Kategorie: Bundesliga Teams

  • Union Berlin: Tim Skarke warnt vor dem BVB – “Nicht drumherum reden”

    Union Berlin: Tim Skarke warnt vor dem BVB – “Nicht drumherum reden”


    In den letzten Wochen hat Union Berlin sich stabilisiert. Einem beachtenswerten Remis gegen RB Leipzig folgte ein rauschender Sieg in Hoffenheim. Doch auch bei der Heim-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach war ein Aufwärtstrend erkennbar.

    Diese Aufwärtstrend schreibt Union Berlins Offensivspieler Tim Skarke (28) auch seinem neuen Trainer Steffen Baumgart zu. Unter dem gehörte der gebürtige Heidenheimer zuletzt dreimal zur Startelf. Vor dem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund sprach er im Interview mit BERLIN LIVE über den neuen Trainer, den Abstiegskampf und seine Verbindung in den Ruhrpott.

    Union Berlin: Skarke warnt vor dem BVB

    BERLIN LIVE: Herr Skarke, sie kamen zu Beginn der Saison oft nur von der Bank, mittlerweile sind Sie in der Startelf fest dabei. Sehen Sie sich als Gewinner des Trainerwechsels?

    Tim Skarke: Für mich ist es erstmal so, dass ich jedes Mal meine Leistung auf dem Platz bringen will und den Vorteil hatte, dass ich viel gespielt habe. Beim Trainer davor hatte ich auch viele Einsatzzeiten, auch von Anfang an. Aber ich muss schon sagen, dass ich die letzten Spiele viel gespielt habe und froh bin, dass ich so viel Zeit bekomme, um mich zu zeigen. Ich muss aber trotzdem weiter hart an mir arbeiten, dass es so bleibt. Das ist erstmal das Wichtigste für mich, dass ich da weiter dranbleibe. Der Trainer gibt mir viele Vorschläge, was ich noch verbessern muss, was ich gut mache. Es ist ein guter Austausch und es ist perfekt für meine Entwicklung.

    Können Sie beschreiben, wie Steffen Baumgart die Mannschaft verändert hat?

    Ich muss schon sagen, dass wir mehr als Team auftreten. Dass wir klarer nach vorne spielen, einen klareren Plan nach vorne haben. Wir trainieren auch ein bisschen individueller und er kann uns als Mannschaft gut anpacken. Für uns ist wichtig, dass wir Woche für Woche unser Spiel auf den Platz bekommen. Wir hatten jetzt schon einige Spiele wie in Hoffenheim, wo wir uns gezeigt haben, wie gut wir als Team sind, was wir für eine Mannschaft haben, was wir von der Qualität im Kader haben. Ich finde, wir haben oft unterm Wert gespielt. Jetzt bekommen wir unsere positive Energie wieder mehr auf den Platz.

    +++ Hertha BSC tief im Tabellenkeller – unter Fiel gab’s plötzlich ganz neue Probleme +++

    Sie haben jetzt zehn Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16. Gucken Sie noch nach unten?

    Natürlich! Wir sind da noch lange nicht raus. Wir müssen jede Woche die Punkte sammeln. Wir haben noch viel zu tun, wir sind trotzdem mitten im Abstiegskampf drin, da gibt es noch einiges zu tun. Wir müssen weiter hart daran arbeiten, dass wir da so schnell wie möglich raus sind. Dafür müssen wir unsere Punkte sammeln.

    Die nächste Chance gibt es gegen Borussia Dortmund, die vor allem in der Liga aktuell große Probleme haben. Wie kann ein Team, das eigentlich so eine Qualität hat, so abstürzen?

    Es ist für mich brutal schwer, sowas von der Ferne aus zu sagen. Das kann an so vielen Faktoren liegen. Man braucht auf jeden Fall nicht drumherum reden, dass die Mannschaft eine brutale Qualität hat, was für Einzelspieler die Mannschaft hat. Da muss man dann schon aufpassen, denn so eine Mannschaft ist zu vielem in der Lage und kann auch schnell wieder einen Umschwung schaffen.

    Auf welchen BVB bereitet sich Union vor?

    In der Champions League hat der BVB auch schonmal ein anderes Gesicht gezeigt. Auf welchen BVB bereiten Sie sich als Team vor?

    Wir spielen am Samstag 18.30 Uhr in Dortmund. Für einen Fußballspieler wie mich gibt es nichts Schöneres als ein Samstagabendspiel vor so einer Kulisse zu haben. Wir werden uns gut vorbereiten und das Trainerteam wird uns einen Plan mitgeben, den wir einstudieren und dann versuchen am Samstag umzusetzen.

    Sie haben schonmal in Dortmund gespielt. Was macht diese Kulisse mit einem Fußballer?

