Kategorie: VfL Wolfsburg

  • Warum Keeper Marius Müller ein schmerzhaftes Geheimnis

    Warum Keeper Marius Müller ein schmerzhaftes Geheimnis


    Wolfsburg. Dieser Mann ist ein echter und kerniger Kerl. 1,92 Meter groß, 85 Kilogramm schwer, ein Händedruck wie eine Schraubzwinge. Nerven? Kennt er nicht. So einen kann offenbar wenig bis nichts umhauen. Oder gibt‘s da doch doch etwas, so eine Art weiche, vielleicht sogar sensible Seite? Als Schiedsrichter Felix Brych im Weserstadion abpfiff, der 2:1-Sieg im Sack war, marschierten die Spieler des VfL in eine Richtung – in die ihres Keepers. Sie wussten, bei wem sie sich zu bedanken hatten für den eminent wichtigen Dreier bei Werder, dem Big-Point-Sieg, der den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten weiter träumen lässt von der Rückkehr ins internationale Geschäft.

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    Der 31-Jährige hatte die Gastgeber mit gut einem halben Dutzend gewaltiger Paraden zur Verzweiflung gebracht, man konnte sogar den Eindruck gewinnen, dass die Mauer Müller an diesem Samstagnachmittag nicht zu bezwingen war. Dass Mitchell Weiser es dann am Ende doch noch gelang – geschenkt. Der einstige Schalker, von den eigenen Kollegen gefeiert, musste dann noch ein Bad nehmen vor der Gästekurve, die Wolfsburger Anhänger huldigten die Leistung ihres Keepers mit stimmungsvollen Sprechchören, die dazu führten, dass der Profi ein gekonntes Tänzchen auf den Rasen legte.

    Gegen Frankfurt brach er sich den kleinen Finger

    „Es tut gut, solche Momente zu erleben“, sagte er bescheiden, „ich will es einfach nur genießen. Ich genieße jeden Augenblick, jede Sekunde und jedes Training“, beschrieb er sein Seelenleben. Die Nummer 2 der Wolfsburger war gegen Bremen die große Nummer. Und das war keine Selbstverständlichkeit. Ganz nebenbei: Als er in den Katakomben der Arena stand, zeigte er seine linke Hand. Über den kleinen Finger hatte Müller einen blauen Gummiüberzug. Dann sagte er mit einem Schmunzeln: „Den habe ich mir bereits gegen Frankfurt gebrochen.“ Dann huschte ein kurzes Lächeln über sein Gesicht. „Den brauche ich nicht, um Bälle zu halten.“

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    „Ich bin ein Spieler, der das Große und Ganze sieht“

    Nun hat Trainer Ralph Hasenhüttl nach eigener Aussage ein „Luxusproblem“. Seine Nummer 2 hält wie eine Nummer 1. Was passiert mit der Nummer 2, wenn die Nummer 1, Kamil Grabara, nach seiner Muskelverletzung wieder zurückkommt? Setzen Sie sich dann wieder brav auf die Bank, Herr Müller? Der Keeper legte eine kleine Denkpause ein, dann sagte er. „Netter Versuch. Den müssen Sie auch machen. Ich bin jetzt einfach happy, was kommen wird, wird man sehen. Ich bin ein Spieler, der das große Ganze sieht.“ Außerdem sei das „sowieso nicht meine Geschichte“. Soll heißen: Der Ball liegt nun bei Hasenhüttl.

    „Marius bleibt die Nummer 1 B. Nummer 1 A bleibt Kamil, er hat uns in dieser Spielzeit auch bereits einige Spiele gewonnen und bewiesen, dass er eine klare Nummer 1 ist.“

