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  • Attacke gegen Wirtz empört: Rüdes Foul überschattet

    Attacke gegen Wirtz empört: Rüdes Foul überschattet



    Attacke gegen Wirtz empört

    Rüdes Foul überschattet beeindruckende Bayer-Serie

    Bayer Leverkusen hat vor langer Zeit das Verlieren auf fremden Plätzen eingestellt. Das Team von Trainer Xabi Alonso stürmt damit zum Rekord – die rückt aber in den Hintergrund. Denn eine heftige Attacke gegen den größten Star des Klubs empört.

    Das Foul von Holstein Kiels Magnus Knudsen gegen Bayer-Star Florian Wirtz hat die Bestmarke der Leverkusener von 28 Auswärtsspielen ohne Niederlage in der Fußball-Bundesliga beinahe in den Hintergrund gerückt. “Das Spiel war okay. Es gab Fair Play”, sagte Bayer-Trainer Xabi Alonso nach dem ungefährdeten 2:0 des deutschen Meisters beim Aufsteiger im hohen Norden. “Okay, vielleicht bis auf die eine Aktion”, räumte er ein.

    Mit Fair Play hatte “die eine Aktion” in der zwölften Minute in der Tat nichts zu tun: Kiels Knudsen trat völlig sinnfrei Nationalspieler Wirtz übel gegen den Knöchel. Knudsen fand seine Aktion allerdings völlig im Rahmen. “Es war ein normales Tackling und nichts weiter”, meinte er.

    Am Ende hatten beide Spieler Glück: Knudsen, weil er von Schiedsrichter Daniel Schlager nur die Gelbe Karte statt der vertretbaren Roten Karte gesehen hatte. Und Wirtz, weil er durch den Tritt nicht verletzt wurde.

    Das Foul ließ die Diskussion wieder aufleben, ob gerade Top-Spieler besser geschützt werden müssen. “Für mich ist es Rot”, regte sich Sky-Experte Dietmar Hamann im Studio auf. Es sei egal, welcher Spieler es ist, “wir müssen die Gesundheit der Spieler schützen. Und wenn von hinten jemand auf die Achillessehne oder aufs Sprunggelenk draufsteigt, dann hat er mit Rot vom Platz zu gehen.”

    Auch Wirtz’ Teamkollege Robert Andrich fand deutliche Worte: “Wenn es unfair wird und man wirklich auf den Körper gehen will, dann muss man ihn als Schiedsrichter schützen”, sagte er nach der Partie: “Da gilt es auch für uns als Spieler auf dem Platz, den Schiedsrichter vielleicht drauf hinzuweisen. Aber das sind Situationen, die muss ein Schiedsrichter meiner Meinung nach auf dem Schirm haben.”

    “Wir erhalten keine Medaille für diesen Rekord”

    Der 43 Jahre alte Alonso blieb sich treu und gab sich gewohnt moderat, als er auf die Attacke auf Ausnahmespieler Wirtz angesprochen wurde. “Ich wünsche mir mehr Schutz, nicht nur für Flo, sondern für alle Spieler”, sagte der Leverkusener Trainer. Andrich wies auch darauf hin, dass sich Dribbelkünstler Wirtz in solchen Situationen “ganz gut wehren” könne. “Aber trotzdem muss man die Jungs schützen, denn unfair sollte es nicht werden.”

    Wirtz wird in jedem Fall weiterhelfen können, die Rekordserie der Leverkusener auf fremden Plätzen schon gleich am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) beim Tabellendritten Eintracht Frankfurt auszubauen. “Das bedeutet, dass wir eine Top-Mentalität haben”, erklärte Alonso zu der Bestmarke für ihn und den Verein. “Wir erhalten keine Medaille für diesen Rekord, aber er bedeutet, dass wir sehr effizient und stabil sind.”

    Die letzte Niederlage in der Fremde erlebten Alonso und seine Spieler am 34. Spieltag der Saison 2022/23 beim 0:3 beim VfL Bochum. Seitdem kassierten die Leverkusener insgesamt nur einen Misserfolg in der Bundesliga: das 2:3 gegen RB Leipzig am 31. August – in der Heimat.



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  • RB-Trainer Rose fordert Konsequenzen gegen Rassismus

    RB-Trainer Rose fordert Konsequenzen gegen Rassismus


    Attacken gegen RB-Star

    RB-Trainer Rose fordert Konsequenzen gegen Rassismus

    14.02.2025 – 22:51 UhrLesedauer: 1 Min.

    Unterstützung für seinen Spieler: Leipzig-Trainer Marco Rose (li.) mit Angreifer Loïs Openda.Vergrößern des Bildes

    Unterstützung für seinen Spieler: Leipzig-Trainer Marco Rose (li.) mit Angreifer Loïs Openda. (Quelle: IMAGO/O.Behrendt/imago-images-bilder)

    Der Coach der Sachsen spricht sich deutlich für hartes Durchgreifen gegen rassistische Anfeindungen aus. Auslöser: Beleidigungen gegen einen seiner Spieler.

    Nach den Anfeindungen gegen seinen Spieler Loïs Openda hat RB Leipzigs Cheftrainer Marco Rose grundsätzlich Konsequenzen gegen Rassismus gefordert. “Es gibt viele Möglichkeiten dagegen anzugehen. Aufklärung und Nächstenliebe, aber auch harte Strafen, wenn der Rassismus so latent aus dem Wohnzimmer und aus dem Nichts mit Drohungen stattfindet”, sagte der 48-Jährige bei DAZN.

    “Da muss man wirklich eingreifen, das verfolgen und dementsprechend handeln”, sagte der Coach kurz vor der Partie beim FC Augsburg. “Etwas Sinnloseres als Rassismus gibt es nicht”, befand der Leipziger Trainer.

    Nach dem Bundesliga-Heimspiel gegen den FC St. Pauli war der schwarze Leipziger Stürmer Openda in den sozialen Netzwerken mit zahlreichen rassistischen Kommentaren beleidigt worden.



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