    Für mich ist es absolut schön da zu spielen. Da ist so viel Power, so viel Energie. Von Union werden uns wahrscheinlich wieder richtig viele Auswärtsfahrer unterstützen. Das ist immer krass zu sehen, wie viele da mitkommen. Für mich ist das immer das Coolste, wenn man in einem geilen Stadion spielt mit vielen Fans und die Lautstärke da ist. Das ist einfach etwas Besonderes.

    Tim Skarke schwärmt von den Union-Fans

    Sie haben die Auswärtsfahrer angesprochen. Auch in der Alten Försterei stehen die Union-Fans für Stimmung. Was bedeuten Ihnen die Fans?

    Sie bedeuten uns alles eigentlich. Man merkt in den Heimspielen, aber auch auswärts, dass die Fans uns immer unterstützen, egal was passiert. Auch wenn wir auch mal eine Phase hatten, wo es ein bisschen schlechter lief, haben sie trotzdem zu uns gehalten. Das ist einzigartig in Berlin. Ich habe hier, glaube ich, noch nie jemanden pfeifen gehört. Wenn du auf dem Platz alles gibst, pushen sie dich von den Rängen bis zum „Geht-nicht-mehr“. Wir müssen aber auch als Mannschaft weiter alles geben, um die Fans mitzunehmen. Ich glaube, das ist ein gutes Miteinander.

    Ein halbes Jahr haben Sie auch für den FC Schalke gespielt. Ist die Partie gegen den BVB daher für Sie noch einmal auf andere Art und Weise besonders?

    Auf jeden Fall. Das ist schon was Besonderes. Vor allem weil meine Freundin und ihre Familie aus dem Ruhrpott kommen. Die haben mich dann auch im Stadion und bei den Spielen unterstützt. Für mich war es auch das erste Mal, dass ich zu so einem großen Klub gegangen bin und das hat mir schon sehr viel bedeutet, für diesen Klub zu spielen, das muss man einfach sagen. Die Fans, das Stadion, das war schon sehr besonders. Ein halbes Jahr hört sich jetzt nicht so lange an, aber mich hat die Zeit sehr geprägt. Daher macht es natürlich schon Spaß jetzt in Dortmund zu spielen. Aber wir spielen da mit Union Berlin und ich will dort wie jedes Wochenende alles geben. Die Motivation ist eh bei 100%.

    Verfolgen Sie Schalke weiterhin?

    Auf jeden Fall. Ich verfolge schon immer viel von dem, was da abgeht. Ich würde sogar gern mal wieder ins Stadion gehen, aber es geht halt zeitlich einfach nicht.


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    Wie nehmen Sie die aktuelle Entwicklung auf Schalke wahr?

    Das ist auch wieder schwer zu sagen von außen. Ich bin ja kein Teil mehr davon, sondern ich bin Teil von Union Berlin und konzentriere mich auf diesen Verein. Aber ich verfolge es schon, habe gesehen, dass es anfangs so gar nicht lief, mit ein paar Transfers dann besser. Am Wochenende haben sie auch wieder gewonnen. Ich glaub, das Wichtigste ist, genau wie hier bei Union, dass die Jungs als Team auftreten. Auch auf Schalke gehen die Fans durchs Feuer, die reißen alles ab. Das ist ein ambitionierter Klub, der gerade in einer Phase ist, wo man dabei ist, sich zu ordnen, aber ich glaube, dass man da langsam wieder auf einem guten Weg ist.



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  • Experte rät Borussia Dortmund zu Kabinen-Besäufnis

    Experte rät Borussia Dortmund zu Kabinen-Besäufnis


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    BVB: Experte rät Borussia Dortmund zu Kabinen-Besäufnis

    Bundesliga

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  • 10,38 Millionen Tickets: Bundesliga schreibt Hinrundenrekord

    10,38 Millionen Tickets: Bundesliga schreibt Hinrundenrekord



    Erfreuliche Zahlen für Bundesliga und 2. Liga: Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat offenbar in der Hinrunde 2024/25 einen erneuten Zuschauerrekord geschrieben.

    Zuschauermagnet in der Bundesliga: u Borussia Dortmund pilgern im Schnitt die meisten Fans im Oberhaus.


    Zuschauermagnet in der Bundesliga: u Borussia Dortmund pilgern im Schnitt die meisten Fans im Oberhaus.

    IMAGO/Fotostand


    Darüber informierte der Ligaverband an diesem Mittwoch. “In der Hinrunde der laufenden Saison 2024/25 kamen so viele Menschen in die Stadien wie nie zuvor. Insgesamt setzten die 36 Klubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga laut den inzwischen vollständig bei der DFL eingereichten Kartenabrechnungen knapp 10,38 Millionen Tickets ab. Dies sind noch einmal rund 100.000 Karten mehr als in der bisherigen Rekordsaison 2023/24”, heißt es auf der Liga-Webseite, ein entsprechendes Schreiben wurde den 36 Vereinen bereits am Dienstag zugestellt.