    Ralph Hasenhüttl

    VfL-Trainer

    Auch sein Trainer hatte bereits geahnt, dass die Frage nach der Rangfolge im Wolfsburger Tor kommen könnte. Und hatte die klare Replik bereits parat. Grabara, sollte er wieder zurückkehren, zum Beispiel bereits in der kommenden Partie gegen Aufsteiger FC St. Pauli, bleibt die Nummer 1, Müller muss dann wieder zurück auf die Bank. Aber seine Entscheidung verpackte der Österreicher hübsch mit einem Schleifchen. „Marius bleibt die Nummer 1 B. Nummer 1 A bleibt Kamil, er hat uns in dieser Spielzeit auch bereits einige Spiele gewonnen und bewiesen, dass er eine klare Nummer 1 ist.“ Dann betonte der 57-Jährige, dass er unglaublich happy darüber sei, dass er zwei so „außergewöhnliche“ Torhüter und er auch auf den andere Positionen gute und hochklassige Alternativen habe, die ihn dazu befähigen würden, verletzungsbedingte Ausfälle wie die des Kapitäns Maximilian Arnold gut auffangen zu können. Nicht ganz unwichtig im Endspurt der Liga, schließlich will Grün-Weiß das große Ziel Rückkehr ins internationale Geschäft mit aller Macht schaffen. Das kann aber nur – siehe Müller – gelingen, wenn personelle Ausfälle nicht zu einem Leistungsabfall führen.

    Und wenn dann auch noch so ein geerdeter und bescheidener Typ wie der Mann, den Doppelpacker Patrick Wimmer als „noch verrückter als ich“ bezeichnete, dafür sorgt, dass der VfL Spiele gewinnt, klingt das gut bis wunderbar.

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    Apropos wunderbar: Dass Hasenhüttl seinen Jungs nach dem hart erkämpften Sieg zwei freie Tage kredenzte, gehört in diese Kategorie und wird Folgen haben. Denn Müller kündigte an, sich ins bunte Karnevalstreiben stürzen zu wollen, vielleicht sogar in der Hochburg Köln. Als was er sich denn verkleiden würde, wollte er dann allerdings nicht verraten. Das sei sein großes Geheimnis, sagte er. Vielleicht kramt Müller aus seiner Kostümkiste ein Superman-Trikot raus – das würde perfekt passen zu seinem Auftritt am Samstagnachmittag in Bremen.

    AZ/WAZ



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  • VfL Wolfsburg verärgert über Handelfmeter

    VfL Wolfsburg verärgert über Handelfmeter


    Elfmeter-Ärger im DFB-Pokal

    “Soll er sich den Arm abschneiden, oder was?”


    Aktualisiert am 27.02.2025Lesedauer: 2 Min.

    Die entscheidende Szene: Kilian Fischer bekommt den Ball an den rechten Arm.Vergrößern des Bildes

    Die entscheidende Szene: Kilian Fischer bekommt den Ball an den rechten Arm. (Quelle: IMAGO/Michael Taeger)

    Das Ausscheiden aus dem DFB-Pokal war für den VfL Wolfsburg bitter. Über die entscheidende Szene wurde sich im Nachgang heftig echauffiert.

    Der VfL Wolfsburg wollte am Mittwochabend ins Halbfinale des DFB-Pokals einziehen. Doch daraus wurde nichts. Die Niedersachsen verloren bei RB Leipzig mit 0:1 und schieden aus dem Wettbewerb aus. Doch das Zustandekommen des Treffers von Benjamin Šeško sorgte für Ärger im VfL-Lager.

    Was war passiert? Der Torschütze hatte die Führung für Leipzig per Handelfmeter erzielt. Dem Treffer ging eine durchaus strittige Entscheidung von Schiedsrichter Tobias Reichel voraus. Denn Šeško hatte VfL-Verteidiger Kilian Fischer den Ball zuvor aus äußerst kurzer Distanz an den Arm geschossen. Der Videoassistent korrigierte Reichel in der Folge nicht.

    Dementsprechend bedient war Wolfsburg Torhüter Marius Müller nach der Partie. “Ein Ausscheiden ist immer scheiße, aber mit so einer Entscheidung ist’s halt schwierig”, sagte der 31-Jährige am Sky-Mikrofon. Auf die Frage, ob der Pfiff zumindest halbwegs nachzuvollziehen sein, antwortete Müller: “Nein, nein, nein. Also auf gar keinen Fall.”

