Der Bielefelder Pokaltraum geht weiter: Favoritenschreck Arminia hat Werder Bremen aus dem DFB-Pokal geworfen und steht sensationell im Halbfinale. Der Drittliga-Klub besiegte den Bundesliga-Verein nach großem Kampf im Viertelfinale mit 2:1 (2:0). Während die Ostwestfalen vom Finale in Berlin träumen dürfen, rutscht Werder immer tiefer in die Krise.
Die Mannschaft von Trainer Ole Werner hat in diesem Jahr nur eins von neun Pflichtspielen gewonnen. Vier Tage nach dem 0:5 beim SC Freiburg war das Pokalaus der nächste Tiefschlag. Vor 26.601 Zuschauern auf der Bielefelder Alm erzielten Marius Wörl (35. Minute) und Julián Malatini (41./Eigentor) die Tore für die Gastgeber. Werder kam durch Oliver Burke (56.) nur zum Anschluss.
Durch den Halbfinaleinzug dürfen sich die Bielefelder, die zuvor unter anderem schon Union Berlin und den SC Freiburg besiegt hatten, über eine zusätzliche Prämie von rund 3,35 Millionen Euro freuen. Gegen wen sie am 1. oder 2. April um die Endspiel-Teilnahme spielen, erfahren sie am Sonntag. Dann werden die Halbfinals im Rahmen der ARD-Sportschau ausgelost (18.45 Uhr). Das Finale findet am 24. Mai im Berliner Olympiastadion statt.
Ducksch verletzt ausgewechselt
„Der Gegner wird uns alles abverlangen“, hatte Werder-Trainer Werner vor der Partie im ZDF gesagt. Und er sollte von der ersten Minute an Recht bekommen. Die Arminia präsentierte sich aggressiv in den Zweikämpfen und taktisch hervorragend eingestellt. Bei längerem Bremer Ballbesitz machten die Bielefelder die Räume rund um den eigenen Strafraum geschickt eng. Bei Ballverlusten in der Werder-Hälfte gingen sie aber auch immer wieder ins Gegenpressing und unterbanden so schnelle Konter.
Der Favorit aus dem Norden hatte optisch in der Anfangsphase zwar etwas mehr vom Spiel. Echte Torchancen erspielten sich die Bremer, bei denen Angreifer Marvin Ducksch schon nach einer halben Stunde verletzt raus musste, aber nicht.
Maltini gleich zweimal Unglücklich
Dafür wurde die Arminia offensiver. Verteidiger Joel Felix platzierte einen Kopfball nach einer kurz ausgeführten Ecke nicht genau genug. Kurz darauf machte es Wörl besser. Der 20-Jährige nahm Malatini den Ball am Bremer Strafraum ab und knallte das Spielgerät aus halblinker Position in die lange Ecke. Die Alm tobte.
Und die Arminia machte weiter. Bremens Torwart Michael Zetterer verhinderte bei einem Freistoß von Stefano Russo mit einer Glanztat noch das 2:0, war kurz darauf aber machtlos. Malatini beförderte eine Flanke von der rechten Seite mit dem Schienbein ins eigene Tor.
Burke sorgt für offene Schlussphase
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Bremen den Druck. Zunächst scheiterte Justin Njinmah noch frei an Arminia-Keeper Jonas Kersken, dann sorgte der eingewechselte Burke mit seinem Anschlusstreffer nach einem Bielefelder Fehler im Spielaufbau für Hoffnung bei den mitgereisten Werder-Fans.
Die Partie war nun völlig offen. Bremen drängte auf den Ausgleich. Die Bielefelder schalteten immer wieder schnell um und vergaben teils große Konterchancen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit mussten sie noch einmal tief durchatmen, als der ehemalige Armine Amos Pieper nur die Latte traf. Am Ende war es ihnen egal: Die Arminia brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und steht zum vierten Mal in der Klubhistorie im Halbfinale.
Leipzig/hen/sid – Für RB-Trainer Marco Rose sind der wachsende Druck und die zunehmende Kritik an seiner Arbeit angesichts zuletzt fehlender Ergebnisse Teil des Geschäfts. Selbstzweifel lässt der 48-Jährige deshalb nicht aufkommen.
Rose nimmt Kritik gelassen
“Wir spielen im Moment nicht die Sterne vom Himmel, das muss man ehrlich sagen. Dementsprechend ist es in meinem Berufsbild klar, dass Kritik und Fragen aufkommen”, sagte Rose vor dem Viertelfinale im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky). Er werde ständig bewertet und an Resultaten gemessen, habe aber “nicht das Gefühl, dass ich nachweisen muss, dass ich noch Bundesliga-Trainer sein kann und darf.”
BILD und TV-Sender Sky hatten berichtet, dass man sich im Klub auf eine Entlassung Roses vorbereite. Entweder für den Fall, dass der Coach sein Team nicht ins Pokal-Halbfinale führt und die nächsten zwei Partien gegen die Tabellennachbarn Freiburg und Mainz verliert. Oder man sich spätestens im Sommer trennt.
Leipzig rutscht auf Rang sechs ab
Die ambitionierten Leipziger haben nur eines der vergangenen sechs Spiele gewonnen, holten dabei vier Unentschieden. In der Bundesliga steht RB als Sechster im Kampf um die erneute Champions-League-Qualifikation unter Zugzwang.
Im DFB-Pokal winkt nun der Einzug ins Halbfinale und die Chance auf eine Trendwende. “Wir wissen, dass wir mit jedem Spiel die Chance haben, die Dinge wieder in die richtige Richtung zu drehen”, sagte Rose, der von einer “unrunden und schwierigen Saison” sprach: “Aber wir haben nach wie vor die Chance, eine erfolgreiche Saison daraus zu machen.”
RB-Trainer will “Ansatzpunkte” schaffen
Vor den Wolfsburgern, die in der Bundesliga-Hinrunde beim 5:1-Erfolg in Leipzig stark aufgespielt und Rose an den Rand der Entlassung gebracht hatten, warnte der Coach. “Wolfsburg hat sich sehr gut und stabil entwickelt. Es ist schwer, gegen sie Tore zu schießen und Chancen zu bekommen”, sagte Rose: “Aber wir haben uns etwas einfallen lassen.”
Das gilt auch für den Umgang mit der eigenen Mannschaft. “Ich kann ihr den Willen nicht absprechen. Wir wollen und können eigentlich, aber der Kopf spielt scheinbar eine große Rolle. Es ist meine Aufgabe als Trainer, Überzeugung zu schaffen und Ansatzpunkte zu finden”, sagte Rose.
Die erste Halbzeit zwischen Union Berlin und Borussia Mönchengladbach war eine klare Angelegenheit und die Gäste führten zur Pause mit 2:0. Doch Durchgang zwei bot ein anderes Bild. Union kam nochmal ran, aber letztlich nicht über das 1:2 hinaus.
Tim Kleindienst (Mitte) bejubelte mit Philipp Sander (li.) und Robin Hack seinen fünften Treffer in Folge.
IMAGO/Jan Huebner
Unions Coach Steffen Baumgart nahm nach dem 4:0-Sieg in Hoffenheim eine Änderung vor, die sich schon in der Vorwoche angedeutet hatte. Ilic, der gegen die TSG zur Halbzeit für Prtajin eingewechselt wurde, bekam gegen Gladbach von Beginn an den Vorzug im Sturm.
Gladbach-Trainer Gerard Seoane tauschte im Vergleich zum 1:1 gegen Frankfurt auf zwei Positionen. Elvedi und Sander waren wieder fit und verdrängten Friedrich und Neuhaus auf die Bank.
Zwei Chance, zwei Tore für Gladbach
Die erste Halbzeit startete ohne viele Höhepunkte, doch dann nutzte Gladbach bereits in der 10. Minute die erste Unordnung in der Berliner Abwehr eiskalt aus und Ullrich netzte mit einem wuchtigen Abschluss zum 1:0 ein. In der Szene sah die Union-Defensive nicht gut aus. In der Folge schüttelten sich die Eisernen kurz und hatten dann ihre beste Phase.
Spielnote
Erst einseitig mit fußballerisch starken Gladbachern, nach dem Wechsel ein spannendes Duell mit intensiven Zweikämpfen.
In der 25. Minute hätte Skov beinahe die Chance zum Ausgleich gehabt, aber Scally kam mit einer starken Klärungsaktion dazwischen. Und nur eine Minute später schlugen die Fohlen dann erneut zu. Wieder war die Union-Abwehr viel zu offen, sodass ein Pass von Stöger auf Ngoumou reichte, um die gesamte Defensive auszuspielen. Der Franzose legte auf Kleindienst quer, der nur noch einschieben musste (26.). Nach diesem Treffer übernahm Gladbach die Spielkontrolle. Union fand offensiv kaum noch statt.
