gezeigt.

    In der ersten Hälfte bekam Union mit Viererkette im Spiel gegen den Ball kaum Zugriff und offenbarte defensiv in einigen Situationen entscheidende Schwächen. Beim 0:1 stimmte die Zuordnung nicht und so fühlte sich niemand für den aufgerückten Linksverteidiger Lukas Ullrich zuständig. Vor dem 0:2 fehlte die Absicherung für den aufgerückten Robert Skov, so geriet Diogo Leite in eine Unterzahlsituation, die Gladbach clever ausspielte. „In der ersten Hälfte hat Gladbach gut erkannt, wo unsere Löcher sind“, sagte Baumgart.

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    Baumgart nerven die ständigen Fragen nach der Abwehrformation

    In der Halbzeit wechselte Unions Trainer mit Leopold Querfeld einen weiteren Innenverteidiger ein, stellte auf Dreierkette um – und die Berliner drückten den Gegner knapp 25 Minuten lang wie im Powerplay in den Strafraum. „Mit der Umstellung auf Dreierkette haben wir mehr Zugriff und auch viele gute Aktionen nach vorne gehabt“, sagte Baumgart. „Mit einem Quäntchen Glück wäre mehr möglich gewesen.“

    Steffen Baumgart muss bei seinen taktischen Vorstellungen Kompromisse machen.

    © imago/O. Behrendt

    Erst als Gladbach durch die Einwechslung von Fischers früherem Abwehrchef Marvin Friedrich ebenfalls auf Dreierkette umstellte, konnten sich die Gäste wieder etwas befreien. So rettete die Borussia einen insgesamt verdienten Sieg über die Zeit.

    Baumgart sah sich nach dem Spiel mal wieder mit Fragen nach der Abwehrformation konfrontiert. Diese sind ein ständiger Begleiter in seinen nun anderthalb Monaten in Köpenick. Der Trainer startete mit der klaren Ansage, dass er auf eine Viererkette setzen wird, kehrte nach zwei enttäuschenden Leistungen gegen Heidenheim und Augsburg aber zum altbewährten System zurück.

    Nach dem 0:3 in St. Pauli setzte er, auch bedingt durch den Ausfall von Kevin Vogt und Leopold Querfeld, wieder auf Viererkette. Gegen Leipzig und Hoffenheim überzeugte die Mannschaft, holte vier Punkte und blieb ohne Gegentor.



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  • Berlin: Nur eine gute Halbzeit reicht nicht: Union Berlin

    Berlin: Nur eine gute Halbzeit reicht nicht: Union Berlin


    Stand: 15.02.2025 18:54 Uhr

    Union Berlin hat in der Fußball-Bundesliga eine Niederlage kassiert. Gegen formstarke Gladbacher zeigten die Eisernen eine schwache erste Halbzeit. Die Leistungssteigerung nach der Pause reichte nicht, um Punkte zu holen.

    • Union Berlin hat in der Fußball-Bundesliga mit 1:2 (0:2) gegen Borussia Mönchengladbach verloren
    • insbesondere in der Abwehr machte Union anfangs Fehler, bot den Gästen zu viele Räume
    • eine Leistungssteigerung nach der Pause reichte nicht für Punktgewinn
    • auf den Tribünen gab es gleich zwei Gedenkaktionen

    Der 1. FC Union hat nach dem überzeugenden Kantersieg bei der TSG Hoffenheim am letzten Wochenende an diesem Spieltag einen Dämpfer kassiert. Die Köpenicker verloren am Samstagnachmittag im Stadion An der Alten Försterei gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:2 (0:2).
     
    Insbesondere in der Defensive wiesen die Eisernen vor allem im ersten Durchgang starke Defizite auf. Somit verloren die Berliner verdient gegen die Mannschaft von Niederrhein, die in der Tabelle weiter vorrückt (7. Platz) und sich immer mehr Hoffnungen auf das europäische Geschäft machen kann.
     
