Der 1. FSV Mainz 05 hat bei RB Leipzig am Samstagnachmittag einen Rückstand gedreht und die Krise des Teams von Trainer Marco Rose verschlimmert. Nationalspieler Jonathan Burkardt sorgte beim 2:1 für den Siegtreffer der Rheinhessen, die die Sachsen in der Bundesliga-Tabelle im Kampf um die Champions-League-Plätze um drei Punkte distanzierten.
Die Chancen auf einen Europacup-Rang wahrten auch Borussia Dortmund mit einem 2:0 beim FC St. Pauli und der VfL Wolfsburg. Die Niedersachsen gewannen beim krisengeplagten SV Werder Bremen mit 2:1 und dürften die Sorgen von Coach Ole Werner multipliziert haben. Darüber hinaus vergrößerte die TSG Hoffenheim mit einem 1:0 beim VfL Bochum nach einem Patzer von Torwart Timo Horn den Abstand auf die Abstiegsränge. Dort hängt auch der 1. FC Heidenheim nach dem 0:3 gegen Borussia Mönchengladbach weiter tief drin. Mit dem 3:1 des FC Bayern beim VfB Stuttgart am Freitagabend gab es nun sechs Auswärtssiegen bei sechs Spielen.
Doppelschlag nach Blitz-Tor: Mainz 05 schockt RB Leipzig zurück
Von der Pokal-Euphorie zur Bundesliga-Tristesse: RB Leipzig hat nach dem Einzug ins Halbfinale den nächsten Rückschlag im Tagesgeschäft erlitten. Trotz früher Führung verloren die Sachsen 1:2 (1:0) gegen den 1. FSV Mainz 05 und verpassten den vorläufigen Sprung auf Rang vier. Dort steht mit nun drei Punkten Vorsprung auf die Roten Bullen Mainz, das am Sonntag allerdings noch vom SC Freiburg verdrängt werden kann.
Das Blitz-Tor von Xavi Simons (1. Minute) ebnete vor 41.406 Fans eigentlich den Weg zum siebten Bundesliga-Spiel in Serie ohne Niederlage. Allerdings stand nach fünf dieser Spiele nur ein Unentschieden in der Statistik. Und auch nun traf Nadiem Amiri (52.) zum Mainzer Ausgleich, Jonathan Burkardt (58.) legte mit seinem 14. Saison-Tor kurz darauf sogar nach. Die Diskussionen um den in der Kritik stehenden Leipziger Trainer Marco Rose dürften nun keinesfalls verstummen.
BVB mit Saison-Novum: Auf St. Pauli 2. Bundesliga-Sieg nacheinander
Borussia Dortmund mischt im Kampf um die Europapokal-Plätze wieder kräftig mit. Eine Woche nach dem fulminanten 6:0 gegen den 1. FC Union Berlin kam der BVB zu einem 2:0 (0:0) beim FC St. Pauli. Erstmals in dieser Bundesliga-Saison schafften die Dortmunder damit zwei Siege nacheinander. Zugleich war es für die Mannschaft von Trainer Niko Kovac die gelungene Generalprobe für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/Amazon Prime) gegen den OSC Lille.
Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerten sich die Gäste. Serhou Guirassy (51.) mit seinem 14. Saisontor und Karim Adeyemi (58.) trafen zum am Ende doch noch verdienten Erfolg. Für die Hamburger wird die Situation am Tabellenende nach der vierten Niederlage nacheinander bedenklich. Zudem blieb die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin zum vierten Mal ohne eigenes Tor.
Werder Bremens Krise immer schlimmer: 1:2 gegen VfL Wolfsburg
Die Talfahrt bei Werder Bremen geht unvermindert weiter. Gegen den VfL Wolfsburg verloren die Grün-Weißen im Weserstadion mit 1:2 (0:1) und kassierten damit die fünfte Pflichtspielniederlage in Serie. In der Bundesliga haben die Norddeutschen im Jahr 2025 nur eine von neun Partien gewonnen und den Anschluss ans obere Tabellendrittel endgültig verloren. Werder ist damit das schlechteste Team im neuen Jahr.
Vier Tage nach dem peinlichen Viertelfinal-Aus im DFB-Pokal beim Drittligisten Arminia Bielefeld zeigten sich die Bremer zwar bemüht, konnten den nächsten Rückschlag aber nicht verhindern. Vor 41.152 Fans erzielte Patrick Wimmer (6. Minute/48.) beide Treffer für den VfL Wolfsburg, der nach dem bitteren Pokal-Aus in Leipzig zumindest in der Liga auf Europapokal-Kurs bleibt. Das 1:2 durch Mitchell Weiser (90.) kam für die Gastgeber zu spät.
0:3 gegen Gladbach: Heidenheim taumelt weiter
Angeführt von Doppeltorschütze Robin Hack hat Borussia Mönchengladbach die Sorgen des weiter schlingernden 1. FC Heidenheim im Abstiegskampf vergrößert. Durch das 0:3 (0:2) geht die Sieglos-Serie des Teams von Trainer Frank Schmidt weiter. Heidenheim wartet in der Bundesliga seit Mitte Januar auf ein Erfolgserlebnis. Die Borussia festigte dagegen ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte und darf weiter von der ersten Europapokal-Teilnahme seit der Saison 2020/21 träumen.
Früh sorgten Hack (8. Minute) und Nathan Ngoumou (18.) vor 15.000 Fans für einen komfortablen Vorsprung. Gladbach tat lange Zeit nicht mehr als nötig und vom FCH kam vor allem in der ersten Halbzeit deutlich zu wenig. Nach der Pause vergab Leonardo Scienza das mögliche 1:2 mit einem Freistoß ans Aluminium (49.), ehe Hack die Partie mit einem weiteren Tor entschied (59.). Das vermeintliche 0:4 des Offensivakteurs wurde aufgrund einer Abseitsstellung zurückgenommen.