Die Chancen zum 3:0
Stattdessen hatte die Borussia erst durch einen Kopfball von Kleindienst (42.) die Chance, auf 3:0 zu erhöhen – Rönnow rettete für Berlin. Und dann in der Nachspielzeit rauschte erst ein sehenswerter Distanzschuss von Hack gegen die Latte und im Nachgang musste Rönnow gegen Ngoumou retten (45.+2). Die letzte Chance vor der Pause gehörte aber tatsächlich nochmal den Hausherren: Ilic kam nach einer Hollerbach-Flanke unter Druck zum Abschluss und setzte den Ball rechts daneben (45.+6). Zur Pause konnte Union trotz dieser letzten Gelegenheit froh sein, nicht höher als 0:2 hinten zu liegen.
Halbzeit zwei bietet ein anderes Bild
Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte Baumgart bei Union Querfeld für Skarke ins Spiel und stellte dadurch auf Dreierkette um. Diese Umstellung sollte sich als sehr effektiv erweisen. In der Folge drückten die Hausherren Gladbach nämlich hinten rein. In der 55. Minute hatte Hollerbach nach einem Pass von Jeong die erste große Chance zum Anschlusstreffer, aber er scheiterte mit seinem Schuss vom Elfmeterpunkt an der Brust von Scally.
Nur vier Minuten später gab es dann einen Aufreger im Borussia-Strafraum: Rothe kam durch einen leichten Schubser von Kleindienst zu Fall. Jablonski ließ zunächst weiterlaufen, revidierte seine Entscheidung aber nach Ansicht der Bilder und gab Elfmeter für Union. Ilic verwandelte den Strafstoß souverän halbhoch links neben den Pfosten (63.). Schon in der 67. Minute hätte Union dann sogar ausgleichen können, Rothe schoss aber aus 14 Metern zentraler Position seinen Mitspieler Doekhi ab, wodurch der Ball knapp links daneben ging.
Omlin rettet den Sieg für die Borussia
Danach schafften es die Fohlen, den Berliner Druck etwas zu minimieren, wodurch eine Phase ohne viele Torchancen entstand. Die nächste dicke Gelegenheit hatten dann die Gäste durch einen Konter: In der 80. Minute war Kleindienst plötzlich links im Strafraum frei durch, er scheiterte jedoch an Rönnow und vergab somit die Entscheidung. In der Schlussphase tat sich Union dann schwer, noch ernsthafte Chancen herauszuspielen. Erst in der fünften Minute der Nachspielzeit wurde es nochmal gefährlich. Doekhi verlängerte eine Flanke von der rechten Seite auf den zweiten Pfosten, Rothe verpasste knapp und Omlin kratzte den Ball von der Linie. Dadurch rettete er die drei Punkte für Gladbach.
Gladbach rückt durch den Sieg nah ran an die Europapokalplätze und steht vorübergehend auf Rang 7. Union verbleibt auf Platz 13. Die Eisernen spielen am kommenden Samstag (18.30 Uhr) in Dortmund. Gladbach am selben Tag bereits um 15.30 Uhr gegen den FC Augsburg
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FAQ: Gladbach gewinnt dank starker erster Halbzeit bei Union
Frage 1: Wie war der Spielverlauf?
Antwort: Borussia Mönchengladbach zeigte in der ersten Halbzeit eine überzeugende Leistung und ging früh in Führung. Die Mannschaft dominierte das Spielgeschehen, was zu mehreren klaren Torchancen und letztendlich zu einem deutlichen Vorsprung zur Halbzeit führte.
Frage 2: Welche Spieler haben sich besonders hervorgetan?
Antwort: In dieser Partie waren einige Spieler von Gladbach besonders auffällig. Der Sturm hatte einige prägnante Aktionen, und die Defensivreihe hielt Union weitgehend in Schach. Es könnte auch ein herausragender Spieler des Spiels benannt werden, der entscheidende Tore erzielte oder Vorlagen lieferte.
Frage 3: Wie hat Union Berlin auf die Leistung von Gladbach reagiert?
Antwort: Union Berlin hat in der zweiten Halbzeit versucht, sich zu steigern und den Rückstand aufzuholen. Sie fanden jedoch nur bedingt Lösungen, um die starke Gladbacher Abwehr zu überwinden.
Frage 4: Was bedeutet dieser Sieg für Gladbach in der Tabelle?
Antwort: Mit diesem Sieg kann Gladbach wichtige Punkte sammeln und sich im oberen Tabellenbereich festigen. Es ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu den eigenen Saison-Zielen.
Frage 5: Welche Lehren kann Gladbach aus diesem Spiel ziehen?
Antwort: Gladbach kann erkennen, dass eine starke Leistung in der ersten Halbzeit entscheidend für den Erfolg ist. Diese Intensität und der Kampfgeist sollten auch in zukünftigen Spielen aufrechterhalten werden, um konstant gute Ergebnisse zu erzielen.
Frage 6: Wie geht es für Gladbach und Union in den nächsten Spielen weiter?
Antwort: Die kommenden Partien werden entscheidend für beide Teams sein. Gladbach wird versuchen, den Schwung aus diesem Sieg mitzunehmen, während Union Berlin an ihren Problempunkten arbeiten muss, um in den kommenden Spielen erfolgreicher zu sein.
Frage 7: Wo kann ich die Highlights des Spiels sehen?
Antwort: Die Highlights des Spiels sind in der Regel auf den offiziellen Websites der Bundesliga, sowie auf den Social-Media-Kanälen und Sport-Streaming-Diensten verfügbar. Auch Sportnews-Portale bieten oft Zusammenfassungen und Analysen an.
Frage 8: Gibt es Verletzungen oder Ausfälle im Team?
Antwort: Nach dem Spiel werden in der Regel die Verletzungsupdates der beteiligten Teams veröffentlicht. So bleibt es wichtig, die neuesten Nachrichten zu verfolgen, um Informationen über mögliche Ausfälle oder Verletzungen zu erhalten.
Für weitere Informationen oder spezifische Fragen zu Spielern oder Taktiken, zögere nicht, uns zu kontaktieren!
Beim BVB blühte er wieder auf, der Start beim FC Chelsea wirkte stark. Nun erleidet die Karriere von Jadon Sancho den nächsten Dämpfer.
Dortmund/London – Der Saisonbeginn für Jadon Sancho und den FC Chelsea schien äußerst vielversprechend. In seinen ersten drei Premier-League-Spielen für die Blues bereitete Sancho jeweils ein Tor vor und erntete dafür viel Lob.
Teamkollege Tosin Adarabioyo lobte Sancho im September als „Spitzenspieler“. Bei Chelsea sei man deshalb „sehr glücklich, ihn zu haben“.
Im Dezember zeigte sich Chelseas Trainer Enzo Maresca „beeindruckt“ von Sancho. Der Flügelspieler, der im August auf Leihbasis von Manchester United zu den Londonern kam, habe sich seit seiner Ankunft „perfekt“ präsentiert, lobte Maresca.
Ex-Chelsea-Stars gehen mit Sancho hart ins Gericht
Doch die anfängliche Begeisterung um Sancho ist mittlerweile verflogen!
Chelsea-Legende John Obi Mikel kritisierte Sancho in seinem Podcast The Obi One unlängst mit scharfen Worten. „Er hat uns mit ein paar guten Spielen betrogen. Wir dachten, verdammt, jetzt kriegen wir diesen Sancho von Borussia Dortmund, aber er ist wieder verschwunden“, urteilte Mikel.
„Ich weiß nicht, was mit Jadon passiert ist. Er ist von der Bildfläche verschwunden. Er kommt nicht mehr an Gegenspielern vorbei, kreiert keine Torchancen mehr. Er hilft dem Team nicht so, wie er es eigentlich sollte“, beklagte sich Mikel und forderte: „Jadon muss sich steigern. Er muss verdammt nochmal aufwachen.“
Schon im Oktober schrieb der ehemalige Chelsea-Stürmer Tony Cascarino in seiner Kolumne für die Times, dass Sancho es seinen Gegenspielern „viel zu leicht“ mache.
Sancho und Chelsea stecken in der Formkrise
Sanchos Formtief fällt mit Chelseas Formkrise zusammen. Am 17. Spieltag standen die Londoner noch auf dem zweiten Tabellenplatz der Premier League. Nach 26 Spielen sind die Blues jedoch auf den siebten Platz abgerutscht.
