Kategorie: Bundesliga Teams

  • 23. Spieltag: SC Freiburg – SV Werder Bremen – SC

    23. Spieltag: SC Freiburg – SV Werder Bremen – SC


    Auch ich natürlich rundum zufrieden, denn das Spiel hat direkte zahlreiche (positive) Aspekte zutage gefördert bzw. bestätigt, die viele hier ja teilweise noch immer nicht wahrhaben wollen. Spielerisch war das natürlich wieder nicht das Spektakel zunächst, aber darauf kommt es in dieser Phase der Saison und den vielen Nackenschlägen auswärts gegen Spitzenteams auch gar nicht an.

    Für mich heute genauso wichtig wie die teilweise sehr schönen Tore: jede kassierte Gelbe Karte, jeder “brutal fair” geführte Zweikampf. Beispielhafte Szene: Ginter begeht eben das taktische Foul und kassiert Gelb – anstatt in einer heißen Phase die Chance zuzulassen. Das war in der Hinrunde nicht immer der Fall. Der Schiedsrichter heute übrigens mit einer guten Leistung – so viel vorne weg. Röhl sogar glücklich ohne Gelbe Karte in Halbzeit 1. Eggestein klar usw… Elfmeter sowieso vertretbar.

    Atubolu mittlerweile ohne Fehl und Tadel – neben vier gehaltenen Elfmetern in Serie finde ich die Strafraumbeherrschung mittlerweile sensationell gut. Wenn er rauskommt, hat er den Ball. Spielerisch sowieso unter den Top 5 in der Liga (wenn nicht sogar höher). Sehr erfreulich.

    Zu Sildillia braucht man nichts mehr sagen – ein Segen, dass er nicht an Wolfsburg verscherbelt wurde – oder im Sommer an Marseille. Wird wieder in der Kicker Elf des Tages stehen. Zurecht. Elfmeter-Szene ändert da nix.

    Beim 3:0 sieht man Drei Dinge: die große Klasse von Ginter, die Anzipationskraft (Klasse) von Doan – und natürlich den Wert von Höler – der heute Schaum vorm Mund hatte. Wie der wieder geackert hat – das ist dann eben der Unterschied zu Adamu, der einfach nicht in die Zweikämpfe kommt oder mehrere Spieler für seine MItspieler bindet.

    Für Grifo freut es glaube ich jeden SC Fan heute – und auch gerade der direkte Freistoß ist vielleicht noch wichtiger als die Elfmeter-Misere. Grade auch ehrliche Worte “Anderswo wirst Du zerissen… ich bin gottfroh dass ich in dieser Mansnchaft bin…”.

    Das Potential dieser Mannschaft ist noch nicht ansatzweise ausgeschöpft (Röhl, Osterhage, Beste, Dinkci…) – und das zeigt für mich nach wie vor die extrem hohe Qualität die in diesem Kader steckt. Ohne dass alles funktioniert, ist man Mannschaften wie Werder klar individuell überlegen. Schuster mit demonstrativ frühen/guten Wechseln für die Moral der Jungs auf der Bank. Muss man natürlich auch so machen bei 3:0 + X.

    Die Abwehr bleibt natürlich das Herzstück – aber was Osterhage und Eggestein heute wieder abgelaufen haben – Wahnsinn. Trotzdem sehr schön, dass vor allem auch Manzambi randurfte… ich bin einfach stolz auf dieses Team. Die Haters werden sowieso weiter-haten… wie man heute über Andre Silva/Höler diskutieren muss… keine Ahnung was in den Köpfen einiger vorgeht. Man gewinnt auch WEGEN Höler – und nicht TROTZ Höler. Aber egal – Hauptsache, die Verantwortlichen sehen das auch so.



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  • Lukas Nmecha gibt Kaderrückehr gegen Bochum

    Lukas Nmecha gibt Kaderrückehr gegen Bochum


    Wegen einer Muskelzerrung im Adduktorenbereich musste der VfL Wolfsburg in den vergangenen beiden Bundesliga-Partien auf die Dienste von Lukas Nmecha verzichten. Für das Heimspiel gegen den VfL Bochum meldete sich der Offensivmann wieder fit und steht Coach Ralph Hasenhüttl als Joker zur Verfügung.


