Kategorie: Bundesliga Teams

  • Jamie Gittens stinksauer – so reagiert Niko Kovac

    Jamie Gittens stinksauer – so reagiert Niko Kovac


    Bochum. BVB-Profi Jamie Gittens muss in der zweiten Halbzeit gegen Bochum Platz machen für Maximilian Beier – und ist darüber gar nicht begeistert.



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  • VfL Bochum 1848 – Borussia Dortmund | 22. Spieltag | Spielbericht | Highlights

    VfL Bochum 1848 – Borussia Dortmund | 22. Spieltag | Spielbericht | Highlights


    Sirtaki anne Castroper! Der VfL Bochum hat am 22. Spieltag der Bundesliga 2:0 (2:0) gegen Borussia Dortmund gewonnen. Winterneuzugang Georgios Masouras schnürte dabei einen Doppelpack (33., 35.). Durch den Sieg holte der VfL wichtige Punkte im Abstiegskampf und ließ BVB-Trainer Niko Kovac weiter auf seinen ersten Bundesliga-Sieg mit den Schwarz-Gelben warten.

    In einem richtungsweisenden Spiel für beide Mannschaften empfing der VfL Bochum Borussia Dortmund zum 22. Spieltag der Bundesliga. Während die Gastgeber dringend Punkte im Abstiegskampf benötigten, wollten die Dortmunder den Anschluss an die Champions-League-Plätze wahren. Bochums Trainer Dieter Hecking musste auf den gesperrten Maximilian Wittek und den verletzten Myron Boadu verzichten, während beim BVB Julian Ryerson ebenfalls gesperrt fehlte.

    Bochum startet furios

    Horn steht hinten sicher – Christof Koepsel

    Nach der Pause versuchte Dortmund, das Spiel zu drehen. Salih Özcan kam für Marcel Sabitzer ins Spiel, um das Mittelfeld zu stabilisieren. Trotz deutlicher Überlegenheit im Ballbesitz (63 Prozent) gelang es den Schwarz-Gelben nicht, klare Torchancen zu kreieren. Die Bochumer Defensive um den starken Debütanten Timo Horn im Tor stand sicher. In der 69. Minute hatte Masouras sogar die Chance auf seinen Hattrick, scheiterte aber dreimal in Folge an Kobel. Dortmund erhöhte in der Schlussphase den Druck, doch selbst die Einwechslungen von Maximilian Beier und Giovanni Reyna brachten nicht den gewünschten Erfolg.

    Spieler des Spiels: Georgios Masouras

    Bundesliga Match Facts
    xGoals: Bochum 2,98 – Dortmund 3,25
    Schnellster Spieler: Julien Duranville (BVB), 34,78 km/h
    Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 2:0 von Georgios Masouras (BOC), 41 Prozent
    Most Pressed Player: Jamie Gittens (BVB), 25 Mal unter Gegnerdruck
    Beste Pass Effizienz: Pascal Groß (BVB), +4,34

    Fantasy Heroes: Georgios Masouras (VfL Bochum 1848, 369 Punkte), Ibrahima Sissoko (VfL Bochum 1848, 215 Punkte), Tim Oermann (VfL Bochum 1848, 198 Punkte)



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  • Jude Bellingham: Ex-BVB-Star sorgt mit Ausraster für Ärger!

    Jude Bellingham: Ex-BVB-Star sorgt mit Ausraster für Ärger!


    Drei Jahre kickte Jude Bellingham für Borussia Dortmund. Im schwarz-gelben Trikot reifte der 21-Jährige vom Mega-Juwel zum Weltstar. Folgerichtig wagte der Engländer im Sommer 2023 den nächsten Schritt und wechselte für über 100 Millionen Euro zu Real Madrid.

    In der spanischen Hauptstadt hat sich Jude Bellingham inzwischen nahtlos eingefügt. Doch nach einer überragenden Premierensaison inklusive Champions-League-Titel läuft es in diesem Fußballjahr noch nicht ganz rund. Nun sorgt der Ex-BVB-Star für Aufregung – ein Ausraster wird ihm zum Verhängnis!