Schwerer Dämpfer für VfL Bochum: 0:1 gegen TSG Hoffenheim
Der VfL Bochum hat gegen die TSG 1899 Hoffenheim wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt liegen lassen. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking verlor gegen die Kraichgauer mit 0:1 (0:0). Vor 24.210 Fans im Ruhrstadion traf Tom Bischof (72. Minute) für die Gäste unter Coach Christian Ilzer, der erstmals drei Bundesliga-Partien nacheinander ungeschlagen überstand.
Durch den Sieg macht die TSG einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt und hat als derzeit 13. der Tabelle mit nun 25 Punkten zehn Zähler Abstand zu den direkten Abstiegsplätzen. Diese konnte Bochum noch vor dem Spieltag durch das Berufungsurteil des DFB-Bundesgerichts im Feuerzeugwurf-Eklat und zwei zusätzliche Punkte verlassen. Mit 17 Punkten bleibt der Revierklub vorerst auf dem Relegationsplatz.
Der Mainzer Sportdirektor Niko Bungert sieht eine große Ähnlichkeit zum noch etwas besser platzierten SC Freiburg, was den Einsatz von Eigengewächsen anbelangt. „Ich weiß gar nicht, ob sich unsere Werte grundsätzlich getrennt haben. Wir haben beide eine sehr ähnliche Philosophie und vergleichbare Rahmenbedingungen“, erklärte der 38-Jährige im Interview mit dem „Kicker“.
„Wenn man sich die Einsatzzeiten der im Verein ausgebildeten Spieler anschaut, sind Freiburg und Mainz das Nonplusultra in der Bundesliga. Freiburg und Mainz haben ein sehr bodenständiges Management. Dass wir verglichen werden, betrachte ich sehr positiv, das ist auch ein Lob für uns“, meinte Bungert. Die sportlichen Erfolge der Breisgauer seien beachtlich und man habe dort eine „hervorragende Nachfolgeregelung“ mit Julian Schuster für Christian Streich gefunden.
Laut TM-Datenbank hat der SC Freiburg acht Eigengewächse im Lizenzspielerkader, Torhüter Noah Atubolu (22) ist mit einem Marktwert von 10 Millionen Euro das wertvollste. Die Mainzer kommen – genau wie der BVB – auf sieben Eigengewächse. Angreifer Jonathan Burkardt (24) ist der mit Abstand wertvollste Spieler im Aufgebot der Nullfünfer. Angeführt wird die Statistik allerdings von der TSG 1899 Hoffenheim mit neun Spielern, die es aus dem eigenen Nachwuchs geschafft haben – allen voran der designierte Bayern-Zugang Tom Bischof (19) mit einem Marktwert von 12 Mio. Euro.
Während die Nullfünfer nach 23 Spieltagen mit 38 Punkten sensationell Tabellenfünfter mit Trainer Bo Henriksen sind, sind die Freiburger mit einem Zähler mehr gar auf Rang 4 zu finden. Der SC war 2023/24 und 2022/23 in der Europa League vertreten und kam jeweils bis ins Achtelfinale, der 1. FSV spielte zuletzt 2016/17 international, damals hieß der Trainer Martin Schmidt.
Mainz 05 erfolgreich unter Henriksen: Neue Ära gestartet
Die aktuellen Erfolge würden den Mainzern nicht einfach zufliegen, so Ex-Profi Bungert, der seit Juli 2024 im Amt ist: „Von jedem einzelnen Spieler ist immer ein unglaublicher Einsatz als Grundlage gefragt. Das wissen die Jungs.“ Der kommende Gegner RB Leipzig (Platz 6), in Sachen Kaderwert mit 527 Millionen Euro (im Vergleich zu 112 Mio. Euro) deutlich überlegen, „kann sich aktuell sicher angenehmere Gegner vorstellen als Mainz 05“, sagte Bungert.
Zu ambitionierte Ziele wolle man sich aber nicht setzen, um sich auf „das Hier und Jetzt zu fokussieren“. Bungert meinte: „Das heißt nicht, dass wir nicht die Fantasie haben, dass in dieser Saison etwas Besonderes möglich ist.“ Ständig aktiv vom Europacup möchte man nicht sprechen.
Als Erfolgsfaktor dient der dänische Coach Henriksen, der seit Amtsantritt im Februar 2024 1,73 Punkte pro Partie sammelte. Der 50-Jährige kann dem Manager zufolge eine neue Ära bei den Mainzern prägen: „Absolut. Ich glaube, er ist schon dabei. Welche Dimensionen das annehmen wird, wissen wir heute nicht. Derzeit sorgt Bo dafür, dass es auf die zweite sehr erfolgreiche Saison hinausläuft.“ Im Vorjahr gab es den „zwischenzeitlich nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt“. Zuletzt wurde Henriksens Vertrag bis 2027 verlängert.
Insgesamt 37 Partien musste Finn Dahmen auf seine erste Weiße Weste warten – Negativrekord in der Bundesliga. In der Winterpause eroberte der 26 Jahre alte Schlussmann seinen Stammplatz von Nediljko Labrovic zurück und blieb seitdem fünfmal in acht Partien ohne Gegentor. Dahmen ist aktuell der Rückhalt der besten Defensive in Europas Top-Ligen.
Seit dem Jahreswechsel kassierte der FC Augsburg drei Gegentore in acht Liga-Spielen. In Europas Top-5-Ligen kann nur der FC Barcelona mithalten, die Katalanen haben jedoch zwei Partien weniger in 2025 bestritten. Kurz dahinter folgt mit Mainz 05 ein weiterer Bundesligist. Die Rheinhessen verzeichneten vier Gegentore in den ersten acht Duellen.