    Leichter Rückgang in Bundesliga wegen der Absteiger


    Zwar ging die absolute Zuschauerzahl im Oberhaus im Vergleich zum Vorjahr zurück von rund 5,99 auf 5,83 Millionen Besucher, was einen Schnitt von 38.079 Zuschauern bedeutet. Dies hängt der Liga zufolge jedoch vor allem mit Auf- und Abstieg zusammen. Denn während etwa im Schnitt knapp 50.000 Menschen zu den Heimspielen des 1.FC Köln pilgern, kommen beispielsweise zu Aufsteiger Holstein Kiel “nur” 14.815 Menschen pro Partie, was selbstredend auch an der Stadiongröße liegt. Entsprechend stieg die absolute Zuschauerzahl im Unterhaus von 4,28 auf 4,55 Millionen Tickets (Zuschauerschnitt: 29.761), also um rund 270.000 Menschen.


    Zuschauerkrösus in der Bundesliga bleibt Borussia Dortmund (81.365) vor dem FC Bayern (75.000) und dem VfB Stuttgart (59.125). In der 2. Liga liegen noch der FC Schalke 04 (61.387), der Hamburger SV (56.016) und Hertha BSC (50.489) vor dem FC (49.936). Auch mit den Auslastungen von 95,9 Prozent in der Bundesliga und 84,3 Prozent in der 2. Liga dürften die meisten Kluboffiziellen zufrieden sein.

    Lenz sieht niedrige Ticketpreise als Erfolgsfaktor


    Als einen der wesentliche Gründe sieht der Ligaverband die eher noch gemäßigten Kosten für den Stadionbesuch im Quervergleich. “Wichtig für Liga und Klubs bleiben die im europäischen Vergleich moderaten Eintrittspreise, die einer großen Fan- und Zuschauerbasis das Stadionerlebnis ermöglichen”, wird Dr. Marc Lenz, der gemeinsam mit Dr. Steffen Merkel die DFL-Geschäfte führt, zitiert. VIP- und Businesspakete herausgerechnet liegt der durchschnittliche Preis für ein Bundesliga-Ticket bei 26,75 Euro (Vorjahr: 26,48 Euro), für eine Stehplatz-Karte bei 11,99 Euro (Vorjahr: 11,54 Euro). Im Unterhaus liegt der Durchschnittpreis demnach bei 22,56 Euro (Vorjahr: 21,10 Euro). Kurios: Die Stehplatztickets sind hier sogar teurer als in der Bundesliga und kosten aktuell 12,53 Euro (Vorjahr: 11,97 Euro).



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  • Bayer Leverkusen: Mukiele immer wichtiger – Folgt feste

    Bayer Leverkusen: Mukiele immer wichtiger – Folgt feste


    Von PSG ausgeliehen 

    Bayer Leverkusen: Mukiele immer wichtiger – Folgt feste Verpflichtung?

    ©IMAGO

    „Hoffentlich kann er so gut sein, wie Josip Stanisic es am Ende war. Er hatte einen großen Einfluss in der zweiten Saisonhälfte“, sagte Leverkusen-Coach Xabi Alonso im Dezember über Nordi Mukiele. Nach einem schwierigen Start hat sich der 27 Jahre alte Franzose in der Mannschaft festgesetzt. Wie der „Kicker“ berichtet, denken die Verantwortlichen der Werkself über eine feste Verpflichtung der Leihgabe von Paris Saint-Germain nach.

    Kurz vor Ende des Transferfensters im Sommer hatte Bayer 04 Mukiele vom französischen Meister ausgeliehen und damit auf den Abgang von Odilon Kossounou zu Atalanta Bergamo reagiert. Der flexible Verteidiger sollte kurzfristig die Lücke füllen, die sich nach dem Abgang des Ivorers aufgetan hatte. Über ein langfristiges Engagement wurde zunächst nicht verhandelt, sodass keine Kaufoption vereinbart wurde.

    Mukiele fehlte bei PSG regelmäßige Spielpraxis, was durch seine späte Ankunft in Leverkusen zusätzlich erschwert wurde. „Nordi ist noch in seiner Entwicklung, aber auch in seiner Entwicklung in der Mannschaft. Er hatte kein Trainingslager und keine Vorbereitung mit uns“, bremste Alonso die Erwartungen. Es gibt viele Parallelen zu Stanisic, der im Sommer 2023 auf Leihbasis von den Bayern kam. Beide sind flexibel einsetzbar und auch der Kroate hatte anfangs Probleme, sich in die Mannschaft zu spielen, ehe er in der Rückrunde eine wichtige Säule wurde.

