Schlagwort: Bayer 04 Leverkusen

  • Zeigt der deutsche Rekordmeister nun Nerven?

    Zeigt der deutsche Rekordmeister nun Nerven?

    Zeigt der FC Bayern nun Nerven im Titelkampf?

    In der Bundesliga Saison 2023/2024 steht der FC Bayern München, der deutsche Rekordmeister, vor einer entscheidenden Phase. Nach einem vielversprechenden Start in die Saison zeigen sich jedoch erste Anzeichen von Nervosität im Kader und Trainerteam. Worauf müssen die Fans und Experten achten? Hier sind einige wesentliche Aspekte, die die aktuelle Situation rund um die Münchener beleuchten.

    1. Verletzungssorgen im Kader

    Eine der größten Herausforderungen für die Bayern ist die Verletzungsanfälligkeit einiger Schlüsselspieler. Namen wie Thomas Müller und Leroy Sané standen häufiger auf der Verletztenliste. Dies belastet nicht nur die Teamchemie, sondern zwingt Trainer Thomas Tuchel auch dazu, kreative Lösungen zu finden, um konkurrenzfähig zu bleiben.

    2. Druck von Verfolgern

    Mit Teams wie Borussia Dortmund und RB Leipzig, die konstant punkten, spüren die Bayern den Druck aus der Verfolgergruppe. Jeder Punktverlust kann in dieser spannenden Saison entscheidend sein, was die Nerven der Spieler zusätzlich strapaziert. Die Konkurrenz schläft nicht, und in einem so engen Rennen ist jede Partie ein sogenanntes "Endspiel".

    3. Taktische Anpassungen

    Die taktischen Anweisungen von Trainer Tuchel müssen nun rigoros angepasst werden, um die mentale Stärke der Mannschaft zu fördern. Ein flexibles System, das sowohl offensiv als auch defensiv stabil ist, könnte der Schlüssel zum Erfolg sein. Bei der Analyse der letzten Spiele fiel auf, dass die Bayern häufig Schwierigkeiten hatten, aus einer soliden Defensive heraus zu agieren.

    4. Psychologische Aspekte

    Der Druck, als Rekordmeister immer den höchsten Ansprüchen gerecht zu werden, kann auf die Spieler lasten. Bayern München ist daran gewöhnt, die Liga zu dominieren. Für viele Spieler kann es demotivieren, wenn die Ergebnisse nicht wie gewünscht ausfallen. Die psychologische Betreuung durch das Team ist somit entscheidend, um die Spieler mental auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten.

    5. Rette den Titel!

    Was können die Bayern tun, um ihre Führungsposition zurückzuerobern? Eine Kombination aus Risikobereitschaft im Angriff und Stabilität in der Defensive könnte die Wende bringen. Außerdem ist die Unterstützung der Fans unerlässlich. Ein starkes Heimspiel gegen einen Rivalen könnte das Selbstvertrauen der Mannschaft stärken und potenzielle Nerven zeigen.

    Fazit

    Aktuell ist die Frage, ob der deutsche Rekordmeister Nerven zeigt, berechtigt. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um zu sehen, ob der FC Bayern München seine gewohnte Stärke wiederfindet oder ob die Nervosität die Mannschaft im Titelkampf behindert. Die Fans können gespannt sein, ob die Spieler die Herausforderungen bewältigen und den Meistertitel erneut verteidigen können.

    Bleiben Sie dran für weitere Updates zur spannenden Bundesliga-Saison!

  • Feinbier über UEFA-Cup-Sieg mit Bayer Leverkusen und Angebot

    Feinbier über UEFA-Cup-Sieg mit Bayer Leverkusen und Angebot


    Ex-Zweitliga-Kultprofi im Interview 

    Feinbier über UEFA-Cup-Sieg mit Bayer Leverkusen und Angebot vom HSV

    ©IMAGO

     

    Marcus Feinbier gewann 1988 als Teenager mit Bayer 04 Leverkusen den UEFA-Cup, einen Namen machte er sich danach aber vor allem als einer der Kultspieler in der 2. Bundesliga. In insgesamt 274 Partien im deutschen Fußball-Unterhaus für sechs verschiedene Vereine erzielte der frühere Mittelstürmer 90 Treffer. Bei Transfermarkt blickt er auf seine bewegte Karriere zurück.

     

     

    Marcus Feinbier kann nicht verhehlen, dass jedes Mal, wenn er sich mit seinen ehemaligen Mitspielern aus UEFA-Cup-Sieger-Kader trifft, viele Emotionen hochkommen. Nicht nur, weil er damals mit gerade einmal 18 Jahren den Titel gewann, sondern auch, weil er noch in der Pubertät steckte und am Anfang seiner Karriere stand.

     

    „Ich konnte damals vieles nicht realisieren, weil es so surreal für mich war. Gestern war ich noch A-Jugendspieler und gefühlt einen Tag später durfte ich mich UEFA-Cup-Sieger nennen. Die Finalpartien gegen Espanyol Barcelona sind mir natürlich prägend in Erinnerung geblieben. Im Hinspiel herrschte in Barcelona eine explosive Stimmung, auch deshalb haben wir 0:3 verloren. Aber was wir im Rückspiel abgeliefert haben, war phänomenal. Keiner hat an uns geglaubt, außer wir selbst“, erinnert er sich.

     

     

    Knapp zwei Jahre zuvor war er mit gerade einmal 16 Jahren aus Berlin von Hertha Zehlendorf nach Leverkusen gewechselt. „Heute ist es Normalität, wenn ein Spieler mit 16, 17, 18 Jahren debütiert. Damals glich das einer großen Schlagzeile. Deshalb bin ich noch heute Erich Ribbeck zu großem Dank verpflichtet, der mir entgegen dem Trend die Chance gegeben hat. Auch der damalige Kapitän Wolfgang Rolff hat sich sehr um mich gekümmert und mich unter seine Fittiche genommen. Ich weiß noch, dass ich am Anfang vor den Spielen mit ihm auf einem Zimmer war, er mir die ganzen Abläufe erklärt und mich am Ende des Tages auch das Fernsehprogramm aussuchen lassen hat“, so der heute 55-Jährige schmunzelnd.