    Union wurde nach der Halbzeitpause besser. Nach dem verpassten Punktgewinn bleibt das Team auf dem 13. Tabellenplatz.

    Das Stadion An der Alten Försterei, Berlin-Köpenick (Quelle: IMAGO / Picture Point LE)

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    Spielverlauf

    Union startete mutig in die Partie. Die Eisernen störten Gladbach früh im Spielaufbau und provozierten in den ersten Minuten so bereits einige Ballverluste. Immer wieder kam die Baumgart-Elf dem Tor der Borussia so näher, wurde zunächst aber nicht gefährlich. Anders lief es wenig später auf der gegenüberliegenden Seite: In der zehnten Minute kombinierten sich die Gäste gut über die linke Seite, bis Lukas Ullrich schließlich frei vor Union-Torwart Frederik Rönnow auftauchte und den Ball per Volley ins Tor schoss.
     
    Der erste Torschuss für Gladbach brachte prompt das 1:0. Nach einer kurzen ausgeglichenen Phase legte Gladbach schnell nach: In der 26. Minute ging es diesmal über die rechte Seite, ehe Nationalspieler Tim Kleindienst im Strafraum nach einer Flanke von Nathan Ngoumou aus wenigen Metern einschob. Wie schon beim ersten Treffer hatte Gladbach erneut zu viele Räume und damit einfaches Spiel. Das 2:0 zur Halbzeit ging insbesondere wegen der schwachen Leistung der Union-Defensive in Ordnung.
     
    Union-Trainer Steffen Baumgart reagierte und stellte in der Pause auf eine Fünferkette in der Defensive um. Das zeigte Wirkung: Union stand nach Wiederbeginn stabiler und spielte gleichzeitig geordneter nach vorne. Das resultierte in der 55. Minute in der ersten guten Chance für die Eisernen. Union spielte gut über die rechte Seite und Benedict Hollerbach kam aus gut 13 Metern zum Abschluss. Der Schuss geriet allerdings zu zentral und konnte abgeblockt werden. Trotzdem war Union jetzt besser im Spiel – und profitierte im Anschluss von einer durchaus streitbaren Entscheidung des Videoschiedsrichters.
     
    Nach einem kleinen Schubser an Tom Rothe gab es Elfmeter für die Eisernen, den Andrej Ilic sicher verwandelte (63. Minute). Der Treffer der Köpenicker war offenbar ein Weckruf für die Borussia, die nun wieder aktiver wurde und das Spiel so beruhigte. Union konnte den Schwung aus den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs nicht fortsetzen und die Partie flachte ab. Tom Rothe hatte in der Nachspielzeit noch einmal die Möglichkeit auf den Ausgleich, kam im Strafraum aber nicht mehr richtig an den Ball und Borussia-Torwart Jonas Omlin konnte parieren (90.+5). Gladbach gelang es, die knappe Führung über die Zeit zu bringen und einen verdienten Sieg einzufahren.

    Stilles Gedenken: Fans von Union Berlin würdigen einen kürzlich verstorbenen Anhänger.

    Was war denn da los?

    Nach einer knappen Viertelstunde wurde es plötzlich still im Stadion An der Alten Försterei. Die Union-Fans gedachten mit einem Schweigemoment einem jungen Fan, der vor Kurzem einer Krebserkrankung erlegen war. Der Gladbacher Anhang schloss sich aus Respekt an und verzichtete vorübergehend ebenfalls auf Gesänge.
     
    Wenig später würdigten die Union-Fans Jugendtrainer Marlon Höfer, der vergangene Woche mit nur 28 Jahren verstorben war. “Niemand stirbt, der in Erinnerung bleibt. Ruhe in Frieden, Marlon!”, stand auf einem Spruchband auf der Waldseite.

    Spieler des Spiels

    Wirklich hervorstechen konnte am Samstagnachmittag im Stadion An der Alten Försterei kein Spieler. Hervorheben lässt sich dennoch Gladbachs Kevin Stöger. Der Mittelfeldspieler gab seiner Mannschaft Struktur und in vielen Angriffen den Takt vor. Stöger brachte überragende 97 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler und gewann 48 Prozent seiner Zweikämpfe. Immer wieder setzte er die Außenspieler oder Angreifer Kleindienst in Szene und leitete so gefährliche Angriffe der Gäste ein.