    Jude Bellingham: Platzverweis nach Schiedsrichterbeleidigung

    Es ist die 39. Spielminute im Estadio El Sadar des CA Osasuna. Real Madrid gastiert beim Tabellensiebten der La Liga, liegt nach einem frühen Führungstreffer von Kylian Mbappe mit 1:0 in Führung. Doch dann zeigt Schiedsrichter Jose Luis Munuera Montero auf einmal die rote Karte für Jude Bellingham. Der verlässt sichtlich gereizt den Rasen, ist mit der Entscheidung des Spielleiters offenbar überhaupt nicht einverstanden.


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    Doch was war passiert? Wie „The Athletic“ berichtet, soll der 21-Jährige schon vor der Szene von der Schiedsrichterleistung genervt gewesen sein. Die erneute Diskussion mit Munuera Montero soll dem Schiedsrichter dann zu weit gegangen sein, weil sich Bellingham eine verbale Entgleisung erlaubt haben soll. Laut der „Sun“ fielen die Worte: „Mit allem Respekt, aber fuck off.“

    Bellingham beteuert seine Unschuld

    Nach dem Spiel bestätigt der Star von Real Madrid diese Berichte zwar, stellt aber auch klar: „Ich habe niemanden beleidigt, das ist auf dem Video deutlich zu sehen, ich sage es nicht einmal direkt zum Schiedsrichter, ich sage es zu mir selbst. Es war ein Kommunikationsfehler und ein klarer Fehler des Schiedsrichters“. Hintergrund: Im Spielbericht hatte Munuera Montero vermerkt, Bellingham habe „fuck you“ zu ihm gesagt.



    Besonders ärgerlich aus Sicht der Madrilenen: Osasuna konnte die Überzahl ausnutzen und sich am Ende noch durch ein 1:1-Unentschieden einen Zähler erkämpfen. Reals Vorsprung auf Stadtnachbar Atletico Madrid und den FC Barcelona schmilzt dagegen weiter.



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  • Längst eine “Horrorsaison”: Niko Kovac und die Fans des BVB können einem nur leidtun

    Längst eine “Horrorsaison”: Niko Kovac und die Fans des BVB können einem nur leidtun


    Ein historischer Fehlstart und ganz viele Horrorstatistiken: Niko Kovac und vor allem die BVB-Fans können einem leidtun. Ein Kommentar.

    Nach dem 3:0 in der Champions League bei Sporting Lissabon war eigentlich alles für einen Aufschwung beim BVB angerichtet. Das kreative Lebenszeichen in der Offensive und die stabile Defensive ernteten von allen Seiten Lob, vier Tage später war davon allerdings nichts mehr zu sehen. Überhaupt nichts.

    Nach einem desaströsen Auftritt und individuellen Totalausfällen wie von Niklas Süle ging Borussia Dortmund mit 0:2 in Bochum baden – mit Vollgas zurück auf dem Boden der Tatsachen. Platz elf in der Bundesliga, acht Punkte Rückstand auf die direkte Champions-League-Qualifikation und ein historisch schlechter Start für Trainer Niko Kovac sind die bittere Realität.

    Der Nachfolger von Nuri Sahin und Interimscoach Mike Tullberg ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren (!), der seine ersten beiden Bundesligaspiele verloren hat. Ein Negativwert, der für immer an Kovac haftet. Obendrein baute er seine Durststrecke von 13 sieglosen Spielen (elf davon mit dem VfL Wolfsburg) im deutschen Oberhaus aus.

    Kovac kann einem nur leidtun. Gleiches gilt auch für die BVB-Fans, deren Geduld längst überstrapaziert wurde. Jene, um die Sahin noch bei der Saisoneröffnung im Sommer vor tausenden Dortmund-Anhängern im Signal Iduna Park gebeten hatte. Dieser Saisonverlauf geht einzig allein auf die Kappe der Mannschaft und diejenigen, die sie zusammengestellt haben!



