Kategorie: Bundesliga

  • Liveticker | Eintracht Frankfurt – Holstein Kiel 3:1 |

    Liveticker | Eintracht Frankfurt – Holstein Kiel 3:1 |


    Schluss in Frankfurt. Die SGE setzt sich souverän mit 3:1 gegen Kiel durch und festigt damit Platz 3. Die Störche beenden den Spieltag derweil als Tabellenletzter und müssen hoffen, dass Heidenheim nicht davonzieht.


    Abpfiff


    90′ +5
    Wahi geht mit Tempo in den Strafraum und wird dort von Remberg zu Boden gestoßen. Hartmann lässt aber weiterlaufen.


    90′ +3
    Frankfurt spielt einen weiteren Konter unsauber aus. Diesmal vertändelt Nkounkou den Ball.


    90′ +2
    Fünf Minuten werden nachgespielt.


    Bahoya kommt für Ekitiké


    90′
    Ekitiké wird von Kristensen geschickt, tankt sich durch und trifft anschließend mit links ins linke obere Eck. Er stand jedoch im Abseits, der Treffer zählt nicht.


    90′
    Nkounkou schickt Wahi in die Tiefe, der Franzose bleibt im Strafraum aber hängen.


    88′
    Kiel erspielt sich zwei Ecken, Trapp muss aber jeweils nicht eingreifen.


    87′
    Ivezic liegt im Strafraum auf dem Boden und fasst sich an den Rücken. Collins hatte ihn zu Boden gestoßen, ein Foul war das aber nicht.


    Rasmus Kristensen


    Kristensen räumt Javorcek an der Außenlinie ab.


    84′
    Dahoud versucht sich mit einem Freistoß aus 20 Metern. Viel fehlt nicht, der Ball fliegt aber über die Latte.


    83′
    Eine Freistoßflanke von Nkounkou ist viel zu kurz, Kiel klärt.


    Knudsen kommt für Komenda


    79′
    Porath findet mit einer Flanke den Kopf von Zec, der den Ball aber nicht aufs Tor bekommt.


    78′
    Frankfurt kann eine Flanke von rechts nicht klären, wodurch Machino an den Ball kommt. Dahoud geht dazwischen und klärt zur Ecke, die erneut nicht gefährlich wird.


    76′
    Kommt Kiel hier nochmal ran? Frankfurt überlässt den Gästen den Ball, aber kaum etwas zu.


    74′
    Kristensen macht weiterhin Dampf, erneut bringt er eine Hereingabe aber nicht an.


    Finn Porath


    Kiel lebt! Arp steckt rechts in den Strafraum durch zu Porath, der mit seinen ersten beiden Abschlüssen an Trapp scheitert, im dritten Anlauf den Ball über die Linie drückt.


    Nkounkou kommt für Brown


    69′
    Javorcek spielt einen Freistoß von links rechts in den Strafraum. Machino nimmt den Ball direkt, Theate fälscht zur Ecke ab. Der Standard bringt keine Gefahr.


    68′
    Dähne klärt die Ecke mit beiden Fäusten.


    67′
    Ekitiké geht mit Tempo rechts in den Strafraum und zieht flach ab. Dähne lässt nach vorne prallen, Nekic klärt zur Ecke.


    63′
    Arp nimmt sich dem Freistoß an, schießt den Ball aber weit drüber. Nach wie vor keinerlei Gefahr für das Tor von Trapp.


    Mahmoud Dahoud


    Dahoud kommt vor dem eigenen Strafraum gegen Remberg zu spät und trifft den Kieler am Knöchel.


    61′
    Damit dürfte die Partie entschieden sein. Kiel muss aufpassen, dass es nicht noch deutlicher wird.


    Can Uzun


    Uzun bestraft einen Fehler von Zec eiskalt! Der Verteidiger spielt den Ball im Spielaufbau in den Fuß des Türken, der frei vor Dähne eiskalt bleibt und überlegt ins rechte Eck trifft.


    Machino kommt für Harres


    58′
    Kristensen tankt sich rechts stark durch, seine scharfe Hereingabe kann Kiel aber klären.


    54′
    Kiel fehlt weiterhin der Zugriff. Hereingabe von Kristensen und Theate sind derweil zu ungenau.


    52′
    Ekitiké will mit der Sole vor dem Strafraum zurücklegen, was aber schiefgeht. Frankfurt sollte es hier nicht zu lässig angehen.


    Dahoud kommt für O. Höjlund


    49′
    Ekitiké ist vor dem Strafraum nicht vom Ball zu trennen und zieht ab. Links vorbei.


    48′
    Komenda schaltet sich vorne mit ein, seine flache Hereingabe fängt Trapp im Fünfer aber ab.


    Javorcek kommt für T. Becker


    Anpfiff 2. Hälfte


    45′
    Der Standard wird nicht gefährlich, somit geht es mit dem 2:0 für die SGE in die Kabinen. Das Ergebnis geht so absolut in Ordnung, Frankfurt hat hier bisher alles im Griff. Larsson und Tuta erzielten die beiden Treffer, zudem verschoss Ekitiké einen Handelfmeter.


    Halbzeitpfiff


    45′ +4
    Arp holt gegen Collins eine Ecke heraus.


    45′ +2
    Gibt den Kielern der gehaltene Elfmeter neuen Rückenwind? Ein 3:0 zur Pause wäre wohl bereits die Entscheidung gewesen.


    45′ +1
    Vier Minuten werden nachgespielt.


    Thomas Dähne


    Dähne pariert! Der Strafstoß von Ekitiké ist schwach getreten, Dähne ist im rechten Eck zur Stelle und lenkt den Ball um den Pfosten.


    Ivan Nekic


    Ekitiké tritt an.


    Hartmann erklärt den Zuschauern im Stadion seine Entscheidung und zeigt auf den Punkt.


