Die Tage der Elefantenrunde sind gezählt: Borussia Dortmunds Geschäftsführer Lars Ricken schafft das ominöse Gremium ab.
Die berühmt-berüchtigte „Elefantenrunde“ von Borussia Dortmund ist Geschichte. „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, bestätigte Dortmunds Geschäftsführer Lars Ricken.
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Zum Kreis der Entscheider hatten in Dortmund zuletzt bis zu fünf Personen gehört, es handelte sich um Ricken, Sebastian Kehl, Ex-Trainer Nuri Sahin, Sven Mislintat und Matthias Sammer. Der langjährige Boss Hans-Joachim Watzke hatte sich bereits aus dem inoffiziellen Gremium, das er früher geleitet hatte, verabschiedet.
Wie sich der BVB in Zukunft aufstellt? „Wir sind täglich im Austausch – mit Sebastian (Sportdirektor Kehl, d.Red.) und Niko (Trainer Kovac, d.Red.)“, erklärte Ricken bei Sky.
Wenn Berater Sammer dazu komme, „haben wir eine ganz normale Meeting-Struktur.“ Neben Watzke, der die regelmäßige Vollversammlung der Bosse einst selbst als „ominöse Elefantenrunde“ bezeichnet hatte, war auch Mislintat zuletzt ausgeschieden. Der ehemalige Technische Direktor musste den Verein verlassen.
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Bislang hatten sich die BVB-Verantwortlichen einmal im Monat zur Analyse getroffen.
Sammer eckt mit Experten-Tätigkeit an
Unklar ist derweil weiterhin, wie es mit Sammers Rolle als TV-Experte weitergeht. „Das muss Matthias mit Amazon klären“, meinte Ricken nur.
Der 57-Jährige wurde beim 3:0-Hinspielerfolg der Borussen gegen Sporting Lissabon als Experte von Patrick Owomoyela ersetzt.
Ricken soll nicht gerade begeistert davon gewesen sein, dass Sammer im Rahmen seiner Experten-Funktion das eigene Team mehrmals harsch kritisiert hatte.
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Eine Möglichkeit bestünde darin, dass Sammer zwar Experte bleibt, aber wie in der Vorwoche keine BVB-Spiele mehr begleitet.
Nach den Trennungen von Nuri Sahin als Trainer und Kaderplaner Sven Mislintat gibt es keine berüchtigte Elefantenrunde beim BVB mehr. Das bestätigt Sportchef Lars Ricken beim 6:0 gegen Union Berlin.
Borussia Dortmunds Sportchef Lars Ricken hat die sogenannte Elefantenrunde beim BVB für beendet erklärt. „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, sagte Ricken dazu gefragt bei Sky am Rande des 6:0-Sieges am Samstagabend gegen Union Berlin.
Bislang hatten der im Herbst aus dem Amt scheidende Clubchef Hans-Joachim Watzke, Berater Matthias Sammer, Sportdirektor Sebastian Kehl, Sport-Geschäftsführer Ricken sowie die inzwischen beurlaubten Kaderplaner Sven Mislintat und Trainer Nuri Sahin einmal im Monat strategische Gespräche geführt.
„Aus der Elefantenrunde hat es auch mit Sven Mislintat und Nuri Sahin letztendlich auch zwei getroffen“, sagte Ricken weiter. Er sei inzwischen mit Kehl und dem neuen Chefcoach Niko Kovac im täglichen Austausch. „Da haben wir eine ganz normale Meeting-Struktur. Aber da braucht man diese Elefantenrunde, die braucht man da nicht.“
Borussia Dortmunds Sportchef Lars Ricken hat die sogenannte Elefantenrunde beim BVB für beendet erklärt. «Die wird es in Zukunft nicht mehr geben», sagte Ricken dazu gefragt bei Sky am Rande des 6:0-Sieges am Samstagabend gegen Union Berlin.