    Update: In der 89. Minute wurde Nmecha für Mohammed Amoura eingewechselt.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • «Heute hat’s geknallt»: Guirassy-Show erlöst BVB

    «Heute hat’s geknallt»: Guirassy-Show erlöst BVB


    Dortmund (dpa) – Auf der Südtribüne machten die Fans die Triumph-Welle, auf dem Rasen lachten und tanzten die Dortmunder Spieler wie schon lange nicht mehr. Nach einem furiosen 6:0 (2:0) gegen Union Berlin samt Vier-Tore-Show von Torjäger Serhou Guirassy ist beim BVB die Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga zurück. «Heute ist ein sehr guter Tag. Vier Tore. Sieg. Tolle Fans», sagte der Matchwinner bei Sky. «Ich bin natürlich glücklich.»

    Can: «Ein perfekter Samstag»

    Wie alle Borussen, nachdem sie sich den Frust der letzten Wochen von der Seele geschossen hatten. «Ich glaube, alle sind erleichtert», sagte Sportdirektor Sebastian Kehl und gab zu: «Dass wir heute hier 6:0 gewinnen, davon war nicht auszugehen.» Ein Sonderlob erhielt Guirassy: «Serhou hat eine Riesenshow heute abgeliefert», lobte Kehl, «heute hat’s geknallt». Coach Niko Kovac reichte ein Wort für seinen Torjäger: «Weltklasse!» Und Kapitän Emre Can fand: «Ein perfekter Samstag für uns alle.»

    Nach zwei Auftaktniederlagen in der Liga unter Neu-Trainer Kovac leitete ein Eigentor von Diogo Leite (25. Minute) den ersten Bundesliga-Heimsieg seit drei Monaten ein. Danach lud Guirassy (40. Minute/75./80./83.) zur Toreparty, ehe Maximilian Beier (89.) den Schlusspunkt setzte. Für Kovac war es zugleich der erste Liga-Sieg als BVB-Coach. «Wir werden uns sicherlich auch ein Glas Rotwein gönnen», sagte der sichtlich zufriedene Trainer.

    Union als guter Aufbaugegner

    Mal wieder erwies sich Union als guter Aufbaugegner für den BVB. Auch im sechsten Aufritt in Dortmund blieben die Köpenicker erneut ohne jeden Punkt. Durch den neunten Saisonsieg verbesserten sich die Westfalen mit nun 32 Punkten immerhin um einen Rang auf Platz zehn. Bis zu den Europapokalplätzen sind es aber immer noch fünf Punkte. Dieser Abstand könnte am Sonntag wieder anwachsen. 

    Kovac hatte angesichts der katastrophalen Tabellensituation des Vorjahres-Finalisten der Champions League und der aktuellen Stimmung im Umfeld des Clubs einen Sieg gegen Union zur Pflicht erklärt. «Wir brauchen Erfolgserlebnisse, wir müssen die Spiele gewinnen und da geht es nicht darum, ob schön oder nicht schön, das kommt irgendwann mal, aber jetzt geht es Punkt für Punkt für Punkt», sagte Kovac bei Sky. 

    Kovac setzte erstmals ein personelles Zeichen – Brandt verletzt

    Der 53-Jährige, der sich seit seiner Amtsübernahme vor drei Wochen stets vor seine Spieler gestellt hatte, setzte diesmal ein Zeichen und platzierte den beim 0:0 gegen Sporting Lissabon enttäuschenden Jamie Gittens zunächst nur auf die Bank. Auf Nationalspieler Julian Brandt musste er notgedrungen verzichten. Der kriselnde Spielmacher fiel kurzfristig wegen einer Muskelverhärtung aus.

    «Er hat sich nicht gut gefühlt und wir gehen kein Risiko ein», sagte Kovac zu Brandt. Für ihn bekam Giovanni Reyna nach einigen Wochen mal wieder eine Chance von Beginn an. Für Gittens spielte Beier.

    Ein Eigentor sorgt für Sicherheit

    Auch mit den personellen Wechseln war die Unsicherheit der Dortmunder zu Beginn noch deutlich zu spüren. Nach fünf sieglosen Bundesliga-Heimspielen in Serie schien jede Aktion schwer zu fallen und von vielem Grübeln begleitet. Dass die Führung nach nervösem Beginn durch ein Eigentor fiel, passte da ins Bild. Der Portugiese Diogo Leite lenkte einen Schuss des Ex-Unioners Julian Ryerson unglücklich ins eigene Netz.