    Fan-Club Alpen-Unioner (privat)

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    Zählbares

    • Nationalspieler Tim Kleindienst traf bei Union bereits zum fünften Mal in Folge. Der Stürmer, der im Sommer nach Gladbach wechselte, ist in Topform. Er ist mit 14 Saisontreffern bislang der erfolgreichste deutsche Torschütze in dieser Saison.
    • Für Union gab es statistisch schon zur Halbzeit nur noch wenig Hoffnung: Die Eisernen punkteten in der Bundesliga noch nie nach einem Rückstand von zwei oder mehr Toren zur Pause.
    • Für Borussia Mönchengladbach war es der erste Sieg überhaupt bei Union Berlin.

    Stimmen zum Spiel

    Tom Rothe (1. FC Union Berlin): “Ich denke, die erste Halbzeit haben wir einfach ein bisschen zu wenig Aggressivität gehabt. Wir haben nicht so intensiv gespielt und hatten zu wenig Zugriff. Die Tore spielen sie dann schon gut raus. In der zweiten Hälfte haben wir es dann schon auch besser gemacht. Durch die Systemumstellung auf Fünferkette hatten wir einen besseren Zugriff aufs Spiel. Im Endeffekt konnten wir uns nicht mehr mit einem Unentschieden belohnen.”
     
    Tim Kleindienst (Borussia Mönchengladbach): “Ich glaube, die erste Hälfte war sehr gut aus unserer Sicht. Da haben wir aus meiner Sicht sogar noch ein bisschen zu wenig daraus gemacht. Die zweite war so ein bisschen zerfahren. Union hatte dann auch viel Ballbesitz und hat viele Bälle in die Mitte gebracht. Da mussten wir schon Einiges überstehen.”
     
    Steffen Baumgart (1. FC Union Berlin) über die Umstellung auf Fünferkette: “Wir haben gesehen, dass wir über die Außen in der einen oder anderen Situation in der Unterzahl waren. Das wollten wir verändern und das Spiel von vorne beginnen. […] Einfach mal ein bisschen mutiger und klarer, um da mehr Aktion zu haben und den Gegner unter Druck zu setzen. Das ist uns in der zweiten Halbzeit besser gelungen, aber trotzdem hat es nicht gereicht.”

    Sendung: rbb24 Inforadio, 15.02.25, 15:30 Uhr



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  • Union Berlin: Was trotz Gladbach-Pleite Hoffnung macht |

    Union Berlin: Was trotz Gladbach-Pleite Hoffnung macht |


    Gekämpft bis zum Schluss!

    Union Berlin (Platz 13) verlor zu Hause 1:2 gegen Europa-Anwärter Mönchengladbach (Platz 7) und verpasst nach der Hoffenheim-Gala (4:0) den zweiten Sieg in Folge. Die Gäste waren im ersten Durchgang besser, gingen verdient 2:0 in Führung. Doch das Team von Trainer Steffen Baumgart (53) steckte nicht auf, zeigte nach der Pause mit Umstellung auf Dreierkette eine klare Leistungssteigerung. Mehr als der Anschlusstreffer durch Andrej Ilic (63.) sollte aber nicht mehr gelingen.

    Ausgerechnet …: Ex-Herthaner frustriert die Eisernen

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild15.02.2025

    Manager Horst Heldt (55) bei Sky: „Die erste Hälfte haben wir komplett verschlafen und überhaupt keinen Zugriff bekommen. Danach wurde es besser. Wir wurden griffiger und konnten mehr Druck aufbauen.“

    Beinahe in allen Belangen war Union im zweiten Durchgang der Seoane-Elf überlegen. Mehr Torschüsse, mehr Flanken, mehr Ballbesitz. Die Abstimmung im Anlaufen und das Timing im Pressingverhalten passten viel besser. Dennoch: Die Belohnung für den mutigen und aufopferungsvollen Auftritt blieb den Berlinern verwehrt.