Bislang hatten der im Herbst aus dem Amt scheidende Clubchef Hans-Joachim Watzke, Berater Matthias Sammer, Sportdirektor Sebastian Kehl, Sport-Geschäftsführer Ricken sowie die inzwischen beurlaubten Kaderplaner Sven Mislintat und Trainer Nuri Sahin einmal im Monat strategische Gespräche geführt.
«Aus der Elefantenrunde hat es auch mit Sven Mislintat und Nuri Sahin letztendlich auch zwei getroffen», sagte Ricken weiter. Er sei inzwischen mit Kehl und dem neuen Chefcoach Niko Kovac im täglichen Austausch. «Da haben wir eine ganz normale Meeting-Struktur. Aber da braucht man diese Elefantenrunde, die braucht man da nicht.»
Borussia Dortmund
Ricken erklärt BVB-Elefantenrunde für beendet
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Nach den Trennungen von Nuri Sahin als Trainer und Kaderplaner Sven Mislintat gibt es keine berüchtigte Elefantenrunde beim BVB mehr. Das bestätigt Sportchef Lars Ricken beim 6:0 gegen Union Berlin.
Borussia Dortmunds Sportchef Lars Ricken hat die sogenannte Elefantenrunde beim BVB für beendet erklärt. “Die wird es in Zukunft nicht mehr geben”, sagte Ricken dazu gefragt bei Sky am Rande des 6:0-Sieges am Samstagabend gegen Union Berlin.
Bislang hatten der im Herbst aus dem Amt scheidende Clubchef Hans-Joachim Watzke, Berater Matthias Sammer, Sportdirektor Sebastian Kehl, Sport-Geschäftsführer Ricken sowie die inzwischen beurlaubten Kaderplaner Sven Mislintat und Trainer Nuri Sahin einmal im Monat strategische Gespräche geführt.
“Aus der Elefantenrunde hat es auch mit Sven Mislintat und Nuri Sahin letztendlich auch zwei getroffen”, sagte Ricken weiter. Er sei inzwischen mit Kehl und dem neuen Chefcoach Niko Kovac im täglichen Austausch. “Da haben wir eine ganz normale Meeting-Struktur. Aber da braucht man diese Elefantenrunde, die braucht man da nicht.”
Borussia Dortmund feiert gegen Union Berlin einen Gala-Triumph. Niko Kovač durchbricht dabei eine beachtliche Negativserie.
Dortmund – Am Samstagabend hat Borussia Dortmund gegen Union Berlin den ersten Heimsieg in der Bundesliga seit dem 23. November eingefahren. Fast auf den Tag genau drei Monate nach einem 4:0 gegen den SC Freiburg übertraf sich der BVB um zwei weitere Treffer. Der 6:0-Galasieg gegen die Berliner sollte dem Team einiges Selbstvertrauen geben.
Für Niko Kovač war es dabei ein durchaus besonderer Moment. Der historische Fehlstart mit zwei Bundesliga-Pleiten liegt nun hinter dem Trainer, zudem ist eine persönliche Horrorbilanz in Dortmund zu Ende gegangen: Als Chefcoach von Eintracht Frankfurt, beim FC Bayern und VfL Wolfsburg war Kovač sechsmal im Signal Iduna Park zu Gast und verlor alle sechs Spiele.
Niko Kovač feiert BVB-Gala mit einem Glas Rotwein
Auch sein BVB-Heimdebüt gegen den VfB Stuttgart war für den gebürtigen Berliner mit einer Pleite verbunden. Unter der Woche gelang Kovač im Playoff-Rückspiel der Champions League mit einem 0:0 gegen Sporting ein erster Teilerfolg, gegen Union durfte der Ex-Herthaner nun endlich mal so richtig im Westfalenstadion jubeln.
„Es fühlt sich gut an, natürlich bin ich glücklich. Zumal sich die Jungs heute wirklich in einen Rausch gespielt haben“, sagte Kovač nach der Partie beim TV-Sender Sky. Eine allzu große Siegesfeier wird es aber mit seinem Bruder Robert, der ihn auf allen Trainerstationen als Assistent und rechte Hand begleitet, nicht geben.
