
Das sagt Florian Kohfeldt zum Abgang von Clemens Riedel
Florian Kohfeldt, Trainer des Fußball-Bundesligisten SV Werder Bremen, äußerte sich in einem offiziellen Statement zum überraschenden Abgang von Clemens Riedel, dem bisherigen Sportdirektor des Vereins. Riedel hatte in den letzten Wochen immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, nicht nur durch sportliche Entscheidungen, sondern auch durch seine öffentlichen Auftritte.
„Wir haben die Entscheidung gemeinsam getroffen. Clemens hat in den vergangenen Jahren wertvolle Arbeit geleistet. Dennoch war es an der Zeit, neue Wege zu gehen und frischen Wind in die Struktur zu bringen“, erklärte Kohfeldt. Der Abgang Riedels folgt auf eine Reihe von Transfers, die unter seiner Ägide stattfanden und teils kontrovers diskutiert wurden.
Hintergründe zu Riedels Abschied
Der 43-jährige Riedel war seit 2017 als Sportdirektor für Werder Bremen tätig und hatte maßgeblich Einfluss auf die Kaderplanung. Obgleich er einige erfolgreiche Verpflichtungen tätigte, wurde die sportliche Bilanz der letzten Saison negativ bewertet, was letztlich zu Unruhen in der Vereinsführung führte. Kohfeldt dazu: „Jeder Schritt, den wir unternehmen, ist strategisch und zukunftsorientiert. Wir müssen die richtigen Entscheidungen für den Verein treffen.“
Kohfeldt über die sportliche Zukunft
Bei der Pressekonferenz zielte Kohfeldt auf das, was nun auf den Verein zukommt. „Wir stehen vor einer wichtigen Saison und der nächste Schritt wird die Kaderplanung sein. Wir müssen uns darauf konzentrieren, junge Talente zu fördern und gleichzeitig erfahrene Spieler zu integrieren“, so der Coach. Er sieht die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit dem neuen Sportdirektor eine schlagkräftige Mannschaft zu formen.
Reaktionen aus der Vereinsführung
Der Vorstand von Werder Bremen ließ ebenfalls durch eine Pressemitteilung verlauten, dass man Riedels Entscheidung respektiere und dankte ihm für seinen Einsatz. „Wir sind optimistisch, dass wir gemeinsam mit dem neuen Sportdirektor den Kurs von Werder Bremen neu definieren können“, hieß es weiter. In den vergangenen Jahren war der Verein in der Bundesliga oft in Abstiegsnot geraten, was zusätzlichen Druck auf die sportliche Leitung ausübte.
Clemens Riedel: Rückblick auf seine Amtszeit
Während seiner Amtszeit bei Werder Bremen war Riedel für zahlreiche Transfers verantwortlich, darunter sowohl Flops als auch Meisterwerke. Sein Geschick im Scouting wurde mehrfach gelobt, jedoch gerieten einige seiner Entscheidungen auch in die Kritik. „Es war eine lehrreiche Zeit, und ich nehme viele Erfahrungen mit“, kommentierte Riedel kürzlich in einem Interview.
Die mediale Aufmerksamkeit um Riedel war groß, insbesondere nach Spielern wie Niclas Füllkrug oder Maximilian Eggestein, die sowohl für ihre Leistungen als auch für ihre Transfers diskutiert wurden. Kohfeldt unterstrich, dass die Verantwortlichen die sportliche Identität des Vereins hochhalten müssten. „Wir suchen Charakter und Leidenschaft auf dem Platz“, betonte er.
Ausblick auf die Nachfolge
Die Nachfolge Riedels bleibt vorerst unklar, jedoch kursieren bereits Namen in der Gerüchteküche. Kohfeldt mahnt zur Geduld und betont, dass die Entscheidung sorgsam getroffen werden müsse. „Es ist entscheidend, dass der nächsten Person sowohl das nötige Fachwissen als auch die Fähigkeit, mit Druck umzugehen, gegeben ist“, erklärte der Trainer.
Für viele Fans bleibt der Abgang von Clemens Riedel dennoch ein schmerzhafter Moment, da er als gesicht des Vereins galt. Kohfeldt betonte, dass der Verein die Fans auch in dieser Übergangsphase beschäftigen und im Dialog bleiben müsse. „Unser Ziel ist, dass die Fans hinter uns stehen. Ihre Emotionen sind uns wichtig“, so Kohfeldt.
Saisonstart und Verantwortungsbewusstsein
In den kommenden Wochen stehen für Werder Bremen die ersten Spiele der neuen Saison an. Der Trainer zeigte sich optimistisch: „Wir sind bereit, voll durchzustarten. Mit frischem Wind und einer klaren Strategie wollen wir zurück in die oberen Tabellenregionen.“ Damit macht Kohfeldt deutlich, dass die sportliche Leitung und das Trainerteam gemeinsam an einem Strang ziehen wollen, um die Erfolgsgeschichte des Vereins fortzuschreiben.