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  • Niederlage gegen Gladbach: Union Berlin im Umbau

    Niederlage gegen Gladbach: Union Berlin im Umbau


    1:2-Niederlage gegen Gladbach
    –

    Union im Umbau


    Sa 15.02.25 | 20:16 Uhr | Von Till Oppermann

    Die Mannschaft von Union Berlin steht vor dem Spiel gegen Gladbach zusammen (Quelle: IMAGO / Contrast)
    Bild: IMAGO / Contrast

    Der 1. FC Union zeigt gegen Borussia Mönchengladbach zwei Gesichter. Auf eine desolate erste Hälfte folgt nach Umstellung des Trainers Steffen Baumgart eine gute zweite. Für einen Punkt reicht es trotzdem nicht. Von Till Oppermann

    Baustellen und der 1. FC Union gehören zusammen. Bei welchem anderen Verein findet sich vor dem Stadion ein überdimensionierter Bauhelm als Denkmal? Spätestens seitdem viele Fans 2008 bei der Modernisierung des abbruchreifen Stadions geholfen haben, gehören Betonmischer zur DNA des Klubs, dessen Präsident mit einer Logistikfirma für Baustoffe reich geworden ist.

    Schon bald sollen in Köpenick wieder die Bagger rollen. Diesmal geht es dem Verein immerhin so gut, dass die Fans nicht beim Stadionausbau anpacken müssen. Wer sich trotzdem für Baumaßnahmen interessiert, kann in diesem Frühjahr einfach die Spiele der Mannschaft gucken.

    Heldt kritisiert erste Halbzeit

    Umbaumaßnahmen sind es in ihrem Fall, um genau zu sein. Trainer Steffen Baumgart will mit einer Mannschaft, die am liebsten rückwärts denkt, Angriffsfußball spielen. Union soll offensiv pressen, tief in der gegnerischen den Ball gewinnen. Ein 4:3 sei ihm deutlich lieber als ein 1:0, sagte der Trainer einst. Die lange gelernte Dreierkette tauschte er deshalb gegen ein System mit zwei Innenverteidigern.

    Nach Anlaufschwierigkeiten bei den Niederlagen in Heidenheim und gegen Augsburg wirkten die Spiele gegen Leipzig und in Hoffenheim zuletzt, als hätte die Mannschaft die neue Formation schon verinnerlicht. Dass so ein Umbau mehr Zeit braucht, zeigte sich am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach.

    Die Gäste führten nach ihren ersten beiden Abschlüssen mit 2:0. Bei beiden Toren standen die Unioner ungewohnt weit von ihren Gegenspielern entfernt. Den Grund nannte Sportchef Horst Heldt bei Sky: “Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen und keinen Zugriff bekommen.”

    Gladbach bestraft schlechte Zuordnung

    In besagter erster Halbzeit spielte eine sehr reife Mannschaft gegen eine, die gerade alles neu lernt. So wirkte es zumindest, als die Köpenicker versuchten, hoch auf dem Feld die Bälle zu erobern. Eines der Probleme benannte Außenverteidiger Tom Rothe nach dem Spiel: “Wir waren nicht aggressiv genug.” Aber das war nicht alles. Das größere Problem war die Zuordnung im Pressing. Gladbach überspielte Union immer wieder mit einfachen Mitteln.

    Weil die Flügelstürmer Benedict Hollerbach und Jeong Woo-yeong Gladbachs Halbverteidiger anliefen, reichte ein Pass auf die Außenbahn, um Unions Außenverteidiger in eine Unterzahl zu zwingen. Da Tom Rothe und Josip Juranovic Gladbachs Schienenspieler hoch auf dem Feld aufnehmen mussten, öffneten sich Lücken in ihrem Rücken. Beide Tore erzielte Gladbach nach Pässen genau in diese Räume. Gästetrainer Gerardo Seoane hatte Unions Schwachstelle gefunden. Nur der Pausenpfiff rettete die Berliner vor weiteren Gegentoren.

