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  • Westfalenpokal: Bad Oeynhausen spielt gegen Borussia Dortmunds A-Junioren

    Westfalenpokal: Bad Oeynhausen spielt gegen Borussia Dortmunds A-Junioren


    Bad Oeynhausen. Sie hatten es sich so gewünscht, jetzt wird der Traum wahr: Die A-Junioren des Jugendfördervereins Lohe-Bad Oeynhausen haben das Achtelfinale des Fußball-Westfalenpokals erreicht und empfangen nun Borussia Dortmund. Die A-Junioren des BVB spielen in der Bundesliga und sind gesetzt. Das heißt, sie greifen erst im Achtelfinale in den Westfalenpokal ein, genauso wie der FC Schalke 04.

    Termin: Mittwoch, 26. März 2025, um 18.30 Uhr auf der Lohe

    Die A-Junioren des JFV Lohe-Bad Oeynhausen sind in der vergangenen Saison von der Landesliga in die Bezirksliga abgestiegen. Dort warten sie als Tabellenzweiter auf einen Ausrutscher des Tabellenführers VfR Wellensiek. Das Achtelfinalspiel gegen Borussia Dortmund ist angesetzt am Mittwoch, 26. März 2025. Anstoß auf dem Kunstrasenplatz Lohe ist um 18.30 Uhr. Die Bad Oeynhausener qualifizierten sich durch ein 8:6 nach Elfmeterschießen beim Bezirksligisten SuS Kaiserau für dieses Highlight.



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  • Eintracht-Präsident kämpft gegen Windräder in Bad Orb |

    Eintracht-Präsident kämpft gegen Windräder in Bad Orb |


    Die Stadt Bad Orb schaltet europaweit Zeitungsanzeigen gegen ein geplantes Windkraftprojekt und bekommt Unterstützung von Eintracht Frankfurts Präsident Mathias Beck. Vor Gericht müsste sich die Stadt mit dem Anlagenbetreiber und dem Land anlegen.

    Blick auf Windräder, die aus "rosa" Nebel herausragen.

    Blick auf Windräder, die aus "rosa" Nebel herausragen.


    Windräder sorgen für Streit in Bad Orb (Symbolbild).
    Bild © picture-alliance/dpa

    Der Streit um ein Windkraftprojekt in Bad Orb (Main-Kinzig) wird seit dem Wochenende auf großer Bühne ausgetragen: In mehreren Tageszeitungen in Europa, von der “Süddeutschen Zeitung” über die “Bild am Sonntag” bis hin zur dänischen “Berlingske”, erschien eine als “offener Brief” titulierte Anzeige der Stadt. “Bad Orb lehnt Windkraft am Horstberg entschieden ab”, heißt es darin.

    Videobeitrag


    Video

    03:43 Min.
    |23.01.25, 19:30 Uhr|hessenschau


    Diskussion über neue Windräder in Bad Orb

    hs

    hs

    Bild © hr

    Ende des Videobeitrags

    Unterzeichnet haben dieses Schreiben unter anderen Bürgermeister Tobias Weisbecker (CDU) und Bad Orbs Ehrenbürger und Unternehmer Henning Strauss. Er ist der Initiator der Anzeige. Auf zwei vollen Seiten wirbt Strauss’ Unternehmen Balnova für ein Großprojekt in der Kurstadt: Dort soll ein medizinisches Spa samt waldtherapeutischem Programm entstehen.

    Insgesamt investieren Strauss, andere private Investoren und die Stadt nach eigenen Angaben zusammen einen dreistelligen Millionenbetrag für Projekte wie Balnova. Es gehe um “unsere wirtschaftliche Zukunft”, heißt es in der Anzeige. Die Windräder vor den Toren der Stadt gefährdeten den Kurstandort. Deshalb macht Strauss sich stark gegen das geplante “Windprojekt Bad Orb/Jossgrund 2-304”, bei dem bis zu acht Windräder am Horstberg errichtet werden sollen.

    Audiobeitrag


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    02:29 Min.
    |20.01.25|Klaus Reichert/Heiko Schneider

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    Eintracht-Präsident mischt sich ein

    Überraschende Unterstützung erhält Strauss dabei von Mathias Beck, der den “offenen Brief” als “Präsident von Eintracht Frankfurt” ebenfalls unterzeichnet hat. Spricht Beck mit seiner Unterschrift für den gesamten Verein? Engagiert sich die Eintracht in der Bad Orber Lokalpolitik?