    Erst durch das Tor schien Dortmund alles wieder leichter zu fallen. Es war nun deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor im Spiel. Nach einigen weiteren guten Gelegenheiten machte Guirassy noch vor der Pause das wichtige 2:0. Der Treffer ging allerdings mindestens zur Hälfte auf das Konto von Ramy Bensebaini, der sich zunächst vehement auf der linken Seite durchgesetzt und dann mustergültig auf Guirassys Kopf geflankt hatte. 

    Nach dem Wechsel gelang es den Gästen nur kurzzeitig, das Spiel wieder etwas zu stabilisieren. Nach Guirassys zweitem Treffer gab es kein Halten mehr. Unter dem frenetischen Jubel der mehr als 80.000 Zuschauer legte der Goalgetter noch zwei weitere Tore nach. Nationalspieler Pascal Groß leistete bei drei der vier Treffer Guirassys die Vorarbeit und assistierte auch noch Beier zum Endstand.



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  • BVB-Trainer Kovac adelt Torjäger Guirassy: „Weltklasse!“ 

    BVB-Trainer Kovac adelt Torjäger Guirassy: „Weltklasse!“ 


    Essen. Borussia Dortmund hat gegen Union Berlin mit 6:0 (2:0) gewonnen. Vom Trainer gab es vor allem Lob für den viermaligen Torschützen.



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  • BVB: „Heute hat’s geknallt“ – Dortmund feiert sich und Guirassy

    BVB: „Heute hat’s geknallt“ – Dortmund feiert sich und Guirassy


    Die Teilnahme an der kommenden Champions League ist für Borussia Dortmund in höchster Gefahr. Nach schwierigen Wochen sendet die Mannschaft gegen Union ein Lebenszeichen. Der BVB überrollt die Berliner förmlich. Alle Tore hier im Video.

    Der Premierensieg unter dem neuen Trainer Niko Kovac ist geschafft – und wie! Das 6:0 (2:0) gegen Lieblingsgegner Union Berlin gibt Krisenklub Borussia Dortmund wieder Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga. Insbesondere Torjäger Serhou Guirassy schoss sich mit einem Viererpack (40. Minute/75./80./83.) den Frust der letzten Wochen von der Seele. Nach zwei Auftaktniederlagen in der Liga unter Kovac hatte zuvor ein Eigentor von Diogo Leite (25.) den ersten Bundesliga-Heimsieg seit drei Monaten eingeleitet. Maximilian Beier (89.) setzte den Schlusspunkt.

    „Heute ist ein sehr guter Tag. Vier Tore. Sieg. Tolle Fans“, sagte Matchwinner Guirassy bei Sky. „Ich bin natürlich glücklich.“ Und Sportdirektor Sebastian Kehl meinte. „Ich glaube, alle sind erleichtert. Dass wir heute hier 6:0 gewinnen, davon war nicht auszugehen.“ Ein Sonderlob erhielt Guirassy: „Serhou hat eine Riesenshow heute abgeliefert. Heute hat’s geknallt.“

    Mal wieder erwies sich Union als willfähriger Aufbaugegner für den BVB. Auch im sechsten Aufritt in Dortmund blieben die Köpenicker erneut ohne jeden Punkt. Durch den neunten Saisonsieg verbesserten sich die Westfalen mit nun 32 Punkten immerhin um einen Rang auf Platz zehn. Bis zu den Europapokalplätzen sind es aber immer noch fünf Punkte. Dieser Abstand könnte am Sonntag wieder anwachsen.

    Kovac hatte angesichts der katastrophalen Tabellensituation des Vorjahres-Finalisten der Champions League und der aktuellen Stimmung im Umfeld des Clubs einen Sieg gegen Union zur Pflicht erklärt. „Wir brauchen Erfolgserlebnisse, wir müssen die Spiele gewinnen und da geht es nicht darum, ob schön oder nicht schön, das kommt irgendwann mal, aber jetzt geht es Punkt für Punkt für Punkt“, sagte Kovac bei Sky.

    Kovac setzte erstmals ein personelles Zeichen

    Der 53-Jährige, der sich seit seiner Amtsübernahme vor drei Wochen stets vor seine Spieler gestellt hatte, setzte diesmal ein Zeichen und platzierte den beim 0:0 gegen Sporting Lissabon enttäuschenden Jamie Gittens zunächst nur auf die Bank. Auf Nationalspieler Julian Brandt musste er notgedrungen verzichten. Der kriselnde Spielmacher fiel kurzfristig wegen einer Muskelverhärtung aus.

