Erst spät feierte Maximilian Beier beim BVB-Schützenfest gegen Union Berlin persönliche Erfolgserlebnisse. Sebastian Kehl gab ein Versprechen.
Dortmund – Borussia Dortmund hat am 23. Bundesliga-Spieltag einen echten Befreiungsschlag gefeiert. Beim 6:0-Kantersieg gegen Union Berlin zeigte der BVB über weite Strecken eine zufriedenstellende Leistung und schwang sich in der Schlussviertelstunde (vier Tore fielen ab Minute 75) sogar zur Gala-Form auf.
Maximilian Beier nur Nebendarsteller: BVB-Boss gibt Versprechen ab
Besonders im Scheinwerferlicht standen der vierfache Torschütze Serhou Guirassy und Mittelfeldspieler Pascal Groß, der seinerseits einen Vorlagen-Viererpack schnürte. In den turbulenten Schlussminuten rettete auch Nebendarsteller Maximilian Beier seinen persönlichen Tag mit einem sehenswerten Kopfballtor und einer Vorlage.
So konnte der 22-Jährige doch noch Eigenwerbung betreiben, nachdem er gegen Union Berlin dem formschwachen BVB-Ausnahmetalent Jamie Gittens vorgezogen war. Bis zu seinen Torbeteiligungen hatte Maximilian Beier aber ein eher durchwachsenes Spiel geliefert. Und Schwächen im Torabschluss offenbart, die man so von ihm aus Hoffenheimer Zeiten nicht kannte.
BVB-Boss Sebastian Kehl lobt Maximilian Beier: „Ist einer, der immer Gas gibt“
Sebastian Kehl war nach Abpfiff trotzdem voll des Lobes für seinen Schützling. Denn bei Borussia Dortmund sind derzeit alle Beteiligten darauf bedacht, das Selbstvertrauen der zuletzt kriselnden Spieler zu stärken.
Gegenüber den anwesenden Medien, darunter RUHR24, sagte der BVB-Sportdirektor: „Maxi ist jemand, der immer hart arbeitet. Nach vorne, nach hinten. Manchmal ein bisschen unglücklich, manchmal vielleicht auch ein bisschen ungestüm. Aber was mir an dem Jungen extrem gut gefällt ist, dass er immer wieder arbeitet. Immer wieder hinterherläuft. Immer wieder Gas gibt.“
BVB-Versprechen von Sebastian Kehl über Maximilian Beier: „Der Junge wird kommen!“
Diese Kombination sei einfach gut, „weil er darüber hinaus noch ein richtig guter Fußballer ist.“ Manchmal fehle dem BVB-Neuzugang aber vor dem Tor noch die Ruhe, sagte Sebastian Kehl. „Es gab ein, zwei Situationen: Wenn er da ruhiger bleibt, schießt er vielleicht noch ein zweites und ein drittes Tor.“
Sebastian Kehl wies darauf hin, dass Maximilian Beier möglicherweise noch etwas Zeit braucht. Dennoch gab er ein Versprechen ab: „Der Junge wird kommen! Wenn alle mit der Einstellung, mit der Mentalität und der Haltung rangehen, wie es heute auch Karim (Adeyemi, Anm. d. Red.) gemacht hat, der immer wieder nachgelaufen ist, dann werden wir einen großen Schritt nach vorne machen.“
Wolfsburg. Die Torhüterin des VfL Wolfsburg spricht erstmals über die Ablösung von Merle Frohms, das Binnenverhältnis der Keeperinnen und ihre Zukunft.
Es war eine Entscheidung, mit der im deutschen Frauenfußball niemand gerechnet hatte. Nicht einmal, als sie bereits gefallen war. Als Anneke Borbe Anfang Februar das Tor des VfL Wolfsburg gegen Carl Zeiss Jena hütete, ahnte niemand, dass die vorherige Nummer 3 der Wolfsburger Torhüterinnen dies in der zweiten Saisonhälfte dauerhaft tun soll. Erst hinterher stellte VfL-Trainer Tommy Stroot klar, dass die 24-Jährige einen im Winter – inoffiziell ausgerufenen – Wettstreit im Kampf um den Platz im Tor gewonnen hatte. Gegen die langjährige Nationaltorhüterin und VfL-Nummer-1 Merle Frohms. Nun spricht Anneke Borbe erstmals über die Beförderung im Klub, ihre Ziele mit dem VfL und ihre Zukunft.
Der Wechsel auf der Position zwischen den Pfosten, er begann im Grunde bereits vor der Winterpause. Borbe spielte im Champions-League-Spiel bei Gruppensieger Olympique Lyon (0:1). Der VfL hatte sein Viertelfinal-Ticket bereits zuvor gegen Rom gebucht, für den Ausgang in der Gruppe hatte die Partie keinen Wert mehr. Aber für Borbe war’s das erste Mal mehr: „Nach dem Spiel hatte ich das Gefühl, dass ich mich so zeigen konnte, wie ich es auch gerne gewollt hatte.“
Chance auf den Platz im VfL-Tor: Auch Anneke Borbe hat‘s überrascht
Aber auch sie selbst hatte da noch nicht im Kopf, dass sich daraus mehr entwickeln könnte. Das eine ist es schließlich, eine gute Leistung zu zeigen. Das andere, wie ein Trainer diese bewertet. Und ob er überhaupt bereit ist, auf einer Position zu tauschen, auf der es für gewöhnlich selten Wechsel gibt. Im Trainingslager rief Stroot dann intern ein offenes Rennen unter den Torhüterinnen aus. „Ich persönlich hatte mit dem Gespräch im Trainingslager nicht gerechnet“, gibt Borbe zu.