„Der Robbie hat schon einige Spiele hier gewonnen“, spielte Kovač auf die Vergangenheit seines Bruders als Abwehrmann beim BVB an. „Für mich ist es schön, aber wir wollen es auch nicht überbewerten. Wir werden es genießen, uns ein Glas Rotwein gönnen, die Jungs bekommen zwei Tage frei“, sagte der Cheftrainer.
Kovač fasst Leistung von BVB-Torjäger Serhou Guirassy in einem Wort zusammen
Bei wem sich Kovač zuvorderst für die Beendigung seiner Horrorserie in Dortmund bedanken musste, wird mit einem Blick auf das Statistikblatt offensichtlich: Serhou Guirassy legte vor der Halbzeitpause zum sprichwörtlichen psychologisch günstigen Zeitpunkt das 2:0 nach, in der Schlussphase der zweiten Halbzeit ließ er drei Tore binnen acht Minuten folgen. Ein Viererpack war beim BVB zuletzt Erling Haaland im November 2020 gegen Hertha BSC gelungen.
„Weltklasse. Mehr gibt es nicht zu sagen, wenn einer vier Tore macht“, reagierte Kovač auf den Punkt gebracht auf die Leistung von Guirassy, der seine Treffer in klassischer Mittelstürmer-Manier beigesteuert hatte.
„Ich glaube, das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich vier Tore schieße. Ich habe ein paar Hattricks gesammelt, aber vier Tore sind etwas Besonderes. Das wichtigste sind aber die Mannschaft und der Sieg“, sagte Guirassy selbst bei Sky.
Pascal Groß macht sein bestes Spiel seit dem Wechsel zum BVB
Die Lobeshymnen muss sich Guirassy derweil wohl mehr teilen, als es bei einem Spieler, der einen Viererpack geschnürt hat, üblich ist. Denn auch Pascal Groß sammelte mit Vorlagen für drei Treffer von Guirassy sowie den Schlusspunkt von Maximilian Beier vier Scorerpunkte.
„Ich will auch Pascal hervorheben, der vier aufgelegt hat. Das ist auch Klasse“, geriet Kovač ins Schwärmen und erklärte: „Seine Rolle ist immens wichtig: In der Verteidigung spielt er auf der Doppelsechs, wenn wir angreifen ist er auf der Acht. Er hat die Übersicht, die Ruhe am Ball, das Auge für den Mitspieler. Das ist genau der Pascal, den wir uns alle wünschen und er selbst auch.“
Neuer Bundesliga-Rekord beim BVB dank Guirassy und Groß?
Durchaus möglich, dass dem BVB dank Guirassy und Groß am Samstagabend sogar ein Novum gelang: Ob in einer Partie der Bundesliga jemals ein Spieler vier Treffer erzielte, während ein anderer vier Vorlagen sammelte, ist jedoch schwer zu sagen. Assists sind in der Bundesliga erst seit der Saison 2004/05 Teil der detaillierten Datenerfassung, weiter zurück gehen nur inoffizielle Datenbanken.
Nach immerhin 20 Jahren der detaillierten Erfassung ist Groß erst der dritte Spieler, der vier Torvorlagen in einem Spiel gesammelt hat. Vier Treffer durch einen Spieler hat es indes schon in mehr als 50 Bundesliga-Spielen gegeben – diese Statistik wird jedoch eben auch schon seit Gründung der Beletage des deutschen Fußballs im Jahr 1963 geführt.
Dortmund (dpa) – Borussia Dortmunds Sportchef Lars Ricken hat die sogenannte Elefantenrunde beim BVB für beendet erklärt. „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, sagte Ricken dazu gefragt bei Sky am Rande des 6:0-Sieges am Samstagabend gegen Union Berlin.