    Kurz darauf wurde der Keeper noch deutlicher. “Ich glaube, wenn du es auf dem Platz in der realen Geschwindigkeit siehst und dann auch im Fernsehen siehst, dann ist es niemals, niemals wirklich ein Handelfmeter”, sagte Müller. “Ich meine, was soll Kili machen: Soll er sich den Arm abscheiden, oder was?” Dass es in solchen Fällen keine klare Linie gebe, sei aber bereits seit Jahren “das große Problem.”

    Auch Wolfsburgs Sportdirektor Sebastian Schindzielorz zeigte sich enttäuscht darüber, wie das Aus zustande gekommen war. “Es ist richtig bitter, dass so eine Entscheidung dieses wichtige Spiel entscheidet”, erklärte er. “Ich glaube, das hatte das Spiel nicht verdient. Es hatte sich aber ein wenig abgezeichnet, denn der Schiedsrichter hat kein richtiges Gefühl für das Spiel bekommen.”

    VfL-Trainer Ralph Hasenhüttl betonte, es sei “nicht nachzuvollziehen”, warum der Videoassistent Reichel nicht an den Bildschirm geschickt habe. “Er hat’s nicht gemacht. Warum, verstehe ich nicht”, sagte der Coach.



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  • Nach Mainz-Enttäuschung: Schäfer vermeidet

    Nach Mainz-Enttäuschung: Schäfer vermeidet


    Eigentlich sah die Bilanz der vergangenen Wochen von RB Leipzig zuversichtlich aus. Auch vor dem Halbfinaleinzug gegen den VfL Wolfsburg (1:0) verloren die Sachsen seit vier Spieltagen nicht mehr. Die Kehrseite der Medaille: Gewinnen konnte man auch nur einmal. Die Qualifikation für die Champions League ist in akuter Gefahr, erst recht nach der heutigen Niederlage gegen Mainz 05.

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    Gegen den Tabellennachbarn aus Rheinhessen ging die Elf von Marco Rose durch einen Treffer von Xavi Simons bereits in der ersten Minute in Führung, konnte das Ergebnis aber im heimischen Stadion nicht ins Ziel bringen und verlor mit 1:2. Besonders bitter, die Mainzer ziehen damit in der Tabelle an den Leipzigern vorbei und rangieren nun auf Platz vier.

    Kein öffentlicher Rückhalt für Rose

    Die Trainerdiskussion ist direkt vorprogrammiert. Eigentlich der genau richtige Moment, als Funktioniär nach vorne zu treten und sich hinter Rose zu stellen. Anders als bei vorherigen Rückschlägen verzichtete Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer aber komplett auf ein öffentliches Interview. Auch andere RB-Funktionäre mieden am heutigen Samstagnachmittag die Mikros wie der Teufel das Weihwasser. Kein Zitat ist auch ein Statement.

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    Wenigstens Kevin Kampl fand klare Worte. „Wir müssen alle langsam mal verstehen, dass diese Saison schwierig ist und dass das auch bis zum Ende so bleiben wird und uns auf dem Weg in die Champions League nichts geschenkt wird. Das wird bis zum Ende ein Kampf“, erklärte der Mittelfeld-Motor, „am Mittwoch haben wir hier noch den Einzug ins Pokal-Halbfinale gefeiert. Jetzt müssen aber auch die Fans mal sehen, dass wir sie brauchen.“ Klare Worte des Rückhalts hätten sicher auch Rose gutgetan.



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  • Viele frische Gesichter bei Werder Bremen! DAS sind die

    Viele frische Gesichter bei Werder Bremen! DAS sind die


    1. DeichStube
    2. News

    Wesley Adeh (v.l.), Maik Lukowicz, Karim Coulibaly: Bei Werder Bremen rücken gegen den VfL Wolfsburg einige eher unbekannte Gesichter in den Kader.
    Wesley Adeh (v.l.), Maik Lukowicz, Karim Coulibaly: Bei Werder Bremen rücken gegen den VfL Wolfsburg einige eher unbekannte Gesichter in den Kader. © gumzmedia

    Weil es beim SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg etliche Ausfälle gibt, rücken einige neue Gesichter in den Kader und auf die Bank. Wer sind die Neulinge?