Die gute Defensive der Augsburger spiegelt sich auch in der Tabelle wider. Zum Jahresabschluss 2024 lagen die Fuggerstädter mit 16 Punkten aus 15 Spielen auf Rang 13 und hatten ein Polster von sechs Zähler zum Relegationsplatz. Insgesamt 32 Gegentore hatte Labrovic, für den der FCA im Sommer 2,5 Millionen Euro an Rijeka gezahlt hat, gefangen – ein Schnitt von mehr als zwei pro Partie. Seitdem gewann man vier der acht Partien und ging nur einmal als Verlierer vom Feld. In der Tabelle kletterten die Augsburger auf Platz zehn, der Vorsprung auf Rang 16 beträgt 16 Punkte, die Lücke zum Tabellenvierten SC Freiburg nur acht.
Zusammen mit dem Mainzer Robin Zentner und dem Münchner Manuel Neuer hat Dahmen die meisten Partien ohne Gegentor in 2025 vorzuweisen. Fünfmal behielt der gebürtige Wiesbadener eine Weiße Weste – in seinen 44 Bundesliga-Spielen zuvor war dies nur dreimal der Fall. Augsburg-Coach Jess Thorup wurde für seinen Torwartwechsel belohnt, und für Dahmen könnte es im kommenden Marktwert-Update am 27. März nach oben gehen.
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Gerne! Damit ich dir passende FAQs erstellen kann, benötige ich ein spezifisches Thema. Bitte nenne das Thema, zu dem du die FAQs haben möchtest.
Bayer Leverkusen kann die Reise nach Kiel genießen. Gastgeber Kiel hat wenig zu melden. Es ist nur eine Pflichtaufgabe. Am Mittellandkanal sieht es lange Zeit nach einem Triumph von Rückkehrer Hecking aus. Es reicht nicht. In Gladbach aber spielt sich das ganz große Drama des Spieltags ab.
Holstein Kiel – Bayer Leverkusen 0:2 (0:2)
Bayer Leverkusen hat seine Pflichtaufgabe im hohen Norden souverän gelöst. Der deutsche Meister gewann beim Bundesliga-Schlusslicht Holstein Kiel völlig verdient mit 2:0 (2:0) und verkürzte den Rückstand auf den Tabellenführer Bayern München zumindest bis Sonntagabend auf fünf Punkte.
Patrik Schick (9.) und Amine Adli (45.) trafen für die hoch überlegenen Leverkusener. Anders als im Hinspiel, als Holstein nach 0:2-Rückstand noch ein spektakuläres Comeback gelang (2:2), beherrschte Bayer das Geschehen am Samstagnachmittag über weite Strecken nach Belieben.
Während die Mannschaft von Meistercoach Xabi Alonso seit inzwischen 21 Ligaspielen nicht mehr verloren hat und vor dem Champions-League-Kracher Anfang März gegen die Bayern weiter Fahrt aufnimmt, wartet Kiel nunmehr seit sechs Spielen auf einen Dreier. Nach der 16. Saisonniederlage spitzt sich die Lage im Abstiegskampf weiter zu.
“Wir haben nicht vergessen, was wir in der Hinrunde nicht gut gemacht haben”, betonte Alonso vor der Partie – und ließ mit seinem Team Taten folgen. Leverkusen übernahm von Beginn an das Kommando, drückte die Kieler tief in deren eigene Hälfte und ließ ihnen kaum Ballbesitzphasen. Vor allem nach Standards wurde es immer wieder gefährlich.
Zwar baute Alonso sein Team gleich auf vier Positionen um im Vergleich zum Liga-Duell gegen die Bayern in der Vorwoche (0:0), einen Bruch bedeutete das aber keineswegs. Schon nach sechs Minuten und drei brandgefährlichen Eckstößen hätte Bayer eigentlich führen müssen – doch erst drosch Jonathan Tah das Leder aus zehn Metern volley drüber (4.), dann lenkte Kiels Schlussmann Timon Weiner Edmond Tapsobas abgefälschten Kopfball mit den Fingerspitzen über die Querlatte (5.), und schließlich wurde auch Schicks Versuch von Shuto Maschino gerade noch so von der Linie gekratzt (6.).
Kurze Zeit später rappelte es dann doch im Kieler Kasten. Eine punktgenaue Hereingabe von Adli, der sich über links gegen zwei Gegenspieler durchsetzte, drückte Schick ohne Mühe aus drei Metern über die Linie.
Und Holstein? War kaum zu sehen. Einzig als Magnus Knudsen Mitte der ersten Hälfte wie aus dem Nichts frei vor Matej Kovar auftauchte, blitzte so etwas wie Torgefahr auf. Leverkusens Keeper, der anstelle des Kapitäns Lukas Hradecky zwischen den Pfosten ran durfte, eilte jedoch schnell genug aus dem Strafraum und klärte. Und so war Adlis Treffer nach feiner Vorarbeit von Florian Wirtz, der per perfekt getimtem Steilpass servierte, kurz vor dem Pausenpfiff der passende Schlussakkord einer einseitigen ersten Halbzeit.
Wer dachte, Holstein würde in der zweiten Hälfte aufs Tempo drücken, sah sich erstmal getäuscht. Leverkusen bestimmte zunächst weiter das Tempo und den Rhythmus des Spiels. Zwar blieben die ganz großen Möglichkeiten nun aus, hinten ließ die Defensive um Abwehrchef Jonathan Tah aber weiterhin kaum etwas zu.