    Eine Sprecherin der Eintracht erklärt auf Nachfrage, Beck vertrete als Präsident die Interessen des Vereins und pflege zudem ein sehr gutes Verhältnis zu Henning Strauss. “Bad Orb spielt vor dem Hintergrund der Zusammenarbeit mit dem Balnova Trainingszentrum eine wichtige Rolle in Bezug auf die Positionierung als Zentrum für den Leistungssport sowie für künftige Maßnahmen für unsere Sportlerinnen und Sportler.” Balnova ist nach eigenen Angaben “Spa Partner” der Eintracht.

    Mathias Beck

    Mathias Beck


    Mathias Beck
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    Kritik an politischer Äußerung

    Eintracht Frankfurt engagiere sich auch sportpolitisch, so die Sprecherin weiter. Man wolle die Möglichkeiten und Bedingungen im Sport verbessern, insbesondere die Infrastruktur, wie beispielsweise Sportstätten. Inwiefern eine solche Sportstätte vom Bau weniger Windräder beeinträchtigt wird, bleibt offen.

    Für Becks Unterschrift unter der Anzeige hagelt es unter anderem in den sozialen Medien Kritik. So war es bisher unüblich, dass sich der Eintracht-Präsident gegen Windkraft oder vergleichbare Projekte öffentlich ausspricht. Eine solche Äußerung kommt nun ausgerechnet im Zusammenhang mit dem Großprojekt eines Eintracht-Sponsors.

    Windkraft-Betreiber weist Vorwürfe zurück

    In der Anzeige heißt es, der künftige Betreiber des Windparks handle “über die Köpfe der Menschen hinweg” und missachte das demokratische Grundverständnis.

    Der Windpark wurde allerdings in einem üblichen öffentlichen Verfahren ausgeschrieben und vergeben. “In diesem hat die zuständige Regionalversammlung den Regionalplan unter Beteiligung der Bevölkerung und auch der Gemeindegremien in eigener Verantwortung aufgestellt”, erklärt das dänische Unternehmen Ørsted schriftlich.

    Bad Orb will notfalls vor Gericht ziehen

    Ørsted weist die Vorwürfe aus Bad Orb zurück und kontert: Man werde sich durch die Kampagne nicht von den Plänen abbringen lassen und somit nicht an das in der Anzeige geforderte Ultimatum halten, das einen Projektstopp bis Ende März fordert. “Dem will und kann Ørsted nicht entsprechen”, so Stefan Bachmaier, Geschäftsführer von Ørsted Onshore Deutschland, “weil das im Gegensatz zu den regionalplanerischen Zielen des Landes Hessen und den Vorgaben des Landesbetriebs HessenForst stehen würde.”

    Bürgermeister Tobias Weisbecker sieht das anders und erklärt, seine Stadt sei auch bereit, sich juristisch mit dem Windkraftprojekt auseinanderzusetzen. “Das Beschreiten des Rechtsweges ist dann die Konsequenz aus dem intransparenten Vorgehen”, so Weisbecker. “Das werden wir nicht hinnehmen.”

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    Fläche vom Land ausgeschrieben

    Bei den betroffenen Flächen handelt es sich um Staatswald, für den HessenForst zuständig ist. Der Landesbetrieb stellt nach eigenen Angaben geeignete Flächen, die in einem Teilregionalplan Energie ausgewählt werden, zur Windenergienutzung zur Verfügung. Der dänische Projektentwickler hatte eine entsprechende Ausschreibung gewonnen.

    Ende der weiteren Informationen

    Streit um Versiegelung und Trinkwasser

    Weisbecker und Strauss betonen, ihr Widerstand richte sich nicht generell gegen Windkraft. Der geplante Kur- und Heilwald lebe von einer “unberührten Natur”, was mit den geplanten Windkraftanlagen nicht mehr gegeben sei. “Es wäre ein beachtlicher Teil der Fläche versiegelt.”

    “Rechtliche Schritte können wir erst dann einleiten, wenn ein konkretes Genehmigungsverfahren am Laufen ist”, so Weisbecker. Dies ist bisher nicht der Fall. Chancen im Falle einer juristischen Auseinandersetzung verspreche man sich auch, weil sich in der Nähe zum Kur- und Heilwald die Trinkwasserversorgung von Bad Orb befinde und durch den Windpark in Gefahr geraten könne.