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  • Was BVB-Verlierer und Kovac nach Pleite in Bochum machen,

    Was BVB-Verlierer und Kovac nach Pleite in Bochum machen,


    Nach der enttäuschenden Niederlage gegen Bochum steht Borussia Dortmund heftig in der Kritik. Die Stars verweigern Interview, Trainer Kovac gibt dafür eine blamable Erklärung. Experte Didi Hamann findet klare Worte – und fordert drastische Konsequenzen.

    Borussia Dortmund steckt nach der 0:2-Niederlage beim VfL Bochum tief in der Krise. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac zeigte eine desolate Leistung. Vielleicht noch schwächer als der Auftritt auf dem Platz: Nach dem Spiel verkrochen sich die Spieler, stellten sich keinen Interviews (nur das Pflichtprogramm für TV-Rechteinhaber wurde gemacht). 

    Auf die Frage eines Reporters dazu an Kovac, gab der eine beschämende Antwort. Der Reporter fragte in der Pressekonferent: “In der Mixed Zone war keiner Ihrer Spieler, da bekommt das Gefühl, als würde keiner Verantwortung übernehmen. Wie sehen Sie das?”

    Kovac blamiert BVB mit Aussage, wieso sich Verlierer vor Interviews drückten

    Die Antwort von Kovac: “Die Jungs haben ihr Programm, sie spielen wieder in vier Tagen, glaube ich, da ist es klar, dass die Jungs dementsprechend Maßnahmen unternehmen, damit sie so schnell wie möglich regenerieren und so schnell wie möglich die Nahrung zu sich führen, die sie brauchen, um dementsprechend schneller wieder an Bord zu sein. Ich bin ja da, das reicht ja.”

    Eine krampfhafte Aussage, die den desolaten Zustand des BVB in aller Klarheit beschreibt. 

    Hamann: „Wie von allen guten Geistern verlassen“

    „Ich bin sprachlos“, sagte auch Sky-Experte nach dem BVB-Spiel über das gesamte Auftreten der Dortmunder. Noch wenige Tage zuvor hatte der BVB mit einem souveränen Sieg in der Champions League noch überzeugt, doch in Bochum wirkte das Team wie ausgewechselt. 

    „Sie machen ein schönes Spiel in Lissabon, wo es nicht einfach ist zu gewinnen. Und heute sind sie wieder wie von allen guten Geistern verlassen.“

    Besonders in der Kritik stand Julian Brandt. Der Mittelfeldspieler fand gegen Bochum kaum ins Spiel, verlor viele Bälle und leistete sich eine schwache Passquote. Hamann nahm kein Blatt vor den Mund: „Was Brandt heute gespielt hat, war unterirdisch.“

    Während der TV-Experte Kapitän Emre Can und Verteidiger Nico Schlotterbeck zumindest für ihren Einsatz lobte, sah er bei anderen Akteuren kaum Hoffnung. „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität oder Leidenschaft waren nicht zu sehen“, urteilte er und fügte hinzu: „Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“

    Der BVB hat wohl zu viele „Schönspieler“, findet Hamann

    Für den TV-Experten steht fest: Beim BVB muss sich grundlegend etwas ändern. Die Mannschaft habe zu viele „Schönspieler“, die dem Team nicht weiterhelfen würden. Er forderte daher einen personellen Umbruch: „Du musst irgendwann mal sagen bei diesen Spielern: ‚Es ist genug!‘ Dann musst du einen Schnitt machen und die Spieler ersetzen.“

    Doch dieser Neuanfang könnte teuer werden. Dietmar Hamann glaubt, dass Dortmund sich von bis zu acht Spielern trennen müsste – eine Herausforderung, gerade wenn die Qualifikation für die Champions League verpasst wird. Dennoch sei das für ihn keine Ausrede: „Mit der Truppe, so wie sie zusammengestellt ist, ist Hopfen und Malz verloren.“

    Die Krise in Dortmund spitzt sich weiter zu. Während die Fans auf eine Reaktion der Mannschaft hoffen, stellt sich die Frage, ob die Vereinsführung Hamanns drastische Einschätzung teilt – und ob sie bereit ist, die von ihm geforderten Konsequenzen zu ziehen.