Bislang hatten der im Herbst aus dem Amt scheidende Clubchef Hans-Joachim Watzke, Berater Matthias Sammer, Sportdirektor Sebastian Kehl, Sport-Geschäftsführer Ricken sowie die inzwischen beurlaubten Kaderplaner Sven Mislintat und Trainer Nuri Sahin einmal im Monat strategische Gespräche geführt.
„Aus der Elefantenrunde hat es auch mit Sven Mislintat und Nuri Sahin letztendlich auch zwei getroffen“, sagte Ricken weiter. Er sei inzwischen mit Kehl und dem neuen Chefcoach Niko Kovac im täglichen Austausch. „Da haben wir eine ganz normale Meeting-Struktur. Aber da braucht man diese Elefantenrunde, die braucht man da nicht.“
Aston Villa hat im Rennen um die internationalen Plätze einen wichtigen Sieg gefeiert. Beim 2:1 gegen den direkten Konkurrenten Chelsea drehten die zwei prominenten Neuzugänge Rashford und Asensio die Partie.
Die beiden Matchwinner im Mittelpunkt der Jubeltraube: Marcus Rashford und Marco Asensio.
IMAGO/Sportsphoto
Chelsea war in den vergangenen Wochen durch einen Negativtrend vom zweiten auf den sechsten Platz abgerutscht. Unter anderem datierte der letzte Auswärtssieg der Blues in der Liga vom 8. Dezember (4:3 bei Tottenham).
Doch vom fehlenden Selbstvertrauen war auf dem Feld nur wenig zu sehen: Fernandez belohnte die erfrischend nach vorne spielenden Westlondoner nach feiner Vorarbeit Pedro Netos (9.). Dass der Argentinier im Fünfer auftauchte, lag an der einzigen Umstellung von Enzo Maresca. James ersetzte Madueke nach dem 0:3 in Brighton, sodass Fernandez die Position vom Letztgenannten in der offensiven Dreierreihe übernehmen durfte.
Watkins rückt in den Mittelpunkt
Die in der Liga seit fünf Spielen sieglosen Villans wirkten zunächst beeindruckt, steigerten sich jedoch nach Watkins’ erster Chance (19.) wie beim 2:2 am Mittwoch in Liverpool. Es war der Startpunkt einer rasanten Phase, weil beide Teams von nun an mit offenem Visier agierten. So ließ Watkins für die Birminghamer noch zwei weitere Male den Ausgleich liegen (21., 29.), während Fernandez (26.) und Palmer (30.) auf der Gegenseite verzogen. Aus diesem Grund nahm Chelsea das 1:0 mit in die Pause.
Premier League, 26. Spieltag
So temporeich und hektisch ging es nach Wiederanpfiff nicht weiter. Trotzdem vergaben die nun geduldigeren Blues nach einem Mings- Fehler durch Pedro Neto ein weiteres Mal das 2:0 (53.). Besser machte es Asensio für die im zweiten Durchgang spielbestimmenden Gastgeber: Er drückte den Querpass des auffälligen Rashford – die ManUnited-Leihgabe brachte Unai Emery zur Pause – aus kurzer Distanz über die Linie (57.). Allerdings feierte er sein Debüttor erst zeitverzögert, weil zunächst fälschlicherweise eine Abseitsposition von Rashford erkannt worden war.
Jörgensens Patzer versetzt den Villa Park in Ekstase
Anschließend nahmen sich die Teams eine kurze Verschnaufpause, ehe die Partie in der Schlussphase wieder Fahrt aufnahm. Nachdem Palmer (76.) und Malen (88.) jeweils das 2:1 liegengelassen hatten, schnürte Asensio seinen Doppelpack: Der Spanier krönte sich nach einer weiteren Vorlage von Rashford zum Matchwinner – allerdings unter gütiger Mithilfe von Jörgensen (89.).
Durch den Sieg verkürzten die Birminghamer, die nun schon 18 Punkte nach einem Rückstand holten (Ligabestwert), den Abstand auf Chelsea auf einen Zähler und bleiben im engen Rennen um die internationalen Plätze.
