Schlagwort: Aufatmen

  • 10:14 Argentinien erteilt 15.000 Fans Stadionverbot für

    10:14 Argentinien erteilt 15.000 Fans Stadionverbot für

    Argentinien erteilt 15.000 Fans Stadionverbot

    Die argentinische Regierung hat ein drastisches Maßnahmenpaket geschnürt, um die Sicherheit in den Fußballstadien des Landes zu gewährleisten. In diesen Maßnahmen enthalten ist ein einjähriges Stadionverbot für insgesamt 15.000 Fans, die wegen gewalttätigen Verhaltens in der Vergangenheit identifiziert wurden. Die Entscheidung wurde inmitten zunehmender Besorgnis über Gewalt im Fußball getroffen.

    Hintergrund der Entscheidung

    Die Entscheidung fiel nach mehreren Vorfällen von Ausschreitungen, die in den letzten Monaten die nationalen und internationalen Fußballspiele überschattet haben. Die Sicherheitsbehörden haben eine Liste von Tätern erstellt, die in der Vergangenheit durch gewalttätige Auseinandersetzungen oder andere Straftaten aufgefallen sind. Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenden Ansatzes, um das Image des argentinischen Fußballs zu verbessern und die Sicherheit der Zuschauer zu garantieren.

    Reaktionen aus der Fußballgemeinschaft

    Der Präsident der argentinischen Fußballliga, Marcelo Tinelli, begrüßte die Maßnahmen und betonte die Notwendigkeit, Gewalt im Sport entschieden entgegenzutreten. Er erklärte: “Wir müssen ein sicheres Umfeld schaffen, in dem sich alle Fans wohlfühlen können. Es ist unsere Pflicht, gegen die Kriminalität vorzugehen.”

    Jedoch äußerten einige Fangruppen Bedenken über die Gültigkeit und Fairness der Verbote. Sie argumentieren, dass viele Fans zu Unrecht bestraft werden und dass die Situation nicht isoliert betrachtet werden kann. Eine Sprecherin der Fangemeinschaft forderte eine transparentere Untersuchung: “Wir unterstützen die Bemühungen um Sicherheit, aber die Vergehen müssen klar dokumentiert und die Betroffenen gehört werden.”

    Zusammenarbeit mit Sicherheitskräften

    Die Regierung hat angekündigt, eng mit der Polizei und anderen Sicherheitsdiensten zusammenzuarbeiten, um die bevorstehenden Spiele zu sichern. Dies umfasst auch die Durchführung von verstärkten Kontrollen an den Stadioneingängen sowie die Installation von Überwachungskameras in und um die Arenen. Ein Sprecher des Innenministeriums erläuterte die Strategie: “Wir werden alles Notwendige tun, um die Sicherheit der Fans zu gewährleisten und unrechtmäßige Handlungen zu unterbinden.”

    Einfluss auf die Ticketverkäufe

    Die Maßnahme hat bereits direkte Auswirkungen auf den Ticketverkauf. Fanclubs und Ticketanbieter berichten von einem Rückgang der Nachfrage, insbesondere in Regionen, die von den Verboten betroffen sind. Die Vereine stehen in der Pflicht, alternative Lösungen für die betroffenen Fans anzubieten, um die Kluft zwischen Verantwortungsbewusstsein und fanatischen Anhängern zu überbrücken.

    Langfristige Perspektiven

    Experten sehen die Stadionverbote als einen kurzfristigen Schritt, um die Sicherheit unmittelbar zu erhöhen, warnen jedoch davor, dass eine nachhaltige Lösung mehr als nur Strafen erfordert. Sozio-kulturelle Ansätze, die die Fangemeinden enger einbeziehen und gewaltfreie Fanszenen fördern, werden als notwendig erachtet. Der Sportsoziologe Dr. Juan Pérez weist darauf hin, dass es an der Zeit sei, erzieherische Maßnahmen in den Fokus zu rücken: “Wir müssen das Fußballumfeld so gestalten, dass Konflikte besser gelöst werden können, bevor sie eskalieren.”

    Fazit

    Während die aktuellen Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im argentinischen Fußball als notwendig erachtet werden, ist es entscheidend, dass die Behörden eine Balance finden zwischen Strenge und Fairness. Die Diskussion um die Stadionverbote wird in den kommenden Wochen und Monaten weitergeführt werden, da Fans, Vereine und Sicherheitsexperten nach Lösungen suchen, die langfristig positiven Einfluss auf die Fanszene ausüben können.

  • Aufatmen in Dortmund: BVB landet auf St. Pauli zweiten Sieg

    Aufatmen in Dortmund: BVB landet auf St. Pauli zweiten Sieg


    Stand: 01.03.2025 18:31 Uhr

    Nach der Gala gegen den FC Union Berlin vor einer Woche hatte Borussia Dortmund erneut große Schwierigkeiten, ein zweites Spiel in Folge eine überzeugende Leistung zu zeigen. Doch dank einer deutlichen Leistungssteigerung feierte der BVB den heiß ersehnten zweiten Sieg in Serie. “Schwarzgelb” gewann beim FC St. Pauli mit 2:0 (0:0). Erneut gefährlich: Der viermalige Torschütze gegen Union Berlin, Serhou Guirassy, und Karim Adeyemi.

