Ex-Bayern-Star schießt Barça an die Tabellenspitze
Aktualisiert am 18.02.2025 – 08:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Jubel mit Herz: Robert Lewandowski nach seinem Treffer gegen Rayo Vallecano. (Quelle: IMAGO/ Matthieu Mirville/imago)
Der FC Barcelona hat durch einen Arbeitssieg die Tabellenspitze in der spanischen La Liga erklommen. Mann des Tages war einmal mehr Robert Lewandowski.
Ein 1:0-Heimerfolg gegen Rayo Vallecano hat dem FC Barcelona nach dem 24. Spieltag Rang eins in La Liga beschert. Die Katalanen sind mit 51 Punkten gleichauf mit Erzrivale Real Madrid, haben aber im Vergleich zu den “Königlichen” das deutlich bessere Torverhältnis. Real hatte am Samstag bei Osasuna gepatzt und lediglich 1:1 gespielt. Nur einen Zähler hinter den beiden Spitzenteams befindet sich im Kampf um die spanische Meisterschaft auch Atlético Madrid noch in Schlagdistanz.
Gegen den Tabellensechsten Rayo Vallecano tat sich Barça trotz lange Ballbesitzphasen über weite Strecken der Partie schwer. Das Team von Ex-Bundestrainer Hansi Flick zeigte sich im Abschluss nicht konsequent genug. So musste in der ersten Hälfte ein Elfmeter herhalten, um die Führung für die Heimelf zu erzwingen. Pathé Ciss hatte Barça-Profi Iñigo Martínez im Strafraum umgerissen. Ex-Bayern-Star Robert Lewandowski verwandelte den fälligen Strafstoß eiskalt mithilfe des linken Innenpfostens (28. Minute).
Glück hatte die Flick-Elf eine Viertelstunde später. Der Ausgleich der Gäste durch Jorge de Frutos zählte nicht, weil Ciss Gegenspieler Iñigo Martínez geblockt und dabei im Abseits gestanden hatte (43.).
Im zweiten Durchgang vergab der FC Barcelona dann gute Möglichkeiten auf die Vorentscheidung durch eine Doppelchance von Dani Olmo und Raphinha (71.) sowie einen weiteren Versuch des Brasilianers eine Minute später (72.). Rayo hätte Barça derweil fast in der Nachspielzeit noch geschockt. De Frutos brachte eine scharfe Flanke aber nicht aufs Tor (90.+1). So blieb es bei dem knappen Erfolg für die “Blaugrana”, die am kommenden Wochenende bei Las Palmas antritt, ehe es wenige Tage später im Halbfinale des spanischen Pokals gegen Atlético Madrid geht.
Aktualisiert am 17.02.2025 – 17:10 UhrLesedauer: 3 Min.
Jamal Musiala beim Training im sonnigen, aber kalten München mit Handschuhen und Mütze. (Quelle: Sven Hoppe/dpa/dpa-bilder)
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Das 0:0 der Bayern in Leverkusen war rechnerisch ein Erfolg im Meisterkampf. Ein Remis würde auch gegen Celtic Glasgow reichen. Aber in der Königsklasse geht”s auch um die wahre Bayern-DNA.
Noch mal Bayer 04 mit Bayern-Spezialist Xabi Alonso oder Atlético Madrid mit Psycho-Coach Diego Simeone? Im Grunde ist das – gerade nach dem erstaunlichen Topspiel-Auftritt der Harmlos-Bayern in Leverkusen – die aufregende Champions-League-Frage, die sich in München jeder stellt.
Auch wenn Trainer Vincent Kompany mit seinem Team am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) vorher noch den Einzug ins Königsklassen-Achtelfinale im Playoff-Rückspiel gegen Celtic Glasgow über die Ziellinie bringen muss.