    Bremen – Eine Grippewelle hat den SV Werder Bremen derzeit fest im Griff. Gleich fünf Spieler fehlen dem Team von Trainer Ole Werner im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) kurzfristig krankheitsbedingt: Romano Schmid, Marco Grüll, Justin Njinmah, Skelly Alvero sowie Patrice Covic. Zudem fallen Marvin Ducksch (Oberschenkel) und Marco Friedl (Innenbandzerrung im Knie) verletzt aus. Macht in Summe sieben Spieler, auf die die Grün-Weißen gegen die Niedersachsen verzichten müssen.

    Werder Bremen mit frischen Gesichtern im Kader: Wesley Adeh, Karim Coulibaly und Maik Lukowicz auf der Bank

    Dafür stehen gleich drei eher unbekannte Gesichter im Kader des SV Werder Bremen: der erst 17-jährige Mittelfeldspieler Wesley Adeh und der gleichaltrige Innenverteidiger Karim Coulibaly aus der Bremer U19. Auch dabei ist erstmals der 30-jährige U23-Knipser Maik Lukowicz. Während Coulibaly und Lukowicz ihre Premiere im Bundesliga-Aufgebot der Grün-Weißen feiern, ist es für U17-Nationalspieler Adeh bereits die zweite Kader-Nominierung. Erstmals dabei war der U19-Kapitän, der im Januar seinen ersten Profivertrag unterzeichnet hatte, beim 4:2-Hinspielsieg des SVW gegen, na klar, den VfL Wolfsburg. Bei den Trainingseinheiten der Profis ist Wesley Adeh schon eine ganze Weile regelmäßig zu sehen, auch im Zillertal war er im vergangenen Sommer dabei und kam dabei auch in Testspielen des Bundesligisten zum Einsatz.

    Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg: Karim Coulibaly und Maik Lukowicz mit Bundesliga-Kader-Premiere

    Adehs U19-Teamkollege Karim Coulibaly hatte mit seinem Wechsel im vergangenen Sommer vom Hamburger SV an die Weser für Aufsehen gesorgt – vor allem wegen der Anreise. Er legt die rund 100 Kilometer zwischen den beiden Hansestädten gemeinsam mit seinem Berater im Hubschrauber zurück. Einen Film davon veröffentlichte er in den sozialen Medien bei Instagram und erntete dafür Kritik. Inzwischen zählt der deutsche U17-Nationalspieler (sieben Einsätze, null Tore) nach längerer Verletzungspause zum Stammpersonal im Team von Trainer Cedric Makiadi.

    Maik Lukowicz hatte in der vergangenen Spielzeit 50 Tore für Werder Bremens U23 in der fünftklassigen Bremen-Liga erzielt und war damit nicht nur ein Garant für den Wiederaufstieg in die Regionalliga Nord, sondern gewann auch die „Torjägerkanone für alle“ als deutschlandweit erfolgreichster Oberliga-Torjäger. Auch in der vierten Liga knipste der Mittelstürmer bislang zwölf Mal in 22 Partien, obwohl er zwischen Bank und Startelf pendelt. (mwi)



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  • VfL Wolfsburg muss wochenlang auf Sebastiaan Bornauw

    VfL Wolfsburg muss wochenlang auf Sebastiaan Bornauw


    Der VfL Wolfsburg muss wochenlang auf Sebastiaan Bornauw verzichten. Der Innenverteidiger verpasste bereits die DFB-Pokal-Partie gegen RB Leipzig mit Fußproblemen. Auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen gab Trainer Ralph Hasenhüttl genauere Einblicke zur Verletzung des 25-Jährigen.