    „Er hat sich nicht gut gefühlt und wir gehen kein Risiko ein“, sagte Kovac zu Brandt. Für ihn bekam Giovanni Reyna nach einigen Wochen mal wieder eine Chance von Beginn an. Für Gittens spielte Beier.

    Auch mit den personellen Wechseln war die Unsicherheit der Dortmunder zu Beginn noch deutlich zu spüren. Nach fünf sieglosen Bundesliga-Heimspielen in Serie schien jede Aktion schwer zu fallen und von vielem Grübeln begleitet. Dass die Führung nach nervösem Beginn durch ein Eigentor fiel, passte da ins Bild. Der Portugiese Diogo Leite lenkte einen Schuss des Ex-Unioners Julian Ryerson unglücklich ins eigene Netz.

    Groß bereitete drei Tore vor

    Durch das Tor schien Dortmund alles wieder leichter zu fallen. Es war nun deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor im Spiel. Nach einigen weiteren guten Gelegenheiten machte Guirassy noch vor der Pause das wichtige 2:0. Der Treffer ging allerdings mindestens zur Hälfte auf das Konto von Ramy Bensebaini, der sich zunächst vehement auf der linken Seite durchgesetzt und dann mustergültig auf Guirassys Kopf geflankt hatte.

    Nach dem Wechsel gelang es den Gästen nur kurzzeitig, das Spiel wieder etwas zu stabilisieren. Nach Guirassys zweitem Treffer gab es kein Halten mehr. Unter dem frenetischen Jubel der mehr als 80.000 Zuschauer legte der Goalgetter noch zwei weitere Tore nach. Nationalspieler Pascal Groß leistete bei drei der vier Treffer Guirassys die Vorarbeit und assistierte auch noch Beier zum Endstand.

    SUF



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  • BVB vs. Union Berlin: Noten und Einzelkritik

    BVB vs. Union Berlin: Noten und Einzelkritik

    Nach schwierigen Wochen lechzte Borussia Dortmund am Samstag nach einem Erfolgserlebnis. Gegen Union Berlin schoss sich der BVB tatsächlich mit einem furiosen 6:0-Sieg den Frust von der Seele. Alle BVB-Stars in der Einzelkritik:

  • TOR: Gregor Kobel - Note: 2,5

    TOR: Gregor Kobel – Note: 2,5

    Hielt gegen Hollerbach einmal richtig gut (35.), zeigte sich bei freien Bällen in seinem Strafraum ebenfalls voll auf der Höhe. 65 Prozent Passquote sind weiterhin ausbaufähig.

  • ABWEHR: Julian Ryerson (bis 85.) - Note: 2,0

    ABWEHR: Julian Ryerson (bis 85.) – Note: 2,0

    Sorgte gegen seinen Ex-Klub für viel Druck über die rechte Seite. War wegen der hohen Intensität teilweise kaum zu halten. Erzwang das kuriose Eigentor mit seinem scharfen Ball in den Strafraum. Defensiv hielt er die Außenbahn ebenfalls stabil.

  • Yan Couto (ab 85.) - ohne Bewertung

    Yan Couto (ab 85.) – ohne Bewertung

    Ließ den Ball in den letzten Minuten laufen und schien den Auftritt ohne Druck zu genießen. Allerdings kein großer Faktor mehr.

  • Emre Can - Note: 3,0

    Emre Can – Note: 3,0

    Machte einige Situationen unnötig spannend, hätte im zweiten Durchgang sogar fast ein Eigentor erzielt. letztlich ging aber immer alles gut. Wirkte in den letzten Spiele dennoch etwas griffiger.

  • Nico Schlotterbeck - Note: 2,0

    Nico Schlotterbeck – Note: 2,0

    Ließ in der Defensive nichts anbrennen und hatte gerade in der Luft eine starke Zweikampfquote. Sicherte zudem aufmerksam ab, wenn Can die Gegner aggressiv anging. Stand auch sonst fast immer dort, wo er gebraucht wurde.