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  • Bundesliga: BVB blamiert sich in Bochum, Stuttgart schmeißt den Sieg weg

    Bundesliga: BVB blamiert sich in Bochum, Stuttgart schmeißt den Sieg weg


    In der Fußball-Bundesliga standen am Samstagnachmittag vier Spiele an. Borussia Dortmund wollte nach dem klaren Sieg in der Champions League beweisen, auch im Alltag bestehen zu können. Das ging in die Hose. Genau wie das Heimspiel der VfB Stuttgart.

    Blamage statt Befreiungsschlag: Borussia Dortmund hat das Derby beim stark abstiegsbedrohten VfL Bochum verloren und rutscht immer tiefer in die Krise. Das Team von Trainer Niko Kovac unterlag dem Revierrivalen verdient mit 0:2 (0:2). Vier Tage nach dem 3:0-Sieg in der Champions League bei Sporting Lissabon leistete sich der BVB krasse defensive Patzer und war vorne harmlos.

    Das Szenario einer Saison ohne internationalen Startplatz wird immer realistischer. Dortmund ist nur noch Mittelmaß. Erstmals seit 41 Jahren unter Timo Konietzka verlor wieder ein BVB-Trainer seine ersten beiden Bundesliga-Partien. In den vergangenen sechs Ligaspielen hat die Borussia nur einmal drei Punkte geholt.

    Bochum schöpfte mit dem prestigeträchtigen Erfolg dagegen neuen Mut im Abstiegskampf. Der VfL gab zumindest vorübergehend den letzten Platz an Holstein Kiel ab. Vor 26.000 Zuschauern im ausverkauften Ruhrstadion erzielte Georgios Masouras (33./35. Minute) beide Bochumer Tore.

    Erst drückte er den Ball nach starker Vorarbeit von Philipp Hofmann über die Linie, dann nutzte er einen haarsträubenden Dortmunder Abwehrfehler eiskalt aus. Niklas Süle, der erstmals seit Anfang Dezember wieder in der Bundesliga spielte, wollte den Ball zu Kobel zurückspielen. Masouras lief den Rückpass jedoch problemlos ab und traf zum 2:0 für Bochum.

    VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg 1:2 (0:0)

    rotz des sehenswerten Solos von Joker Nick Woltemade hat der VfB Stuttgart einen Rückschlag im Kampf um die erneute Qualifikation für die Champions League hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Coach Sebastian Hoeneß musste sich in der Fußball-Bundesliga dem VfL Wolfsburg mit 1:2 (0:0) geschlagen geben. Dadurch beendeten die Gäste, die sich weiter im Tabellenmittelfeld aufhalten, ihre Sieglos-Serie im fünften Anlauf. Stuttgart verpasste den Sprung auf einen Königsklassen-Platz und ist nur noch Sechster.

    58.000 Zuschauer sahen ein intensives, aber auch fehlerbehaftetes Duell. Die beste Möglichkeit im ersten Durchgang vergab VfB-Kapitän Atakan Karazor per Kopf (44. Minute). Nach der Pause brachte Woltemade die Gastgeber in Führung (72.), ehe der ehemalige Stuttgarter Tiago Tomás nur fünf Minuten später ausglich und Mohamed Amoura die Partie per verwandeltem Handelfmeter drehte (87.).

    1. FC Union Berlin – Bor. Mönchengladbach 1:2 (0:2)

    Der Positiv-Trend des 1. FC Union ist schon wieder gestoppt. Die Berliner kassierten daheim im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei ein 1:2 (0:2) gegen Europapokal-Anwärter Borussia Mönchengladbach. Mit schnellem und direktem Spiel legten die Gäste die Schwächen der Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart offen, die Tore für Gladbach erzielten Lukas Ullrich (10. Minute) und Tim Kleindienst (26.).

    Per Foulelfmeter gelang Andrej Ilic (63.) noch der Anschlusstreffer für die Berliner nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte. Für zumindest einen Punkt reichte es aber nicht. In der Tabelle verpassten es die Berliner, sich nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen weiter von den Abstiegsrängen abzusetzen. Die Gladbacher unterstrichen ihre Ambitionen auf den Einzug ins internationale Geschäft.