    „Seb hat Probleme mit dem Sprunggelenk oder im Mittelfuß, ein leichtes Knochenödem“, erklärte Hasenhüttl und lieferte eine ungefähre Prognose zur Ausfalldauer: „Er wird jetzt sicherlich eine geraume Zeit ausfallen. Das kann zwischen drei und sechs Wochen sein.“

    Entstanden sei die Verletzung dadurch, dass der Belgier „immer mit Schmerztabletten spielte“, mutmaßte Hasenhüttl. Bornauw sei „ein sehr ehrgeiziger Spieler, der Schmerzen auch unterdrücken kann“, was in diesem Falle offenbar alles andere als vorteilhaft war.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Leverkusen schlägt Frankfurt klar, Wimmer mit

    Leverkusen schlägt Frankfurt klar, Wimmer mit


    Bremen/Leipzig – Bayer Leverkusen hat das Titelrennen der deutschen Fußball-Bundesliga zumindest ansatzweise spannend gehalten. Der Titelverteidiger setzte sich am Samstag im Schlager beim Tabellendritten Eintracht Frankfurt mit 4:1 durch und liegt als erster Verfolger weiter acht Punkte hinter Spitzenreiter Bayern München. ÖFB-Teamspieler Patrick Wimmer schoss den VfL Wolfsburg mit einem Doppelpack zu einem 2:1-Sieg bei Werder Bremen, Mainz schob sich mit einem 2:1 in Leipzig auf Rang vier.



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  • Marius Müller überzeugt weiter als „Nummer eins-b“

    Marius Müller überzeugt weiter als „Nummer eins-b“


    Marius Müller hat sich in den vergangenen Wochen als sicherer Rückhalt für den VfL Wolfsburg etabliert. Auch beim 2:1-Auswärtssieg gegen Werder Bremen zeigte der Torhüter eine starke Leistung – doch an der Hierarchie im Tor ändert das nichts.


    Trainer Ralph Hasenhüttl stellte nach dem Spiel klar: „Die Nummer eins-a spielt. Aber Müller hat es sehr gut gemacht.“ Der Coach sieht in der aktuellen Situation jedoch kein Problem, sondern ein Luxusproblem: „Es ist wichtig, dass wir eine Alternative haben, die uns das Niveau hält.“

    Besonders lobte Hasenhüttl die Ausstrahlung seines Keepers: „Er strahlt eine unglaubliche Ruhe aus und hat in den letzten Spielen gezeigt, dass er uns im Spiel halten kann.“ Müller sei ein „gestählter“ Torhüter, der bereits bei Vereinen mit großer Fan-Power (1. FC Kaiserslautern, FC Schalke 04) gespielt hat. Daher könne er mit der etwas ruhigeren Situation in der Autostadt bestens umgehen.

    Solange Kamil Grabara noch ausfällt, bleibt Müller also weiter im Tor – und beweist mit jeder Partie, dass Wolfsburg auf der Torhüter-Position bestens aufgestellt ist.

    Quelle: Pressekonferenz

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  • Hasenhüttl lobt Entwicklung von Patrick Wimmer

    Hasenhüttl lobt Entwicklung von Patrick Wimmer


    Patrick Wimmer war beim 2:1-Auswärtssieg des VfL Wolfsburg gegen Werder Bremen der entscheidende Mann. Mit einem Doppelpack führte er die Wölfe zum Sieg und unterstrich seine starke Entwicklung in den vergangenen Wochen.


    Trainer Ralph Hasenhüttl zeigte sich nach der Partie beeindruckt von Wimmers Leistung: „Er hat eine unglaubliche Dynamik und ist gegen den Ball immer unangenehm. Er gewinnt viele Bälle und sorgt mit seinem Tempo für gefährliche Umschaltsituationen.“ Genau diese Eigenschaften machten ihn gegen Bremen so wertvoll.

    Hasenhüttl betonte zudem, dass Wimmer in den richtigen Momenten effizient sei: „Wenn du so effektiv bist, dann reichen auch mal 60 Minuten – und dann ist das auch gut so.“ Gleichzeitig fordert der Coach von seinem Offensivmann, weiter hungrig zu bleiben: „Er darf sich nicht zurücklehnen, sondern muss sich weiterentwickeln, dann hat er eine große Zukunft.“

    Mit seinen Qualitäten und seinem stetigen Fortschritt könnte Wimmer in den kommenden Wochen eine noch wichtigere Rolle bei den Wölfen einnehmen. Wenn er seine Effektivität weiter steigert, könnte er für Wolfsburg zum Schlüsselspieler im Saisonendspurt werden.