  • Ramy Bensebaini (bis 69.) - Note: 2,5

    Ramy Bensebaini (bis 69.) – Note: 2,5

    Antizipierte die Situationen enorm gut und holte die Bälle oft frühzeitig zurück. Hatte vor den ersten beiden Toren ganz wichtige Ballaktionen. Nahm später etwas raus.

  • Daniel Svensson (ab 69.) - Note: 3,0

    Daniel Svensson (ab 69.) – Note: 3,0

    Prägte das Spiel nicht ganz so sehr wie vorher Bensebaini. Besann sich auf die einfachen Dinge, blieb dadurch insgesamt komplett fehlerfrei.

  • MITTELFELD: Marcel Sabitzer (bis 85.) - Note: 2,0

    MITTELFELD: Marcel Sabitzer (bis 85.) – Note: 2,0

    Fütterte als Verbindungsspieler die offensiven Kollegen und zeigte sich in der Passauswahl klar verbessert. Musste gegen den Ball viele Lücke im Alleingang schließen. Glänzte aber auch als Abräumer und verlor keinen einzigen Zweikampf

  • Salih Özcan (ab 85.) - ohne Bewertung

    Salih Özcan (ab 85.) – ohne Bewertung

    Übernahm im Mittelfeldzentrum und hätte beinahe noch ein Kopfballtor beigesteuert, doch Rönnöw hielt im kurzer Eck herausragend.

  • Pascal Groß - Note: 1,0

    Pascal Groß – Note: 1,0

    Riss das Spiel komplett an sich und legte einen historischen Auftritt hin. Bereitete mit seinen perfekten Flanken insgesamt vier Tore direkt vor. Spielte sogar noch deutlich mehr geniale Pässe im letzten Drittel. Auf ihn fand Union überhaupt keine Antwort.

  • Karim Adeyemi - Note: 2,0

    Karim Adeyemi – Note: 2,0

    Brachte viel positive Energie auf das Feld. Ging keinem Duell aus dem Weg und löste viele Szenen durch brachiale Dynamik auf. War zeitweise an jedem gefährlichen Angriff beteiligt. Hätte teilweise noch zwingender sein können, wenn er technisch nicht so unsauber gewesen wäre.

  • Gio Reyna (bis 69.) - Note: 4,5

    Gio Reyna (bis 69.) – Note: 4,5

    Übernahm die Rolle des verletzten Julian Brandt im offensiven Mittelfeld. Fand aber nur schwerlich Bindung zum Spiel. Strahlte nicht die Überzeugung aus, wirklich etwas bewegen zu wollen. Wäre wegen seines unglücklichen Zweikampftiming sogar fast noch vom Platz geflogen.

  • Carney Chukwuemeka (ab 69.) - Note: 2,5

    Carney Chukwuemeka (ab 69.) – Note: 2,5

    Feierte endlich sein Debüt für den BVB – und das machte durchaus Mut. Drehte sich gleich in seiner ersten Szene herausragend aus dem Druck. Gerade wenn er mit Tempo auf die Kette laufen konnte, wurde es immer brandgefährlich.

  • Maximilian Beier - Note: 2,0

    Maximilian Beier – Note: 2,0

    Wirkte auf der linken Seite lange unglücklich. Ließ im Abschluss die Überzeugung vermissen und hatte mitunter leichte Ballverluste in seinem Spiel. Mit jedem BVB-Tor kam bei ihm dann mehr Leichtigkeit auf. Legte schließlich ein Guirassy-Tor auf und traf später sogar selbst. Das dürfte ihm guttun.

  • ANGRIFF: Serhou Guirassy (bis 85.) - Note: 1,0

    ANGRIFF: Serhou Guirassy (bis 85.) – Note: 1,0

    Brachte seinen ersten Torschuss direkt im Tor unter, obwohl er in der ersten Hälfte zuvor kaum stattgefunden hatte. Nach dem Seitenwechsel begann die große Guirassy-Show. Versenkte Union mit drei weiteren Toren und verwandelte den Signal Iduna Park in ein Tollhaus.

  • Jamie Gittens (ab 85.) - ohne Bewertung

    Jamie Gittens (ab 85.) – ohne Bewertung

    Kam diesmal nur von der Bank und war nicht Teil der BVB-Party. Bitter für ihn, dass ausgerechnet heute erst so spät mitwirken durfte.