Aber wer wollte daran ernsthaft zweifeln nach dem 2:1 der Münchner beim Hinspiel in Schottland? Trainer Vincent Kompany sprach am Montag von besonderen “Drucktagen”. Doch wenn die Ergebnisse stimmen würden wie in Glasgow und am Ende auch in Leverkusen, “gibt dir das Extrakraft. Die Mission ist, das Rückspiel gegen Celtic zu gewinnen.” Das Weiterkommen ist ein Muss.
Alle Europapokal-Statistiken sprechen für den deutschen Rekordmeister, der daheim noch nie gegen ein schottisches Team verloren hat und seit 20 Heimspielen in der Königsklasse unbesiegt ist. In 28 von 29 Fällen kamen die Münchner nach einem Auswärtssieg im Hinspiel weiter. Und unter Kompany gab es in der Ligaphase vier Heimsiege: “Wir sind stark in der Allianz Arena.”
Das so heimstarke Celtic tritt zudem im Ausland eher als europäisches Leichtgewicht auf. In Dortmund – man mag”s kaum glauben angesichts des aktuellen BVB-Zustands – gab es in dieser Saison ein krachendes 1:7.
Auch der dramatisch unterlegene Auftritt beim für den Meistertitel womöglich vorentscheidenden 0:0 im Bundesliga-Topspiel in Leverkusen hat intern keine Zweifel am Weiterkommen gegen Celtic gesät. Sondern eher, ob die Kompany-Bayern wirklich die Klasse besitzen, um sich den Traum vom Heimfinale am 31. Mai in der eigenen Arena erfüllen zu können. “Jeder von uns will da dabei sein”, bekräftigte Nationalspieler Jamal Musiala.
Erst einmal aber geht es um ein Zeichen der Stärke gegen Celtic. Der reine Ergebnisfußball in Leverkusen, das pure Verteidigen und die ausnahmsweise in Kauf genommene Offensiv-Auszeit soll eine Ausnahme bleiben. Musiala sprach von “einer guten Erfahrung” im Entwicklungsprozess seiner Mannschaft.
Ein weiteres 0:0 würde gegen Celtic reichen. “Grundsätzlich ist es nicht die Bayern-DNA, auf Unentschieden zu spielen”, sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem historisch harmlosen Auftritt gegen total dominante Leverkusener. Im Vordergrund stand, den deutlichen Vorsprung auf Meister Bayer zu behaupten.
“Wir sind acht Punkte vorne in der Liga und haben zu Hause die Chance, in der Champions League weiterzukommen. Wir haben gut zu tun, weiter geht”s”, sagte Thomas Müller. Der mit großen Spielen vollgepackte Februar erweist sich aber nun exakt als die Energieverschwendung, die man sich ersparen wollte.
Auch Kompany sprach die Thematik der Playoff-Ehrenrunde nach dem Abwehr-Kraftakt in Leverkusen an. “Wir haben ganz wenig Zeit zur Erholung.” Das Abschlusstraining fand ohne Harry Kane statt. Der Torjäger ist angeschlagen. “Es ist nichts Schlimmes”, versicherte Kompany. Kane soll auflaufen können.
Der dicht getaktete Spielplan schlaucht. Körperlich und mental fehlt nicht nur dem fürs Offensivspiel so wichtigen Kreativkünstler Musiala gerade die nötige Frische für inspirierenden Power-Fußball. “Wir müssen gucken, dass wir frisch sind und mental bereit”, bemerkte der 21 Jahre alte Nationalspieler.
In Leverkusen sah man Musiala häufig grätschend und am Boden. Auch Kane war mehr Verteidiger als Stürmer. Ein klassischer Mia-san-mia-Auftritt daheim soll darum vor den kniffligen Liga-Prüfungen gegen Eintracht Frankfurt und beim VfB Stuttgart die Zweifel am Münchner Topteam-Status zerstreuen. Erst recht im Hinblick auf ein Achtelfinale gegen die Topgegner Bayer oder Atlético. Die Auslosung findet am Freitag statt.