Borussia Mönchengladbach – FC Augsburg 0:3 (0:0)
Borussia Mönchengladbach hat in der Fußball-Bundesliga den Sprung auf einen Europacup-Platz verpasst. Die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane unterlag dem FC Augsburg in Unterzahl mit 0:3 (0:0), Matchwinner der Gäste war Alexis Claude-Maurice mit einem Hattrick. Für Gladbach war es die erste Pleite nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage.
Als Claude-Maurice (55., 61., 70.) für den ersten Bundesliga-Hattrick der Augsburger Vereinsgeschichte sorgte, waren die Gäste schon in Überzahl. Der Gladbacher Torhüter Jonas Omlin sah nach einer Notbremse die Rote Karte (29.). Omlin war erst durch die Verletzung von Moritz Nicolas ins Gladbacher Tor zurückgekehrt. De ehemalige Stammtorhüter der Borussen bleibt nach dem Rot-Drama vom Pech verfolgt, die Augsburger hingegen setzten ihre Erfolgsserie damit fort. Die Mannschaft von Trainer Jess Thorup ist seit sieben Liga-Spielen ungeschlagen und liegt nur noch drei Punkte hinter der Borussia.
Die Partie, die sieben Minuten später begann, da der Augsburger Mannschaftsbus im Stau steckte, blieb zu Beginn ohne Torchancen. Doch dann unterlief Omlin sein Missgeschick. Er wurde nach einer Notbremse an Fredrik Jensen mit Rot vom Platz geschickt. Seoane holte Kevin Stöger vom Feld und schickte Ersatztorwart Tobias Sippel zwischen die Pfosten. Dennoch kamen zehn Gladbacher zur gefährlichsten Chance der ersten Hälfte. Nacheinander scheiterten Kou Itakura, Joe Scally und Nico Elvedi an Torwart Finn Dahmen.
In der zweiten Hälfte wussten die Augsburger ihre Überzahl besser zu nutzen. Claude-Maurice bekam den Ball im Strafraum, reagierte schnell und spitzelte ihn ohne Probleme flach ins linke Eck. Nur sechs Minuten später erhöhte Claude-Maurice. Er zog von der Strafraumkante ab, Sippel sah nicht gut aus. Claude-Maurice avancierte mit seinem dritten Treffer dann endgültig zum Matchwinner.
VfL Wolfsburg – VfL Bochum 1:1 (0:0)
Der VfL Bochum hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga das Momentum genutzt und erneut gepunktet. Eine Woche nach dem Sieg gegen Borussia Dortmund erkämpfte sich das Team von Trainer Dieter Hecking beim VfL Wolfsburg ein 1:1 (0:0) und verbesserte sich vorerst auf den Relegationsplatz. Ein Eigentor von Ivan Ordets (82.) rettete Wolfsburg einen Punkt. Erhan Masovic (50.) hatte die Gäste in Führung gebracht. Bochum, das in der laufenden Saison auswärts noch nicht gewonnen hat, ist nun seit drei Spielen ungeschlagen. Der Rückstand auf den rettenden Rang 15 ist aber weiter sehr groß.
Die Wolfsburger um Coach Ralph Hasenhüttl, der vergeblich vor den Bochumer Standards gewarnt hatte, suchen im Rennen um das internationale Geschäft derweil die nötige Konstanz. Bereits Ende Januar hatten die Niedersachsen im Heimspiel gegen Holstein Kiel Punkte gegen einen Abstiegskandidaten liegen lassen und einen vermeintlichen Pflichtsieg verpasst. Auch mit Blick auf das DFB-Pokal-Viertelfinale bei RB Leipzig am kommenden Mittwoch war das Remis ein Dämpfer.
Drin der Fisch am Mittellandkanal.
(Foto: IMAGO/regios24)
Die Wolfsburger, die weiter ohne ihren verletzten Kapitän Maximilian Arnold auskommen mussten, übernahmen früh die Kontrolle und ließen Ball und Gegner laufen. Bochum störte das ruhige Aufbauspieler der Wölfe mit diversen kleinen Fouls, dennoch kamen die Gastgeber zu ersten Chancen. Insgesamt machte Wolfsburg aus der spielerischen Überlegenheit aber zu wenig, den Aktionen fehlten Tempo und Genauigkeit. Der anfängliche Schwung ging im Verlauf der zunehmend ausgeglichenen ersten Halbzeit verloren.
Einen Anteil an den mangelnden Chancen des Europapokal-Aspiranten hatte aber auch Bochum, das defensiv stabil stand, auf Konter lauerte und dabei fast erfolgreich gewesen wäre: Masouras (27.) zwang Wolfsburgs Torhüter Marius Müller aus kurzer Distanz per Kopf zu einer Großtat. Wenig später scheiterte Kapitän Philipp Hofmann (36.) nach einer Ecke.
Bochum witterte auch nach dem Seitenwechsel seine Chance, spielte mutig nach vorn – und wurde belohnt. Masovic hatte bei einer Ecke viel Platz und köpfte ungestört zur Führung, die Hofmann (53.) kurz darauf hätte erhöhen können. Wolfsburg wirkte geschockt, das Spiel der Gastgeber blieb fehlerbehaftet. Mohamed Amoura (64.) traf schließlich aus dem Nichts zum vermeintlichen Ausgleich. Der Treffer wurde nach Eingriff des VAR wegen eines Foulspiels aberkannt. Im Gegensatz zum für Bochum unglücklich Eigentor.