    Baumgart reagiert mit Umstellung

    Dass Steffen Baumgart als Reaktion auf den Pausenrückstand einen Innenverteidiger einwechselte, hätte anderswo für Unmut gesorgt. Bei Union gab es warmen Applaus. Weil sich das so gehört, um dem eingewechselten Leo Querfeld Mut zu machen. Aber auch, weil die Unioner ihre größten Erfolge mit drei Innenverteidigern gefeiert haben.

    Jene Fans der Berliner, die diese Formation deshalb für immer und ewig als die beste betrachten werden, sahen sich in den folgenden Minuten bestätigt. Union riss das Spiel an sich. Die eben noch so dominanten Borussen hatten Probleme und konnten den Ball kaum noch aus ihrer Hälfte klären. “Durch die Systemumstellung auf Fünferkette hatten wir einen besseren Zugriff aufs Spiel”, erklärte Rothe.

    Man habe gesehen, dass man über die Außen in der einen oder anderen Situation in der Unterzahl gewesen sei, gab auch Baumgart zu: “Das wollten wir verändern und das Spiel von vorne beginnen.” In den Köpfen der Spieler gelang das. Das 1:2 durch Andrej Ilic in der 63. Spielminute war die verdiente Belohnung für Unions verbesserte Leistung. Für mehr als dieses Tor reichte es am Ende nicht. Auf der Anzeigetafel fängt das Spiel eben nicht von vorne an.

    Starke Laufleistung bildet das Fundament

    Was von der guten Halbzeit bleibt, ist das Gefühl, sich selbst helfen zu können. “Das zeigt insgesamt, dass wir in der Lage sind, uns aus solchen Situationen zu befreien”, fand Steffen Baumgart. Im Vergleich zu vielen Leistungen in den letzten anderthalb Jahren ist das ein echter Fortschritt. Zumal er seinen Umbau gerade erst begonnen hat.

    Die erneut hervorragende Laufleistung von über 129 Kilometern bildet das Fundament. Darauf setzt Baumgart Bausteine, die auch seinem Vorgänger zur Verfügung standen. Torschütze Ilic traf bereits zum zweiten Mal in Folge. Bo Svensson hatte ihn trotz Unions Torflaute ein halbes Jahr komplett ignoriert.

    Sendung: rbb UM6, 15.02.2025, 18 Uhr



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  • Volleyball-Bundesliga: Volleyball-Bundesliga: BR Volleys…

    Volleyball-Bundesliga: Volleyball-Bundesliga: BR Volleys…


    Stand: 15.02.2025 23:11 Uhr

    Die Berlin Volleys haben ihre Aufgabe in der Volleyball-Bundesliga beim TSV Haching München im Schnellverfahren gelöst. Beim Tabellenelften aus dem Münchner Vorort gewann der deutsche Meister problemlos mit 3:0 (25:16, 25:18, 25:16). Florian Krage war mit elf Punkten erfolgreichster Angreifer beim Sieger.

    Volleys-Trainer Joel Banks schickte anfangs seine Bestbesetzung aufs Feld. Der Bundesliga-Tabellenführer übernahm sofort die Initiative. Bei Haching fehlten in Libero Moritz Eckardt (Grippe) und Stamm-Zuspieler Eric Paduretu (Rückenprobleme) zwei wichtige Stützen. Anstelle von Paduretu musste bei den Bayern der erst 17-jährige Matti Baumann Regie führen.

    Die BR Volleys haben das CL-Achtelfinal-Hinspiel gegen Lüneburg verloren. (Foto: IMAGO / Nordphoto)

    BR Volleys verlieren Hinspiel des CL-Achtelfinals gegen Lüneburg

    mehr

    Stabile Leistung

    Bei den Berlinern präferierte Zuspieler Johannes Tille das Angriffsspiel über die Mitte. Von dort aus brachten Krage und Tobias Krick die Bälle treffsicher im Feld des Gegners unter. Zusammen hatten beide Spieler bereits nach nur zwei Sätzen 17 Punkte für ihre Mannschaft erzielt.
     