     


    Mit Ullrich & Antwerpen
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    Auch über den ehemaligen Leverkusen-Manager Reiner Calmund äußert er sich lobend. „Unter Calmund habe ich meinen ersten Profivertrag unterschrieben. Ich habe damals einen Grundvertrag mit 4000 DM unterzeichnet. Von dem Gehalt habe ich mir erstmal eine Musikanlage gekauft. Calli hat für die Spieler alles gemacht. Er hat sich um Wohnungen gekümmert, er hat uns Autos besorgt. Calli war in Leverkusen und Umgebung ein absoluter Star. Ich weiß noch, wie wir das erste Mal zusammen essen gegangen sind. Wir sind zu einem Steakhouse nach Köln gefahren. Statt durch die Vordertür, sind wir durch den Hintereingang reingegangen, haben direkt einen Platz bekommen und drei Kellner haben sich um uns gekümmert. In dem Augenblick dachte ich einfach nur: ‚Wow, Calli hat es geschafft, der ist ganz oben angekommen‘“, erzählt Feinbier mit einem Lachen.

     

    Feinbier über lästigsten Gegenspieler & verpassten Durchbruch bei Bayer

     

    Lachen muss er auch bei der Frage nach dem unangenehmsten Gegenspieler. „Das waren mit Abstand Jürgen Kohler und Ansgar Brinkmann. Kohler habe ich im Derby auf unsanfte Weise kennengelernt. Direkt nach meiner Einwechslung hat er mir einen Schlag auf den Brustkorb verpasst, ich hatte danach erstmal Probleme zu atmen. Er hat mit vollem Körpereinsatz gespielt. Tatsächlich war ich am Ende froh, als der Schiri das Spiel abgepfiffen hat. Und Brinkmann beherrschte fast jeden Trick. Was mich genervt hat, war das höhnische Lachen, wenn er an einem vorbeigezogen ist.“

     

     

    Insgesamt 82 Partien absolvierte der ehemalige Angreifer für die Werkself. Doch der Durchbruch sollte ihm aufgrund seiner mageren Quote von nur drei Toren verwehrt bleiben. Eines davon gelang ihm gegen den FC Bayern. „Ich muss ehrlich sagen, ich war zu dem Zeitpunkt zu verwöhnt. Ich hatte zwar die Fähigkeiten für die Bundesliga, aber ich dachte, mir fällt alles zu. Das war am Ende natürlich nicht so. Aber das Tor gegen Bayern München war natürlich ein absolutes Highlight in meiner Karriere. Ich weiß noch, mein Jubel hat es in den Jahreskalender vom Kicker geschafft.“

     

    Marcus Feinbier 1988 im Trikot von Bayer Leverkusen

    Feinbier zieht weiter – Pagelsdorf wollte Ex-Stürner zum HSV holen

    Um den Durchbruch im Profifußball zu schaffen, wechselte er zurück in seine Berliner Heimat zu Hertha BSC. Erfolgreich sollte dieses Engagement jedoch nicht werden, auch weil er im Schatten von Theo Gries und Sven Demandt stand. „Der Wechsel zu Hertha ist aus mehreren Gründen entstanden. Zum einen wollte ich zurück zu meiner Familie und zum anderen hatte Hertha den Anspruch oben mitzuspielen. Ich bin damals als Hoffnungsträger gewechselt, musste aber ganz schnell feststellen, dass der damalige Trainer Günter Sebert nicht auf mich setzt. Während ich in Leverkusen von den Medien gefeiert wurde, habe ich in Berlin erlebt, was negative Berichterstattung ist. Die Medien haben sich quasi den Kuli heiß geschrieben. Ich wusste als junger Spieler nicht wirklich, wie ich damit umgehen sollte und bin teilweise mit Bauchschmerzen ins Spiel gegangen. Dieses Jahr hat mich menschlich extrem geprägt und ich habe viel über den Fußball lernen dürfen“, schildert Feinbier.

    Nach nur einem Jahr zog er weiter zum Wuppertaler SV, bei dem er eine weitere unglückliche Saison erlebte und aus der 2. Bundesliga abstieg. Einen Ausweg fand Feinbier danach bei Alemannia Aachen. „Während meiner Zeit in Wuppertal habe ich mir mehrfach das Schlüsselbein gebrochen und war somit Monate raus. Der damalige Alemannia-Trainer Gerd Vom Bruch hat sich dennoch sehr um mich bemüht. Ich war durch meine Erfahrungen auch gereift. Ich wusste, wenn ich es hier nicht packe, kann ich meine Karriere beenden. Fortan habe ich noch härter trainiert und mich auch nie zufriedengegeben.“ Mit Erfolg: Feinbier verbuchte für Aachen 39 Treffer in 62 Partien.

    Diese Fähigkeiten machte sich in der Folge auch Wattenscheid 09 zu Nutze – eine Verbindung, die sofort Früchte trug. Mit 14 Toren in der Rückrunde der Saison 1996/97 war Feinbier maßgeblich daran beteiligt, dass der Klub in die 2. Bundesliga zurückkehrte. „Wattenscheid hatte mit Klaus Steilmann einen Präsidenten, der sich sehr um seinen Verein gekümmert hat. Die Bedingungen waren zur damaligen Zeit bundesligareif. Mit Franz-Josef Tenhagen und Hannes Bongartz waren zudem zwei Fußball-Legenden in den verantwortlichen Positionen, die den Verein auch geprägt haben. Für mich hatte der Klub Charme und Charisma“, blickt Feinbier zurück und erinnert sich an ein Angebot aus der Bundesliga. „Frank Pagelsdorf war bei mir zu Hause und wollte mich unbedingt zum HSV holen. Wattenscheid hat damals aber die utopische Summe von 3 Millionen DM als Ablöse aufgerufen. Damit war der Transfer vom Tisch.“

    Gerne denkt der Ex-Profi auch an den Bratwurstduft an Spieltagen in Wattenscheid zurück. „Der Ruf, dass es auf der Lohrheide die deutschlandweit beste Stadionbratwurst gab, kam nicht von ungefähr. Wir Spieler haben uns die gerne nach dem Spiel gegönnt. Auch brauchte ich als Berliner natürlich einmal die Woche meine Currywurst. Ansonsten habe ich mich sehr pflichtbewusst ernährt und entsprechend auf ungesunde Nahrung verzichtet.“

    Feinbier über Station bei LR Ahlen: Dort konnte man „gutes Geld verdienen“

    Nach zwei Jahren in Wattenscheid zog Feinbier erneut weiter. Es folgte eine eher erfolglose und daher kurze Station beim 1. FC Nürnberg, ehe er 2000 zum damaligen LR Ahlen wechselte – jenem Klub, der vom Kosmetik-Unternehmer Helmut Spikker als Mäzen unterstützt wurde. Ursprünglich hatte Spikker im Jahr 1992 den finanziell angeschlagenen TuS Ahlen übernommen, der später zusammen mit Blau-Weiß Ahlen zum LR Ahlen fusionierte. Zwar stand das LR im Vereinsnamen für Leichtathletik Rasensport, war aber auch eine Anlehnung an das Unternehmen des Geldgebers, die „LR International“, die auch als Hauptsponsor des Vereins fungierte.

