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  • Fußball-Bundesliga: Frankfurt hofft gegen Kiel auf Ende der…

    Fußball-Bundesliga: Frankfurt hofft gegen Kiel auf Ende der…


    16. Februar 2025, 3:30 Uhr

    Fußball-Bundesliga: Trainer Dino Toppmöller will mit Eintracht Frankfurt im Bundesliga-Heimspiel gegen Holstein Kiel endlich wieder einen Sieg landen.

    Trainer Dino Toppmöller will mit Eintracht Frankfurt im Bundesliga-Heimspiel gegen Holstein Kiel endlich wieder einen Sieg landen.
    © Federico Gambarini/​dpa

    Für Eintracht Frankfurt zählt im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Holstein Kiel nur ein Sieg. Die Mannschaft sei heiß darauf, endlich wieder drei Punkte einzufahren, sagte Eintracht-Trainer Dino Toppmöller vor der Partie am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN). Mit einem Erfolg könnten die Hessen den dritten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga vor den anstehenden Topspielen bei Tabellenführer Bayern München und gegen Titelverteidiger Bayer Leverkusen zementieren. 

    Definitiv verzichten müssen die Frankfurter, die zuletzt dreimal nur unentschieden spielten, auf Robin Koch. Der Abwehrchef hat seine Schulterverletzung noch nicht wieder auskuriert. Der Einsatz von Defensivspieler Ellyes Skhiri ist fraglich.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376513/1



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  • BVB-Fans gehen auf die Barrikaden

    BVB-Fans gehen auf die Barrikaden


    Die mitgereisten BVB-Fans lassen bei der Pleite in Bochum ihrem Ärger freien Lauf. Besonders Jamie Gittens bekommt es ab – Trainer Niko Kovac reagiert.

    Jetzt pesten sogar schon die eigenen Fans gegen die Spieler! Es war bezeichnend, als der Dortmunder Jamie Gittens bei seiner Auswechslung in Bochum (0:2) von den mitgereisten BVB-Fans wüst beschimpft wurde.

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    Sichtlich frustriert trottete Gittens am Gästeblock vorbei, bereits nach 54 Minuten war Schluss für den Engländer. Dass er nach nicht einmal einer Stunde durch Maximilian Beier ersetzt wurde, stieß Gittens übel auf.

    Die Auswechselspieler Giovanni Reyna, Yan Couto und Waldemar Anton versuchten den niedergeschlagenen Gittens zu umarmen, doch er schubste sie einfach weg. Auch gab es kein Handshake mit Niko Kovac und Sebastian Kehl.

    BVB-Fans mit gellendem Pfeifkonzert

    Damit nicht genug: Nach Abpfiff setzte es gellendes Pfeifkonzert, es hagelte weitere Beschimpfungen, Becher flogen – und sogar eine Fahnenstange.

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    Auf der Tribüne saßen die Bosse Matthias Sammer, Lars Ricken und Hans-Joachim Watzke mit versteinerter Miene. Kehl saß verzweifelt und kopfschüttelnd an der Seitenlinie.

    Kovac wurde nach dem Spiel bei Sky auf den Fan-Ärger und Gittens angesprochen. Ob es Zwietracht zwischen der Mannschaft und den Fans gebe?

    „Gar nicht. Wir müssen jetzt nicht diese Aufnahme hernehmen und da irgendwas reininterpretieren. Dafür sind wir beide erwachsen genug und groß genug“, erwiderte Kovac.

    Kovac: „Fans sind enttäuscht“

    Gittens habe sich über seine Auswechslung geärgert und dass der BVB mit 0:2 hinten lag – mehr nicht. „Da jetzt was hineinzuinterpretieren – dafür bist du ein zu guter Journalist, als dass du mir da irgendwas erzählen willst“, kreidete Kovac Sky-Reporter Yannick Erkenbrecher an. Gittens sei „ein ganz feiner Junge, keiner, der irgendwas vom Zaun bricht“.

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    Die Spieler seien „enttäuscht, wenn sie ausgewechselt werden. Die Fans sind natürlich auch enttäuscht, wenn wir die Spiele verlieren. Aber man darf das nicht überinterpretieren“, meinte Kovac.