1. FSV Mainz – FC St. Pauli 2:0 (0:0)
Dank “Joker” Jae-sung Lee darf die Überraschungsmannschaft des FSV Mainz 05 mehr denn je vom Europacup träumen. Trotz ganz schwachen 60 Minuten gewannen die Rheinhessen am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga 2:0 (0:0) gegen Aufsteiger FC. St. Pauli. Der eingewechselte Südkoreaner Lee traf für den “Karnevalsverein” (67.). Paul Nebel sorgte in der Nachspielzeit nach Vorarbeit von Lee für den Endstand (90.+5). St Pauli verpasste einen wichtigen Punktgewinn im Kampf gegen den Abstieg.
Vorhang auf für Lee.
(Foto: IMAGO/Revierfoto)
“Das ist Neuland für mich”, sagte der gesperrte Pauli-Trainer Alexander Blessin kurz vor dem Anpfiff bei Sky: “Ich bin gespannt, wie ich es auf der Tribüne erleben werde.” Blessin wurde von seinem Assistenten Peter Nemeth an der Seitenlinie vertreten.
Die Mainzer hatten großes Glück, dass ihnen in ihren bunten Fastnachtstrikots nicht früh der Spaß verging. Die Hamburger erwischten den deutlich besseren Start in die Partie. Noah Weißhaupt traf in der 6. Minute den Pfosten, Johannes Eggestein vergab kurz darauf eine weitere Großchance (15.). Die Gastgeber um Nationalstürmer Jonathan Burkardt und Defensiv-Vorkämpfer Dominik Kohr in seinem 300. Bundesligaspiel hatten große Mühe mit den Kiezkickern. In der 21. Minute entschied Schiedsrichter Felix Zwayer zunächst auf Strafstoß für St. Pauli – der Unparteiische kassierte die Entscheidung aber zu Recht nach Videostudium wieder ein. Moritz Jenz hatte Elias Saad nicht gefoult.
Eine Führung der Hamburger, bei denen unter anderem Morgan Guilavogui, Connor Metcalfe und Simon Zoller fehlten, wäre nach einer halben Stunde verdient gewesen. Die Mainzer, die auf Abwehrchef Stefan Bell verzichten mussten, brachten kaum etwas zu Stande. Zu Beginn des zweiten Durchgangs holte sich Kohr seine zehnte Gelbe Karte der Saison ab. Er fehlt damit im kommenden Spiel bei RB Leipzig. Sportlich auffälliger blieb weiter St. Pauli. Die Vorstellung der harmlosen Mainzer war auch nach einer Stunde enttäuschend.
Insgesamt erreichte die Partie in dieser Phase kein Bundesliga-Niveau. Spielerisch ging bei beiden Teams so gut wie nichts, Kampf war Trumpf, von Burkardt kam kaum etwas. Das Tor von Lee fiel aus dem Nichts – unter gütiger Mithilfe von Pauli-Torwart Nikoloa Vasilj. Der Bosnier hielt einen harmlosen Distanzschuss von Nadiem Amiri nicht fest, Lee staubte ab.
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FAQ: Bayer Souverän, Bochum mit Pech: Borussia
Frage 1: Was bedeutet "Bayer souverän, Bochum mit Pech: Borussia"?
Antwort: Diese Phrase könnte sich auf ein Fußballspiel oder eine Saisonleistung beziehen, bei der Bayer Leverkusen souverän spielt, während der VfL Bochum weniger Glück hat, zeigt dabei Schwächen oder erleidet unglückliche Niederlagen. Borussia könnte sich auf Borussia Dortmund oder Borussia Mönchengladbach beziehen, was darauf hindeutet, dass deren Leistungen ebenfalls in Verbindung mit der Situation betrachtet werden.
Frage 2: Wie ist die aktuelle Form von Bayer Leverkusen?
Antwort: Bayer Leverkusen zeigt in der Regel starke Leistungen, insbesondere in der Bundesliga. In der laufenden Saison haben sie oft ihre Spiele gewonnen und stellen eine formidable Mannschaft dar.
Frage 3: Welche Probleme hat der VfL Bochum?
Antwort: Der VfL Bochum könnte Schwierigkeiten in der Defensive oder im Angriff haben, die sich durch Verletzungen, fehlendes Selbstvertrauen oder nicht optimale Spielergebnissen manifestieren. Diese Faktoren tragen häufig dazu bei, dass sie in Spielen das Nachsehen haben.
Frage 4: Wie schlägt sich Borussia Dortmund/Mönchengladbach in dieser Konstellation?
Antwort: Borussia Dortmund oder Borussia Mönchengladbach könnten in ähnlichen Szenarien betrachtet werden, je nachdem, wie sie gegen Bayer Leverkusen und Bochum performen. Ihre Leistungen können sowohl von ihrer eigenen Form als auch von der Form ihrer Gegner abhängig sein.
Frage 5: Gibt es spezifische Spieler, die in dieser Situation hervorzuheben sind?
Antwort: In der Regel sind Schlüsselspieler der Mannschaften entscheidend für den Ausgang der Spiele. Bei Bayer Leverkusen könnten Spieler wie Florian Wirtz oder Patrik Schick erwähnt werden, während Bochum möglicherweise auf Leistungen von Spielern wie Sebastian Polter angewiesen ist.
Frage 6: Wie wirken sich solche Spiele auf die Tabelle aus?
Antwort: Siege für Bayer Leverkusen könnten dazu führen, dass sie sich in der Tabellenführung festigen, während Niederlagen für Bochum deren Abstiegschancen erhöhen können. Gute Leistungen von Borussia-Vereinen können deren Platz in der oberen Tabellenhälfte sichern.
Frage 7: Wo kann ich die nächsten Spiele verfolgen?
Antwort: Informationen zu TV-Übertragungen, Livestreams oder Radiokommentaren zu den Spielen der Bundesliga sind in der Regel auf Sportwebseiten, in der offiziellen Bundesliga-App oder auf den Webseiten der jeweiligen Vereine zu finden.