Im Dezember stand Sancho in der Premier League noch viermal in Folge in der Startelf und erzielte seine bisher einzigen beiden Tore im Chelsea-Trikot. Zuletzt musste er sich jedoch oft mit der Rolle als Joker begnügen.
Auch andere Spieler haben mit Formschwächen zu kämpfen. Cole Palmer erzielte bis Mitte Januar 14 Tore in der Premier League, blieb aber in den letzten fünf Spielen torlos. Nicolas Jackson erzielte sein neuntes und bisher letztes Tor Mitte Dezember, fiel aber zuletzt mit einer Oberschenkelverletzung aus.
Von den letzten zehn Ligaspielen konnte Chelsea nur zwei gewinnen, während die Blues fünf Niederlagen und drei Unentschieden hinnehmen mussten. Ist Sancho nur dann erfolgreich, wenn auch sein Team gut spielt?
Beim BVB blühte Sancho wieder auf
In der Vorsaison erreichte Borussia Dortmund das Finale der Champions League, wobei Sancho einer der herausragenden Spieler war. Der BVB holte den Engländer für ein halbes Jahr per Leihe zurück, eine Festverpflichtung im Sommer scheiterte aus Kostengründen.
Bei Manchester United konnte Sancho vor seiner temporären Dortmund-Rückkehr die hohen Erwartungen nicht erfüllen und geriet in Konflikt mit dem damaligen Trainer Erik ten Hag. Manchester United, das seit Jahren in Unordnung ist, bot offenbar nicht das richtige Umfeld für Sancho, der in Dortmund einst zum Star wurde und 2021 für 85 Millionen Euro zu den Red Devils wechselte.
Ob es bei Chelsea wieder bergauf geht, bleibt abzuwarten. Sollte sich die Form des Teams verbessern, könnte auch Sancho eine Trendwende erleben. Unter bestimmten Bedingungen greift im Sommer eine Kaufpflicht, wonach der Ex-Dortmunder für kolportierte 30 Millionen Euro von den Londonern fest verpflichtet würde.
Eintracht Frankfurt hat auch sein drittes Spiel des Jahres gewonnen und somit die Krise von Borussia Dortmund verschärft. Die SGE verteidigte Ekitikés Führungstor clever und machte in der Nachspielzeit den Deckel drauf.
Rasmus Kristensen und Hugo Ekitiké waren fast alleine für das Führungstor verantwortlich.
IMAGO/Kirchner-Media
Noch bevor die beiden Vereine ihre Aufstellungen veröffentlicht hatten, sorgte Frankfurt für die erste Schlagzeile des Abends: Der Verein bestätigte elf Minuten vor der Bekanntgabe der Startelf erstmals selbst einen bevorstehenden Wechsel von Marmoush zu Manchester City: “Eintracht Frankfurt befindet sich aktuell in Gesprächen mit einem anderen Klub bezüglich eines Transfers von Omar Marmoush. Daher ist der Spieler nicht Teil des Kaders”, schrieb die SGE über X. Für den Top-Scorer begann im Vergleich zum 4:1 gegen Freiburg Knauff gegen seinen Ex-Klub.
Auf dem Feld traf Knauff häufig auf Anton – neben Groß einer von zwei Neuen beim BVB nach dem 2:4 in Kiel, Sabitzer und Duranville wichen für das Duo auf die Bank.
Larsson scheitert an Kobel, Guirassy am Pfosten
Ungeachtet einer geringen Systemanpassung, die Frankfurter agierten mit zwei Zehnern anstatt mit einer Doppelspitze, und des Fehlens von Marmoush erwischte die SGE einen guten Start: Gleich in der ersten Minute verhinderte Kobel nach seinem Fehlpass im Aufbauspiel das 0:1 von Larsson. Dortmunds Antwort war wenige Minuten später im Stadion gut hörbar: Guirassy näherte sich mit einem Pfosten-Kopfball an (9.).
Bundesliga – 18. Spieltag
Spieler des Spiels
Mario Götze
Mittelfeld
2
Spielnote
Erst war der BVB sehr schwach und fehlerbehaftet, nach der Pause agierte die Eintracht weitgehend passiv. Unterm Strich kein fußballerisch glanzvolles Spiel, dafür spannend und intensiv geführt.
3
Tore und Karten
1:0
Ekitiké (18′)
2:0
O. Höjlund (90′)
Spieldaten
Frankfurt
Trapp3 – Collins3,5, R. Koch3, Theate3,5 – Kristensen2,5 , Skhiri2,5, Larsson3,5 , Brown2,5, M. Götze2 , Knauff3,5 – Ekitiké3
Dortmund
Kobel4 – Anton3, Can4,5 , N. Schlotterbeck5 – Ryerson4 , P. Groß3,5, F. Nmecha4,5 , Bensebaini5,5 , Brandt5 , Gittens4,5 – Guirassy4,5
Schiedsrichter-Team
Daniel Schlager
Hügelsheim
5
Spielinfo
Stadion
Deutsche-Bank-Park
Zuschauer
58.000 (ausverkauft)
Dies sollte aber die einzige Chance der Gäste, die ebenfalls mit einer Dreierkette spielten, im ersten Durchgang bleiben. Denn die Borussen wussten mit ihren hohen Spielanteilen nur wenig anzufangen: Wie in den vorherigen Partien lief der Ball meist von rechts nach links ohne großen Raumgewinn. Deutlich zielstrebiger zeigte sich die Eintracht. Als Beispiel dient das 1:0: Kristensen suchte nach einem Doppelpass mit Ekitiké sofort die Tiefe und bediente dann Letztgenannten, der das erste Rückrundentor der Saison erzielte (18.).
Knauff und Ekitiké verpassen das 2:0
Das vertikale Spiel stellte die konteranfällige BVB-Defensive auch im weiteren Verlauf der ersten 45 Minuten durchaus vor Probleme. So verpassten Knauff – der Marmoush-Ersatz traf den Pfosten (22.) – und Ekitiké vor der Pause weitere Treffer (34.).
Derartige Möglichkeiten waren nach Wiederanpfiff allerdings Mangelware, weil Dortmund aktiver aus der Kabine kam. Die Borussen beschäftigen die Hessen mehr als zuvor. Zwar hielten sie dadurch den Gegner vom eigenen Tor fern, doch großartig Chancen resultierten aus der Leistungssteigerung nicht wirklich. Guirassy verpasste mal um Zentimeter eine Hereingabe von Joker Yan Couto (65.).
Höjlund setzt den Schlusspunkt
Anstatt von spielerischen Höhepunkten rückte in der Schlussphase Schiedsrichter Daniel Schlager in den Mittelpunkt. Nach zwei strittigen Zweikämpfen im SGE-Sechzehner zwischen Collins mit Gittens (77.) und Guirassy mit Theate (85.) blieb die Pfeife des Referees trotz Protesten stumm. Kurz vor dem letzten Pfiff des Tages jubelten nochmal die Frankfurter: Gegen aufgerückte Borussen sorgte Höjlund mit seinem ersten Bundesligator für den 2:0-Endstand (90.+2).
Während die SGE damit den dritten Sieg 2025 feierte, bleibt Dortmund im neuen Jahr punktlos. Die Folge: Satte elf Punkte liegen zwischen dem Tabellendritten aus Frankfurt und dem BVB.
Für beide Mannschaften steht gleich die nächste englische Woche an. Während Dortmund am Dienstag in Bologna gastiert (21 Uhr), empfängt Frankfurt am Donnerstag Ferencvaros Budapest (21 Uhr). In der Bundesliga geht es für Frankfurt in Hoffenheim weiter (Sonntag, 15.30 Uhr) und Bremen ist in Dortmund zu Gast (Samstag, 15.30 Uhr).
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FAQ: Auch ohne Marmoush: SGE verschärft BVB-Krise
Frage 1: Was ist das Hauptthema der Berichterstattung?
Antwort: Das Hauptthema ist die Leistung der Eintracht Frankfurt (SGE) im Spiel gegen Borussia Dortmund (BVB) und wie diese Leistung die Krise des BVB verschärft hat, auch ohne den verletzten Spieler Wolfs Marmoush.
Frage 2: Warum wird die Krise des BVB thematisiert?
Antwort: Die Borussia Dortmund hat in den letzten Spielen enttäuschende Leistungen gezeigt, die zu Zweifeln an der Form der Mannschaft und der Trainerentscheidung geführt haben. Die Niederlage gegen die SGE hat diese Probleme noch verstärkt.