    Auf der Diagonalposition tauschte Trainer Banks Mitte des zweiten Satzes Jake Hanes gegen Daniel Malescha aus, im Mittelblock kam Nehemiah Mote für Krick. An der Überlegenheit der BR Volleys änderten diese Wechsel nichts. Ohne Glanz, aber sehr solide hielt die Mannschaft das Geschehen bis zum Ende unter Kontrolle.

    Netzhoppers verpassen Überraschung

    Die Energiequelle Netzhoppers KW verloren knapp gegen den VfB Friedrichshafen. Erst im überlangen Tie-Break fiel die 2:3-Entscheidung (22:25, 26:24, 25:22, 22:25, 22:24). 620 Zuschauer kamen in die Paul-Dinter-Halle nach Königs Wusterhausen. Der VfB spielte nicht in Top-Besetzung und musste unter anderem auf Diagonalangreifer Michal Superlak verzichten. Bei den Netzhoppers schlüpfte Außenangreifer Linus Engelmann ins pinke Libero-Trikot.
     
    Im zweiten Satz wehrte Königs Wusterhausen einen Satzball ab, gewann anschließend nicht nur den zweiten, sondern auch den dritten Satz und zwang den Favoriten damit in den Tiebreak. Im finalen Durchgang wehrten die Netzhoppers mit einem starken Theo Timmermann acht Matchbälle ab, erspielten sich zwischendurch selbst zwei und verloren schließlich 22:24.
     
    “Friedrichshafen hat gut gespielt. Wir hatten einige Chancen, die wir leider nicht genutzt haben. Dafür bestrafen sie uns dann auch. Es ist sehr ärgerlich, aber es war trotzdem ein geiles Spiel”, sagte Timmermann im Anschluss. Durch den Punktgewinn festigen die Netzhoppers den achten Tabellenplatz, mit dem sie für die Playoffs qualifiziert wären.

    Sendung: rbb24, 15.02.2025, 21:45 Uhr



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  • Brandenburg Berlin: Volleyball-Bundesliga: BR Volleys…

    Brandenburg Berlin: Volleyball-Bundesliga: BR Volleys…


    Stand: 15.02.2025 23:11 Uhr

    Die Berlin Volleys haben ihre Aufgabe in der Volleyball-Bundesliga beim TSV Haching München im Schnellverfahren gelöst. Beim Tabellenelften aus dem Münchner Vorort gewann der deutsche Meister problemlos mit 3:0 (25:16, 25:18, 25:16). Florian Krage war mit elf Punkten erfolgreichster Angreifer beim Sieger.

    Volleys-Trainer Joel Banks schickte anfangs seine Bestbesetzung aufs Feld. Der Bundesliga-Tabellenführer übernahm sofort die Initiative. Bei Haching fehlten in Libero Moritz Eckardt (Grippe) und Stamm-Zuspieler Eric Paduretu (Rückenprobleme) zwei wichtige Stützen. Anstelle von Paduretu musste bei den Bayern der erst 17-jährige Matti Baumann Regie führen.

    Die BR Volleys haben das CL-Achtelfinal-Hinspiel gegen Lüneburg verloren. (Foto: IMAGO / Nordphoto)

    BR Volleys verlieren Hinspiel des CL-Achtelfinals gegen Lüneburg

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    Stabile Leistung

    Bei den Berlinern präferierte Zuspieler Johannes Tille das Angriffsspiel über die Mitte. Von dort aus brachten Krage und Tobias Krick die Bälle treffsicher im Feld des Gegners unter. Zusammen hatten beide Spieler bereits nach nur zwei Sätzen 17 Punkte für ihre Mannschaft erzielt.
     