Eine neue Drucksituation hat sich erst einmal nicht ergeben. Die Ex-Bremerin hatte auch nichts zu verlieren. „Mir wurde auch widergespiegelt, dass ich mich ins Blickfeld gerückt habe und genau da weitermachen soll, wie ich es auch vorher getan habe“, erzählt sie. Erst als die Entscheidung in der Woche vor dem Jena-Spiel fiel und sie dann wirklich die Nummer 1 war, kam Druck hinzu. Aber: „Ich glaube, ich habe es jetzt in den ersten vier Spielen gut ausblenden können. Natürlich ist es jetzt eine andere Situation, beim VfL Wolfsburg im Tor und bei Topspielen in der Arena auf dem Platz zu stehen. Es wäre schon seltsam, wenn da gar kein Druck da sein würde.“
„Vor allen Dingen in den Tagen und Wochen, in denen das thematisiert wurde, habe ich mein Handy auch mal zwei Tage zur Seite gelegt. Ich meine: Merle Frohms ist immer noch ein Gesicht des deutschen Frauenfußballs. Da ist es doch klar, dass das Thema Wellen schlägt.“
Die Bewertungen und Kommentare in den Medien und bei Social Media blendete sie bewusst aus – auch wenn sie glücklicherweise nicht persönlich angegangen wurde. Sie sagt: „Vor allen Dingen in den Tagen und Wochen, in denen das dann thematisiert wurde, habe ich mein Handy auch mal zwei Tage zur Seite gelegt. Ich meine: Merle Frohms ist immer noch ein Gesicht des deutschen Frauenfußballs. Da ist es doch klar, dass das Thema Wellen schlägt.“
Nach Keeperinnen-Tausch: Zwischen Anneke Borbe und Merle Frohms „fließt kein böses Blut“
Und das Verhältnis im Torhüterinnen-Team? Für Frohms war es die zweite Degradierung binnen kürzester Zeit, nachdem sie vor Olympia schon ihren Platz im Tor der deutschen Nationalmannschaft verloren hatte. Ein persönliches Gespräch von Keeperin zu Keeperin habe es nicht gegeben. Borbe sagt: „Ich bin der Meinung, dass wir die Dinge im Torwart-Team sehr gut einschätzen können und auch wissen, dass wir persönlich keine Probleme dadurch bekommen.“ Die gebürtige Pinnebergerin weiter: „Natürlich muss sich jeder von uns in die neue Situation einfinden, aber da fließt kein böses Blut. Ich bin gut mit Merle und Lisa.“
Überrascht hatte nicht erst Borbes Beförderung. Schon der Wechsel der gebürtigen Pinnebergerin nach Wolfsburg war keinesfalls ein alltäglicher. Borbe, Fan von DFB-Ikone Nadine Angerer, war Stammkeeperin bei Liga-Konkurrent Werder Bremen (83 Pflichtspiele). Als sie 2023 in die VW-Stadt kam, wusste sie, dass sie sich hinter Frohms und Lisa Schmitz anstellen musste. Sie erklärt: „Ich war einfach sehr lange in Bremen, und ich hatte das Gefühl, dass damals der nächste Schritt folgen müsste, ich vielleicht raus aus der Komfortzone wollte. Und als das Angebot aus Wolfsburg kam, war eigentlich klar, dass ich mich hier so entwickeln kann wie nirgendwo anders. Egal, ob ich Spielzeit bekomme oder nicht.“
Das war wichtig für den Sprung von Position 3 zur Nummer 1 beim VfL Wolfsburg
Eineinhalb Jahre musste sich die Keeperin gedulden, ehe Stroot ihr ein erstes Pflichtspiel gab, das 4:1 im DFB-Pokal-Achtelfinale in Mainz. „Irgendwann kam natürlich schon der Moment, an dem ich dachte, ich könnte mal wieder ein Spiel vertragen, ein paar Partien habe ich ja auch in der zweiten Mannschaft bestritten. Insgesamt war ich aber im ersten Jahr komplett fein mit der Situation. Weil ich gesehen habe, dass da im Vergleich zu den anderen Torhüterinnen ein Unterschied ist.“
Dann aber kamen verschiedene Punkte zusammen, die dafür sorgten, dass Stroot diesen aufsehenerregenden Torhüterinnen-Tausch vorgenommen hat. Zum einen hat sich das Spiel des VfL früh in der Saison entscheidend verändert. Nach der Umstellung auf eine Dreier- oder Fünferabwehrkette rechnet der Wolfsburger Coach vermehrt mit Flanken der Gegner – und da hat Borbe unter anderem einen Größenvorteil mit 1,80 m im Vergleich zu Frohms (1,75 m).
Hinzu kam, dass Borbe in ihrer Entwicklung entscheidende Schritte gemacht hat. Sie sagt selbst: „Ich glaube, ich habe mich in allen Bereichen verbessern können. Sowohl von der Ausstrahlung als auch von der Sicherheit, die mir das Training gegeben hat, und in allen torwarttechnischen Bereichen.“
DFB-Chance nach VfL-Beförderung? Das denkt Anneke Borbe über die Nationalmannschaft
Und jetzt? Als Wolfsburger Stammkeeperin rückt man in der Regel fast automatisch in den Fokus der deutschen Nationalmannschaft. Im Nachwuchsbereich hat Borbe von der U15 bis zu U19 neun Einsätze gehabt. Doch Gedanken ans DFB-Team schiebt sie weg. „Das ist noch nicht so lange in Bewegung, dass ich mir darüber Gedanken machen würde. Wir reden von vier Spielen in zwei, drei Wochen und eineinhalb Jahre ohne Spielpraxis davor. Ich konzentriere mich darauf, zu zeigen, warum ich jetzt spielen darf. Über alles andere reden wir einfach später.“
Im Nachwuchsbereich stehen für Anneke Borbe neun Einsätze für die Nationalmannschaft zu Buche. Ob durch ihre Beförderung beim VfL im Frauenbereich noch weitere dazukommt, damit beschäftigt sie sich aktuell (noch) nicht.
Bisher hat sich die Schleswig-Holsteinerin, die im Nachwuchsbereich bei den Jungs begann und recht früh ins Tor gestellt wurde, nichts zuschulden kommen lassen. Ganz im Gegenteil: Die 24-Jährige hatte gute Aktionen auf der Linie, strahlte viel Sicherheit bei Flanken aus – und entschärfte im Spitzenspiel gegen Frankfurt (6:1) als Sahnehäubchen kurz vor Schluss noch einen Elfmeter. Auch wenn die Torhüterin von sich sagt, sehr selbstkritisch zu sein, „in einigen Phasen auch zu kritisch“, ist sie bisher mit sich zufrieden: „Ich glaube, ich habe es in den ersten vier Partien geschafft, das Vertrauen zurückzuzahlen und ein guter Rückhalt zu sein.“
Wieder Nummer 2? Anneke Borbe kann es sich nicht mehr so richtig vorstellen
Bleibt die Frage, wo sie sich in Zukunft sieht. Frohms verlässt den VfL Richtung Ausland, auch die Verträge von Borbe und Schmitz laufen aus. Als sicher (aber noch nicht bestätigt) gilt, dass der Klub Stina Johannes als neue Nummer 1 verpflichtet, zuletzt war mit Christina Schönwetter eine österreichische Nachwuchskeeperin im Probetraining.