Frage 8: Gibt es Prognosen für künftige Spiele?
Antwort: Prognosen hängen von zahlreichen Faktoren ab, darunter die aktuelle Form, Verletzungsstände und direkte Begegnungen in der Vergangenheit. Sportanalysten und Experten bieten oft ausführliche Vorhersagen und Analysen an.
Frage 9: Wie können die Mannschaften ihre Leistungen verbessern?
Antwort: Die Teams könnten durch gezieltes Training, strategische Anpassungen, externe Unterstützung wie Sportpsychologen oder auch durch Team-Building-Maßnahmen an ihren Leistungen arbeiten.
Diese FAQ soll einen Überblick über die jeweilige Situation der Mannschaften geben. Für detaillierte Informationen zu Spielen, Statistiken und Spielergebnissen empfiehlt sich ein Blick in die offiziellen Quellen oder Sport-Portale.
Bayer 04 Leverkusen bleibt an Bayern München dran!
Der amtierende Meister feiert in der 23. Runde der deutschen Bundesliga gegen Aufsteiger Holstein Kiel einen ungefährdeten 2:0-Auswärtssieg und rückt damit wieder bis auf fünf Punkte an Leader Bayern heran. Der Rekordmeister spielt am Sonntag (ab 17:30 Uhr im LIVE-Ticker) gegen Eintracht Frankfurt.
Der Favorit aus Leverkusen fackelt nicht lange und legt furios los. Nach drei Torannäherungen trifft Stürmer Schick zur frühen Führung für die Gäste. Nach einer butterweichen Flanke von Adli ins Zentrum steht der Tscheche goldrichtig und schiebt aus wenigen Metern mit dem linken Außenrist den Ball ins Tor (9.).
Aus dem Nichts kommt Kiel zur ersten guten Chance. Knudsen wird steil geschickt, Kovar kommt mit Risiko aus dem Tor und rettet gerade noch gegen den Norweger, ehe beide zusammenprallen. Es geht bei beiden aber weiter (22.).
Kurz vor dem Pausenpfiff erhöht Leverkusen durch Adli auf 2:0. Wirtz schickt den Offensivspieler in die Tiefe und Adli vollendet eiskalt an Weiner vorbei (45.).
Im zweiten Spielabschnitt nimmt der amtierende Meister das Tempo etwas raus, ist aber trotzdem die bessere Mannschaft. Am Ende bleibt es beim 2:0-Auswärtssieg für Leverkusen, die dadurch als Zweiter wieder auf fünf Punkte an Bayern ranrücken. Kiel bleibt Schlusslicht.
Wolfsburg holt spätes Remis
Im Parallelspiel holt der VfL Wolfsburg dank einem späten Treffer noch ein 1:1-Remis gegen Nachzügler VfL Bochum.
Die erste Hälfte endet torlos, Wolfsburg erwischt den besseren Start, Bochum kommt mit Fortdauer besser ins Spiel. Kurz nach Wiederbeginn nutzt Bochum eine Ecke für die Führung. Eine Hereingabe von Bero von der linken Seite köpft Masovic ins rechte Eck (50.).
Die Gäste sind auch in weiterer Folge besser, bis Wolfsburg aus dem Nichts durch Amoura ausgleichen kann. Nach VAR-Check wird der Treffer wegen eines Foulspiels im Vorfeld wieder annuliert (64.).
Durch den zurückgenommenen Treffer wird die Hasenhüttl-Elf aber stärker und gleicht schließlich in der 81. Minute auch verdient durch Svanberg aus. Durch das Remis springen die “Wölfe” auf Rang acht, Bochum bleibt auf dem Relegationsrang.
Mainz schlägt Aufsteiger Pauli – Claude-Maurice schockt Gladbach
Mainz 05 gewinnt ihr Heimspiel gegen den 1. FC St. Pauli mit 2:0. Für die Tore sorgen Lee (67.) und Nebel (90.+5). ÖFB-Verteidiger Mwene spielt bis zur 83. Minute.
Die Mainzer springen dadurch in der Tabelle vorläufig auf Rang fünf, Pauli ist 14.
Borussia Mönchengladbach kassiert überraschend eine klare 0:3-Heimniederlage gegen den FC Augsburg. Nach der Roten Karte von Torhüter Omlin (28.), nach der auch ÖFB-Legionär Stöger ausgewechselt wird, kippt die Partie zu Gunsten der Gäste.
In Überzahl sorgt Claude-Maurice mit einem lupenreinen Hattrick (55./61./70.) für die drei Punkte. Augsburg springt damit auf Rang zehn, Gladbach ist direkt davor auf Rang neun.
Deutsche Bundesliga: Die Erwartungen an die ÖFB-Teamspieler
Heute kommt es in Kiel zum Duell der Gegensätze. Meister Leverkusen ist bei Schlusslicht Holstein zu Gast. Gladbach und Bochum wollen ihre Aufwärtstrends fortsetzen, Mainz empfängt St. Pauli. Verfolgen Sie die Spiele hier im Liveticker.
Am Freitag hatte der SC Freiburg seine Siegesserie fortgesetzt. Angeführt von den Doppeltorschützen Vincenzo Grifo und Ritsu Doan gewann die Mannschaft von Trainer Julian Schuster mit 5:0 (2:0) gegen den SV Werder Bremen. Es war der vierte Freiburger Erfolg nacheinander – jeweils ohne Gegentor. Zuvor hatten sie drei 1:0-Siege in Serie bejubelt.
Während die heimstarken Breisgauer zum Auftakt des 23. Spieltags auf einen Champions-League-Platz vorrückten und weiter von der Rückkehr in den Europapokal träumen dürfen, mussten die Gäste durch die dritte Niederlage in Folge den nächsten Dämpfer hinnehmen.