    Fester Platz für Mukiele bei Bayer Leverkusen seit Jahreswechsel

    Seit dem Jahreswechsel läuft es aus diversen Gründen deutlich besser für Mukiele. 2024 sammelte er in fünf Bundesliga-Partien nur 124 Minuten und musste öfter auf der von ihm nicht favorisierten rechten Schiene ran. Dies änderte sich im neuen Jahr, auch weil Alonso wie zuletzt beim 0:0 gegen den FC Bayern immer wieder mit Viererkette spielen ließ. Seitdem hat Mukiele seinen festen Platz als Rechtsverteidiger in der Vierer- und als Innenverteidiger in der Dreierkette.

    2025 stand er in fünf von sieben Bundesliga-Spielen auf dem Platz, allesamt über 90 Minuten. Hinzu kommen zwei Partien in der Champions League sowie eine im DFB-Pokal. Ob er für den kommenden Sommer fest verpflichtet wird? „Es ist noch zu früh, um das zu bewerten. Aber Nordi hat sich nach einem schwierigen Start sehr gut entwickelt, ist total im Team integriert und zeigt richtig gute Leistungen“, antwortete Sportchef Simon Rolfes auf „Bild“-Nachfrage.

    Mukiele wird derzeit auf 10 Millionen Euro taxiert, sein Vertrag in Paris läuft noch bis 2027. Sollte Bergamo die Kaufoption von Kossounou aktivieren, spült der Verkauf 25 Mio. Euro in die Bayer-Kasse. Ein Teil davon könnte genutzt werden, um Mukiele zu finanzieren.



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  • Julian Brandt, der Unvollendete beim BVB

    Julian Brandt, der Unvollendete beim BVB


    Eigentlich ließe sich der kleine verbale Irrweg vom Samstagnachmittag leicht als typischer Niko-Kovac-Fauxpas übergehen, schließlich lag der Trainer von Borussia Dortmund, der am Mittwochabend (18.45 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei DAZN) gegen Sporting Lissabon um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League kämpft, schon in anderen Fällen nicht ganz richtig mit seinen Überlegungen. Bei Thomas Müller zum Beispiel, den er beim FC Bayern aussortieren wollte.

    Oder in Wolfsburg, wo Kovac an Omar Marmoush zweifelte. Am Samstag nun hat der kroatische Trainer vor der Partie seiner Dortmunder in Bochum bei „Sky“ mit einer Aussage über seinen heutigen Spieler Julian Brandt für Verblüffung gesorgt: „Wir sind uns alle, glaube ich, einig, dass Jule neben Wirtz und Musiala in diese Range dazugehört.“

    Fachleute, die das genauso denken, dürften eher selten sein, wobei: Erstaunlicherweise zog bereits Nuri Sahin diese Parallele. „Jule hat heute wieder einmal gezeigt, dass er für uns absolut unersetzlich ist“, sagte Kovacs Vorgänger nach einem Sieg in Wolfsburg kurz vor Weihnachten. „Für mich ist Jule in der Bundesliga auf dieser Position unter den Top 3 – neben den anderen beiden Experten.“ Gemeint waren: Wirtz und Musiala.

    Damals, an jenem kalten Dezemberabend, hatte Brandt tatsächlich beeindruckend gespielt, der BVB gewann 3:1, Brandt schoss ein und lieferte eine Torvorlage. Der 28 Jahre alte Offensivspieler hatte gegrätscht, gekämpft und geackert, war ein echter Anführer. Es war ein Auftritt entgegen des Klischees, denn eigentlich steht Brandt seit Jahren unter dem Verdacht, zu glänzen, wenn es läuft.

    Und immer dann abzubauen, wenn Widerstandskraft gefragt ist, so wie in den Wochen vor der Wolfsburg-Partie, als wieder einmal eine Großkrise drohte, die mit Brandt als entschlossenem Anführer abgewendet wurde. Die Erzählung vom Schönspieler greift also zu kurz, die Wahrheit über den Fußballprofi Julian Brand ist komplexer.

    Das falsche Umfeld?

    Denn der in Bremen geborene Offensivspieler ist eine facettenreiche Persönlichkeit, ein Spieler, der nicht einfach sein Ding durchzieht. Ein unglaublich talentierter Fußballer, was wohl zu den Vergleichen mit Wirtz und Musiala verführt. Aber er ist auch ein ewiges Versprechen und ein sensibler Mensch, was ungünstig ist, weil er in einem Klub spielt, wo sensible Menschen nicht unbedingt das beste Leistungsumfeld finden.

    Als er vor dem Champions-League-Finale 2024 nach dem Unterschied zu seinem vorigen Klub Bayer Leverkusen gefragt wurde, sagte er: „Dieser Kontrast ist schon sehr krass. Ich glaube, dass ich hier sehr viel gelernt und erfahren habe. Ich hatte auch mal eine Zeit hier, in der es gar nicht lief. Jetzt bin ich ein viel gestandenerer Spieler.“ Er wurde in den Mannschaftsrat befördert, darf manchmal die Kapitänsbinde tragen.