    FC St. Pauli – SC Freiburg 0:1 (0:0)

    Durch ein Eigentor kurz vor Schluss hat der FC St. Pauli sein Heimspiel noch verloren. Der Aufsteiger unterlag dem SC Freiburg mit 0:1 (0:0). Das Tor für den Tabellensechsten der Fußball-Bundesliga fiel erst in der 88. Minute, weil Philipp Treu einen Schuss von Christian Günter noch ins eigene Netz lenkte.

    Für die Freiburger war es im engen Rennen um die Europa-League-Plätze bereits der dritte 1:0-Sieg in Serie. Da fiel es am Ende auch nicht mehr ins Gewicht, dass Vincenzo Grifo kurz vor der Pause einen Foulelfmeter auf groteske Weise verschossen hatte (45.).

    Beim FC St. Pauli gehören insgesamt vier ehemalige Freiburger zum Kader und auch der Sportchef Andreas Bornemann spielte und arbeitete früher einmal für den SC. Der Stadionsprecher stellte die Hamburger deshalb auf launische Weise als „Badischer FC“ vor, aber die besondere Kenntnis der Freiburger Spielweise half dem Aufsteiger kaum.



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  • BVB U23 beendet Pleitenserie – Wichtiger 1:0-Sieg gegen den

    BVB U23 beendet Pleitenserie – Wichtiger 1:0-Sieg gegen den


    Rot-Weiss Essen (3:1 beim SV Wehen Wiesbaden), der VfL Osnabrück (5:1 bei Hannover 96 II) und Waldhof Mannheim (5:0 gegen Hansa Rostock) hatten die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund mit ihren Siegen mächtig unter Druck gesetzt. Die U23 des BVB ging so mit einem auf drei Punkte geschrumpften Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz ins Heimspiel gegen den SV Sandhausen – und landete einen extrem wichtigen Befreiungsschlag.

    Nach drei Niederlagen in Folge ohne eigenes Tor fand die im Vergleich zur 0:1-Niederlage am vergangenen Sonntag in Osnabrück auf drei Positionen veränderte Borussia gut ins Spiel und beendete früh ihre Flaute. In der 14. Minute spielte sich Jordi Paulina im Strafraum durch und legte mit viel Übersicht ab für Franz Roggow, der das erste Dortmunder Tor seit dem 3:1-Sieg am 18. Januar bei der SpVgg Unterhaching besorgte.

    Marcel Lotka hält die Null

    In der Folge hatte der BVB gleich mehrere hochkarätige Chancen, auf 2:0 zu erhöhen, ließ aber sämtliche Gelegenheiten liegen und hatte etwa bei einem Aluminiumtreffer von Jordi Paulina auch eine Portion Pech. Von Sandhausen kam vor der Pause nahezu nichts. Im zweiten Durchgang agierten die Kurpfälzer verbessert, waren aber nicht wirklich zwingend und scheiterten bei ihren beiden besten Chancen an einem jeweils gut reagierenden Marcel Lotka im BVB-Tor, während die Borussia nur noch selten gefährlich wurde.

    Vor einem schwierigen Programm mit drei echten Auswärtsspielen bei Alemannia Aachen, beim TSV 1860 München und bei Dynamo Dresden sowie einem gefühlten Auswärtsspiel gegen Rot-Weiss Essen war es für die Mannschaft von Trainer Jan Zimmermann enorm wichtig, sich Luft zu verschaffen. Punkten die Kellerklubs so weiter wie in den ersten Wochen des Jahres, muss die BVB U23 aber sicherlich noch weitere Siege einfahren, um auf der sicheren Seite zu bleiben.



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  • Kovac nach BVB-Pleite: „Werden nicht die Nerven verlieren“

    Kovac nach BVB-Pleite: „Werden nicht die Nerven verlieren“


    Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat auch in der Krise Ruhe und Konzentration gefordert. „Es geht darum, dass man in der Situation trotzdem die Ruhe bewahrt. Das ist das ganz Wichtige“, sagte der 53-Jährige nach der 0:2-Niederlage des BVB beim VfL Bochum. „Wir werden nicht die Nerven verlieren.“ Dortmund hat in diesem Jahr von sieben Bundesligaspielen fünf verloren und nur eins gewonnen.