    Bemerkenswert: In der Mixed Zone stellte sich kein Spieler oder Verantwortlicher den Fragen der Reporter. Auf der Pressekonferenz erklärte Kovac auf Nachfrage von SPORT1, dass die Spieler möglichst schnell regenerieren wollen würden. „Ich bin da, das reicht ja“, sagte der 53-Jährige.



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  • Ein Armutszeugnis auf und neben dem Platz

    Ein Armutszeugnis auf und neben dem Platz


    Borussia Dortmund ist an einem neuen Tiefpunkt angekommen. Der blutleere Auftritt in Bochum ist dabei noch nicht einmal das Schlimmste. Denn mit ihrem Verhalten abseits des Rasens vermitteln die Spieler eine erschreckende Botschaft. Der SPORT1-Kommentar.

    Einsatz, Leidenschaft, Zusammenhalt – ohne diese Eigenschaften geht es im Fußball nicht. Und in einem – zumindest von einer Seite – energiegeladenen Derby schon gleich zweimal nicht.

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    Dass der BVB diese Attribute mal wieder nicht auf den Platz bekommt – gegen den bis dahin Tabellenletzten der Bundesliga: Geschenkt. Überraschend sind derartige Leistungen in dieser Spielzeit, selbst nach positiven Ansätzen in Lissabon, schon lange nicht mehr.

    Doch als ob diese Einsicht noch nicht bitter genug wäre: Der neue Tiefpunkt ist der Auftritt abseits des Platzes. Die Botschaft ist fatal.

    BVB-Spieler lassen Journalisten stehen

    Die Journalisten drängelten sich nach Abpfiff in die Mixed Zone des Vonovia Ruhrstadions. Eng ging es dabei aber vor allem auf der blau-weißen Seite zu. Die wenigen Minuten zuvor abgefeierten Bochumer, der Mann des Spiels Georgios Masouras, Torwart-Rückkehrer Timo Horn und Kapitän Philipp Hofmann beantworteten freudestrahlend die Fragen der Medienvertreter.

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    Auf der Dortmunder-Seite wollte sich nach dieser peinlichen Niederlage zum ersten Mal in dieser Saison niemand stellen. Erst als ein Vereinsmitarbeiter die Journalisten darauf hinwies, dass es keinen Gesprächspartner mehr gebe, dampften sie ab.

    Das Verhalten spricht Bände: Die Dortmunder Spieler ducken sich vor der Verantwortung weg.

    BVB-Profis ducken sich vor der Verantwortung weg

    Nicht einmal die drei besseren BVB-Profis an diesem Samstagnachmittag wollten sich diesmal opfern. Weder Kapitän Emre Can noch Nico Schlotterbeck oder Gregor Kobel hatten Lust darauf, Erklärungen für diese Niederlage und desolaten Auftritt zu finden. Wohl auch deshalb, weil sie selbst ratlos sind.

    Auch die Dortmunder Verantwortlichen Lars Ricken (Geschäftsführer Sport) und Sebastian Kehl (Sportdirektor) wollten an diesem Abend nicht beschwichtigen und verzichteten auf Statements. Auch sie dürften die Faxen dicke haben, Woche für Woche dieselben Ausreden für ihre Spieler zurechtzulegen.

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    Wäre Torwart-Titan Oliver Kahn an diesem Abend ein Schwarz-Gelber gewesen, würde er wohl fordern: Wir brauchen Eier! Doch gerade daran mangelt es dem BVB.

    Dortmunder lassen Fans abblitzen

    Das Bild, das die Mannschaft nach außen abgibt, ist erschreckend. Öffentlich gerade stehen für einen, gerade in der zweiten Halbzeit, indiskutablen Auftritt? Fehlanzeige!

    Sich bei den Fans trotz aller Rückschläger für deren unermüdlichen Einsatz bedanken? Auch das verpassten die Dortmunder nach Schlusspfiff und stapften nach wenigen Sekunden ab.

    Natürlich waren die schwarz-gelben Anhänger nach der schmerzenden Derby-Pleite auf 180 und hätten sicherlich nicht nett applaudiert. Doch genau darum geht es doch: Rückgrat zeigen.

    Kovac irritiert mit Aussagen

    Die Führungsspieler-Diskussion lodert nach diesem Auftreten erneut auf. Denn Verantwortung übernehmen sieht anders aus. Trainer Niko Kovac erklärte das Ausbleiben seiner Spieler in der Mixed Zone übrigens mit dringenden „Maßnahmen, um so schnell wie möglich zu regenerieren“. Darunter auch: „Nahrung zu sich führen“.