„Ich würde es mir vielleicht noch einmal mehr überlegen, mich wieder als Nummer zwei auf die Bank zu setzen.“
Borbe sagt noch nicht, ob sie in Wolfsburg bleiben oder wechseln wird. Angebote gibt es, dem Vernehmen nach ist der SC Freiburg an ihr dran. Aber einen Hinweis gibt sie: „Ich glaube schon, dass ich jetzt mit den Spielen wieder merke, dass ich sehr gerne Fußball spiele und für die Spiele und nicht für das Training auf dem Platz stehe. Ich würde es mir vielleicht noch einmal mehr überlegen, mich wieder als Nummer zwei auf die Bank zu setzen.“
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Fleiß, harte Arbeit und gute Leistungen werden belohnt. So auch beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach.
Borussia Mönchengladbach hat Mittelfeldspieler Nico Vidic aus der U19 mit einem Profivertrag ausgestattet.
Der 18-Jährige durchläuft bereits seit der U12 die Jugendmannschaften der Fohlen.
“Dass wir Nico weiterhin an uns binden konnten, freut uns sehr. Er hat in den vergangenen Jahren eine tolle Entwicklung genommen. Leider wurde er durch eine Verletzung in der vergangenen Saison zurückgeworfen, in der aktuellen Spielzeit hat er sich aber eindrucksvoll zurückgekämpft”, sagt Borussias Direktor des Nachwuchsleistungszentrums Mirko Sandmöller. “Nico ist ein technisch versierter und spielintelligenter Spieler mit großem Entwicklungspotenzial. Wir freuen uns, ihn dabei zu begleiten, dieses Potenzial zu entfalten, und ihn gezielt auf die Anforderungen im Seniorenfußball vorzubereiten.”
Der Mittelfeldspieler mit kroatischen Wurzeln wechselte 2017 von Rot-Weiss Essen in die U12 von Borussia und durchläuft seitdem alle Jugendmannschaften im Fohlen-Stall. Zur Saison 2023/24 rückte Vidic in die U19 der Fohlen auf und kam in elf U19-Bundesligaspielen zum Einsatz, in denen er zwei Treffer erzielte und sieben weitere Tore direkt vorbereitete.
Nicolas schon operiert: Gladbach-Torwart fehlt lange
Borussia Mönchengladbach muss voraussichtlich die komplette restliche Saison auf Stammtorwart Moritz Nicolas, der einst wie Nico Vidic von Rot-Weiss Essen zu den Fohlen kam, verzichten. Der 27-Jährige verletzte sich beim 2:1-Sieg am vergangenen Samstag beim 1. FC Union Berlin an den Adduktoren und musste ausgewechselt werden. Er wurde am Montag (17. Februar) operiert.
Ende November 2023 zog er sich dann allerdings eine Meniskus-Verletzung zu, die ihn lange außer Gefecht setzte. Erst im Oktober 2024 konnte Vidic sein langersehntes Comeback feiern und kam seitdem in insgesamt zehn Pflichtspielen (U19 DFB-Nachwuchsliga und DFB-Pokal der Junioren) zum Einsatz. In den zurückliegenden zwei Spielen der Liga A-Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga gegen 1860 München (1:1) und bei Fortuna Düsseldorf (1:1) gab Vidic jeweils die Vorlage zum Treffer der Fohlen.
Darüber hinaus lief Vidic viermal für die deutsche U16-Nationalmannschaft auf. Der Sohn kroatischer Einwanderer ist in Essen geboren und aufgewachsen. Das Fußballspielen erlernte er beim SV Borbeck und der Essener SG 99/06 – über Rot-Weiss Essen ging es für ihn dann zu Borussia Mönchengladbach.
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FAQ: Bundesliga – Der Spieler von RWE zu Borussia
Frage 1: Welcher Spieler kam einst von RWE zu Borussia?
Antwort: Der Spieler, der von Rot-Weiss Erfurt (RWE) zu Borussia gewechselt ist, ist [Spielername].
Frage 2: Wann fand der Wechsel statt?
Antwort: Der Wechsel zu Borussia erfolgte im Jahr [Jahreszahl].
Frage 3: Welche Position spielt der Spieler?
Antwort: [Spielername] spielt in der Position [Position, z.B. Stürmer, Mittelfeldspieler, Verteidiger].
Frage 4: Wie viele Spiele hat der Spieler bisher für Borussia bestritten?
Antwort: [Spielername] hat bisher [Anzahl] Spiele für Borussia absolviert.
Frage 5: Hat der Spieler Erfolge mit Borussia erzielt?
Antwort: Ja, [Spielername] konnte mit Borussia [nennen Sie relevante Erfolge, z.B. Pokalsiege, Meisterschaften] feiern.
Frage 6: Wie verlief die Karriere des Spielers vor dem Wechsel zu Borussia?
Antwort: Vor dem Wechsel zu Borussia spielte [Spielername] bei Rot-Weiss Erfurt und hatte dort eine beeindruckende Leistung mit [nennen Sie relevante Statistiken oder Erfolge].
Frage 7: Wie haben die Fans auf den Wechsel reagiert?
Antwort: Die Fans von Borussia [erklären Sie die Reaktionen, z.B. positiv, begeistert], während die Fans von RWE [kurze Beschreibung der Reaktionen, z.B. traurig oder enttäuscht] waren.
Frage 8: Gibt es besondere medizinische oder sportliche Herausforderungen, die der Spieler überwinden musste?
Antwort: [Beantworten Sie, ob es relevante Informationen über Verletzungen, Rehabilitation oder Ähnliches gibt.]
Frage 9: Hat der Spieler eine Rückkehr zu RWE in Erwägung gezogen?
Antwort: [Gegebenenfalls Informationen über Diskussionen oder Gerüchte in dieser Hinsicht.]
Frage 10: Wo kann ich weitere Informationen über diesen Spieler finden?
Antwort: Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite von Borussia sowie auf Sportsportalen und in Sportnachrichten.
Falls Sie weitere Informationen zu einem spezifischen Spieler oder Themen rund um die Bundesliga benötigen, lassen Sie es mich wissen!
Dino Toppmöller führte Eintracht Frankfurt in dieser Saison zu neuen Höchstleistungen. Doch bleibt der Cheftrainer dem Bundesligisten überhaupt länger erhalten?
Frankfurt am Main – In der letzten Saison beinahe schon abgeschrieben und als Entlassungskandidat gehandelt, führte Dino Toppmöller (44) Eintracht Frankfurt in dieser Spielzeit zu neuen Höchstleistungen. Doch bleibt der Cheftrainer dem hessischen Bundesligisten länger erhalten?
Nach einer ausführlichen Sommer-Analyse im letzten Jahr stand bei der SGE fest, dass man auch die laufende Saison mit Dino Toppmöller angehen möchte.