Frage 3: Wer ist Marmoush und warum ist seine Abwesenheit relevant?
Antwort: Wolfs Marmoush ist ein Spieler der Eintracht Frankfurt, dessen Abwesenheit im Spiel gegen den BVB erwähnt wird, um zu verdeutlichen, dass die stark verbesserte Leistung der SGE auch ohne einen ihrer Schlüsselspieler erreicht wurde.
Frage 4: Welche Auswirkungen hat die Niederlage auf den BVB?
Antwort: Die Niederlage hat das Vertrauen der Fans und der Medien in die Mannschaft und den Trainer von Borussia Dortmund untergraben. Es gibt Diskussionen über mögliche Veränderungen im Kader oder im Trainerteam, wenn sich die Situation nicht verbessert.
Frage 5: Was bedeutet das für die Eintracht Frankfurt?
Antwort: Der Sieg gegen den BVB kann als positive Wende für die SGE gewertet werden. Es könnte das Selbstvertrauen der Spieler stärken und die Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison fördern, insbesondere die Mannschaft zu festigen und sie in der Tabelle nach oben zu bringen.
Frage 6: Welche Schritte muss der BVB unternehmen, um aus der Krise herauszukommen?
Antwort: Der BVB muss seine Taktik und Strategie überdenken, um die Leistung der Mannschaft zu verbessern. Dazu könnte es gehören, die Spieler besser aufeinander abzustimmen, die Fitness und das Teamgefühl zu steigern sowie gegebenenfalls Anpassungen im Kader vorzunehmen.
Frage 7: Gibt es bereits Spekulationen über mögliche Trainerwechsel oder Kaderänderungen beim BVB?
Antwort: Ja, nach der Niederlage gibt es vermehrt Spekulationen über mögliche Trainerwechsel oder Veränderungen im Kader, insbesondere wenn die schlechten Leistungen anhalten. Die Vereinsführung steht unter Druck und muss Entscheidungen treffen, um die Situation zu verbessern.
Frage 8: Was können die Fans beider Teams aus dieser Situation lernen?
Antwort: Die Fans können erkennen, dass im Fußball Höhen und Tiefen normal sind und dass es entscheidend ist, eine Mannschaft und ihren Trainer auch in schwierigen Zeiten zu unterstützen. Zudem zeigt es, wie wichtig Teamarbeit und Geschlossenheit für den Erfolg sind.
Frage 9: Wie wird der nächste Spieltag für den BVB und die Eintracht Frankfurt aussehen?
Antwort: Die Vorbereitungen auf den nächsten Spieltag sind für beide Teams entscheidend. Dortmund muss versuchen, aus der Krise herauszukommen, während die Eintracht Frankfurt den Schwung und das positive Gefühl nach dem Sieg gegen den BVB mitnehmen möchte.
Frage 10: Wo finden Fans weitere Informationen über die Spiele und die Teams?
Antwort: Fans können die offiziellen Websites der Clubs, Sportnachrichtenseiten und soziale Medien besuchen, um aktuelle Informationen zu Spielern, Spielen und Vereinsnachrichten zu erhalten.
Auf seine Stärken setzen bei Borussia Dortmund jetzt alle. Carney Chukwuemeka deutete in gerade mal 20 Minuten gegen Union Berlin an, wozu er imstande sein kann. Kann er die bisher enttäuschende BVB-Saison noch herumreißen?
Diese Hoffnung hatten die Fans bereits seit dem Tag, an dem Borussia Dortmund ihn als Neuzugang vorstellte. Nach seinem erfolgreichen Heim-Debüt packt der Mittelfeldmann jetzt über seinen Wechsel aus. Dabei enthüllt er, welcher BVB-Star eine große Rolle bei seiner Entscheidung spielte.
Borussia Dortmund: Vorgezogener Königs-Transfer?
Natürlich haben 20 Minuten in einem Spiel, in dem das gesamte BVB-Team die wohl beste Leistung der Saison zeigte, kaum große Aussagekraft. Doch in dieser kurzen Spanne zeigte Chukwuemeka bereits, wie er das Spiel der Schwarzgelben lenken kann, wenn er künftig regelmäßig zum Einsatz kommt.
+++ Das könnte teuer werden! BVB droht Strafe +++
Seine Leihe ist als Versprechen an die Zukunft gedacht. Nicht umsonst vereinbarte Borussia Dortmund (hier mehr zum Verein lesen) mit Chelsea London eine Kaufoption über angeblich 35 Millionen Euro. Sollte der Transfer im Sommer über die Bühne gehen, dürfen sich die Verantwortlichen des BVB auch bei Flügelflitzer Jamie Gittens bedanken.
Gittens spielte wichtige Rolle
Bei der Entscheidung, ins Ruhrgebiet zu wechseln, spielte Gittens eine entscheidende Rolle. Denn er und Chukwuemeka verbindet eine innige und bereits langanhaltende Freundschaft, wie Chukwuemeka jetzt gegenüber „Sports Boom“ verrät.
„Um ehrlich zu sein, stehen Jamie und ich uns sehr nahe“, so die Chelsea-Leihgabe. „Wir sind auch außerhalb des Fußballs in der gleichen Freundesgruppe“, sagt er. Das liegt daran, dass beide einst schon in der U11 öfters aufeinandertrafen. Während Gittens für den FC Reading spielte, kickte Chukwuemeka in Northampton. Später trafen sie in der U19 Englands wieder aufeinander, wo sie die Europameisterschaft gewannen. „Seitdem sind wir uns sehr nahe und haben ein sehr gutes Verhältnis“, beschreibt Chukwuemeka.
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Entsprechend dürfte „BVB-Agent“ Gittens Chukwuemeka auch in privaten Gesprächen davon überzeugt haben, zum Verein zu wechseln. Nach einigen Verletzungsproblemen zum Start bei Borussia Dortmund ist die Leihgabe jetzt auch topfit, um eine größere Rolle an der Seite seines Kumpels zu spielen.
Werder Bremen im Liveticker gegen Arminia Bielefeld: Alle Tore, News und Infos zum DFB-Pokal-Viertelfinale gibt es live im Live-Ticker der DeichStube. Der aktuelle Spielstand ist 2:1 für Arminia Bielefeld.
>>> WERDER-LIVETICKER AKTUALISIEREN <<<
88. Min: Werder probiert es nur noch mit langen Bällen. Und zum wiederholten Male steht Njinmah im Abseits. Währenddessen verlässt Malatini den Platz, Pieper soll es richten.
86. Min: Burke macht einen langen Ball mit der Brust fest, Bittencourt legt ihn links raus auf Agu. Der hat viel Platz und einige Optionen, entscheidet sich dann aber für einen Heber in die Arme von Kersken.
84. Min: Bittencourt versucht es auf der linken Seite mit dem Außenrist einfach mal, aber Kersken sieht, dass er da nicht eingreifen muss.
82. Min: Der Ball liegt im Tor, aber Kersken vor dem Strafraum am Boden. Kein Wunder: Bei einem Bremer Ball kommt er raus und wird vom einspringenden Burke mit dem Fuß am Oberkörper getroffen. Dass Bittencourt den Abpraller aus großer Distanz ins leere Tor drückt, spielt keine Rolle, das Foul ist unstrittig.
82. Min: Ole Werner wechselt noch einmal. Agu kommt, Köhn hat Feierabend.
79. Min: Sehr viel Schwung nimmt Bremen hier nicht mit in die Schlussphase. Das Spiel hat ziemlich an Tempo verloren. Das liegt aber auch an den Gastgebern, bei denen viele Aktionen verständlicherweise sehr lange dauern.
76. Min: Burke bekommt rechts den Ball und holt gegen Russo immerhin eine Ecke raus.
76. Min: Lynen hat Glück, dass ihm hinten der Ball nach misslungenen Befreiungsschlägen am Strafraum gleich zweimal wieder vor die Füße fällt.
73. Min: Die Ecke wird gefährlich – für Werder. Denn Bielefeld bekommt den ersten und dann auch den zweiten Ball geklärt und fährt direkt den Konter über Sarenren Bazee. Der spielt von links in den Strafraum, aber Jung hat aufgepasst.
Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Werder läuft die Zeit davon!
72. Min: Njinmah arbeitet am Ausgleich! Bittencourt steckt den Ball durch, halbrechts aus 15 Metern schließt Njinmah ab, wird aber zur Ecke geblockt.
70. Min: Bielefeld bekommt gerade die zweite Luft und tut wieder mehr fürs Spiel. Bislang ging die zweite Halbzeit von den Kräfteverhältnissen an Werder.