    „Ich bin da, das reicht doch“, antwortete Kovac schmunzelnd auf SPORT1-Nachfrage. Dass sich Kovac, der noch nicht einmal zwei Wochen im Amt ist, allein vor seine Spieler stellt, ist aller Ehren wert. Lange wird er diese Strategie aber wohl nicht mehr fahren können.

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    Denn auch er wird sich eingestehen müssen: Auf und abseits des Platzes hat der BVB einen neuen Tiefpunkt erreicht.



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  • Premier League: Drei Tore – Marmoush schießt City auf Platz

    Premier League: Drei Tore – Marmoush schießt City auf Platz


    Stand: 15.02.2025 18:18 Uhr

    Omar Marmoush hat Manchester City nahezu im Alleingang zum Sieg gegen Newcastle geführt – City überholte damit Chelsea und steht auf einem Champions-League-Platz.

    Marmoush erzielte beim 4:0 (3:0) gegen Newcastle United in der ersten Hälfte innerhalb von 14 Minuten einen Hattrick (19., 24., 33. Minute). Er feierte im fünften Pflichtspiel damit seine ersten Treffer für City. Der eingewechselte James McAtee (84.) setzte den Schlusspunkt.

    City präsentierte sich nach dem 2:3 im Playoff-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid gefestigter. Allerdings profitierte der Meister auch von haarsträubenden Fehlern in der Defensive der Gäste.

    Manchester rückte mit dem Sieg auf Platz vier vor – das war möglich geworden, weil Chelsea am Freitag in Brighton deutlich verlor.

    • 25. Spieltag
      Pfeil rechts

    Chelsea verliert deutlich gegen Brighton

    Der FC Chelsea unterlag Brighton & Hove Albion mit 0:3 (0:2). Der Japaner Kaoru Mitoma (27.) brachte Brighton in Führung, Yankuba Minteh erhöhte nur elf Minuten später. In der zweiten Halbzeit machte der gambische Rechtsaußen dann mit dem Doppelpack zum 3:0 (63.) alles klar. Für das Team von Fabian Hürzeler ist es der erste Sieg seit drei Liga-Spielen, im vergangenen hatte es bei Nottingham Forest eine 0:7-Klatsche gesetzt.

    Chelsea-Spieler Reece James (r.) im Zweikampf mit Brightons Diego Gomez

    Chelsea verpasste 2023/24 den internationalen Wettbewerb und spielt 2024/25 nur in der Conference League. Der Klub ist dringend auf die Einnahmen aus der Champions Leaguer angewiesen. In der Tabelle ist Chelsea nun Sechster, neben Manchetser City zog auch Bournemouth vorbei.

    Für den deutsche Teammanager Fabian Hürzeler war es mit Brighton der zweiten Sieg gegen Chelsea in einer Woche. Dem 2:1 im FA Cup folgte nun das 3:0 (2:0), durch das sich die “Seagulls” vorläufig auf Platz acht schieben.

    Arsenal gewinnt in Leicester und wahrt Titelchance

    Arsenal wahrte derweil seine Titelchance durch ein 2:0 (0:0) bei Leicester City. Zwei späte Tore des früheren Dortmunders Mikel Merino (81./87.) entschieden das Spiel. Der FC Liverpool kann aber an der Tabellenspitze am Sonntag im Heimspiel gegen die Wolverhampton Wanderers wieder auf sieben Punkte Vorsprung davonziehen.

    Mikel Merino feiert seinen Treffer

    Arsenal musste auf Kai Havertz verzichten, der sich im Trainingslager in Dubai eine Oberschenkelverletzung zuzog. Er muss operiert werden, das bedeutet für den 25-Jährigen das vorzeitige Saisonende. Teammanager Mikel Arteta gingen damit die offensiven Optionen aus, er setzte auf eine Dreierreihe aus Raheem Sterling, Leandro Trossard und Ethan Nwaneri, dessen Schuss in der 61. Minute die Querlatte streifte.