Eine Entscheidung, die bis heute sicher niemand bereut hat und die dafür sorgte, dass die Eintracht-Fans mittlerweile von einem Einzug in die Champions League mehr als nur träumen dürfen.
Klar, dass bei dem sportlichen Erfolg, der vor allem Dino Toppmöller und seiner Spielidee zugeschrieben wird, der ein oder andere Top-Klub anklopfen wird.
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Gegenüber der FAZ erklärte der 44-Jährige mit gültigem Vertrag bis 2026: “Ich habe noch ein paar Visionen mit dem Klub. Ich will, dass wir eine Mannschaft haben, die ambitionierte Ziele erreichen kann.”
Konkrete Gespräche mit dem Verein über eine Vertragsverlängerung seien allerdings noch nicht angelaufen. Müssen sich die Adler-Anhänger deswegen Sorgen machen, ihren Erfolgscoach zu verlieren? Toppmöller macht ihnen ein wenig Hoffnung.
Dino Toppmöller lag unterschriftsreifes Angebot aus Saudi-Arabien vor
“Es ist angedacht, dass wir uns demnächst mal zusammensetzen. Es wird sicher in den nächsten Wochen der Zeitpunkt kommen”, so der ehemalige Co-Trainer von Julian Nagelsmann (37).
“Mir gefällt die Idee, die dahintersteckt. Und wenn ein Verein weiß, was er will, ist alles aufeinander abgestimmt. Es hat Hand und Fuß, was die Vereinsführung hier macht. Wenn wir so weitermachen, können wir irgendwann vielleicht noch eine andere Kategorie an Talenten holen”, berichtete Toppmöller.
Erst letztes Jahr habe dem Sohn von Trainer-Legende Klaus Toppmöller (73) ein “unterschriftsreifes Angebot” aus Saudi-Arabien vorgelegen, welches er ablehnte.
Eintracht Frankfurt
Sorge um Eintracht-Präsident: Mathias Beck am Herzen operiert!
Sollte indes ein echtes europäisches Schwergewicht bei dem jungen Erfolgsgaranten der Eintracht einen Vorstoß wagen, müsste die Situation wohl zumindest einmal neu überdacht werden.
Tabelle 1. Bundesliga
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist
Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab.
Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen.
Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.
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FAQ: Bleibt Dino Toppmöller bei Eintracht Frankfurt?
Frage 1: Wer ist Dino Toppmöller?
Antwort: Dino Toppmöller ist ein deutscher Fußballtrainer, der derzeit als Cheftrainer bei Eintracht Frankfurt tätig ist. Er hat zuvor in verschiedenen Positionen in der Bundesliga und im Nachwuchsbereich gearbeitet.
Frage 2: Gibt es offizielle Informationen über seinen Verbleib bei Eintracht Frankfurt?
Antwort: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind keine offiziellen Informationen über den Verbleib von Dino Toppmöller bei Eintracht Frankfurt veröffentlicht worden. Die Entscheidung über seinen Verbleib könnte von verschiedenen Faktoren abhängen, darunter die sportliche Entwicklung des Teams und die Ergebnisse in der laufenden Saison.
Frage 3: Wie performt Eintracht Frankfurt unter Dino Toppmöller?
Antwort: Die Leistung von Eintracht Frankfurt unter Toppmöller wird von den Fans und der Medien kritisch beobachtet. Ergebnisse und Teamperformance haben einen großen Einfluss auf die Zukunft des Trainers.
Frage 4: Welche Faktoren könnten seinen Verbleib beeinflussen?
Antwort: Faktoren, die seinen Verbleib beeinflussen könnten, sind die Teamleistung in der Bundesliga, mögliche Pokalerfolge, die Zufriedenheit des Vereinsmanagements und die Unterstützung von Spielern und Fans.
Frage 5: Woher stammen die Gerüchte über einen möglichen Wechsel?
Antwort: Gerüchte über einen möglichen Wechsel eines Trainers können aus verschiedenen Quellen stammen, darunter Medienberichte, Insider-Informationen oder Entwicklungen in der Liga. Diese Informationen sollten jedoch immer kritisch betrachtet werden.
Frage 6: Wann könnte eine offizielle Entscheidung bekannt gegeben werden?
Antwort: Offizielle Entscheidungen über den Verbleib eines Trainers werden in der Regel zu festgelegten Zeitpunkten im Saisonverlauf oder nach Abschluss bestimmter Wettbewerbe bekannt gegeben.
Frage 7: Wo kann ich aktuelle Informationen zu Dino Toppmöller und Eintracht Frankfurt finden?
Antwort: Aktuelle Informationen können auf der offiziellen Website von Eintracht Frankfurt, in Sportnachrichtenportalen und über die sozialen Medien des Vereins verfolgt werden.
Bitte beachten Sie, dass sich die Situation schnell ändern kann. Bleiben Sie informiert für die neuesten Updates!
Gegen Union Berlin fehlt Julian Brandt verletzt. Nach dem 6:0 des BVB gilt er plötzlich als großer Verlierer. Längst ist der Star ein Sündenbock.
Dortmund – Mit dem 6:0-Kantersieg über Union Berlin hat Borussia Dortmund ein erstes echtes Ausrufezeichen unter Neu-Trainer Niko Kovač gesetzt. Es wäre aber nicht der BVB der Saison 2024/25, wenn nicht selbst nach einer solchen Gala das Haar in der Suppe gesucht würde.
Serviert wird sie Julian Brandt. Der Nationalspieler verpasste das Heimspiel gegen die Köpenicker kurzfristig mit einer Muskelverhärtung. In Abwesenheit von Brandt legten die Kollegen auf den ersten Blick ein offensives Feuerwerk hin. Für viele Beobachter ist damit klar: Brandt ist der große Verlierer des ersten Bundesliga-Siegs von Kovač beim BVB.
Dass Dortmund nach eher zaghaftem Beginn durch ein Eigentor in Führung ging und der deutliche Sieg erst in der Schlussphase zustande kam, als Union bemerkenswerte Auflösungserscheinungen zeigte, wird bei der Bewertung geflissentlich übersehen. Ebenso der Umstand, dass Giovanni Reyna, der Ersatz für Brandt in der Startelf, selbst keine großen Akzente setzen konnte.
Trotzdem läuft die heiße Diskussion über die Stellung von Brandt beim BVB.
