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  • Wuppertaler SV fährt als Außenseiter nach Dortmund

    Wuppertaler SV fährt als Außenseiter nach Dortmund

    Wuppertaler SV fährt als Außenseiter nach Dortmund

    Der Wuppertaler SV, momentan in der Regionalliga West aktiv, steht vor einer schwierigen Herausforderung. Am kommenden Sonntag trifft das Team von Trainer Andreas Schubert im DFB-Pokal auf Borussia Dortmund. Die Partie wird im Signal Iduna Park ausgetragen, und der Wuppertaler SV geht als klarer Außenseiter in dieses Duell gegen den Bundesligisten.

    Formanalyse des Wuppertaler SV

    In den vergangenen Wochen konnte der Wuppertaler SV einige Erfolge in der Regionalliga verbuchen, dennoch sind die Gesamtleistungen der Mannschaft in dieser Saison eher durchwachsen. Nach acht Spielen stehen nur drei Siege zu Buche. Die Offensive hat Mühe, Tore zu erzielen; lediglich 11 Treffer konnten in dieser Saison bisher gefeiert werden. Stürmer und Publikumsliebling Moritz Fuhrhop zeigt zwar individuelle Klasse, wird aber oft nicht ausreichend unterstützt, was die Chancenverwertung betrifft.

    Vorbereitung auf das Pokalspiel

    Die Vorbereitung auf das Spiel gegen Dortmund verlief unter den Augen der lokalen Medien. Schubert legte besonderen Wert auf die defensive Stabilität. „Wir müssen gegen eine Mannschaft wie Dortmund extrem gut stehen und versuchen, ihre schnellen Angriffe zu unterbinden“, erklärte Schubert in der Pressekonferenz. Er betonte, dass eine der größten Herausforderungen darin bestehe, den Ballbesitz zu minimieren und nach Ballgewinnen schnell in die Offensive umzuschalten.

    Borussia Dortmund im Fokus

    Borussia Dortmund hingegen zeigt in der Bundesliga eine beeindruckende Form. Unter der Leitung von Edin Terzić konnte sich die Mannschaft auf den zweiten Platz der Tabelle vorschieben. Stars wie Erling Haaland, der in dieser Saison bereits zahlreiche Tore erzielt hat, sowie Marco Reus sorgen für eine gefürchtete Offensive. Der Klub steht vor dem DFB-Pokal in einer starken Position, nachdem er in den letzten Jahren viele Erfolge feiern konnte.

    Fankultur und Erwartungen

    Die Fans des Wuppertaler SV blicken mit gemischten Gefühlen auf das bevorstehende Spiel. Während die Euphorie über die Pokalpartien spürbar ist, sorgt die klare Unterlegenheit des Teams in der Liga für eine gewisse Skepsis. „Wir fahren nach Dortmund, um unser Bestes zu geben. Der DFB-Pokal hat seine eigenen Gesetze“, sagte ein Fan im Vorfeld der Reise. Das Spiel zieht viele Fans an, die die Möglichkeit nutzen möchten, ihre Farben in einem so prestigeträchtigen Stadion zu präsentieren.

    Ticketnachfrage und Sicherheitsvorkehrungen

    Die Ticketnachfrage für das Spiel ist hoch. Über 5.000 Wuppertaler Fans werden im Stadion erwartet, was zu einer lebhaften Atmosphäre führen dürfte. Die Sicherheitsvorkehrungen sind entsprechend hoch. „Wir haben mit den Behörden zusammengearbeitet, um alle notwendigen Maßnahmen zu treffen. Die Sicherheit aller Besucher hat oberste Priorität“, erklärte der Sicherheitsbeauftragte des BVB.

    Ausblick und Erwartungen

    Obwohl der Wuppertaler SV als Außenseiter in die Partie startet, ist die Mannschaft entschlossen, alles in die Waagschale zu werfen. „Wir wissen, dass es schwer wird, aber wir wollen die Fans stolz machen und ein gutes Spiel abliefern“, bemerkte Fuhrhop während eines Interviews. Der DFB-Pokal ist immer für Überraschungen gut, und vielleicht kann der WSV aus Dortmund einen unerwarteten Coup landen.

  • LIVE! Wacht Milan auf und siegt bei Außenseiter Lecce?

    LIVE! Wacht Milan auf und siegt bei Außenseiter Lecce?



    Die AC Mailand hat am frühen Samstagabend ihre Negativserie durchbrochen, verdientermaßen einen 0:2-Rückstand bei US Lecce gedreht und das erste Mal seit vier Pflichtspielen wieder gewonnen.