    In Ahlen erlebte Feinbier rein von den Toren die erfolgreichste Zeit seiner Karriere: 43 Treffer markierte er in 90 Partien. „Zu Weihnachten gab es immer für die Frauen LR-Produkte, auch wir konnten immer auf die Produkte zurückgreifen. Jeder wusste, wenn man nach Ahlen wechselt, dann nicht wegen der schönen Innenstadt, sondern weil man gutes Geld verdienen konnte. Solche Anfeindungen, denen die Spieler von Leipzig oder Hoffenheim heute ausgesetzt sind, gab es bei uns nicht. Es hieß dann eher: ‚Ach guck an, da kommen die Millionäre aus Ahlen.‘ Wir hatten mit Peter Neururer zwischenzeitlich auch einen Top-Trainer. Dank seiner Führung haben wir zeitweise oben mitgespielt. Auf der einen Seite war er Profi durch und durch, auf der anderen Seite ein absolut lustiger Typ. Wir haben mit ihm regelmäßig Lattenschießen gemacht. Einmal gewann er sogar und meinte dann zu uns: ‚Ich war nur Kreisligaspieler, aber für euch reicht es scheinbar allemal‘“, erinnert sich Feinbier amüsiert.

    Die für ihn persönlich erfolgreichste Zweitliga-Saison war jene 2001/02. 19 Treffer standen am Ende zu Buche – einer mehr und er hätte sich Torschützenkönig nennen dürfen. Denkbar knapp verlief das Rennen: Am letzten Spieltag traf im direkten Duell Bielefelds Artur Wichniarek doppelt, während es für Feinbier nur zu einem Tor reichte. Somit ging die Krone an Wichniarek. „Klar war ich in dem Augenblick enttäuscht, aber viel enttäuschter war ich darüber, dass mir Helmut Spikker im Anschluss meinen Wechsel nach Gladbach verwehrt hat. Rainer Bonhof und Christian Hochstätter wollten mich unbedingt verpflichten, aber Helmut Spikker war die Ablöse völlig egal.“

    Feinbier verpasst mit Greuther Fürth Bundesliga-Aufstieg

    Im Sommer 2003 verabschiedete er sich dann aus Ahlen, aber nicht zu den Fohlen, sondern zu Greuther Fürth. Aufgrund seiner Club-Vergangenheit ging der Transfer mit einiger Kritik vonstatten. Feinbier ließ diese aber mit Leistung verstummen. Zusammen mit Sascha Rösler bildete er ein kongeniales Stürmerduo, wenngleich es nicht mit dem Aufstieg in die Bundesliga klappen sollte. „Wir hatten eine wirklich coole Truppe zusammen. Mit Benno Möhlmann auch einen fantastischen Trainer, der wirklich jeden Spieler gesiezt und so eine Form von gegenseitigem Respekt geschaffen hat. Für mich war er ein Gentleman-Trainer. Die Gründe für den Nicht-Aufstieg lagen auf der Hand. Helmut Hack, den ich für einen absoluten Ehrenmann halte, wollte nicht investieren. Er sagte immer: ‚Bevor wir ins Minus gehen, verzichte ich lieber auf den Aufstieg.‘ Ich glaube, wenn wir mehr in die Mannschaft investiert hätten, wären wir aufgestiegen“, meint Feinbier.

    Wenn der 55-Jährige heute auf den Fußball blickt, vermisst er einiges. „Vieles hat angefangen mit den verrückten Ablösesummen. Dadurch wird ein unmenschlicher Druck auf die Spieler erzeugt, die keiner von ihnen bedienen kann. Damals ging es wirklich um Fußball, heute steht das Geld vielmehr im Vordergrund. Natürlich würde ich mir mehr echte Typen wünschen, aber dann müssten auch die Medien mitspielen und nicht jeden gesagten Satz auf die Goldwaage legen. Leider hört sich mittlerweile jedes Interview gleich an. Wenn ich ehrlich bin: Mir fehlt das Herz des Fußballs.“

    Interview: Henrik Stadnischenko



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  • Sorge um Wirtz – DFB-Star gegen Bremen verletzt raus

    Sorge um Wirtz – DFB-Star gegen Bremen verletzt raus


    Bayer-Spielmacher verletzt

    DFB-Star ausgewechselt: Sorge um Leverkusens Wirtz

    08.03.2025 – 18:04 UhrLesedauer: 1 Min.

    Schreckmoment: Leverkusens Wirtz im Spiel gegen Bremen am Boden.Vergrößern des Bildes

    Schreckmoment: Leverkusens Wirtz im Spiel gegen Bremen am Boden. (Quelle: IMAGO/RHR-FOTO/imago-images-bilder)

    Der Angreifer der Werkself kommt bei der Niederlage gegen Werder Bremen nur zu einem Kurzeinsatz. Eine Frage bleibt nun noch offen.

    Große Sorgen um Florian Wirtz: Bayer Leverkusens Ausnahmekönner ist im Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen (0:2) nach einem bösen Foul gegen sich verletzt ausgewechselt worden.

    Der 21-Jährige wurde von Bremens Mitchell Weiser in der zweiten Halbzeit hart am rechten Knöchel getroffen und verließ nur sieben Minuten nach seiner Einwechslung zur Pause nach einer langen Behandlung wieder humpelnd das Feld. Wie schwer der Nationalspieler verletzt ist, war zunächst offen. Laut übereinstimmenden Medienberichten verließ Wirtz das Stadion jedoch auf Krücken und wurde für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht.