    Auf der Diagonalposition tauschte Trainer Banks Mitte des zweiten Satzes Jake Hanes gegen Daniel Malescha aus, im Mittelblock kam Nehemiah Mote für Krick. An der Überlegenheit der BR Volleys änderten diese Wechsel nichts. Ohne Glanz, aber sehr solide hielt die Mannschaft das Geschehen bis zum Ende unter Kontrolle.

    Netzhoppers verpassen Überraschung

    Die Energiequelle Netzhoppers KW verloren knapp gegen den VfB Friedrichshafen. Erst im überlangen Tie-Break fiel die 2:3-Entscheidung (22:25, 26:24, 25:22, 22:25, 22:24). 620 Zuschauer kamen in die Paul-Dinter-Halle nach Königs Wusterhausen. Der VfB spielte nicht in Top-Besetzung und musste unter anderem auf Diagonalangreifer Michal Superlak verzichten. Bei den Netzhoppers schlüpfte Außenangreifer Linus Engelmann ins pinke Libero-Trikot.
     
    Im zweiten Satz wehrte Königs Wusterhausen einen Satzball ab, gewann anschließend nicht nur den zweiten, sondern auch den dritten Satz und zwang den Favoriten damit in den Tiebreak. Im finalen Durchgang wehrten die Netzhoppers mit einem starken Theo Timmermann acht Matchbälle ab, erspielten sich zwischendurch selbst zwei und verloren schließlich 22:24.
     
    “Friedrichshafen hat gut gespielt. Wir hatten einige Chancen, die wir leider nicht genutzt haben. Dafür bestrafen sie uns dann auch. Es ist sehr ärgerlich, aber es war trotzdem ein geiles Spiel”, sagte Timmermann im Anschluss. Durch den Punktgewinn festigen die Netzhoppers den achten Tabellenplatz, mit dem sie für die Playoffs qualifiziert wären.

    Sendung: rbb24, 15.02.2025, 21:45 Uhr



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  • Trainerfrage stellt sich in Berlin: Hertha wütend nach…

    Trainerfrage stellt sich in Berlin: Hertha wütend nach…


    Stand: 15.02.2025 23:15 Uhr

    Fortuna Düsseldorf hat im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga einen wichtigen Sieg gefeiert – Hertha BSC reagierte wütend auf das Zustandekommen eines Tores und steht nun vor der Trainerfrage.

    Durch das 2:1 (0:1) ist Düsseldorf als Tabellenfünfter im Aufstiegskampf weiter mit guten Chancen dabei. Hertha BSC muss mit fünf Punkten Vorsprung auf Rang 16 die Abstiegszone zumindest im Blick behalten. Fabian Reese (13.) hatte Hertha BSC in Führung gebracht, Dženan Pejčinović drehte die Partie mit einem Doppelpack (55./58.).

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    • 22. Spieltag
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    Für Hertha stellt sich weiter die Trainerfrage. Trainer Christian Fiél hat nun vier Niederlagen in Folge kassiert. “Wir sind alle lange genug im Fußball unterwegs”, sagte Fiél bei Sky. “Wenn die Ergebnisse so sind, wie im Moment, dann hilft es auch nicht, dass die Mannschaft lebt. Ergebnisse sind entscheidend, und da waren wir die letzten Wochen einfach nicht gut.” Fiél hatte vor dem Spiel gesagt, dass ein Sieg die Erwartungshaltung der sportlichen Führung sei. “Wir werden nach Hause fahren und uns morgen hinsetzen. Wenn es soweit ist, werden wir uns äußern”, sagte Sportdirektor Benjamin Weber.

    Hertha-Spieler am Boden, Fortuna trifft

    Vor allem das Tor zum 1:1 sorgte im Spiel für Zündstoff. Während Düsseldorfs Pejčinović jubelte, protestierten Hertha-Spieler wütend bei Schiedsrichter Tobias Reichel aus Sindelfingen.