    Jubel über den ersten Sieg seit Wochen: die AC Mailand.


    Jubel über den ersten Sieg seit Wochen: die AC Mailand.

    IMAGO/IPA Sport


    Milan, seit vier Pflichtspielen sieglos, begann ambitioniert und wollte seine Favoritenrolle im Duell mit dem Tabellen-16. aus Lecce sofort bestätigen. Es dauerte nur wenige Sekunden, ehe Mittelstürmer Gimenez die Gäste nach einer flachen Hereingabe von Kapitän Theo in Führung brachte, doch der Treffer fand nach einer Überprüfung durch den Video-Assistenten wegen Abseits keine Anerkennung (1.).

    Krstovic zielt genau – Milan ohne Glück


    Und wenn es eben nicht läuft, dann läuft es nicht. In der siebten Minute lag die AC Mailand auf einmal hinten – schon wieder konnte man sagen. Krstovic, dessen Weitschuss-Qualitäten der Milan-Abwehr zuvor wohl entgangen waren, fasste sich aus der Distanz ein Herz und traf haargenau ins rechte Eck zur überraschenden Führung für den Außenseiter (7.).


    Zwar lieferte Milan keinesfalls ein schwaches Auswärtsspiel ab, doch in Durchgang eins sollte der Ausgleich einfach nicht zustande kommen. Zuerst scheiterte Musah kurz nach dem Rückstand an Falcone (9.), dann zählte das vermeintliche 1:1 durch Gabbia erneut wegen Abseits nicht (16.). Von Lecce kam derweil wenig, wenn es allerdings mal nach vorne ging, dann in einer sehr ernstzunehmenden Art und Weise. So traf Torschütze Krstovic in der 21. Minute den Außenpfosten.


    Nach dem Seitenwechsel wurde es wild: Zuerst stellte Krstovic nach einem tollen Lecce-Angriff auf 2:0, was zunächst vermuten ließ, Milan könnte nun noch mehr in seine Krise hineinrutschen (59.). Doch der Favorit ließ sich nicht unterkriegen und belohnte sich verdientermaßen mit dem Anschlusstreffer – allerdings unter freundlicher Mithilfe von Gallo. Der traf nach Joao Felix’ misslungenem Abschluss unglücklich ins eigene Tor (68.).



    Pulisic dreht die Partie


    Und nur fünf Minuten später glich Pulisic nach einer klaren Elfmeterentscheidung sehenswert vom Punkt aus (73.). Damit aber nicht genug: Milan wollte mehr – und bekam mehr. Lecce verteidigte nur noch und genau das wurde dem Abstiegskandidaten zum Verhängnis. So durfte Rafael Leao ungestört flanken und Pulisic am langen Pfosten zum Doppelpack und Siegtreffer einschieben (81.).


    Die AC Mailand gewann erstmals nach vier sieglosen Pflichtspielen und trifft am kommenden Wochenende auf Como (15. März, 18 Uhr). US Lecce ist am Freitagabend (20.45 Uhr) zu Gast in Genua.



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  • Champions League: OSC Lille – Erfolgreicher Außenseiter

    Champions League: OSC Lille – Erfolgreicher Außenseiter


    Die Spieler des OSC Lille bejubeln ein Tor.

    Die Spieler des OSC Lille bejubeln ein Tor.

    Quelle: Jean-Francois Monier / AFP


    Die Europareise des OSC Lille verlief bisher wie ein nicht enden wollender Triumphzug. In der Champions League gab es unter anderem mächtige Siege gegen Real Madrid (1:0), bei Atletico Madrid (3:1), in Bologna (2:1) und zum Abschluss der Vorrunde ein 6:1 gegen Rotterdam. Lille erreichte letztlich Platz sieben nach acht Spieltagen und ersparte sich damit die Playoffs.

    Der launische Klub aus Westfalen besitzt letztlich den größeren Namen, doch ob er trotz eines im Vergleich zu Lille eklatant höheren Etats auch über die bessere Mannschaft verfügt, ist angesichts der erfolgreichen Champions-League-Saison der Franzosen unklar.

    Chelseas Mateo Kovacic gegen Lilles Zeki Celik.