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  • BVB: Max Kruse verhöhnt Dortmund-Trainerr Niko Kovac auf

    BVB: Max Kruse verhöhnt Dortmund-Trainerr Niko Kovac auf


    Der BVB verliert mit 0:2 in Bochum, dem vor dem Spieltag Tabellenletzten. Eine bittere Pleite für Neu-Trainer Niko Kovac.

    Es kommt aber noch schlimmer. Auf Instagram wird er böse von seinem Ex-Spieler Max Kruse (36) verhöhnt!

    Nach Musiala-Knaller: So steht es um die Kimmich-Verlängerung

    Teaser-Bild

    Quelle: BILD15.02.2025

    Kruse singt in seiner Insta-Story: „Oh, Niko Kovac. Oh, Niko Kovac. QUATSCH“

    Dazu schreibt er: „Sorry, aber ich kann nicht anders“.

    Kruse und Kovac – die beiden werden wohl keine Freunde mehr!

    Max Kruse ist offenbar kein Kovac-Fan

    Max Kruse ist offenbar kein Kovac-Fan

    Foto: picture alliance / Panama Pictures

    Bei der letzten Kovac-Station vor dem BVB in der Bundesliga, beim VfL Wolfsburg, trafen beide aufeinander. Damals sägte der Trainer Kruse ab. Seitdem holt der Ex-Nationalspieler immer wieder zu verbalen Giftpfeilen aus.

    Als Kovac im Gespräch für den BVB-Job war, sagte Kruse über ihn: „Er ist mein Favorit für Dortmund, damit der Verein auch mal merkt, was Krise eigentlich wirklich bedeutet. Da wird Friede, Freude, Eierkuchen vorbei sein. Jeder, der sich das antun möchte, kann das machen. Dass es von Erfolg gekrönt ist, bezweifle ich ganz stark.“



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  • Kovač setzt auf einen Comebacker

    Kovač setzt auf einen Comebacker


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    Borussia Dortmund gastiert zum Derby in der Bundesliga beim VfL Bochum. Trainer Niko Kovač muss in der Abwehr puzzeln. Die BVB-Aufstellung.

    Update vom Samstag, 15. Februar, 14.31 Uhr: Jetzt ist die Entscheidung gefallen: BVB-Trainer Niko Kovač ersetzt den Gelb-Rot-gesperrten Julian Ryerson mit Niklas Süle. Der Nationalspieler, der unter der Woche in Lissabon sein Comeback nach wochenlanger Verletzungspause gegeben hatte, dürfte als Rechtsverteidiger auflaufen. Ansonsten setzt Kovač auf die Elf, die in der Champions League überzeugte. Die Startelf des BVB beim VfL Bochum:

    Kobel – Süle, Can, Schlotterbeck, Svensson – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

    Der BVB ist am Samstag in Bochum gefordert.
    Der BVB ist am Samstag in Bochum gefordert. © IMAGO/Noah Wedel

    Erstmeldung vom Freitag, 14. Februar, 14.59 Uhr: Dortmund – Zum Abschluss seiner ersten englischen Woche als Trainer bei Borussia Dortmund gastiert Niko Kovač am Samstag in der Bundesliga beim VfL Bochum (15.30 Uhr, alle TV-Infos). Der BVB steht unter Zugzwang, wenn er sich von Rang elf noch auf die Europapokalränge verbessern will. Beim Schlusslicht ist jeder Punktverlust verboten.

    Rückenwind will Dortmund aus dem überraschend deutlichen 3:0-Sieg bei Sporting in der Playoff-Runde der Champions League mitnehmen. Zumindest personell ist das aber nicht ohne Weiteres möglich. Nach seiner unbeherrscht emotionalen Reaktion im Spiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) ist Julian Ryerson gesperrt. Dadurch ergibt sich für Kovač ein Abwehrpuzzle.

    Ein Dortmund-Neuzugang fällt erneut aus

    „Wir müssen schauen, wie wir das in Bezug auf die Sperre von Julian regeln“, ließ sich der Kroate in der Pressekonferenz am Freitag nicht in die Karten schauen. Der BVB muss dabei neben Ryerson auch auf den anderen etatmäßigen Stamm-Außenverteidiger verzichten. Wider Erwarten fällt Ramy Bensebaini weiter aus.