68. Min: Malatini hat hier Glück, dass der Abend für ihn nicht noch schwärzer wird: Er geht hinten gegen Sarenren Bazee ins Dribbling, legt sich den Ball zu weit vor und verliert ihn als letzter Mann beinahe gegen Großer. Mit einer Grätsche will er retten und trifft seinen Gegner. Sein Glück: Er trifft auch ganz, ganz leicht den Ball. Sonst wäre er möglicherweise raus aus dem Spiel. So bleibt es bei einer Gelben Karte.
66. Min: Werder Pokalschreck Kunze – er hatte 2021 mit dem VfL Osnabrück Werder aus dem Wettbewerb geworfen – verlässt den Platz. Für ihn kommt Großer. Auch UIdrikis hat Feierabend, er wird vom Platz getragen. Sarenren Bazee ist auf dem Feld.
64. Min: Uldrikis liegt verletzt auf dem Platz. Er war unglücklich und ohne Gegnereinwirkung ungeknickt. Die Sanitäter kommen und haben eine Trage dabei. Es sieht nicht gut aus für den Bielefelder, der mit seinem ersten Ballkontakt das Bremer Anschlusstor eingeleitet hat.
62. Min: Njinmah hat den Ausgleich auf dem Fuß! Erst lupft er den Ball zu Bittencourt im Strafraum, der ihn mit dem Rücken zum Tor annimmt und wieder zurück auf Njinmah hebt. Der nimmt den Ball an und zieht aus 13 Metern ab – knapp rechts vorbei!
58. Min: Fast hat Bielefeld die richtige Antwort! Nach einer eigenen Ecke kontert die Arminia über rechts. Oppie bedient links Schreck, der gemeinsam mit Lannert auf Stark zuläuft und dann auf seinen Mitspieler abspielt. Bevor der aber in Schussposition kommt, ist die Bremer Abwehr formiert und kann bereinigen!
Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Neue Hoffnung für Werder dank Oliver Burke!
56. Min: Es ist ein individueller Patzer von Uldrikis, da Bittencourt einen Ballverlust aufnimmt und ihn dann über den letzten Mann Russo lupft. Bittencourt und Burke laufen zwei gegen eins, Bittencourt gibt nach links rüber zum Schotten, der den schwierigen Ball wie einst Mario Götze im WM-Finale mit der Brust verarbeitet und mit dem rechten Fuß aus sieben Metern per Dropkick ins Tor drischt!
56. Min: TOOOOOR für Werder! Burke hält die Hoffnung am Leben, nur noch 1:2!
55. Min: Bielefeld wechselt zum ersten Mal. Kania geht, Uldrikis kommt.
54. Min: Bittencourt sieht die Gelbe Karte. Im Laufduell hatte er mit der Hand Wörl zunächst im Gesicht getroffen und diesen dann nach dessen theatralischem Fallen am Trikot hochgehoben. Keine Ahnung, für welches der beiden Vergehen der Eingewechselte verwarnt wurde.
53. Min: Langer Ball von Bittencourt auf den aufgerückten Stage, der kommt aber mit dem Kopf nicht dran.
50. Min: Felix und Oppie prallen im Mittelfeld mit den Köpfen aneinander und werden behandelt. Es geht aber wohl für beide weiter.
48. Min: Die Riesenchance für Njinmah auf das Anschlusstor! Stage hat das Auge und spielt steil in die Spitze auf den schnellen Stürmer, der aus 35 Metern ohne Gegnerdruck auf Kersken zuläuft. Njinmah geht ins Eins-gegen-eins und will rechts am Torhüter vorbeiziehen, aber Kersken wirft sich hinein und nimmt Njinmah den Ball vom Fuß!
48. Min: Köhn holt sich links vorne einen Ball und gibt in die Mitte. Stage kommt ran, aber kann sich nicht in Position bringen.
47. Min: Den folgenden Freistoß aus dem Halbfeld bringt Burke mit dem Kopf in Richtung Tor, aber ein gutes Stück dran vorbei.
46. Min: Felix sieht bei Bielefeld Gelb, weil er rechts Njinmah umreißt.
46. Min: Doppelwechsel bei Werder: Silva und Grüll bleiben in der Kabine, Bittencourt und Burke sind nun dabei.
Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Weiter geht es – schafft Werder die Wende?
46. Min: Es geht weiter auf der Alm!
21.47 Uhr: Die Teams kehren zurück. Auf dem Feld steht bei Werder nun Leo Bittencourt.
21.37 Uhr: Eigentlich hatte das Spiel gut gestartet, da Werder das Heft sofort in die Hand nahm und zwar nicht zu Chancen kam, aber das Spiel kontrollierte. Mit der verletzungsbedingten Auswechslung von Marvin Ducksch (30.) allerdings kippte die Partie nachhaltig – auch, weil Julian Malatini gleich zweimal patzte: Erst vertändelte er hinten rechts gegen Marius Wörl, der mit einem satten Schuss aus 18 Metern das 1:0 für die Arminia erzielte (35.). Nur zwei Minuten später sah der Argentinier erneut nicht gut aus, als er eine scharfe Hereingabe derart unglücklich aufs lange Eck verlängerte, dass Bielefeld ohne viel Dazutun zum zweiten Mal jubeln durfte. Seitdem wirkt Werder völlig von der Rolle. Der Weg ins Halbfinale wird offenbar ein sehr, sehr weiter …
21.32 Uhr: Dann ist Pause auf der Alm! Werder liegt gegen den Drittligisten mit 0:2 zurück. Es droht das Aus im DFB-Pokal!
45.+2: Silva setzt Russo nach einem langen Ball unter Druck, der ihn im letzten Moment noch zu seinem Schlussmann spitzelt.
45.+1: Kunze treibt den Ball und dringt in den Strafraum ein. Lynen gewinnt dort den Zweikampf.
45.+1: Zwei Minuten dauert es noch.
45. Min: Die Verunsicherung ist den Bremern derzeit bei jeder Aktion anzumerken. Völlig verflogen ist die Souveränität aus den ersten 25 Minuten.
43. Min: Und Bielefeld macht direkt weiter. Diesmal aber läuft Köhn den Steckpass auf der rechten Seite ab.
Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Julian Malatini patzt – Bielefeld trifft doppelt
41. Min: Es ist eine scharfe Flanke von der rechten Seite, die gefährlich vor das Bremer Tor kommt. Malatini muss an den Ball ran, aber er trifft ihn im Fünfer derart unglücklich, dass der Ball im hohen Bogen über Zetterer hinweg aufs Tor fliegt. Weiser und Corboz gehen zum Ball, dann geht er rein. Ob Corboz noch dran war, ist nicht aufzulösen. So oder so: Bei beiden Toren sieht Malatini alles andere als gut aus.
41. Min: Unfassbar. Biefeld macht das 2:0. Malatini trifft ins eigene Tor.
39. Min: Mittlerweile ist die Führung verdient, weil Bielefeld sehr, sehr mutig nach vorne spielt, Werder nicht mehr zu seinem Spiel der Anfangsphase findet. Nächster Beleg: Zetterer schlägt einen langen Ball ohne Not rechts ins Toraus.
38. Min: Die Ecke wird nicht gefährlich.
37. Min: Fast das 2:0 für die Arminia! Einen Freistoß aus mehr als 25 Metern halbrechter Position knall Russo mit Schmackes auf den rechten Winkel Zetterer ist da und lenkt den Ball gerade so zur Ecke!
Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Marvin Ducksch verletzt raus – und Bielefeld trifft!
35. Min: Das Ding geht auf die Kappe von Malatini: Rechts hinten geht er völlig ohne Not gegen Wörl ins Dribbling, verliert den Ball und kommt dann nicht mehr hinterher. Wörl macht es klasse, zieht nach innen und haut die Kugel aus 18 Metern rechts an den Innenpfosten und ins Tor.
35. Min: Tor für Arminia Bielefeld. Wörl trifft zum 1:0.
33. Min: Fast das 1:0 für Bielefeld! Eine Flanke aus dem linken Halbfeld erreicht in der Mitte den völlig freien Felix, der den Ball aber nur mit der Schulter und nicht mit dem Kopf trifft, sodass das Spielgerät rechts am Tor vorbeifliegt.
32. Min: Den folgenden Freistoß nutzt Bielefeld zum Angriff. Die Flanke klärt Stark, links im Strafraum kommt Oppie an den Ball und schließt ab, aber Werder klärt zur Ecke. Dei bringt nichts ein.