    Der Verteidiger hat den Schuss wohl mit dem Arm geblockt. Die Szene wird überprüft. Robert Hartmann geht in die Review Area.


    42′
    Starke Flanke von Kristensen auf Ekitiké, der den Ball direkt aus der Luft nimmt. Nekic blockt gerade noch zur Ecke.


    38′
    Das 2:0 geht absolut in Ordnung, wenngleich sich die SGE sehr kaltschnäuzig präsentiert.


    Tuta


    Frankfurt erhöht! Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankt Uzun von rechts in den Strafraum, wo der Ball von einem Kieler an den zweiten Pfosten verlängert wird. Dort zieht Tuta direkt ab und trifft unter die Latte. Bereits im Hinspiel hatte der Brasilianer getroffen.


    33′
    Höjlund muss auf dem Platz behandelt werden, es scheint aber weiterzugehen.


    31′
    Uzun zieht aus 20 Metern einfach mal ab, schießt aber deutlich drüber.


    30′
    Frankfurt hat hier alles im Griff. Kiel kommt kaum aus der eigenen Hälfte.


    26′
    Kiel ist die Struktur im eigenen Spiel abhanden gekommen. In der Defensive fehlt häufig der Zugriff, nach vorne die Genauigkeit.


    24′
    Großes Glück für Kiel! Brown zieht an der Strafraumgrenze ansatzlos mit rechts ab und trifft den rechten Pfosten. Den Nachschuss von Kristensen hält Dähne sicher.


    23′
    Uzun dribbelt auf den Strafraum zu, sein Pass zu Ekitiké kommt aber nicht an.


    19′
    Kiel gelingt beinahe die direkte Antwort: Holtby legt von links in den Rückraum, wo Gigovic völlig freisteht und direkt abzieht. Jedoch zu zentral und zu schwach, Trapp pariert sicher.


    Hugo Larsson


    Die Eintracht geht in Führung! Kristensen flankt von rechts weit links in den Strafraum, wo Brown den aufspringenden Ball per Kopf querlegt zu Larsson. Der Schwede schließt raffiniert mit dem rechten Knie ab und überwindet Dähne aus kurzer Distanz.


    17′
    Die SGE kontrolliert nun das Geschehen.


    15′
    Die anschließende Ecke landet am zweiten Pfosten bei Theate, der aus spitzem Winkel nur das Außennetz trifft.


    14′
    Dähne! Ekitiké kontrolliert ein Zuspiel von Uzun stark und zieht im Strafraum aus der Drehung ab. Zec fälscht noch ab, Dähne kann den Schuss aber um den linken Pfosten lenken.


    13′
    Nach einem ungenauen Abschlag von Dähne spielt die SGE über Götze schnell in die Spitze zu Ekitiké, der aus zentraler Position zum Abschluss kommt, jedoch rechts vorbei schießt.


    12′
    Brown hebt einen Freistoß aus dem linken Halbfeld an den zweiten Pfosten und findet Larsson, dessen Kopfball ist aber zu harmlos und kein Problem für Dähne.


    8′
    Frankfurt zeigt sich erstmals vorne, Kristensens Flanke kann Ekitiké aber nicht verwerten.


    6′
    Kiel setzt sich zu Beginn in Frankfurts Hälfte fest, ersten Hereingaben fehlt es aber an der nötigen Präzision.


    3′
    Holtby dreht im linken Halbfeld auf und aus der Distanz ab. Den abgefälschten Schuss fängt Trapp ohne Probleme.


    1′
    Arp schlenzt einen Freistoß aus dem Halbfeld in den Strafraum, wo Zec knapp verpasst, aber auch im Abseits steht.


    1′
    Los geht’s, Kiel stößt an.


    Anpfiff


    Auch Kiel hat den Dreier bitter nötig. Mit einem Sieg könnte die KSV auf Platz 16 springen, sofern Heidenheim später nicht gewinnt.


    Frankfurt kann heute den dritten Platz nach den Patzern von Stuttgart und Leipzig festigen. Mit einem Sieg würden zudem nur noch sechs Punkte auf Leverkusen fehlen.


    Bei der KSV lässt Marcel Rapp nach dem 2:2 gegen Bochum gleich viermal rotieren. Weiner fehlt krank und wird durch Dähne ersetzt. Zudem beginnen Nekic, Arp und Gigovic für Rosenboom, Tolin und Skrzybski. Pichler fällt derweil kurzfristig mit muskulären Problemen aus.


    Drei Wechsel in der Frankfurter Startelf im Vergleich zum 1:1 in Gladbach: Uzun, Collins und Höjlund starten für Knauff, Skhiri und Batshuayi. Neuzugang Wahi wartet somit weiterhin auf seine erste Startelfnominierung.


    Das zweite von drei Sonntagsspielen an diesem 22. Bundesliga-Spieltag: Eintracht Frankfurt empfängt das Tabellenschlusslicht aus Kiel. Seit gestern, dem Bochumer Sieg gegen Dortmund, haben die Störche die Rote Laterne inne. Dass Kiel diese heute Abend wieder loswird, wäre durchaus überraschend. Schließlich ist die SGE klar favorisiert.



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  • HC Erlangen verpasst Sieg gegen Hamburg |

    HC Erlangen verpasst Sieg gegen Hamburg |


    Video-Highlights Handball Bundesliga 16.02.2025

    HC Erlangen verpasst Sieg gegen Hamburg

    3:18Der HC Erlangen steckt weiterhin bei nur fünf Pluspunkten auf dem vorletzten Platz der Handball Bundesliga fest. Gegen den HSV Hamburg bot sich mehrfach die Chance auf die Wende, doch am Ende siegten die Gäste mit 35:29.