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  • Vor Duell in Champions League: Bayer Leverkusen und

    Vor Duell in Champions League: Bayer Leverkusen und



    Bayer-Boss: “Das wäre mir neu”

    Simon Rolfes kontert Sprüchefeuerwerk von Thomas Müller

    Wer ist Favorit bei Bayern gegen Bayer? Thomas Müller verweist auf die Experten und erklärt sein Team mit einem Augenzwinkern zum Außenseiter. Nun reagiert Ex-DFB-Kollege Simon Rolfes. Der deutsche Fußball steht vor unterhaltsamen Wochen.

    Bayer Leverkusens Sportchef Simon Rolfes hat vor dem deutschen Champions-League-Kracher gegen den FC Bayern eine Stichelei von Thomas Müller gekontert. “Thomas ist ja immer für einen Spruch gut, das weiß ich als Mitspieler aus der Nationalmannschaft von damals noch. Dass die Bayern nicht Favorit sind in der Champions League, das wäre mir neu”, sagte Rolfes vor dem Gastspiel bei Holstein Kiel beim TV-Sender Sky.

    Der Rekordmeister und der Meister treffen im Achtelfinale am 5. März in München sowie am 11. März in Leverkusen aufeinander. Müller hatte am Freitag nach der Auslosung mit süffisanter Miene eine Bayern-Ansage folgen lassen.

    “Leverkusen ist ja ganz klar der Favorit. Da muss man ja bloß mal in die deutsche Experten-Landschaft reinhören”, sagte der Vizekapitän des FC Bayern München. “Wir als absolut krasser Außenseiter wollen uns natürlich beweisen. Na, liebe Experten, dann schauen wir mal.”

    Für Alonso ist noch ein wenig Zeit

    Nach zwei Liga-Duellen (1:1, 0:0) und Leverkusens 1:0-Auswärtssieg im Pokal werden die Champions-League-Partien bereits das vierte und das fünfte Aufeinandertreffen in dieser Saison.

    “Ich traue der Mannschaft vieles zu. Ich traue ihr auch zu, dass wir sehr viele Punkte machen und sehr viele Siege einfahren. Dass wir den Willen und die Qualität haben, viele, viele Punkte zu machen, davon bin ich 100 Prozent überzeugt”, sagte Rolfes. Ein mögliches Triple habe man aber angesichts des Rückstands in der Bundesliga nicht mehr selbst in der Hand.

    Während Rolfes also bereits ein wenig nach vorne blickte, wollte Trainer Xabi Alonso von dem deutschen Giganten-Duell in der Königsklasse nichts wissen. “Das ist bei uns noch kein Thema”, sagte er: “Wir haben noch Zeit, uns darauf vorzubereiten.”



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  • Bremer Frust sitzt tief: "Können uns nur

    Bremer Frust sitzt tief: "Können uns nur


    1. Bremer Frust sitzt tief: “Können uns nur entschuldigen”  Freie Presse
    2. Kommentar zu Werders Krise: Brandgefährliche Entwicklung  deichstube.de
    3. (k+) Grifos Extraklasse, Werder nicht auf der Höhe: Freiburg-Bremen in der Einzelkritik  kicker
    4. Mit diesem Bundesliga-Rekord winkt die Champions League  n-tv NACHRICHTEN
    5. 0:5 gegen Freiburg: Werders Schmid schämt sich „ein bisschen“ – SC-Kapitän Günter demütig  Transfermarkt



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  • 1:1: Bochum feiert Novum in Wolfsburg

    1:1: Bochum feiert Novum in Wolfsburg



    Der VfL Bochum hat den Platz zum dritten Mal in Serie nicht als Verlierer verlassen. Der Revierklub schnupperte in Wolfsburg bis zur Schlussphase am ersten Auswärtssieg, musste dann aber noch das 1:1 hinnehmen.

    Das späte 1:1: Timo Horn konnte den Ball erst nach der Torlinie pariere.


    Das späte 1:1: Timo Horn konnte den Ball erst nach der Torlinie pariere.

    IMAGO/regios24


    In Wolfsburg fand das einzige Bundesliga-Duell des 23. Spieltags von zwei in der Vorwoche siegreichen Mannschaften statt. Dementsprechend gab es insgesamt nur wenige Wechsel. Während Ralph Hasenhüttl nach dem 2:1-Erfolg in Stuttgart seine Außenverteidiger tauschte (Maehle verdrängte seinen Vertreter Gerhardt und Startelf-Debütant Roerslev ersetzte den gesperrten Fischer), setzte Dieter Hecking auf die identische Elf wie beim 2:0 gegen den BVB.