Noch mal Bayer 04 mit Bayern-Spezialist Xabi Alonso oder Atlético Madrid mit Psycho-Coach Diego Simeone? Im Grunde ist das – vor allem nach dem erstaunlichen Topspiel-Auftritt der Bayern in Leverkusen – die aufregende Champions-League-Frage, die sich in München bereits jeder stellt. Auch wenn Trainer Vincent Kompany mit seinen Stars am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) den allseits erwarteten Einzug ins Königsklassen-Achtelfinale im Playoff-Rückspiel gegen Celtic Glasgow über die Ziellinie bringen muss.
Aber wer wollte daran ernsthaft zweifeln nach dem 2:1 der Münchner beim Hinspiel in Schottland? Selbst der stets vorsichtige Trainer Vincent Kompany sprach danach von «einer guten Ausgangsposition».
Alle Statistiken sprechen für Bayern
Und alle Europapokal-Statistiken sprechen für den deutschen Rekordmeister, der daheim noch nie gegen ein schottisches Team verloren hat und insgesamt seit 20 Heimspielen in der Königsklasse unbesiegt ist. In 28 von 29 Fällen kamen die Münchner nach einem Auswärtssieg im Hinspiel weiter. Und unter Kompany gab es in der Ligaphase vier Heimsiege.
Das so heimstarke Celtic tritt zudem im Ausland eher als europäisches Leichtgewicht auf. In Dortmund – man mag’s kaum glauben angesichts des aktuellen BVB-Zustandes – gab es in dieser Saison ein krachendes 1:7.
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Auch der dramatisch unterlegene Auftritt der Bayern beim für den Meistertitel womöglich vorentscheidenden 0:0 im Bundesliga-Topspiel in Leverkusen hat intern keine Zweifel am Weiterkommen gegen Celtic gesät. Sondern eher daran, ob die Kompany-Bayern wirklich die Klasse haben, um sich den Traum vom Heimfinale am 31. Mai in der Allianz Arena erfüllen zu können.
Es geht um ein Zeichen – an Bayer oder Atlético
Um ein europäisches Zeichen der Stärke, vor allem darum geht es jetzt gegen Celtic. Der reine Ergebnisfußball in Leverkusen, das pure Verteidigen und die ausnahmsweise in Kauf genommene Offensiv-Auszeit soll und darf sich nicht wiederholen. Auch wenn schon ein weiteres 0:0 zum Weiterkommen reichen würde.
«Grundsätzlich ist es nicht die Bayern-DNA, auf Unentschieden zu spielen», sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem historisch harmlosen Auftritt gegen total dominante Leverkusener. «Wir können sicher besser Fußball spielen», räumte auch Sportdirektor Christoph Freund ein. Aber im Vordergrund stand wohl, in der Liga den deutlichen Vorsprung auf Meister Bayer zu behaupten.
«Wir können das Spiel als für uns ordentliches Ergebnis abhaken. Wir sind acht Punkte vorne in der Liga und haben zu Hause die Chance, in der Champions League weiterzukommen», sagte Thomas Müller: «Wir haben gut zu tun, weiter geht’s.» Der mit schweren Spielen vollgepackte Februar erweist sich aber nun exakt als die Energieverschwendung, die sich die Münchner eigentlich – so wie die direkt ins Achtelfinale eingezogenen Leverkusener – ersparen wollten.
Befürchtetes Februar-Szenario
Auch Kompany sprach die Thematik nach dem mit viel Glück gemeisterten Abwehr-Kraftakt in Leverkusen an. «Wir haben gut verteidigt, und das nach einem Riesenkampf in Glasgow. Und wir müssen im Rückspiel gegen Celtic wieder bereit sein», sagte der Belgier. Er könnte darum personell rotieren.
Der Drei-Tages-Rhythmus schlaucht. Körperlich und mental fehlt nicht nur dem fürs Offensivspiel so wichtigen Kreativkünstler Jamal Musiala gerade die nötige Frische für inspirierenden Power-Fußball. «Wir können nicht nachlassen», stöhnte der 21 Jahre alte Nationalspieler, dessen Vertragsverlängerung bis 2030 eigentlich einen Energieschub im gesamten Verein auslösen sollte.