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  • 1:3 in Frankfurt – Holstein Kiel rutscht auf letzten…

    1:3 in Frankfurt – Holstein Kiel rutscht auf letzten…


    Stand: 16.02.2025 21:25 Uhr

    Holstein Kiel hat eine Überraschung bei Eintracht Frankfurt klar verpasst: Die Schleswig-Holsteiner verloren am Sonntag beim Champions-League-Anwärter mit 1:3 (0:2) und rutschten damit ans Ende der Bundesliga-Tabelle ab.

    von Florian Neuhauss

    So schlecht war der Aufsteiger seit dem fünften Spieltag nicht mehr platziert. Vor einer Woche war die KSV nicht über ein 2:2 gegen Schlusslicht VfL Bochum hinausgekommen. Mit einem Sieg hätten die Kieler den Sprung auf den Relegationsrang geschafft. Jetzt ging es im Klassement in die andere Richtung, weil Bochum zuvor einen 2:0-Befreiungsschlag gegen Dortmund gelandet hatte.

    Weitere Informationen

    Eine Fußballtabelle vor eine Fußballmotiv © Colourbox Foto: -

    Ergebnisse, Tabellenstände und die Spieltage im Überblick.
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    Und zumindest Kiels Rückstand aufs rettende Ufer ist mittlerweile auf acht Punkte angewachsen. Einzig positive Nachricht für die Norddeutschen war, dass im Anschluss auch Heidenheim gegen Mainz verlor (0:2). Somit bleibt der Relegationsrang nur einen Punkt entfernt.

    Debütant Dähme bekommt Trainer-Lob

    “Wir haben mitgespielt, aber in den entscheidenden Momenten nicht gut verteidigt. Wir haben verdient verloren”, ärgerte sich Trainer Marcel Rapp: “Wir waren nicht am absoluten Limit.”

    Neben Ivan Nekic in der Abwehr, der nicht immer glücklich agierte, gab auch Torhüter Thomas Dähne sein Bundesliga-Debüt. Letzter bekam vom Coach ein Sonderlob: “Er hat das umgesetzt, was wir im Training von ihm sehen. Er hat Ruhe ausgestrahlt und seine Sache gut gemacht.” Rapp fügte allerdings noch angesäuert hinzu: “Trotzdem haben wir das Spiel verloren.”

    Kiels Nicolai Remberg, Keeper Thomas Dähne und Armin Gigovic (v.l.) sind enttäuscht. © IMAGO / RHR-Foto

    AUDIO: Kiel-Trainer Rapp: “Waren nicht am absoluten Limit” (2 Min)

    Zwei schwer verletzte Fans auf Tribüne

    Doch auch die Frankfurter konnten ihren Sieg nicht so recht genießen: Fans und Mannschaft hielten sich mit dem Jubeln zurück, die Stadionregie verzichtete auf laute Musik.

    Zuvor war bekannt geworden, dass sich während der Partie zwei Zuschauer schwer verletzt hatten. Ein Fan war aus dem Mittelrang auf eine Zuschauergruppe im Unterrang gestürzt. Dabei wurden laut der Eintracht zwei Personen so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus mussten. Zwei weitere erlitten leichtere Verletzungen.

    Kiel mit gutem Beginn, aber schnell in Rückstand

    Die “Störche” hatten die Partie in Frankfurt anders als so manches Mal zuvor überraschend offensiv begonnen – und waren von Beginn an gut im Spiel gewesen. Mit dem forschen Auftritt des Kellerkindes hatten anscheinend auch die Frankfurter nicht gerechnet. Doch Zählbares sprang für die Gäste nicht heraus.

    Die Eintracht fing sich schnell. Hugo Ekitiké hatte innerhalb kürzester Zeit gleich zwei Großchancen, schoss aber einmal vorbei und scheiterte beim zweiten Versuch am stark reagierenden Dähne (13./14.). Vier Minuten später gingen die Hessen dann in Führung: Nach einer hohen Flanke legte Nathaniel Brown stark mit dem Kopf zurück und Hugo Larsson traf technisch versiert volley mit dem Knie – 1:0 für Frankfurt.

    Gigovic lässt Ausgleich liegen

    Ein Schock für die Kieler? Mitnichten! Sie hätten um ein Haar im direkten Gegenzug ausgeglichen: Auf Vorlage von Lewis Holtby brachte Armin Gigovic trotz bester Schussmöglichkeit im Sechzehner aber nur eine “Rückgabe” zustande (19.). Eine vergebene Chance, die der KSV schnell wehtun sollte.

    In der 24. Minute scheiterte Brown noch am Pfosten, beim Nachschuss von Rasmus Kristensen war wieder Dähne zur Stelle. Kurz darauf war der Keeper dann aber erneut machtlos: Eintracht-Abwehrchef Tuta kam nach einer Ecke frei zum Abschluss und der Schuss wurde zudem unhaltbar abgefälscht – 2:0 Frankfurt (37.).

    Dähne pariert nach “Announcement”-Elfmeter

    Noch vor der Pause erklärte Schiedsrichter Robert Hartmann, nachdem er zum Bildschirm gerufen worden war, über die Lautsprecheranlage (“Public Announcement”), dass es “ein klares Handspiel” von Kiels Nekic gegeben habe. Folglich gab es Elfmeter für die Hausherren. Es blieb dennoch beim 0:2 aus KSV-Sicht, weil Dähne stark gegen Ekitiké parierte (45.).

    Schwerer Fehler von Abwehrchef Zec – Porath verkürzt

    Bei den Kieler Comeback-Qualitäten, die sie in Freiburg (2:3) und München (3:4) gezeigt hatten, sollte also noch alles möglich sein. Doch die KSV leistete sich auch nach der Pause weiter zu viele Fehler. Besonders bitter war der Fehlpass von David Zec vor dem eigenen Strafraum. Can Uzun spritzte dazwischen. Der Türke stand frei vor Dähne und traf platziert zum 3:0 (59.).