    Anders als im Derby war der Revierklub in der Anfangsphase meist nur in der Defensive gefordert. Denn Wolfsburg begann aktiv. Vor allem Amoura tauchte fast überall im letzten Drittel auf. So unter anderem in der elften Minute, als er nach Bernardos Fehler im Eins-gegen-eins an Horn – der Schlussmann blieb trotz Drewes’ Rückkehr im Tor – scheiterte. Allerdings hätte das Tor aufgrund von Amouras Abseitsposition wohl nicht gezählt.

    Masouras und Hofmann lassen die Führung liegen


    Es blieb die einzig große Chance der Hausherren im ersten Durchgang, da Bochum mit zunehmender Zeit mutiger auftrat. Die Hecking-Elf stellte erfolgreich zu, war griffig in den Zweikämpfen und ließ den Gastgebern kaum Platz.


    Obwohl sie sich dadurch phasenweise in der gegnerischen Hälfte festsetzten (Wolfsburgs letzter Torschuss im ersten Durchgang datierte aus der 21. Minute), blieb die Belohnung vor der Pause aus. So scheiterte Masouras nach einem schnellen Gegenstoß per Kopf an Müller (27.) und Hofmann schoss vorbei (36.).


    Wie es geht, zeigte den beiden Angreifern kurz nach Wiederanpfiff ein Verteidiger: Masovic köpft Beros Eckball-Flanke ohne große Gegenwehr zur Führung in die rechte Ecke (50.). Beinahe hätte der Revierklub sogar doppelt zugeschlagen, doch Hofmann schloss zu unplatziert ab (53.).

    Gerhardt verpasst Doppelschlag


    Eine Antwort auf den Rückstand hatten die Wölfe zunächst nicht. Aus diesem Grund reagierte Hasenhüttl binnen fünf Minuten mit zwei Doppelwechseln (58., 63.). Obwohl Amoura wenig später vermeintlich zum Ausgleich traf (64.) – der VAR kassierte das Tor aufgrund eines Fouls von Wind an Krauß ein – fruchteten die Änderungen erst in der Schlussviertelstunde.


    Die Wölfe erhöhten dort den Druck und erzielten prompt den Ausgleich. Nachdem Maehle diesen noch verpasst hatte (79.), stocherte Svanberg im gegnerischen Fünfer bei einer Ecke erfolgreich nach (81.). Das 1:1 reichte den Hausherren jedoch noch nicht. Sie drängten weiter aufs Tor. Da Gerhardt aber nur Horn in die Arme schoss, blieb es letztlich bei der Punkteteilung (84.).


    Durch das dritte ungeschlagene Spiel in Folge – eine solche Serie gab es in dieser Saison noch nie – schob sich Bochum vorerst auf den Relegationsplatz vor. Für Wolfsburg war es das vierte Remis in den vergangenen fünf Partien.


    Für die Wölfe geht es unter der Woche mit dem DFB-Pokal-Viertelfinale bei RB Leipzig (Mittwoch, 20.45 Uhr) weiter. Das nächste Bundesliga-Spiel bestreiten die Wölfe in Bremen am Samstag (15.30 Uhr). Bochum empfängt gleichzeitig die TSG Hoffenheim.



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  • Borussia Dortmund kann nach dem 6:0 gegen Union Berlin aufatmen.

    Borussia Dortmund kann nach dem 6:0 gegen Union Berlin aufatmen.


    Auf der Südtribüne machten die Fans die Triumph-Welle, auf dem Rasen lachten und tanzten die Dortmunder Spieler wie schon lange nicht mehr. Nach einem furiosen 6:0 (2:0) gegen Union Berlin samt Vier-Tore-Show von Torjäger Serhou Guirassy ist beim BVB die Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga zurück. «Heute ist ein sehr guter Tag. Vier Tore. Sieg. Tolle Fans», sagte der Matchwinner bei Sky. «Ich bin natürlich glücklich.»