Für beide Mannschaften geht es am Dienstag weiter. Villa gastiert bei Crystal Palace (20.30 Uhr), Chelsea empfängt Southampton (21.15 Uhr).
Bayern-Leihgabe Zaragoza empfängt mit Osasuna Real Madrid um Vinícius – Collage: Getty Images, REAL TOTAL
Die Ausgangslage
Zwischen den beiden Playoff-Spielen in der Champions League gegen Manchester City liegt der 24. Spieltag in LaLiga! Für Real Madrid geht es am Samstagnachmittag (16:15 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN) in Pamplona gegen CA Osasuna. Der spanische Rekordmeister setzte sich am vergangenen Dienstagabend in Manchester mit 3:2 durch und will nun in der Primera División das nächste Erfolgserlebnis – nicht zuletzt auch, um Selbstvertrauen hinsichtlich des Rückspiels am Mittwoch (21 Uhr) im Estadio Santiago Bernabéu gegen Pep Guardiola und die Citizens zu tanken. Die Blancos sind in LaLiga nach wie vor Tabellenerster mit 50 Punkten, Atlético (49) und der FC Barcelona (48) folgen nur knapp dahinter. Spannender als in Spanien könnte der Meisterschaftskampf aktuell gar nicht sein. Dementsprechend birgt dieser aber auch Gefahren, denn jeder Patzer könnte davor sorgen, dass die Tabellenführung futsch ist. Was für einen Sieg gegen Osasuna spricht: Real verlor in LaLiga keines der letzten 19 Spiele gegen die Basken, stattdessen gab es 14 Siege (davon zuletzt vier in Folge) und fünf Remis. Zudem haben die Madrilenen im Estadio El Sadar keines ihrer letzten neun Auswärtsspiele in LaLiga verloren, die Merengues siegten dabei sechsmal und spielten dreimal remis.
Der Gegner
Während Real Madrid vor dem 24. Spieltag von der Tabellenspitze grüßt, belegt CA Osasuna den neunten Tabellenplatz. In der Vorsaison landeten die Basken am Ende auf dem elften Tabellenrang, 2023 schaffte es der Klub sogar bis ins Endspiel der Copa del Rey – doch dort scheiterte man ausgerechnet an Real. In der Hinserie der laufenden Spielzeit kassierte die Mannschaft von Neu-Coach Vicente Moreno gegen den spanischen Rekordmeister eine deutliche Niederlage: im Estadio Santiago Bernabéu verlor man mit 0:4. Ob Osasuna gegen Real nun der Überraschungssieg gelingt? Das letzte Mal, dass dieser gelang, war am 30. Januar 2011, als sich die Basken in der Primera División gegen José Mourinho und die Blancos mit 1:0 durchsetzten. Aber selbst ein Punktgewinn dürfte für Osasuna einen Erfolg darstellen. Mit Remis kennt sich die Truppe von Trainer Moreno in dieser Saison aus, denn der Klub aus Pamplona spielte in sieben seiner letzten zehn LaLiga-Spiele unentschieden, daneben verzeichnete man einen Sieg und zwei Niederlagen. Insgesamt hat Osasuna in dieser Spielzeit von allen Mannschaften im Wettbewerb mit zehn Remis die meisten eingefahren. Immerhin konnte Moreno schon zweimal gegen Real Madrid gewinnen – und zwar 2021 mit Espanyol (2:1) und 2019 mit Mallorca (1:0). Übrigens: Bryan Zaragoza ist vom FC Bayern München an Osasuna verliehen, nach einem Mittelfußbruch steht er inzwischen wieder auf dem Platz und könnte gegen Real Madrid mitwirken und den viertbesten LaLiga-Torjäger bedienen: Ante Budimir traf schon zwölf Mal – das Spiel des Teams mit den drittmeisten Luftzweikämpfen in LaLiga (Real hat die wenigsten) liegt dem Kroaten.