    Wie schon in Freiburg und München brauchte es für die Schleswig-Holsteiner anscheinend erst den hohen Rückstand, um an die eigene Chance zu glauben. Und plötzlich stand es wirklich 1:3. Fiete Arp hatte Finn Porath in Szene gesetzt. Der brauchte gegen SGE-Torhüter Kevin Trapp zwar gleich drei Versuche, bugsierte den Ball aber schließlich über die Linie – 1:3 (74.).

    In der Schlussphase gelang es dem Underdog so zumindest, noch einmal für Spannung zu sorgen. So richtig gefährlich wurde es allerdings nicht mehr, und so musste Kiel am Ende eine verdiente 15. Saisonniederlage im 22. Spiel quittieren.

    22.Spieltag, 16.02.2025 17:30 Uhr

    E. Frankfurt

    3

    Holstein Kiel

    1

    Tore:

    E. Frankfurt:
    Trapp – Kristensen, Tuta, Theate – Höjlund (50. Dahoud), Larsson – Collins, Brown (71. Nkounkou) – M. Götze, Uzun (71. Wahi) – Ekitiké (90.+1 Bahoya)

    Holstein Kiel:
    Dähne – Komenda (81. Knudsen), Zec, Nekic (72. Ivezic) – Remberg – T. Becker (46. Javorcek), Gigovic, Holtby (59. Kelati), Porath – Arp, Harres (59. Machino)

    Zuschauer:
    57700

    Weitere Daten zum Spiel


    Dieses Thema im Programm:

    Sportclub |
    16.02.2025 | 22:50 Uhr

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  • Mainz stürzt Heidenheim tiefer in die Krise

    Mainz stürzt Heidenheim tiefer in die Krise


    Angeführt von Startelf-Rückkehrer Jonathan Burkardt ist der 1. FSV Mainz 05 auf einen Europapokalplatz gesprungen und hat die Krise des 1. FC Heidenheim weiter verschärft. Beim 2:0 (1:0) auf der Ostalb stach Nationalstürmer Burkardt als Torschütze und Vorbereiter für die Mainzer heraus, die auf Rang sechs kletterten.

    Burkardt, der beim torlosen Remis gegen den FC Augsburg am vergangenen Wochenende ein Comeback von der Einwechselbank gegeben hatte, spielte erstmals nach seiner Oberschenkelverletzung wieder von Beginn an. Mit seinem 13. Saisontreffer in der Fußball-Bundesliga (29. Minute) und der Flanke für den Kopfballtreffer von Nelson Weiper (49.) unterstrich er, wie wichtig er für die Rheinhessen ist. Die Mainzer von Trainer Bo Henriksen stoppten damit nach zuvor drei Niederlagen in der Fremde ihre Auswärtsmisere.

    Die Heidenheimer schafften es nicht, den Schwung vom überraschenden 2:1 in der Conference League beim FC Kopenhagen in Punkte im Abstiegskampf umzumünzen. Ihre Situation im Tabellenkeller und auf dem Relegationsrang wird immer bedrohlicher. Weil Hoffenheim in Bremen siegte, wuchs der Abstand auf den Nichtabstiegsplatz auf sieben Zähler. Bochum zog zudem als Tabellen-17. mit dem Erfolg gegen Dortmund nach Punkten gleich.

    Heidenheimer im Fanblock

    Schon vor dem Spiel waren die Heidenheimer im Fanblock gewesen und hatten sich für die Treue bedankt. „Die Fans haben die Botschaft gegeben, dass sie an die Mannschaft glauben, dass sie sie unterstützen und dass jeder versteht, es geht nur gemeinsam“, erläuterte FCH-Trainer Frank Schmidt bei DAZN.

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    Die Gastgeber starteten etwas besser und bemühten sich um Kontrolle. Erst nach einer Viertelstunde kamen auch die Mainzer besser ins Spiel. Vieles aber spielte sich zwischen den Strafräumen ab. Auf beiden Seiten fehlte es lange an klaren Torchancen und der notwendigen Präzision im Kombinationsspiel. 

    Nach einem Konter über Winter-Neuzugang Budu Siwsiwadse sorgte Mathias Honsak für den ersten nennenswerten Heidenheimer Torabschluss (25.). Auch beim Distanzschuss von Heidenheims Kapitän Patrick Mainka nach der folgenden Ecke war der Mainzer Torwart Robin Zentner gefordert.

    Heidenheimer Defensive unverändert

    Mit acht Wechseln in der Startelf im Vergleich zum Auftritt in Kopenhagen wollte Schmidt für Frische in der Offensive und Stabilität in der Defensive sorgen. Nur das in der dänischen Hauptstadt entscheidende Abwehrtrio mit Mainka und den Torschützen Tim Siersleben und Thomas Keller spielte erneut von Beginn an. 

    Eine knappe halbe Stunde stand die Heidenheimer Defensive recht sicher. Doch dann schlug Burkardt zu. Die Hereingabe von Anthony Caci drückte der 24-Jährige über die Linie.

    In Kopenhagen in der Conference League war den Heidenheimern nach einem Pausenrückstand dank einer klaren Leistungssteigerung in Hälfte zwei die Wende gelungen. So haben sie sich eine gute Ausgangslage für das mögliche Erreichen des Achtelfinals im Rückspiel am Donnerstag erarbeitet. 

    Gegen die Mainzer mussten sie früh das zweite Gegentor verdauen, nachdem Burkardt im Fallen für Weiper per Flanke vorbereitete. Nach einer guten Stunde war sein Einsatz zum Abschluss dieses 22. Spieltages dann beendet. Sein Team hatte da schon etwas nachgelassen. Doch den Heidenheimern glückte auch bei den Möglichkeiten von Honsak und des eingewechselten Marvin Pieringer (74./89.) nicht mehr der Anschluss.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-377219/1

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  • Mainz 05 besiegt FC Heidenheim und erobert in Bundesliga…

    Mainz 05 besiegt FC Heidenheim und erobert in Bundesliga…


    Angeführt von Startelf-Rückkehrer Jonathan Burkardt ist der 1. FSV Mainz 05 auf einen Europapokalplatz gesprungen und hat die Krise des 1. FC Heidenheim weiter verschärft. Beim 2:0 (1:0) auf der Ostalb stach Nationalstürmer Burkardt als Torschütze und Vorbereiter für die Mainzer heraus, die auf Rang sechs kletterten.