    Trainer Xabi Alonso hatte Wirtz gegen Bremen wie einige andere seiner Stammspieler mit Blick auf das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Bayern am Dienstag (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online) zunächst geschont. Zur zweiten Halbzeit brachte der Spanier seinen Offensivkünstler aufgrund des 0:1-Rückstandes nach 45 Minuten dann aber doch. Weiser sah für das Einsteigen nur die Gelbe Karte, der Video-Assistent hatte sich nicht eingeschaltet.



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  • Bundesliga aktuell: Leverkusen patzt, Dortmund verliert

    Bundesliga aktuell: Leverkusen patzt, Dortmund verliert


    Zuletzt gab es bei Bayer Leverkusen Diskussionen um Mittelstürmer Patrik Schick, der von Trainer Xabi Alonso deutlich seltener eingesetzt wird, als er es sich wünscht. Diesmal durfte Schick gegen Werder Bremen von Anfang an spielen, was allerdings nicht viel zu bedeuten hatte: Nach dem so kräftezehrenden wie zermürbenden 0:3 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Bayern hatte Alonso die Mannschaft auf sieben Positionen verändert. Auch Werder war zuletzt schwer gebeutelt, zu vier Bundesliga-Niederlagen in Serie gesellte sich auch noch das DFB-Pokal-Aus beim Drittligisten Bielefeld. Letztlich endete das Treffen der Frustrierten überraschend: mit einem 2:0-Sieg der Bremer.

    Der SV Werder ging schon in der siebten Minute in Führung, nach einem Fehlpass von Mario Hermoso landete der Ball über André Silva und Jens Stage bei Romano Schmid, der fein mit dem Außenrist traf. Danach standen die Bremer defensiv stabil, Leverkusen kam kaum zu Chancen – bis zur Nachspielzeit der ersten Hälfte, als Aleix García die Querlatte traf. Zur Halbzeit wechselte Alonso drei Mal – unter anderem kam Florian Wirtz, der allerdings nach nur zehn Minuten nach einem üblen Foul von Mitchell Weiser in die Kabine humpelte.

    Florian Wirtz musste nach einem Foul von Mitchell Weiser schnell wieder vom Platz. (Foto: Martin Meissner/AP)

    Schick indes hatte keine Bindung zum Spiel, lange keine Torchance und wandelte am Rande einer gelb-roten Karte. Dann ergab sich für den Stürmer in der 70. Minute plötzlich doch die Chance zum Ausgleich, er verpasste die Flanke von Amine Adli aber knapp. Insgesamt häuften sich die Leverkusener Chancen im Laufe der zweiten Hälfte, Exequiel Palacios scheiterte zwei Mal an Werders Keeper Michael Zetterer. Ein Tor gelang Bayer aber nicht, stattdessen traf Justin Njinmah in der Nachspielzeit noch zum 0:2 – Fazit: Bayern-Ausrutscher nicht genutzt, und vermutlich die letzte Chance auf die Meisterschaft liegengelassen.

    Borussia Dortmund – FC Augsburg 0:1 (0:1), Tor: 0:1 Jeffrey Gouweleeuw (23.)

    Das Heimspiel gegen den FCA zeigte exemplarisch, wie fragil das BVB-Konstrukt unter Niko Kovac noch immer ist. Die Dortmunder hatten eigentlich wie zu erwarten alles Griff, schlugen Flanke um Flanke, Eckball um Eckball in den gegnerischen Strafraum – doch das Tor machten Mitte der ersten Halbzeit die Augsburger, aus dem so oft zitierten Nichts: Ein langer Freistoß vom Ex-Dortmunder Marius Wolf segelte am zweiten Pfosten zu Jeffrey Gouweleeuw, und dessen Kopfball wiederum als Bogenlampe über Gregor Kobel hinweg ins Tor.

    Fünf Minuten nach der Pause jubelte der BVB dann kurz, doch der vermeintliche Ausgleich von Julian Brandt zählte wegen hauchzarter Abseitsstellung nicht. Gleiches Spiel kurz darauf auf der anderen Seite: Nach Meinung des Schiedsrichtergespanns um Deniz Aytekin sperrte ein Augsburger bei einer Freistoßflanke seinen Gegenspieler aus dem Abseits heraus, sodass auch das stramme Eigentor von Salih Özcan im Anschluss aberkannt wurde. Die Überprüfung der Szene durch den VAR dauerte fast fünf (!) Minuten.

    Die Schwarz-Gelben drückten mit viel Willen auf den Ausgleich, doch es mangelte an klaren Chancen, sodass entweder wenige Zentimeter fehlten, oder FCA-Torwart Finn Dahmen parieren konnte. Die Augsburger ließen selbst mehrere exzellente Kontergelegenheiten gegen aufgerückte Dortmunder kläglich liegen, aber auch das nutzte der BVB nicht.

    Holstein Kiel – VfB Stuttgart 2:2 (1:1), Tore: 0:1 Jamie Leweling (15.), 1:1 und 2:1 Steven Skrzybski (31., 46.), 2:2 Ermedin Demirovic (55.), Besondere Vorkommnisse: Rot für Leonidas Stergiou (52.)

    Raus aus der Ergebniskrise, hieß das VfB-Motto – zur Not mit Gewalt: Und so drosch Außenstürmer Jamie Leweling den Ball aus spitzem Winkel mit so viel Karacho aufs Tor, dass Timon Weiner seine Arme nicht rechtzeitig sortiert bekam. Besonders glücklich sah der Kieler Torwart in der Situation nicht aus. Den Stuttgartern brachte die Führung keine Sicherheit. Ein langer Einwurf und ein gewonnenes Kopfballduell reichte, damit Steven Skrzybski im Strafraum blitzeblank ausgleichen konnte.

    Gerade einmal acht Sekunden war der zweite Durchgang alt, ehe jener Skrzybski mit einem Fernschuss die Partie drehte. Der Kieler hatte es aus unmöglicher Position einfach auf gut Glück versucht, und Alexander Nübel im VfB-Tor überrascht. Für die Stuttgarter kam es kurz darauf noch dicker: Aushilfsinnenverteidiger Leonidas Stergiou (dem VfB fehlten sechs Innenverteidiger verletzt) verstolperte den Ball, fällte Skrzybski als letzter Mann und sah glatt Rot. Doch wieder folgte das Unvermutete: In Unterzahl kamen die Stuttgarter zum schnellen Ausgleich. Der eingewechselte Ermedin Demirovic erstocherten einen lang geschlagenen Ball und schob kurz darauf zum 2:2 ein. In der letzten halben Stunde war Kiel mit einem Mann mehr zwar aktiver und torgefährlicher, zum Heimsieg reichte das aber nicht.