BVB-Trainer Niko Kovač hat seine Stars bisher stets starkgeredet
Ex-Profi Stefan Effenberg etwa erklärte im Sport1-‚Doppelpass‘, es sei ein Spiel gewesen, „das mit Sicherheit nicht gut war für Julian Brandt“. Die Bild-Zeitung warnt, der Mittelfeldmann drohe „zum prominenten Startelf-Opfer“ zu werden – übrigens nicht wegen Reyna, sondern wegen Joker Carney Chukwuemeka, der einen gelungenen 20-Minuten-Auftritt hinlegte. Daraus leitet das Boulevardblatt ab, die Leihgabe vom FC Chelsea solle beim BVB „jetzt die BVB-Saison retten“.
Dass Brandt binnen 90 Minuten von der unumstößlichen Stammkraft zum Herausforderer aus der zweiten Reihe mutiert ist, steht nicht ernsthaft zu erwarten. Kovač hatte nur einen Tag vor dem Spiel großes Lob für den Regisseur übrig, dem er für die ersten gemeinsamen Wochen auch nach der Gala gegen Union ein gutes Zeugnis ausstellte. „Julian hat in den letzten Spielen auch sehr viel Druck vorne gemacht, sehr viel Laufleistung, mit dem Ball, gegen den Ball. Der Julian ist schon ein sehr wichtiger Spieler für uns“, erklärte Kovač beim TV-Sender Sky.
Wer den Cheftrainer in den ersten Wochen beim BVB beobachtet hat, wird nicht um die Feststellung herumkommen, dass eine plötzliche Verbannung von Brandt in die zweite Reihe völlig aus der Reihe fallen würde. Kovač hat bisher noch jede Chance ergriffen, seine Profis starkzureden und ihnen Vertrauen auszusprechen. Dafür hat der Kroate sogar die Kritik in Kauf genommen, er betreibe Schönrederei.
Julian Brandt gab zu, wie sehr ihn die BVB-Krise belastet
Insofern wäre schon harter Tobak, Brandt nach einer verpassten Partie fallen zu lassen. Zumal der 28-Jährige erst unter der vergangenen Woche seltene Einblicke in sein Seelenleben gab, offen erklärte, wie sehr ihn die anhaltende Krisensituation beim BVB beschäftigt.
BVB-Reporter Oliver Müller spekuliert im Sport1-Podcast ‚Die Dortmund-Woche‘ vor diesem Hintergrund gar darüber, dass Brandt womöglich keine Muskelverhärtung erlitten habe. „Vielleicht war es auch eine bewusste Maßnahme von Kovač. Ich glaube, dass Julian Brandt sich in ein Loch reingespielt hat. Es schien so, als würde er da nicht mehr rauskommen. Vielleicht war dieser Reset-Knopf der einzige Ausweg. Clever wäre es von Kovač.“
Eine Bestätigung für diese brisante Idee wird es kaum geben können. Es drängt sich allerdings die Frage auf, warum der BVB eine solche Maßnahme erst am Spieltag entwerfen sollte, nachdem Kovač in einer Pressekonferenz erneut lobende Worte zu Brandt verloren hatte. Unter Hinweis auf die Belastungssteuerung hätte Brandt ohne jede Geheimniskrämerei auf der Bank Platz nehmen können, ohne dass es Anlass für spannende Theorien gegeben hätte.
BVB-Kapitän Emre Can hat sich aus der Krise gearbeitet
Dass sie sich um Brandt drehen, ist indes bei der aktuellen Gemengelage kein großes Wunder. Denn der dienstälteste BVB-Profi hat ungewollt den Staffelstab des Sündenbocks in Dortmund von Emre Can übernommen. Der Kapitän war über Monate die große Reizfigur bei Fans und Medienvertretern, ist aber seit Wochen als Innenverteidiger neben Nico Schlotterbeck gesetzt und zeigt starke Leistungen.
Sich in der aktuellen Situation an Can abzuarbeiten, wäre absurd. Also wird sprichwörtlich die nächste Sau durchs Dorf getrieben.
Brandt ist dabei ein leichtes Opfer, weil er geradezu sinnbildlich für die Diskrepanz zwischen theoretischer Qualität und tatsächlicher Leistung beim BVB steht. Den Vorwurf, aus seinem herausragenden Talent zu wenig herauszuholen, wird der 48-fache Nationalspieler mutmaßlich bis zum Ende seiner Profikarriere nicht mehr abschütteln können.
Damit wurde Brandt in den letzten Wochen immer stärker zum Gesicht der BVB-Krise, insbesondere nach dem Aus von Trainer Nuri Şahin, der zuvor als der naheliegende Blitzableiter neben Can am meisten Kritik und auch Häme abbekommen hatte.
BVB-Star Brandt hat einen fairen Umgang verdient
Aus dieser Situation kann sich Brandt nur mit guten Leistungen befreien, wie es Can gelungen ist. Der Vizekapitän hat dabei aber gewiss einen fairen Umgang verdient. Ob Spekulationen über seinen mentalen Zustand und vorgeschobene Verletzungen dazu gehören, sei dahingestellt.
Fakt ist: Neben Brandt stand auch Jamie Gittens am Samstagabend nicht in der Startaufstellung. Während Brandt-Ersatz Reyna allenfalls ein ordentliches Spiel machte, konnte Gittens-Ersatz Maximilian Beier mit zwei Scorerpunkten und einem beherzten Auftritt auf sich aufmerksam machen. Die Idee, Gittens als Verlierer des Tages darzustellen, der sich plötzlich hinten anstellen muss, wäre jedoch abwegig.
Für Brandt gelten andere Maßstäbe – weil es bei einem großen Verein wie Borussia Dortmund immer einen Sündenbock braucht?
Ramy Bensebaini: Er wechselte im Sommer 2023 von Gladbach zum BVB. (Quelle: IMAGO/Joachim Bywaletz)
In Algerien erlernte Ramy Bensebaini das Fußballspielen. Die Art und Weise verwirrt dabei den einen oder anderen.
Barfuß trainieren, ohne Torhüter spielen – Die Ausbildung von Dortmunds Ramy Bensebaini war alles andere als konventionell. In der Jugendakademie von Paradou AC in Algerien stand primär die Ballkontrolle im Mittelpunkt. Um sie zu verbessern, spielten die Nachwuchsspieler barfuß. “Ja, das ist wahr”, bestätigt Bensebaini nun im Interview mit dem Vereins-TV von Borussia Dortmund.
“Sie haben uns gesagt, dass es darum geht, mehr Kontrolle über den Ball zu haben. Wenn du mit Schuhen spielst, hast du nicht die gleiche Kontrolle.” Dreieinhalb Jahre lang trainierte und spielte er ohne Schuhe – auch gegen Gegner, die reguläres Schuhwerk trugen. “Es war also sehr kompliziert und sehr schmerzhaft, vor allem, wenn jemand auf deinen Fuß trat. Es tat echt sehr weh”, gestand Bensebaini.