    Burkardt, der beim torlosen Remis gegen den FC Augsburg am vergangenen Wochenende ein Comeback von der Einwechselbank gegeben hatte, spielte erstmals nach seiner Oberschenkelverletzung wieder von Beginn an. Mit seinem 13. Saisontreffer in der Fußball-Bundesliga (29. Minute) und der Flanke für den Kopfballtreffer von Nelson Weiper (49.) unterstrich er, wie wichtig er für die Rheinhessen ist. Die Mainzer von Trainer Bo Henriksen stoppten damit nach zuvor drei Niederlagen in der Fremde ihre Auswärtsmisere.

    Die Heidenheimer schafften es nicht, den Schwung vom überraschenden 2:1 in der Conference League beim FC Kopenhagen in Punkte im Abstiegskampf umzumünzen. Ihre Situation im Tabellenkeller und auf dem Relegationsrang wird immer bedrohlicher. Weil Hoffenheim in Bremen siegte, wuchs der Abstand auf den Nichtabstiegsplatz auf sieben Punkte. Bochum zog zudem als Tabellen-17. mit dem Erfolg gegen Dortmund nach Punkten gleich.

    „Jeder versteht, es geht nur gemeinsam“

    Schon vor dem Spiel waren die Heidenheimer im Fanblock gewesen und hatten sich für die Treue bedankt. „Die Fans haben die Botschaft gegeben, dass sie an die Mannschaft glauben, dass sie sie unterstützen und dass jeder versteht, es geht nur gemeinsam“, erläuterte FCH-Trainer Frank Schmidt bei DAZN.

    Die Gastgeber starteten etwas besser und bemühten sich um Kontrolle. Erst nach einer Viertelstunde kamen auch die Mainzer besser ins Spiel. Vieles aber spielte sich zwischen den Strafräumen ab. Auf beiden Seiten fehlte es lange an klaren Torchancen und der notwendigen Präzision im Kombinationsspiel.

    Nach einem Konter über Winter-Neuzugang Budu Siwsiwadse sorgte Mathias Honsak für den ersten nennenswerten Heidenheimer Torabschluss (25.). Auch beim Distanzschuss von Heidenheims Kapitän Patrick Mainka nach der folgenden Ecke war der Mainzer Torwart Robin Zentner gefordert.

    Heidenheim glücklos

    Mit acht Wechseln in der Startelf im Vergleich zum Auftritt in Kopenhagen wollte Schmidt für Frische in der Offensive und Stabilität in der Defensive sorgen. Nur das in der dänischen Hauptstadt entscheidende Abwehrtrio mit Mainka und den Torschützen Tim Siersleben und Thomas Keller spielte abermals von Beginn an.

    Eine knappe halbe Stunde stand die Heidenheimer Defensive recht sicher. Doch dann schlug Burkardt zu. Die Hereingabe von Anthony Caci drückte der 24-Jährige über die Linie.

    In Kopenhagen in der Conference League war den Heidenheimern nach einem Pausenrückstand dank einer klaren Leistungssteigerung in Hälfte zwei die Wende gelungen. So haben sie sich eine gute Ausgangslage für das mögliche Erreichen des Achtelfinals im Rückspiel am Donnerstag erarbeitet.

    Gegen die Mainzer mussten sie früh das zweite Gegentor verdauen, nachdem Burkardt im Fallen für Weiper per Flanke vorbereitete. Nach einer guten Stunde war sein Einsatz zum Abschluss dieses 22. Spieltages dann beendet. Sein Team hatte da schon etwas nachgelassen. Doch den Heidenheimern glückte auch bei den Möglichkeiten von Honsak und des eingewechselten Marvin Pieringer (74./89.) nicht mehr der Anschluss.



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  • Bundesliga: Leverkusen-Gala gegen Bayern nicht belohnt

    Bundesliga: Leverkusen-Gala gegen Bayern nicht belohnt


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  • Sieg gegen Kiel: Frankfurt stürmt weiter Richtung…

    Sieg gegen Kiel: Frankfurt stürmt weiter Richtung…


    Stand: 16.02.2025 21:30 Uhr

    Mit einer souveränen Vorstellung gegen Schlusslicht Holstein Kiel hat Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga seine Champions-League-Ambitionen untermauert. Der beste Kieler war trotz des 3:1 (2:0) ein Debütant im Tor.

    Christian Hornung

    Für die Eintracht erzielte Hugo Larsson in der 18. Minute das 1:0, Tuta legte nach einer Ecke das zweite Tor nach (37.). Nach der Pause klärte Can Uzun (60.) mit dem 3:0 frühzeitig die Verhältnisse. Weitere Treffer verhinderte Kiels Keeper Thomas Dähne, der mit 31 Jahren für den erkrankten Timon Weiner seinen Bundesligaeinstand feierte und seine Sache hervorragend machte. Finn Porath konnte nur noch verkürzen (74.).

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    • 22. Spieltag
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    Toppmöller lobt seine junge Mannschaft

    Eintracht-Trainer Dino Toppmöller sagte anschließend am Sportschau-Mikrofon: “Wir hatten die jüngste Startelf der Saison, aber die Art und Weise war schon sehr souverän. Aber wir haben uns dann selbst das Leben etwas zu schwer gemacht, wir hätten in der ersten Halbzeit schon das ein oder andere Tor mehr machen können.”