    VfL Wolfsburg – FC St. Pauli 1:1 (0:1), Tore: 0:1 Siebe Van der Heyden (38.), 1:1 Mohamed Amoura (70., Foulelfmeter)

    Die vergangenen vier Spiele hatte der FC St. Pauli allesamt verloren und dabei keinen einzigen Treffer geschossen, und beim vorangegangenen 1:1 gegen Augsburg hatte der Gegner ein Eigentor beigesteuert. Es waren also acht Stunden Bundesligafußball ohne ein selbst erzieltes Tor, die die Hamburger im Gastspiel beim VfL Wolfsburg in der 38. Minute beendeten. Nach einem Eckstoß legte Jackson Irvine den Ball per Kopf quer auf Verteidiger Siebe Van der Heyden, der aus einem Meter keine Mühe mehr hatte – ein in der Entstehung nicht allzu spektakulärer, aber statistisch phänomenaler Treffer.

    Und, was man zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehen konnte, ein wertvoller: Am Ende stand für St. Pauli immerhin ein 1:1 und ein Auswärtszähler im Abstiegskampf. Mohammed Amoura traf per Foulelfmeter, den Van der Heyden verursacht hatte, zum 1:1 für die Wolfsburger (70.). Acht Minuten später scheiterte Amoura aber an St. Paulis Torhüter Nikola Vasilj, der sich noch ein weiteres Mal gegen Jakub Kaminski auszeichnete (87.). So blieb es beim Remis, der Vorsprung der Hamburger auf den Relegationsplatz schmolz durch Bochums Überraschungscoup in München dennoch auf zwei Punkte.



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  • Tödlicher Zugunfall in Bassum – Werder-Fans gestoppt

    Tödlicher Zugunfall in Bassum – Werder-Fans gestoppt


    Auf Weg nach Leverkusen

    Tödlicher Zugunfall stoppt Werder-Fans

    08.03.2025 – 16:18 UhrLesedauer: 1 Min.

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    Fan von Werder Bremen (Symbolbild): Anhänger der Hanseaten wurden auf dem Weg nach Leverkusen jäh gestoppt. (Quelle: IMAGO/CB/imago)

    Tragischer Unfall: Ein auf dem Weg nach Leverkusen befindlicher Zug mit Werder-Fans kollidiert mit einer Person. Diese überlebt den Zusammenprall nicht.

    Ein tragischer Vorfall hat am Wochenende die Anreise zahlreicher Fußballfans zu einem Bundesligaspiel verhindert. Rund 400 Anhänger von Werder Bremen konnten nicht wie geplant zum Auswärtsspiel ihrer Mannschaft bei Bayer Leverkusen anreisen. Nach Angaben der Polizei kollidierte ein Sonderzug mit den Bremer Anhängern an Bord in Bassum mit einer Person, die dabei tödliche Verletzungen erlitt.

    Da der Triebwagen bei dem Unfall beschädigt wurde, konnten die Werder-Fans ihre Reise nicht wie geplant fortsetzen. Zwar wurden fünf Busse und ein Ersatzzug angefordert, doch die Anhänger entschieden sich für eine Rückkehr nach Bremen.

    Ursprünglich hatte Werder im Gastspiel beim Meister und Pokalsieger mit der Unterstützung von etwa 3.500 Fans gerechnet. Aufgrund des Vorfalls blieben jedoch etliche Plätze im Gästeblock leer.



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  • Bundesliga live – FC Bayern mit Urbig, BVB mit Brandt

    Bundesliga live – FC Bayern mit Urbig, BVB mit Brandt


    Für RB Leipzigs Trainer Marco Rose geht es beim SC Freiburg auch um die eigene Zukunft. Medienberichten zufolge hilft dem 48-Jährigen am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) nur ein Sieg im Top-Spiel der Fußball-Bundesliga, um im Amt zu bleiben. Die Sachsen sind in der Tabelle auf Platz sechs abgerutscht. Freiburg ist einen Rang und Punkt besser.

    Vor Pflichtaufgaben im eigenen Stadion steht das verbliebene Champions-League-Trio. Tabellenführer FC Bayern München empfängt den abstiegsbedrohten VfL Bochum, Verfolger Bayer Leverkusen erwartet den kriselnden SV Werder Bremen und Borussia Dortmund trifft auf den formstarken FC Augsburg (alle 15.30 Uhr/Sky).

    Zur gleichen Zeit gastiert der VfB Stuttgart beim Vorletzten Holstein Kiel und setzt an der Förde auf den ersten Erfolg nach zuletzt drei sieglosen Spielen. Zudem empfängt der VfL Wolfsburg den FC St. Pauli. Die Wölfe sind favorisiert, haben in der Bundesliga aber noch nie gegen die Hamburger gewonnen (vier Unentschieden, eine Niederlage).



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  • Bayern sollte sich Sorgen machen

    Bayern sollte sich Sorgen machen


    Die Verletzung von Manuel Neuer ist das Schlimmste, was den Bayern in dieser Saisonphase passieren konnte. Mindestens bis zur Länderspielpause, vielleicht sogar noch ein, zwei Spiele darüber hinaus, muss der Rekordmeister auf Neuer verzichten. Das heißt: Auch im Rückspiel gegen Bayer Leverkusen nächste Woche ist Deutschlands ehemalige Nummer eins nicht dabei. Und das sollte den Bayern große Sorgen bereiten.

    Jonas Urbig, der Neuer wohl ersetzen wird, ist erst seit dem Winter in München. Zuvor saß er auf der Ersatzbank in Köln, hat die letzten Wochen nur trainiert und wurde im Hinspiel gegen Leverkusen nun ins kalte Wasser geworfen. Ein Debüt unter absolut stressigen Bedingungen – und dafür machte es Urbig sogar recht gut. Aber so ehrlich muss man auch sein: Leverkusen erwischte einen absolut schwachen Tag und hatte kaum Torchancen. Jonas Urbig wurde wenig gefordert.