    Wer mit fast 30 immer noch als „Talent“ gilt, bei dem ist was schiefgelaufen
    Wer mit fast 30 immer noch als „Talent“ gilt, bei dem ist was schiefgelaufenReuters

    Zu einem kühlen Profi, an dem alles abperlt, hat ihn dieser Reifeprozess aber nicht werden lassen. So hat er sich die Trennung von Nuri Sahin sehr zu Herzen genommen. „Wir schämen uns dafür, dass wir den Verein in eine Situation gebracht haben, Nuri Sahin zu entlassen“, hat Brandt im Januar gesagt. „Ich persönlich hätte supergerne mit ihm weitergearbeitet.“

    Der Sport-Geschäftsführer Lars Ricken berichtete von emotionalen Szenen, nachdem er die Mannschaft im Januar unmittelbar nach der Niederlage in Bologna über die soeben vollzogene Entlassung Sahins in Kenntnis gesetzt hatte, er habe „die eine oder andere Träne“ gesehen. Geweint hat dem Vernehmen nach Julian Brandt.

    Acht Trainerwechsel beim BVB seit 2019

    Man muss vorsichtig sein mit Einzelaussagen aus einem Unternehmen mit mehr als 600 Mitarbeitern, aber aus dem Inneren von Borussia Dortmund ist auffallend oft zu hören, dass die Alltagsatmosphäre besser sein könnte. Inwieweit das auch auf die Mannschaft zutrifft, ist schwer zu sagen, aber in Krisenmomenten war immer wieder sogar von außen sichtbar, wie unter den Spielern gestritten wurde. Und Konflikte im unmittelbaren Umfeld wie die verhärtete Front zwischen dem mittlerweile entlassenen Sven Mislintat und Sebastian Kehl ließen sich auch kaum ausblenden.

    Vielleicht spielt Brandt beim falschen Klub, in dem seit seinem Wechsel aus Leverkusen eigentlich noch keine vollständige Saison ohne ernstere Krisenphase zu Ende ging. Acht Trainerwechsel hat er seit seiner Ankunft beim BVB 2019 miterlebt. Dieses Pech mit der Wahl des Arbeitgebers zählt zu den wichtigsten Unterschieden gegenüber Wirtz und Musiala, aber es gibt noch weitere.

    Die Bedeutung des Moments

    Brandt ist ein Offensivspieler alter Schule, technisch stark, ein Spieler voller Ideen mit brillantem Gespür für Räume, der aber nicht immer entschlossen mitverteidigt, wenn Gegner angreifen. Und er war in den vergangenen Jahren für erschreckend viele Ballverluste verantwortlich, die zu gegnerischen Chancen oder gar Toren führten.

    Das ist besser geworden, war aber immer eine Schwäche, die die Jungstars aus der Nationalmannschaft nie hatten. Wenn der Name eines beinahe 30 Jahre alten Fußballprofis immer noch regelmäßig in Verbindung mit dem Begriff „Talent“ auftaucht, ist etwas schiefgelaufen.

    Aber Brandt erweckt auch als gereifter Nationalspieler irgendwie den Eindruck, als sei er nicht vollständig fokussiert. Als lasse er seine Gedanken schweifen, träume ein bisschen. Er darf Ecken und Freistöße schlagen, macht das im Training auch immer wieder brillant, aber in den Spielen führte er Standardsituationen viel zu oft schludrig aus, nicht mit der erforderlichen Konzentration und Wertschätzung für die Bedeutung des Moments.

    Besonders sichtbar war das beim 1:2 gegen Stuttgart vor zehn Tagen, als sein Freistoß tief in der Nachspielzeit die letzte Chance auf den Ausgleich bot. Die Südtribüne hoffte und fieberte, im Strafraum lauerten die Kopfballspieler, doch Brandt schlug den Ball absurd weit am Tor vorbei, irgendwo ins Fangnetz vor dem Publikum.

    Das passte zum Bild vom empfindsamen Spieler, der starke Gefühle nicht so gut in konstruktive Energien umsetzen kann wie manche Kollegen. Das ist sehr menschlich, im Fußball aber manchmal eben eine Schwäche – die Florian Wirtz und Jamal Musiala nicht haben.



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  • BVB, mögliche Gegner im Achtelfinale: Gegen wen spielt

    BVB, mögliche Gegner im Achtelfinale: Gegen wen spielt


    Der BVB kann heute sein Ticket für das Achtelfinale der Champions League lösen. Hier erfahrt Ihr, auf wen der BVB in der nächsten Runde treffen kann.

    Am heutigen Mittwoch, den 29. Februar, trifft der BVB in den Champions-League-Playoffs auf Sporting Lissabon. Nach dem überzeugenden 3:0-Sieg im Hinspiel haben die Dortmunder gute Karten, in die nächste Runde der Königsklasse einzuziehen.