    Seine Kollege Marcel Rapp gab zu: “Wir hatten ein paar ordentliche Ballstaffetten und haben einige gute Angriffe gespielt, waren aber einfach nicht zwingend genug. Bei den ersten beiden Gegentoren haben wir nicht konsequent verteidigt, aber man gesehen, dass wir nie aufgeben und ordentlichen Fußball spielen können.”

    Klare Frankfurter Dominanz und viel Zug zum Tor

    Schon vom Anpfiff weg hatte Frankfurt enorme Dominanz ausgestrahlt, Zug zum Tor in fast jeder Angriffsaktion gezeigt und Kiel komplett in die Defensive gedrängt. 15:2 Torschüsse standen zur Pause auf dem Statistikzettel. Es war fast alleine Torhüter Dähne zu verdanken, dass nicht schon beim Seitenwechsel alles entschieden war.

    Vor allem Frankfurts Top-Stürmer Ekitiké bekam die Gästeabwehr nicht in den Griff. In der 14. Minute parierte Dähne seinen Schuss aus der Drehung überragend, kurz vor der Pause scheiterte der Franzose dann sogar mit einem Handelfmeter am Schlussmann der “Störche”.

    Larsson trifft mit dem Oberschenkel für die Eintracht

    Bei den Gegentoren war aber auch Dähne machtlos, wobei sich Larsson auch eine brillante B-Note verdiente, weil er die Kopfballvorarbeit von Nathaniel Brown nach einem Scherenschlag mit dem Oberschenkel veredelte. Brown selbst hätte kurz danach beinahe ebenfalls getroffen, scheiterte aber am rechten Pfosten (24.).

    Das zweite Tor war in dieser Phase überfällig, in der Entstehung für Kiel aber unglücklich: Nicolai Remberg hatte eine Flanke von Can Uzun unfreiwillig per Kopf an den Fünfmeterraum verlängert, dann fälschte Porath den Abschluss von Tuta auch noch unter die eigene Latte ab.

    Uzun nutzt Patzer von Kiels Zec aus

    Nach dem Wechsel begab sich Frankfurt dann zunächst in den Kontrollmodus, hatte in der ersten Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff nur einen Torschuss – und Kiel schöpfte Mut. Marcel Rapp wollte in der 59. Minute mit der Hereinnahme von Shuto Machino und Andu Kelati Impulse für die Offensive setzen, doch noch ehe sie die erste Ballberührung hatten, war das Thema durch: Winter-Neuzugang David Zec spielte einen Pass durch den eigenen Strafraum zentral und direkt in die Füße von Uzun, der nur noch einzuschlenzen brauchte.

    Dass man Kiel nicht zu früh abschreiben sollte, haben sie in dieser Saison aber schon mehrfach gezeigt, in Leverkusen wurde aus einem frühen 0:2 noch ein 2:2, zuletzt in München aus einem 0:4 noch ein 3:4. Und auch diesmal belohnten sie sich für ihren Kampfgeist: Porath scheiterte vor seinem Tor gleich zweimal am stark reagierenden Kevin Trapp, erst der dritte Versuch war drin – entsprechend sauer war Trapp in dieser Szene auf seine Vorderleute. Der Ärger war aber beim Schlusspfiff verflogen: Die Eintracht hat nun ein Fünf-Punkte-Polster auf Verfolger Leipzig und wirkt extrem stabil im Kampf um die Königsklasse.

    Frankfurt in München, Kiel gegen Leverkusen

    Für beide Teams stehen nun richtig große Aufgaben an: Frankfurt tritt bei Bayern München an (23.02., 17.30 Uhr), Kiel empfängt zu Hause Bayer 04 Leverkusen (22.02., 15.30 Uhr).

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  • FSV klettert auf Platz sechs: Jonathan Burkardt grätscht…

    FSV klettert auf Platz sechs: Jonathan Burkardt grätscht…


    Stand: 16.02.2025 23:02 Uhr

    Der 1. FC Heidenheim kommt in der Bundesliga weiter nicht vom Fleck. Mainz 05 hingegen durfte sich dank eines starken Startelf-Comebacks von Jonathan Burkardt über drei Punkte freuen.

    Der 1. FSV Mainz 05 hat zum Abschluss des 22. Spieltags mit 2:0 beim 1. FC Heidenheim gewonnen und springt damit auf Tabellenplatz sechs. Heidenheim steckt nach der fünften Bundesliga-Niederlage nacheinander weiter im Tabellenkeller fest und bleibt nur aufgrund des um fünf Treffer besseren Torverhältnisses auf Rang 16 und damit vor dem punktgleichen VfL Bochum (beide 14 Punkte).

    “Wir haben viele zweite Bälle gut eingesammelt und sind dann in den richtigen Situationen vor dem Tor eiskalt gewesen”, sagte der Mainzer Angreifer Jonathan Burkardt nach dem Spiel im Sportschau-Interview. Heidenheims Kapitän Patrick Mainka tat sich schwer, eine Erklärung für die nächste Niederlage zu finden: “Es ist jede Woche irgendwie das gleiche. Gleicher Spielverlauf, wir sind schon drin und auf Augenhöhe, aber am Ende reicht es einfach nicht. Das wiederholt sich gerade Woche für Woche.”

    Viel Rotation bei Heidenheim, Burkardt mit Startelf-Comeback

    Heidenheims Trainer Frank Schmidt veränderte seine Startelf im Vergleich zum erfolgreichen Auftritt in Kopenhagen auf acht Positionen, bei den Mainzern stand Stürmer Jonathan Burkardt nach seiner Verletzungspause erstmals seit Mitte Januar wieder in der Startformation.