    Das war passiert: Herthas Spieler Michael Cuisance wurde im Mittelfeld klar von Düseldorfs Jamil Siebert gefoult. Doch für die Hertha entstand eine aussichtsreiche Situation, die Berliner spielten auf das Tor, aber Fortuna-Torwart Florian Kastenmeier fing den Ball ab – und leitete den Gegenzug ein, der zum Tor führte. Während des Gegenangriffs stand Cuisance wieder auf, konnte aber nicht mehr entscheidend eingreifen.

    Bejubelt seinen Treffer für die Fortuna – Dženan Pejčinović

    Tor zählt, nachträglich Gelb fürs Foul

    Schiedsrichter Reichel ließ trotz der Proteste das Tor gelten. Folgerichtig, denn im Regelwerk steht, dass der Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen lässt, “bis der Ball aus dem Spiel ist, wenn ein Spieler nur leicht verletzt ist”. Cuisance war für Reichel offensichtlich nur leicht verletzt, erst mit dem Tor war der Ball “aus dem Spiel”. Für das Foul zeigte Reichel dem Düsseldorfer Siebert nach dem Tor die Gelbe Karte.

    Moralisch stellt sich die Frage, ob die Düsseldorfer den Ball ins Aus hätten spielen sollen. Eine entsprechende Erwartung formulierte Hertha Sportdirektor Benjamin Weber bei Sky: “Ich glaube, wir haben alle die Reaktion gesehen auf dem Platz und auf der Bank gesehen. Das war sehr, sehr unglücklich.” Torwart Marius Gersbeck sagte, dass er es sich “erhofft hätte”, räumte aber ein: “Wir müssen uns mehr über uns selbst aufregen.” Die Hertha-Spieler hatten den Ball zuvor allerdings auch nicht ins Aus gespielt. Die Regeln verpflichten keinen Spieler dazu, wenn ein anderer Spieler auf dem Boden liegt.

    Außerdem wies beispielsweise die UEFA in der Vergangenheit immer wieder darauf hin, dass die Spieler nicht für Spielunterbrechungen verantwortlich sind – sondern der Schiedsrichter. Hintergrund: Den Ball ins Aus zu spielen, kann in der Schlussphase von Spielen grundsätzlich ein Instrument für Zeitspiel sein, wenn man den Ball ins Aus spielt und der ungeschriebenen Regel zufolge auch noch zurückbekommt.

    Niedergeschlagen vom Gegentreffer – Michael Cuisance

    Hertha mit dem besseren Start – Fortuna dreht das Spiel

    Hertha entwickelte schnell Druck auf Düsseldorf, was prompt belohnt wurde. Ein geblockter Schuss landete links bei Reese, der legte sich den Ball auf den rechten Fuß und schoss den Ball ins rechte Eck (13.). Reese kam wenig später nochmal zum Abschluss, scheiterte aber an Düsseldorfs Torwart Florian Kastenmeier. In der 35. Minute war Hertha per Konter unterwegs zum 2:0. Ein Pass fehlte noch, aber Düsseldorfs Jona Niemiec verhinderte mit letzter Kraft das Zuspiel von Cuisance auf Ibrahim Maza (35.).

    Der Düsseldorfer Brederode ist nur schwer für Jonjoe Kenny zu verteidigen

    Düsseldorf dreht nach der Pause das Spiel. Dem viel diskutierten 1:1 ließ die Fortuna schnell das Siegtor folgen: Pejčinović lauerte bei einem Freistoß am zweiten Pfosten zweiten Pfosten und schob den Ball mit links ein (58.). Hertha hatte noch vorzügliche Chancen zum 2:2. Doch Reese schoss volley drüber (65.), Maza scheiterte per Kopfball an Torwart Kastenmeier (81.) und Luca Schuler köpfte an den Pfosten (83.).

    Düsseldorf in Köln, Hertha gegen Nürnberg

    Düsseldorf spielt kommende Woche Sonntag im Derby beim Aufstiegskonkurrenten 1. FC Köln (23.02., 13.30 Uhr). Schon am Freitagabend ist Hertha zu Hause gegen Nürnberg gefragt (18.30 Uhr).

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