    Hier bei SPOX erfahrt Ihr, auf wen der BVB im Achtelfinale der Champions League treffen könnte.



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  • Keine Punkte gegen Dortmund: 1. FC Magdeburg


    E-Sportler unterliegen dem BVB nach zwei Spielen / Burcu und El-Zein als Co-Kommentatoren

    Im dritten Spiel in drei Tagen haben unsere E-Sportler am Dienstagabend gegen Borussia Dortmund gespielt. Am 14. Spieltag er WOW Virtual Bundesliga mussten sich unsere Jungs dem BVB nach zwei Partien geschlagen geben.

    Im Livestream mit dabei waren auch unsere beiden Profispieler Livan Burcu und Abu El-Zein, die gemeinsam mit Moderator Hannes Butz die Spiele kommentierten. 

    Im 2vs2 trafen Onur und Ali zunächst auf BVB_Feldman (Roee Feldman) und BVB_Virgil (Francesco Allocca). Nach 90 Minuten stand eine 0:2-Niederlage.

    Somit konnte das erste der beiden 1vs1-Matches bereits die Entscheidung bringen. Ali spielte gegen BVB_Denninho (Dennis Malcherczyk). In einer spannenden Partie gab es eine knappe 2:3-Niederlage und auch die vorzeitige Entscheidung.

    So steht nun mit 20 Punkten der 8. Platz in der Tabelle der Division Nord-West zu Buche. 

    Weiter geht es am 25. Februar um 19.15 Uhr mit dem Spiel gegen Holstein Kiel. Verfolgen könnt ihr die Partie auf unserem Twitch-Kanal.



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  • Juventus will im Sommer Karim Adeyemi holen

    Juventus will im Sommer Karim Adeyemi holen


    Karim Adeyemi befand sich im Wintertransferfenster vermeintlich schon auf dem Sprung zur SSC Neapel. Zumindest zwischen den Klubs herrschte Einigkeit (40 Millionen Euro Ablöse), was einen Transfer betrifft. Der Offensivmann von Borussia Dortmund stand dem Deal allerdings im Weg, da er nicht vorhatte, zu diesem Verein zu wechseln.


    Nachdem dieses Szenario durchgesickert war, hat sich laut Transferexperte Fabrizio Romano der Juventus FC eingeschaltet, um den 23-Jährigen, der noch bis 2027 an den BVB gebunden ist, unter Vertrag zu nehmen.

    „Mit Adeyemi wurde eine Transaktion zwischen den beiden Vereinen durchgeführt, aber der Spieler wollte nicht wechseln“, blickte Romano als Gast bei bei Viva El Futbol auf den Januar zurück. „Als die Transaktion mit Neapel scheiterte, begann Juventus sofort, den Transfer in die Wege zu leiten. Adeyemi wechselte den Agenten und Juve rief ihn für den Juli an“, berichtete er.

    Somit liegt es im Bereich des Möglichen, dass der ohnehin als Verkaufskandidat geltende Adeyemi seine letzte Saison bei den Westfalen spielt. Passend dazu gab Neapel-Sportdirektor Giovanni Manna nach den damals gescheiterten Verhandlungen laut Romano zu Protokoll: „Ich habe gelesen, dass er bereits zugestimmt hat, im Juli einem anderen Verein beizutreten.“ Dieser Verein könnte dementsprechend der Juventus FC sein …

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Doch kein Abschied? Machtmensch Watzke sollte BVB-Versuchung widerstehen

    Doch kein Abschied? Machtmensch Watzke sollte BVB-Versuchung widerstehen


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    In der Krise des BVB werden Spekulationen laut, Hans-Joachim Watzke könnte seinen Abschied verschieben. Kann der Klubchef nicht loslassen?

    Dortmund – Mit dem Sieg im Playoff-Hinspiel bei Sporting in der Champions League hat die Mannschaft von Borussia Dortmund Hans-Joachim Watzke zuletzt ein Jubiläumsgeschenk gemacht. Am 11. Februar 2005 stieg der heute 65-Jährige beim BVB in die Tätigkeit des Geschäftsführers ein, die offizielle Berufung erfolgte einige Tage später.

    Seit über 20 Jahren also hat Watzke in Dortmund die Richtlinienkompetenz. Der Diplom-Kaufmann hat sich große Verdienste erworben, indem er maßgeblich an der Rettung des Klubs vor dem Untergang beteiligt war. Im Dreigestirn mit Jürgen Klopp und Michael Zorc sorgte Watzke für ein sportliches Revival, das unter anderem in zwei Meisterschaften mündete. Dass der BVB zur zweiten Großkraft im deutschen Fußball wurde, ist untrennbar mit ‚Aki‘ verbunden.