    Beide Teams begannen am Sonntagabend abwartend, gefährliche Torszenen waren in der Anfangsphase rar gesät. Ein Schuss von FCH-Verteidiger Tim Siersleben ging deutlich am Mainzer Gehäuse vorbei (12. Minute), auf der anderen Seite verhinderte Patrick Mainka mit einer starken Grätsche die Entstehung einer Großchance für 05-Angreifer Nelson Weiper. Erste Prüfungen für einen der beiden Torhüter gab es erst Mitte der ersten Hälfte, Robin Zentner parierte zweimal stark die Schüsse von Mathias Honsak (25.) und Patrick Mainka (26.).

    Burkardt schießt Mainz 05 zur Halbzeit-Führung

    In einer Phase, in der Heidenheim dem Führungstreffer etwas näher war, schlugen die Gäste zu. Anthony Caci spielte einen scharfen Pass von Rechtsaußen in den Strafraum, Jonathan Burkardt grätschte den Ball unbedrängt und unhaltbar ins lange Eck – das 0:1 (29.). Paul Nebel hatte bis zum Pausenpfiff die einzige weitere Chance der Partie, seinen Schuss aus spitzem Winkel parierte FCH-Keeper Kevin Müller (38.).

    Weiper erhöht kurz nach dem Seitenwechsel

    Keine vier Minuten nach dem Seitenwechsel legte Mainz nach. Wieder war Jonathan Burkardt beteiligt – und zwar wieder mit einer Grätsche. Der zweimalige deutsche A-Nationalspieler lief in halblinker Position in den Strafraum und flankte den Ball im Rutschen zu Nelson Weiper, der ohne Mühe zum 0:2 einköpfen konnte (49.). Die Gastgeber schüttelten den erneuten Rückschlag schnell ab und hatten durch einen Volleyschuss von Honsak die gute Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch Zentner lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte (52.).

    In der 62. Minute war das starke Startelf-Comeback von Jonathan Burkardt beendet, nach einem Tor und einem Assist machte er Platz für Jae-Sung Lee. Der FCH bemühte sich nach Kräften, zurück ins Spiel zu kommen, doch Mainz stand defensiv stabil und hatte durch Caci sogar die Chance aufs dritte Tor – Kevin Müller parierte sehenswert (71.). Heidenheim entwickelte insgesamt zu wenig Torgefahr, wirklich zwingend wurde es erst in der 74. Minute, als Marvin Pieringers Schuss aus Nahdistanz in letzter Sekunde von Dominik Kohr per Grätsche entschärft wurde. In der 89. Minute stand wieder Pieringer im Fokus, als er mit seinem Schuss am abermals hervorragend reagierenden Zentner scheiterte.

    Insgesamt fehlte Heidenheim die Durchschlagskraft, während Mainz 05 dank einer sehr seriösen Mannschaftsleistung drei Punkte mit nach Rheinhessen nehmen durfte.

    Heidenheim in der Conference League gefordert

    Für den 1. FC Heidenheim geht es am Donnerstag (20.2., 18:45 Uhr) mit dem Playoff-Rückspiel in der Conference League gegen den FC Kopenhagen weiter. Nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel kann das Team von Frank Schmidt den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen. Am darauffolgenden Sonntag (23.2., 15:30 Uhr) ist Heidenheim in der Bundesliga bei RB Leipzig zu Gast. Mainz 05 empfängt einen Tag vorher (22.2., 15:30 Uhr) den FC St. Pauli.

    Sendung am So., 16.2.2025 23:20 Uhr, SWR Sport, SWR



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  • Gefährliche Diskussion um Bayern

    Gefährliche Diskussion um Bayern


    Der FC Bayern wird in Leverkusen zum „FC Harmlos“. Trotzdem ist man in München zufrieden. Doch reicht dieser Fußball für die großen Titel?

    Nur zwei harmlose Torschüsse, kein Eckball und ein xG-Wert von 0,01 – die Zahlen des FC Bayern im Topspiel bei Bayer Leverkusen sind die eines Absteigers. Und die Negativrekorde ließen sich noch weiter fortsetzen.

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    Rekordnationalspieler Lothar Matthäus unkte nach der Partie bei Sky, er habe nie solch harmlose Bayern erlebt. Im STAHLWERK Doppelpass bei SPORT1 bezeichnete Europameister Steffen Freund die bayerische Leistung als „Aprilscherz“ und Manager-Legende Reiner Calmund stellte fest: „Es gab keine einzige Aktion, bei der hätte ein Tor fallen können.“

    Einen Experten zu finden, der sich von den Bayern begeistert zeigte, war am vergangenen Wochenende unmöglich. Nur Stefan Effenberg gab sich relativ milde. Der SPORT1-Experte: „Bayern hat in der Defensive funktioniert, offensiv war es schwach. Aber das 0:0 haben sie gerne mitgenommen. Was wollten die Bayern nicht? Verlieren! Und das haben sie geschafft.“

    Wie ist die Bayern-Leistung zu deuten?

    Es ist die Lesart, die man an der Säbener Straße am liebsten hören dürfte. Motto: Ja, schwach gespielt, aber immer noch Tabellenführer.

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    „Wir sind acht Punkte vorne – im Februar … Das könnt ihr bezeichnen, wie ihr wollt. Ihr könnt es mit Adjektiven ummanteln, bis es kracht. Egal ob das meisterlich ist oder nicht: Wir sind acht Punkte vorn und haben am Dienstag die Chance, (in der Champions League; Anm. d. Red.) weiterzukommen. Um den Rest kümmern wir uns nicht“, sagte Thomas Müller.

    Manuel Neuer erklärte am SPORT1-Mikro: „Es ist skurril, dass wir den ersten Torschuss in der 70. Minute hatten. Das gehört zum Fußball auch dazu. Ich glaube, wie wir es verteidigt haben, war sehr gut.“

    Seine Aussagen garnierte der Kapitän dabei mit einem lausbübischen Grinsen, ließ aber den Fakt aus, dass es mindestens dreimal hinter ihm hätte klingeln können. Zweimal hatte Bayer 04 Aluminium getroffen, in der Schlussphase vergab Florian Wirtz eine Mega-Chance auf die Führung.