Personelles und voraussichtliche Aufstellung
Wie schon in Manchester muss Carlo Ancelotti auch in Pamplona im Kader ohne fünf Stars auskommen – allesamt aus der verletzungsgeplagten Defensive. So werden David Alaba und Antonio Rüdiger bis Montag weiter individuell arbeiten, ebenso Lucas Vázquez. Die beiden Langzeitverletzten Daniel Carvajal und Éder Militão fehlen natürlich weiter, alle anderen sind dabei und mehr oder weniger fit. Wie Ancelotti auf der Pressekonferenz vor der Reise ins Baskenland verriet, sollen aber sowohl Alaba als auch Rüdiger und Vázquez pünktlich zum Champions-League-Rückspiel wieder zum Kader stoßen, auch wenn nur Rüdiger Startelf-Chancen hat. Immerhin sorgen einige Canteranos für Konkurrenzkampf und potenzielle Rotation: Neben Raúl Asencio sind auch Lorenzo Aguado und Jacobo Ramón mit dabei. Angesichts der Verletzungsmisere und der dadurch enorm angespannten personellen Lage in der Abwehr stehen Asencios Chancen, wieder von Beginn an aufzulaufen, mehr als gut. Aber auch ansonsten stellt sich das Team zumindest defensiv quasi von alleine auf. Ob Ancelotti in der Offensive rotiert? Womöglich rutscht nur Brahim Díaz in die Startelf und Rodrygo Goes dafür raus.
Mit dieser Elf könnte Real Madrid gegen CA Osasuna beginnen – Grafik: REAL TOTAL
Die Stimmen zum Spiel
Carlo Ancelotti (Cheftrainer Real Madrid):„Wir sind motiviert. Es ist eine Chance, um Tabellenführer zu bleiben. Das ist unser Ziel. Es wird natürlich schwierig, aber wir sind gut aus dem vergangenen Spiel hervorgegangen und müssen das jetzt bestätigen. Es ist ein Spiel, in dem wir alles Gute aus dem City-Spiel wiederholen müssen.“
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Vicente Moreno (Cheftrainer CA Osasuna):„Es ist nie ein guter Zeitpunkt, gegen einen so starken Gegner wie Real Madrid zu spielen. Doch es muss auch eine Motivation sein, denn man hat nicht immer die Möglichkeit, gegen diese Teams zu spielen. Wir müssen uns auf das konzentrieren, was von uns abhängt, nämlich das bestmögliche Spiel zu machen, das Beste aus jedem von uns herauszuholen und das Spiel als Familie anzugehen. Wir müssen hoffen, dass sie nicht den Tag haben, auch wenn das nicht einfach ist.“
Statistiken und Besonderes
GESAMTBILANZ: Real Madrid und CA Osasuna standen sich bislang in 90 Pflichtspielen gegenüber. Dabei fällt die Bilanz klar zugunsten des spanischen Rekordmeisters aus, der 90 Siege feierte. Während 19 Aufeinandertreffen remis endeten, holte der Verein aus Pamplona in 13 Duellen den Sieg. Torbilanz: 200 zu 83 aus Sicht von Real Madrid.
BEENDET VINÍCIUS DIE TORFLAUTE IN LALIGA? Vinícius Júnior hat in seinen zehn LaLiga-Duellen gegen Osasuna acht Tore erzielt. Ob der Brasilianer auch diesmal trifft? In dieser Saison traf der amtierende FIFA-Weltfußballer in der Primera División letztmals im November – ausgerechnet mit einem Dreierpack gegen Osasuna. Auch Ancelotti hat eine beachtliche Bilanz, denn er hat keines seiner neun LaLiga-Spiele gegen die Basken verloren, stattdessen sechs Siege und drei Remis verbucht.
GELB-ALARM: Dani Ceballos steht momentan bei vier Gelben Karten und muss dementsprechend aufpassen. Bei der nächsten wäre der Mittelfeldstratege gesperrt. Für Real Madrid geht es am kommenden Spieltag gegen den FC Girona (23. Februar, 16:15 Uhr).