    Niko Kovač bestreitet in Bochum sein erstes (kleines) Derby mit dem BVB.
    Niko Kovač bestreitet in Bochum sein erstes (kleines) Derby mit dem BVB. © IMAGO/Maciej Rogowski

    „Ramy steht nicht zur Verfügung. Die Verhärtung ist auf dem Weg der Besserung, aber nicht so, dass er ein Bundesliga-Spiel bestreiten kann“, sagte Kovač. Anstelle des Algeriers dürfte damit erneut Daniel Svensson beginnen, nachdem dem Winter-Neuzugang in der Champions League ein beachtliches Doppel-Debüt gelungen war. Der andere Winter-Neuling, Carney Chukwuemeka, ist nach einer kurzen Premiere wegen anhaltender Kniebeschwerden für den Samstag erneut kein Thema.

    BVB-Trainer Kovač muss Yan Couto noch besser „scannen“

    Die große Frage lautet, wie der Ausfall von Ryerson kompensiert werden soll. Auf dem Papier steht mit Yan Couto ein Ersatz bereit, der Brasilianer spielte aber noch keine Sekunde unter Kovač – und insgesamt nur zehn Minuten, seit Nuri Şahin als Trainer beurlaubt wurde.

    „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, sprach der Trainer am Freitag im besten Fußball-‚Denglisch‘ über Couto.

    Als Wing-Back wird der Flügelspieler in einem System mit Dreier- bzw. Fünferkette bezeichnet, wohingegen Außenverteidiger der Viererkette in Englisch als Full-Backs firmieren.

    BVB in Dreier- oder Viererkette? „Diese Mannschaft kann alles“

    Schon seit seinem Amtsantritt gibt es in Dortmund Spekulationen, dass Kovač eine Umstellung auf die Dreierkette planen könnte. „Diese Mannschaft kann alles. Es geht um die Prinzipien, was wir mit und gegen den Ball wollen. Das ist heutzutage fließend, deswegen möchte ich mich da nicht auf ein System festlegen“, erklärte der Ex-Profi vor dem Auswärtsspiel in Bochum.

    Mit einer Dreierkette ließe sich das Problem des Ausfalls von Ryerson kaschieren, zumal mit Waldemar Anton und Niklas Süle zwei Innenverteidiger von Format hinter dem aktuell gesetzten Duo aus Emre Can und Nico Schlotterbeck bereitstehen. Mit Anton, Can und Süle haben aber auch drei der vier schon reichlich Erfahrung auf der rechten Seite und könnten den Vorzug vor Couto erhalten, wenn es bei der Viererkette bleiben soll und Kovač den Fokus auf die Defensive legen will.

    Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen Bochum

    Kobel – Süle, Can, Schlotterbeck – Couto, Groß, Brandt, Svensson – Adeyemi, Guirassy, Gittens

    Entscheidet sich Kovač für eine Viererkette, würde wohl Marcel Sabitzer für Süle oder Couto in die Elf rücken. Weitere Änderungen sind nach der starken zweiten Hälfte in Lissabon eher unwahrscheinlich. Für große Rotationen ist der BVB in seiner aktuellen Situation zu instabil. Deshalb ist auch schwer vorstellbar, dass Pascal Groß aus dem Zentrum genommen wird, hinten rechts verteidigt und im Mittelfeld etwa durch Salih Özcan ersetzt wird.



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  • 1. FC Heidenheim verzichtet in Conference League auf Frans K

    1. FC Heidenheim verzichtet in Conference League auf Frans K


    Die Anpassungen des 1. FC Heidenheim am Kader für die Europa Conference League haben durchaus eine Überraschung bereitgehalten. So wurde Frans Krätzig, der seit seinem Dienstantritt im Januar fest zur Startelf gehört, nicht für den Wettbewerb gemeldet. Die drei verfügbaren Tickets gingen an andere Akteure.


    Budu Zivzivadze, wie Krätzig ein Winter-Neuzugang, wurde ebenso nachnominiert wie die in dieser Saison kaum berücksichtigten Thomas Keller und Julian Niehues (am Wochenende Comeback nach Kreuzbandriss).

    Freigeworden sind logischerweise die Plätze der Abgänge Lennard Maloney (jetzt Mainz) und Mikkel Kaufmann (KSC). Darüber hinaus wurde Niklas Dorsch, dessen Rückkehr nach einer Knieverletzung noch Zeit in Anspruch nimmt, nicht gemeldet.