    Auch wenn die Borussia von Beginn an hoch presste und die Hamburger damit früh unter Druck setzte: Alexander Blessin ließ sein Team auch gegen den BVB mit seinem Parade-Rezept agieren. Dortmund kam gegen die hervorragend organisierte Abwehr der Hanseaten nicht zum Zuge.

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    • 24. Spieltag
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    Weißhaupt im ersten Spielviertel stark – Dortmund ohne Ideen

    Niko Kovac hatte in seinem Team als einzige Veränderung gegenüber dem Berlin-Spiel Yan Couto für den angeschlagenen Julian Ryerson von Beginn an auf den Platz geschickt. Julian Brandt musste erneut auf der Bank Platz nehmen. Die Mannschaft, die sich aber während der ersten 45 Minuten die deutlich besseren Torchancen erarbeiten konnte, waren die Gastgeber.

    Besonders Noah Weißhaupt setzte sich gegen die Schwarzgelben immer wieder gut in Szene. Über rechts arbeitete sich St. Paulianer nach vorne, flankte hoch auf Elias Saad, dessen Kopfball aber deutlich am Kasten der Gäste vorbei flog (7.). Und Ramy Bensebaini musste seine ganze Routine zeigen, als er jenen Weißhaupt Mitte des ersten Spielabschnitts in aussichtsreicher Position am Torschuss hinderte (21.).

    Die Zuschauer mussten bis zur ersten Minute der Nachspielzeit warten, um den ersten gefährlich vorgetragenen Angriff der Gäste zu erleben. Als sich beide Teams schon auf den nahenden Pausenpfiff zu freuen schienen, nahm Karim Adeyemi auf der rechten Seite den Ball im Sprint wunderbar an, lief in den Strafraum und versuchte im Fallen, den Ball ins lange Eck zu spitzeln. Der Ball verfehlte sein Ziel, und der mit-gelaufene und zum Einschuss bereitstehende Serhou Guirassy zeigte mit einer Geste an, dass er so schön freigestanden hätte.

    Dortmund nach der Pause konzentrierter – Adeyemi überragend

    Nach dem Wiederanpfiff wurden die Angriffsbemühungen der Borussia deutlich intensiver und zielgerichteter. Und schnell gelang Guirassy der Führungstreffer, weil Adeyemi diesmal uneingennützig agierte und den perfekt stehenden Mitspieler einbezog, der aus Mittelstürmerposition einen Abpraller im Tor unterbrachte (51.).

    Die Kicker vom Kiez hatten keine Antwort parat, Dortmund kickte weiter und drängte auf den zweiten Treffer. Tatsächlich ließ der nicht lang auf sich warten. Denn ein langer Ball überrumpelte die Abwehr der Hamburger komplett, Adeyemi packte seine gesamte Energie in einen seiner unwiderstehlichen Sprints, schüttelte zuerst Philipp Treu ab und ließ dann – extrem cool abwartend und platziert schießend – Nikola Vasilj keine Chance.

    Karim Adeyemi trifft nach seinem sehenswerten Solo-Lauf in der 58. Minute zum 2:0

    St. Pauli bekommt keinen Zugriff

    Der Doppelschlag ließ die Gastgeber taumeln. St. Pauli fiel so gut wie nichts mehr ein gegen die dominant und nun sehr selbstbewusst auftretende Borussia. Denn auch, wenn die Dortmunder einmal Fahrt aus ihrem Spiel nahmen, geriet die Abwehr der Gäste nicht unter Druck.

    Stattdessen hatte erneut Adeyemi die gute Chance auf seinen zweiten Treffer, schoss aber deutlich über den Kasten (72.), Guirassy kam bei seinem zweiten Tor aus dem Abseits. Bei der einzigen Chance der Hamburger parierte BVB-Keeper Gregor Kobel einen Flachschuss von Danel Sinani (87.), einen Konter spielten die Schwarzgelben nicht gut aus.

    St. Pauli in Wolfsburg, Dortmund gegen Augsburg

    St. Pauli reist kommendes Wochenende nach Wolfsburg (08.03., 15.30 Uhr). Zeitgleich muss sich Dortmund gegen den FC Augsburg beweisen. Aber zuvor wartet am Mittwoch (21.00 Uhr) auf den BVB in der Champions League das Achtelfinal-Hinspiel gegen den OSC Lille.

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  • Borussia Dortmund kann nach dem 6:0 gegen Union Berlin aufatmen.

    Borussia Dortmund kann nach dem 6:0 gegen Union Berlin aufatmen.


    Auf der Südtribüne machten die Fans die Triumph-Welle, auf dem Rasen lachten und tanzten die Dortmunder Spieler wie schon lange nicht mehr. Nach einem furiosen 6:0 (2:0) gegen Union Berlin samt Vier-Tore-Show von Torjäger Serhou Guirassy ist beim BVB die Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga zurück. «Heute ist ein sehr guter Tag. Vier Tore. Sieg. Tolle Fans», sagte der Matchwinner bei Sky. «Ich bin natürlich glücklich.»