    BVB-Boss Hans-Joachim Watzke ist der Multifunktionär

    Im Herbst will sich Watzke endgültig aus der Geschäftsführung des BVB zurückziehen. Im Klubumfeld wird damit gerechnet, dass er anschließend als Präsident des Vereins kandidieren wird. Nun aber machen Gerüchte die Runde, Watzke könne seinen Abschied verschieben. Die eklatante sportliche Krise in Dortmund soll an seinen Plänen rütteln.

    Das Magazin Sport Bild berichtet über entsprechende Gedankenspiele beim Machtmenschen Watzke, der neben seiner Tätigkeit beim BVB als Multifunktionär auch Aufsichtsratsvorsitzender der DFL, Vizepräsident des DFB und Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees ist. Hinter vorgehaltener Hand ist die Idee schon länger Tuschelthema in Dortmund. Dass sich Watzke Sorgen über sein Lebenswerk beim BVB macht, liegt auf der Hand.

    Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gibt beim BVB seit über 20 Jahren die Richtung vor.
    Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gibt beim BVB seit über 20 Jahren die Richtung vor. © IMAGO/David Inderlied

    Er möchte seinen Nachfolgern im Herbst ein bestelltes Feld hinterlassen. Schon im vergangenen Jahr gab der Klubchef Macht ab, das sportliche Tagesgeschäft liegt bei Lars Ricken, der vom Boss der Nachwuchsabteilung in die Geschäftsführung aufstieg. Dort ist seit Jahren schon Carsten Cramer für die Bereiche Vertrieb & Marketing, Internationalisierung sowie Digitalisierung zuständig. Nach dem Abschied von Watzke wird Cramer aller Voraussicht in eine noch größere Führungsrolle rücken.

    Qualifikation zur Champions League scheint für Dortmund illusorisch

    Im Business-Bereich muss sich niemand ernste Sorgen um den BVB machen, der etwa die Folgen der Corona-Pandemie bewältigt hat. Im fußballerischen Kerngeschäft treibt die desaströse laufende Bundesliga-Saison jedoch Sorgenfalten auf die Stirn. Die ordentlichen Leistungen in der Champions League, in der Dortmund am Mittwochabend einen historischen Kollaps hinlegen müsste, um das Achtelfinale zu verpassen, sind lediglich ein schwacher Trost.

    Nachdem Neu-Trainer Niko Kovač als erster BVB-Coach seit 1984 mit zwei Niederlagen in der Bundesliga gestartet ist, ist die neuerliche Qualifikation zur Königsklasse in weite Ferne gerückt – sofern man nicht an ein Titelwunder in der Champions League selbst glaubt. Sollte Dortmund den wichtigsten Klubwettbewerb der Welt erstmals seit der letzten Saison von Jürgen Klopp verpassen, wäre das eine Zäsur.

    Mega-Umbruch im Sommer, nicht nur im BVB-Kader?

    Zwar ließ Watzke zuletzt aufhorchen, indem er die Folgen einer solchen schweren Enttäuschung recht nonchalant beschrieb, gar so locker würde die Sache beim BVB intern jedoch sicher nicht hingenommen werden. Schon jetzt ist die Rede von einem Großreinemachen nicht nur in der Mannschaft.

    Dass ein Umbruch im Team unumgänglich ist, wird in der laufenden Saison überdeutlich. Aber auch darüber hinaus sind Veränderungen möglich. Wenn Kovač krachend an der Mission Champions League scheitern sollte, wird er trotz Vertrags bis 2026 kaum über die Klub-WM im Sommer hinaus Trainer beim BVB bleiben.

    Sportdirektor Sebastian Kehl mag den Machtkampf gegen Sven Mislintat für den Moment gewonnen haben und unterschrieb erst im Januar einen neuen Vertrag, als Architekt des wohl schwächsten BVB-Kaders seit Jahren ist sein Posten aber gewiss auch nicht sicher.

    BVB-Sportchef Lars Ricken hat sein Profil geschärft

    Und auch die Position von Ricken könnte schon nach einem Jahr in den Fokus rücken, wenn seine Maßnahmen der letzten Wochen nicht den gewünschten Erfolg bringen sollten: Der Sportchef war die Triebfeder bei den Trennungen von Mislintat und dem glücklosen Trainer Nuri Şahin, stellte auch Klubberater Matthias Sammer erfolgreich ins Achtung.

    Damit hat Ricken sein Profil deutlich geschärft. Es geht aber auch ein Risiko einher: Wenn der BVB die Champions League oder gar den Europapokal insgesamt verpassen sollte, wäre dies auch untrennbar mit dem Helden von 1997 verbunden.

    Ob Ricken beim BVB und in der Öffentlichkeit den Rückhalt hätte, um die nötigen Umbauten im Kader und auf der Führungsebene voranzutreiben, sei dahingestellt. Geradezu unweigerlich wird so der Ruf an Watzke laut, seinen Abschied zu verschieben und seine Führungsstärke noch einmal einzusetzen, um den Ausweg aus der Krise zu ermöglichen.