    Quelle: Pressekonferenz

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  • VfL Bochum: Horn patzt folgenschwer, unnötige Pleite im

    VfL Bochum: Horn patzt folgenschwer, unnötige Pleite im


    Ausgerechnet ein Patzer des frisch zur Nummer eins auserkorenen Torhüters Timo Horn kostet den VfL Bochum zumindest einen Punkt gegen die TSG 1899 Hoffenheim: 0:1-Heimniederlage.

    Der VfL Bochum hat einen großen Schritt im Tabellenkeller verpasst und das Duell mit der TSG 1899 Hoffenheim mit 0:1 verloren. Dadurch ist die TSG erst einmal enteilt.

    Bochum-Trainer Dieter Hecking startete mit drei Veränderungen in das so enorm wichtige Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Im Gegensatz zum 1:1 in Wolfsburg brachte Hecking anstelle von Gerrit Holtmann, Ivan Ordets und Erhan Masovic das Trio Maximilian Wittek, Jakov Medic und Felix Passlack.

    Die Musik machte aber zunächst Hoffenheim. Tom Bischof schlug einen Freistoß aus dem linken Halbfeld in den VfL-Sechzehner, wo Medic gleich zweimal blocken musste. Der VfL überstand die Situation jedoch unbeschadet.

    Bochum seinerseits meldete sich in der zehnten Minute an – ebenfalls durch Medic. Der köpfte jedoch nur an den Außenpfosten und ließ die Mega-Chance zur Führung für die Bochumer liegen.

    VfL Bochum: T. Horn – Oermann, Medic, Bernardo – Passlack (75. Miyoshi), Sissoko (87. Pannewig), Wittek (87. Bamba) – Bero, Krauß (80. de Wit) – P. Hofmann, Masouras (75. Broschinski)

    TSG 1899 Hoffenheim: Baumann – Kaderabek, Chaves (59. Akpoguma), Östigard, Prass – Stach, F.O. Becker – Bischof, Kramaric (87. Nsoki), Moerstedt (59. Tabakovic) – G. Orban (84. Touré)

    Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach)

    Zuschauer: 24210

    Tor: 0:1 Bischof (72.)

    Ein unterhaltsames Bundesliga-Spiel, in dem der VfL mehr und mehr die Kontrolle übernahm. Mitte der ersten Hälfte kam Hoffenheim kaum mehr hintenraus, doch die Bochumer belohnten sich nicht.

    Stattdessen hätte die TSG das wiederum um ein Haar bestraft. Doch Andrej Kramaric schoss in der 40. Minute knapp drüber. Weil auch Philipp Hofmann noch zwei Gelegenheiten liegen ließ (44., 45.) ging es torlos in die Pause.

    Nach der Pause nahmen sich beide Teams eine kurze Anlaufphase. Dann aber zündete der VfL Bochum. Binnen zwei Minuten hatten Matus Bero (54, 54.) und Tom Krauß (55.) gleich drei gute Chancen auf das 1:0 für die Gastgeber, vergaben jedoch. So blieb Hoffenheim am Leben, auch wenn die Durchschlagskraft fehlte. Anton Stachs Distanzschuss rauschte nach 60 Minuten knapp über den Querbalken.

    Die Strafe folgte zwölf Minuten später, wenn auch unter Mithilfe von Schlussmann Timo Horn. Der hätte einen harmlosen Schuss von Tom Bischof zur Seite wegfausten oder sogar fangen müssen. Stattdessen rutschte ihm der Ball über die Handschuhe – 0:1, klarer Torwartfehler (72.).