    Can: «Ein perfekter Samstag»

    Wie alle Borussen, nachdem sie sich den Frust der letzten Wochen von der Seele geschossen hatten. «Ich glaube, alle sind erleichtert», sagte Sportdirektor Sebastian Kehl und gab zu: «Dass wir heute hier 6:0 gewinnen, davon war nicht auszugehen.» Ein Sonderlob erhielt Guirassy: «Serhou hat eine Riesenshow heute abgeliefert», lobte Kehl, «heute hat’s geknallt». Coach Niko Kovac reichte ein Wort für seinen Torjäger: «Weltklasse!» Und Kapitän Emre Can fand: «Ein perfekter Samstag für uns alle.»

    Nach zwei Auftaktniederlagen in der Liga unter Neu-Trainer Kovac leitete ein Eigentor von Diogo Leite (25. Minute) den ersten Bundesliga-Heimsieg seit drei Monaten ein. Danach lud Guirassy (40. Minute/75./80./83.) zur Toreparty, ehe Maximilian Beier (89.) den Schlusspunkt setzte. Für Kovac war es zugleich der erste Liga-Sieg als BVB-Coach. «Wir werden uns sicherlich auch ein Glas Rotwein gönnen», sagte der sichtlich zufriedene Trainer.

    Union als guter Aufbaugegner

    Mal wieder erwies sich Union als guter Aufbaugegner für den BVB. Auch im sechsten Aufritt in Dortmund blieben die Köpenicker erneut ohne jeden Punkt. Durch den neunten Saisonsieg verbesserten sich die Westfalen mit nun 32 Punkten immerhin um einen Rang auf Platz zehn. Bis zu den Europapokalplätzen sind es aber immer noch fünf Punkte. Dieser Abstand könnte am Sonntag wieder anwachsen. 

    Kovac hatte angesichts der katastrophalen Tabellensituation des Vorjahres-Finalisten der Champions League und der aktuellen Stimmung im Umfeld des Clubs einen Sieg gegen Union zur Pflicht erklärt. «Wir brauchen Erfolgserlebnisse, wir müssen die Spiele gewinnen und da geht es nicht darum, ob schön oder nicht schön, das kommt irgendwann mal, aber jetzt geht es Punkt für Punkt für Punkt», sagte Kovac bei Sky. 

    Kovac setzte erstmals ein personelles Zeichen – Brandt verletzt

    Der 53-Jährige, der sich seit seiner Amtsübernahme vor drei Wochen stets vor seine Spieler gestellt hatte, setzte diesmal ein Zeichen und platzierte den beim 0:0 gegen Sporting Lissabon enttäuschenden Jamie Gittens zunächst nur auf die Bank. Auf Nationalspieler Julian Brandt musste er notgedrungen verzichten. Der kriselnde Spielmacher fiel kurzfristig wegen einer Muskelverhärtung aus.

    «Er hat sich nicht gut gefühlt und wir gehen kein Risiko ein», sagte Kovac zu Brandt. Für ihn bekam Giovanni Reyna nach einigen Wochen mal wieder eine Chance von Beginn an. Für Gittens spielte Beier.

    Ein Eigentor sorgt für Sicherheit

    Auch mit den personellen Wechseln war die Unsicherheit der Dortmunder zu Beginn noch deutlich zu spüren. Nach fünf sieglosen Bundesliga-Heimspielen in Serie schien jede Aktion schwer zu fallen und von vielem Grübeln begleitet. Dass die Führung nach nervösem Beginn durch ein Eigentor fiel, passte da ins Bild. Der Portugiese Diogo Leite lenkte einen Schuss des Ex-Unioners Julian Ryerson unglücklich ins eigene Netz.

    Erst durch das Tor schien Dortmund alles wieder leichter zu fallen. Es war nun deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor im Spiel. Nach einigen weiteren guten Gelegenheiten machte Guirassy noch vor der Pause das wichtige 2:0. Der Treffer ging allerdings mindestens zur Hälfte auf das Konto von Ramy Bensebaini, der sich zunächst vehement auf der linken Seite durchgesetzt und dann mustergültig auf Guirassys Kopf geflankt hatte. 

    Nach dem Wechsel gelang es den Gästen nur kurzzeitig, das Spiel wieder etwas zu stabilisieren. Nach Guirassys zweitem Treffer gab es kein Halten mehr. Unter dem frenetischen Jubel der mehr als 80.000 Zuschauer legte der Goalgetter noch zwei weitere Tore nach. Nationalspieler Pascal Groß leistete bei drei der vier Treffer Guirassys die Vorarbeit und assistierte auch noch Beier zum Endstand.

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  • Duell gegen Sporting: Personelles Aufatmen beim BVB

    Duell gegen Sporting: Personelles Aufatmen beim BVB


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    Personelles Aufatmen beim BVB

    Vor dem Playoff-Rückspiel in der Champions League gibt es beim BVB in Sachen Personal gute Nachrichten.

    Ramy Bensebaini mit Trainer Niko Kovac

    Ramy Bensebaini mit Trainer Niko Kovac

    © IMAGO/Maximilian Koch



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