    Watzke eckt bei Fans und Mitgliedern des BVB an

    Dabei ist die Frage erlaubt, warum Watzkes nächster Anlauf gelingen sollte, seine Nachmieter zu bestimmen und das BVB-Haus besenrein zu übergeben. Der Klubchef hat die Schwarzgelben schließlich nicht nur zum Erfolg geführt, sondern auch den schrittweisen Absturz in Richtung Mittelmaß zu verantworten, den Dortmund nicht erst in dieser Saison erlebt, von dem die Fast-Meisterschaft 2023 und das Champions-League-Finale 2024 nur kurzzeitig abgelenkt haben.

    Dass der „BVB in einem Personenkult um Jürgen Klopp gefangen“ ist, wie ein Insider zuletzt im Interview mit fussball.news, dem Fußball-Portal von IPPEN.MEDIA, erklärte, liegt nicht zuletzt an Watzke, der zudem viele Fans mit seinen öffentlichen Auftritten etwa zum Thema Rheinmetall-Sponsoring inzwischen eher abschreckt. Für seine Lebensleistung beim BVB sind Mitglieder und Anhang dem Klubchef zu ewigem Dank verpflichtet, das beinhaltet jedoch keineswegs einen unkritischen Umgang.

    Machtmensch Watzke würde womöglich schmeicheln, wenn an ihn die Bitte herangetragen würde, seinen Abschied aufzuschieben, um etwa eine Top-Lösung wie Markus Krösche von Eintracht Frankfurt als Sportboss zu installieren. Der Versuchung, doch noch ein Jahr im operativen Geschäft zu bleiben, sollte Watzke jedoch widerstehen.

    Nach fast 21 Jahren muss der Staffelstab weitergereicht werden. Ganz würde sich Watzke auch als Präsident sicher nicht verabschieden, dennoch wären eine wichtige Trennschärfe und Gestaltungsfreiraum für die Nachfolger gegeben.



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  • BVB-Legende Kevin Großkreutz trifft überraschende

    BVB-Legende Kevin Großkreutz trifft überraschende


    1. ruhr24
    2. BVB
    Kevin Großkreutz im BVB-Trikot.
    BVB-Legende Kevin Großkreutz setzt seine aktive Laufbahn fort. © Revierfoto/Imago

    Kevin Großkreutz ist inzwischen 36 Jahre alt. Den Fußball will der Ex-BVB-Profi trotzdem nicht aufgegeben. Nun steht fest, wie es für ihn weitergeht.

    Dortmund – Kevin Großkreutz macht weiter! Die Legende von Borussia Dortmund wird auch in der kommenden Saison die Amateurfußballszene bereichern. Er gab dem SV Wacker Obercastrop die Zusage für die Spielzeit 2025/2026. Das teilte der Verbandsligist (6. Liga) am Dienstagabend (18. Februar) im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten mit.

    BVB-Legende Kevin Großkreutz trifft überraschende Zukunftsentscheidung

    „Für uns ist es eine super Sache, da Kevin mittlerweile auch zum Trainerteam gehört. Wir freuen uns, dass er sich dazu entschieden hat, noch ein Jahr bei uns zu bleiben“, kommentierte Wackers Sportlicher Leiter Steffen Golob die Entscheidung.

    Ein Selbstläufer war die Vertragsverlängerung nicht. Durch die finanzielle Unterstützung mehrerer Sponsoren wurde sie jedoch möglich. Golob sagte: „Bei Kevin ist es immer ein Gesamtpaket.“

    Zudem gab es in der Vergangenheit immer mal wieder Gerüchte, dass Großkreutz in den Dortmunder Raum zurückkehren könnte. Doch daraus wird vorerst nichts.

    BVB-Legende Großkreutz spielt mit Obercastrop um den Aufstieg in die Oberliga

    Beim SV Wacker Obercastrop fühlt sich der ehemalige BVB-Star sichtlich wohl. Schon seit zweieinhalb Jahren kickt er für den Westfalenligisten. Seinerzeit wechselte er vom TuS Bövinghausen an die Erin-Kampfbahn.

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    Von Beginn an brachte ihm der Klub eine hohe Wertschätzung entgegen. Vor einigen Monaten stieg Großkreutz, der kürzlich einen großen Transfer-Fehler des BVB benannte, sogar ins Trainerteam auf. Seither pirschte sich der SVWO in der Tabelle an die vordersten Plätze heran.

    Als Tabellenfünfter hat Obercastrop nur noch fünf Zähler Rückstand auf Spitzenreiter TSG Sprockhövel. Es scheint noch alles offen im Ausstiegsrennen. Möglicherweise haben der Klub und Großkreutz am Saisonende also noch einen Grund zum Feiern.



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