    Can: «Ein perfekter Samstag»

    Wie alle Borussen, nachdem sie sich den Frust der letzten Wochen von der Seele geschossen hatten. «Ich glaube, alle sind erleichtert», sagte Sportdirektor Sebastian Kehl und gab zu: «Dass wir heute hier 6:0 gewinnen, davon war nicht auszugehen.» Ein Sonderlob erhielt Guirassy: «Serhou hat eine Riesenshow heute abgeliefert», lobte Kehl, «heute hat’s geknallt». Coach Niko Kovac reichte ein Wort für seinen Torjäger: «Weltklasse!» Und Kapitän Emre Can fand: «Ein perfekter Samstag für uns alle.»

    Nach zwei Auftaktniederlagen in der Liga unter Neu-Trainer Kovac leitete ein Eigentor von Diogo Leite (25. Minute) den ersten Bundesliga-Heimsieg seit drei Monaten ein. Danach lud Guirassy (40. Minute/75./80./83.) zur Toreparty, ehe Maximilian Beier (89.) den Schlusspunkt setzte. Für Kovac war es zugleich der erste Liga-Sieg als BVB-Coach. «Wir werden uns sicherlich auch ein Glas Rotwein gönnen», sagte der sichtlich zufriedene Trainer.

    Union als guter Aufbaugegner

    Mal wieder erwies sich Union als guter Aufbaugegner für den BVB. Auch im sechsten Aufritt in Dortmund blieben die Köpenicker erneut ohne jeden Punkt. Durch den neunten Saisonsieg verbesserten sich die Westfalen mit nun 32 Punkten immerhin um einen Rang auf Platz zehn. Bis zu den Europapokalplätzen sind es aber immer noch fünf Punkte. Dieser Abstand könnte am Sonntag wieder anwachsen. 

    Kovac hatte angesichts der katastrophalen Tabellensituation des Vorjahres-Finalisten der Champions League und der aktuellen Stimmung im Umfeld des Clubs einen Sieg gegen Union zur Pflicht erklärt. «Wir brauchen Erfolgserlebnisse, wir müssen die Spiele gewinnen und da geht es nicht darum, ob schön oder nicht schön, das kommt irgendwann mal, aber jetzt geht es Punkt für Punkt für Punkt», sagte Kovac bei Sky. 

    Kovac setzte erstmals ein personelles Zeichen – Brandt verletzt

    Der 53-Jährige, der sich seit seiner Amtsübernahme vor drei Wochen stets vor seine Spieler gestellt hatte, setzte diesmal ein Zeichen und platzierte den beim 0:0 gegen Sporting Lissabon enttäuschenden Jamie Gittens zunächst nur auf die Bank. Auf Nationalspieler Julian Brandt musste er notgedrungen verzichten. Der kriselnde Spielmacher fiel kurzfristig wegen einer Muskelverhärtung aus.

    «Er hat sich nicht gut gefühlt und wir gehen kein Risiko ein», sagte Kovac zu Brandt. Für ihn bekam Giovanni Reyna nach einigen Wochen mal wieder eine Chance von Beginn an. Für Gittens spielte Beier.

    Ein Eigentor sorgt für Sicherheit

    Auch mit den personellen Wechseln war die Unsicherheit der Dortmunder zu Beginn noch deutlich zu spüren. Nach fünf sieglosen Bundesliga-Heimspielen in Serie schien jede Aktion schwer zu fallen und von vielem Grübeln begleitet. Dass die Führung nach nervösem Beginn durch ein Eigentor fiel, passte da ins Bild. Der Portugiese Diogo Leite lenkte einen Schuss des Ex-Unioners Julian Ryerson unglücklich ins eigene Netz.

    Erst durch das Tor schien Dortmund alles wieder leichter zu fallen. Es war nun deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor im Spiel. Nach einigen weiteren guten Gelegenheiten machte Guirassy noch vor der Pause das wichtige 2:0. Der Treffer ging allerdings mindestens zur Hälfte auf das Konto von Ramy Bensebaini, der sich zunächst vehement auf der linken Seite durchgesetzt und dann mustergültig auf Guirassys Kopf geflankt hatte. 

    Nach dem Wechsel gelang es den Gästen nur kurzzeitig, das Spiel wieder etwas zu stabilisieren. Nach Guirassys zweitem Treffer gab es kein Halten mehr. Unter dem frenetischen Jubel der mehr als 80.000 Zuschauer legte der Goalgetter noch zwei weitere Tore nach. Nationalspieler Pascal Groß leistete bei drei der vier Treffer Guirassys die Vorarbeit und assistierte auch noch Beier zum Endstand.

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