SCHIEDSRICHTER: Geleitet wird die Partie von José Luis Munuera Montero. Der 41-Jährige ist in Jaén (Andalusien) geboren und seit 2019 FIFA-Schiedsrichter. Sein Debüt in LaLiga gab er im August 2016. In dieser Saison pfiff er bislang zwei Spiele von Real Madrid: am 6. Spieltag gegen Espanyol (4:1) und im Achtelfinale der Copa del Rey gegen Celta (5:2 n. V.).
WIEDERSEHEN: Für Osasunas Lucas Torró wird es eine spezielle Begegnung, denn der 30-jährige Mittelfeldspieler spielte ab 2012 zunächst ein Jahr für Real Madrids U19, anschließend absolvierte er 52 Spiele für die Castilla. Der ehemalige Canterano ist unumstrittener Stammspieler in Pamplona.
Rot-Weiss Essen (3:1 beim SV Wehen Wiesbaden), der VfL Osnabrück (5:1 bei Hannover 96 II) und Waldhof Mannheim (5:0 gegen Hansa Rostock) hatten die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund mit ihren Siegen mächtig unter Druck gesetzt. Die U23 des BVB ging so mit einem auf drei Punkte geschrumpften Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz ins Heimspiel gegen den SV Sandhausen – und landete einen extrem wichtigen Befreiungsschlag.
Nach drei Niederlagen in Folge ohne eigenes Tor fand die im Vergleich zur 0:1-Niederlage am vergangenen Sonntag in Osnabrück auf drei Positionen veränderte Borussia gut ins Spiel und beendete früh ihre Flaute. In der 14. Minute spielte sich Jordi Paulina im Strafraum durch und legte mit viel Übersicht ab für Franz Roggow, der das erste Dortmunder Tor seit dem 3:1-Sieg am 18. Januar bei der SpVgg Unterhaching besorgte.
Marcel Lotka hält die Null
In der Folge hatte der BVB gleich mehrere hochkarätige Chancen, auf 2:0 zu erhöhen, ließ aber sämtliche Gelegenheiten liegen und hatte etwa bei einem Aluminiumtreffer von Jordi Paulina auch eine Portion Pech. Von Sandhausen kam vor der Pause nahezu nichts. Im zweiten Durchgang agierten die Kurpfälzer verbessert, waren aber nicht wirklich zwingend und scheiterten bei ihren beiden besten Chancen an einem jeweils gut reagierenden Marcel Lotka im BVB-Tor, während die Borussia nur noch selten gefährlich wurde.
Vor einem schwierigen Programm mit drei echten Auswärtsspielen bei Alemannia Aachen, beim TSV 1860 München und bei Dynamo Dresden sowie einem gefühlten Auswärtsspiel gegen Rot-Weiss Essen war es für die Mannschaft von Trainer Jan Zimmermann enorm wichtig, sich Luft zu verschaffen. Punkten die Kellerklubs so weiter wie in den ersten Wochen des Jahres, muss die BVB U23 aber sicherlich noch weitere Siege einfahren, um auf der sicheren Seite zu bleiben.
Borussia Dortmund II wurde gegen den SV Sandhausen nicht für seinen Chancenwucher in der ersten Hälfte bestraft. Dennoch ist der 1:0-Sieg nach einer starken ersten Hälfte verdient.
Jordi Paulina (li.) und Niklas Lang (re.) im Zweikampf.
IMAGO/Frank Zeising
Nach dem 0:1 beim VfL Osnabrück, der bereits dritten torlosen Niederlage in Serie, war der BVB II vor dem Duell mit dem SV Sandhausen danach bestrebt, endlich wieder einen Sieg zu bejubeln. Es drohte ein Abrutschen in den Abstiegskampf. Um dies zu verhindern, wechselte Trainer Jan Zimmermann auch für das Duell mit dem SV Sandhausen mehrfach: Wätjen, Lelle und Göbel begannen für Azhil, Mogultay sowie Mané.