In Leverkusen sah man Musiala häufig grätschend und am Boden. Auch Harry Kane spielte hauptsächlich Verteidiger. Ein klassischer Mia-san-mia-Auftritt gegen Celtic muss darum vor den folgenden kniffligen Liga-Prüfungen gegen Eintracht Frankfurt und beim VfB Stuttgart her, um die berechtigten Zweifel am Münchner Topteam-Status zu zerstreuen. Erst recht im Hinblick auf das fest eingeplante Champions-League-Achtelfinale mit den unangenehmen Optionen Bayer Leverkusen und Atlético Madrid. Die Auslosung findet am Freitag statt.
Erstmals steht im neuen Modus der Champions League die Zwischenrunde auf dem Programm. Die Bayern erwartet eine scheinbar machbare Aufgabe. Doch die anschließende Prüfung könnte die schwerste sein.
Die Gruppenphase der Champions League ist Ende Januar mit einem XXL-Spieltag zu Ende gegangen. Auf 18 Plätzen wurde parallel gespielt. Im Minutentakt schoben sich die Teams in der Tabelle vor oder rutschten ab. Von den fünf deutschen Mannschaften haben am Ende drei die Ligaphase überstanden: der FC Bayern, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen. RB Leipzig und der VfB Stuttgart sind raus.
Fest steht nach Abschluss der letzten Gruppenspiele auch, auf wen die drei deutschen Teams in ihren nächsten Champions-League-Partien treffen werden – zumindest in zwei Fällen. Denn das Los hat entschieden: Der BVB trifft am Dienstag im Hinspiel auf Sporting Lissabon (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online). Die Bayern bekommen es am Mittwoch mit Schottlands Meister Celtic Glasgow zu tun (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online).
Nur die Leverkusener wissen noch nicht, wer ihr kommender Gegner wird. Die “Werkself” hat es als Sechster der Gruppenphase direkt ins Achtelfinale geschafft. Dort könnte es dann aber zu einem Hammer-Duell kommen – mit einem deutschen Gegner.
Denn fest steht jetzt schon: Setzen die Bayern sich in den beiden Duellen mit Celtic durch, treffen sie im Achtelfinale auf einen von zwei absoluten Hochkarätern. Das ist durch den Turnierbaum bereits vorgegeben. Möglich ist da zu einem der spanische Traditionsklub Atlético Madrid – aber eben auch Bayer Leverkusen.
Ob die Münchner bei einem möglichen Erfolg gegen Celtic auf die “Colchoneros” (dt.: Matratzenmacher) oder den ärgsten Bundesligakonkurrenten treffen, wird erneut der Losentscheid determinieren. Nach der Auslosung der Zwischenrundenspiele Ende Januar folgt am 21. Februar, also nach den Playoffs, eine zweite, die sich auf den weiteren Turnierverlauf bezieht. Entschieden wird dabei nicht nur, welche Teams im Achtelfinale aufeinandertreffen, sondern auch, wer sich potenziell im Viertel- und Halbfinale gegenüberstehen wird. Das heißt: Der gesamte restliche Turnierbaum wird bestimmt.
Für die deutschen Fans richtet sich der Blick aber natürlich erst mal auf die Zwischenrunde – und das mögliche Hammer-Duell im Achtelfinale. Denn alles andere als ein Sieg der Bayern über Celtic wäre durchaus eine Überraschung. Zuletzt trafen beide Teams 2017 zweimal aufeinander. Beide Male setzten sich die Bayern durch.
Anders sieht die jüngste Bilanz des deutschen Rekordmeisters gegen den drohenden Achtelfinalgegner aus. Von den letzten fünf Spielen konnten die Bayern kein einziges gegen Leverkusen gewinnen. Dreimal gingen sie sogar als Verlierer vom Platz. Der amtierende Doublesieger ist dementsprechend so etwas wie der neue Angstgegner der Münchner.