Doch nicht nur das: Die Spiele fanden anfangs ohne Torhüter statt. “Es ging darum, gut zu verteidigen und den Gegner zu pressen”, erklärte der 29-Jährige weiter. Der taktische Ansatz war klar: Wenn der Gegner nicht zum Abschluss kommt, ist ein Torhüter unnötig. “Man durfte den Gegner eigentlich nie schießen lassen”, erinnerte er sich.
Diese ungewöhnliche Ausbildung hat Bensebaini nachhaltig geprägt. Heute fällt er durch seine technische Sicherheit auf, vor allem bei der Ballannahme und dem Verarbeiten hoher Pässe. Obwohl er nicht als typischer Flügelspieler gilt, der von der Grundlinie flankt, zeichnet ihn seine Kombinationsstärke aus.
Seit 2023 spielt Bensebaini für Borussia Dortmund. Nach einer von Verletzungen geprägten ersten Saison hat er sich als Stammspieler auf der linken Abwehrseite etabliert. Sportlich hat er noch viel vor. “Ich fühle mich immer wohler und komme in Form. Ich will der Mannschaft helfen, wo ich nur kann”, erklärte er. Dass er kämpferisch nie aufgibt, ist für ihn selbstverständlich: “Wenn ich offensiv helfen kann, lasse ich mir das nicht nehmen.”
Bei der Niederlage von München mangelt es Eintracht Frankfurt vor allem an Vertrauen in die eigene Stärke. Doch genau darauf kommt es jetzt eigentlich mehr denn je an.
Für die Bundesliga bedeutete der Sonntag wenig Erfreuliches. Denn wo Topspiel draufstand, war nur Flopspiel drin – zumindest mit Blick auf die Spannung. Erster gegen Dritter, München gegen Frankfurt, nicht mehr als ein leeres Versprechen auf ein aufregendes Duell. Zu deutlich wieder mal die Kluft zwischen wahrem und vermeintlichem Spitzenteam, obwohl Erstgenanntes angeschlagen in die 90 Minuten gegangen (allgemeine Formschwäche, Kane auf der Bank) und ebenso angeschlagen aus den 90 Minuten (Kimmich-Verletzung, Musiala-Blessur) gekommen war.
Der aufstrebende Mittelstand, diesmal vertreten durch Hessens Vorzeigeclub, stieß im Bajuwarischen ans Limit. Null zu vier, klare Kiste. Das ist keine neue, aber doch immer wieder eine ungünstige Erkenntnis für all die Marketing-Meister der hiesigen Liga.
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Auf der Flucht vorm Mittelstand
Und so hakten sie bei Eintracht Frankfurt die neuerliche Abreibung im Münchner Norden binnen eines Achselzuckens ab. Nicht zurück, lieber nach vorne schauen, so das Credo. Blöd nur, dass am Samstag die nächste Übermacht wartet, Bayer Leverkusen, zwar nur Zweiter der Tabelle, dennoch gefühlt aktuell das Beste, was Fußball-Deutschland zu bieten hat. Die Eintracht wird ihre Zaghaftigkeit gegen die Großen ablegen müssen, oder aber sie wird erneut verlieren. Vor eigenen Fans immerhin hat sie mehrfach bewiesen, dass ihr das gelingen kann.
Selbst wenn nicht, selbst wenn die zweite Niederlage am Stück folgen sollte, wäre das per se kein Beinbruch. Zumindest dann nicht, wenn die Partie mit deutlich mehr Überzeugung ausgetragen wird als jene in München, wenn die Überzeugung das ist, was hinterher bleibt. Darum geht es, nicht nur gegen Bayer, auch anschließend im mutmaßlich engen Europa-League-Achtelfinale gegen Ajax Amsterdam. Die Überzeugung, die positive Gesamtentwicklung weiter fortsetzen zu können, nicht zu verharren im gehobenen Mittelmaß, sondern diesem endgültig zu enteilen.
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15:07 Min.|23.02.25, 00:00 Uhr|hr
Die gesamte Eintracht-PK nach der Niederlage gegen Bayern München
Mit Blick auf die Bundesliga profitieren die Frankfurter, die in der Rückrunde bisher vier Zähler weniger als zum identischen Zeitpunkt der Hinserie geholt haben, bisher von konstant unkonstanter Konkurrenz. Am vergangenen Spieltag etwa patzten Stuttgart und Leipzig, auch Wolfsburg und Gladbach. Und da Dortmund diesmal deutlich gewann, scheint auch dort – die Erfahrung lehrt’s – der nächste Ausrutscher nicht weit. Insofern wird die Eintracht auch heute in einer Woche auf jeden Fall auf einem Champions-League-Platz liegen.
Doch wie kann das am 34. Spieltag noch der Fall sein? Die Antwort, Sie ahnen es: mit Überzeugung. Die Eintracht wird, was ihr mit Ausnahme der Remis-Serie im Januar gut gelang in dieser Saison, weiterhin die Duelle gegen Mittelfeldteams und Abstiegskandidaten für sich entscheiden müssen. Die Alltagsduelle, die schmucklosen Spiele. Schon im Amsterdam-Sandwich versteckt sich so ein Gegner, Union Berlin. Danach folgen Paarungen gegen Bochum, Bremen, Heidenheim, Augsburg, zwischendrin mal gegen Stuttgart. Alles in allem liegen hier die Big Points herum, deutlich mehr als gegen Bayern oder Bayer.
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Wahi bald ein Startelf-Kandidat!?
Es geht deshalb in naher Zukunft auch darum, das eigene Leistungsniveau wieder zu heben, denn so wirklich pralle war das in den vergangenen drei, vier Wochen nicht. Zum einen kann das über eine Steigerung des Kollektivs gelingen, zum anderen aber auch über Formverbesserungen von Einzelkönnern.
Einer mit großem Potenzial ist Hugo Ekitiké. In München fiel er früh im Spiel auf mit einem Schuss und danach vor allem ab. Es scheint ganz so, als seien bayerische Abwehrkanten für den Franzosen (noch) eine Nummer zu groß, gehobenes Bundesliga-Niveau aber lässt sich eben auch gegen andere Teams unterstreichen. Soll es was werden mit dem Königsklassen-Traum, wird einer wie er verlässlich liefern müssen, keine Frage.
Auch naht die Zeit, in der Elye Wahi und/oder Michy Batshuayi ihre Klasse zeigen sollten. Bisher ist der Input der beiden Winterzugänge überschaubar, bisher aber werden sie von Trainer Dino Toppmöller auch nur dosiert eingesetzt. Sie sollen mit Plan herangeführt werden, heißt es. Bald sollte der Plan aber auch mal 90 Minuten vorsehen, gerade bei Wahi, der in Ansätzen schon gezeigt hat, was er kann. Batshuayi traf in einem belanglosen Testkick gegen Viertligist Steinbach Haiger immerhin doppelt.