Dabei hatte der Gegner SV Sandhausen zuletzt das geschafft, wonach die Borussen strebten: Beim 1:0 gegen Arminia Bielefeld konnte unter dem neuen Coach Kenan Kocak, der Ehlich und Simnica (Startelfdebüt) für Iwe und Lorch in die Startelf beorderte, endlich mal wieder gewonnen werden – es war für den 44-Jährigen der erste Sieg seit seiner Rückkehr in die Kurpfalz. Doch sollte das Erfolgserlebnis am Samstag in der ersten Hälfte nicht zu einer breiten Brust der Gäste führen.
Auch wenn Ex-Borusse Butler bei seiner Rückkehr bereits nach nicht mal 60 Sekunden im Strafraum seiner ehemaligen Mitspieler auftauchte, waren es die Hausherren, die mutig in das Spiel starteten. Für den ersten Aufreger sorgte ein aberkanntes Tor der Dortmunder (11.).
Eberwein an die Latte
In der 17. Minute sollte es schließlich soweit sein: Nach 291 Minuten beendete Roggow den Torlos-Lauf des BVB II. Nach einem Querpass von Paulina musste der Kapitän nur noch ins lange Eck schieben – eine Chance, ein Tor; das Team von Trainer Jan Zimmermann legte eine beinahe nicht bekannte Effizienz zu Beginn an den Tag, sollte in der Folge aber auch nachweisen, wieso man solange torlos geblieben war.
Bei Lewalds Beinahe-Eigentor (26.) sowie Eberweins Lattenkracher (27.) fehlte das nötige Glück, und Paulina versinnbildlichte die fehlende Kaltschnäuzigkeit (29.). Auf Seiten der Dortmunder mangelte es nur noch an der verdienten Belohnung für einen mittlerweile dominanten Auftritt. So sah sich nach einer halben Stunde auch SVS-Trainer Kenan Kocak zu einer Abkehr der praktizierten Dreier- hin zu einer Viererkette gemüssigt. Aber auch mit der Umstellung hatten die Kurpfälzer Probleme, sich überhaupt aus der eigenen Hälfte zu kombinieren.
Nachdem aber insbesondere im Abschluss immer wieder falsche Entscheidungen getroffen wurde, exemplarisch versuchte es Foti lieber mit dem Außenrist als mit seinem schwachen Fuß (37.), ging es für die Kurpfälzer nach einem sehr schwachen Auftritt mit einem schmeichelhaften 0:1 in die Halbzeit.
Nach Wiederanpfiff sollte dieser zwar besser werden – jedoch weiter auf bescheidenem Niveau. Man präsentierte sich zwar nun bemühter und insbesondere der zur Halbzeit gekommene Fehler sorgte für frischen Wind – doch außer ein gefährlich getretener Freistoß von Duman sollte Lotka erstmals nichts in Verlegenheit bringen (58.).
Lotka hält den Sieg fest
Es dauerte bis zur 75. Minute, ehe sich der Schlussmann auszeichnen durfte. Aus dem Nichts war Fehler zum Abschluss gekommen. Und der Joker sollte es auch in der letzten Minute der regulären Spielzeit sein, der den Dortmundern beinahe nochmal den 1:0-Sieg aus den Händen gerissen hätte. Aber abermals fand der 22-Jährige seinen Meister im zehnmaligen Bundesliga-Torhüter. Mit dem Erfolg beendete der BVB II seine Niederlagen-Serie und sprang mit 32 Punkten am Team von Trainer Kenan Kocak, der aufgrund von Protesten über eine zu geringe Nachspielzeit nach dem Abpfiff noch die Rote Karte gesehen hatte, vorbei.
Am kommenden Samstag (14 Uhr) sind die Dortmunder dann zu Gast bei Alemannia Aachen. Einen Tag später (19.30 Uhr) heißt es für die Sandhäuser, Wiedergutmachung zu betreiben, wenn der SV Wehen Wiesbaden in der Kurpfalz gastiert.