Misere hält an: Ex-BVB-Stürmer Füllkrug erneut verletzt

Misere hält an: Ex-BVB-Stürmer Füllkrug erneut verletzt

Misere hält an: Ex-BVB-Stürmer Füllkrug erneut verletzt

Die Verletzungsproblematik von Niclas Füllkrug hat sich erneut zugespitzt. Der ehemalige Stürmer von Borussia Dortmund muss eine weitere Zwangspause einlegen. Bei einer Untersuchung wurde festgestellt, dass der 30-Jährige sich im letzten Ligaspiel eine Muskelverletzung zugezogen hat, die ihn voraussichtlich mehrere Wochen außer Gefecht setzen wird.

Füllkrug, der in der vergangenen Saison eine bedeutende Rolle im Dortmunder Angriff spielten konnte, hat seit seinem Wechsel zu Werder Bremen mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen. Diese Situation hat nicht nur Auswirkungen auf seine persönliche Karriere, sondern auch auf das gesamte Team, das auf seine Torgefährlichkeit angewiesen ist.

Details zur Verletzung

Die Verletzung ereignete sich während eines intensiven Spiels gegen den FC Schalke 04, als Füllkrug nach einem Sprint versuchte, einen Ball zu erreichen. Experten vermuten, dass die ständigen körperlichen Belastungen und die nachlassende Fitness, bedingt durch frühere Verletzungen, zu dieser erneuten Muskelverletzung führten. Nach Angaben des Vereins wird der Spieler in den kommenden Wochen ein individuelles Rehabilitationsprogramm durchlaufen.

Ein Rückblick auf die Karriere

Niclas Füllkrug begann seine Profi-Karriere im Jahr 2011 beim 1. FC Nürnberg und wechselte später über Stationen wie Eintracht Braunschweig und den 1. FC Köln 2017 zu Werder Bremen, wo er sich schnell als einer der besten Stürmer der Liga etablierte. Sein Wechsel zu Borussia Dortmund im Sommer 2022 wurde von vielen als Glücksgriff gefeiert, doch die Verletzungsproblematik trübte die Erwartungen.

Während seiner Zeit in Dortmund erzielte Füllkrug insgesamt 15 Tore in der Bundesliga, konnte jedoch in seiner letzten Saison aufgrund immer wiederkehrender Verletzungen nur in 20 der 34 Spiele auf dem Platz stehen.

Reaktionen aus der Liga

Die Nachricht seiner Verletzung hat in der Bundesliga für viele Diskussionen gesorgt. Experten und Spieler äußern sich besorgt über die physische Belastung und die zunehmenden Verletzungen im Profisport. “Unser Gesundheitssystem muss sich dringend mit dem Thema Athletik und Verletzungsprävention beschäftigen”, sagte der ehemalige Profi und heutige TV-Experte Stefan Effenberg.

Die Perspektive für Werder Bremen

Trainer Ole Werner wird nun erneut überlegen müssen, wie das Team ohne seinen Top-Stürmer aufgestellt wird. In der vergangenen Saison zeigte Füllkrug, dass er nicht nur Tore erzielen kann, sondern auch eine wichtige Anspielstation und Führungspersönlichkeit ist. Die nächsten Spiele werden zeigen, wie Bremen ohne ihn abschneiden kann, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Begegnungen gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf.

Die Unterstützung des Vereins

Werder Bremen hat bereits angekündigt, Füllkrug bestmöglich zu unterstützen. Der Verein teilte mit, dass der Stürmer ab sofort die besten medizinischen und physiotherapeutischen Maßnahmen erhalten wird. “Wir wollen sicherstellen, dass Niclas so schnell wie möglich wieder fit wird”, sagte Vereinspräsident Andreas Müller. Derzeit blickt der Verein gespannt auf den Heilungsverlauf und plant eine schrittweise Rückkehr des Spielers, sobald es die gesundheitliche Situation zulässt.

Füllkrugs Zukunft im Profifußball

Die immer wiederkehrenden Verletzungen werfen natürlich auch Fragen zur Zukunft von Füllkrug auf. Mal wird spekuliert, ob er seine Karriere in der Bundesliga fortsetzen kann, mal ob sich eine Rückkehr zu einem anderen Verein anbietet. Unbestritten bleibt das Talent und die Torgefahr des Stürmers, die ihn einst zur Waffe in der Offensive machten, aber die gesundheitlichen Probleme werfen einen Schatten auf seine sportliche Laufbahn.

Die Situation um Füllkrug ist gleichzeitig ein Zeichen für die Herausforderungen, vor denen viele Profisportler in der heutigen Zeit stehen. Die Kombination aus hoher Leistungserwartung und physischer Belastung stellt nicht nur die Spieler vor große Herausforderungen, sondern betrifft auch das Management und die medizinischen Teams der Vereine. Bis zur Genesung bleibt die Frage offen, wann Füllkrug wieder am Ball sein kann.