Jedenfalls: Ungewöhnliche Aufstellungs-Ideen wie in München, mit Ansgar Knauff auf links und Jean-Matteo Bahoya auf rechts, sollten ungewöhnlich bleiben, also nicht wiederholt werden. Trotz aktueller Abwehrsorgen (Tuta gesperrt, Robin Koch noch nicht ganz fit) steht Toppmöller ein große Auswahl an Profis zur Verfügung, die theoretisch dazu in der Lage sind, einen Champions-League-Rang zu halten. Seit dem neunten Spieltag gelingt das dem Team nun schon.
Praktisch aber braucht es auch ein entsprechendes Mindset, die pure Überzeugung. Eine Begegnung wie gegen Bayer Leverkusen scheint prädestiniert dafür, sich damit nachhaltig zu versorgen. Dann nämlich wenn diesmal nicht nur Topspiel draufsteht, sondern auch Topspiel drinsteckt.
All der aufgestaute Frust kam raus. Nach Monaten der Enttäuschungen und Krisenstimmung spielten sich am Samstagabend alle bei Borussia Dortmund in einen Rausch. Alle? Nein. Einem schmeckt die 6:0-Gala bittersüß.
Auch Giovanni Reyna hat ein Erfolgserlebnis dringend nötig. In Abwesenheit von Julian Brandt bekam er gegen Union Berlin die große Chance. Doch während um ihn herum alle glänzten, blieb der Amerikaner blass – und es kam noch schlimmer.
Borussia Dortmund: Trotz 6:0 – Reyna ist der Verlierer der Gala
Einst galt er als Erbe von Marco Reus, legte einen kometenhaften Start in die Karriere hin. Doch aus dem Supertalent ist ein Sorgenkind geworden. Giovanni Reynas Leistungen stagnierten immer weiter, seine Einsatzzeiten dadurch auch. Die Leihe nach Nottingham floppte, zurück in Dortmund ist er endgültig in die Rolle des Ergänzungsspielers gerutscht.
+++ Borussia Dortmund lange ohne Bensebaini? Kovac klärt auf +++
Nun bot sich ihm eine seltene Gelegenheit. Durch den kurzfristigen Ausfall von Spielmacher Julian Brandt (hier mehr) rutschte der US-Boy in die Startelf. Bei einem Ergebnis von 6:0 möchte man meinen, dass er diese Chance eindrucksvoll genutzt hat. Stattdessen dürfte Reyna diesen magischen Abend nur eingeschränkt genießen können.
Reyna geht raus, Dortmund dreht auf
Während sich alles um ihn herum in einen Rausch spielte, blieb sein persönlicher Befreiungsschlag aus. Als Spielmacher aufgestellt, lief das Offensivspiel größtenteils an ihm vorbei. Alle sammelten Tore, Vorlagen, Selbstbewusstsein; der 22-Jährige musste nach 70 durchwachsenen Minuten als erster vom Platz. Bezeichnend: Vier der sechs Tore fielen erst nach seiner Auswechslung.
Für ihn kam Carney Chukwuemeka, für Reyna wurde es nicht besser. Im Winter als neue Konkurrenz verpflichtet, konnte auch die Chelsea-Leihgabe seine Fähigkeiten in seinem ersten längeren Einsatz direkt unter Beweis stellen, hatte einige starke Momente.
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Wie viele solcher Chancen Giovanni Reyna noch bekommt, ist ungewiss. Schon am nächsten Wochenende dürfte Brandt wieder vor seiner Nase stehen. Im Sommer fällt die Entscheidung um seine Zukunft bei Borussia Dortmund. Tendenz: Trennung.
Wolfsburg.Im Fußball von Schicksal zu reden, wäre angesichts der Zigmillionen, die die Profis und Trainer im Jahr kassieren, reichlich übertrieben. Aber das ändert wenig an der Tatsache, dass es für Marco Rose Mittwoch im Pokalviertelfinale gegen den VfL Wolfsburg (20.45 Uhr) um eine ganze Menge geht. Kurz: um seinen Job. Der Trainer der Rasenballer hat bislang eine ziemlich miserable Saison hinter sich.
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In der Liga steht der hochambitionierte Klub lediglich auf Rang sechs und hat bereits 20 (!) Punkte Rückstand auf Tabellenführer Bayern München. Die Champions-League endete in einem sportlichen Fiasko und vom berüchtigten Red-Bull-Überfallfußball ist nichts zu sehen und zu spüren. Nun heißt es für den 48-Jährigen: Letzte Ausfahrt Wolfsburg. Denn: Ein Sieg ist Pflicht für den gebürtigen Leipziger. Sollte Rose an Grün-Weiß scheitern, wäre das gleichbedeutend mit seinem Aus als Übungsleiter der Sachsen.
„Das Ziel ist klar: Halbfinale“
Blauäugig ist er nicht, er weiß, dass er unter einem gewaltigen Siegdruck steht. Und umarmt nun die eigenen Zuschauer, die dazu beitragen sollen, dass gegen die Niedersachsen der Knoten platzt. „Wir haben den Anspruch an uns, unsere Fans glücklich zu machen“, sagt der Ex-Gladbacher, „das Ziel ist klar: Halbfinale. Eine Mannschaft wird definitiv als Sieger vom Platz gehen – und das wollen wir sein.“
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Rose haut mächtig auf die verbale Pauke. Etwas anderes bleibt ihm auch nicht übrig, er muss „All-in“ gehen gegen den VfL. Nach dem desaströsen 1:5 in der Liga werden ihm die Bosse des Klubs keine zweite Pleite gegen Wolfsburg verzeihen. Dann nämlich könnte die Stimmung kippen, Rose wäre wohl nicht mehr zu halten. „Ich werde natürlich ständig bewertet, vor allem an Resultaten gemessen. Momentan spielen wir nicht die Sterne vom Himmel. Da ist es klar, dass Kritik und Fragen aufkommen“, sagte der 48-Jährige vor dem Pokal-Viertelfinale.
Marcel Schäfer müsste ihn entlassen
Mit Marcel Schäfer hat er einen sportlichen Vorgesetzten, der keine Schnellschüsse macht. Das hat er als Geschäftsführer beim VfL bewiesen, weil er trotz einer sportlichen Krise lange Zeit an Trainer Niko Kovac festhielt. Als allerdings klar war, dass der Kroate die Talfahrt nicht mehr stoppen konnte, handelte Wolfsburgs Ex-Fußball-Ikone, schnell, gründlich und menschlich sauber.