    Ørsted hält dagegen: Die Flächenversiegelung durch die Anlagen sei mit voraussichtlich rund einem halben Hektar für die Fundamente minimal, und der Trinkwasserschutz sei “ein wesentliches Thema im Genehmigungsverfahren”. Deshalb werde vorab auch mit einem hydrogeologischen Fachgutachten detailliert geprüft, ob es hier besondere Schutzmaßnahmen brauche.

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    Landesweit 144 Klagen

    Streit um solche Projekte gibt es vielerorts in Hessen. Mitte Januar waren laut Daten des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) Klagen gegen 144 Windkraftanlagen im Bundesland anhängig und damit gegen 19 Anlagen mehr als Mitte August vergangenen Jahres.

    Ende der weiteren Informationen

    Sendung:
    hr-fernsehen, hessenschau,

    23.01.25, 19:30 Uhr

    Quelle: hessenschau.de, dpa/lhe

    Veröffentlicht am 20.01.25 um 18:36 Uhr



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    FAQ: Eintracht-Präsident kämpft gegen Windräder in Bad Orb

    Frage 1: Warum setzt sich der Präsident von Eintracht Frankfurt gegen Windräder in Bad Orb ein?
    Antwort: Der Präsident von Eintracht Frankfurt äußert Bedenken hinsichtlich des Einflusses der Windräder auf die Landschaft, die lokale Flora und Fauna sowie die mögliche Beeinträchtigung des Freizeittourismus in Bad Orb. Er sieht in der Windkraftnutzung einen potenziellen Konflikt mit den Interessen der Region.

    Frage 2: Welche Argumente werden gegen die Errichtung von Windrädern vorgebracht?
    Antwort: Die Hauptargumente sind:

    • Negative Auswirkungen auf das Landschaftsbild.
    • Mögliche Störungen für die Tierwelt, insbesondere für Vogelarten.
    • Einschränkungen für den Tourismus und die Erholungsmöglichkeiten in der Region.
    • Lärmbelästigung für Anwohner.

    Frage 3: Gibt es Unterstützung für die Initiative des Präsidenten?
    Antwort: Ja, der Präsident hat bereits Unterstützung von Anwohnern und anderen Interessengruppen gewonnen, die ähnliche Bedenken bezüglich der Windkraftprojekte äußern. Zudem gibt es lokale Initiativen, die sich für den Erhalt des Landschaftsbildes und die Förderung nachhaltiger Alternativen einsetzen.

    Frage 4: Wie steht die Stadt Bad Orb zu den Windkraftprojekten?
    Antwort: Die Stadt Bad Orb hat sich bisher für die Förderung erneuerbarer Energien ausgesprochen, jedoch gibt es innerhalb der Gemeinde unterschiedliche Meinungen. Einige Bürger stehen den Windradprojekten skeptisch gegenüber, während andere die Notwendigkeit für nachhaltige Energieerzeugung betonen.

    Frage 5: Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Bau von Windrädern in Deutschland?
    Antwort: In Deutschland müssen Windkraftprojekte verschiedene Genehmigungsverfahren durchlaufen, die unter anderem Umweltverträglichkeitsprüfungen einschließen. Kommunen haben Mitspracherechte bei der Planung und Genehmigung neuer Windkraftanlagen.

    Frage 6: Welche Alternativen gibt es zur Energiegewinnung in der Region?
    Antwort: Neben Windkraft könnten Alternativen wie Solarenergie, Biomasse oder Wasserkraft in Betracht gezogen werden. Diese Optionen könnten weniger Einfluss auf das Landschaftsbild und die Umwelt haben, während sie dennoch zur Energieversorgung beitragen.

    Frage 7: Wie können Bürger sich an der Diskussion beteiligen?
    Antwort: Bürger haben die Möglichkeit, an öffentlichen Informationsveranstaltungen und Diskussionsrunden teilzunehmen, ihre Meinungen in Gemeinderatsitzungen einzubringen oder Unterschriften für Petitionen zu sammeln, die gegen den Bau der Windräder gerichtet sind.

    Frage 8: Was sind die nächsten Schritte der Initiative des Präsidenten?
    Antwort: Der Präsident plant, weitere Gespräche mit lokalen Entscheidungsträgern zu führen, um die Bedenken der Anwohner zu adressieren und alternative Lösungen zu erarbeiten, die den Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht werden, ohne die lokale Landschaft und Wirtschaft zu beeinträchtigen.