    Kovac verteidigte, dass keiner seiner Spieler nach den TV-Interviews in der Interviewzone für die anderen Medien in den Katakomben des Ruhrstadions auftauchte. „Wir spielen wieder in vier Tagen“, sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch.

    Kovac ergänzte: „Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.“ Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: „Ich bin ja da. Das reicht ja.“



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  • BVB nach Derbypleite sprachlos: Hausarbeit zu schwierig

    BVB nach Derbypleite sprachlos: Hausarbeit zu schwierig


    Der neue Dortmunder Trainer Niko Kovac nimmt seine redeunwilligen Spieler in Schutz: “Ich bin ja da.”

    Nach der Derbypleite waren die Spieler von Borussia Dortmund sprachlos. Niemand tauchte nach dem ernüchternden 0:2 (0:2) beim Abstiegskandidaten VfL Bochum in der Mixed Zone auf, um den Journalisten Rede und Antwort zu stehen. “Sie spielen wieder in vier Tagen, sie haben ihr Programm und müssen so schnell wie möglich regenerieren”, sagte Trainer Niko Kovac bei der Pressekonferenz entschuldigend und fügte an: “Ich bin ja da, das reicht ja.”

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    So blieb es dem neuen Trainer vorbehalten, die Nichtleistung seiner Schützlinge im Revierderby zu erklären. Dass er seine ersten beiden Bundesligaspiele mit dem BVB verloren habe, “sei nicht schön”, sagte der 53-Jährige, der noch am Dienstag mit 3:0 bei Sporting Lissabon triumphiert hatte, “das sind eklige Spiele nach der Champions League. Es ist unser Anspruch, solche Spiele über die Bühne zu bringen. Das haben wir nicht geschafft. Die Hausarbeit in der Bundesliga Woche für Woche zu erledigen, ist schwierig.”

    Trotz der Enttäuschung nahm Kovac seine Stars in Schutz. Sie hätten schon verstanden, was er von ihnen im Derby erwartet habe, “aber sie konnten es nicht umsetzen”. Er habe auch nicht gesehen, dass sein Team den Kampf nicht angenommen habe. “Ich habe keine Mannschaft gesehen, die sich nur hat kaputt treten lassen”, sagte Kovac, “was wir nicht gut gemacht haben, war die Chancenverwertung in der ersten Halbzeit.”

    Dass der BVB in der zweiten Hälfte nicht eine Großchance herausspielte, “war definitiv zu wenig für uns”, meinte er, aber: “Wir werden jetzt nicht die Nerven verlieren. Es geht darum, dass man in der Situation trotzdem die Ruhe bewahrt.” Gar nicht so einfach, wenn man als Tabellenelfter schon acht Punkte Rückstand auf die Champions-League-Plätze hat.



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  • Kovac sagt seltsame Dinge: Bei Borussia Dortmund herrscht blankes Entsetzen

    Kovac sagt seltsame Dinge: Bei Borussia Dortmund herrscht blankes Entsetzen



    Kovac sagt seltsame Dinge

    Bei Borussia Dortmund herrscht blankes Entsetzen

    Die Krise von Borussia Dortmund ist doch nicht überwunden. Der Sieg bei Sporting Lissabon hat der Mannschaft keine Stabilität und kein Selbstvertrauen gegeben. Beim VfL Bochum blamiert sich das Team bis auf die Knochen. Über eine Aussage kann man sich nur wundern.

    Im Bochumer Ruhrstadion fühlten sich die Fans des VfL am Samstagnachmittag um fast 20 Jahre zurückversetzt. Im Revierderby gegen Borussia Dortmund bekamen sie endlich wieder “Gutes vom Griechen” serviert. Bebende Theofanis-Gekas-Vibes erfassten das Stadion, es erklang wieder der Sirtaki, Georgios Masouras hatte zweimal getroffen. In der 33. und 35. Minute tanzte das Stadion im Takt des Griechen. Der Tabellenletzte der Bundesliga hatte den BVB doppelt geschockt. Vier Tage nach der 45-Minuten-Gala in der Champions League bei Sporting Lissabon rissen sich die Schwarzgelben ihre klitzekleine Euphorie in einer fürchterlichen Saison wieder ein.