    Für Heidenheim geht es in der Europa Conference League am Donnerstag (21:00 Uhr) weiter. Dann ist der Bundesligist für das Playoff-Hinspiel beim FC Kopenhagen zu Gast.

    Krätzig in der Bundesliga „aktuell ganz klar drin“

    Was Krätzigs Nichtberücksichtigung anbelangt, gab es vonseiten des Klubs auf Transfermarkt-Nachfrage übrigens eine kurze Begründung. Die Leihgabe vom FC Bayern München sei voll für die Bundesliga eingeplant und soll den Fokus dementsprechend komplett darauf legen. Darüber habe sich Chefcoach Frank Schmidt mit dem 22-Jährigen ausgetauscht.

    Krätzig lief bisher immer von Beginn an für Heidenheim auf, zumeist in offensiver Rolle im Mittelfeld. „Er hat Qualitäten, ist unbekümmert, extrem ehrgeizig, stellt sich in den Dienst der Mannschaft und hört genau zu, welche Aufgaben man ihm mitgibt“, lobte Schmidt noch vor dem 0:1 gegen Freiburg. „Dazu kommt, dass er eine ausgeprägte Siegermentalität hat und er sehr authentisch ist. Mit seiner Qualität im linken Fuß kann er auch bei Standards für uns ein wichtiger Spieler werden.“

    In seiner kurzen Zeit in Heidenheim sei Krätzig in der Offensive bereits in viele Aktionen involviert gewesen. Fehler würden sich aber auch bei ihm noch einschleichen, was in Anbetracht des Umstands, dass er auf Profiebene relativ wenige Erfahrungen vorweisen kann, nicht überraschend ist.

    Unterm Strich lautet Schmidts Fazit dennoch: „Er bringt aber so eine gute Leistung, dass er in der Bundesliga hier in der Mannschaft aktuell ganz klar drin ist.“ Und zwar so klar drin, dass Krätzig nicht durch den internationalen Wettbewerb aus dem Tritt gebracht werden soll.



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  • Borussia Dortmund: Kovac-Ansage lässt Stars zittern! Wer landet auf der Bank?

    Borussia Dortmund: Kovac-Ansage lässt Stars zittern! Wer landet auf der Bank?


    Was für ein Ausrufezeichen! Wochenlang krampfte und stolperte sich Borussia Dortmund durch seine Spiele, in Lissabon folgte der beeindruckende Befreiungsschlag. Nun soll endlich die Serie her, auf die alle schon so lange warten.

    Ein souveräner Sieg dank einer bärenstarken zweiten Halbzeit – und erstmals seit 14 Spielen (!) wieder zu Null! Niko Kovac war voll des Lobes. Das Sonderlob für einen BVB-Star aber dürfte einige seiner Teamkollegen bei Borussia Dortmund jetzt zittern lassen.

    Borussia Dortmund: Wer landet auf der Bank?

    Viel gescholten, viele schwache Auftritte – Emre Can war beim BVB zum Gesicht der Krise geworden. Eine Positionsveränderung brachte Besserung. War er auf seinem angestammten Platz im defensiven Mittelfeld viel zu fehleranfällig, präsentierte er sich als Innenverteidiger deutlich gefestigter. Dort ist er zuletzt gesetzt, trotz der nominell starken Konkurrenz um Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton und Niklas Süle.

    +++ Borussia Dortmund: Trainer sorgt für Wirbel! Fans trauen ihren Ohren kaum +++

    Daran hat auch der jüngste Trainerwechsel nichts geändert. Im Gegenteil! Schon bei seiner Vorstellung garantierte Niko Kovac Emre Can das Kapitänsamt (hier mehr). Nach dem 3:0-Erfolg bei Sporting Lissabon gab es nun nicht nur „ein großes Kompliment an meine Jungs“, sondern auch ein Sonderlob samt Hammer-Ansage zu Can: „Emre spielt seit Wochen richtig gut auf dieser Position, hat es auch heute außerordentlich gut gemacht. Er ist aktuell der Spieler, der diese Position am besten bekleidet.“

    Emre Can als Innenverteidiger gesetzt

    Heißt: An ihm führt aktuell kein Weg vorbei. Heißt auch: Von den drei Innenverteidigern, die alle das Selbstverständnis eines Stammspielers haben, landen zwei auf der Bank. Kovac stehen schwere Entscheidungen bevor. Nico Schlotterbeck war in Lissabon einmal mehr bärenstark, ist oft die defensive Lebensversicherung des BVB, hat aber auch immer wieder herbe Blackouts drin. Niklas Süle war schon in München Kovacs Lieblingsschüler, ist nun wieder fit. Waldemar Anton dagegen sucht in Dortmund weiter seine Stuttgarter Form und Stabilität.