    Ab sofort muss er aber liefern. Die weiteren Torhüter, Sven Ulreich und Daniel Peretz, sind seit Wochen aus verschiedenen Gründen außen vor, für die Startelf sind wohl beide vorerst keine Option. Bayern muss auf Urbig setzen. Entscheidend wird nun sein, wie der 21-Jährige mit dem unfassbaren Druck umgeht. Vor allem im Rückspiel gegen Leverkusen.

    Das 3:0-Hinspielergebnis sollte die Bayern etwas ruhiger schlafen lassen. Aber dass die Abwehr gelegentlich für einen Wackler gut ist, hat sie in dieser Saison schon einige Male gezeigt. Und dann haben die Bayern einen jungen, unerfahrenen Torwart im Kasten, der möglicherweise einen Fehler ausbügeln muss. Das Risiko, dass er dem nicht gewachsen ist, ist groß.

    Für Jonas Urbig ist der Ausfall von Manuel Neuer zwar eine Chance – diese kann aber sowohl Fluch als auch Segen bedeuten.



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  • Erkrankter Robert Andrich fehlt weiterhin

    Erkrankter Robert Andrich fehlt weiterhin


    Bayer 04 Leverkusen muss höchstwahrscheinlich auch im Spiel gegen den SV Werder Bremen auf Robert Andrich verzichten. Der Mittelfeldspieler ist an einem grippalen Infekt erkrankt und fühlt sich nach Angaben seines Trainers Xabi Alonso „nicht gut für morgen.“


    Bereits das Champions-League-Spiel gegen den FC Bayern München hatte Andrich verpasst. Neben Granit Xhaka könnte am Samstag (15:30 Uhr) Aleix García im Mittelfeldzentrum auflaufen, da davon auszugehen ist, dass Alonso in seiner Startformation vor dem Rückspiel gegen die Bayern rotieren wird. In diesem Fall würde Exequiel Palacios zunächst auf der Bank Platz nehmen.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • U17-DFB-Nachwuchsliga: Gladbach fordert Tabellenführer

    U17-DFB-Nachwuchsliga: Gladbach fordert Tabellenführer


    Nach dem 4:3-Sieg unter der Woche gegen den VfL Bochum scheint Borussia Mönchengladbach in der Hauptrunde der U17-DFB-Nachwuchsliga angekommen. Zur Unzeit kommt nun mit Borussia Dortmund der wohl schwerstmögliche Brocken.

    In Liga B spielen sowohl Bayer Leverkusen (Gruppe G) als auch Rot-Weiß Oberhausen (Gruppe F) groß auf und wollen die jeweils makellose Bilanz aufrechterhalten.

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    So läuft der 4. Spieltag der U17-DFB-Nachwuchsliga Hauptrunde, Gruppe A

    So., 09.03.2025, 13:00 Uhr

    Für Wolfsburg ist es ein Auftakt nach Maß. Mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen sind die ersten Schritte in Richtung Weiterkommen bereits bewältigt, doch auch Magdeburg ist bislang noch ungeschlagen. Es könnte ein richtungsweisendes Spiel für die Vormachtstellung Gruppe A sein.

    So., 09.03.2025, 11:00 Uhr

    Der erste Sieg steht zu Buche, die Gladbacher nehmen derzeit den mindestens benötigten vierten Platz für den Einzug in die K.o.-Runde ein. Leichte Aufgaben liegen nun jedoch in der Vergangenheit. Besonders gegen Borussia Dortmund müssen die Fohlen an ihr Leistungsmaximum gehen, um etwas Zählbares mitzunehmen.

    So., 09.03.2025, 11:00 Uhr

    Nach den ersten enttäuschenden Ergebnissen sollten Bochum und Union im direkten Duell darauf bedacht sein, sich nicht vom restlichen Feld abhängen zu lassen. Besonders vom VfL hätte man nach der furiosen ersten Gruppenphase durchaus mehr erwarten können.

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    So geht es weiter

    5. Spieltag
    15.03.25 VfL Wolfsburg – VfL Bochum
    16.03.25 Borussia Dortmund – 1. FC Magdeburg
    17.04.25 1. FC Union Berlin – Borussia Mönchengladbach

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    So läuft der 4. Spieltag in der U17-DFB-Nachwuchsliga, G

    So., 09.03.2025, 11:00 Uhr

    Die Leverkusen stellten mit der vollen Punkteausbeute aus drei Spielen bislang unter Beweis, dass nicht viel für den Einzug in Liga A gefehlt hätte. Für das eigene Selbstverständnis wird der Nachwuchs der Werkself die eigene Spitzenposition auch bis zum Saisonabschluss behaupten wollen.

    Auch in der zweiten Gruppenphase lassen die großen Erfolgserlebnisse für RWE noch auf sich warten. Gegen die stark einzuschätzende Mannschaft von der Bremer Brücke ließe sich der lang ersehnte Achtungserfolg erzielen.

    So., 09.03.2025, 11:00 Uhr

    Mindestens einer der beiden Aufsteiger wird nach dem direkten Aufeinandertreffen die ersten Punkte verzeichnen dürfen. Beiden Teams dürften aus den ersten Duellen bei den Großen einiges mitgenommen haben, nun sollen also auch etwas Zählbares dabei herausspringen.

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    So geht es weiter

    5. Spieltag
    16.03.25 TSV Meerbusch – Rot-Weiss Essen
    16.03.25 VfB Waltrop – MSV Duisburg
    19.03.25 VfL Osnabrück – DSC Arminia Bielefeld

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    So läuft der Spieltag 4. der U17-DFB-Nachwuchsliga, F

    So., 09.03.2025, 13:00 Uhr

    Selbst vom Aufstieg in Liga A durfte der WSV noch lange Zeit träumen. Den starken Saisonstart könnten die Löwen jedoch nicht vollends konservieren. Nun stellen die Wuppertaler auch in Liga B ihr Können unter Beweis, wenngleich der Sprung an die Tabellenspitze mit der Niederlage gegen RWO (0:2) verpasst wurde.

    So., 09.03.2025, 14:00 Uhr

    Offenbach scheint in der neuen Gruppenphase noch nicht richtig in Tritt zu kommen. Nach dem Spiel gegen Viktoria Köln wird man das Standing der Kickers noch besser einschätzen können.

    Drei Spiele, drei Siege für RWO. Besser könnte es derzeit nicht laufen, doch auch die Fortuna gab bislang noch keinen Punkt ab. Es deutet sich ein Duell auf Augenhöhe an.