    Sie hatten hernach für einen kurzen Moment große Wut in sich gespürt. Nach dem 0:2, so endete das Spiel auch, waren die Dortmunder wie Furien nach vorne gestürmt. Zweimal verpasste Serhou Guirassy ein Tor, einmal war es Nico Schlotterbeck. Der VfL ging höchst verdient mit der klaren Führung in die Pause und nahm das Glück der Tüchtigen einfach mal mit. Dieses Mal lief es anders als im Hinspiel. Als die Bochumer ebenfalls mit 2:0 führten und dann unmittelbar vor der Pause ein Gegentor kassierten. Guirassy traf. Am Ende gewann der BVB 4:2.

    Im Zweikampf geht der BVB unter

    VfL Bochum – Borussia Dortmund 2:0 (2:0)

    Tore: 1:0 Masouras (33.), 2:0 Masouras (35.)
    Bochum: Horn – Oermann, Ordets, Masovic, Bernardo – Sissoko, Krauß (90. Losilla) – Masouras (88. Broschinski), Bero, Holtmann (74. Gamboa) – Hofmann (88. De Wit). – Trainer: Hecking
    Dortmund: Kobel – Süle (63. Couto), Can, Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer (46. Özcan), Groß (80. Reyna) – Adeyemi (63. Duranville), Brandt, Gittens (58. Beier) – Guirassy. – Trainer: Kovac
    Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)
    Gelbe Karte: Bernardo (4)
    Zuschauer: 26.000 (ausverkauft)

    Viel ist seither passiert. Die Bochumer haben sich von Trainer Peter Zeidler getrennt, dessen Engagement als ganz großes Missverständnis in die Geschichte des Klubs eingeht. Und die Dortmunder haben den traurigen Nuri Şahin vor die Tür gesetzt. Für Zeidler übernahm Dieter Hecking, der die chaotische Mannschaft nach und nach stabilisiert und mittlerweile zu einem echten Herausforderer im Abstiegskampf geformt hat. In Dortmund sprang kurzfristig der hyperemotionale Mike Tullberg erfolgreich ein, ehe Niko Kovac übernahm. Was es gebracht hat? Gute Frage.

    Noch unter der Woche waren sie hellauf begeistert. Hatten sich nach dem Spiel in Lissabon auf dem richtigen Weg aus der Krise gewähnt und sahen etwas Gutes heranwachsen. Doch das zarte Frühlingspflänzchen der Hoffnung starb im frostigen Bochum. Und die Dortmunder sind so wieder einmal mit der immer gleichen Debatte konfrontiert. Warum ist diese Mannschaft selten bis nicht in der Lage gegen kampfstarke Gegner voll dagegenzuhalten? Warum ist sie so wehr- und mittellos? Wo sind die Führungskräfte? Außer Emre Can war niemand zu sehen. Dabei wussten sie doch genau, was sie in Bochum erwartet. Keine ballverliebte Mannschaft, wie es Sporting war, sondern ein Team, das sich in jeden Zweikampf wirft, das das Stadion mitreißen kann, wenn es rennt, kämpft und grätscht. Aber von der Borussia kam nahezu nichts. Und wieder herrscht Vollalarm.

    “Es ist nicht so, dass es zum dritten oder vierten Mal passiert, es passiert zum siebten oder achten Mal”, ärgerte sich Abwehrspieler Nico Schlotterbeck und redete sich in einem Monolog in Rage: “Wenn du weißt, was dich in Bochum erwartet, musst du das Spiel annehmen und das haben wir nicht geschafft, vor allem am Anfang. Die Basics im Fußball, Zweikämpfe annehmen und dann führen, das muss sich schleunigst ändern. Wenn wir das nicht hinbekommen, sind wir da, wo wir gerade stehen, auch zu Recht. Wir müssen es schnell hinbekommen, denn sonst ist die Saison eine Horrorsaison. Ich hoffe, wir bekommen es hin und ich glaube auch daran.”