    Auch spannend:


    Wer verteidigt neben Emre Can? Dass man sich bei Borussia Dortmund mal diese Frage stellt, hätte vor wenigen Monaten noch niemand gedacht. Für den BVB ein Segen: Der Kapitän hat seinen Platz gefunden und das Problem mit der zu dünn besetzten Innenverteidigung scheint sich auch von alleine erledigt zu haben.



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  • Champions League Playoffs: Serhou Guirassy köpft ein und legt auf – Dortmunder Doppelschlag entscheidend für Sieg in Lissabon

    Champions League Playoffs: Serhou Guirassy köpft ein und legt auf – Dortmunder Doppelschlag entscheidend für Sieg in Lissabon


    Der BVB hat das Playoff-Hinspiel um das Achtelfinale in der Champions League für sich entschieden. Die Dortmunder siegten bei Sporting Lissabon dank hoher Effizienz. Die Partie zum Nachlesen im Liveticker.

    Am Mittwoch greift der FC Bayern in die Play-offs ein. Die Münchner sind bei Celtic Glasgow gefordert. Vincent Kompany setzt dabei auf wichtige Lerneffekte aus den schmerzhaften Champions-League-Niederlagen wie dem 0:3 bei Feyenoord Rotterdam. „Meine Hoffnung ist, dass wir aus diesen Momenten Schlüsselmomente machen, damit wir Entwicklungsschritte als Mannschaft machen“, sagte der Münchner Trainer vor dem Hinspiel in Europas Fußball-Königsklasse (21.00 Uhr/DAZN).

    In der reformierten Liga-Phase der Champions League gab es für den FC Bayern bei Aston Villa (0:1), beim FC Barcelona (1:4) und jüngst in Rotterdam (0:3) empfindliche Schlappen. „Die Psychologie dieser Partie ist aber anders, weil es zwei Spiele sind. Celtic muss auch zu uns kommen“, sagte der 38-jährige Belgier.

    Am Vorabend des Spiels erinnerte sich Kompany auch an den November 2003, als er mit dem RSC Anderlecht als 17-Jähriger mit 1:3 im stimmungsgeladenen Celtic Park verlor. „Es war eine aufregende Erfahrung, wir hatten zu Hause überzeugend zu zehnt gewonnen. Ich bin mit 17 Jahren voller Vertrauen als junger Bursche hergekommen – und die Realität war ganz anders“, sagte Kompany. „Wir haben 0:5 verloren und hätten sogar noch höher verlieren können.“

    Gegen Celtic Glasgow wollen die Münchner sich nun eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Dienstag in München verschaffen, wenn der Achtelfinal-Einzug perfekt gemacht werden soll. Wieder mit dabei ist der zuletzt krank fehlende Serge Gnabry.

    Neuer erstmals im Celtic Park

    Kapitän Manuel Neuer (38) steht vor seiner Premiere im Celtic Park. „Ich freue mich auf diese Atmosphäre, auf ein bisschen Fußball-Historie und die Geschichte, die Celtic geschrieben hat“, sagte Neuer. Als die Münchner im Jahr 2017 2:1 gewannen, fehlte der Torwart verletzt. „Ich musste den Fernseher jetzt nicht leiser drehen, aber ich habe natürlich die Atmosphäre mitbekommen“, schilderte es Neuer.