Zuletzt schmiss Leverkusen den FC Bayern Anfang Dezember aus dem DFB-Pokal (1:0). Ein Tiefschlag für Deutschlands Vorzeigeklub sowie seinen neuen Trainer Vincent Kompany. In Erinnerung bleibt aber vor allem der 3:0-Sieg der Elf von Xabi Alonso vor genau einem Jahr. Die Partie kam einer Machtdemonstration gleich – und führte eine Art Vorentscheidung im Kampf um die deutsche Meisterschaft herbei.
Am Samstag bekommen die Bayern und Leverkusen es erneut in der Bundesliga miteinander zu tun (ab 18.30 Uhr im Liveticker bei t-online). Dieses Mal sind die Vorzeichen andere. Mit einem Erfolgserlebnis würden in diesem Jahr wohl die Münchner eine Vorentscheidung im Titelkampf erzwingen. Andersherum könnte Leverkusen doch noch mal ins Meisterschaftsrennen eingreifen.
Eventuell ist das Spiel am Wochenende auch schon ein Fingerzeig für ein mögliches Achtelfinal-Duell beider Teams in der Königsklasse. Denn für die Bayern hat das “Finale dahoam”, also das Endspiel in der heimischen Allianz Arena, höchste Priorität. Ein Traum, den der Rivale Bayer Leverkusen im Fall der Fälle wie eine Seifenblase zerplatzen lassen könnte.
Atlético Madrid hat den Sprung an die Tabellenspitze von LaLiga nach dem Ausrutscher von Stadtrivale Real am Samstagabend verpasst, aber dennoch viel Lob von Trainer Diego Simeone erhalten. Gegen Celta Vigo erkämpften sich die Colchoneros ein 1:1 (0:0) trotz fast 90 Minuten in Unterzahl. Die noch vor wenigen Wochen so steil nach oben zeigende Formkurve ist dennoch wieder auf dem Weg nach unten.
„Wenn ich eine Zahl von eins bis zehn angeben müsste? Dann würde ich meinen Spielern ganz klar eine zehn geben“, sagte Simeone nach dem Abpfiff über seine Mannschaft. Alexander Sørloth hatte in der 81. Minute den 0:1-Rückstand von Iago Aspas (68., Foulelfmeter) ausgeglichen, nachdem sich Pablo Barrios schon nach sieben Minuten eine Rote Karte wegen grobem Foulspiel eingehandelt hatte.
„Fast 90 Minuten mit einem Mann weniger zu spielen, das habe ich selten erlebt. Wir haben hervorragend verteidigt und die Angriffe des Gegners unter Kontrolle gehabt. Abgesehen vom Elfmeter hatten sie nur wenige Chancen. Die Jungs sind in einer guten Phase. Das, was ich nach der Roten Karte auf dem Platz gesehen habe, waren Gladiatoren.“
Zumindest auf die Ergebnisse bezogen ist die gute Phase aber vorbei. Von Ende Oktober bis Mitte Januar hatte Atlético 15 Spiele in Serie gewonnen und sich an die Tabellenspitze der Liga gesetzt. Seitdem wurde von den letzten fünf Partien in LaLiga nur eine gewonnen. „Wir wollten heute unbedingt gewinnen, aber weil wir zu zehnt waren, ist der ganze Plan für diese Woche ins Wasser gefallen“, bemängelte Koke, der nach dem Platzverweis schon in der 10. Minute eingewechselt wurde. Der Rückstand auf Real, das gegen CA Osasuna ebenfalls in Unterzahl nur 1:1 spielte, bleibt bei einem Punkt, der FC Barcelona kann am Montagabend von Platz drei an die Spitze springen.
Erst Real, dann Atlético: Binnen weniger Stunden fahren beide Madrider Meisterschaftsrivalen des FC Barcelona nur ein 1:1 ein. Jetzt können die Katalanen die Tabellenführung in LaLiga wieder übernehmen.