Direkt nach einem 1:3 im Heimspiel gegen den FC Augsburg, der dritten Pleite in Serie, teilte er Kovac in einem persönlichen Gespräch mit, dass dessen Zeit beim VfL abgelaufen sei, einigte sich daraufhin mit Ralph Hasenhüttl und präsentierte den Österreicher blitzschnell als neuen Trainer. Die Prozedur verlief professionell und ohne störende Nebengeräusche ab. Genau das darf man von Schäfer nun wieder erwarten, sollte Rose die Talfahrt nicht stoppen können und im Pokal am VfL scheitern.
Bruno Durdov (l.) kämpft am 26. Januar 2025 um den Ball für Hajduk Split.
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Gerade erst 17 und schon will ihn halb Europa – handelt Gladbach am schnellsten?
Mit Jens Castrop (21) vom 1. FC Nürnberg und Kopenhagen-Verteidiger Kevin Diks (28) hat Borussia Mönchengladbach für den kommenden Transfer-Sommer bereits bestens vorgesorgt. Das Duo wird sich im Anschluss an die laufende Saison bei den Fohlen eingliedern. Jetzt könnte noch ein weiterer Spieler vorverpflichtet werden!
Gladbach nimmt kroatisches Supertalent in den Fokus
Wie das kroatische Portal „index.hr“ berichtet, steht Bruno Durdov (17) am Niederrhein hoch im Kurs. Zurzeit ist der Rechtsaußen beim kroatischen Erstligisten Hajduk Split aktiv, bei dem er zuvor mehrere Jugendmannschaften durchlief.
Angeblich soll Borussia Nägeln mit Köpfen machen wollen: Noch in der laufenden Woche soll entschieden werden, ob es zum Deal kommt oder nicht!
Doch nicht nur das Gladbacher Interesse hat der 17-Jährige auf sich gezogen. Wie „gol.hr“ im Januar berichtete, sind auch der FC Bayern München, diverse italienische Spitzenklubs wie die AC Mailand sowie aus der Premier League Manchester United und der FC Chelsea an Durdov dran.
Günstig wäre ein Transfer aber nicht: Den kroatischen Medienberichten zufolge steht eine Ablösesumme von etwa fünf Millionen Euro im Raum. Geld in dieser Größenordnung nahm Borussia bereits für den Castrop-Transfer in die Hand. Ob Sport-Geschäftsführer Roland Virkus (58) noch einmal so viel investieren darf, um ein Talent an Land zu ziehen, bleibt offen.
Dabei handelt es sich aber eben nicht nur um irgendein Talent. Die britische Zeitung „Guardian“ nannte Durdov zuletzt unter den 60 Namen der vielversprechendsten Fußballtalente in Europa – die Fohlen könnten sich also ein echtes Sturm-Juwel angeln.
In der kroatischen Profiliga SuperSport HNL kommt Durdov auf drei Tore in 18 Spielen, außerdem durfte er schon viermal in der Qualifikation für die Conference League ran. Was den Offensivspieler aus Gladbach-Sicht besonders interessant macht: Er ist Linksfuß.
So einer fehlt in der aktuellen Borussia-Offensive. Gut möglich also, dass Virkus & Co. im U19-Nationalspieler (zwei Spiele, ein Tor) eine Verstärkung auch für die linke Außenbahn sehen. Ob es tatsächlich zum Deal kommt, wird sich wohl relativ zeitnah zeigen.
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FAQ: Blitz-Transfer – Gladbach will kroatisches Supertalent
1. Was ist ein Blitz-Transfer?
Ein Blitz-Transfer beschreibt einen schnellen und oft überraschenden Wechsel eines Spielers von einem Verein zu einem anderen. Dies kann oft in der letzten Phase der Transferperiode geschehen, wo Teams ihre Kader kurzfristig verstärken wollen.
2. Welches kroatische Supertalent wird mit Gladbach in Verbindung gebracht?
Aktuell wird der kroatische Spieler [Name des Talents, z.B. Luka Modrić oder ein anderer aufstrebender Spieler] als potenzieller Neuzugang für Borussia Mönchengladbach gehandelt. Details zu seiner aktuellen Vereinszugehörigkeit und Leistungsdaten sind noch zu klären.
3. Warum ist Gladbach an diesem Spieler interessiert?
Gladbach sucht nach Verstärkung für ihre Mannschaft, um die Konkurrenzfähigkeit in der Bundesliga zu erhöhen. Das kroatische Supertalent bringt großes Potential und Talent mit, was die Verantwortlichen überzeugt hat.
4. Welche Stärken hat das kroatische Supertalent?
Das Talent zeichnet sich durch [Stärken, z.B. technische Fähigkeiten, Schnelligkeit, Spielintelligenz] aus und hat in der Vergangenheit bereits beeindruckende Leistungen auf Vereins- und internationaler Ebene gezeigt.
5. Wie wahrscheinlich ist der Transfer?
Da es sich um einen Blitz-Transfer handelt, kann die Wahrscheinlichkeit stark variieren. Es hängt von mehreren Faktoren ab, wie Verhandlungen zwischen den Vereinen, Gehaltsfragen und der Zustimmung des Spielers.
6. Gibt es bereits offizielle Bestätigungen?
Bislang gibt es keine offizielle Bestätigung des Transfers. Die Situation kann sich jedoch schnell ändern, da die Transferperiode oft mit unerwarteten Entwicklungen aufwartet.
7. Welche Auswirkungen könnte der Transfer auf das Team haben?
Sollte der Transfer zustande kommen, könnte das Talent das Team von Gladbach sowohl in der Offensive als auch in der Defensive stärken und könnte eine Schlüsselrolle in der taktischen Ausrichtung des Trainers spielen.
8. Wann könnte der Transfer vollzogen werden?
Im Falle eines Blitz-Transfers könnte der Wechsel innerhalb weniger Tage vollzogen werden, insbesondere wenn beide Parteien schnell zu einer Einigung kommen.
9. Wo kann ich aktuelle Informationen über den Transfer finden?
Aktuelle Informationen findet ihr auf den offiziellen Social-Media-Kanälen von Borussia Mönchengladbach, Sportnachrichtenseiten und in Transfer-News-Updates.
10. Was passiert, wenn der Transfer nicht zustande kommt?
Sollte der Transfer nicht zustande kommen, wird Gladbach weiterhin nach Alternativen suchen, um sich im Kader zu verstärken. Der Verein wird weiterhin nach Talenten ausschau halten, die in die geplante Strategie passen.