„Sehr, sehr schön“ sei der Blick auf die Tabelle, sagte SC-Keeper Noah Atubolu bei DAZN. „Erschreckend“ fand Bremens Verteidiger Amos Pieper die Leistung der Hanseaten. Es habe „an allem gefehlt“, meinte er. „Das geht nicht.“
Kiliann Sildillia brachte den SC vor 34.700 Zuschauern nach einer Viertelstunde per Fallrückzieher in Führung. Grifo legte nach 33 Minuten mindestens genauso sehenswert nach. Die Bremer boten über weite Strecken einen Auftritt auf Augenhöhe, vergaben aber durch André Silva per Handelfmeter die große Chance, zu verkürzen (39.). Nach dem Seitenwechsel mussten sie auch noch das 0:3 durch Grifo (57.) und zwei Treffer von Doan hinnehmen (76./90.+2).
Der Ton bei Werder wird rauer, die Worte von Clemens Fritz waren nach der seiner Ansicht nach „desolaten“ Vorstellung deutlich. „Für das, was wir abgeliefert haben, können wir uns nur entschuldigen“, sagte der Geschäftsführer: „Die Freiburger mussten wirklich nicht hoch springen, weil sie auf einen Gegner getroffen sind, der nicht wirklich da war.“
Unverzüglich könne man zur Tagesordnung nicht übergehen, so Fritz weiter. Doch viel Zeit bleibt nicht. Schon am Dienstag (20.45 Uhr/ZDF und Sky) steht für die Mannschaft von Coach Ole Werner das Viertelfinale im DFB-Pokal beim Drittligisten Arminia Bielefeld auf dem Programm. „Wir werden das analysieren, Ole wird die Fehler ansprechen. Es ist ja auch wirklich nicht so, dass es etwas zum Schönreden gibt“, sagte Fritz.
Mit einem Doppelpack war Winter-Neuzugang Georgios Masouras der entscheidende Mann des VfL Bochum beim 2:0 gegen Borussia Dortmund. Dies honorierte die Transfermarkt-Community und gab dem Angreifer mit knapp 78 Prozent der Stimmen die meisten am 22. Spieltag der Bundesliga. Es waren seine ersten beiden Treffer im VfL-Trikot, nachdem er im Januar per Leihe von Olympiakos Piräus gekommen war.
Für ihren überraschenden Erfolg über den in der Liga kriselnden BVB – zuvor war der VfL sechsmal sieglos – wurden zudem zwei weitere Bochumer Profis belohnt sowie Trainer-Routinier Dieter Hecking. Auch Ibrahima Sissoko im defensiven Mittelfeld und Timo Horn im Tor finden sich in der Elf des Spieltages wieder. Mit dem Sieg verschaffte sich der Revierklub neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.
Insgesamt sind Spieler von acht Vereinen in der Auswahl der TM-User zu finden. Neben den Bochumern stellt auch Eintracht Frankfurt mehr als einen Profi. Knapp 54 Prozent der Stimmen vereinigte Tuta auf sich und damit so viel wie kein anderer Verteidiger. Zu ihm gesellt sich mit Teamkollege Can Uzun ein weiterer Torschütze beim 3:1 gegen Holstein Kiel. Am Wochenende erfolgreich vor dem Tor waren auch Mohamed Amoura für den VfL Wolfsburg, Lukas Ullrich für Borussia Mönchengladbach, Tom Bischof für die TSG Hoffenheim und Jonathan Burkardt für den 1. FSV Mainz 05, die allesamt ebenfalls ins Team votiert wurden. Am deutlichsten war die Zustimmung aus dieser Gruppe für Bischof, der 64 Prozent erhielt und damit die größte Zahl nach Masouras.
Komplettiert wird die Elf von FC Bayerns zentralem Abwehrmann Dayot Upamecano und Bayer Leverkusens Rechtsverteidiger Nordi Mukiele, die mit dafür verantwortlich waren, dass ihre Mannschaften im direkten Aufeinandertreffen jeweils keine Gegentreffer kassierten.
Der 1. FC Heidenheim kommt in der Bundesliga weiter nicht vom Fleck. Mainz 05 hingegen durfte sich dank eines starken Startelf-Comebacks von Jonathan Burkardt über drei Punkte freuen.
Der 1. FSV Mainz 05 hat zum Abschluss des 22. Spieltags mit 2:0 beim 1. FC Heidenheim gewonnen und springt damit auf Tabellenplatz sechs. Heidenheim steckt nach der fünften Bundesliga-Niederlage nacheinander weiter im Tabellenkeller fest und bleibt nur aufgrund des um fünf Treffer besseren Torverhältnisses auf Rang 16 und damit vor dem punktgleichen VfL Bochum (beide 14 Punkte).
“Wir haben viele zweite Bälle gut eingesammelt und sind dann in den richtigen Situationen vor dem Tor eiskalt gewesen”, sagte der Mainzer Angreifer Jonathan Burkardt nach dem Spiel im Sportschau-Interview. Heidenheims Kapitän Patrick Mainka tat sich schwer, eine Erklärung für die nächste Niederlage zu finden: “Es ist jede Woche irgendwie das gleiche. Gleicher Spielverlauf, wir sind schon drin und auf Augenhöhe, aber am Ende reicht es einfach nicht. Das wiederholt sich gerade Woche für Woche.”
Viel Rotation bei Heidenheim, Burkardt mit Startelf-Comeback
Heidenheims Trainer Frank Schmidt veränderte seine Startelf im Vergleich zum erfolgreichen Auftritt in Kopenhagen auf acht Positionen, bei den Mainzern stand Stürmer Jonathan Burkardt nach seiner Verletzungspause erstmals seit Mitte Januar wieder in der Startformation.