    So., 09.03.2025, 13:00 Uhr

    Für Münster und Hennef ging es gegen die namhaften Klubs in erster Linie um den Lernprozess. Die Durststrecke von mindestens einem der beiden Kellerkinder wird nach vier Spielen beendet.

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    So geht es weiter

    5. Spieltag
    15.03.25 Alemannia Aachen – SC Preußen Münster
    16.03.25 FC Viktoria Köln – Fortuna Düsseldorf
    16.03.25 SC Rot-Weiß Oberhausen – FC Hennef 05
    16.03.25 Kickers Offenbach – Wuppertaler SV

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  • Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht

    Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht


    Die Stars des FC Bayern um Doppelpacker Harry Kane feiern nach ihrem Statement-Sieg mit den Fans, als die Leverkusener enttäuscht vom Feld schleichen: Dank des Starstürmers hat Bayern München den Alonso-Fluch besiegt.

    In der fünften Minute der Nachspielzeit war Vincent Kompany der Verzweiflung nahe. Für einen Augenblick zwar nur, aber er wusste, das wäre es gewesen. Joao Palhinha, der vergessene 51-Millionen-Euro-Mann des FC Bayern hatte eine zauberhafte Vorlage von Jamal Musiala tüchtig an die Latte genagelt. Es hätte 4:0 für die Münchner im größten deutschen Klubfußballspiel (Teil I) seit zwölf Jahren stehen können, vielleicht, sogar stehen müssen. Die Entscheidung im hoch gepushten Duell gegen Bayer Leverkusen, in dem es um Machtansprüche, um Matchpläne und Millionen ging, wäre schon vor dem Anpfiff des Rückspiels am Dienstag (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) in Stein gemeißelt gewesen. Trotz all der verrückten Dinge, die der Fußball schon geschaffen hat.

    Aber Palhinha hatte es zu genau gemacht. So reist der FC Bayern nächste Woche mit einem 3:0 nach Leverkusen und hat auch ohne dieses verpasste Sahnehäubchen beste Chancen, Bayer aus dem Achtelfinale der Champions League zu werfen und die Frage nach der mächtigsten Instanz im deutschen Fußball klar zu beantworten. So wie sie es vor zwölf Jahren in Wembley getan hatten, als Arjen Robben den BVB rüde zu Boden geworfen hatte und der Henkelpott nach München wanderte. Diese Geschichte soll sich nun wiederholen, mit dem “Finale dahoam”.

    Davon träumen sie beim Rekordmeister. Es ist eine tief in die DNA des Klubs eingebrannte Sehnsucht, eine Besessenheit nach der Krone, nach den turbulenten Jahren mit den unruhigen Trainern Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel und den Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic. Der Weg zum Finale ist noch wahnsinnig weit, der Zielstrich nicht mal am Horizont zu erahnen. Zu viele Klippen und Serpentinen liegen noch vor ihnen. Die ersten schon am Dienstag. “Ein 3:0 ist natürlich ein sehr, sehr gutes Ergebnis”, sagte Joshua Kimmich und war dennoch nicht zufrieden mit dem Gesamtkunstwerk, das sein Team gemalt hatte. Der innere Perfektionist in Kimmich befand: “Ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen, aber ich war ein bisschen sauer, dass wir nicht noch das vierte gemacht haben.”

    Neuer bügelt einzigen Bayern-Fehler großartig aus

    Vermutlich hat eine Münchner Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany noch keine bessere Leistung gegen einen Gegner auf diesem Niveau auf den Rasen gebracht. Bis auf eine läppische Abwehraktion von Dayot Upamecano, die den blitzschnellen Jeremie Frimpong plötzlich ins Rampenlicht brachte, der Manuel Neuer zu einer herausragenden Parade mit dem Schultergelenk zwang, leisteten sich die Münchner keine Wackler, keine Fehler. In einem Spiel, das keine Fehler verzeiht. Alles lief nahezu perfekt. Anders als Bayer, die schon früh damit begannen, sich selbst zu zerstören.

    Nach neun Minuten war in der Allianz Arena alles hinfällig, was an taktischen Details ausgetüftelt worden war, um den Gegner zu überlisten. Harry Kane setzte einen Kopfball perfekt in die Ecke des Bayer-Tors. Er hatte sich unbemerkt an den schwachen Nordi Mukiele herangeschlichen und ihn dann überrascht. Bayer reagierte über Frimpong, der aber an Neuers Schulter verzweifelte (13.). Wenn es in diesem vierten Duell der beiden Giganten in dieser Saison einen Moment gab, in dem dieses Spiel in eine andere Richtung hätte abbiegen können, war es jener. Sonst kam von Bayer offensiv nahezu nichts. Die Münchner legten die großen Helden der Werkself in Ketten. Florian Wirtz bekam Joshua Kimmich auf die Füße gestellt und wusste sich gar nicht zu befreien. Granit Xhaka bemühte sich nach Kräften, die aufgescheuchten Reihen zusammenzuhalten, es gelang nur leidlich. Beide Schlüsselspieler in einem Dienst rauszunehmen, das war Gegnern selten gelungen. Kompany hatte es geschafft.

    Wirtz war an diesem Abend dermaßen frustriert, dass er in der zweiten Halbzeit bei jedem unsauber gespielten Angriff, bei jedem ins Leere gelaufenen Pressing vor Wut gestikulierte. Bayer gelang nichts, dem FC Bayern sehr viel. Alles war ganz anders, als noch vor zweieinhalb Wochen, als Leverkusen die Münchner zu einem historisch harmlosen Offensivzwerg degradiert hatte. Die Werkself presste wie von Sinnen, die Bayern ackerten, gegen die eigene DNA, wie die Wilden dagegen. Xabi Alonso hatte den fast perfekten Plan entworfen, nur das Tor fehlte. Hernach gab’s Debatten, ob ein echter Neuner, zwei ganz fantastische davon hat der Spanier im Aufgebot, den Leverkusenern nicht mehr geholfen hätte, als die wuseligen und nervtötenden Dauersprinter in vorderster Linie.