    Der VfL Bochum versuchte nochmal alles, erholte sich von dem Gegentor aber nicht mehr. Während die TSG einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht hat, profitiert der VfL aus seiner Sicht immerhin von den Niederlagen des 1. FC Heidenheim (0:3 gegen Borussia Mönchengladbach) und des FC St. Pauli (0:2 gegen Borussia Dortmund).



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  • Spielbericht | Zwei Blitzstarts: Wimmer verschärft

    Spielbericht | Zwei Blitzstarts: Wimmer verschärft



    Werder Bremen hat auch am Samstag gegen Wolfsburg verloren. Die Wölfe starteten in beide Hälften ideal und siegten am Ende mit 2:0.

    Mann des Nachmittags: Patrick Wimmer.


    Mann des Nachmittags: Patrick Wimmer.

    IMAGO/Eibner


    Ole Werner rotierte nach dem enttäuschenden 1:2 im Pokal-Viertelfinale in Bielefeld mächtig durch. Pieper, Veljkovic, Agu, Bittencourt und Burke starteten für Jung, Malatini, Köhn (alle drei Bank), Grüll (krank) und Ducksch (Muskelverletzung). Auch Schmid und Njinmah (beide krank) fehlten im Bremer Kader, weswegen das vor allem offensiv schon das letzte Aufgebot war. Mit Coulibaly, Adeh und Lukowicz nahmen drei Spieler aus der zweiten Mannschaft auf der Bank Platz.


    Ralph Hasenhüttl wechselte nach dem 0:1 im Pokal in Leipzig doppelt: Roerslev und Wind begannen für Fischer und Tiago Tomas (beide Bank).

    Zetterer schwach, Müller ganz stark


    Die Partie hätte für verunsicherte Bremer nicht schlechter anfangen können: Nach einer Ecke von Skov Olsen sah Zetterer ganz schlecht aus, von Wimmer prallte der Ball schließlich ins Tor (6.). Der SVW tat sich unheimlich schwer, eine Reaktion auf den frühen Rückstand war zunächst nicht zu sehen. Immerhin näherte sich dann Silva in der Offensive mal an, sein Schuss streifte den linken Außenpfosten (19.).


    Aber das machte Werder Mut, die Hausherren waren nun besser drin, auch, weil Wolfsburg dem SVW den Ball überließ. Silva hatte direkt die nächste gute Chance, aber Müller parierte den Kopfball des Stürmers gut (22.). Der SVW war in dieser Phase besser, ein Ausgleich wäre verdient gewesen. Nach einem hohen Ballgewinn war Stage dann frei durch, doch Müller war mit einer tollen Parade im Eins-gegen-eins zur Stelle (29.). Die Gastgeber zeigten mit etwas Verspätung in der ersten Hälfte eine gute Reaktion, belohnten sich aber nicht. Da Müller auch gegen Weiser auf dem Posten gewesen war (33.), ging es mit dem schmeichelhaften 1:0 für Wolfsburg in die Kabinen.

    Wieder Wölfe-Blitzstart dank Wimmer


    Und auch der zweite Durchgang begann mit einem frühen Nackenschlag für Werder, Wimmers leicht abgefälschter Distanzschuss schlug rechts oben ein (48.). Ein Wirkungstreffer, wie sich zeigen sollte. Denn anschließend ging bei Bremen gar nichts mehr. Aus dem Nichts kam der SVW nach einem Standard dann zur Anschlusschance, aber erneut war der an diesem Tag sehr starke Müller gegen Stage auf dem Posten (69.).


    Mit einem Dreifachwechsel Köhn, Kaboré und Topp für Agu, Bittencourt und Silva versuchte Werner nochmal einzuwirken (72.). Erst kurz vor dem Ende schnupperte der SVW nochmal am Punktgewinn, aber Weisers Anschlusstreffer kam letztlich zu spät (90.). Die Wölfe nahmen somit dank Wimmer und eines sehr starken Müller drei Punkte von der Weser mit.


    Wolfsburg trifft in der kommenden Woche erneut auf einen Klub aus dem Norden: St. Pauli gastiert am Samstag (15.30 Uhr) bei den Niedersachsen. Bremen ist zeitgleich in Leverkusen gefordert.



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