    Der gastgebende Außenseiter betont seinen großen Respekt, sieht aber auch eine Chance. „Der FC Bayern ist einer der Giganten des europäischen Fußballs. Es sind wirklich die Könige des Fußballs mit dem, was sie über die Jahre auf diesem Niveau erreicht haben“, sagte Trainer Brendan Rodgers. „Wir haben an den Grundlagen gearbeitet, unsere Laufarbeit und Körperlichkeit haben wir verbessert. Ich denke, wir können das schaffen, und mit der Energie und der Unterstützung im Rücken ist in diesem Spiel alles möglich.“

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  • Leverkusen: Xabi Alonso befeuert Hoffnung auf Wirtz

    Leverkusen: Xabi Alonso befeuert Hoffnung auf Wirtz



    Simon Rolfes gibt sich zuversichtlich. Florian Wirtz selbst deutete seinen Verbleib in einem Interview an. Und Trainer Xabi Alonso zeigt sich optimistisch, dass der Topstar weiter für Bayer 04 spielt. Alles andere als eine Vertragsverlängerung wäre jetzt überraschend.

    Werden wohl auch in Zukunft viel und oft kommunizieren: Florian Wirtz und Xabi Alonso.


    Werden wohl auch in Zukunft viel und oft kommunizieren: Florian Wirtz und Xabi Alonso.

    picture alliance / Noah Wedel


    Zuletzt hatten sich Fernando Carro und Simon Rolfes, die beiden Leverkusener Geschäftsführer, sehr zuversichtlich bezüglich der Zukunft von Xabi Alonso geäußert. Beide gehen, das war ihren Aussagen absolut gemein, davon aus, dass der Trainer seinen bis 2026 laufenden Vertrag bei Bayer 04 erfüllen werde. Zudem hatte Carro Gespräche über eine Vertragsverlängerung für den Sommer angekündigt.


    Ich mache mir keine Gedanken über meine Zukunft.



    Doch wie denkt der 43-Jährige selbst über seine Zukunft? Sieht auch er sich nächste Saison in Leverkusen? “Wir spielen morgen gegen Bayern. Ich mache mir keine Gedanken über meine Zukunft, ich mache mir Gedanken über das Spiel morgen”, sagte der Spanier am Freitag, “und danach geht es um Kiel. Ich bin ruhig und fokussiert – und das wird so bleiben.”


    Zu seinen eigenen Pläne wollte sich Xabi Alonso also nicht äußern. Was angesichts der bevorstehenden Spitzenspiels alles andere als überraschend kam. Was aber die Zukunft von Florian Wirtz betrifft, deutete der Trainer mehr als an, dass der Topstar die nächste Saison in Leverkusen plant.










    Podcast

    Druck vor dem Topspiel: So will Leverkusen Bayern knacken


    14.02.25 – 10:45 Uhr
    09:10 Minuten


    Als Xabi Alonso nämlich auf die Störfeuer aus München vor dem Gipfeltreffen angesprochen wurde, wo diverse Bayern-Verantwortlichen mit dem Thema eines Wirtz-Transfers gespielt hatten, tat er diese nicht nur als das gewohnte Ballyhoo ab. “Gerüchte im Fußball sind nicht neu. Für uns ist es kein Problem”, erklärte der Baske, um dann relativ eindeutig anzufügen: “Wir haben schon gesagt, wie wichtig, wie besonders Flo für uns ist, aber er hat Spaß, er will hier bleiben, er will hier spielen. Er hat diesen Willen , sich zu entwickeln und erfolgreich zu sein.”


    Auf die spätere Nachfrage, ob er denn davon ausgehe, dass Wirtz über den Sommer hinaus in Leverkusen bleibe, sagte er: “Was ich sagen kann, ist, dass mir die Mentalität von Flo gefällt. Er will sich immer verbessern , sich immer entwickeln. Sein Umfeld hat einen sehr positiven Einfluss auf ihn, die richtige Entscheidung zu treffen. Ich habe große Vertrauen in Flo, dass er diese positive Mentalität und den Fokus auf seine Karriere hat.”


    Diese Worte von Xabi Alonso, die Zuversicht, die Geschäftsführer Simon Rolfes schon am Mittwoch ausstrahlte, und dazu noch die Aussage von Wirtz selbst in einem auf der Klub-Homepage veröffentlichen Interview aus dem Werkself-Magazin, die gerade in dem Kontext klar auf eine Vertragsverlängerung hindeutet, lassen in ihrer Ballung und Kombination keine Zweifel zu, in welche Richtung es für Wirtz nächsten Somme gehen wird. Alles andere als eine Vertragsverlängerung um ein Jahr bis 2028, was die Voraussetzung dafür ist, dass Wirtz auch nächste Saison für Bayer04 spielt, wäre jetzt nach dieser geballten Offensive überraschend.



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