    Der FC Chelsea um Trainer Thomas Tuchel hat die Prüfung beim OSC Lille bestanden. Das Team aus London geriet zwar in Rückstand, siegte am Ende aber 2:1.16.03.2022 | 2:58 min


    Viertbeliebtester Klub in Frankreich

    OSC Lille ist einer der großen französischen Traditionsklubs und hinter Olympique Marseille, Olympique Lyon und Paris Saint-Germain der viertbeliebteste Verein Frankreichs. Das Team spielt im modernen Stade Pierre Mauroy, das Platz für 50.000 Zuschauer bietet.

    Dabei hat Lille gerade einmal 240.000 Einwohner, dieses Verhältnis illustriert die besondere Bedeutung des Fußballs in dieser Region.

    Champions-League-Achtelfinale

    :BVB: Wundertüte mit Aufwärtstrend

    Der lange wankelmütige BVB geht überraschend stabil in den ersten Showdown mit OSC Lille. Kann Dortmund mit dem neuen Trainer Niko Kovac die Saison vielleicht doch noch retten?

    von Patrick Brandenburg

    V. l.: Julian Brandt, Salih Özcan, Niko Kovac und Jamie Gittens

    Lille vier Mal französischer Meister

    Und das Team aus Lille, gelegen im Nordosten Frankreichs, ist erfolgreich. 2011 sicherte sich der Klub das Double, insgesamt gewann er schon sechs Mal den Pokal und vier Mal die Meisterschaft, zuletzt 2021.

    Vor vier Jahren ließ das Team des Außenseiters die Weltauswahl von Paris Saint-Germain hinter sich. Der Vorsprung betrug damals nur einen Punkt, hatte aber die Wirkung einer herben Schlappe für die Verantwortlichen des Hauptstadtklubs, die spöttisch auf die einstige Kohleregion des Landes blicken.

    Dortmunds Serhou Guirassy im Zweikampf mit Lissabons Eduardo Quaresma.

    Ohne größere Gegenwehr schafft Borussia Dortmund den Sprung ins Achtelfinale. Sporting Lissabon liefert einen uninspirierten Auftritt beim BVB, dem ein 0:0 reicht.19.02.2025 | 2:59 min


    Emanzipation von der Pariser Bourgeoisie

    Die Fußballer des OSC Lille haben sich längst von der naserümpfenden Pariser Bourgeoisie emanzipiert. Der Sieg über Real Madrid mit Frankreichs Nationalhelden Kylian Mbappé war das Ergebnis einer klugen Kontertaktik und einer großartigen Defensive.

    Auch in der Ligue 1 überzeugt der aktuelle Tabellenfünfte Lille trotz einer deftigen 1:4-Schlappe am vergangenen Samstag bei Paris Saint-Germain. Dort schonte Trainer Genesio vier Stammspieler, nahm später alle Schuld für die Niederlage auf sich.

    Lilles Prunkstück: Die Defensive

    Dabei ist ansonsten besonders die Defensive stark. In 24 Spielen kassierte Torhüter Lucas Chevalier 27 Gegentore, das bedeutet in dieser Wertung Rang zwei hinter Paris (23 Gegentreffer).

    Im Mittelfeld kann Genesio wieder auf den erfahrenen Ex-Schalker Nabil Bentaleb zurückgreifen, der zuvor monatelang wegen einer im Juni 2024 erlittenen Herzattacke ausgefallen war. “Mit ihm haben wir mehr Struktur im Spiel”, sagt Genesio.

    UEFA Champions League

    Jonathan David ein herausragender Mittelstürmer

    Doch vor allem können Lille und Genesio auf die Qualitäten des am Samstag 63 Minuten geschonten Torjägers Jonathan David vertrauen, einem kanadischen Mittelstürmer, der in der Ligue 1 bereits 13 Treffer erzielte.

    Damit ist er Dritter der Torschützenliste. In der Champions League traf er bisher neun Mal in 16 Partien. David ist ein Spieler, für den sich viele Klubs aus der englischen Premier League interessieren.

    OSC Lille als Talentschuppen

    Lille hatte schon für einige bekannte Spieler die Funktion eines Schaufensters: Eden Hazard, Benjamin Pavard oder Frankreichs Nationaltorhüter Mike Maignan starteten in Frankreichs Norden ihre internationale Karriere.

    Doch vor allem setzt Lille auf seine Defensive mit erfahrenen Spielern, von der Genesio sagt: “Wir treten in der Abwehr sehr solide und effizient auf, dazu zählt auch unsere starke Phalanx aus defensiven Mittelfeldspielern.” Wenn man in Bestbesetzung antrete, sei es “schwer, uns zu schlagen, auch wenn unser Spiel bisweilen vielleicht nicht besonders ästhetisch wirkt”.

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    Quelle: Reuters


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