FC Barcelona am Montag gegen Rayo
Steht der FC Barcelona am späten Montagabend wieder dort, wo er sich seit dem 1. Dezember 2024 nicht mehr befunden hat? Den Katalanen winkt die Rückeroberung der Tabellenführung in LaLiga nach zwei Monaten!
Selbst sind sie am 24. Spieltag erst am Montag im Einsatz, wenn sie Rayo Vallecano im Estadi Olímpic Lluís Companys empfangen. Anstoß ist dort um 21 Uhr. Doch schon der Samstag verlief ganz nach dem Geschmack von Barça. Erst kam Spitzenreiter Real Madrid in Unterzahl nicht über ein 1:1 beim CA Osasuna hinaus, direkt danach holte dessen Verfolger Atlético Madrid im eigenen Stadion nur einen Punkt gegen Celta Vigo (1:1).
Barça kann mit Real Madrid gleichziehen
Die Meisterschaftsrivalen der Blaugrana patzen auf einen Schlag. Die „Rojiblancos“ hätten mit einem Erfolg Erster werden und bleiben können, auch unabhängig vom Barça-Ergebnis zu Beginn der neuen Woche. Real erhöhte sein Konto von 50 auf 51 Zähler, Atlético das seine von 49 auf 50. Barça liegt bei 48 Punkten – und erobert den Platz an der Sonne, sollte Rayo erwartungsgemäß geschlagen werden.
Das Team von Hansi Flick wäre dann punktgleich mit Real, hat jedoch das bessere Torverhältnis. Eigentlich bestimmt der direkte Vergleich im Falle einer Punktgleichheit über die Positionen – allerdings erst nach den absolvierten Rückspielen. Bis dahin ist es die Tordifferenz.
Der FC Barcelona hat in LaLiga den Rückstand auf Tabellenführer Real Madrid auf nur noch zwei Punkte verkürzt. Die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Hansi Flick gewann beim FC Sevilla mit 4:1 (1:1) und nutzte damit das Remis der Madrider Stadtrivalen tags zuvor aus. Im Top-Spiel des 23. Spieltags hatten sich Real und Atlético bei den Königlichen mit einem 1:1 getrennt.
Im Estadio Ramón Sánchez Pizjuán erwischte Barcelona einen Start nach Maß dank Robert Lewandowski. Der ehemalige Bundesliga-Star traf in der siebten Minute zur 1:0-Führung. Eine Minute später stand es aber bereits 1:1 – für die andalusischen Gastgeber war der ehemaliger Augsburger Rúben Vargas zur Stelle. Direkt nach dem Seitenwechsel brachte der zur Pause eingewechselte Fermín López (46.) die Flick-Mannschaft wieder in Führung, neun Minuten später erhöhte Raphinha.
Die letzte halbe Stunde der Partie musste Barça in Unterzahl überstehen. Nach einer Entscheidung des Videoschiedsrichters sah Torschütze López die Rote Karte (62.). Dennoch gelang den Gästen durch Eric García in der 89. Minute ein weiterer Treffer. In der Tabelle bleibt der FC Barcelona auf Platz drei. Mit 48 Punkten sind die Katalanen aber um zwei Punkte näher an Spitzenreiter Real gerückt. Atlético ist als Zweiter nur noch einen Zähler besser.
„Ich bin glücklich, weil wir drei sehr wichtige Punkte gewonnen haben. Aber es ist ein langer, langer Weg. Es kann viel passieren. Wir befinden uns jetzt in einer guten Situation und wollen weitermachen. Da wir heute drei Punkte gewonnen haben, habe ich gesagt: drei freie Tage. Das Team hat drei Tage, um sich zu erholen. Es hat sich das sehr verdient. Ich habe gesagt: Macht keine Dummheiten, achtet auf eure Körper und Regeneration. Am Donnerstag fangen wir dann an, uns auf das nächste Spiel vorzubereiten“, sagte Flick nach der Partie (laut „Barcawelt.de“).