    „Catenaccio alla Bavaria“

    Die Bayern fühlen sich wohl in der Rolle, die sie in Leverkusen spielten. Ein Hauch von „Catenaccio“ umwehte die Münchner. Also jener italienische Fußballstil, bei dem das Ergebnis über allem steht. Ein torloses Remis oder ein 1:0-Sieg reicht oftmals, um zufrieden zu sein. An der Säbener Straße hatte man im Vorfeld des Topspiels nicht ohne Grund „Box-Defending“ trainiert.

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    Doch die Erzählung vom „Catenaccio alla Bavaria“ ist gefährlich. Sie passt nicht zum Weltbild des FC Bayern. Der Rekordmeister will dominant sein und spätestens seit der Ära Guardiola auch schönen Fußball bieten. Vor allem Ex-CEO Karl-Heinz Rummenigge hatte immer wieder das attraktive Spiel eingefordert.

    Insbesondere Niko Kovac bekam in seiner Zeit als FCB-Coach das Münchner Misstrauen gegenüber Ergebnisfußball zu spüren. Auch als Thomas Tuchel vergangene Saison zumindest in der Königsklasse Dominanz gegen Erfolg eintauschte, war man klubintern nur halbwegs zufrieden.

    Vincent Kompany – eigentlich auch ein Freund der Dominanz – entschied sich gegen Bayer um. Erstmals in dieser Saison beschloss der Bayern-Trainer, sich ganz und gar an die Spielweise des Gegners anzupassen.

    „Wir haben gut verteidigt. Wir haben uns diesen Punkt verdient. Wir kommen aus einem riesigen Kampf gegen Glasgow und müssen am Dienstag (im Rückspiel der Champions-League-Playoffs gegen Celtic; Anm. d. Red.) wieder bereit sein.“

    Eine Erklärung, die einleuchtet, aber nicht jedem gefällt. Einzelne Bayern-Fans forderten in den sozialen Medien sogar „Konsequenzen“ – wie immer diese auch aussehen mögen …

    Traut Kompany seiner Mannschaft noch nicht?

    Doch es gibt noch eine weitere Theorie, die die bayerische Leistung erklären könnte: Kompany wollte auch deswegen auf Nummer sicher gehen, weil er seiner Mannschaft noch nicht das große Feuerwerk zutraut – zumindest nicht in den Topspielen.

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    Zur Erinnerung: Wenn die Bayern in dieser Saison schwächelten, dann in großen Spielen: Barcelona, Aston Villa, Rotterdam – selbst das Pokal-Aus gegen Leverkusen im Dezember oder das 3:3 bei Eintracht Frankfurt könnte man dazuzählen.

    Fakt ist: Echte „Crunchtime“-Bayern sind die Münchner noch nicht. Nicht umsonst spricht Sportvorstand Max Eberl immer wieder davon, dass man sich in einer Entwicklung befinde.

    Aber: Der Rekordmeister muss noch kein Top-Team sein. Denn erst im März, April und Mai werden die ganz großen Spiele kommen. Wahrscheinlich bereits im Achtelfinale der Champions League. Ein möglicher Gegner: Bayer Leverkusen.



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  • Über 4.400 Anklagen von der AfD

    Über 4.400 Anklagen von der AfD


    “Dieser braune Mist”

    Ex-Frankfurt-Boss: “Habe über 4.400 Anklagen von der AfD”

    16.02.2025 – 23:06 UhrLesedauer: 1 Min.

    Peter Fischer: Der Unternehmer war über zwei Jahrzehnte lang Präsident von Eintracht Frankfurt.Vergrößern des Bildes

    Peter Fischer: Der Unternehmer war über zwei Jahrzehnte lang Präsident von Eintracht Frankfurt. (Quelle: IMAGO/osnapix / Hirnschal/imago-images-bilder)

    Der langjährige Klubchef der Eintracht äußert sich bei einer Veranstaltung zu seinem Kampf gegen Rechts – und erhält besonders für eine Äußerung großen Applaus.

    Er ist bekannt für seine politischen Statements, nahm noch nie ein Blatt vor den Mund – besonders im Kampf gegen Rechtsextremismus und die AfD. Nun hat Peter Fischer, der frühere Vereinspräsident von Bundesligist Eintracht Frankfurt, mit einer erneut klaren Positionierung und einer Aussage Aufsehen erregt. Dies berichtet die “Bild”.

    Demnach habe der 68-Jährige an einer Demonstration der Christopher-Street-Day-Bewegung in Frankfurt teilgenommen – und für eine Rede großen Applaus von den fast 20.000 Teilnehmern erhalten. Fischer bezeichnete die in Teilen gesichert rechtsextreme AfD als “dieser braune Mist” und forderte die Gesellschaft zum Handeln auf, rechten Strömungen entgegenzuwirken: “Setzt ein klares Zeichen in dieser Stadt!”

    Mehr noch: Fischer erklärte auch unter dem Jubel der Zuschauer, er habe “mittlerweile über 4.400 Anklagen von der AfD. Ich bin nicht stolz drauf, aber mir werfen diese Penner vor, dass ich gegen ihre Lügen kämpfe.” Fischer kündigte an: “Sie werden keinen Prozess gewinnen.” Seinen Auftritt auf der Demonstration schloss er mit einem emotionalen “Ich liebe Euch.”

    Fischer, der von 2000 bis 2024 Präsident der Hessen war und den DFB-Pokalsieg 2018 sowie den Europa-League-Erfolg 2022 miterlebte, hatte sich schon in der Vergangenheit mit klaren Statements deutlich geäußert. Für seine Erklärung in einem Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” im Jahr 2017, nach dem er keine AfD-Mitglieder bei der Eintracht haben wolle, erntete der Unternehmer viel Zuspruch.



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