Beide Teams begannen am Sonntagabend abwartend, gefährliche Torszenen waren in der Anfangsphase rar gesät. Ein Schuss von FCH-Verteidiger Tim Siersleben ging deutlich am Mainzer Gehäuse vorbei (12. Minute), auf der anderen Seite verhinderte Patrick Mainka mit einer starken Grätsche die Entstehung einer Großchance für 05-Angreifer Nelson Weiper. Erste Prüfungen für einen der beiden Torhüter gab es erst Mitte der ersten Hälfte, Robin Zentner parierte zweimal stark die Schüsse von Mathias Honsak (25.) und Patrick Mainka (26.).
Burkardt schießt Mainz 05 zur Halbzeit-Führung
In einer Phase, in der Heidenheim dem Führungstreffer etwas näher war, schlugen die Gäste zu. Anthony Caci spielte einen scharfen Pass von Rechtsaußen in den Strafraum, Jonathan Burkardt grätschte den Ball unbedrängt und unhaltbar ins lange Eck – das 0:1 (29.). Paul Nebel hatte bis zum Pausenpfiff die einzige weitere Chance der Partie, seinen Schuss aus spitzem Winkel parierte FCH-Keeper Kevin Müller (38.).
Weiper erhöht kurz nach dem Seitenwechsel
Keine vier Minuten nach dem Seitenwechsel legte Mainz nach. Wieder war Jonathan Burkardt beteiligt – und zwar wieder mit einer Grätsche. Der zweimalige deutsche A-Nationalspieler lief in halblinker Position in den Strafraum und flankte den Ball im Rutschen zu Nelson Weiper, der ohne Mühe zum 0:2 einköpfen konnte (49.). Die Gastgeber schüttelten den erneuten Rückschlag schnell ab und hatten durch einen Volleyschuss von Honsak die gute Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch Zentner lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte (52.).
In der 62. Minute war das starke Startelf-Comeback von Jonathan Burkardt beendet, nach einem Tor und einem Assist machte er Platz für Jae-Sung Lee. Der FCH bemühte sich nach Kräften, zurück ins Spiel zu kommen, doch Mainz stand defensiv stabil und hatte durch Caci sogar die Chance aufs dritte Tor – Kevin Müller parierte sehenswert (71.). Heidenheim entwickelte insgesamt zu wenig Torgefahr, wirklich zwingend wurde es erst in der 74. Minute, als Marvin Pieringers Schuss aus Nahdistanz in letzter Sekunde von Dominik Kohr per Grätsche entschärft wurde. In der 89. Minute stand wieder Pieringer im Fokus, als er mit seinem Schuss am abermals hervorragend reagierenden Zentner scheiterte.
Insgesamt fehlte Heidenheim die Durchschlagskraft, während Mainz 05 dank einer sehr seriösen Mannschaftsleistung drei Punkte mit nach Rheinhessen nehmen durfte.
Heidenheim in der Conference League gefordert
Für den 1. FC Heidenheim geht es am Donnerstag (20.2., 18:45 Uhr) mit dem Playoff-Rückspiel in der Conference League gegen den FC Kopenhagen weiter. Nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel kann das Team von Frank Schmidt den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen. Am darauffolgenden Sonntag (23.2., 15:30 Uhr) ist Heidenheim in der Bundesliga bei RB Leipzig zu Gast. Mainz 05 empfängt einen Tag vorher (22.2., 15:30 Uhr) den FC St. Pauli.
Sendung am So., 16.2.2025 23:20 Uhr, SWR Sport, SWR
Klare Verhältnisse: Jubel bei den Mainzern im Spiel beim 1. FC Heidenheim. (Quelle: IMAGO/Steven Mohr/imago-images-bilder)
Die Gäste gewinnen mit einer souveränen Leistung bei Aufsteiger Heidenheim – und machen dadurch einen kleinen Sprung in der Tabelle.
Jonathan Burkardt (28.) und Nelson Weiper (49.) trafen für die über weite Strecken der Partie überlegenen Gäste, Heidenheim wachte zu spät auf, eine Schlussoffensive brachte nichts mehr ein.
Nach fünf Partien ohne Sieg braucht der 1. FC Heidenheim mal wieder einen Erfolg – am besten schon an diesem Sonntag, im Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05.
Zuletzt musste sich Heidenheim geschlagen geben, als man gegen den SC Freiburg die 15. Saisonniederlage kassierte. Mit einem 0:0-Unentschieden musste sich Mainz kürzlich gegen den FC Augsburg zufriedengeben. Im Hinspiel hatte der 1. FC Heidenheim beim FSV die volle Punktzahl eingefahren (2:0).
Mit lediglich 14 Zählern aus 21 Partien steht Heidenheim auf dem Abstiegsrelegationsrang. Zuletzt war beim Gastgeber der Wurm drin. In den letzten fünf Spielen wurde nicht ein Sieg eingetütet.
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Mit 32 gesammelten Zählern hat der 1. FSV Mainz 05 den siebten Platz im Klassement inne. Mit Blick auf die Kartenbilanz der Gäste ist eine Mannschaft zu Gast, die eine härtere Gangart bevorzugt. Siebenmal ging Mainz bislang komplett leer aus. Hingegen wurde neunmal aus den Begegnungen der Saison der maximale Ertrag mitgenommen. Hinzu kommen fünf Punkteteilungen. In den jüngsten fünf Auftritten brachte der FSV nur einen Sieg zustande.
Dieses Spiel wird für den FCH sicher keine leichte Aufgabe, da der 1. FSV Mainz 05 18 Punkte mehr aus den bisherigen Spielen sammelte.
Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.