32. Min: Weiser sieht in Folge dieses Fouls die Gelbe Karte.
31. Min: Die erste Ecke bringt eine zweite ein, die gefährlich wird, weil sie gut kommt und Kersken alles riskieren muss, um den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen. Dann rollt der Bielefelder Konter. Wörl und Weiser arbeiten beide intensiv am jeweils anderen, dann kommen beide zu Fall.
30. Min: In dieser Minute wird der Wechsel vollzogen: Ducksch verlässt den Platz für Njinmah. Gute Besserung von hier aus!
29. Min: Nachdem Köhn eine Ecke für Werder rausholt, zeigt Ducksch es an: Es geht nicht weiter. Er legt sich im Bielefelder Strafraum auf den Boden, Justin Njinmah macht sich bereit.
28. Min: Ducksch reibt sich den hinteren rechten Oberschenkel.
26. Min: Wörl bringt aus abseitsverdächtiger Position einen Ball von links auf den Elfmeterpunkt. Stark ist dort und klärt per Kopf.
24. Min: Bielefeld arbeitet sich ein bisschen ins Spiel. Das findet hauptsächlich im Mittelfeld statt. Wirklich viel passiert gerade nicht.
20. Min: Die Ecke wird nicht gefährlich. Werder kommt zwar im Anschluss wieder in Ballbesitz, am Ende berenigt aber Weiser mit einem Offensivfoul.
19. Min: DSC-Keeper Kersken schenkt Arminia einen Eckball.
Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Werder hat das Spiel im Griff
18. Min: Die Gäste haben hier auf der Bielefelder Alm das Spiel gerade gut im Griff. Nach vorne fehlt es bislang allerdings noch an Genauigkeit.
17. Min: Stage spielt einen starken Ball nach links raus auf Köhn. Der will in der Mitte des Strafraums Silva bedienen, aber sein Pass kommt nicht an.
15. Min: Werder kontert. Weiser treibt an und bringt den Ball rechts raus auf Silva. Der hebt ihn in die Mitte, aber Corboz klärt.
14. Min: Grüll macht links Dampf, wird aber von gleich zwei Gegenspielern in die Zange genommen und verliert den Ball am Strafraum.
13. Min: Jetzt ist es Ducksch, der aus dem Stand aus 20 Metern den Ball aufs Tor schlenzt, aber es ein gutes Stück verfehlt.
11. Min: Die erste gute Bremer Szene läuft rechts über Weiser. Der spielt einen scharfen Ball vors Tor, Kersken pariert, hält den Ball aber nicht fest. Bevor die Situation noch gefährlicher werden kann, bereinigt Arminia.
10. Min:Der Ball kommt lang und wird dadurch tückisch! Kein Mit- oder Gegenspieler kommt ran, also kommt Zetterer raus, wischt den Ball mit der flachen Hand aber vor die Füße eines Bielefelders. Dann geht die Fahne hoch: Abseits!
10. Min: Silva foult Schreck, Freistoß Bielefeld aus dem linken Halbfeld.
8. Min: Silva holt einen hohen Ball auf der rechten Seite mit einem Kabinettstückchen runter. Wirklich gewinnbringend ist die Aktion am Ende aber nicht.
6. Min: 25 Meter vor dem eigenen Tor vertändelt Kunze den Ball beinahe gegen Stage. Der gewinnt immerhin den Pressschlag und bringt damit Silva in Position, der der Distanz einfach mal draufhält – drüber.
5. Min: Werder setzt in den Anfangsminuten auf Kontrolle, Bielefeld spielt nach Ballgewinnen schnell in die Spitze.
3. Min: Erster Angriff der Arminia. Oppie treibt das Spiel über links an und spielt zunächst einen Fehlpass in die Mitte, aber Weiser verliert anschließend den Ball gegen Oppie. Der bedient links Wörl, der viel Platz hat, seine scharfe Hereingabe in die Mitte bekommt Bremen aber geklärt.
1. Min: Der SV Werder hat in seinem weißen Trikots die eigenen Fans zunächst im Rücken.
Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Das Viertelfinale läuft!
1. Min: Auf geht es! Das Spiel in der SchücoArena läuft!
20.42 Uhr: … und da kommen sie!
20.42 Uhr: Beeindrucken: Die Werder Fans halten eine große Blockfahne mit einem Bild der feiernden Werder-Mannschaft von 2009 in die Höhe. „Auf geht‘s Werder – ihr könnt die nächsten sein!“ steht groß darunter.
20.40 Uhr: Die Arminia ist außerdem nicht nur im Pokal stark unterwegs: In der 3. Liga stehen die Ostwestfalen auf Platz 4 und damit unmittelbar vor den Aufstiegsplätzen.
20.37 Uhr: Die Teams haben sich in die Kabinen verkrümelt und machen sich bereit für einen hoffentlich unterhaltsamen Fußballabend!
20.35 Uhr: Die Fallhöhe eines Pokalspiels bei einem Drittligisten, die kennt Werder Bremen nur zu gut: Viktoria Köln, VfL Osnabrück, Sportfreunde Lotte, Arminia Bielefeld, 1. FC Saarbrücken, Preußen Münster, 1. FC Heidenheim – das sind die Gegner, bei denen für Bremen in der jüngeren Vergangenheit Endstation war. Darunter war allerdings nur ein einziges Spiel, das nicht in der Auftaktrunde des Wettbewerbs stattfand – das bereits angesprochene Spiel gegen die Arminia vor zehn Jahren.
Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Ole Werners „großer Traum“ vom Halbfinale
20.31 Uhr: Nach der jüngsten 0:5-Klatsche in der Liga gegen den SC Freiburg habe Werder eine „offen, direkt und sehr klar“ das Spiel analysiert, dann aber den Blick nach vorne gerichtet. Warum, das erklärt Werner noch mal unmissverständlich: „Es wäre für uns ein großer Traum! Wir sind hier, um in die nächste Runde einzuziehen!“
20.29 Uhr: Werder-Trainer Ole Werner steht am ZDF-Mikrofon Rede und Antwort. Es sei immer Druck dabei, wenn man um etwas spielt – in diesem Fall um den Einzug ins Halbfinale. Die Vorrunden hätten gezeigt, was für ein starker Gegner auf den SV Werder wartet, „eine Mannschaft, die sich nicht versteckt, insbesondere vor eigenem Publikum“, so Werner.
20.28 Uhr: Im Gästeblock wird eifrig die Choreo in Position gebracht.
20.26 Uhr: Das Halbfinale erreichte Werder zuletzt in der Saison 2021/22. Damals war bei RB Leipzig Endstation (1:2 n.V.), die später den Titel gewinnen sollten. Bielefeld schaffte in der Saison 2014/15 zuletzt den Sprung ins Halbfinale. Dort setzte sich der VfL Wolfsburg durch (4:0).
20.21 Uhr: Die Arminia hingegen, die lässt sich von klassenhöheren Teams in dieser Saison nicht ins Wanken bringen: Nach Zweitligist Hannover 96 (2:0) mussten auch die Bundesligisten Union Berlin (2:0) und SC Freiburg (3:1) dran glauben.
20.17 Uhr: Bis jetzt hatte Werder im Pokal einigermaßen Losglück: Nach Drittligist Energie Cottbus (3:1) sowie den Zweitligisten SC Paderborn (1:0) und SV Darmstadt 98 (1:0) hat Werder auf dem Weg ins Halbfinale vier unterklassige Gegner vor der Brust gehabt. Sollte auch dieses Duell an die Norddeutschen gehen, wartet allerdings definitiv ein Bundesligist auf die Grün-Weißen.
20.14 Uhr: Einmal trafen beide im DFB-Pokal aufeinander, das war im Achtelfinale 2014/15. Machen wir es kurz: Werder verlor nach 90 Minuten mit 1:3. Pokaltechnisch ist da also noch eine Rechnung offen.
20.11 Uhr: Auch wenn beide Gegner mittlerweile zwei Ligen trennen: Werder und Arminia haben eine lange, gemeinsame Historie mit vielen Duellen in der Bundesliga. 35-mal sind beide Vereine aufeinandergetroffen in Pflichtspielen. 21-mal gewann Werder, zehn Spiele gewann Bielefeld, viermal fand sich kein Sieger. Das ist heute selbstverständlich nicht möglich.
20.04 Uhr: Werder dürfte von mehreren Tausend Bremern begleitet werden. Die Fans nehmen dieses Spiel beim Underdog schon mal sehr ernst: Geplant ist laut Flyern aus dem Gästeblock eine Choreografie, in der Ponchos und eine große Blockfahne eine Rolle spielen. „Wir alle gemeinsam für den Traum vom Finale!“, heißt es darauf. Hoffen wir mal, dass dieser Traum weitergeht.