    “Wir dürfen nicht anfangen in Panik zu verfallen”

    Woher er den Glauben nimmt, unklar. Im Ruhrstadion wird er auch in einer ausführlichen Analyse nichts finden, das auf eine gute Zukunft des BVB hindeutet, der in der Bundesliga auf Platz elf abgestürzt ist und nur noch einen Zähler Vorsprung vor dem FC Augsburg hat. Das ist nicht die Welt, in der sich die Dortmunder sehen. Aber es ist die Welt, in der die Dortmunder leben. Die erneute Qualifikation für die Champions League ist mit nun acht Zählern Rückstand über den Weg Bundesliga ein fast utopisches Ziel geworden. Und ob es erneut gelingt, in der Königsklasse einen so furiosen Lauf hinzulegen, wie in der vergangenen Saison, als das Finale erreicht und gegen Real Madrid knapp verloren worden war? An diesem Samstagnachmittag klingt das völlig absurd.

    Die Bochumer hatten dem BVB nicht nur physisch zugesetzt, sie waren auch spielerisch die bessere Mannschaft. Hatten beste Gelegenheiten verpasst, früh auf 3:0 zu stellen. Und immer wieder hatte Masouras seine Füße im Spiel. Der Grieche war im Wintertransferfenster auf den letzten Drücker gekommen. Nach zwei vergeblichen Versuchen in den vergangenen Einkaufsphasen hatte es nun endlich geklappt. Und bereits im zweiten Spiel hat er den VfL für sich erobert. Griechen und Bochum, das passt. Wie einst bei Gekas, diesem Stürmer, der ständig im Abseits stand und trotzdem mit 20 Treffern Torschützenkönig der Bundesliga wurde. Nach nur einer Saison ging er nach Leverkusen. Kultstatus “anne Castroper” ist ihm aber bis heute gewiss.

    Beim 1:0 nun drückte Masouras den Ball über die Linie, beim 2:0 ersprintete er einen katastrophalen Rückpass von Niklas Süle und blieb cool. Der BVB hatte bis dahin eine gute Chance durch Guirassy gehabt, die VfL-Torwart Timo Horn, der erstmals seit fast drei Jahren wieder Bundesliga und für den erkrankten Patrick Drewes spielte, stark entschärfte. “Wenn der Ball reingeht, geht das Spiel vielleicht ein bisschen anders aus, aber wir haben es nicht geschafft”, befand Kovac. “In der zweiten Halbzeit haben wir dann so gut wie nichts kreiert.” Die Bochumer spielten dagegen weiter offensiv nach vorne, ignorierten, dass ihnen mit Myron Boadu der torgefährlichste und beste Stürmer verletzt fehlte und berauschten sich zunehmend am eigenen Mut. Kovac sah das alles geschockt mit an, strapazierte danach weiter das Wörterbuch der Fußballweisheiten und bat: “Wir dürfen nicht anfangen in Panik zu verfallen. Wir sind nicht in Panik, aber wir müssen schleunigst gewinnen.”

    Seine vorgeführten Spieler verschwanden nach der Partie weitgehend wortlos. Viele waren an diesem Samstag Totalausfälle gewesen. Etwa die Tempodribbler Karim Adeyemi oder Jamies Gittens, der auf seine Auswechslung wütend reagiert hatte. Niemand wollte offenbar erklären, was einfach nicht mehr zu erklären ist. Schlotterbeck und Torwart Gregor Kobel erfüllten ihre TV-Pflichten, der Rest indes schwieg. In der Mixed Zone tauchte niemand auf, ungewöhnlich. Ebenso wie die Erklärung des Trainers dazu: “Die Jungs haben jetzt ihr Programm”, so Kovac. “Wir spielen in vier Tagen wieder, deswegen ist klar, dass sie Maßnahmen unternehmen, damit sie möglichst schnell regenerieren und so schnell wie möglich die Nahrung zu sich führen, die sie jetzt brauchen, um dementsprechend schneller wieder an Bord zu sein. Ich bin ja da, das reicht.” Aber wofür?



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