    Mukiele tritt zu, Bayers Widerstand ist gebrochen

    Alonso moderierte die Debatte ab, man würde es ja ohnehin nie erfahren. Und offenbar ist er gewillt, der Welt eine Antwort auf die Frage weiter vorzuenthalten. Denn auch in der Champions League startete er wieder mit einer Mannschaft, die die Dinge über Tempo und Tiefe regeln sollte. Das tat sie aber nicht. Der FC Bayern war perfekt vorbereitet. Gegen das Bayer-Pressing gab’s lange Schläge oder einen Aufbau über den überragenden Kimmich, dessen Zukunft sehr bald geklärt sein soll. Was den Münchner fehlen wird, sollte der Spieler wirklich gehen, Paris St. Germain soll offenbar sehr interessiert sein, bekamen sie nochmal als Art finale Warnung der Wertigkeit in 90 eindrucksvolle Minuten gestopft. Kimmich meldete Wirtz ab, säbelte ihn einmal sauber um, was nach mehreren weiteren Folge-Nickeligkeiten eine Rudelbildung zufolge hatte. Es war hitzig, es war emotional. Es war viel Druck. An Koloss Kimmich zerschellte er. Der dirigierte als nicht zu packender Anführer seine Kollegen sowie das erheiternde Münchner Spiel und bereitete das 2:0 vor. Seine Flanke flutschte auf bitterste und fatalste Weise durch die Hände von Keeper Matej Kovar, Musiala stocherte den Ball über die Linie (54.).

    Dass sich das Spiel besonders günstig auf die Gespräche mit Kimmich auswirken würde, lächelte Sportvorstand Max Eberl locker weg. Ein solches Spiel habe er nicht gebraucht, um neue Erkenntnisse über “den Wert von Josh” zu bekommen. Kimmich selbst gab später in den Katakomben der Arena eine durchaus überraschende Antwort zu seiner Lage: “Der Ball liegt nicht bei mir, sagen wir’s mal so.” Aber wo liegt er dann, der Ball? Beim Verein? Ja, fand Kimmich. Dieser hatte das Vertragsangebot jüngst zurückgezogen, was Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nach dem Spiel im Stadion bestätigte: “Das haben wir schon gesagt, dass das Vertragsangebot zurückgezogen war. Das ist keine große Neuigkeit. Das ist so.” Es sei “an die Öffentlichkeit gedrungen, dass das Angebot zurückgezogen wurde. Trotzdem war es in der Kommunikation nicht so, dass ich das so wahrgenommen habe”, sagte derweil Kimmich ein wenig kryptisch. Wenn etwas die Münchner derzeit stresst, dann ist es dieses zermürbende Theater. Und vielleicht eine neue Sorge.

    Manuel Neuer, der Held der ersten Minuten, hatte einen Heidenspaß an dem zweiten Münchner Treffer, den er aber teuer bezahlte. Er musste verletzt runter. Trainer Kompany sagte, es seit etwas mit der Wade. Für ihn kam Youngster Jonas Urbig. Bayern machte unbeeindruckt weiter und als der Gelb verwarnte Mukiele übermotiviert auf Kingsley Coman trat, war Bayer nur noch zu zehnt – und endgültig gebrochen. Xabi Alonso versuchte mit Wut über die Entscheidung Milde zu erwirken. Es misslang, er hatte einfach verpasst, den verwarnten Spieler früher auszuwechseln. Minuten später kochte Upamecano Wirtz kompromisslos und geschickt ab. Er pushte sich hoch. Er war damit nicht alleine. Die Bayern waren oben. Und so ging es für Bayer weiter bergab. Der eingewechselte Edmond Tapsoba rang Kane im Strafraum ungeschickt nieder. Elfmeter und Kane traf zum 30. Mal (!) in Folge. Die Arena war restlos beseelt. Die Fans besangen Beckenbauers “gute Freunde” und die “Super-Bayern”.

    Xhaka bügelt Wirtz-Frage ab

    Die waren auferstanden, um die Machtverhältnisse in Deutschland wieder zurechtzubiegen. In der Meisterschaft haben sie zwar den Titel nahezu sicher, aber darum ging es ja längst nicht mehr. Alles hatte sich auf diese beiden Spiele fokussiert. Das trieb wilde Blüten, es wurde gar dokumentiert, wie die Stars des FC Bayern anreisen. Leon Goretzka saß mit seiner Freundin im Auto. Das war offenbar wichtig. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hatten die guten alten Zeiten aufleben lassen und Leverkusen eine prächtig funktionierende Transferdebatte um Superstar Wirtz umgehängt. Der war an diesem Abend so unauffällig, wie man es lange nicht erlebt hatte. Granit Xhaka, der äußerst wütende Bayer-Anführer, wich gar Fragen aus, warum Wirtz so wirkungslos war: “Andere Frage”, bellte er in der Mixed Zone. Wie er seine eigene Leistung fand? “Andere Frage”, bellte er weiter.

    Die Münchner dagegen waren topfit aus dem arg anstrengenden Februar mit einem Topspiel nach dem anderen gekommen. Sie rannten, bissen, kämpften, brachten Feuer und große Emotionen rein, spielten mutig. Manchmal zauberten sie sogar, wenn Musiala seine herausragenden Füße im Spiel hatte und magische Dinge mit dem Ball anstellte. Vor dem möglichen 4:0 lupfte er den Ball mit der Hacke an Gegenspieler Martin Hermoso vorbei. Erst aber war es immer wieder Michael Olise, der die Flanke zum 1:0 geschlagen hatte, der Bayer zusetzte, dann ging es über Kingsley Coman und Alphonso Davies, die die linke Seite mit ihrem wahnsinnigen Tempo und ihrer Physis überlagerten. Frimpong und Mukiele wurden massiv frustriert. Um den sehr emotionalen Frimpong soll es nach dem Spiel noch einen kleinen Vorfall im Kabinentrakt gegeben haben. Was genau passiert ist, das sagte niemand.

    Die Bayern hatten Leverkusen so richtig die Laune verdorben. Endlich war der Unbesiegbare Xabi Alonso besiegt. Kompany feierte seinen größten und wichtigsten Sieg als Trainer der Münchner, auch wenn er die Bedeutung für sich gewohnt demütig herunterspielte: “Es gibt keine Siege von mir persönlich. Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. Sicherlich war es bisher unser wichtigster Sieg dieser Saison, worüber wir uns sehr freuen.” Und so richtig wertvoll ist dieser Sieg ohnehin erst, wenn er nächste Woche veredelt wird. Mit einem 3:0 sind die Voraussetzungen bestens, sie hätten noch besser sein können. Kompany spürte das.



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