20.00 Uhr: Noch zwei Ergänzungen zur Werder-Startaufstellung: Keke Topp ist erwartungsgemäß nach dreimonatiger Verletzungspause heute noch nicht im Kade. Und: Werder Bremen schreibt, dass Ducksch und Silva eine Doppelspitze bilden – also spielt Grüll tatsächlich hinter den Stürmern.
19.56 Uhr: Fest steht bereits, dass der Sieger der heutigen Partie im Halbfinale auf den VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen treffen könnte. Beide setzten sich in der vergangenen Woche in ihren Achtelfinalspielen durch. Noch nicht entschieden ist neben Arminia gegen Werder, ob Leipzig oder Wolfsburg das Halbfinale komplettieren. Die beiden Bundesligisten treffen morgen in Leipzig aufeinander.
19.53 Uhr: Schiedsrichter der heutigen Partie ist Robert Hartmann. Ihm assistieren Christian Leicher und Eduard Beitinger. Robin Braun heißt der Vierte Offizielle, und an den Video-Bildschirmen in Köln schauen Guido Winkmann und sein Assistent Christian Fischer ganz genau hin.
19.49 Uhr: Die Aufstellung der von Mitch Kniat trainierten Gastgeber liegt mittlerweile ebenfalls vor. So könnte Arminia Bielefeld heute antreten: Kersken – Lannert, Schneider, Felix, Kunze – Wörl, Russo, Corboz – Oppie, Kania, Schreck. Mögliche Einwechseloptionen wären Oppermann (ET), Hagmann, Boujellab, Grodowski, Biankadi, Großer, Schroers, Uldrikis und Sarenren Bazee.
19.41 Uhr: Wie genau sich die Aufstellung taktisch präsentiert, das ich noch offen. Denkbar wäre, dass Ole Werner mit Dreier-Sturm spielt. Dann würde Marco Grüll eine Position nach vorne rutschen. Wir werden das nach Anpfiff beobachten.
Werder Bremen im Liveticker gegen Arminia Bielefeld: Werders Pokal-Aufstellung ist da – Romano Schmid fehlt
19.35 Uhr: Die Werder-Aufstellung ist da! Ole Werner lässt heute folgende Elf beginnen! Zetterer – Malatini, Stark, Jung – Weiser, Lynen, Köhn – Stage, Grüll – Ducksch, Silva. Auf der Bank sitzen zunächst Backhaus (ET), Pieper, Bittencourt, Njinmah, Veljkovic, Burke, Agu, Alvero und Kaboré. Das bedeutet: Romano Schmid ist tatsächlich nicht mit von der Partie.
19.30 Uhr: Eine Personalie zeichnet sich allerdings bereits ab: Romano Schmid fehlt wohl kurzfristig krankheitsbedingt. Ob diese Information belastbar ist, sehen wir gleich.
19.27 Uhr: Moin aus der DeichStube! Fußball-Bundesligist Werder Bremen darf – oder muss – im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Drittligist Arminia Bielefeld antreten. Ein vermeintlich leichtes Los für den SV Werder, aber es wäre nicht das erste Mal, dass der Favorit stolpert. Ab 20.45 Uhr wissen wir nach und nach mehr, bis dahin warten wir noch auf die Startaufstellung von Werder-Trainer Ole Werner, die wir innerhalb der kommenden 15 Minuten erwarten.
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen Arminia Bielefeld. Anpfiff in der Schüco-Arena ist am heutigen Dienstag um 20.45 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 19.45 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights zum DFB-Pokal-Viertelfinale gibt es dann hier – heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.
„Es ist für uns eine besondere Chance“: Wie Werder Bremen das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Arminia Bielefeld zum allgemeinen Aufschwung nutzen möchte
Der SV Werder Bremen trifft am Dienstag (20.45 Uhr im DeichStube-Live-Ticker) im DFB-Pokal-Viertelfinale auf Arminia Bielefeld. Der Vorbericht der DeichStube.
Bremen – Es gibt im Fußball dieses berühmte Sprichwort: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze.“ Häufig wird es benutzt, wenn ein Außenseiter einen Favoriten aus dem Wettbewerb wirft. Doch im übertragenen Sinne passt dieser Satz auch zur aktuellen Situation des SV Werder Bremen vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale bei Arminia Bielefeld (Dienstag, 20.45 Uhr im DeichStube-Liveticker). Für Werder ist das Spiel beim Drittligisten nicht nur die Gelegenheit, ins Halbfinale einzuziehen – es bietet auch die Möglichkeit, den tristen Bundesliga-Alltag für einen Moment zu vergessen. „Es ist für uns eine besondere Chance“, betont Trainer Ole Werner auf der Pressekonferenz vor der Partie.
Werder Bremen im Liveticker gegen Arminia Bielefeld: SVW-Trainer Ole Werner fordert im DFB-Pokal Selbstbewusstsein
Als reinen Ausgleich für die jüngsten Liga-Enttäuschungen möchte Werner das Pokalspiel jedoch nicht verstanden wissen. „Wir haben uns diese Gelegenheit hart erarbeitet und verdient“, sagt der Coach des SV Werder Bremen vor dem Spiel bei Arminia Bielefeld. Er warnt gleichzeitig vor der Schwierigkeit der Aufgabe: „Mit Bielefeld erwartet uns ein unangenehmer Gegner. Wir müssen mit Selbstbewusstsein auftreten, um unserer Favoritenrolle gerecht zu werden.“ Ein Selbstläufer werde das Duell aus seiner Sicht nicht – unabhängig von Werders aktueller Form. „Wenn im Fußball immer der Favorit gewinnen würde, dann würden wir jetzt gegen Hannover, Freiburg oder Union Berlin spielen.“ Diese drei Teams sind bereits gegen Bielefeld ausgeschieden und wissen, wie schwer ein Pokalspiel auf der Alm sein kann.
„Die Arminia hat bereits in der Liga und besonders im Pokal bewiesen, dass sie eine Mannschaft mit Qualität ist“, erklärt Werner und warnt: „Mit der Unterstützung des Publikums kann das Team über sich hinauswachsen.“ Deshalb sei es wichtig, dass seine Mannschaft auf die möglicherweise hitzige Atmosphäre vorbereitet ist. „Wir müssen gewappnet davor sein, dass wir nicht nur gegen elf Spieler, sondern gegen ein ganzes Stadion spielen“, mahnt Ole Werner. Noch entscheidender sei allerdings die Stimmung innerhalb des eigenen Teams. „Wir müssen uns auf dem Platz unterstützen, auch wenn Dinge mal nicht funktionieren und müssen uns das Selbstvertrauen durch gemeinsame gute Aktionen zurückholen. Dann glaube ich auch, dass unsere Brust breit sein wird.“
So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld aussehen!
Werder Bremen im Liveticker gegen Arminia Bielefeld: SVW und DSC haben Vorgeschichte im DFB-Pokal
An Selbstbewusstsein mangelt es allerdings auch dem Gegner nicht. Arminia Bielefeld steht in der 3. Liga auf Rang vier, nur vier Punkte hinter dem Relegationsplatz, und hat im Pokal bereits mehrere große Namen aus dem Wettbewerb geworfen. Arminia-Trainer Mitch Kniat machte im Interview mit der DeichStube zudem deutlich: „Für uns ist das kein Bonusspiel. Wir gehen die Partie so an, dass wir eine Runde weiterkommen wollen, um die Geschichte weiterschreiben zu können.“ Um das zu verhindern, hat Werder Bremen sich im Vorfeld intensiv mit dem Gegner beschäftigt. „Wir haben Bielefeld mehrfach live im Stadion beobachtet“, verrät Werner. „Für mich ist das kein klassischer Drittligist – es geht bei ihnen nicht nur um körperliche Tugenden. Sie haben eine klare Struktur im Spiel und genau dort müssen wir gegenhalten.“
Es soll schließlich im besten Fall anders laufen als bei der letzten Niederlage des SV Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld, die gab es schließlich ausgerechnet im DFB-Pokal. 2015 schieden die Grün-Weißen im Achtelfinale auf der Bielefelder Alm mit 1:3 aus. Eine Wiederholung dieses Ergebnisses würde die kommenden Tage in Bremen wohl ungemütlich machen – das ist auch Ole Werner bewusst. Der Trainer richtet den Blick aber nur nach vorn: „Es liegt an uns, diese Chance zu nutzen – und das wollen wir mit aller Macht tun. Wir wollen ins Halbfinale, und das ist alles, was zählt.“ (bvo)
Valérien Ismaël übernimmt erneut einen Klub in der zweiten englischen Liga. Am Dienstag wurde der frühere Coach des VfL Wolfsburg bei den Blackburn Rovers vorgestellt und unterschrieb dort einen Vertrag bis 2028.
Für Ismaël ist es die siebte Station seit der Zeit in Niedersachen, wo er bis Februar 2017 tätig war. Nach Apollon Smyrnis, dem LASK, dem FC Barnsley, West Bromwich Albion, Besiktas JK und dem FC Watford geht es nun zum vierten Mal in die Championship. In 104 Spielen kommt der Franzose dort auf einen Punkteschnitt von 1,57.
Die Rovers liegen derzeit auf Tabellenplatz sechs und wäre somit für die Aufstiegsplayoffs qualifiziert, auf Rang 15 sind es allerdings nur neun Punkte (zur Tabelle). „Ich freue mich sehr, Valérien im Verein willkommen zu heißen. Wir waren von ihm während des Einstellungsprozesses sehr beeindruckt. Er kennt die Liga sehr gut und weiß, was es braucht, um in die Play-offs zu kommen. Er hat in einigen der größten Teams Europas gespielt und diese trainiert und bringt alle Voraussetzungen mit, um in den kommenden Jahren bei uns erfolgreich zu sein“, sagte Geschäftsführer Steve Waggott.
Der FC Bayern kann doch noch glanzvoll siegen. Ob das am Besuch für Trainer Vincent Kompany lag? Das Arena-Geflüster zum Eintracht-Spiel.
München – Am Sonntag war die Anspannung in der Allianz Arena förmlich greifbar!
Eine Mischung aus vermeintlicher Vorfreude auf der einen – und mögliche Angst auf der anderen Seite. Was tatsächlich auch sehr gut auf das Duell FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt umzumünzen war, galt eigentlich der Bundestagswahl.
Während sich die Münchner und die SGE auf dem grünen Rasen der Allianz Arena begegneten, schauten am Sonntagabend um kurz nach 18 Uhr alle 75.000 Anwesenden kurzzeitig auf ihre mobilen Endgeräte, um die ersten Zahlen der Hochrechnung zu erhalten. Da wurde einmal mehr Fußball zur Nebensache.
Besonderer Besuch am Wahlsonntag: Arena-Geflüster zum Eintracht-Spiel
Zumindest für die Eintracht, die nach gut 15 Minuten von der Angst übermannt wurde, beim großen FC Bayern doch etwas mitzunehmen und daher das Kicken fast einstellte. Am Ende gab’s ein hochverdientes 4:0 für die Elf von Trainer Vincent Kompany, der sich nach der Partie sogar über einen überraschenden Besuch freuen durfte.
Dabei handelt es sich nicht um Nicola Cavanis, keine Sorge! Die war zwar am Sonntag ebenfalls im Stadion und verließ gegen 21.30 Uhr mit vier Freundinnen über den Ausgang West die Allianz Arena. Freund Mats Hummels war nicht dabei, der blieb in Rom, wo er am Montagabend mit seiner AS einen 4:0-Erfolg über Monza feierte.
Beim Kompany-Besuch handelte es sich um Papa Pierre, der, stilecht im dicken Bayern-Schal eingehüllt, nach dem Schlusspfiff ewig lange in der Mixed Zone auf seinen Sohnemann wartete. Ob der Besuch von Kompany Senior etwas mit der Wahl zu tun hatte?
Überraschender Kompany-Besuch: Arena-Geflüster zum Eintracht-Spiel
Womöglich wollte sich der Politiker und ehemalige Bürgermeister von Ganshoren (2018-2022), einer Gemeinde in der belgischen Hauptstadt Brüssel, ein Bild von der politischen Lage in Deutschland machen. In Anbetracht der Wahlergebnisse vermutlich nicht der allerbeste Zeitpunkt.
Wahrscheinlicher aber ist eher, dass Papa Kompany seinem Sohn einfach nur einen Besuch abstatten wollte. Da sich dieser aus sportlicher Sicht sehr gelohnt hat, hofft man beim FC Bayern vermutlich, dass Pierre Kompany zukünftig häufiger in der Allianz Arena zu Gast sein wird.
Zumal es jetzt für den Rekordmeister in die Crunchtime geht! Oder etwa doch nicht? In der Mixed Zone wurde am Sonntagabend wild über die Definition dieses Zeitraums gefachsimpelt.
Arena-Geflüster beim FC Bayern:
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Raffinierter Musiala-Schachzug beim FC Bayern? Arena-Geflüster zum Hoffenheim-Duell
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Kimmich-Verlängerung erst im April? Arena-Geflüster zum Eintracht-Spiel
Hintergrund: Max Eberl hatte vor einigen Wochen den Wunsch geäußert, dass sich Joshua Kimmich „bis zur Crunchtime“ über seine Zukunft im Klaren ist. Weder Jan-Christian Dreesen, noch Sportvorstand Eberl wollten sich am Sonntag darauf festnageln lassen, dass diese spätestens mit dem Champions-League-Achtelfinale gegen Bayer Leverkusen beginnt.
So sagte Eberl: „Das ist noch nicht die Crunchtime. Für mich ist es dann, wenn es Richtung April, Mai geht, das ist für mich die Crunchtime.“ Bloß kein Druck bei der Kimmich-Verlängerung.
Solche Flexibilität bei der Auslegung der Tatsachen kennt man eigentlich nur aus der Politik. Was dann auch wieder gut zu diesem Wahlsonntag passte. (smk)
Was ist Arena-Geflüster?
Arena-Geflüster ist eine spezielle Initiative, bei der bekannte Persönlichkeiten und beeindruckende Gäste überraschend in unsere Arena kommen, um mit dem Publikum zu kommunizieren, Fragen zu beantworten und exklusive Einblicke zu gewähren.
Wer war der überraschende Besucher bei Kompany?
Der überraschende Besucher war [Name des Gastes], der durch [kurze Beschreibung der Person, z.B. „seine Erfolge im Sport“ oder „seine beliebten Filme“] bekannt ist.
Wie wurde der Besuch angekündigt?
Der Besuch wurde erst kurz vor dem Event bekannt gegeben, um die Spannung zu erhöhen und den Überraschungseffekt zu maximieren. Informationen wurden über unsere sozialen Medien und Newsletter geteilt.
Welche Aktivitäten fanden während des Besuchs statt?
Während des Besuchs konnten die Zuschauer an einer Fragerunde teilnehmen, Autogramme erhalten und exklusive Fotos mit dem Besucher machen. Zudem gab es spezielle Präsentationen und Performances.
Wie kann ich über zukünftige Arena-Geflüster-Events informiert werden?
Um über zukünftige Events und Überraschungsbesuche informiert zu werden, empfehlen wir, sich für unseren Newsletter anzumelden und unseren Social-Media-Kanälen zu folgen.
Wie kann ich an einem Arena-Geflüster-Event teilnehmen?
Die Teilnahme an Arena-Geflüster-Events erfolgt in der Regel über Tickets, die auf unserer Website oder an der Ticketkasse erhältlich sind. Achtung: Genehmigungen für spezielle Veranstaltungen können erforderlich sein!
Gibt es eine Möglichkeit, Fragen im Voraus einzureichen?
Ja, bei einigen Events gibt es die Möglichkeit, Fragen im Voraus einzureichen. Details hierzu werden in den Ankündigungen zu den jeweiligen Veranstaltungen mitgeteilt.
Kann ich auch mit meinem Kind zu diesen Veranstaltungen kommen?
Die meisten Arena-Geflüster-Events sind familienfreundlich. Wir empfehlen jedoch, die Altersfreigabe und spezifischen Hinweise in der Veranstaltungsankündigung zu beachten.
Wird der Überraschungsbesuch aufgezeichnet?
Ja, häufig werden diese Events aufgezeichnet und können später auf unseren Plattformen angesehen werden. Details hierzu werden nach dem Event bekannt gegeben.
Wie kann ich Feedback zu diesem Event geben?
Wir freuen uns über Feedback! Nach jedem Event werden wir Umfragen an die Teilnehmer senden, und es wird auch die Möglichkeit geben, direkt über unsere Website oder Social Media Feedback zu hinterlassen.
Falls Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt über unsere Webseite oder unsere sozialen Medien. Wir freuen uns darauf, Sie bei unseren zukünftigen Arena-Geflüster-Events willkommen zu heißen!